Zur politisch-historischen Einordnung Bonus: Mit Historie

Mephistopheles, Datschiburg, Sonntag, 10.01.2016, 12:57 (vor 3680 Tagen) @ Monterone5146 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 03.02.2016, 17:17

Trotz zweier verlorener Kriege erholte sich Karthago wirtschaftlich erstaunlich schnell. Die karthagische Wirtschaft war prosperierender als die Roms.
Jedoch wurde das hochzivilisierte Karthago gequält von dem Barbarenstamm der Numider.
Als Karthago sich zur Wehr setzte , nutzte Rom das als Vorwand, um erneut über Karthago herzufallen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dritter_Punischer_Krieg

Seit dem Beginn der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der römischen Geschichte stellte der Dritte Römisch-Karthagische Krieg eine Herausforderung für die Forschung dar. Die Quellenlage galt als dünn und tendenziös; die historische Legendenbildung in der Neuzeit erschwerte die Arbeit der Historiker zusätzlich.
Olde Hansen legt nun erstmals eine Untersuchung vor, die nicht nur die schriftliche Überlieferung aus der Antike sondern auch die moderne archäologische und numismatische Forschung systematisch auswertet. Die Arbeit skizziert ein ganzheitliches Bild von den Voraussetzungen, der Vorgeschichte, dem Verlauf, den Folgen und der Forschungsgeschichte eines der schrecklichsten Verbrechen der Antike.
Hansen kommt dabei zu dem bemerkenswerten Ergebnis, daß die Quellen aus Archäologie und Numismatik die antike Überlieferung im Wesentlichen bestätigen und weist nach, daß der römische Senat Karthago zerstören ließ, weil er sich von der prosperierenden und pulsierenden Metropole in der unmittelbaren Nachbarschaft überfordert und bedroht fühlte.
http://www.amazon.de/Der-Dritte-R%C3%B6misch-Karthagische-Krieg-Zerst%C3%B6rung/dp/3836...

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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