Andere machen das vor
In aller Kürze das australische Vorgehen im Hinblick auf Flüchtlinge.
Die Insel heißt Nauru, ein gottverlassener verdammter heißer feuchter Flecken Erde in der Südsee. Dorthin werden die Flüchtlinge verschifft, die es auf australischen Boden geschafft haben.
Dort organisieren sie sich halbwegs selbst und bringen sich in ihrer Hoffnungslosigkeit gegenseitig um, verstümmeln sich selbst oder verlieren den Verstand.
Niemand der wenigen, die es per Boot nach Australien schaffen, wird dort bearbeitet. Zur Feststellung der Asylberechtigung werden sie nach Nauru oder Papua Neu-Guinea gebracht, wo man auch nicht gern sein möchte.
Werden sie als Asylanten anerkannt, dürfen sie trotzdem nicht nach Australien, sondern ihre neue Heimat ist bei den Schrumpfköpfen in Papua Neu-Guinea. Australien zahlt dafür Geld.
Werden sie nicht anerkannt, werden sie in ihr Herkunftsland zurückgeschickt oder in ein anderes Land, aber KEINER kommt nach Australien.
Dieses Verfahren wird nicht nur in Australien, sondern weltweit als grausam angeprangert. Andererseits muss ich ständig aus dem Schlaraffenland aller Verdammten der Erde nach Australien berichten und übersetzen, und putzigerweise höre ich von den Aussies immer öfter, hmmm, vielleicht machen wir es doch richtig ... die Deutschen müssen verrückt geworden sein.