Kann man jetzt noch so negativ über Pegida berichten ?
Ich sehe das alles etwas weniger furchtvoll als die meisten hier.
Die Ereignisse in Köln, Hamburg und Stuttgart waren schlimm, das ist richtig. Ich sehe es jedoch nicht als "Anfang" wie viele hier, sondern als Menetekel für die Gutmenschen. Diese Ereignisse haben den Pegida-Argumenten Legitimation verschafft und das ist es, worum es geht.
Können die Warnungen von Pegida noch so einfach abgetan werden in der Zukunft? Kann eine Anja Reschke weiterhin von "angeblicher Bedrohung" sprechen? Nein!
Die Ereignisse bringen die Apologeten der Buntheit in arge Bedrängnis. Diese wehren sich zwar mit Relativierungen, Mahnungen vor "Instrumentalisierung" oder "Pauschalisierung", aber wichtiger ist:
Sie sind in der Defensive!
Wir haben doch alle unseren LeBon gelesen, oder?! Entscheidend ist, dass die Meinungsmacher und staatlich alimentierten Propagandaschleudern in die Defensive geraten! Sie sind zwar weiterhin finanziell gut ausgestattet und sitzen an den Schaltern, doch sie müssen ihre Energien jetzt zum Erhalt statt zum Ausbau ihres Status verwenden.
Sind sie einmal in der Defensive, dann werden sie sich weiter in Ungereimtheiten verstricken, Fehler machen, sich untereinander verfeinden. Dass wir noch viel mehr Momentum bekommen, steht außer Frage. Aber bevor man Momentum bekommt, muss man erst mal den Turnaround schaffen. Und den haben wir bereits im Herbst 2015 eingeleitet. Jetzt ist er manifestiert.
Es gilt nun, weiter und beharrlich unsere Sache anzuschieben und steigendes Momentum aufzunehmen. Silvester in Köln und die anschließenden Reaktionen der Macht haben uns unglaublich gute Munition geliefert. Mit der können wir jetzt feuern.