Irrsinnige Ideen eines Grünen-Politikers betreff Europa

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 03.01.2016, 16:21 vor 3686 Tagen 4967 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 03.01.2016, 16:37

Da gibts einen "Obergrünen", namens van der Bellen, zuhause in Österreich. Manchmal kommt er zu Wort, aber mehr als "bellen" kommt da nicht heraus. Zumindest hat es kaum Substanz.

Trotzdem hat er den Mut, ein Buch zu schreiben. O.k., das habe ich auch schon gemacht. Stellt sich die Frage, was da letztlich drinsteht. Manche Bücher lohnen sich wirklich nicht, dass man sie kauft.

Der gute Mann erzählt da von einer Idee eines europäischen Staates, wo die einzelnen Staatschefs eine ähnliche Funktion haben wie z.B. die Landeshauptleute der österr. Bundesländer oder die Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer. So sollte die globale Krise "recht und schlecht" bewältigt werden.

https://www.youtube.com/watch?v=8tyyC9BXuQA

Ehrlich gesagt, wie viel Blödsinn da von Parteifritzen verzapft wird, ich krieg mich manchmal nicht mehr.

Das wiederum hat mich veranlasst, mal in einem kurzen Gedankenspiel diese europäische Idee zu bewerten. Hab das auch erst anderswo abgedruckt:

Die Idee mit dem vereinten Europa, die hat schon eine Faszination. Die Gemeinsamkeiten sind zweifelsfrei vorhanden, wenn man die Kulturen der europäischen Völker betrachtet. Genauso wäre ein Europa ohne Grenzen ein schöner Traum. Leider werden Politiker in ihr Amt "gewählt" (hochgepusht) und nicht ausgewählt, bis ins höchste Staatsamt hinein. Da geht es nach Parteipropaganda und nicht nach beruflicher Qualifikation.

Deshalb haben wir das angerichtete Chaos, das wir nun ausbaden müssen. So, wie es damals die EWG war, so hätte es bleiben sollen, mit Verwaltung in Brüssel. Dann Schritt für Schritt für die Staaten, die sich dem vereinten Europa anschließen wollen, die Voraussetzungen schaffen: Einheitliches Rechtssystem, Sozialsystem, Bildungssystem, usw.

Deswegen kann man trotzdem die Anwärterstaaten mit Geldern für Verbesserungen der Infrastruktur unterstützen, wie es auch früher geschehen ist. Aber mit fachlicher und rechnerischer Kontrolle.
Wenn dann diese gesamten Voraussetzungen erfüllt sind, dann kann man diese Staaten in einen europäischen Verbund aufnehmen.

Dann braucht man noch einige Jahre "Probelauf", um noch Korrekturen vornehmen zu können und den Verlauf der jeweiligen Volkswirtschaft zu beobachten. Ganz am Schluss kann man an eine gemeinsame Währung denken.

Dieser ganze Prozess kann nur über 1 - 2 Generationen gehen (also 25 - 50 Jahre), weil sich diese europäische Idee auch mental in den Köpfen der einzelnen Völker festsetzen muss. Solange noch die Geschichtsbücher in den einzelnen Nationalstaaten völlig unterschiedlich geschrieben werden, was z.B. die Geschichte des 20. Jhdts betrifft, solange es in der Tschechei Jugendliche gibt, die nicht wissen, dass man die Deutschen nach dem Krieg vertrieben hat, solange kann keine gesunde europäische Idee wachsen.

Es geht hier nicht um Aufrechnung, sondern einzig um die Wahrheit. Ein gemeinsames Europa auf politischen Interessen aufzubauen, war der fatalste Fehler der Jahrtausendwende. Und ganz Europa leidet darunter.

Wohlgemerkt, das ist meine persönliche Meinung. Ich bin weder Politiker, noch Volkswirtschaftler oder sonst was. Ich bin ein einfacher Mensch vom Bau, ein Mann aus dem Volk, der einfach nur 2 + 2 zusammenzählen will.
Ich behaupte nicht, dass ich unbedingt recht habe mit meiner Meinung.

Sie wagen nun nur mehr zu sagen, als sie es sich bisher getrauten, über ihre wahren Ziele.

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Montag, 04.01.2016, 01:08 vor 3685 Tagen @ helmut-1 2866 Views

Da gibts einen "Obergrünen", namens van der Bellen, zuhause in
Österreich.
...
Der gute Mann erzählt da von einer Idee eines europäischen Staates, wo
...

Du schreibst:


Die Idee mit dem vereinten Europa, die hat schon eine Faszination. Die
Gemeinsamkeiten sind zweifelsfrei vorhanden, wenn man die Kulturen der
europäischen Völker betrachtet. Genauso wäre ein Europa ohne Grenzen ein
schöner Traum. Leider werden Politiker in ihr Amt "gewählt" (hochgepusht)
und nicht ausgewählt, bis ins höchste Staatsamt hinein. Da geht es nach
Parteipropaganda und nicht nach beruflicher Qualifikation.

Deshalb haben wir das angerichtete Chaos, das wir nun ausbaden müssen.
So, wie es damals die EWG war, so hätte es bleiben sollen, mit Verwaltung
in Brüssel. Dann Schritt für Schritt für die Staaten, die sich dem
vereinten Europa anschließen wollen, die Voraussetzungen schaffen:
Einheitliches Rechtssystem, Sozialsystem, Bildungssystem, usw.

Deswegen kann man trotzdem die Anwärterstaaten mit Geldern für
Verbesserungen der Infrastruktur unterstützen, wie es auch früher
geschehen ist. Aber mit fachlicher und rechnerischer Kontrolle.
Wenn dann diese gesamten Voraussetzungen erfüllt sind, dann kann man
diese Staaten in einen europäischen Verbund aufnehmen.

Dann braucht man noch einige Jahre "Probelauf", um noch Korrekturen
vornehmen zu können und den Verlauf der jeweiligen Volkswirtschaft zu
beobachten. Ganz am Schluss kann man an eine gemeinsame Währung denken.
...

Das "Chaos" ist kein Resultat dummer Politiker.

Es geht nicht mehr um den Profit der "Volkswirtschaften".

Ich bin nicht verwundert über diesen Herrn.

Er spricht nur deutlich aus, was grüne Politik im Wesen ausmacht, so wie die Politik der anderen "etablierten Volks-"Parteien: Volksverachtung.

Er sagt klar, dass ihm Nationen nichts bedeuten, der Staat bedeutet ihm jedoch alles. Er will den Großstaat Europa und die Völker sollen verschwinden, sie hindern dabei nur.

Das ist Faschiomus neuer Qualität: Der neue Faschismus braucht keine Nationen mehr für seine Projekte.

Der Kern ist wie immer durch die Frage nach der Macht zu finden. Oder: Wem nützt es?

Die heutigen Machthaber werden nicht eher ruhen, bis sie den Völkern noch das letzte bissel Macht genommen haben. Das sagt er klar, das ist sein Ziel, als Grüner, in "Europa".

Nichts Neues für mich. Geld will noch mehr Geld. Macht dito. Du hast Recht mit Deiner Empörung.

Bei den Grünen steht scheinbar der Urwald im Zentrum, der Mensch steht mit Sicherheit draußen.

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Gar nicht so falsch

Rybezahl, Montag, 04.01.2016, 02:13 vor 3685 Tagen @ helmut-1 2638 Views

Hallo!

So unrecht hat der doch gar nicht. Wir haben hier in Europa eine einzigartige Situation. Derart viele Sprachen auf so kleinem Raum und mit so großer wirtschaftlicher Stärke - wo gibt es das sonst?
Unter debitistischem Blickwinkel - gibt es das gerade deshalb?

Unter der Herrschaft des Geldes gibt es für Europa keine Umkehr. Der Traum vom Nationalstaat, den kannst du vergessen. Entweder, wir werden uns einig, oder... nun, das möchte ich nicht ausmalen. Fein wird die Alternative nicht. Fein wird die Realität allerdings auch nicht.

Der Traum vom Europa der Nationen ist vollkommen illusorisch. All das muss und wird sich auflösen. Es wird sich unter Zwang auflösen, und wenn nicht so, dann zwanglos - im Bürgerkrieg. Die totale Völkerwanderung findet so oder so statt.

Sorry.

Gruß!

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Ex-Präsident der Tschechei Václav Klaus dazu

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Montag, 04.01.2016, 22:43 vor 3684 Tagen @ Rybezahl 2327 Views

...
Traum vom Nationalstaat, den kannst du vergessen. Entweder, wir werden uns
einig, oder... nun, das möchte ich nicht ausmalen. Fein wird die
Alternative nicht. Fein wird die Realität allerdings auch nicht.

Der Traum vom Europa der Nationen ist vollkommen illusorisch. All das muss
und wird sich auflösen.

Ich sehe das nicht so. Bin damit nicht allein. Vaclav Klaus meint, war heute zu lesen:
„Es geht darum, ob wir unsere europäische Kultur, Zivilisation und Lebensweise durch Horden von Menschen zerstören lassen, die von anderen Kontinenten zu uns kommen“ ... In der Flüchtlingsbewegung sieht Klaus eine Verschwörung der EU-Institutionen. Die Zuwanderung diene Brüssel dazu, die Nationalstaaten aufzulösen und einen neuen europäischen Menschen der Zukunft zu schaffen. „Das wollten Diktatoren wie Hitler und Stalin in der Vergangenheit immer erreichen“,

Besser hätte ich es nicht formulieren koennen, wie gesagt: Ein faschistoider Plan ist das, gegen die Völker Europas gerichtet.

Es wird sich unter Zwang auflösen, und wenn nicht
so, dann zwanglos - im Bürgerkrieg. Die totale Völkerwanderung findet so
oder so statt.
...

Warum denn das Entweder-Oder?

Es soll und wird "unter Zwang" geschehen und der "Bürgerkrieg" ist in Kauf genommen, Chaos ist kein Widerspruch zum "Zwang". Warum wohl kämpft Brüssel in Polen um die Presse? Warum die Spitzelei, die neuen EU-Polizeistrukturen? Weil es Tumulte geben wird, als Reaktion der Völker auf den Zwang.

Eine "totale Völkerwanderung" hat es nie gegeben und ist auch gar nicht möglich, selbst wenn es keinerlei Staatliche Strukturen mehr gäbe, es gäbe schlichtweg nicht mehr genug zu fressen ...

Bange machen gilt nicht. Das "Wandern" wäre durchaus steuerbar, die Instrumente dazu hätten die Nationen. Sie werden aber verraten. Soll nicht rechtzeitig bemerkt werden - vollendete Tatsachen werden geschaffen. Dafür ist die Presse gut und wichtig (! Polen aktuell).

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

EU & Völkerwanderung

Rybezahl, Montag, 04.01.2016, 23:47 vor 3684 Tagen @ Hannes 2370 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 04.01.2016, 23:54

Hallo Hannes!

...
Traum vom Nationalstaat, den kannst du vergessen. Entweder, wir werden

uns

einig, oder... nun, das möchte ich nicht ausmalen. Fein wird die
Alternative nicht. Fein wird die Realität allerdings auch nicht.

Der Traum vom Europa der Nationen ist vollkommen illusorisch. All das

muss

und wird sich auflösen.


Ich sehe das nicht so. Bin damit nicht allein. Vaclav Klaus meint, war
heute zu lesen:
„Es geht darum, ob wir
unsere europäische Kultur, Zivilisation und Lebensweise durch Horden von
Menschen zerstören lassen, die von anderen Kontinenten zu uns kommen“
... In der Flüchtlingsbewegung sieht Klaus eine Verschwörung der
EU-Institutionen. Die Zuwanderung diene Brüssel dazu, die Nationalstaaten
aufzulösen und einen neuen europäischen Menschen der Zukunft zu schaffen.
„Das wollten Diktatoren wie Hitler und Stalin in der Vergangenheit immer
erreichen
“,

Besser hätte ich es nicht formulieren koennen, wie gesagt: Ein
faschistoider Plan ist das, gegen die Völker Europas gerichtet.

Das kann schon so sein, wie du sagst. Ich habe das aus debitistischer Perspektive geschrieben. Und da ist es so, dass es entweder zu Fusionen kommt, oder die Nationen verlieren im globalen Wettbewerb politischen und ökonomischen Einfluss.
Möglicherweise hätte es ohne EU länger funktioniert, aber jetzt haben wir sie und einen Rückschritt halte ich nicht für möglich. (Wenn man den Zusammenbruch nicht in Kauf nehmen möchte. Wobei... vielleicht wäre es besser, je früher. Was weiß ich.)

Es wird sich unter Zwang auflösen, und wenn nicht
so, dann zwanglos - im Bürgerkrieg. Die totale Völkerwanderung findet

so

oder so statt.
...


Warum denn das Entweder-Oder?

Es soll und wird "unter Zwang" geschehen und der "Bürgerkrieg" ist
in Kauf genommen, Chaos ist kein Widerspruch zum "Zwang". Warum wohl
kämpft Brüssel in Polen um die Presse? Warum die Spitzelei, die neuen
EU-Polizeistrukturen? Weil es Tumulte geben wird, als Reaktion der Völker
auf den Zwang.

Ja, wie gesagt. Die Realität ist nicht besonders rosig. Die Alternative aber auch nicht.

Eine "totale Völkerwanderung" hat es nie gegeben und ist auch gar nicht
möglich, selbst wenn es keinerlei Staatliche Strukturen mehr gäbe, es
gäbe schlichtweg nicht mehr genug zu fressen ...

Gab es vielleicht noch nicht. Kann es aber geben, wenn sich die staatlichen Strukturen tatsächlich auflösen. Die Wüste ist kein Ort zum Leben, zumindest nicht in diesem Stil.
Vorausgesetzt, es gibt keine Atomkraftwerke & Atombomben.

Bange machen gilt nicht. Das "Wandern" wäre durchaus steuerbar, die
Instrumente dazu hätten die Nationen. Sie werden aber verraten. Soll nicht
rechtzeitig bemerkt werden - vollendete Tatsachen werden geschaffen. Dafür
ist die Presse gut und wichtig (!
Polen
aktuell
).

Ja, sie werden alle Register ziehen. Was will man von der schlimmsten, schlechtesten, grässlichsten Firma aller Zeiten auch erwarten?
Man muss dabei ja eine Macke bekommen!

Komisch, dass ich trotzdem Ruhe in mir spüre.


Gruß!

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Anhang

Rybezahl, Dienstag, 05.01.2016, 03:32 vor 3684 Tagen @ Rybezahl 2156 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 05.01.2016, 03:53

Was will man von der schlimmsten,
schlechtesten, grässlichsten Firma aller Zeiten auch erwarten?

DAS sind die Parasiten & ich muss mich immer wieder wundern und schämen als Teilhaber der deutschen Sprachgemeinschaft, dass auf die Nicht-Teilhaber der Sprachgemeinshaft geschimpft wird - auf das Offensichtliche - in Erwartung einer Änderung der Situation, statt auf die Teilhaber der Sprachgemeinschaft, genauer, die Parasiten, zu schimpfen und dort eine Änderung zu erwirken.

Dieses ganze Aufgerege ändert nämlich gar nichts. Der böse Asylant. Der böse Jude. Der böse Moslem. Der böse Deutsche. Der arme Deutsche. Der Deutsche als Opfer. Der Deutsche als Sieger. Blablabla.
Sprachgemeinschaften gibt es. Deutsch gibt es nicht, Moslem gibt es nicht. Völlig dumme Konzepte in Köpfen von Menschen. Argh!

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Änderung

Rybezahl, Dienstag, 05.01.2016, 13:35 vor 3684 Tagen @ Hannes 2041 Views

Ich sehe das nicht so. Bin damit nicht allein. Vaclav Klaus meint, war
heute zu lesen:
„Es geht darum, ob wir
unsere europäische Kultur, Zivilisation und Lebensweise durch Horden von
Menschen zerstören lassen, die von anderen Kontinenten zu uns kommen“
... In der Flüchtlingsbewegung sieht Klaus eine Verschwörung der
EU-Institutionen. Die Zuwanderung diene Brüssel dazu, die Nationalstaaten
aufzulösen und einen neuen europäischen Menschen der Zukunft zu schaffen.
„Das wollten Diktatoren wie Hitler und Stalin in der Vergangenheit immer
erreichen
“,

Hallo Hannes!

Hat gerade einen Schalter in mir umgelegt. Die tschechische Regierung wird in ein paar Wochen nachgeben. Wirst du sehen.

Oder auch nicht.

Gruß!

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

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