Irrsinnige Ideen eines Grünen-Politikers betreff Europa
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 03.01.2016, 16:37
Da gibts einen "Obergrünen", namens van der Bellen, zuhause in Österreich. Manchmal kommt er zu Wort, aber mehr als "bellen" kommt da nicht heraus. Zumindest hat es kaum Substanz.
Trotzdem hat er den Mut, ein Buch zu schreiben. O.k., das habe ich auch schon gemacht. Stellt sich die Frage, was da letztlich drinsteht. Manche Bücher lohnen sich wirklich nicht, dass man sie kauft.
Der gute Mann erzählt da von einer Idee eines europäischen Staates, wo die einzelnen Staatschefs eine ähnliche Funktion haben wie z.B. die Landeshauptleute der österr. Bundesländer oder die Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer. So sollte die globale Krise "recht und schlecht" bewältigt werden.
https://www.youtube.com/watch?v=8tyyC9BXuQA
Ehrlich gesagt, wie viel Blödsinn da von Parteifritzen verzapft wird, ich krieg mich manchmal nicht mehr.
Das wiederum hat mich veranlasst, mal in einem kurzen Gedankenspiel diese europäische Idee zu bewerten. Hab das auch erst anderswo abgedruckt:
Die Idee mit dem vereinten Europa, die hat schon eine Faszination. Die Gemeinsamkeiten sind zweifelsfrei vorhanden, wenn man die Kulturen der europäischen Völker betrachtet. Genauso wäre ein Europa ohne Grenzen ein schöner Traum. Leider werden Politiker in ihr Amt "gewählt" (hochgepusht) und nicht ausgewählt, bis ins höchste Staatsamt hinein. Da geht es nach Parteipropaganda und nicht nach beruflicher Qualifikation.
Deshalb haben wir das angerichtete Chaos, das wir nun ausbaden müssen. So, wie es damals die EWG war, so hätte es bleiben sollen, mit Verwaltung in Brüssel. Dann Schritt für Schritt für die Staaten, die sich dem vereinten Europa anschließen wollen, die Voraussetzungen schaffen: Einheitliches Rechtssystem, Sozialsystem, Bildungssystem, usw.
Deswegen kann man trotzdem die Anwärterstaaten mit Geldern für Verbesserungen der Infrastruktur unterstützen, wie es auch früher geschehen ist. Aber mit fachlicher und rechnerischer Kontrolle.
Wenn dann diese gesamten Voraussetzungen erfüllt sind, dann kann man diese Staaten in einen europäischen Verbund aufnehmen.
Dann braucht man noch einige Jahre "Probelauf", um noch Korrekturen vornehmen zu können und den Verlauf der jeweiligen Volkswirtschaft zu beobachten. Ganz am Schluss kann man an eine gemeinsame Währung denken.
Dieser ganze Prozess kann nur über 1 - 2 Generationen gehen (also 25 - 50 Jahre), weil sich diese europäische Idee auch mental in den Köpfen der einzelnen Völker festsetzen muss. Solange noch die Geschichtsbücher in den einzelnen Nationalstaaten völlig unterschiedlich geschrieben werden, was z.B. die Geschichte des 20. Jhdts betrifft, solange es in der Tschechei Jugendliche gibt, die nicht wissen, dass man die Deutschen nach dem Krieg vertrieben hat, solange kann keine gesunde europäische Idee wachsen.
Es geht hier nicht um Aufrechnung, sondern einzig um die Wahrheit. Ein gemeinsames Europa auf politischen Interessen aufzubauen, war der fatalste Fehler der Jahrtausendwende. Und ganz Europa leidet darunter.
Wohlgemerkt, das ist meine persönliche Meinung. Ich bin weder Politiker, noch Volkswirtschaftler oder sonst was. Ich bin ein einfacher Mensch vom Bau, ein Mann aus dem Volk, der einfach nur 2 + 2 zusammenzählen will.
Ich behaupte nicht, dass ich unbedingt recht habe mit meiner Meinung.