Das ist auch gut so! Aber, rhetorische Frage: sind nun die Amis/NATO an den Hinrichtungen schuld?

Jermak, Sonntag, 03.01.2016, 12:24 (vor 3686 Tagen) @ Bernadette_Lauert3854 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 03.01.2016, 16:08

Ich bin wahrlich kein Freund der US-NATO Aggressoren. Aber ich möchte bei dieser Gelegenheit auf das oft benutzte simple Erklärungsmuster, daß diese grundsätzlich an allem, was im Nahen Osten/Nordafrika passiert, schuld sind (Israel mal beiseite), verweisen. Daß die Hingerichteten Terroristen gewesen seien, ist natürlich in höchstem Maße absurd, um nicht zu sagen eine Lachummer. Es waren Schiiten, also verhasste islamische Glaubensbrüder, die man halt zu "Terroristen" erklärt hat (Was ein Glück, daß es hierzulande so zivilisiert zugeht und die meisten bisher nur "Nazis" sind). Was haben die Amis, was hat die NATO, was hat der Westen, was haben wir damit zu tun, daß es verschiedene unversöhnliche islamische Glaubensfraktionen gibt, die sich gegenseitig gerne abschlachten??

Wie gesagt, eine rhetorische Frage. Aber vielleicht hilft das aktuelle Beispiel dem einen oder anderen, gelegentlich die Schuld nicht zwanghaft nur beim Westen, also letztlich auch bei sich selbst zu suchen. Das ist nämlich das Kernproblem, worunter wir grade in Deutschland besonders leiden.

Ein Volk ohne Schuldkomplex hätte im Sommer umgehend eine Lex Merkel eingeführt (entweder Todesstrafe oder Einzelhaft bis zum Ableben). Man muß sich dabei nur vorstellen, was mit Netanjahu passieren würde, käme er auf die "humanitäre" Idee, Israels Grenzen abzuschaffen.


Grüße

jermak


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