Prosit Neujahr!

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Samstag, 02.01.2016, 04:22 vor 3687 Tagen 4381 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 02.01.2016, 04:29

Liebe Schreiber und Leser hier,
anstatt einer Neuvorstellung - meine guten Neujahrswünsche an Euch alle!

Leider habe ich es (zu) lange verschoben, mich vorzustellen (habe Schreib-Erlaubnis schon seit 23.08.2015, 13:02 - Danke für das Vertrauen!).

Seit seit etwa Ende 2008 lese ich, durchaus täglich, fast alles im Gelben. Das hat sich wohl durch einen Verweis vom Eichelburg ergeben, damals 2007/2008 war ich durch seine hartgeld.com aufgeschreckt worden, begann mich für "Ökonomie" zu interessieren. Von der Sichtweise "Debitismus" wurde ich überzeugt.

Ich kann mir eigentlich gar nicht erklären, warum das GF mich so fasziniert(e). Abgesehen von den nahezu durchweg klugen Beiträgen hier: Ich komme auch beruflich eher aus den Sparten diverser handfester Technik. Nicht von den für mich (mit Verlaub), sagen wir mal, nicht so exakten, "ökonomischen Wissenschaften" (hier ist gar nichts genau messbar, Stichwort "Grundstückswertermittlung"! Wir Elektriker messen 1,00000 Ampere, Ihr Juristen/BWLer schätzt den Wert nur und dann jeder anders, sorry, sehe ich leider so).

Und dazu kommt noch, dass ich die Spekulation mit Geld eigentlich als nahezu unsittlich ablehn(te). Wenn ich noch dazu bekenne, dass ich hier im Sommer durchaus noch oft zum FKK radele, ist meine Sozialisation klar, oder? [[zwinker]]

Ich bin "schon alt", aber bei den Ü30-Partys hier im Maritim stets noch dabei (immer und in allen Sälen und habe mit lauter Bumm-Klack-"Musik" noch kein Problem) und bin auch sonst noch lernfähig.

Also habe ich es damals auch einmal mit spekulativen Geschäften versucht (ich habe Geld übrig) und somit, hauptsächlich mit chinesischen Aktien, aber auch mit Porsche, Deutsche Post, Tesla, Brasilien usw. in den rd. zwei Jahren +44% summa summarum „gemacht“, auch dank des GF. Denn ich habe rechtzeitig verkauft: Die deutschen Aktien kurz nach dem Höhepunkt, im vorletzten Jahr schon, wegen der Sanktionspolitik gegen die Russen (wurde ja auch thematisiert im GF), die ich für uns Deutsche als sehr schädlich einschätzte und Muffensausen bekam. Zu Recht.

Dann die vor allem chinesischen Aktien, welche ich dank der Hinweise im GF im Frühling letzten Jahres fast alle rechtzeitig habe abstoßen können. Nur eine Bank-Aktie war bereits vom Verkauf ausgesetzt worden (wieder was gelernt) und ich konnte endlich alle, für gut tausend Euro, nur mit ziemlich viel Verlust, verkaufen.

Seitdem habe ich gar keine Wertpapiere mehr.

Derzeit überlege ich wieder, vom herumliegenden Geld (VISA, hat jemand einen besseren Vorschlag?) einen mittleren fünfstelligen Betrag zu verfüttern, zwecks Mehrung, bin mir aber nicht sicher, bzw. genauer: Ich empfinde den Zeitaufwand für nicht gut angelegt, momentan.

Mein anderes großes "ökonomisches Privatprojekt": Ein kleines Wohnhäuschen mit großem Wirtschafts/Erholungsgarten, automatischem Gewächshaus und sehr guter Werkstatt, am Ende einer Sackgasse, mitten "in der Pampa" mit allerlei ungebetenem Viechzeuch, aber immer noch innerhalb Magdeburgs Stadtgrenzen, radele dort hin fast täglich.

Das Ganze haben wir zur Laube erklären lassen, fiskalisch, schon in den Neunzigern. Wir wohnen zur Miete in der Innenstadt. Wirtschaftlich unklug? Das sehe ich anders: Ich will da in der Pampa nicht wohnen, v. a. im Winter nicht. Ich sage nur: Keine Straßenbeleuchtung, Sackgasse, unbefestigt. Alles klar? [[sauer]]

Da geht praktisch alle unsere freie Freizeit rein. Und warum sollten wir nicht? Denn beispielsweise alle unsere Öko-Tanten im "Arbeitskollektiv" beneiden mich: Wir haben nahezu alles Obst und Gemüse bis zu den Kartoffeln von dort. Äpfel, Birnen, Wein, Beeren, Zwiebeln, Lauch, Paprika, Tomaten usw.

Die Magdeburger Region hatte die höchste Bodenwertzahl, war mit 100 Punkten die Maximal-Referenz im Deutschen Reich (und das war groß!). Quelle: "Bei der Reichsbodenschätzung nach dem Bodenschätzungsgesetz im Jahre 1934 wurde im „Reichsspitzenbetrieb“ Haberhauffe/Jäger die Bodenwertzahl/Vergleichszahl (LVZ) 100 ermittelt. Sie wurde Vergleichsgrundlage für die steuerliche Bewertung aller Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland."

Brauchbares Wasser in Mengen ist stets rd. 2,3 bis 0,5 m tief dort vorhanden, habe diverse Brunnen selbst geplunscht bzw. GFK-Rohr (Dmr. 0,5 m - war abgedrückt 20 bar, ehem. Stromwandlergefäß) selbst geschlitzt und selbst eingegraben mittels Eigenbau-Zweiseil-Greifer am Galgen.

Ich handwerkele durchaus gern. Letztens habe ich beispielsweise den Guss-Kessel dort selber (sog. "kaltes" Verfahren, schwierig) geschweißt (Zusatz-Lader für den Warmwasserpeicher), auch den Dachstuhl baue ich derzeit um (schräge Decken), alles eigenhändig, Beton-Bohrpfahlgründung nachträglich (wegen Grundbruchs, da bin ich auch stolz 'drauf!), Fußbodenheizung, Solaranlage usw. u. v. a. m. seit zwei Jahrzehnten, alles selber gemacht. Das dürfte reichen, als Selbstauskunft?

Vielleicht noch dies: In den Fuffzigern geboren in einer weltbekannten Thüringer Stadt, mit BauingenieurInnin/ArchitektInnin als ErzeugerInninnen [[zwinker]], dann in mehreren brandenburgischen Städten aufgewachsen, also schon damals viel unterwegs, mit zunehmend vielen Geschwistern. Dann hatte ich endlich in den 80ern (nach Facharbeiterasbildung, Montage "im Akkord", Wehrdienst) einen Studienplatz in Magdeburg bekommen, wurde dann Elektroingenieur (Diplom FH).
"Wilde Ehe" schon als Student, Wohnungsbesetzung in der DDR, und dann Heirat v. a. wegen einer richtigen Wohnung (so war das damals, unser Nachwuchs war zur Hochzeit schon längst geboren, kein Problem damals in der DDR). In Magdeburg so hängen geblieben. Aber ist OK.

Seit Mitte der Neunziger passierte mir nicht mehr viel. Das ist oft so, nach der Hochzeit, insbes. wenn man Glück hat "die Ehe war zum größten Teile verbrühte Milch und Langeweile" - Tucholsky hat nicht geahnt was da noch kommt, viele wären mit dem beschriebenen Verlauf glücklicher gewesen ...
Ein paar Jahre Gleitschirm-Fliegen in den Neunzigern wäre vielleicht noch erwähnenswert? Und dass ich nie in irgendeiner Partei war, nie arbeitslos, in den erlernten Berufen tätig blieb (Schlosser, Mechaniker, Schweißer, Elektriker, Ing. Elektroenergie-Anlagen, SPS etc).

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Dies ist also mein erster neu aufgemachter "Faden". Meine Fotos gebe ich aber nicht das erste Mal hier im Gelben zum Besten.

Anlass heute: Ich habe mit meinem lieben Weibe (das meine ich ernst) heute in der Magdeburger Innenstadt traditionell geneujahrsspaziert (Wortneuschöpfung, meine ich ironisch). Wie immer habe ich Gedanken (das meine ich gemischt, also halbernst).

Ich fragte mich heute, wie man durch Volksvertreter ungestraft den Ostdeutschen reine Blödheit vorwerfen kann, weil sie angeblich noch keine Erfahrungen mit der Globalisierung hätten?!

Ich weiß nämlich, dass sie diese Erfahrungen seit 1990 zur Genüge haben machen müssen. Sie kennen den Ausverkauf des Volksvermögens schon. Und auch in Magdeburg geht das sichtbar weiter. Und Duisburg, Mannheim, Berlin usw. kennen die Ossis auch. Sie wissen Bescheid. Sie ahnen auch, dass nicht nur die Bauwirtschaft im Osten betroffen sein wird, von den angeblich neuen "Herausforderungen" der Globalisierung. Denn um diese handelt es sich, bei der "Flüchlingskrise", im Kern ist das die brutal hereinbrechende, angeblich so wünschenswerte "Eine-Welt".

Ich habe heute, wie immer, so nebenbei, ein paar Bilder gemacht. Es war nur ein kleiner Spaziergang.

Wer Augen hat, um zu sehen, der kann sehen, was da auf uns zukommt. Und ich knipse, was ich sehe.

Gestern ist wohl eine weitere Moschee in Magdeburg entstanden.

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Wie zu lesen ist: Die Magdeburger Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) hat das ehemalige Heizhaus für 600 T€ an den Islam verkauft.

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Seit gestern gehört der Islam nicht nur zu Deutschland, sondern dieses "Ehemalige-DDR"-Heizhaus zum Islam.

Unsere angeblich friedlich fliehenden und mit rein religiös bedingten Alleinstellungsmerkmalen von uns abgesonderten neuen Bevölkerungsgruppen der Muslime hier, verhalten sich durchaus nicht zurückhaltend und unpolitisch - siehe diesen Facebookauftritt. Ich habe diese Leute mir gegenüber genau so gegen uns demonstrieren gesehen. Sie hatten unser Rathaus im Rücken, gemeinsam gegen uns:
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Ein Film des ZDF zu diesen Neubürgern Magdeburgs, am 17. März 2015 im ZDF-Fernsehkanal "Drehscheibe" ausgestrahlt, ist sehenswert , abzüglich selbstverständlich der vom Staatsfernsehen transportierten, bekannten Mitleidmasche ("...hatte ich eine Blasenentzündung, weil ich draußen beten musste." - auf mich wirkt das schon albern, sorry!)

Im Video beklagen sich die Muselmänner (nix Muselfrauen?) über uns. Und unser ZDF präsentiert uns das unkommentiert, auf dass wir uns wieder dolle schämten? Der Imam behauptet da öffentlich, die Stadt helfe seiner Menschengruppe nicht! Der Magdeburger OB Trümper stellt aber dann klar, dass es in der Innenstadt Magdeburgs für 100.000 Euro kein Grundstück zu kaufen gäbe, schon gar nicht inklusive Moschee drauf. Ein Muselmann spricht unkommentiert abschließend in die Kamera, dass in Magdeburg seine Glaubensbrüder "diskriminiert" würden. Ausdrücklich betont er, nicht nur er hätte dieses Gefühl, sondern "alle Muslime in Magdeburg". Haben die Muslime in Magdeburg also nun so etwas wie einen gemeinsamen Papst, der für die ganze Umma Magdeburgs spricht?

Ich hätte mir da einen Kommentar unseres ZDFs von wegen des angeblichen Bildungsauftrages dieses gebührenfinanzierten Senders gewünscht. Hierbei (Islam) sind die Ossis nämlich wirklich dumm und aufklärungsbedürftig. Warum sollten sie auch Bedarf gehabt haben, es gab kaum welchen, abgesehen von Hannes Hegen und Ritter Runkel / Türkenschreck ....?

Hier hätte man über den Islam und seine Zerrissenheit im ZDF eine Richtigstellung beifügen können. Aber genau deswegen haben viele (Ost-)Deutsche, nicht alle in Magdeburg, das Gefühl, dass wir eine Lügenpresse haben, eine, die Deutsche tagtäglich und zielgerichtet diskriminiert. Weil sie schon allein durch Weglassen von Informationen, hier über den Islam, die Deutschen systematisch verdummt und es dann noch dazu hinterher nicht gewesen sein will (vorhin im Radio: „Diese Flüchtlingsanzahl konnte bis Mitte 2015 niemand vorhersehen“). [[sauer]]

Hier diese gemietete, erste Moschee Magdeburgs heute:
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Eine schlechte Präsentation des Islam, wird man zugeben müssen.

Direkt neben dem ehemaligen Freimaurer-Gebäude:
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Das alles ist Altstadt, Stadtzentrum. Jedenfalls das, was die Briten, Amis und Kanadier davon übrig ließen 1945 im Januar. In der Nähe - das Ratswaage-Hotel (Neubau) mit Zunftzeichen Brauer und Bäcker-Innung "RENOVIRT ANNO 1799", aus den Trümmern geborgen:
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Und altem Hauszeichen an der zukünftiigen Synagogenseite:
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Das Grundstück zwischen den beiden Moscheen, der Text auf dem Transparent "OTTO braucht eine Synagoge":
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Nun hat die Islam-Gemeinde aber plötzlich doch Geld für eine Moschee, nämlich 600.000 Euro? Vermutlich eine völlig andere Gemeinde, denn wie wir wissen, gibt es im Islam sehr unterschiedliche Muselmänner (gute und böse Menschen, reiche Sponsoren und Selbstmordattentäter).
[[ironie]]

Ja, wieviel Moscheene gibt es eigentlich in Magdeburg und wo?

Nicht einmal diese Informations-Adresse unserer Neubürger sieht durch:

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Lila Korrektur von mir. Die Gebetszeiten mögen stimmen, aber die Verortung ist falsch, außerdem fehlt wohl mindestens eine Moschee, nämlich dort deutet etwas darauf hin:
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Ich will dazu nicht weiter recherchieren. Ich habe aber den Eindruck, dass bei den Allah-Gläubigen-Vereinen nahezu solch ein Durcheinander herrscht in Magdeburg, ein Jammern und Wehklagen bei der Obrigkeit, wie bei den Gemeinden jüdischen Glaubens, die hier seit 1990 neu kreiert werden.

Dass die Muselmänner auf die Juden neidisch sind, soll angeblich laut unseren Medien nur auf wenige, böswillige und/oder dumme Muslime zutreffen? Das glaube ich nicht!

Fakt ist in Magdeburg: Die Juden bekommen das innerstädtischen Filetstück geschenkt („zu einem Symbolpreis zu überlassen“, und relativ zu den Moslems noch viel mehr, behaupte ich einfach mal!), die Muslime dagegen, die müssen für ihr Gotteshaus zahlen.

Einen gewissen Neid der Umma würde ich da schon verstehen können.

Sieht das denn keiner beim ZDF? Die Bevorzugung der Einen ist doch automatisch die Diskriminierung der Anderen! So gesehen hat der Magdeburger Imam Recht. Aber wer diskriminiert dann die Moslems hier wirklich?

Auch den gern behaupteten (Sozial-)Neid unserer eingeborenen Ungläubigen, besonders den, der angeblich tumben Ostdeutschen ("am Rande der Gesellschaft") könnte ich verstehen: Ein typischer älterer Habenichts heute, von mir fotografiert, einer von vielen "Loosern" des allgemeinen Ausverkaufs unseres Volksvermögens, sucht im Müll. Da ist das ZDF nun auf beiden Augen blind, und taub dazu:
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Was mir noch auffiel heute, interessiert wohl auch niemanden mehr: Die Errichter der DDR-Prachtmeile "Breiter Weg, Nordabschnitt" hätten sich diesen Ausverkauf an die EINEWELT sicher so nicht gewünscht, Internationalismus geht heute anders, auch die Helden sind heute andere:
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Wooolworth verschleudert, dort eingezogen, aktuell Bücher:
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Ironie der Geschichte: Die DDR war ein "Lesevolk". Egal warum, es war so. Das DDR-Volk verschwand, verbunden mit einer gigantischen stillschweigenden Bücherverbrennung, veranlasst durch die neue Obrigkeit, genau wie am Ende des "Dritten Reichs" schon einmal in gigantischem Ausmaß, mit durchaus demselben Zweck befohlen. Egal warum, es war so. Aber welche Heuchelei, heute zu behaupten, die Propaganda-Bücherverbrennung der Nazis wäre ein weltweit einzigartiger barbarischer Akt gewesen! Dieses Vernichten von Wissen passiert immer wieder und bei den Katholischen hieß das eben einfach „Auf-Den-Index-Setzen“. Aber es war immer genau derselbe Zweck.

Noch ein bemerkenswerter Aspekt: Bücher sind bekanntlich nur eine Ware in den U. S. A. und auch sonst auf der Welt. Wie so oft sind wir Deutschen da aber total anders als der Rest der Welt ("romantisch"?!). Und das deutsche Wesen passt hier wohl auch nicht zur EINEWELT-Kultur. Gewinnen wir da wirklich eine Bereicherung unserer Kultur, wenn wir uns von der Buchpreisbindung "befreien"?

Das alles sehe ich als „Globalisierung live“ in Magdeburg. Eine-Welt soll’s werden.

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Diese beiden gut gekleideten, sehr gepflegt wirkenden Südländer wollen wohl Eigentumswohnungen kaufen, also wird’s Smartphone gezückt und das Angebot neuer Eigentumswohnungen abgelichtet. Sie sind gekommen, um zu bleiben. Da kommt offenbar auch Geld ins Land. Aber zu welchem Preis? Und, wer zahlt den dann?
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Etwa diese, angeblich von uns so sehr „diskriminierten“ Neu-Kinder Magdeburgs, die heute das Jahr 2016, also ihre Zukunft feierten?

Für wen werden diese Häuser gebaut?
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Ich denke, diesen gehört die Zukunft in Magdeburg, denn:
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Die alte Synagoge wurde abgerissen durch die Deutschen 1938 und auch dafür werden wir heute verantwortlich gemacht. Ich bin mal gespannt, wie wir das den Musel-Männern, -Frauen und -Kindern erklären werden, dass sie - wie wir nachgeborenen alle - dafür verantwortlich sind:
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"Wir schaffen das"? Wer, "Wir" schaffen was!?

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PS: Konnte den Beitrag am 01.01.16 nicht mehr rechtzeitig einstellen, es war Neujahr, die Telefonanrufe …

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Danke für das umfangreiche Machwerk

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 02.01.2016, 10:47 vor 3687 Tagen @ Hannes 2395 Views

Schönen guten Tag!
Mag sein, dass heute für viele ein Arbeitstag ist, - bei uns nicht. Da ist nach altem kommunistischem Brauch auchder 2. Januar ein gesetzlicher Feiertag. Deshalb ist es - so wie gestern - sehr ruhig bei uns, - ich hab Muße und vor allem Zeit, alles Mögliche im Net zu lesen.

Aus diesem Grunde habe ich das sehr aufmerksam studiert, was Du geschrieben hast. Sehr aufschlußreich.

Mein Kommentar nur zu einer Bemerkung:

Ich bin "schon alt"....... und bin auch sonst noch lernfähig.

Das widerspricht sich. Auch ich schreibe den 6er vor dem Alter, - aber habe eines kapiert:

Der Mensch ist erst ab dem Zeitpunkt alt, ab dem er beginnt, nichts mehr zu lernen (im Sinne der Wissenserweiterung).

Wenn ich da an meine Mutter denke, - auch im hohen Alter von 89 Jahren hat sie noch am Französisch-Kurs teilgenommen. Derlei (und andere) Aktivitäten geistiger Art sind übrigens der einzige halbwegs vernünftige Garant gegen Alzheimer und Altersdemenz.

In diesem Sinne - danke für die Neujahrswünsche und ebenfalls alles Gute, - vor allem Gesundheit.

Bitte sehr

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Sonntag, 03.01.2016, 21:23 vor 3686 Tagen @ helmut-1 1692 Views

...
Aus diesem Grunde habe ich das sehr aufmerksam studiert, was Du
geschrieben hast. Sehr aufschlußreich.

Mein Kommentar nur zu einer Bemerkung:

Ich bin "schon alt"....... und bin auch sonst noch lernfähig.

Das widerspricht sich. Auch ich schreibe den 6er vor dem Alter, - aber
habe eines kapiert:

Der Mensch ist erst ab dem Zeitpunkt alt, ab dem er beginnt, nichts
mehr zu lernen (im Sinne der Wissenserweiterung).

...

Lieber @helmut-1, ich wünsche Dir auch alles Gute.

Deine Beiträge lese sich sonst gern. In diesem distanzierst Du dich von meinem "Machwerk"?

Ich wollte mich vorstellen, ehrlich und offen. Das ist mir gelungen, denke ich, besonders mit dem Schnappschuss von Magdeburg am 01.01.2016.

Es sind oft Definitionsfragen, die zu Beginn einer Diskussion geklärt werden müssen.

1. Zu "Machwerk" siehe beispielhaft diese Definition: „schlecht gemachtes, minderwertiges Werk“.

Bedenke, Du Deutscher aus Rumänien: Wir Deutschen haben hier in Ostdeutschland nur eine einzige echte Minderheit gehabt: Die Sorben. Zumindest in meiner Lebenszeit war das so. Mit denen kamen wir traditionell klar, frag' nach bei den Sachsen, denn da sind diese Slaven zu Hause. Euer Land dagegen besteht, nach meiner Erinnerung (trampen), gefühlt ausschließlich aus Minderheiten. Ich halte das für einen Nachteil. Ich will das deswegen hier nicht. Aber nun wird es uns aufgezwungen hier, nach meiner Überzeugung böswillig geplant (sagen wir mal, wegen der „NWO“).

Das beschäftigt mich. Darüber hinaus äußere ich mich dazu stets und meist unverblümt. So bin ich. Und das kommt hoffentlich 'rüber in meiner verspäteten Neuvorstellung?

Soeben habe ich noch das gelesen: Nur für den Bau dieser Magdeburger Synagoge (auf dem geschenkten Innenstadt-Grundstück usw. - was wurde eigentlich noch verschenkt?) haben diese wenigen Juden hier (dreistellig?), beim Land Sachsen-Anhalt, angeblich 6 Mio Euro beantragt, offenbar auch als Schenkung („Unterstützung“)? Aber dieses Bundesland Sachsen-Anhalt ist absolut nicht "reich"! Und ich finde auch nicht, es "muss da helfen". Sicher, wir können. Aber dann sollte man uns auch vorher fragen, ob wir das wollen. Das gehört öffentlich diskutiert.

Wenn diese, nur spitzlichtartig von mir beschriebene Regional-Politik kein "Wirtschaftsthema" ist, worüber aufzuregen sich lohnt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Ich hoffe das nicht!

2. zur Definition von "alt": Nicht wir beide haben hier die Deutungshoheit, sondern die Gesellschaft, insbesondere die sog. "Arbeitswelt".

Wenigstens bei Pos. 2 liegt zwischen uns ein Missverständnis vor, denn ich bin da voll Deiner Meinung. Aber wir Beide werden leider nun einmal von Dritten, der Mehrheit, als "alt" angesehen, das ist so! Das merke ich z. B. im Job, z. B. meint das unser neu eingestellter "Bachel-Ohr". [[zwinker]]

Andererseits, auf einer dieser "Ü-30-Parties" hat mir doch tatsächlich mal ein baumlanger Kerl im Disko-Saal von oben herab beim Tanzen ins Ohr gebrüllt: "Wenn ich mal so alt bin, will ich auch mal so fit sein!".

Noch was: Meine Frau wird locker zwanzig Jahr jünger geschätzt als ich, aber sie kann nur noch max. drei Stunden am Stück tanzen, konditionell. Wer ist nun älter?

Wer da ein Problem hat, für den gibt es sogar Dienstleister, die Dir gegen Bezahlung einen Schiedsspruch liefern.

[[ironie]]

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Die Professorin gilt als Spitzenforscherin in der Molekularbiologie und hat Ende 2010 das Unternehmen Life Lenght mitgegründet. "Wenn wir wissen, ob unsere Telomere eine normale Länge haben - entsprechend unserem tatsächlichen Alter -, dann wissen wir auch, ob unser Körper in einem guten gesundheitlichen Zustand ist", sagt Blasco. Ihre Firma bietet den Test seit Anfang des Jahres an. Bisher kamen die meisten Anfragen aus Spanien, aber auch aus den USA und Kanada.

Anonymisiertes Verfahren

"Wenn sich jemand für den Test interessiert, kann er sich per Mail bei uns melden, und wir schicken ihm den Fragebogen und den Vertrag zu", sagt Geschäftsführer Stephen Matlin. "Ein Arzt seiner Wahl nimmt ihm Blut ab und füllt mit ihm den Fragebogen aus. Dem Patienten wird eine Codenummer zugeteilt, und er schickt seine anonymisierten Daten und zehn Milliliter Blut an uns." Die Untersuchung im Labor dauert etwa eine Woche.

In dem Bericht steht dann, wie hoch der Prozentanteil seiner kurzen Telomere ist und diese verflixte Zahl: sein biologisches Alter. Im schlimmsten Fall weiß man nun, dass der Körper viel älter ist, als man tatsächlich ist. Doch was macht der Untersuchte mit der Information? "Erfährt der Patient, dass er einen hohen Anteil an kurzen Telomeren hat, kann er nichts tun", sagt Matlin. "Das Testergebnis könnte aber ein Weckruf für ihn sein. So, wie wenn der Arzt feststellt, dass der Patient hohe Cholesterinwerte oder einen zu hohen Blutdruck hat."
-------------------------------------------------- Quelle: wie vor.

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Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Klarstellung

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 03.01.2016, 22:28 vor 3686 Tagen @ Hannes 1590 Views

Danke für die Antwort!

Deine Beiträge lese sich sonst gern. In diesem distanzierst Du dich von meinem "Machwerk"?

Ich wollte mich vorstellen, ehrlich und offen. Das ist mir gelungen, denke ich, besonders mit dem Schnappschuss von Magdeburg am 01.01.2016.

Es sind oft Definitionsfragen, die zu Beginn einer Diskussion geklärt werden müssen.

1. Zu "Machwerk" siehe beispielhaft diese Definition: „schlecht gemachtes, minderwertiges Werk“.

Bitte um Verständnis, dass ich dieses Wort nicht in diesem Sinne definiere. Für mich heißt das Wort "Machwerk" nichts anderes als ein "gemachtes Werk". Um ehrlich zu sein, ich hab das auch nie im Dex nachgeschlagen. Du interpretierst da eine Minderwertigkeit hinein, die ich nicht in diesem Wort sehe.

Schon gar nicht distanziere ich mich hier von irgendetwas, - zumal ich dadurch etwas mehr Einblick in die Stadt Magdeburg erhalten habe.

Bedenke, Du Deutscher aus Rumänien: Wir Deutschen haben hier in Ostdeutschland nur eine einzige echte Minderheit gehabt: Die Sorben. Zumindest in meiner Lebenszeit war das so. Mit denen kamen wir traditionell klar, frag' nach bei den Sachsen, denn da sind diese Slaven zu Hause. Euer Land dagegen besteht, nach meiner Erinnerung (trampen), gefühlt ausschließlich aus Minderheiten. Ich halte das für einen Nachteil. Ich will das deswegen hier nicht. Aber nun wird es uns aufgezwungen hier, nach meiner Überzeugung böswillig geplant (sagen wir mal, wegen der „NWO“).

Falsch. Ich bin Österreicher, der nach Rumänien ausgewandert ist. Mußte Platz machen für die vielen Rumänen, die sich in Österreich niederlassen. [[lach]]
Die Sorben und ihre Kultur sind mir geläufig, so wie auch andere Minderheiten in Deutschland (z.B. die Dänen). Ich kenne D in fast allen Ecken (als Fernfahrer neben dem Studium)und habe ein gutes Erinnerungsvermögen.

Rumänien besteht zwar aus Minderheiten, wird aber nicht so gefühlt. Das Wort Minderheit bewirkt (bei mir zumindest) einen ständigen Kampf um Rechte resp. Existenzberechtigung. Das empfinde ich hier nicht, insbesonders nicht in Siebenbürgen. Wir leben hier mit den einheimischen Siebenbürger Sachsen, den Rumänen und den Ungarn gewissermaßen Tür an Tür, lediglich die Roma sind mehr unter sich, und das ist auch gut so. Dass hier bei den Prozentzahlen der ehtnischen Gruppen erhebliche Unterschiede bestehen, merkt man - zumindest in einer Kleinstadt wie hier - nicht.

Man merkt höchstens, wohin der eine oder andere am Sonntag in die Kirche geht. Wobei nicht nur der evangelische Gottesdienst, sondern auch der katholische 2-sprachig (auch deutsch) angeboten wird. Nur die orthodoxe Gemeinde hält ihren Gottesdienst ausschließlich in rumänisch.

zur Definition von "alt": Nicht wir beide haben hier die Deutungshoheit, sondern die Gesellschaft, insbesondere die sog. "Arbeitswelt".

Wenigstens bei Pos. 2 liegt zwischen uns ein Missverständnis vor, denn ich bin da voll Deiner Meinung. Aber wir Beide werden leider nun einmal von Dritten, der Mehrheit, als "alt" angesehen, das ist so! Das merke ich z. B. im Job, z. B. meint das unser neu eingestellter "Bachel-Ohr".

Einspruch, Euer Ehren!
Es mag vielleicht so sein, aber ich akzeptiere das nicht. Zumindest beeindruckt es mich nicht. Übrigens habe ich immer den Hang gehabt, auch noch im Betrieb in D, Leute von 50+ einzustellen. Schon zu der Zeit, als ich noch weit unter 50 war. Das hängt einfach mit der beruflichen Erfahrung und der Ernsthaftigkeit bei der Bewältigung der gestellten Aufgaben zusammen. Hat sich bis heute nicht geändert.

Hier sterben leider die echten Handwerker aus, oder sie sind schon lange abgewandert. Da gibts einen Ungarn, der fräst, dreht, schweißt, macht mir alles aus Metall, was ich brauche. Hatte erst seinen 80. Geburtstag.

Ein anderer repariert mir meine elektrischen Geräte, von der Wasserpumpe bis zum Winkelschleifer so ziemlich alles, was ich im Betrieb habe. Der ist schon über 80. Es gibt noch mehr Beispiele. Von den Jungen kommt nichts nach.

Ich frage mich, was ich mache, wenn die beiden nicht mehr sind. Ein blödes Gesicht, mit Sicherheit.

Der Tip mit der Blutuntersuchung ist gut, - insbesonders für diejenigen, die ohnehin kaum zur Kontrolle gehen. Ich hab da eine andere Einstellung. Hab zwar keine KV, weil ich immer gesund bin, - aber 1 x pro Jahr mache ich ein großes Blutbild, bezahle das cash im Labor. War erst wieder vor ein paar Wochen. Die Laborärztin gratuliert mir immer, mit den Worten, dass ich als 6+ ihrer Meinung nach das Blut eines 45-Jährigen hätte. Das reicht mir.

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