Paul C. Martin: „Ich bitte den Wechsel von der 1 zur 0 zu beachten.“
Hallo stokk,
ein Blick in die Vergangenheit schärft den Blick in die Zukunft. Im
Zusammenhang mit dem aktuellen Rückgang des Ölpreises möchte ich daher
auf den Fadenhttp://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=6987
von Paul C. Martin aus dem Jahre 2000 hinweisen. Es geht darin um die
Preisentwicklung von "Malaysian Rubber" in der Weltwirtschaftskrise. Die
Preisentwicklung sei DAS Zeichen der damaligen DeDe ("In der DeDe fällt
alles!“ ... „D A S ist die deflationäre Depression (DeDe). Und es geht
immer tiefer und tiefer. DeDe übrigens Synonym für
Weltwirtschaftskrise.“) gewesen! Vielleicht trifft das ja auch für
die Entwicklung der gegenwärtigen Rohstoffpreise zu.
Gruß Ostfriese
Ergänzung:
Die Deflation zeigt sich vor allem in der Phase der Überschuldung als unumstößliche Gesetzmäßigkeit des debitistischen Ablaufes, auf deren Überwindung die Handwerksmeister der Macht in den Instanzen der zentrischen Ordnung nur einen sehr geringen Einfluss haben.
Ausschließlich in den letzten zwei Sätzen („Dabei trifft die Krise die westfälischen Bauern zur Unzeit: Viele haben kreditfinanziert in große und teure Stallanlagen investiert oder – zu hohen Pachtpreisen – sich räumlich erweitert. Sollten die Zinsen jetzt steigen, könnte für viele das Aus kommen.“) des Leitartikels
http://www.wn.de/Muensterland/2220373-Landwirtschaft-Fallende-Preise-setzen-Bauern-unte...
von Frank Polke aus den Westfälischen Nachrichten kommt ansatzweise zum Ausdruck, in welche Richtung gedacht werden muss, um die sinkenden Preise zu verstehen.
Vielleicht steht bei den Fleischpreisen für die Landwirte bald die 0 vor dem Komma – die Konsumenten werden sich über weiter fallende Einkaufpreise freuen und die britisch-amerikanischen Anlagegesellschaften können endlich den verpfändeten Grund und Boden der Bankrotteure übernehmen.
Das Handelsabkommen TTIP wird diese Entwicklung noch weiter verstärken.