Bilanz eines Wissenden: 2015 war todbringend und eine Fortsetzung ist garantiert

Apostroph @, Down Town (Switzerland), Mittwoch, 30.12.2015, 05:47 vor 3690 Tagen 7884 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 30.12.2015, 06:15

http://www.informationclearinghouse.info/article43824.htm


Information Clearing House (ICH) gehört, m.E., zu den besten Informanten zu politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen auf dem Globus.


Aha-Gruss.


Apo'

Alles Andere ist Beilage:

http://www.informationclearinghouse.info/article43822.htm

http://www.informationclearinghouse.info/article43816.htm

und ein Nato-Austritt von Deutschland, Frankreich und U.K.

http://www.informationclearinghouse.info/article43823.htm

--
"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair

Atheistische Hetzschrift

sensortimecom ⌂ @, Mittwoch, 30.12.2015, 09:08 vor 3690 Tagen @ Apostroph 4502 Views

Immer sind die anderen die armen Unterdrückten, Ausgebeuteten, und hier der böse Westen mit der mittelalterlichen Kreuzfahrer-Mentalität.
Denkt der gute Mann aber mal darüber nach, welchen Ölpreis er für die armen Ausgebeuteten übef Jahrzehnte gezahlt hat? Und wie viele neue Technologien er erfinden musste, welche Leistungen im härtesten Exportgeschäft er erbringen musste um diese Rohstoffpreise zu bezahlen?
Mindestens seit dem WTO-Abkommen in den 90er besteht für die Rohstoffländer der dritten Welt Chancengleichheit. Sie haben diese Verträge selber abgerungen, niemand hat sie gezwungen. Man hätte alle Chancen gehabt, die Gewinne aus dem Rohstoffexport in den Aufbau eigener produzierender Industrien zu investieren. Nur die wenigsten Länder taten das.
Nicht auszudenken, was passieren wird, wenn zb. der Ölpreis weiter fällt, etwa unter 20 USD. Hunderte Millionen Asylwerber werden sich auf den Weg nach Norden und Westen machen, nicht Hunderttausende...Und wir werden vor die Wahl gestellt werden: Selbst-Kreuzigung und Sklavendienste für die Ankömmlinge, oder Untergang. DENN WIR SIND AN ALLEM SCHULD....

Chancengleichheit in der Welt

Waldläufer @, Mittwoch, 30.12.2015, 11:19 vor 3690 Tagen @ sensortimecom 3427 Views

Immer sind die anderen die armen Unterdrückten, Ausgebeuteten, und hier
der böse Westen mit der mittelalterlichen Kreuzfahrer-Mentalität.

Sind wir doch mal ehrlich. Da ist schon was dran.

Denkt der gute Mann aber mal darüber nach, welchen Ölpreis er für die
armen Ausgebeuteten über Jahrzehnte gezahlt hat? Und wie viele neue
Technologien er erfinden musste, welche Leistungen im härtesten
Exportgeschäft er erbringen musste um diese Rohstoffpreise zu bezahlen?

Die ölfördernden Länder sind nicht die, die, wenn sie clever waren, ausgebeutet wurden. Betroffen sind doch die, die landwirtschaftliche Produkte an "den Westen" verkaufen, dann, wenn die Bauern dort keine Subventionen bekommen (sprich-meines Wissens- alles außer EU und USA). Wie will denn das fast ausschließlich landwirtschaftlich geprägte Südamerika und vor allem Afrika irgendwie mithalten können, wenn sie kaputtgespielt werden vom Rest der Welt? Da kann ein Bauer machen was er will, er wird nie das Geld für einen Trecker zusammenbekommen. Und wie produktiv Handarbeit ist, weiß sicher jeder. Geht nur über z.B. China, dann wenn die in Afrika große Ländereien pachten. Aber das ist ja auch nicht im Interesse der dort ansässigen Bevölkerung.

Oder Länder, in die "die Produktion ausgelagert wurde". Wieviel Arbeit stecken in einer Jeans und einem T-shirt?

Mindestens seit dem WTO-Abkommen in den 90er besteht für die
Rohstoffländer der dritten Welt Chancengleichheit. Sie haben diese
Verträge selber abgerungen, niemand hat sie gezwungen. Man hätte alle
Chancen gehabt, die Gewinne aus dem Rohstoffexport in den Aufbau eigener
produzierender Industrien zu investieren. Nur die wenigsten Länder taten
das.

Das trifft halt nur auf die Rohstoffländer zu, nicht wahr?

Ach Mann, ist das eine Scheiß-Welt.
Habe leider keine Zeit mehr.

viele Grüße

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

So ist es

joep @, Mittwoch, 30.12.2015, 14:45 vor 3690 Tagen @ sensortimecom 2790 Views

Langsam nervt dieser Mist.

Einmal sind's die Juden, dann die Christen und fast immer die Amerikaner, die an allem schuld sind.

Das ist doch Kindergarten.

Der Nahe Osten zerfleischt sich, weil die keine Konflikte friedlich lösen können. Mag sein, dass der Westen auch sein Scherflein beiträgt und manches verschlimmert. Aber auch ohne den Westen gäbe es dort Massenmord.

Die Gründe sind eben vielfältig, und einer ist der massive Bevölkerungszuwachs in ganz Afrika und Arabien. Daran wird sich auch nichts ändern, und das killen geht eben weiter.

Auge um Auge. Zahn um Zahn. Oder noch schlimmer:

SevenSamurai @, Mittwoch, 30.12.2015, 19:17 vor 3689 Tagen @ joep 2304 Views

Der Nahe Osten zerfleischt sich, weil die keine Konflikte friedlich lösen
können.

Naher Osten:

Auge um Auge. Zahn um Zahn.

Oder noch schlimmer:

Haus des Friedens (= Islam). Haus des Krieges (= bald bei uns in Deutschland).

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Bilanz eines Suprematisten

re-aktionaer @, Mittwoch, 30.12.2015, 14:25 vor 3690 Tagen @ Apostroph 3499 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 23.01.2016, 20:24

Habe das Elaborat gelesen und will mal im gleichen Stil auf den Text, der hier von wem auch immer, über den Westen verfasst wurde, einfach mal antworten.
Und die Antwort wird derb.
Der Westen hat sich ab dem 15.Jhdt einfach genommen, was ihm zusteht, weil er besser war und ist.
Jede andere Kulturgemeinschaft unter der Sonne hätte es genau so getan - nur anders - nämlich brutaler! Dass der europäische Kolonialismus so generös war, ist ausschließlich dem Umstand zu verdanken, dass wir Christen sind, dass wir gutmütig sind. Ich halte diesen Umstand mittlerweile für einen Fehler. Was hat also der Westen z.B. böses in Afrika getan, was in Afrika nicht sonst auch geschehen würde? Wären die Kolonialisten so gewesen wie die Einwohner des afrikanischen Kontinents, man hätte die verschiedenen Stämme einfach ausgerottet, wo sie störten! So einfach kann man das lösen! Ja! Keine andere Kulturgemeinschaft hätte sich diese Probleme lange angetan. Es wäre technisch eine Kleinigkeit gewesen, in den 40ern 50ern 60ern Tabula Rasa zu machen - ciao mau mau - und sich ein wunderschönes weißes Rhodesien, Kenia, etc. zu erhalten. Klingt grausem? Ja. Unmenschlich? Nein - Menschen sind genau so! Sowas kann man nicht machen, sagen wir? Aber gewiss kann man - es widerstrebt nur uns mit unserer christlichen Prägung so zu denken. Die Geschichtsbücher anderer Völker sind sind voll mit Vertreibungs und Ausrottungsgeschichten - und zwar vollkommen ohne Schuldgefühle. Man lese das 5te Buch Mose...

Nun, was wäre da noch im westlichen Sündenregister.... Die Sklaverei!Mein Gott die Sklaverei!:
Was kann man den Westlern vorwerfen, was man anderen nicht vorwerfen kann? Was haben sie falsch gemacht?
Ich meine, ich habe eine Antwort darauf: Sie haben es verabsäumt die Sklaven zu kastrieren. Hätten sie es getan, wäre die Sklaverei heute kein Thema mehr. Wer wirft eigentlich den Libyern und Algeriern die Verbrechen der Korsaren vor? Wer beschwert sich bei den Saudis über ihre Sklavenexpeditionen nach Ostafrika? Wer verurteilt die Menschenopfer der Inkas und Atztheken?
Man exkulpiert dies alles doch nur aus einem Grund - weil man bei uns einem Loser nicht nachtritt und seine Fehler deshalb eher verzeiht! Warum eigentlich?
Übrigens, wer sich dafür interessiert was der arme afrikanische Sklave macht, wenn er selber in die Situation der Überlegenheit gerät, der kann sich gerne die Geschichte Liberias zu Gemüte führen. (Das erste was die freigelassenen Sklaven in ihrer neuen Heimat machten, war die radikale Versklavung der lokalen Völker zu beginnen)
Kommen wir aber nun zum nahen Osten und den Gemeinheiten die \"der Westen\" dort abgezogen hat. Über mehrere hundert Jahre hat die Kultur des nahen Ostens versucht den Westen zu kolonialisieren und auszuplündern. Das gelang auch teilweise. In Spanien, Sizilien, Süditalien, wie auch am Balkan. Tributzahlungen, Knabenlese, Schutzsteuern etc. waren tatsächliche Plünderungen in den über Jahrhunderte besetzten Gebieten, Korsaren die im Mittelmeer weiße Sklaven einfingen und bis rauf nach Irland Plünderfahrten unternahmen. Dort wo die Kolonialisten des Orients herrschten wurde selbstredend die lokale Kultur unterdrückt wo es nur ging und man setzte ausschließlich die eigenen Leute in Machtpositionen ein. Jene Regionen des Westens die sich der Besatzung entziehen konnten, konnten sich entwickeln und irgendwann Ende des 17.Jhdts drehte sich dann eben der Spieß endgültig um.
Weil wir technisch und intellektuell überlegen waren. So läuft das Spiel nun mal! Ab dann war der Westen am Drücker.
Was haben wir also unseren ehemaligen Bedrängern, Kolonialisten und Versklavern nun böses angetan? Haben wir ihre Kinder entführt und versklavt um bei uns als Söldner oder Sexsklaven zu dienen? Haben wir ständige Tributpflicht eingeführt? Haben wir sie angehalten ihren Glauben zu wechseln? Nichts davon.
Ach ja, das Öl! Das war ja das einzige, was überhaupt wert war zu plündern, neben den archäologischen Schätzen der Vorzivilisationen - die den armen unterdrückten aber ohnehin egal waren. (Die gesamte Ausgrabung von Ephesos konnte man dem Primitivling von Sultan für eine Handvoll Zuchtpferde abkaufen, heute wäre es ein Flatscreen. Das Parthenonfries wäre heute ein Haufen kleiner Steinchen wenn man es nicht vor den Osmanen in Sicherheit gebracht hätte, die auf der Akropolis, z,b. ein Munitionsdepot eingerichtet hatten welches auch noch in die Luft flog)
Bleiben wir aber beim Öl.
Haben wir es geraubt oder billig gekauft? Hmm... ich weiss nicht. Zumindest seit den 60ern gibt es ein schönes Kartell namens OPEC, dass darauf achtet, das Öl nicht all zu billig herzugeben. Brutaler Kolonialismus geht anders. Der Orient könnte im Geld schwimmen. Aber was machen die Herren Araberprinzen damit? Schulen bauen? Infrastruktur errichten? Bildung? Nö! Sie werfen es mit beiden Händen zum Fenster raus - und zwar ausschließlich für ihren eigenen Clan. Warum handeln sie so? Vielleicht weil sie wissen, dass ihre eigene Kultur und Mentalität jeden Versuch, eine solide Infrastruktur und Wissensgesellschaft zu etablieren zunichte machen würde. Jede solidarische Struktur der Plünderung preisgeben. Jede Form der Produktion nur mit der Peitsche durchzusetzen ist? Ich befürchte fast, dem ist so. Was ist vom Libyen Gadaffis geblieben? Innerhalb von drei Jahren haben diese Leute 40 Jahre Investitionen in Land und Leute vernichtet! Zeitgleich ist die gesamte Bevölkerung dieser Regionen nichts außer fertil. Und leider hat der Westen dafür gesorgt dass ihre Kinder nicht im erforderlichen Ausmaß sterben um das ökonomisch und ökologische Gleichgewicht in der Region zu erhalten. Blödheit, zu geringe Kindersterblichkeit und Faulheit sind die Ursache für Armut und weil er nicht fähig ist, sich selbst zu ernähren kommt Ray Footcheese heute zu uns. Nicht der westliche Imperialismus ist daran schuld, es ist die westliche, christliche Gutmütigkeit und Blödheit, die ihm auch noch die Tür aufmacht um zu beanspruchen, was ihm nicht zusteht. Zusammengefasst: Wir waren und sind teilweise noch immer technisch, moralisch, organisatorisch, kulturell haushoch überlegen. Wir sind besser. Und darum haben wir alles Recht über die Welt zu herrschen, so lange bis jemand kommt der noch besser ist - technisch, organisatorisch und im besten Fall moralisch. Meine provokante Meinung zum Jahresausklang!

Danke.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 30.12.2015, 16:23 vor 3690 Tagen @ re-aktionaer 2642 Views

Eine kleine Anmerkung:

Die Bevölkerungszahl dieses Planeten übersteigt immer weiter dessen natürliche Tragfähigkeit. Dies wird eines nicht allzufernen Tages harte Konsequenzen nach sich ziehen. Ich habe große Zweifel, daß diese verweichlichte Gesellschaft in Westeuropa in der Lage sein wird, die entsprechenden harten Entscheidungen, die für ihr eigenes Überleben notwendig wären, zu treffen.

Grüße

--
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** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Antwort auf die bisherigen Kommentare: Jeder hier hat Recht

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 30.12.2015, 17:01 vor 3690 Tagen @ Apostroph 2559 Views

Die Antwort auf die angeschnittenen Probleme ist kompliziert, und doch irgendwie einfach:

Jeder hat in seiner Argumentation eine ganze Reihe von Punkten, denen man Substanz zugestehen muß. Deswegen ist das Ganze auch so komplex. Es ist nicht das Versagen, die Herrschsucht oder sonstige Eigenheit irgendeiner Gruppe schuld an der Situation, es ist das kaum zu identifizierende Konglomerat von vielen Einzelpunkten, die sich zum Teil ergänzen, zum Teil wieder aufheben oder sogar in der Kombination verstärken.

Wenn es überhaupt einen gemeinsamen Nenner für alles Negative in der Geschichte gibt, dann sind es zwei Punkte:

- der Mensch ist in seinem tiefsten Inneren immer nur sich selbst der Nächste, - er wird immer nur den Weg des geringsten Widerstands und seinen persönlichen Vorteil suchen; - egal, obs dabei auf Kosten anderer geht oder nicht. Wenn er ausnahmsweise nicht an sich persönlich, sondern auch an andere denkt, dann beschränkt sich das nur auf seine direkten Nachkommen, - beim Tier (was der Mensch von der Mentialität auch irgendwie ist) würde man es "Brut" nennen.

- das Streben sowie das Ausleben der Macht ist und bleibt eine der stärksten Drogen auf der Welt, - stärker als alles zusammen, was man sich so reinziehen kann. Es ist fast unmöglich, sich davon zu lösen, - man ist und bleibt dieser Droge verfallen, - ohne Rücksicht auf die Folgen.


Natürlich gibt es für die beiden vorgenannten Punkte auch Ausnahmen, - allerdings ganz wenige. So wenige, sodass sie mehr als Bestätigung für die Regel angesehen werden können. Beim ersten Punkt nennt man diese "Ausnahmen" dann "Heilige" und verehrt sie dementsprechend, beim zweiten Punkt gibts ähnliche Begriffe, - ich erinnere mich noch an irgendeinen König, der aus freien Stücken abgedankt hat und ins Kloster ging.

Aber es bleiben immer nur Ausnahmen. Deswegen ist auch nicht abzusehen, obs ich da irgendwas ändert, - auch nicht langfristig. Leider.

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