Gold: rounding bottom

-ELLI- ⌂ @, Sonntag, 27.12.2015, 20:03 vor 3693 Tagen 9736 Views

Wie zuletzt hier beschrieben…
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=387228
… gehe ich davon aus, dass das Gold seine Aufwärtskorrektur in Richtung 1300 $/1400 $ begonnen hat.

Hier ein weiteres Indiz – ein rounding bottom:

[image]

Und das Argument, DAX und Gold könnten nicht gemeinsam steigen, soll der folgende Chart entkräften:

[image]
(DAX in blau)

Fünf Jahre lang, von 2003-2007, ging es auch.

Thank you, Elli, for your endeavours!

stokk, Sonntag, 27.12.2015, 22:55 vor 3693 Tagen @ -ELLI- 5849 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 27.12.2015, 23:01

Ein paar Minen zeigen schon relative Stärke, zB.:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=379291

Wenn wir in 2016 wieder mehr Börse als Thema hätten, könnte man sich mal darüber austauschen....

Die "Kamel-Kurve" macht mir allerdings etwas Sorge

Apostroph @, Down Town (Switzerland), Montag, 28.12.2015, 21:44 vor 3692 Tagen @ -ELLI- 5514 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 28.12.2015, 21:50

http://www.welt.de/wirtschaft/article150227487/Die-Kamelkurve-prophezeit-der-Welt-die-K...

Jedenfalls verkaufen Staatsfonds von Norwegen bis Saudi-Arabien Wertpapiere was das Zeug hält, um die enormen Einkommens-Defizite abzudecken.

Oder: Vom Elliott-Wave zum Kamel-Syndrom?


Was haben die im Nahen Osten sonst noch an Tieren, welche die Aussichten besser erscheinen lassen? Nur Kamele, alles andere ist Kriech-Getier - vom Esel abgesehen. Auf diesen werden wir noch kommen......


Apo'

--
"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair

Ist der Ölpreis nicht wegen der Überproduktion der Saudis/OPEC so gefallen?

stokk, Montag, 28.12.2015, 23:54 vor 3691 Tagen @ Apostroph 4898 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 29.12.2015, 00:12

Hätten sie nicht so viel auf den Markt geworfen, ginge es ihnen besser...

Und das nur, um die Russen zu ärgern:
https://www.rt.com/business/327244-russia-ruble-dollar-oil/

Irgendwie muss sich die Staatsschuldenkrise ja mal bemerkbar machen:
http://www.armstrongeconomics.com/archives/tag/sovereign-debt-crisis

Malaysian Rubber

Ostfriese @, Dienstag, 29.12.2015, 20:07 vor 3691 Tagen @ stokk 4504 Views

Hallo stokk,

ein Blick in die Vergangenheit schärft den Blick in die Zukunft. Im Zusammenhang mit dem aktuellen Rückgang des Ölpreises möchte ich daher auf den Faden

http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=6987

von Paul C. Martin aus dem Jahre 2000 hinweisen. Es geht darin um die Preisentwicklung von "Malaysian Rubber" in der Weltwirtschaftskrise. Die Preisentwicklung sei DAS Zeichen der damaligen DeDe ("In der DeDe fällt alles!“ ... „D A S ist die deflationäre Depression (DeDe). Und es geht immer tiefer und tiefer. DeDe übrigens Synonym für Weltwirtschaftskrise.“) gewesen! Vielleicht trifft das ja auch für die Entwicklung der gegenwärtigen Rohstoffpreise zu.

Gruß Ostfriese

Kursziel 8$ für Rohöl von Tiedje sind ja hier vorausgesagt:

stokk, Dienstag, 29.12.2015, 21:07 vor 3691 Tagen @ Ostfriese 4735 Views

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=387855

Vielleicht trifft das ja auch für

die Entwicklung der gegenwärtigen Rohstoffpreise zu.


Gruß Ostfriese


Wäre toll, wenn die 8$ ein Gelber durch eigene Zählung bestätigen kann.

Btw, für einen Rohstoff bin extrem bullish in 2016...

BG,
stokk

Antizipierend: Falls Ja und wann denn, liegt das Ei unter der Henn!

Apostroph @, Down Town (Switzerland), Dienstag, 29.12.2015, 22:58 vor 3691 Tagen @ stokk 4404 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 29.12.2015, 23:29

Am Jahres-Anfang stehen die 'Märchen-Bücher' stets zu oberst auf der Liste

:-)

http://www.zerohedge.com/news/2015-12-29/oil-market

Eine brauchbar (etwas lang) angestellte Analyse, mit manchen Vorbehalten
und vielen Charts.

http://www.bloomberg.com/quote/BDIY:IND


Hat der BDI seine Aussage-Kraft verloren oder wird er nur verdrängt?

http://www.bloomberg.com/quote/BDIY:IND

Daraus konnten vor Jahren gute Früh-Indikatoren ermittelt werden.

ttp://www.investmenttools.com/futures/bdi_baltic_dry_index.htm#bdi

Oder sind wir gerade dabei etwas zu verpassen?

Abend-Gruss.

Apo'

PS:
Es fehlte nur noch das; der neue Preis vom Gas:

http://www.zerohedge.com/news/2015-12-17/just-wait-bankruptcies-latest-market-real-trouble

--
"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair

Big picture im Öl

Cheftrader @, Donnerstag, 31.12.2015, 15:53 vor 3689 Tagen @ stokk 4104 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 31.12.2015, 16:18

Hi stokk,

ich habe das Original von damals leider nicht gefunden.
Hier aber mal ein Link, der das ansatzweise zeigt http://www.godmode-trader.de/blogpost/ew-analyse-us-light-sweet-crude-oil-nostalgie-pur... mich würde auch Ellis akt. Zählweise zu den Rohstoffen interessieren. Es ist ausserdem nachvollziehbar, dass in Zeiten von Deflation und Depression, sämtliche Assets , außer Bargeld, an Wert verlieren. Ich sehe den langen Rückgang (nicht mit einem Crash dort zu verwechseln) als einen Vorboten für Rückgänge in den Aktien, Bonds (steigende Zinsen am langen Ende aufgrund von Verkäufen) und bei den Immobilien. Ob die Edelmetalle davon profitieren können wäre logisch, ist aber noch abzuwarten. Die letzten Krisen haben jedenfalls kaum eine Flucht in die sicheren Häfen EM bewirkt. Und wenn die Aktienmärkte fallen, dann fallen zunächst auch die hochverschuldeten Minenwerte.

Ich sehe den Auslöser bei der hochverschuldeten Fracking Industrie, ein Sell off bei den High Yield Bonds, und dann auf alle hochverschuldeten Firmen.

Das wird ein spannendes Jahr 2016. Einen guten Rutsch allen und fürs neue Jahr vor allem Gesundheit.

Anja Kohl

Ostfriese @, Donnerstag, 28.01.2016, 15:19 vor 3661 Tagen @ Cheftrader 3233 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 28.01.2016, 15:22

Hallo Cheftrader,

Anja Kohl zeigt m.E. in ihrem Beitrag, …

„Viele reden jetzt von einem Öl-Crash. Noch nie ist der Ölpreis in so kurzer Zeit so schnell in sich zusammengebrochen. Es lohnt ein Blick auf Ölunternehmen. Einige werden Opfer ihres eigenen Erfolgs. Für die Fracking-Firmen in den USA – sie haben sich über Hochzins-Anleihen fremdfinanziert. Je weiter der Ölpreis fällt, desto mehr Öl müssen sie nun fördern, um das Geld einzunehmen, um ihre Schulden abzubezahlen. Das Angebot an Öl wird aber dadurch noch größer. Der Ölpreis sinkt noch weiter. Für viele Firmen geht die Rechnung nicht mehr auf. Es gibt Kreditausfälle. Mehr als 30 Fracking-Firmen sind bereits pleitegegangen. Das Volumen dieser Öl-Blase, die platzt, schätzen Experten auf einen 3stelligen Milliardenbetrag. …“

… den ich zufällig am 20. 01. 2016 in den ARD-Tagesthemen

http://www.ardmediathek.de/tv/Tagesthemen/tagesthemen/Das-Erste/Video?documentId=328913...

zwischen 21:04min. und 21:48min. gesehen habe, dass sie offensichtlich doch zu den wenigen Börsen-ReporterInnen gehört, die den Zusammenhang zwischen Überschuldung und fallenden Preise (am Beispiel der Fracking-Industrie in den USA) verstehen.

Gruß Ostfriese

Paul C. Martin: „Ich bitte den Wechsel von der 1 zur 0 zu beachten.“

Ostfriese @, Donnerstag, 31.12.2015, 11:33 vor 3689 Tagen @ Ostfriese 4117 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 31.12.2015, 12:24

Hallo stokk,

ein Blick in die Vergangenheit schärft den Blick in die Zukunft. Im
Zusammenhang mit dem aktuellen Rückgang des Ölpreises möchte ich daher
auf den Faden

http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=6987

von Paul C. Martin aus dem Jahre 2000 hinweisen. Es geht darin um die
Preisentwicklung von "Malaysian Rubber" in der Weltwirtschaftskrise. Die
Preisentwicklung sei DAS Zeichen der damaligen DeDe ("In der DeDe fällt
alles!“ ... „D A S ist die deflationäre Depression (DeDe). Und es geht
immer tiefer und tiefer. DeDe übrigens Synonym für
Weltwirtschaftskrise.“
) gewesen! Vielleicht trifft das ja auch für
die Entwicklung der gegenwärtigen Rohstoffpreise zu.


Gruß Ostfriese

Ergänzung:

Die Deflation zeigt sich vor allem in der Phase der Überschuldung als unumstößliche Gesetzmäßigkeit des debitistischen Ablaufes, auf deren Überwindung die Handwerksmeister der Macht in den Instanzen der zentrischen Ordnung nur einen sehr geringen Einfluss haben.

Ausschließlich in den letzten zwei Sätzen („Dabei trifft die Krise die westfälischen Bauern zur Unzeit: Viele haben kreditfinanziert in große und teure Stallanlagen investiert oder – zu hohen Pachtpreisen – sich räumlich erweitert. Sollten die Zinsen jetzt steigen, könnte für viele das Aus kommen.“) des Leitartikels

http://www.wn.de/Muensterland/2220373-Landwirtschaft-Fallende-Preise-setzen-Bauern-unte...

von Frank Polke aus den Westfälischen Nachrichten kommt ansatzweise zum Ausdruck, in welche Richtung gedacht werden muss, um die sinkenden Preise zu verstehen.

Vielleicht steht bei den Fleischpreisen für die Landwirte bald die 0 vor dem Komma – die Konsumenten werden sich über weiter fallende Einkaufpreise freuen und die britisch-amerikanischen Anlagegesellschaften können endlich den verpfändeten Grund und Boden der Bankrotteure übernehmen.

Das Handelsabkommen TTIP wird diese Entwicklung noch weiter verstärken.

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.