Bundestagsabgeordneter verhindert Flüchtlingsheim in Wohngegend - Heimleiterin muss aufgeben - Anschlag auf U-Bahn verhindert

azur, Dienstag, 22.12.2015, 02:03 (vor 3699 Tagen) @ Broesler5044 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 22.12.2015, 02:12

Hallo,

gerade bei uns in Berlin geht es ja nun schon hoch her, nach dem heraus kam, dass ein MdB ein Heim in seiner Nähe verhindert hat (die Heime sind, wie man weiß, in den CDU-Gebieten weniger): http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/die-miese-trickserei-mit-den-fluechtlingsheimen

Daraufhin gab es weitere Forderungen nach Konsequenzen:

"Das kann Mario Czaja nicht. Deshalb ist es richtig zu sagen: Der Mann muss weg“, meinte Künast.

Sie warf dem Berliner Senat insgesamt vor, immer noch keine sinnvolle Struktur für die Flüchtlinge auf die Beine gestellt zu haben. „Es gibt mancherorts zu wenige Toiletten, Flüchtlinge werden mit Bussen zum Duschen gefahren, ganz zu schweigen vom Chaos vor dem Lageso“.

Landeselternausschuss kritisiert Turnhallenbelegungen

Seit Monaten sorgen vor allem die langen Wartezeiten für Flüchtlinge vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) für erhebliche Probleme. Künasts Parteikollegin Claudia Roth hatte Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) bereits in einem Brief heftig wegen dessen Flüchtlingspolitik kritisiert.

Der Landeselternausschuss warf dem Senat Missmanagement vor - und forderte am Montag, die Beschlagnahmung von Sporthallen zu beenden oder abzuwenden. „Wir erfahren aus den Bezirken, dass ausreichend Alternativen zur Unterbringung der Flüchtlinge angeboten werden und wurden, die kurzfristig nutzbar sind“, heißt es in einer Mitteilung."

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fluechtlingsmanagement-kuenast-fordert-ruecktritt...

Und nach dem bekannt wurde, dass die Bezirke ganz unterschiedlich belegt wurden,

"Berlinweit hat der Senat laut Landessportbund die Bezirke bislang unterschiedlich stark gefordert: So seien in Reinickendorf und Tempelhof Schöneberg noch gar keine Sporthallen in Anspruch genommen worden, in Marzahn-Hellersdorf nur eine. In Steglitz Zehlendorf sind es dagegen sechs, in Friedrichshain Kreuzberg sieben und in Pankow sogar acht Turnhallen.“
Vielleicht werden wir ja doch verschont.
„Spandau wehrt sich: Am Dienstag will Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) einen Beschluss in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) erwirken, der für Zündstoff mit dem Senat sorgen dürfte. Er will erreichen, dass Spandau keine Turnhallen für die Unterbringung von Flüchtling zur Verfügung stellen muss. "Wir weisen die Verwaltung schon seit Wochen darauf hin, dass wir keine Sporthallen melden werden", bekräftigte Kleebank in der rbb-Abendschau. Damit missachtet der Bezirk eine Aufforderung der Behörde von Sozialsenator Mario Czaja (CDU). Er will, dass jeder Bezirk vier…“
http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/2015/12/Spandau-Turnhallen-F...
(der Satz-Rest fehlt – es kommt dann noch, dass es Haftungserleichterungen für die Bezirke gibt, wenn die Hallen durch das Land Berlin beschlagnahmt werden),

auch noch das: Unterkünfte für Flüchtlinge
Vereine wollen bei Belegung von Turnhallen mitreden

Der Sportverein Pfefferwerk betreibt Integration von Flüchtlingen. Jetzt drohen ihm und anderen Vereinen finanzielle Probleme, weil Turnhallen zu Notunterkünften wurden. Am Montag wollen Betroffene die Situation diskutieren."
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/unterkuenfte-fuer-fluechtlinge-vereine-wollen-bei...

Die Politkerwerte (was immer das bedeutet) würden deshalb in einer Front einbrechen: "Forsa Umfrage Kollektiver Absturz der Berliner Politiker wegen Flüchtlingspolitik"
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/forsa-umfrage-kollektiver-absturz-der-berliner-po...

Kein Wunder angesichts solcher Umstände: "Flüchtlinge in Berlin
Kein Wasser, kaum Essen - eine Berliner Heimleiterin gibt auf"
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fluechtlinge-in-berlin--kein-wasser--kaum-essen--...

Aber es gibt auch Positives: "Homeland Staffel 5
Anschlag auf Berliner U-Bahn vereitelt

..so könnte der Titel für das Finale von "Homeland" in Berlin heißen. Am Sonntagabend lief es in den USA. Wie es ausging für Carrie & Co? Ein Rückblick auf die bisher vielleicht beste Staffel der Geheimdienstserie...

In der Nacht zu Montag lief in den USA die zwölfte und letzte Folge der fünften „Homeland“-Staffel – und damit das Finale eines neu entflammten Kalten Krieges am Schauplatz Berlin..."

Und wer denkt, es wäre der IS gewesen, so ist es doch in Wirklichkeit der Russe verbunden Assad:

"Was bisher geschah: IS-Terroristen haben einen Giftgas-Angriff auf den Berliner Hauptbahnhof geplant. Carrie Mathison (Claire Danes) kommt ihnen in letzter Minute auf die Schliche – im Alleingang, weil eine Doppelagentin die Sicherheitskräfte auf eine falsche Fährte (zum BER) gelockt hatte. Dass der noch gar nicht in Betrieb ist, haben die Drehbuchautoren einfach mal ignoriert. Tegel als Anschlagsziel hätte ja auch irgendwie provinziell gewirkt.

Der Showdown: Nach einem fiesen Cliffhanger am Ende der vorletzten Folge - Carrie läuft in den Tunnel der U55, ein Dreh, für den die BVG die Linie einen ganzen Tag lang lahmlegte - geht es nahtlos weiter. Allerdings nur etwa drei Minuten. Carrie erschießt den Terroristen mit Hilfe von dessen Cousin, wird fast von der U-Bahn überfahren – und hat mal eben Berlin (und irgendwie auch ein bisschen die Welt) gerettet. Der Rest des Finales dient der Aufarbeitung anderer Handlungsfäden.

Der schlimmste Feind: Ist diesmal nicht der IS, in dessen Reihen es sogar menschelt – ein Mittäter handelt nur aus politische Rache („Ich bin Atheist!“), ein anderer wird von seinem Gewissen (immerhin ist er hier aufgewachsen) geplagt. Die wahren Bösen sind (mal wieder) die Russen: Sie fördern nicht nur Menschenhandel und Zwangsprostitution von Minderjährigen in Berlin, sondern unterstützen auch das Attentat der Islamisten, die sie bekämpfen wollen - „damit Europa endlich aufwacht“. Aus demselben Grund verhindert Moskau auch einen CIA-Coup, der Assad entmachten soll."

http://www.berliner-zeitung.de/medien/homeland-staffel-5-anschlag-auf-berliner-u-bahn-v...

Nicht auszudenken, wenn das schiefgegangen wäre...[[zwinker]]!

Dann doch lieber der übliche Filz in Berlin, die dem Berliner sattsam bekannte übliche örtliche Inkompetenz und das übliche Chaos.

Viele freundliche Grüße

azur


Edit: sehr zu empfehlen - mit massenhaft originellen Ideen und trickreicher Handlung: Der König von Berlin, von Horst Evers [[top]] [[top]] [[top]] :

http://www.tagesspiegel.de/berlin/kabarettist-horst-evers-herr-der-ratten/7170210.html

Der Tagesspiegel fährt sehr auf die angeblichen Rattentransfersysteme ab, die "zentrale Motive" stellen, aber es geht um weit mehr, wie den Berliner Filz, und ist sehr, sehr unterhaltsam.

https://www.perlentaucher.de/buch/horst-evers/der-koenig-von-berlin.html

Mit Sicherheit ein gutes Weihnachtsgeschenk.

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

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