kleiner Bericht zur Vermietung von kleinen Apartments
bearbeitet von Dieter, Sonntag, 20.12.2015, 00:08
Hallo,
ich hatte mal wieder 2 kleine Appartments zu vermieten. In unserer Stadt werden Wohnungen für Alleinstehende mit bis zu 300 Euro/Monat bezuschußt (Hartz IV/Sozialhilfe).
Meine 2 sind recht klein, also 1 Zimmer, Küche, Bad und kosteten etwas weniger als 300 und das noch kleinere deutlich weniger gegenüber dem möglichen Sozial-Zuschuß, pro Monat warm.
Es hatten sich etliche beworben, nicht alle habe ich zur Besichtigung eingeladen, darunter 2 alleinstehenden Asylanten, denen die Wohnungen zu klein waren und ablehnten, HartzIVer, die vermutlich nicht kurzfristig von ihrem Status wegkommen, haben sich nur für die größere interessiert, die kleine war denen zu billig -
Im Endergebnis:
Die einzigen Interessenten, die übrigblieben waren alleinstehende Personen, die keine staatliche Hilfe bekommen - und an die habe ich auch vermietet.
Dann hatte ich noch eine renovierte, moderne, helle Wohnung 3ZKB, auf die haben sich zu 80% alleinstehende Mütter mit 2 Kindern beworben, wobei die Miete in diesem Fall gering unter dem Förderbetrag der Sozialhilfe liegt bei 4 Pers. (Alleinstehende mit Kindern gelten beim Wohngeld als Paar/2Pers.)
Aus Erfahrung sind mir übrigens alleinerziehende Mütter mit Kind/Kindern als Mieter sehr recht, da sie doch deutlich verantwortungsbewußter und umsichtiger handeln als alleinstehende Männer/Junge Männer. - und das Einkommen der Mütter ist auch recht sicher, zahlt nicht der Vater, dann halt das Jugendamt oder, oder ....., während sich Väter auch schon mal gerne arm rechnen oder arm werden, auch zu Lasten des Vermieters.
Gruß Dieter
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