Parteienfinanzierungsgesetz

eddie09 @, Freitag, 18.12.2015, 07:26 vor 3702 Tagen 3856 Views

Hi,

damit habe ich mich in den letzten Wochen mal auseinandergesetzt.

Fazit: Es ist die einfachste Art für arbeitsscheue Gestalten, mit geistigem Dünnschiss, wahnsinnig viel Kohle abzuräumen. Macht und Kohle, das scheinen die primären Interessen der Parteien zu sein.

Auf dass das Hamsterrad sich muter weiterdreht. Ich bin raus.

Es dürfte nicht schwer sein, 4 Mio Michels zu emotionalisieren, um damit 4 Mio Euro vom Steuerzahler abzuräumen.

Gruß

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Parteien und Politiker in harter Währung bezahlen

Monterone @, Freitag, 18.12.2015, 10:30 vor 3702 Tagen @ eddie09 3185 Views

Debitistisches Video, das zeigt, wie ein junger Spanier Ministerpräsident Rajoy zurückzahlt, was er ihm zu schulden glaubt: https://www.youtube.com/watch?v=3VwLjHG2LM8

Monterone

Macht und Kohle

Falkenauge @, Freitag, 18.12.2015, 10:45 vor 3702 Tagen @ eddie09 2996 Views

Fazit: Es ist die einfachste Art für arbeitsscheue Gestalten, mit
geistigem Dünnschiss, wahnsinnig viel Kohle abzuräumen. Macht und Kohle,
das scheinen die primären Interessen der Parteien zu sein.
Auf dass das Hamsterrad sich muter weiterdreht. Ich bin raus.

Es dürfte nicht schwer sein, 4 Mio Michels zu emotionalisieren, um damit
4 Mio Euro vom Steuerzahler abzuräumen.

Diese Selbstbedienung zeigt wieder, wie korrupt dieses ganze Parteiensystem ist.
Die Parteien durchsetzen die ganze Gesellschaft, heben die Gewaltenteilung auf und deformieren die Demokratie zur Oligarchie.

Im Parteitag der CDU in Karlsruhe wurde offenbar, worum es sich bei Parteien im Prinzip handelt: um Führer und Ge-(Ver-)führte. Eine Partei hat die Tendenz zum Totalitären in sich. Parteien sind ein Verhängnis.

Selbstbedienungsladen der Politmafia ..

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 18.12.2015, 12:29 vor 3702 Tagen @ eddie09 2946 Views

Die direkte Parteienfinanzierung aus Steuermitteln beträgt mittlerweile ca. 140 Millionen in 2015:
http://www.bpb.de/politik/grundfragen/parteien-in-deutschland/42240/staatliche-parteien...

Darüber hinaus gibt es eine indirekte Parteienfinanzierung, nämlich die der Fraktionen im Bundestag sowie die der parteieigenen Stiftungen - hier nachzulesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Parteienfinanzierung_(Deutschland)

"Indirekte Finanzierung aus staatlichen Quellen
Andere Zuwendungen aus staatlichen Geldquellen werden in den offiziellen Quellen nicht als Parteienfinanzierung aufgeführt, sind aber nach Ansicht von Experten als solche zu zählen:
* [ ... ]
* Zuschüsse an die Fraktionen. Sie bleiben formal getrennt von den Parteihaushalten, finanzieren aber dennoch Aktivitäten, von denen die Parteien auch außerhalb ihrer parlamentarischen Arbeit profitieren. Sie betrugen 2012 rund 190 Millionen Euro.
* Staatliche Unterstützung der parteinahen Stiftungen. Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Jahr 1966 („Die Dauerfinanzierung der Parteien aus Staatsmitteln für ihre gesamte politische Tätigkeit steht nicht in Einklang mit dem [grundgesetzlichen] Leitbild der politischen Partei“) leiteten die im Bundestag vertretenen Parteien die betroffenen Gelder einfach auf die Stiftungen um. Mittlerweile erhalten die Stiftungen rund dreimal so viel Förderung wie die Parteien selbst, mit stark steigender Tendenz; im Jahr 2011 etwa 423 Mio. Euro ..."

Damit liegen wir schon bei 750 Millionen pro Jahr. Ich sage dazu: Selbstbedienungsladen der Politmafia!

Mit Gruß, Beo2

Nicht zu vergessen: Parteispenden direkt von Steuerschuld abziehbar

heller, Freitag, 18.12.2015, 14:14 vor 3702 Tagen @ Beo2 2761 Views

Soweit mir in Erinnerung:
Normalerweise mindern Spenden für gemeinnützige Zwecke das zu versteuernde Einkommen. Bei Steuersatz von 30% "spart" man daher 30% vom gespendeten Betrag.

Bei Parteispenden ist das anders: Sie werden direkt von der Steuerschuld abgezogen, also 100% Steuerersparnis vom gespendeten Betrag.
Geht's noch!?
Man kann also quasi direkt das betreffende Geld vor den Krallen des Finanzministers bewahren und selber bestimmen, welche Partei das wohl kriegen soll.
Vor allem für Leute mit geringem Steuersatz ist das doch der Hammer!
__________

Warum gilt das eigentlich nur für Parteispenden?

Ich finde, man sollte direkt für alle Steuern, die man abdrückt, den Verwendungszweck bestimmen können. Das gäbe einen interessanten Bundeshaushalt [[freude]]

Nur keinen Neid - wählt DIE PARTEI!

Langmut @, Freitag, 18.12.2015, 23:57 vor 3701 Tagen @ eddie09 2587 Views

Hallo in die Runde,

ich wähle seit Jahren nur noch "Die Partei", da weiß ich wenigstens, dass meine Stimme einen mehr als sehr guten Zweck finanziert, nämlich die Bloßstellung unserer "unterirdischen" Parteiendemokratie.

Bin aber auch gerne bereit, gegen den Erhalt von Begünstigungen jeglicher Art einer anderen Partei meine Stimme zu geben.

Nur Ernst gemeinte Angebote bitte unter PN.

Gruß
Langmut

--
Skat- und Schafkopfweisheit: Besser geimpft als überhaupt keinen Stich.

Der Unterschied zwischen schlau und dumm.
Ein schlauer Mensch kann sich dumm stellen.

Arbeit finde ich gut, da könnte ich anderen stundenlang zuschauen.(Diogenes von Sinope)

Viele hier wählen lieber AfD statt "Die Partei"

Zarathustra, Samstag, 19.12.2015, 10:09 vor 3701 Tagen @ Langmut 2597 Views

Hallo in die Runde,

ich wähle seit Jahren nur noch "Die Partei", da weiß ich wenigstens,
dass meine Stimme einen mehr als sehr guten Zweck finanziert, nämlich die
Bloßstellung unserer "unterirdischen" Parteiendemokratie.

Sehe ich auch als einzig wählbare Partei. Aber viele hier wählen lieber irgendwelche Unterirdischen und Ewiggestrigen.

Unterirdisch?

Loki, Samstag, 19.12.2015, 11:58 vor 3701 Tagen @ Zarathustra 2628 Views

Moin Zarathustra,

ich verstehe da was nicht, Du schreibst

[Die Partei] Sehe ich auch als einzig wählbare Partei. Aber viele hier wählen lieber
irgendwelche Unterirdischen und Ewiggestrigen.

Meine Frage ist rein theoretisch, denn praktisch bin ich nur ein einziges mal vor ca. 20 Jahren zu einer Wahl gegangen. Ich habe auch mal Lotto gespielt (...weil man soll ja alles wenigstens einmal ausprobieren), aber ich habe weder bei dem Lottospiel noch bei der Wahl irgendetwas gewonnen, deswegen habe ich es nicht wiederholt.

Ich habe also keine Erfahrung mit dem Wählen
und verstehe es deswegen vielleicht falsch:
Hat Demokratie nicht etwas mit Wahlmöglichkeiten zu tun?

Warum hebelst du die Demokratie mit so einem anschuldigenden Beitrag aus
und rufst auch noch dazu auf, reine SPASS-Parteien zu wählen?

You know: In einer richtigen - transparenten und verantwortlichen - Demokratie würde sich das Problem mit extremen Parteien von alleine regeln, weil Dampfplauderer-Parteien irgendwann keine Stimmen mehr bekommen, also wären gerade die extremen rechten und linken Parteien zwingend notwendig, um von Volkes Seite aus ein Druckmittel für die "gemäßigten" Parteien parat zu haben.

Wenn die CDU das "rechteste Lager" in Deutschland ist, sich aber teilweise linker als die Linken verhält - wen soll ich dann wählen, wenn ich eher rechter Gesinnung bin?

Und wenn eine nationale Gesinnung verboten, bzw. nicht wählbar ist... wofür brauchen wir dann Demokratie?

Genau diese politische Bigotterie hat mich damals von den sozialistischen Ideologien weg getrieben, denn es ist keine Meinungsfreiheit zu sagen: "Du darfst alles äußern, solange du meiner Meinung bist!"

Ich bin überzeugt davon, dass es besser gewesen wäre,
wenn man die Rechtsextremen schon vor 30 Jahren reden hätte lassen
und wenn man ihnen vor allem zugehört hätte!

Ganz Deutschland hätte dadurch nur gewinnen können, denn
entweder hätten die Neonazis auf ihren Kundgaben Käse von sich gegeben -
dann hätten sich diese Bewegungen sehr schnell wieder aufgelöst
und wir bräuchten nun keine Hundertschaften, um rechts und links zu trennen.

Und gesetzt den Fall, dass diese Extremen etwas Sinnvolles gesagt hätten -
wäre das doch auch nicht soo schlimm gewesen, oder?

Aber durch dieses Unterdrücken von Randmeinungen bringt IHR diesen extremen Gruppen nur noch mehr Zulauf, weil die Unzufriedenheit wächst, wenn man als Bürger Demokratie und Wahlfreiheit hat, aber keine Parteien da sind, die man wählen kann.

Und ich spreche nun nicht für die AfD und ehrlich gesagt nicht mal für die Demokratie oder für die Meinungsfreiheit, sondern ich frage dich ganz persönlich, wie du dazu kommst, Leute, die du nicht kennen kannst, allein aufgrund ihres Wahlverhaltens oder ihrer Gesinnung abzuwerten.

Loki

Die Partei: "Helfen Sie der AfD!"

Zarathustra, Samstag, 19.12.2015, 12:29 vor 3701 Tagen @ Loki 2578 Views

bearbeitet von Zarathustra, Samstag, 19.12.2015, 12:32

Moin Zarathustra,

Hallo Loki

ich verstehe da was nicht, Du schreibst

[Die Partei] Sehe ich auch als einzig wählbare Partei. Aber viele hier

wählen lieber

irgendwelche Unterirdischen und Ewiggestrigen.


Meine Frage ist rein theoretisch, denn praktisch bin ich nur ein einziges
mal vor ca. 20 Jahren zu einer Wahl gegangen. Ich habe auch mal Lotto
gespielt (...weil man soll ja alles wenigstens einmal ausprobieren), aber
ich habe weder bei dem Lottospiel noch bei der Wahl irgendetwas gewonnen,
deswegen habe ich es nicht wiederholt.

Ich habe also keine Erfahrung mit dem Wählen
und verstehe es deswegen vielleicht falsch:
Hat Demokratie nicht etwas mit Wahlmöglichkeiten zu tun?

Warum hebelst du die Demokratie mit so einem anschuldigenden Beitrag aus
und rufst auch noch dazu auf, reine SPASS-Parteien zu wählen?

Weil man damit die Absurdität der Parteiendemokratie demonstrieren kann.

You know: In einer richtigen - transparenten und verantwortlichen -
Demokratie würde sich das Problem mit extremen Parteien von alleine
regeln, weil Dampfplauderer-Parteien irgendwann keine Stimmen mehr
bekommen, also wären gerade die extremen rechten und linken Parteien
zwingend notwendig, um von Volkes Seite aus ein Druckmittel für die
"gemäßigten" Parteien parat zu haben.

Dampfplauderer-Parteien wird es immer geben. Auch in der Schweiz, in einer direkten Demokratie, wo der Souverän jederzeit die Möglichkeit hat, Beschlüsse ihrer Delegierten (Parteien) per Referendum oder Initiative zu annullieren.


Aber durch dieses Unterdrücken von Randmeinungen bringt IHR diesen
extremen Gruppen nur noch mehr Zulauf, weil die Unzufriedenheit wächst,
wenn man als Bürger Demokratie und Wahlfreiheit hat, aber keine Parteien
da sind, die man wählen kann.

Wer mit der Parteiendemokratie unzufrieden ist (und dies sind die meisten, insbesondere hier im DGF) und solange er überhaupt für Demokratie ist, der muss für direkte Demokratie kämpfen, und nicht für Parteien und Führerfiguren.

Die Partei: Helfen Sie der AfD!
http://www.die-partei-dortmund.de/blog/helfen-sie-der-afd/

Grüsse, Zara

Nein. Demokratie hat nichts mit Wahlmöglichkeiten zu tun, sondern mit Herrschaft

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 19.12.2015, 12:40 vor 3701 Tagen @ Loki 2596 Views

Ich habe also keine Erfahrung mit dem Wählen
und verstehe es deswegen vielleicht falsch:
Hat Demokratie nicht etwas mit Wahlmöglichkeiten zu tun?

Das ergibt sich schon aus dem Wort.
Kratein bedeutet herrschen, und Demos lässt sich seinem Sinngehalt nach am ehesten mit Sippe übersetzen.
Eine Demokratie ist also eine Sippenherrschaft.

Eine Wahl, oder die Möglichkeit zu wählen, schließt jedoch eine Herrschaft aus.
Eine Demokratie ist also aus sich heraus unvereinbar mit Wahlen, und auch mit Wahlmöglichkeiten. Zu wählen hat nämlich nur der, welcher nicht im Besitz der Herrschaft ist.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Die Demen

Zarathustra, Samstag, 19.12.2015, 14:22 vor 3701 Tagen @ Mephistopheles 2467 Views

Ich habe also keine Erfahrung mit dem Wählen
und verstehe es deswegen vielleicht falsch:
Hat Demokratie nicht etwas mit Wahlmöglichkeiten zu tun?


Das ergibt sich schon aus dem Wort.
Kratein bedeutet herrschen, und Demos lässt sich seinem Sinngehalt nach
am ehesten mit Sippe übersetzen.

Eher nicht.

Eine Demokratie ist also eine Sippenherrschaft.

Eher nicht.

http://www.griechenland-geschichte.de/seite-8.html

Gruss, Zara

Bitte hilf mit, den Wikipedia-Artikel zu korrigieren, die Wahrheitsbewegung braucht Dich! (oT)

Loki, Samstag, 19.12.2015, 18:12 vor 3701 Tagen @ Mephistopheles 2376 Views

- kein Text -

Was hast du mit Wikipedia zu tun?

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 19.12.2015, 18:24 vor 3700 Tagen @ Loki 2362 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 19.12.2015, 19:02

Da ist nicht viel dabei.
Das, was ich geschrieben habe, gehört zum Basiswisen eines jeden, der einmal eine klassische humoristische Ausbildung an der Anstalt für nackte Jünglinge, welche von Knabenverführern unterrichtet werden, erhalten hat.

Zara könnte übrigens recht haben mit seinem Link.
Demnach wären die Demen evolutionäre Nachfolger der blutsverwandten Sippen, und für das Zustandekommen eines Demos wäre der Synoikismos entscheidender als die Blutsverwandtschaft.
Dann wäre die Übersetzung mit "Volk" doch berechtigt.

Ein Volk ist nämlich ein bewaffneter Haufe der sich zu einem bestimmten Zeil zusammenrottet, wahrscheinlicherweise in den meisten Fällen ein Raubzug, wie die Schweizer.
Blutsverwandtschaft ist für die Zugehörigkeit zu einem Volk nicht erforderlich, sondern dass man gemeinsam loszieht, um Beute zu machen.
Die Schweizer haben aber ihre Demokratie aufgegeben, seitdem auch Unbewaffnete mitstimmen dürfen.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Naja, ich hab´ halt dort gekuckt, was "Demokratie" bedeutet ;-)

Loki, Samstag, 19.12.2015, 18:50 vor 3700 Tagen @ Mephistopheles 2404 Views

Hallo Mephistopheles,

ich dacht´ ja nur, weil nachdem ich von Dir erklärt bekam, was Demokratie eigentlich bedeutet, hab´ ich mir halt gedacht, da hol ich mir trotzdem noch ´ne zweite Meinung und hab bei Wiki nachgeschaut und da steht´s ein bißerl anders und weil doch die da bei Wiki immer wieder mal schreiben "bittebitte hilf mit, Wiki zu verbessern", hab´ ich halt g´meint, das wär was für Dich.

...aaah, jetzt merk ich´s: Dein Beitrag war vielleicht ironisch gemeint?

Dann ist natürlich alles klar, aber eigentlich finde ich es ein bißchen schade, dass Du scheinbar meine Ironie nicht kapierst, weil wenn man´s erst erklären muss, isses ja fad...

Loki

Absurditäten

Loki, Samstag, 19.12.2015, 19:29 vor 3700 Tagen @ Zarathustra 2398 Views

Hallo Zarathustra,

Du hast die letztendliche Frage meines letzten Beitrages leider komplett ignoriert und gehst nur auf Sachen ein, die nicht Thema waren,
also frag´ ich halt nochmal.

Warum hebelst du die Demokratie mit so einem anschuldigenden Beitrag aus
und rufst auch noch dazu auf, reine SPASS-Parteien zu wählen?


Weil man damit die Absurdität der Parteiendemokratie demonstrieren kann.

Aha, aber wenn jemand wegen des Frustes über die Absurdität der Parteiendemokratie die AfD oder eine andere Partei wählt, die extremer als die CDU ist, dann ist er unterirdisch??

Das war meine Frage: Wie kommst Du dazu, die Meinungsfreiheit derart kaltschnäuzig zu beschneiden und wie soll dann ein Konsens möglich sein, wenn du deine Mitmenschen und deren Meinungen nicht respektierst?

Dampfplauderer-Parteien wird es immer geben.

Warum darf es dann keine AfD geben?
Worin sollte die Gefahr liegen?

...durch dieses Unterdrücken von Randmeinungen bringt IHR diesen
extremen Gruppen nur noch mehr Zulauf, weil die Unzufriedenheit wächst


Wer mit der Parteiendemokratie unzufrieden ist...
solange er überhaupt für Demokratie ist,
der muss für direkte Demokratie kämpfen,
und nicht für Parteien und Führerfiguren.

Da bin ich gänzlich anderer Meinung, denn um überhaupt eine repräsentative Regierungsform finden zu können, müssten vorher schon repräsentative Anhörungen stattfinden, um zu sehen, was das Volk will.

Und bei Anhörungen geht es darum, zuzuhören und alle repräsentativen Meinungen erst einmal gelten zu lassen, deswegen "muss man" eben nicht "für direkte Demokratie kämpfen", sondern in erster Linie für unbedingte Meinungsfreiheit!

Regierbarkeit hängt vom Volk und seinem respektvollen Umgang untereinander ab, deswegen frage ich nochmal konkret, warum du meinst, andere Meinungen ächten und abwerten zu können.

Loki

nicht ironisch, sondern sakastisch.

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 19.12.2015, 19:52 vor 3700 Tagen @ Loki 2460 Views

...aaah, jetzt merk ich´s: Dein Beitrag war vielleicht ironisch gemeint?

Nein, sondern sarkastische.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sarkasmus


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ach so. Ja dann. Na gut. (oT)

Loki, Samstag, 19.12.2015, 20:22 vor 3700 Tagen @ Mephistopheles 2272 Views

bearbeitet von Loki, Samstag, 19.12.2015, 20:56

- kein Text -

Unterstellungen

Zarathustra, Sonntag, 20.12.2015, 09:31 vor 3700 Tagen @ Loki 2299 Views

Hallo Zarathustra,

Hallo Loki

Du hast die letztendliche Frage meines letzten Beitrages leider komplett
ignoriert und gehst nur auf Sachen ein, die nicht Thema waren,
also frag´ ich halt nochmal.

Dann beantworte ich die beantwortete Frage halt nochmals.

Warum hebelst du die Demokratie mit so einem anschuldigenden Beitrag

aus

und rufst auch noch dazu auf, reine SPASS-Parteien zu wählen?


Weil man damit die Absurdität der Parteiendemokratie demonstrieren

kann.

Aha, aber wenn jemand wegen des Frustes über die Absurdität der
Parteiendemokratie die AfD oder eine andere Partei wählt, die extremer als
die CDU ist, dann ist er unterirdisch??

Geschmackssache. Eininge finden es nachweislich sogar gut. Wieder andere sogar überirdisch gut.

Das war meine Frage: Wie kommst Du dazu, die Meinungsfreiheit derart
kaltschnäuzig zu beschneiden


Was?? Wie kommst Du dazu, so etwas zu behaupten?

und wie soll dann ein Konsens möglich sein,
wenn du deine Mitmenschen und deren Meinungen nicht respektierst?

Konsens gibt es bekanntlich nur in Gemeinschaften. Gesellschaften basieren nicht auf Konsens.

Dampfplauderer-Parteien wird es immer geben.

Warum darf es dann keine AfD geben?

Warum soll es die nicht geben dürfen?

Worin sollte die Gefahr liegen?

Die Gefahr liegt nicht in der AfD. Die Gefahr für die Menschheit besteht darin, was die Leute wählen: Gesellschaft (Kollektivismus) statt Gemeinschaft im Allgemeinen und Parteiendemokratie statt direkte Demokratie im Besonderen.

...durch dieses Unterdrücken von Randmeinungen bringt IHR diesen
extremen Gruppen nur noch mehr Zulauf, weil die Unzufriedenheit

wächst


Wer mit der Parteiendemokratie unzufrieden ist...
solange er überhaupt für Demokratie ist,
der muss für direkte Demokratie kämpfen,
und nicht für Parteien und Führerfiguren.

Da bin ich gänzlich anderer Meinung, denn um überhaupt eine
repräsentative Regierungsform finden zu können, müssten vorher
schon repräsentative Anhörungen stattfinden, um zu sehen, was das
Volk will.

Und bei Anhörungen geht es darum, zuzuhören und alle
repräsentativen Meinungen erst einmal gelten zu lassen, deswegen "muss
man" eben nicht "für direkte Demokratie kämpfen", sondern in
erster Linie für unbedingte Meinungsfreiheit!

Das versteht sich doch wohl schon seit der Aufklärung von selbst, dass man für Meinungsfreiheit einsteht. Irgendwann wäre dann halt einmal der nächste Schritt fällig. Na ja, vielleicht schafft es neben der Schweiz irgendwann mal noch ein nächstes Territorium. Oder man schafft gleich den Bewusstseinssprung hin zur Ueberwindung der Gesellschaft, was natürlich noch besser wäre, aber umso unwahrscheinlicher.

Regierbarkeit hängt vom Volk und seinem respektvollen Umgang
untereinander ab, deswegen frage ich nochmal konkret, warum du meinst,
andere Meinungen ächten und abwerten zu können.

Das müsste ich eher Dich fragen, wie Du dazu kommst, meine Aussagen derart umzuwerten und mit absurden Unterstellungen abzuwerten.

Loki

Zara

Unter- und Gegenüberstellungen

Loki, Sonntag, 20.12.2015, 16:04 vor 3700 Tagen @ Zarathustra 2240 Views

Hallo Zara,

Du schreibst:

Das müsste ich eher Dich fragen, wie Du dazu kommst, meine Aussagen
derart umzuwerten und mit absurden Unterstellungen abzuwerten.

Ich werde Deine Aussagen gleich zitieren, dann können wir ja mal schauen,
wo die Abwertungen enthalten sind.
Und "ich komme dazu", Dich nun so persönlich und konkret zu fragen,
warum Du Dich so abwertend äusserst, weil ich hier schon lange mitlese und mich der gedankenlose und oft kaltschnäuzige Umgang mit Worten und Begrifflichkeiten - nicht nur von Deiner Seite - manchmal ziemlich geärgert hat.

Es war dies auch einer der Hauptgründe, warum ich @Chef schließlich gebeten habe, meine Sperre wieder aufzuheben (An dieser Stelle etwas verspätet !Vielen Herzlichen Dank! an die Forenleitung und wenn hier die Fronten klarer sind, werde ich auch wieder kürzer treten. Momentan bitte ich noch, die relativ häufigen Beiträge zu Nicht-Börsen-Themen zu entschuldigen...)

Zurück zu Dir, Zara:
Weil ich sowieso vorhatte, mich mit Dir früher oder später über "Meinungsfreiheit" und meine Ansichten zu "respektvollem Umgang" auszutauschen, habe ich Dich zu diesem Beitrag gefragt, warum Du Menschen, die Du nicht kennen kannst, allein aufgrund ihres Wahlverhalten´s abwertest.

Einem Dummen würde ich es komplett auseinanderklabüstern, ungefähr so:

Zara´s Betreff:

Viele hier wählen lieber AfD statt "Die Partei"

Der komplette Beitragstext:

[Die Partei] Sehe ich auch als einzig wählbare Partei.
Aber viele hier wählen lieber irgendwelche Unterirdischen und Ewiggestrigen.

Schlussfolgerung:
Zara bezeichnet Frauke Petry u.a. Politiker,
- die augenscheinlich einen Anteil des Volkes repräsentieren würden -
als "Unterirdische" und ganz klar impliziert ist dabei, dass die Wähler wohl genauso unterirdisch sind, aber da steckt eben noch viel mehr drin, denn weitere Implikationen sind:
- Du weisst Bescheid.
- Das Thema an sich ist absolut indiskutabel, weil mit den Gedanken von so unterirdischen Menschen braucht sich ein freies und intellektuelles Individuum, wie Du es bist, ja nicht auseinanderzusetzen und überhaupt:
- Solche "Ewiggestrigen" gehören in den Zoo!
usw.

Aber Du bist ja kein Dummer nicht, oder, Zara?, deswegen brauche ich hoffentlich nicht noch genauer ausführen, was ich an deinem aktuellen Beitrag abwertend fand.

Und auf meine Frage, warum du dich so abwertend äusserst, antwortest du dann:

Geschmackssache. Eininge finden es nachweislich sogar gut.
Wieder andere sogar überirdisch gut.>

Das war meine Frage: Wie kommst Du dazu, die Meinungsfreiheit derart
kaltschnäuzig zu beschneiden

Was?? Wie kommst Du dazu, so etwas zu behaupten?

Ui, "Was" gleich mit zwei Fragezeichen?
D.h. du verstehst überhaupt rein gar nicht, wie man auf so etwas nur kommen könnte?

Ich sag´s nur ungern, Zara, aber wenn das so ist,
müssen wir nur wegen dir bald Erklärungen für die ganz Dummen ins didaktische Programm aufnehmen...

wie soll.. Konsens möglich sein,
wenn du deine Mitmenschen und deren Meinungen nicht respektierst?


Konsens gibt es bekanntlich nur in Gemeinschaften.
Gesellschaften basieren nicht auf Konsens.

Das ist Quatsch, denn wenn du nur ein wenig mitdenken würdest,
wüsstest du, dass mit dem Konsens, den ich meine, die Basis/das Fundament gemeint ist.
Und eine Basis braucht jede Familie, jede Gemeinschaften und jede Gesellschaft und
hier ist auch der eigentliche Knackpunkt:

Wenn man als bewusst sein wollender Mensch zu der Ansicht kommt,
dass ein irgendwie geartetes Mitbestimmungsrecht des Volkes an den Regierungsgeschäften
eine gute Sache sei, dann muss man doch einen Schritt weiter denken und erkennen,
dass unbedingte Meinungsfreiheit ein Grundpfeiler dieser Gesellschaft sein muss.

Man braucht beim Meinungsaustausch dann nicht mehr unbedingt auf einen Nenner kommen, aber es müssen alle Parteien zumindest mal in Ruhe angehört werden.

Und da bin ich dann wieder beim Volk und bei der Verantwortung des Einzelnen,
denn die Verantwortung des Einzelnen bestünde u.a. darin, dafür zu sorgen, dass dieser Grundpfeiler "Meinungsfreiheit" nicht abgerissen wird. Und wenn ich schon nichts gegen Medien- und Internetzensur machen kann, dann frage ich wenigstens dich persönlich, warum du durch das Abwerten von Parteien und damit auch deren Wähler dazu beiträgst,
diese Unkultur des intellektuellen Niederbrüllen´s in leisen Tönen gesellschaftsfähig zu machen.

Die Gefahr liegt nicht in der AfD. Die Gefahr für die Menschheit besteht
darin, was die Leute wählen: Gesellschaft (Kollektivismus) statt
Gemeinschaft im Allgemeinen und Parteiendemokratie statt direkte Demokratie
im Besonderen.

Sic tacuisses... Dampfplauderei ist das, wenn ich als Bürger sowieso keinerlei Wahlmöglichkeit darüber habe, wie ich regiert werde.

Mit mir brauchst du ausserdem mit diesem Staaten- und Parteienmist nicht anfangen,
denn für mich gibt es nur zwei sinnvolle Gemeinschaftsformen:
- Das gleichberechtigte Zusammenleben ohne Standesunterschiede und Führer, wenn die Zeit reif dafür ist, oder
- Die Monarchie.
Ein gscheiter König - meinetwegen gewählt nach Eignung - wär immer noch besser als diese ganzen Pseudo-Demokratien, Republiken und Machtmenschen-Diktaturen.

Oder ein ordentlicher Diktator, der sein Volk mehr liebt als Macht? Von mir aus her damit!

Wie schreibst du weiter:

Das versteht sich doch wohl schon seit der Aufklärung von selbst,
dass man für Meinungsfreiheit einsteht.

Und wie sieht dein "Einstehen für Meinungsfreiheit" aus?
So etwa: "viele hier wählen lieber irgendwelche Unterirdischen und Ewiggestrigen."

Du hast da offensichtlich etwas nicht kapiert.

Und was dann von dir kommt:

Irgendwann wäre dann halt einmal der nächste Schritt fällig.
Na ja, vielleicht schafft es neben der Schweiz irgendwann mal noch ein nächstes Territorium.

Hört sich für mich wie abgehobener Grössenwahn an.

Grüsse,

Loki

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