Immer mehr Leute ticken einfach aus
Der spanische Ministerpräsident wurde von einem Mann angegriffen:
https://www.youtube.com/watch?v=3VwLjHG2LM8
Diese Dinge werden wir wahrscheinlich leider auch in anderen teilen Europas sehen, denn die Leute ticken einfach und ohne Vorankündigung aus. Meistens wird es dann Unschuldige, oder einfach den Nachbarn treffen. Das es so medienwirksam einen bekannten Politiker trifft, ist eher eine Seltenheit, zeigt aber das Problem zunehmender Aggressionen deutlich auf.
Rajoy's Politik hat Spanien wieder angeschoben, aber eben auf Kosten des Sozialstaats. Das gefällt vielen nicht. Einige seiner Gesetzesvorlagen waren ebenfalls nicht sonderlich demokratisch. Allerdings hat er das Land bisher vor der Flüchtlingswelle bewahrt. Spanien steht also gar nicht einmal so schlecht da, allerdings berufen sich die meisten Verlierer des Sozialsystems eben immer noch auf Dinge, die ihnen zustehen. Das produziert massive Spannungen in der Bevölkerung, die mitunter in Gewalt enden.
Gewalt ist die Sprache der Verlierer und mit Zunahme der Verlierer werden wir solche Dinge leider öfter sehen.
Noch ein Wort zu Spanien und Griechenland. Wenn wir nur wenige Jahrzehnte zurückblicken, dann waren diese Länder von massiver Armut geprägt. Der Abbau des Sozialstaates erhält diesen gleichermassen am Leben. Die meisten Spanier oder Griechen sind sich nicht mehr bewusst, dass der Wohlstand den sie erfahren, künstlich ist. Die Bereitschaft diesen Wohlstand zu erarbeiten und unternehmerische Risiken einzugehen ist allerdings weiterhin gering. Der Wohlstand basiert auf Kapitalzuflüssen und nicht auf Innovationen oder Produktivität. Der Grund hierfür liegt in korrupten Strukturen und der europäischen Sozialromantik.
Europa hat also mit dem europäischen geld viele Probleme erst geschaffen. Jeder Versuch diese Probleme mit weiterem Geld zu lösen, ist zum Scheitern verurteilt und wird nur zu noch mehr Aggressionen führen. - Leider