Offenbare Geheimnisse um die Geburtsgeschichten Jesu

Falkenauge @, Mittwoch, 16.12.2015, 08:21 vor 3704 Tagen 7989 Views

Hier etwas im Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsfest für diejenigen, die damit noch etwas anfangen können. Das Fest ist ja vielfach zu einer kitschigen Geschenk- und Konsumorgie veräußerlicht.

Die meisten wissen sicher nicht, weil sie sich mit dem Neuen Testament nicht genauer befasst haben und den tradierten Interpretationen der Kirchen folgen, dass sich die beiden Erzählungen im Matthäus- und Lukas-Evangelium von der Geburt Jesu so stark unterscheiden, dass es sich unmöglich um dieselbe Familie und dasselbe Jesuskind handeln kann. Das wirft weitere grundlegende Fragen auf.
Dem wird in einem Artikel etwas nachgegangen. Wen es interessiert, siehe hier.

Interessant geschrieben, aber Vorsicht sei geboten

nereus @, Mittwoch, 16.12.2015, 09:39 vor 3704 Tagen @ Falkenauge 5776 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 16.12.2015, 14:26

Hallo Falkenauge!

Dein Text liest sich gut und weist in der Tat auf Unstimmigkeiten in den Evangelien hin.
Bei der Interpretation/Auslegung/Exegese sollte man aber große Vorsicht walten lassen, weil hier nur Spekulation auf Spekulation getürmt werden dürfte.
Was genau vor 2.000 Jahren geschah, werden wir nicht in Erfahrung bringen können.
Inwiefern die gnostischen Texte hier Aufklärung bringen oder noch mehr Verwirrung stiften, kann nicht sicher bewertet werden.
Jeder interpretiert die Dinge so, wie sie ihm am besten gefallen.
Unter diesem Aspekt war es sogar sinnvoll von den Kirchenvätern bei der Gestaltung der Bibel den „Stall der Dokumente auszumisten“, denn genau diese vielfältigen Interpretationsweisen sorgten nicht für Einheit sondern für Spaltung des verfolgten Christentums.
Elaine Pagel hat das z.B. in ihrem Buch „Das Geheimnis des fünften Evangeliums“ recht anschaulich geschildert

Daher wäre ich bei den 2 Knaben und ihrer späteren „Vereinigung“ etwas zurückhaltender.
Unterm Strich ist es meiner Ansicht auch belanglos, wie die Kindheit verbracht wurde oder ob seine Ahnenkette sich sauber rückverfolgen läßt.
Sein Reich ist eh nicht von dieser Welt. [[zwinker]]
Die Evangelien schildern auch nicht wie Jesus aussah, ob er dick oder dünn, groß oder klein war usw., denn das ist nebensächlich wenn es um die Inhalte seiner Botschaften geht.

Die Idee der Juden und Muslime sich kein Bild von Gott zu machen, hat schon was, weil sobald das Bild in der Welt ist, die endlosen Diskussion beginnen und von dem wegführen worum es eigentlich geht.
Womit wir dann bei @Meph gelandet wären, der sicher gleich etwas dazu schreiben wird. [[zigarre]]

mfG
nereus

Ich kann dir nur darin zustimmen, dass der ganze Schmarrn mit äusserster Vorsicht zu genießen sei

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 16.12.2015, 10:29 vor 3704 Tagen @ nereus 5362 Views

Die Idee der Juden und Muslime sich kein Bild von Gott zu machen, hat
schon was, weil sobald das Bild in der Welt ist, die endlosen Diskussion
beginnen und von dem wegführen worum es eigentlich geht.

Eigentlich geht es um Weihnachten, und das ist ein uraltes Fest aller ackerbautreibenden Völker, welche den unbesiegbaren Sonnengott verehren (sol invictus), und hat nicht im geringsten etwas mit Jesus zu tun.

Der kannte weder sein Geburtsdatum noch seinen Vater (pater semper incertus) und hat sich beides halt zurechtphantasiert.
Genauer: sein Geburtsdatum hat ihn wohl weniger interessiert, aber wegen seinem Vater hat er wohl ziemliche Komplexe gehabt, wie viele uneheliche Kinder, die ihren biologischen Vater nicht kennen.
Letztlich hat sein Vaterkomplex sogar zu seinem vorzeitigen Tod geführt, was im Einzelfall natürlich tragisch ist.

Womit wir dann bei @Meph gelandet wären, der sicher gleich etwas dazu
schreiben wird. [[zigarre]]

mfG
nereus

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

das ist kein Schmarren

nereus @, Mittwoch, 16.12.2015, 11:17 vor 3704 Tagen @ Mephistopheles 5304 Views

Hallo Meph!

Kann man die Thematik nicht etwas ruhiger angehen?
@Falkenauge hat auf einen lesenswerten Text verwiesen bei dem ich nur zur Vorsicht bei der Interpretation riet.

Du schreibst: Eigentlich geht es um Weihnachten, und das ist ein uraltes Fest aller ackerbautreibenden Völker, welche den unbesiegbaren Sonnengott verehren (sol invictus), und hat nicht im Geringsten etwas mit Jesus zu tun.

Das kann sein, muß aber nicht so sein.
Die Quellendeutung ist sehr umstritten. Es werden auch Julfest oder Chanukka in Verbindung gebracht, die sich aber nicht wirklich belegen lassen.
Daher wäre etwas „gedämpftere Musik angebrachter“.
Es immer wieder lustig zu bestaunen, wie eine absolute Wahrheit durch ein andere Absolute ersetzt werden soll.

Der kannte weder sein Geburtsdatum noch seinen Vater (pater semper incertus) und hat sich beides halt zurechtphantasiert.

Wer kannte was nicht? Der Sonnengott oder Jesus?
Von Jesus Geburt gibt es keine Datumsangabe in der Bibel. Das ist erst später „errechnet“ worden. Aber wo liegt da nun das Problem?

Genauer: sein Geburtsdatum hat ihn wohl weniger interessiert, aber wegen seinem Vater hat er wohl ziemliche Komplexe gehabt, wie viele uneheliche Kinder, die ihren biologischen Vater nicht kennen. Letztlich hat sein Vaterkomplex sogar zu seinem vorzeitigen Tod geführt, was im Einzelfall natürlich tragisch ist.

Jetzt wird es unterirdisch – aber beim Satan persönlich war das zu erwarten. Verwirrung ist schließlich sein Ziel oder einfacher gefragt: Was rauchst Du so? [[freude]]

mfG
nereus

Uraltes Fest

Falkenauge @, Mittwoch, 16.12.2015, 11:21 vor 3704 Tagen @ Mephistopheles 5094 Views

Eigentlich geht es um Weihnachten, und das ist ein uraltes Fest aller
ackerbautreibenden Völker, welche den unbesiegbaren Sonnengott verehren
(sol invictus), und hat nicht im geringsten etwas mit Jesus zu tun.

Aus der ja unbestreitbaren Tatsache, dass Weihnachten ein uraltes Fest ist, folgt nicht logisch zwingend der Schluss, dass es mit Jesus nichts zu tun habe. Man kann ja sagen: Die ganze vorchristliche Entwicklung ist eine Vorbereitung auf das Christusgeschehen auf Erden. Jesu Geburt erfolgte daher in entsprechende vorbereitete Formen, die mit einem neuen, höheren Inhalt erfüllt wurden.

Der kannte weder sein Geburtsdatum noch seinen Vater (pater semper
incertus) und hat sich beides halt zurechtphantasiert.
Genauer: sein Geburtsdatum hat ihn wohl weniger interessiert, aber wegen
seinem Vater hat er wohl ziemliche Komplexe gehabt, wie viele uneheliche
Kinder, die ihren biologischen Vater nicht kennen.
Letztlich hat sein Vaterkomplex sogar zu seinem vorzeitigen Tod geführt,
was im Einzelfall natürlich tragisch ist.

Das ist natürlich etwas, was der Phantasie Mephistos entstammt.

Gruß
Falkenauge

Hinterbänklergeschehen

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Mittwoch, 16.12.2015, 13:34 vor 3704 Tagen @ Falkenauge 4680 Views

Man kann ja sagen: Die ganze vorchristliche Entwicklung ist eine
Vorbereitung auf das Christusgeschehen auf Erden.

Hallo Falkenauge,

man kann es auch so sehen - wenn man denn kann:

Die ganze vorchristliche und nachchristliche Entwicklung ist eine Vorbereitung auf das Hinterbänklergeschehen auf Erden.

Gesetzt, wir sagen Ja zu einem einzigen Augenblick,
so haben wir damit nicht nur zu uns selbst,
sondern zu allem Dasein Ja gesagt.

Denn es steht nichts für sich,
weder in uns selbst noch in den Dingen:

und wenn nur ein einziges Mal unsere Seele
wie eine Saite vor Glück gezittert und getönt hat,
so waren alle Ewigkeiten nötig,
um dies eine Geschehen zu bedingen-

und alle Ewigkeit war in diesem einzigen Augenblick
unseres Jasagens gutgeheissen,
erlöst, gerechtfertigt und bejaht.

Friedrich Nietzsche
Aus dem Nachlass der Achtziger Jahre

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

...auf dass die Schrift erfüllt würde.

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Mittwoch, 16.12.2015, 13:49 vor 3704 Tagen @ Mephistopheles 4577 Views

Letztlich hat sein Vaterkomplex sogar zu seinem vorzeitigen Tod geführt,
was im Einzelfall natürlich tragisch ist.

Hallo Mephistopheles

in dem Zusammenhang mal ein Beitrag von Hinterbänkler vom 07. Oktober 2005 im damaligen schwarzen/dunkelblauen Forum 'Prophezeiungen zum aktuellen Weltgeschehen':

[...]
Aber ich meine nicht unbedingt, daß man sich als Christ tarnen sollte. Ich habe eben nur das beobachtet. Und ich selbst würde mich darin üben, mich zu tarnen. Man muss auch als Christ nicht jede seiner Blößen freilegen, sondern soll klug wie die Schlangen (sic!) sein. Jesus verlangt ja nicht, daß wenn Dich jemand nicht hauen will, daß Du ihm trotzdem unbedingt und unaufgefordert eine Backe anbieten sollst. Auch wenn er es selbst mit seiner Kreuzigung genaugenommen gerade so gemacht hat. Schließlich ist er - zumindest ist es uns so erzählt worden - in vollem Bewußtsein nach Jerusalem eingezogen, wohl wissend, daß wenn er nicht dorthin gegangen wäre, niemand ihn ans Kreuz geschlagen hätte.

Es ist schon komisch, daß wir diese Geschichte immer nur von ihrem Ausgang bzw. ihrer Bedeutung her beurteilen. Jeder normale Mensch würde nämlich in jedem anderen Fall sagen, daß so ein Mann komplett spinnt, wenn er trotz besseren Wissens sich zum Fraß in die Höhle der Löwen begibt, nur um irgendeine Schrift angeblich zu erfüllen. Nur bei Jesus wagt man es nicht, so zu denken. Da nimmt man dann komplizierteste 'Berechnungen' und Analogien vor. Man lese dazu nur mal den Römerbrief, ein Stück Literatur von höchster theologischer Spitzfindigkeit. Weil ein Mensch die Sünde in die Welt gebracht hätte, müsste ein anderer Mensch sie wieder wegnehmen. Und wenn einer für alle gestorben wäre, dann wären sie alle gestorben. Und derlei mehr. Die Gleichungen sind zwar irgendwie nett und klingen logisch, aber sie sind es nun mal überhaupt nicht. Auch da gilt wieder, daß wir aufgrund von jahrhundertelangen Imprägnierungen wirklich wasserdicht gegenüber jeglichem gesunden Menschenverstand geworden sind.

Auf daß die Schrift erfüllt werde - Wenn wir nach diesem Motto handelten, dann müssten wir viel leisten zur Erfüllung all der Schriften (Prophezeiungen). Und wenn wir jede Schrift ebenso frei auslegen würden, wie das von Jesus und seinen Kumpels überliefert ist, dann wäre absoluter Freiraum für jegliches Handeln gegeben. Denn auch da sollte man einfach mal wirklich sein Gewissen oder sein Herz entscheiden lassen, ob jene herangezogenen alttestamentarischen Quellen wirklich so interpretiert werden durften wie es Jesus und die Apostel taten.

Nun gut. Es ist wie es ist bzw. scheint zu sein wie es scheinbar ist.

Ja, über solche Dinge unterhalten wir uns hier auf der Hinterbank. Ich wollte Euch nur mal diesbezüglich in Kenntnis setzen.

Herzliche Grüsse
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Vorsicht ist auch hier geboten:

Orodara @, Mittwoch, 16.12.2015, 23:10 vor 3703 Tagen @ Mephistopheles 3986 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 17.12.2015, 00:00

Der kannte weder sein Geburtsdatum noch seinen Vater (pater semper
incertus) und hat sich beides halt zurechtphantasiert.
Genauer: sein Geburtsdatum hat ihn wohl weniger interessiert, aber wegen
seinem Vater hat er wohl ziemliche Komplexe gehabt, wie viele uneheliche
Kinder, die ihren biologischen Vater nicht kennen.
Letztlich hat sein Vaterkomplex sogar zu seinem vorzeitigen Tod geführt,
was im Einzelfall natürlich tragisch ist.

Daß man das nur nicht von Dir sagt!

Das Christusbild, der Teufel und die (Atom-)Spaltung

Orodara @, Mittwoch, 16.12.2015, 11:15 vor 3704 Tagen @ nereus 5175 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 16.12.2015, 11:23

Hallo nereus!

Bei der Interpretation/Auslegung/Exegese sollte man aber große Vorsicht
walten lassen, weil hier nur Spekulation auf Spekulation getürmt werden dürfte.
Was genau vor 2.000 Jahren geschah, werden wir nicht in Erfahrung bringen können.

Wie richtig! Man muß nicht jedes Geheimnis enthüllen und nicht jedes schöne, sinnige Mysterium zerpflücken. Man darf sich daran freuen, und es ist für mich eins der schönsten Geschenke im Leben, weil es Hoffnung gibt und uns mit der übergeordneten Welt, in die wir eingebettet sind, verbindet und uns ins Paradies und zu Gott führt. Aber die Leute kaufen zu Weihnachten wie angestochen Sonnen-Gold und Himmels-Edelsteine als Ersatz dafür, im Paradies zu sein, zu Gott finden und die (Sphären-)Harmonie um sich herum zu spüren und zu leben. Aber das fängt innen an.

Inwiefern die gnostischen Texte hier Aufklärung bringen oder noch mehr
Verwirrung stiften, kann nicht sicher bewertet werden.
Jeder interpretiert die Dinge so, wie sie ihm am besten gefallen.
Unter diesem Aspekt war es sogar sinnvoll von den Kirchenvätern bei der
Gestaltung der Bibel den „Stall der Dokumente auszumisten“, denn genau
diese vielfältigen Interpretationsweisen sorgten nicht für Einheit
sondern für Spaltung des verfolgten Christentums.
Elaine Pagel hat das z.B. in ihrem Buch „Das Geheimnis des fünften
Evangeliums“ recht anschaulich geschildert

Immer wird alles nur gespalten... Ich dachte, die Atomspaltung wäre das Ende, aber jetzt wird uns sogar noch das Christuskind gespalten. Das nenne ich Blasphemie, einen geschickten, schön unauffälligen Angriff des Teufels, so richtig von hinten durch die Faust ins Auge!

Daher wäre ich bei den 2 Knaben und ihrer späteren „Vereinigung“ etwas zurückhaltender.

Bin ich einer, zwei oder gar viele?

Will der Verfasser des Artikels die Leute schizophren machen? Es klingt danach:

"Es drängt sich also der Eindruck auf, dass zwei ganz verschiedene Menschen, eine wie paradiesisch reine, von großer liebevoller Innigkeit erfüllte Persönlichkeit und eine andere mit großer Erkenntniskraft und Weisheitsfülle ausgestattet, ausersehen waren, nacheinander den Leib und die Seele desjenigen Menschen aufzubauen und vorzubereiten, der das bestmögliche irdische Instrument für das göttliche Christuswesen abgeben konnte. Es konnte wohl nur ein Mensch der Träger des Christus sein, der zugleich ganz reines Kind und vollendeter Weiser war."

Man sieht, diese Anschauung ist ein echter Holzweg, eine Einflüsterung. Warum kann nicht ein Mensch solche guten Eigenschaften haben? Zumal die Bibel uns genau das lehrt: Jeder darf diese guten Eigenschaften in sich entwickeln, und zwar nicht nur ein paar, sondern alle bzw. so viel er will.
Beim Teufel sagen sie komischerweise nicht, er wäre zwei Personen.[[zigarre]] Obwohl es viele Teufelchen gibt. Aber das ist alles einer! Wie soll auch der halbe Mensch oder ein Splitter von ihm ins Pardies eingehen? Vielleicht werden wir ja deshalb durch (Atom-)Spaltung zertrümmert!?

Das Prinzip der Spaltung - Atomspaltung, "Teile und herrsche!", Trennung allerorten, vor allem in Arbeit, Familie, Politik -, während im Paradies Vereinigung herrscht (der Sozialismus und Kommunismus haben die Idee leider falsch verstanden).

Unterm Strich ist es meiner Ansicht auch belanglos, wie die Kindheit
verbracht wurde oder ob seine Ahnenkette sich sauber rückverfolgen läßt.
Sein Reich ist eh nicht von dieser Welt. [[zwinker]]

Im Physikunterricht fragte man uns, wie denn das virtuelle Bild ins Fernrohr paßt![[top]]

Die Evangelien schildern auch nicht wie Jesus aussah, ob er dick oder
dünn, groß oder klein war usw., denn das ist nebensächlich wenn es um
die Inhalte seiner Botschaften geht.

Dafür sind heute viele Kaiser nackt.[[zwinker]]

Die Idee der Juden und Muslime sich kein Bild von Gott zu machen, hat
schon was, weil sobald das Bild in der Welt ist, die endlosen Diskussion
beginnen und von dem wegführen worum es eigentlich geht.

Von denen kann man sowieso so einiges lernen. Wir Europäer sind viel zu arrogant und werden dann geistig fett statt klug.[[freude]]

Ich bin nicht zwei, sondern eine/r. Wer, das darf ich nicht verraten, denn das erkenne jeder selbst. Aber deshalb sind wir im Tod alle gleich...

viele Grüße
Orodara

Inhalte seiner Botschaften

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 16.12.2015, 12:28 vor 3704 Tagen @ Orodara 4714 Views

Die Evangelien schildern auch nicht wie Jesus aussah, ob er dick oder
dünn, groß oder klein war usw., denn das ist nebensächlich wenn es

um

die Inhalte seiner Botschaften geht.

...welche man nur vom Hörensagen her kennt, da Jesus als hauptberuflicher Analphabet keine einzige Zeile schriftlich hinterlassen hat.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

ach, weißt Du ..

nereus @, Mittwoch, 16.12.2015, 13:24 vor 3704 Tagen @ Mephistopheles 4465 Views

.. wenn der „Analphabet“ nicht mal schreiben konnte, dann müssen zumindest seine Worte bei der sich nach und nach etablierenden Weltmacht einen gewissen Eindruck hinterlassen haben, denn er ist seit fast 2.000 Jahren DER Hauptangriffspunkt aller ihrer Intrigen.

Das nenne ich dann mal doch ne recht ordentliche Leistung und dies alles ohne ersten oder zweiten Bildungsweg. [[lach]]

mfG
nereus

Das offenbare Geheimnis

trosinette @, Mittwoch, 16.12.2015, 13:28 vor 3704 Tagen @ Mephistopheles 4608 Views

Guten Tag,

...welche man nur vom Hörensagen her kennt, da Jesus als hauptberuflicher
Analphabet keine einzige Zeile schriftlich hinterlassen hat.

Das offenbare Geheimnis liegt für mich darin, dass dich dieser hilflose Quatschkopf, der sich vor 2000 Jahren trottlich ans Kreuz nageln ließ, immer noch zu mehr oder weniger sachdienlichen Kommentaren hinreißt.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Ja, das ist das erstaunliche daran!

Rybezahl, Mittwoch, 16.12.2015, 13:32 vor 3704 Tagen @ trosinette 4456 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 16.12.2015, 13:57

Unzählige Varianten, Legenden, Geschichten wurden erzählt, werden erzählt, es wird gerätselt, angehimmelt, verteufelt.

Das schaffen nicht viele.

("d" nachträglich ergänzt)

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Eine Interpretation, die ich von den Glaubensbrüdern des Holzschnittartigen erwarte:

trosinette @, Mittwoch, 16.12.2015, 13:49 vor 3704 Tagen @ Rybezahl 4454 Views

Guten Tag,

Unzählige Varianten, Legenden, Geschichten wurden erzählt, werden
erzählt, es wir gerätselt, angehimmelt, verteufelt.

Das schaffen nicht viele.

Der Idiot wurde pr-mäßig hochgezogen um uns zu verarschen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

'Glaubensbrüder des Holzschnittartigen'

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Mittwoch, 16.12.2015, 14:16 vor 3704 Tagen @ trosinette 4374 Views

Hallo Schneider,

besten Dank für dieses Bonmot!
Auf Dich ist Verlass!

Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Die Franzosen sollten sich darüber freuen

Rybezahl, Mittwoch, 16.12.2015, 17:51 vor 3704 Tagen @ trosinette 4251 Views

Hallo!

Die Franzosen dürfen sich darüber freuen, hat doch eine halluzinierende 17-jährige Stimmenhörerin nur deshalb für Frankreich gegen England gekämpft, das heute möglicherweise nicht so aussehen würde, wie es aussieht.
Auf jeden Fall ziemlich schlampige Planung dieser Gottheit, wo derart nachgebessert werden muss. Und dann noch das mit Mohammed, dem Gabriel das ganze Zeug eingeredet haben soll!
Als ob das nicht reicht - selbst völlig unpolitischen Phantasten drängt sie sich auf:
http://deoxy.org/pkd_tcs.htm
(Hätte zu gern eines der nur zweihundert Exemplare, das den wahlweise kranken oder göttlichen Prozess beschreibt: "Auf der suche nach VALIS".)

Wie auch immer: wenn die ganze Sache nicht schon ein Betrug ist, sie lässt sich jedenfalls dazu gebrauchen.

Gruß!

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Hass

Falkenauge @, Freitag, 18.12.2015, 10:26 vor 3702 Tagen @ trosinette 3460 Views

Der Idiot wurde pr-mäßig hochgezogen um uns zu verarschen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Solche Urteile entspringen nicht einer gründlichen Beschäftigung mit dem Phänomen Jesus Christus, das die Geschichte der Menschheit wesentlich mitbestimmt hat. Man muss auch solchen in sich entstehenden Urteilen wie "Idiot", "hilfloser Quatschkopf", "trottelig" gegenüber vorsichtig und kritisch sein und sich fragen, ob sie aus Sachkenntnis, mindest einer sachlichen Fragehaltung oder aus unbewusstem Hass aufsteigen.

Das Vokabular ist verräterisch.

Christus am Kreuz

nemo, Mittwoch, 16.12.2015, 14:11 vor 3704 Tagen @ trosinette 4585 Views

bearbeitet von nemo, Mittwoch, 16.12.2015, 14:22

Guten Tag,

...welche man nur vom Hörensagen her kennt, da Jesus als

hauptberuflicher

Analphabet keine einzige Zeile schriftlich hinterlassen hat.


Das offenbare Geheimnis liegt für mich darin, dass dich dieser hilflose
Quatschkopf, der sich vor 2000 Jahren trottlich ans Kreuz nageln ließ,
immer noch zu mehr oder weniger sachdienlichen Kommentaren hinreißt.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider


Es gibt gerade eine interessante Doku auf Arte: Jesus und der Islam,
in der beschrieben wird, dass im Koran eine ganz andere Jesus-Geschichte
erzählt wird. Dort ist Jesus nämlich nicht am Kreuz gestorben, sondern
es „erschien den Menschen nur so, als wäre er gekreuzigt worden“.

Das bedeutet, dass es entweder ein Fall von Massen-Hypnose war, oder
aber ein anderer statt Jesus gekreuzigt wurde.

Was zu einer neuen interessanten Betrachtungsweise führt. Wenn Jesus
nicht für uns gestorben ist, dann stimmt die christliche Botschaft nicht
und die Katholiken haben ein dickes Problem.

Das würde bedeuten, dass auch hier Täuschung und Manipulation im Spiel
war und die Geschichte einfach nur eine Dichtung der Kirche ist, um darauf
ein Herrschaftsmodell errichten zu können.

//Edit: Das Symbol von Christus am Kreuz könnte demnach ebenso eine
simulierte Wirklichkeit darstellen, wie die Bilder der einschlagenden
Flugzeuge ins WTC.

Gruß
nemo

Ist der Debitismus im Vatikan längst ein alter Hut?

trosinette @, Donnerstag, 17.12.2015, 10:03 vor 3703 Tagen @ nemo 3781 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 17.12.2015, 10:22

Guten Tag,

Das würde bedeuten, dass auch hier Täuschung und Manipulation im Spiel
war und die Geschichte einfach nur eine Dichtung der Kirche ist, um
darauf ein Herrschaftsmodell errichten zu können.

//Edit: Das Symbol von Christus am Kreuz könnte demnach ebenso eine
simulierte Wirklichkeit darstellen, wie die Bilder der einschlagenden
Flugzeuge ins WTC.

Ja, vielleicht, nur scheint mir die Symbolkraft der einschlagenden Flugzeuge ins WTC nach 15 Jahren bereits verpufft zu sein und ich kann mir nicht vorstellen, dass da noch groß was nachkommt.

Wenn man mich beauftragen würde, ein Herrschaftsbordell zu errichten, wäre für mich ein toter Spargel-Tarzan im Lendenschurz am Kreuz, der sich nicht mal selber großartig zu helfen wusste, für ein nachhaltig tragfähiges Herrschaftssymbol nicht unbedingt die erste Wahl.

Es ist natürlich möglich, dass die ungeheuerlichen Erkenntnisse des Debitismus für die Kirchenväter seit eh und je ein alter Hut waren und sie sich beim errichten des Herrschaftsmodells wissentlich einer debitismusresistenten Figur samt Botschaft bedient haben, der gegen unsere ewig wiederkehrenden materiellen und geistigen Totalpleiten immun zu seien scheint.

Da mir im Grunde nicht klar ist, was ich davon habe, wenn ich die Machenschaften der Menschheit gänzlich durchschaue, ist diese meine Hypothese natürlich wie üblich nicht einer zeitraubenden, akribischen Analyse oder detaillierten Kenntnis von Weltenlauf und Zeitgeschehen geschuldet. Diese Hypothese wurde mir vielmehr beim Joggen mit guter Musik vom heiligen Geist in die Gehirnwindungen graviert.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

„Jesus starb für unsere Sünden“

nemo, Donnerstag, 17.12.2015, 20:06 vor 3702 Tagen @ trosinette 3784 Views

bearbeitet von nemo, Donnerstag, 17.12.2015, 20:10

Wenn man mich beauftragen würde, ein Herrschaftsbordell zu errichten,
wäre für mich ein toter Spargel-Tarzan im Lendenschurz am Kreuz, der sich
nicht mal selber großartig zu helfen wusste, für ein nachhaltig
tragfähiges Herrschaftssymbol nicht unbedingt die erste Wahl.

Es ist natürlich möglich, dass die ungeheuerlichen Erkenntnisse des
Debitismus für die Kirchenväter seit eh und je ein alter Hut waren und
sie sich beim errichten des Herrschaftsmodells wissentlich einer
debitismusresistenten Figur samt Botschaft bedient haben, der gegen unsere
ewig wiederkehrenden materiellen und geistigen Totalpleiten immun zu seien
scheint.

Da mir im Grunde nicht klar ist, was ich davon habe, wenn ich die
Machenschaften der Menschheit gänzlich durchschaue, ist diese meine
Hypothese natürlich wie üblich nicht einer zeitraubenden, akribischen
Analyse oder detaillierten Kenntnis von Weltenlauf und Zeitgeschehen
geschuldet. Diese Hypothese wurde mir vielmehr beim Joggen mit guter Musik
vom heiligen Geist in die Gehirnwindungen graviert.


Hallo Schneider,

vielleicht gab es einen Streit. Die Priester behaupteten, dass Jesus gekreuzigt wurde und
die Anderen, dass das nur eine Verschwörungstheorie war.

Die Priester wollten dann ihre Sichtweise durchsetzen und haben sämtliche Künstler
im Lande damit beauftragt, eine Skulptur zu schaffen, die das Ereignis ein für alle mal
richtig stellt.

Und die kirchliche PR-Agentur hat dann noch den Slogan „Jesus starb für unsere Sünden“
kreiert. Der Rest ist Propaganda.

Das könnte in zweihundert Jahren mit 9/11 auch passieren. Der Tag, an dem die größte
Sauerei des demokratischen Zeitalters statt fand – welches dann natürlich nicht mehr
existiert und aus Sicherheitsgründen einer faschistischen Überwachungs-Diktatur
weichen musste.

Die Machenschaften bleiben eigentlich immer gleich. Man braucht nur das Muster
zu erkennen. Es wiederholt sich ja ständig. Diejenigen, die das Muster nicht erkennen,
nennen dann Diejenigen, die das Muster erkennen, Verschwörungstheoretiker.

Gruß
nemo

Jesus ging für uns ins Gefängnis

Bernadette_Lauert, Donnerstag, 17.12.2015, 20:19 vor 3702 Tagen @ nemo 4427 Views

bearbeitet von Bernadette_Lauert, Donnerstag, 17.12.2015, 20:30

Hallo Schneider,

vielleicht gab es einen Streit. Die Priester behaupteten, dass Jesus
gekreuzigt wurde und
die Anderen, dass das nur eine Verschwörungstheorie war.

Die Priester wollten dann ihre Sichtweise durchsetzen und haben sämtliche
Künstler
im Lande damit beauftragt, eine Skulptur zu schaffen, die das Ereignis ein
für alle mal
richtig stellt.

Und die kirchliche PR-Agentur hat dann noch den Slogan „Jesus starb für
unsere Sünden“
kreiert. Der Rest ist Propaganda.

Das könnte in zweihundert Jahren mit 9/11 auch passieren. Der Tag, an dem
die größte
Sauerei des demokratischen Zeitalters statt fand – welches dann
natürlich nicht mehr
existiert und aus Sicherheitsgründen einer faschistischen
Überwachungs-Diktatur
weichen musste.

Die Machenschaften bleiben eigentlich immer gleich. Man braucht nur das
Muster
zu erkennen. Es wiederholt sich ja ständig. Diejenigen, die das Muster
nicht erkennen,
nennen dann Diejenigen, die das Muster erkennen,
Verschwörungstheoretiker.

Gruß
nemo

Schöner Text. Wollte ich gesagt haben...

"Und die kirchliche PR-Agentur hat dann noch den Slogan „Jesus starb für unsere Sünden“ kreiert. Der Rest ist Propaganda."

Das ist guter Buchstabenstoff! Poetry-Slam-verdächtig und gut genug für Autoaufkleber. [[zigarre]]

Apropos Lattenjupp:

[image]

The Matrix has you

nemo, Donnerstag, 17.12.2015, 22:54 vor 3702 Tagen @ Bernadette_Lauert 3621 Views

"Und die kirchliche PR-Agentur hat dann noch den Slogan „Jesus starb
für unsere Sünden“ kreiert. Der Rest ist Propaganda."

Das ist guter Buchstabenstoff! Poetry-Slam-verdächtig und gut genug für
Autoaufkleber. [[zigarre]]


Ich hab noch einen besseren:

The Matrix has you.


Gruß
nemo

Zufälle

nemo, Freitag, 18.12.2015, 18:40 vor 3701 Tagen @ Bernadette_Lauert 3425 Views

[image]

Zufällig stellte Jeff – The Dude – Lebowsky am 11. September 1991, also genau 10 Jahre
vorher, einen Scheck über 69 Cent aus, mit dem er die Milch für seinen White Russian
bezahlte.

Gruß
nemo

Kirche im Dorf und Black-Jesus in Afrika lassen

Loki, Freitag, 18.12.2015, 19:51 vor 3701 Tagen @ Bernadette_Lauert 3453 Views

Hallo Bernadette,

ich hab' ja schon befürchtet, dass hinter Deinem Beitrag etwas Blasphemisches steckt,
deswegen wollt' ich ihn erst nicht lesen, aber dann hat meine Neugier gesiegt <img src=" />

Und ich habe ja nun nix gegen Witze und so,
aber die guten Witze haben einen wahren Kern.

Schlechte Witze dagegen werden vom System dafür verwendet,
Unwahrheiten unter die Leute zu bringen.
Deiner mit dem "Black Jesus" ist so ein schlechter Witz.

Die Hautfarbe Adam's und des Hauses Israel ist in der Bibel genau beschrieben,
aber im Deutschen wurde es verschleiert.

Wo in einer deutschen Bibel z.B. steht: "Jesus war ein gerechter Mann",
steht in der King-James-Version: "Jesus was a fairy man",
und das kommt der Wahrheit deutlich näher,
denn "fairy" bedeutet auch blond.

Kurz gesagt:
Das Haus Israel hatte 12 Stämme und nur 2 sind ins gelobte Land,
nämlich das Haus Juda und das Haus Levi, also die Pharisäer und die Schriftgelehrten des Hauses Israel. Die restlichen 10 Stämme sind damals verschollen, denn sie bildeten im Norden Europa's die Kultur der Kelten, und so wie sie es gewohnt waren, haben sie wieder einen 12-er-Rat gebildet, der sich von Britannien bis Griechenland erstreckte.

Wir Europäer und eigentlich alle Weißen sind das Haus Israel, denn von Adam über Abraham, Noah, David und Jesus waren alle Kinder des Hauses Israel weiß.

Das Alles lässt sich anhand der Bibel beweisen, auf die Schnelle habe ich aber nur dieses Video gefunden: Weiße in der Bibel und da braucht man 2-3 Stunden, weil es mehrere Vorträge sind.

Der Produzent dieses Video's hat auch andere gemacht, die den momentanen "Kampf gegen die Weißen" zum Thema haben. Auch diese Videos sind streckenweise sehr interessant.

Grüßle,

Loki

Bei allem Vielleicht ist eins zumindest klar

trosinette @, Freitag, 18.12.2015, 09:24 vor 3702 Tagen @ nemo 3477 Views

Guten Tag

vielleicht gab es...

Das Streben nach Gewissheit zählt sicherlich nicht zu unseren edelsten Wesenszügen. Es scheint aber unserer Phantasie ungemein zu beflügeln.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Gewissheit

Falkenauge @, Freitag, 18.12.2015, 10:33 vor 3702 Tagen @ trosinette 3446 Views

Das Streben nach Gewissheit zählt sicherlich nicht zu unseren edelsten
Wesenszügen. Es scheint aber unserer Phantasie ungemein zu beflügeln.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Ohne Streben nach Gewissheit kann man überhaupt nicht zu gültigen Aussagen kommen. Alle deine Urteile hier gibst du mit größter vermeintlicher Gewissheit ab. Nach deiner eigenenh Logik befindest du dich damit im Reich der Phantasie. Damit könntest du diesmal recht haben.

Weitere Klarstellung

trosinette @, Freitag, 18.12.2015, 11:02 vor 3702 Tagen @ Falkenauge 3533 Views

Guten Tag,

Der Idiot wurde pr-mäßig hochgezogen um uns zu verarschen.

Solche Urteile entspringen nicht einer gründlichen Beschäftigung

Stimmt, deshalb habe ich dieses Urteil auch den Glaubensbrüdern des Holzschnittartigen zugeteilt, zu denen ich mich nicht zähle.

Alle deine Urteile hier gibst du mit größter vermeintlicher Gewissheit ab.

Ich habe den Eindruck, dass ich für die hiesigen Verhältnisse eher defensiv formuliere. Das habe ich mir z.B. aus den Schriften von Joseph Ratzinger und Josef Pieper abgeschaut. Da schwingt zwischen den Zeilen immer sehr schön das Wissen um die Ungewissheit mit, was im Zeitalter der Aufklärung eher selten anzutreffen ist.

Ohne Streben nach Gewissheit kann man überhaupt nicht zu gültigen Aussagen kommen.

Doch, kann man schon - würde ich sagen. Gültig ist das was gilt - basta. Das Streben nach Gewissheit der Gültigkeit kam erst später.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Gewissheit

nemo, Freitag, 18.12.2015, 14:21 vor 3702 Tagen @ trosinette 3421 Views

Guten Tag

vielleicht gab es...


Das Streben nach Gewissheit zählt sicherlich nicht zu unseren edelsten
Wesenszügen. Es scheint aber unserer Phantasie ungemein zu beflügeln.


Hallo Schneider,

es gibt da den indischen Seiltrick. Der wurde von vielen Menschen gesehen
und beschrieben. Unter anderem wurde er auch von Frau Blavatsky in ihrem
Werk „Isis entschleiert“ erwähnt.

Der Trick wird von einem indischen Magier und seinem Gehilfen (ein Kind)
vorgeführt. Der Magier nimmt ein Seil und wirft es in den Himmel. Das
Seil fliegt in den Himmel hinein – immer weiter – bis über die Wolken
hinaus und bleibt dort hängen. Dann klettert das Kind das Seil hinauf und
verschwindet im Unsichtbaren. Dann klettert der Magier hinauf und
verschwindet im Unsichtbaren. Dann fallen Körperteile wie Arme, Beine,
ein Kopf und der Rumpf vom Himmel. Dann ein Messer. Dann kommt
der Magier wieder herunter geklettert, sammelt die Körperteile ein und
wirft sie in einen Korb. Danach zieht er am Seil, holt es runter und
legt es ebenfalls in den Korb. Zum Schluss kommt der Junge mit dem
Seil unversehrt aus dem Korb heraus.

Die Zuschauer, die den Trick gesehen haben, sind sich darüber einig
was sie gesehen haben, können es aber nicht erklären. Um Gewissheit
zu erlangen, filmte jemand diesen Trick. Auf dem Film sah man jedoch
nur wie der Magier und der Junge herumstanden, das Seil in die Luft
warfen und das Seil dann in den Korb legten. Das war alles.

Gruß
nemo

Vielleicht handelt es sich ja um einen innerfamiliären Konflikt?

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 16.12.2015, 15:00 vor 3704 Tagen @ trosinette 4394 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 16.12.2015, 15:06

Guten Tag,

...welche man nur vom Hörensagen her kennt, da Jesus als

hauptberuflicher

Analphabet keine einzige Zeile schriftlich hinterlassen hat.


Das offenbare Geheimnis liegt für mich darin, dass dich dieser hilflose
Quatschkopf, der sich vor 2000 Jahren trottlich ans Kreuz nageln ließ,
immer noch zu mehr oder weniger sachdienlichen Kommentaren hinreißt.

Vielleicht hätte die Mutter Jesu nur in dem Prozeß ihr Schweigen brechen müssen wie Beate Zschäpe und das Geheimnis um Jesu Zeugung offenlegen müssen.

Pontius Pilatus wäre sicher genauso erleichtert gewesen wie Richter Götzl, weil ihm zumindest war dieser Prozess äusserst unangenehm.

Ihr Sohn verlangte ja noch am Kreuz nach seinem Vater.

Aber nein, wenn die Frauen mit ihrem Lügengespinst mal zumindest eine Zeitlang Erfolg hatten, dann sind sie offenbar unfähig, davon Abstand zu nehmen und reinen Tisch zu machen. Das hat man auch am Kachelmannprozeß gesehen oder der anderen (wie hieß die doch gleich wieder), die einen Kollegen mit einem erfundenen Vergewaltigungsvorwurf um Lohn und Brot und um seine Rente brachte.

Diese Mutter hat lieber ihren Sohn am Kreuz geopfert, bevor sie durch Aufdeckung des Geheimnisses seiner Zeugung den Prozess platzen ließ.
Mütter kennen nämlich den wahren Zeuger ihrer Kinder immer.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ja, vielleicht

trosinette @, Mittwoch, 16.12.2015, 16:04 vor 3704 Tagen @ Mephistopheles 4212 Views

Vielleicht hätte die Mutter Jesu nur in dem Prozeß...

Da ich hier, wie überall, nur über laienhafte Kenntnisse verfüge, schlage ich vor, du versuchst die wissenschaftliche Diskussion um den „Prozess Jesu“, an geeigneter Stelle mit deiner gerichtspsychologischen Expertise und Brückenschlag zu Kachelmann und Zschäpe neu zu beleben. Ich würde der Diskussion dann als Zaungast folgen und gegebenenfalls die Krumen neuer Erkenntnisse auflesen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Geistiger Analphabetismus

Falkenauge @, Mittwoch, 16.12.2015, 15:03 vor 3704 Tagen @ Mephistopheles 4374 Views

...welche man nur vom Hörensagen her kennt, da Jesus als hauptberuflicher
Analphabet keine einzige Zeile schriftlich hinterlassen hat.

Wie konnte er als Analphabet den Juden in den Synagogen die Schriften auslegen, schon als Zwölfjähriger? Was ist das für eine ignorante Logik?!
Und wenn er selbst nichts Schriftliches hinterlassen hat - könnte das nicht Absicht gewesen sein?

In Goethes "Faust" sagt der Erdgeist zu Faust, der sich ihm gleich dünkt: "Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht mir."

Also es gibt auch einen geistigen Analphabetismus.

Gruß
Falkenauge

Warst du dabei?

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 16.12.2015, 17:33 vor 3704 Tagen @ Falkenauge 4208 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 16.12.2015, 17:36

Wie konnte er als Analphabet den Juden in den Synagogen die Schriften
auslegen, schon als Zwölfjähriger? Was ist das für eine ignorante
Logik?!
Und wenn er selbst nichts Schriftliches hinterlassen hat - könnte das
nicht Absicht gewesen sein?

Warst du dabei?
Nein, ich meine jetzt nicht die Auslegung der Schriften (welcher?) durch Jesus im Tempel von Jerusalem, obwohl auch das interessant wäre, nein, ich meine, warst du dabei bei der evolutionären Entwicklung Gottes in den letzten beiden Jahrtausenden?
Dabei ist über die Anfänge relativ wenig bekannt, aus dem ersten Jahrhundert nach Christus gibt es prakisch keinerei schriftliche Quellen, die neue Lehre verbreitete sich ungefähr einhundertt Jahre nur mündlich.
Das wäre in etwa so, als wenn wir über Nietzsche nur Bescheid wissen würden aufgrund von Berichten seiner Schüler in Basel, die wiederum nur mündlich Å›ich über ihn austauschten.
Erst etwa um 1945 heum erscheint sein Zarathustra, aber in einem Dutzend unterschiedlicher Ausgaben, und das nicht einmal auf Deutsch, die Sprache, in der Nietzsche schrieb und dachte, sondern auf russisch.
Und ab dann dauert es noch 3 Jahrhunderte, bis die verschiedenen Ausgaben des "Zarathustra" eingedampft werden auf 4 unterschiedliche Versionen, der Rest ist apokryph, obwohl darin recht interessante Informationen enthalten sind.

Und dann dauert es noch ein Jahrtausend, bis die erste gedruckte Version erscheint, womit jedoch die evolutionäre Entwicklung Gottes keineswegs beendet ist. Aber ab diesem Moment ist die Evolution Gottes dokumentierbar.
Mittlerweile ist glaube ich, die 100-Xte Version Gottes im Umlauf.

Voran man sehen kann, dass die evolutionäre Entwicklung Gottes genau so verläuft wie die verschiedenen Versionen von Windows.

In Goethes "Faust" sagt der Erdgeist zu Faust, der sich ihm gleich dünkt:
"Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht mir."

Also es gibt auch einen geistigen Analphabetismus.

Warst du da jeweils dabei?

Gruß
Falkenauge

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Der gelehrte Jesus

Falkenauge @, Mittwoch, 16.12.2015, 22:22 vor 3703 Tagen @ Mephistopheles 4051 Views

Wie konnte er als Analphabet den Juden in den Synagogen die Schriften > > auslegen, schon als Zwölfjähriger? Was ist das für eine ignorante > > Logik?! > > Und wenn er selbst nichts Schriftliches hinterlassen hat - könnte das > > nicht Absicht gewesen sein?

Warst du dabei? > Nein, ich meine jetzt nicht die Auslegung der Schriften (welcher?) durch > Jesus im Tempel von Jerusalem, obwohl auch das interessant wäre, nein, ich > meine, warst du dabei bei der evolutionären Entwicklung Gottes in den > letzten beiden Jahrtausenden?

Ich habe über die \"evolutionäre Entwicklung Gottes in den letzten beiden Jahrtausenden\" nichts behauptet.

Zur Auslegung der Schriften:
\"Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antworten.\" (Luk. 2, 46-48)

Die Lehrer waren die Schriftgelehrten, also die Gelehrten der jüdischen Schriften des alten Testamentes usw. Wie kann er sie dazu klug fragen und auf ihre Ausführungen klug antworten, so dass alle sich wunderten, wenn er die Schriften nicht genau kannte, also gründlich lesend studiert hatte?

\"Und Jesus hob an und sprach, da er lehrte im Tempel: Wie sagen die Schriftgelehrten, der Christus sei Davids Sohn? David selbst hat durch den heiligen Geist gesagt: \"Der göttliche Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis dass ich lege deine Feinde unter deine Füße.\" Da heißt ihn ja David seinen Herrn. Woher ist er denn sein Sohn?\" (Mark. 12, 35-37)

Jesus zitiert hier David offensichtlich aus den Psalmen und sagt: Wenn David ihn (Christus) seinen Herrn nennt, wie kann er denn dann sein Sohn sein. Er kennt also die Schriften genau. Natürlich wusste er, dass er, Jesus, von David abstammte, aber er unterschied sich als Christus, der Gott, der Herr, von dem Menschen Jesus, in dem er lebte.

In Goethes \"Faust\" sagt der Erdgeist zu Faust, der sich ihm gleich > dünkt: > > \"Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht mir.\" > > > >

Also es gibt auch einen geistigen Analphabetismus.

Warst du da jeweils dabei?

Was soll diese Frage? Das ist ein Zitat aus Goethes Drama. Goethe war der Überzeugung: Man kann nur das begreifen, dem man gleich ist, dem zu gleichen man sich mindestens aufgemacht hat, innerlich entgegen zu leben. Man muss etwas von ihm aufgenommen haben, um es erkennen zu können. \"Wär nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken; läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft, wie könnt uns Göttliches enhtzücken.\" Darüber lohnt es sich nachzudenken.

Gruß
Falkenauge

Spaltung und Wahrheit

nvf33 @, Mittwoch, 16.12.2015, 14:14 vor 3704 Tagen @ Orodara 4395 Views

Liebe Orodara,
vielen Dank für Deine weisen Worte. Die Spaltung zu betonen UND sie zugleich zu einer Nebensächlichkeit erklären - das ist wahrhafter Teufelswille. Zumindest ist es ehrlich in seiner Selbstzerstörung - und die soll zur Auflösung des Überfälligen ihren (und nur den) Platz auf dieser Welt bevölkern.

Wer statt die Botschaft Jesu zu erkenneen die überlieferten Buchstaben zerlegt, handelt etwa so klug wie die Ärzte, die durch zerschneiden des Gehirns das Seelenzentrum entdecken wollen (etwa in der Zirbeldrüse, wo man sie früher haben wollte).
Allerdings glaube ich nicht wie Du, dass wir im Tode alle gleich sind. Wie kommst Du auf diesen Glauben? Er ist weder christlich noch logisch meiner Ansicht nach. Wir sind dann weg aus dieser Erdenwelt - und sonst? Wir mögen Schwierigkeiten mit der konkreten Vorstellung haben, wie es im Jenseits "aussieht", aber was ändert das? Wir können auch nicht Tag und Nacht gleichzeitig erleben, genausowenig wie wir eine Kugel gleichzeitig und unverzerrt von allen Seiten sehen können.
Für jeden Hinweis wäre ich dankbar!

Und bei noch einem zweiten Punkt bin ich unschlüssig, was ich von Deinen Aussagen halten soll: Du sagst, wir Europäer seien "zu arrogant" und würden "geistig fett". Ich würde Dir sogar spontan zustimmen, aber ich frage mich, ob nicht das Betonen dieser "Arroganz" selbst die arrogant ist.

Das Bildnisverbot ist übrigens spezifisch jüdischen Ursprungs, und die Mohammedaner haben das übernommen. Ob es weise ist, weiß ich nicht, obwohl klar ist, dass goldene Kälber und Götzen die Beziehung zu Gott verwirren können. Aber wir sind doch Menschen, die im Irdischen verkehren. Gerade das Ziel unserer größten Sehnsucht nicht abbilden zu dürfen, kommt mir sehr seltsam vor. Eine Abbildung ist ja doch nur ein Symbol, und kein Ersatz...es erinnert mich an ungute Sexualverwirrungen à la "nicht-berühren-dürfen weil unrein etc.". Wie siehst Du das?

Nochmal zu uns Europäern. Ist "der Europäer" oder "Deutsche" arrogant, wenn er das Eigene mehr liebt als das Fremde?
Mit Jesus gesprochen ist alles, was sich selbst verneint dem Untergang geweiht (wörtlich etwa: was nicht mit sich selbst übereinstimmt). Also auch das, was sich selbst kasteit ohne Selbstliebe.
Diese Lektion würde ich z.B. gerne nicht von den Ultra-Mohammedanern lernen müssen.
Genauso kann ich in der jüdischen Liebe zur gegenstands- und bildlosen Abstraktion wenig Resonanz mit meinem eigenen Gemüt finden. Bin ich arrogant, wenn ich das nicht lernen will?
Meines Erachtens ist Selbstkonsistenz ein hohes Gut. Du sagst es ja auch:

..
Ich bin nicht zwei, sondern eine/r.
...
Wer, das darf ich nicht verraten, denn das erkenne jeder selbst.
...

Ich platze vor Neugier! Und ich erkenne Dich nicht. Aber vielleicht mit einer Antwort von Dir <img src=" />?

Viele Grüße
nvf33

Hieß es nicht auch...

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 16.12.2015, 12:41 vor 3704 Tagen @ nereus 4523 Views

Die Idee der Juden und Muslime sich kein Bild von Gott zu machen, hat
schon was, weil sobald das Bild in der Welt ist, die endlosen Diskussion
beginnen und von dem wegführen worum es eigentlich geht.

...du sollst nichts aufzeichnen auf Tonträgern von den Worten, die dein Herr und Meister spricht, weil sonst kannst du es später nicht mehr verfäschen, wenn einer das Originaldokument findet?

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Spannend...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Mittwoch, 16.12.2015, 13:20 vor 3704 Tagen @ nereus 4654 Views

Jeder interpretiert die Dinge so, wie sie ihm am besten gefallen.

Die Idee der Juden und Muslime sich kein Bild von Gott zu machen, hat
schon was, weil sobald das Bild in der Welt ist, die endlosen Diskussion
beginnen und von dem wegführen worum es eigentlich geht.

Hallo nereus,

worum geht es denn eigentlich?

Und: Gibt es nicht schon eine endlose Diskussion auch ohne solch ein Bild von Gott?

Schließlich: Ist es möglich die Dinge nicht so zu interpretieren, wie sie einem am besten gefallen?
Beziehungsweise: Ist es sinnvoll/gut/hilfreich Dinge so zu interpretieren, wie sie einem nicht am besten gefallen?
Oder: Ist es sinnvoll/gut/hilfreich jemand anderes die Dinge interpretieren zu lassen, wie es ihm gefällt und diese Interpretation nicht mehr weiter zu interpretieren, wie es einem selbst am besten gefällt?
Oder: Ist es sinnvoll/gut/hilfreich jemand anderes die Dinge interpretieren zu lassen, wie es ihm gefällt und diese Interpretation dann selbst wieder zu interpretieren, wie es einem selbst am besten gefällt?
Oder so...

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Da gibt es noch viel mehr!

StillerLeser @, Mittwoch, 16.12.2015, 10:28 vor 3704 Tagen @ Falkenauge 5383 Views

Deine Quelle schaut streng nur auf die Evangelien.
Hier ein Text von Norbert Knobloch, der weitere Aspekte mit einbezieht:
http://www.mmnews.de/index.php/etc/16324-weihnacht-die-wahre-geschichte
"Die sentimentale, aber kitschige Weihnachts-Geschichte ist zum Teil heidnischen Ursprungs, zum Teil reine Erfindung."

Und dann natürlich https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitgeist_(Film)
in dem gesagt wird, daß die Jesusgeschichte auch der Kern von über 20 anderen Religionen der Menschheit ist, alle älter als die christliche (z.B. der ägyptische Sonnengott Ra).
Dabei wiederholen sich zentrale Punkte immer wieder:
Jungfräuliche Geburt, Besuch der drei Könige, ab 30 aktiv, 12 Gefährten/Brüder, getötet, nach 3 Tagen auferstanden.

Die Autoren nennen eindrucksvolle Hinweise, daß mit diesem Menschheits-Gott wohl immer die Sonne gemeint ist. In vielen dieser Religionen trägt der Gott den Strahlenkranz um den Kopf, dieser dürfte das Symbol für den Tierkreis sein, und der Kopf ist die Sonne.
Tötung und Auferstehung dürften eine Beschreibung der Wintersonnwende sein, die Sonne erreicht den tiefsten Punkt, drei Tage lang bleibt das so (wenn man keine Meßinstrumente hat), dann steigt sie wieder ein wenig.
Das wäre eine Erklärung, warum Weihnachten drei Tage nach der Wintersonnwende gefeiert wird.

In nicht technisierten Kulturen ist die Sonne das Allerwichtigste, sie bringt Licht, Wärme und Nahrung. Mir leuchtet das ein, daß die Menschen diese als göttlich wahrnehmen.

Mutmaßungen zum Geldverdienen geeignet

mh-ing @, Mittwoch, 16.12.2015, 13:52 vor 3704 Tagen @ Falkenauge 4543 Views

Sieht man die Datenlage an, ist zu erkennen, dass die Stammbäume in Mt. 1 oder Lk 3 sich stark unterscheiden. Dies gilt für die Zahl der Personen (Mt. hat je Phase 14, Lukas mehr), Lukas nennt "ist von", Matthäus "zeugte", was auch in dem System deutliche Unterschiede macht.
Fakt ist, dass diese Stammbäume dem Grundsatz nach unvollständig sind und daher unser heutigen Generalogieanforderungen nicht entsprechen. Weiter gibt es den Umstand, dass bei Witwen der Bruder des Mannes einsprang und das aber dem verstorbenen Bruder zugeordnet wurde. Auch das ist etwas sehr spezielles.

Man kann daher diese Listen nur nehmen, glauben oder nicht. Mehr ist das nicht möglich. Nun aber ist es eine Sache unserer heutigen Zeit, gerade auf dürftigem Material die tollsten Theorien aufzubauen, diese zu publizieren und damit Geld, Reputation oder sonst etwas zu erlangen. Letztlich bringt vor Weihnachten oder Ostern meist jedes Jahr jemand etwas "Neues" oder wärmt Altes auf.

Grundsätzlich ist das Datum "Weihnachten" völlig absurd, da zu dieser Zeit in Israel auch keine Hirten wegen der Kälte auf den Feldern sind. Dieses Weihnachtsdatum entstand aus historischen Gründen, der Christianisierung heidnischer Fester. Letztlich ist der gesamt Kirchenkalender daher auf "Heidenfeste" geeicht. Selbst Ostern wurde vom jüdischen Passah abgekoppelt und dem Astara-Fest angeglichen.

Es ist daher jeder wohl gut beraten, diese kirchlichen Überbauten über der Bibel beiseite zu legen und nur direkt die Bibel zu nehmen, wenn er etwas über das eigentliche Christentum wissen will. Das frühe Christentum ist völlig anders als das heute kirchlich tradierte Christentum und auch bei den Freikirchen ist da vieles anders.

Weihnachten, keltische Bräuche und "Altertumsforschung"

Loki, Mittwoch, 16.12.2015, 18:40 vor 3703 Tagen @ Falkenauge 4544 Views

Hallo,

der Vollständigkeit halber:
Es gibt neben den Katholiken und Protestanten noch eine Unmenge anderer Sekten, die sich auf Jesus Christus als Religionsstifter beziehen und in manchen dieser Sekten (oder meinetwegen auch „Glaubensgemeinschaften“) werden das Weihnachtsfest und die Kirchenbräuche ganz anders gesehen. Es gibt „Endzeitsekten“, für die die Katholische Kirche die "Hure Babylons" und der Papst der Antichrist ist und diese "Fundamentalisten" erinnern beim Weihnachtsfest gerne an Worte aus dem alten Testament:
Jeremia 10, 2-4:

„So spricht der HERR:
Ihr sollt nicht nach der Heiden Weise lernen und sollt euch nicht fürchten
vor den Zeichen des Himmels, wie die Heiden sich fürchten.
Denn der Heiden Satzungen sind lauter Nichts. Denn
sie hauen im Walde einen Baum, und der Werkmeister macht Götter mit dem Beil
und schmückt sie mit Silber und Gold und heftet sie mit Nägeln und Hämmern...

Diese Textstelle zeigt, dass schon Jeremia den keltischen Brauch kannte, die Wintersonnwende mit einem geschlagenen und geschmückten Baum zu feiern und aus Holz "Götzen" zu schnitzen.

In den ersten drei Jahrhunderten nach Christus war Weihnachten oder eine sonstige „Feier“ zu Ehren der Geburt Christi bei der Urgemeinde gänzlich unbekannt, erst mit dem Papsttum kam es wieder auf, die Wintersonnwende zu feiern.
Manche Historiker meinen nun, der Papst habe das damals gemacht, um die alten Götter der Kelten durch das Christentum zu verdrängen und als nähere Erläuterung wird behauptet, „Jesus Christus sei ja Das Licht, das die Finsternis überwunden hat und deswegen feiert man seinen Geburtstag an dem Tag, an dem die Tage wieder länger werden, also das Licht die Finsternis besiegt.“

Letztendlich ist „Weihnachten“ aber ein uralter keltischer („heidnischer“) Brauch, der auf den noch älteren Sonnenkult der Babylonier zurückgeht (wer das näher verfolgen will, könnte mal mit einem Vergleich der keltischen Runen mit den Buchstaben der Babylonier und Phönizier beginnen und dann auf YT mit Videos zu den verlorenen Stämmen Israel´s weitermachen, ist ein spannendes Thema...)

Manche Fundamentalisten meinen auch, dass die Kirche das Feiern der Wintersonnwende absichtlich macht, weil sie komplett satanisch durchsetzt sei und nach wie vor dem Sonnenkult des Marduk diene und als weiteres Indiz führen sie an, dass in der Genesis von Gott geboten wurde, am 7. Tage zu ruhen. Bei uns wird aber der 1. Tag der Woche geheiligt, der Sonnen-Tag, nicht der 7., wie z.B. bei den Juden. (...wenn Mitt-woch die Mitte ist, wann ist dann der 7. Tag?)

Weitere Indizien für Fundamentalisten sind die Hinweise in Kathedralen: Sonnen-Symbole, „allsehende Augen“ (Horus), überall Dämonen (als Wächter!) usw... Ich bin auch deswegen schon vor Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten, gehöre aber keinerlei Gemeinde oder Sekte an.

Und weil sich Historiker streiten, ob und wann und wieviele Jesusse es gegeben habe und ob verheiratet, Nachkommen und pipapo, mal was Grundsätzliches: Was unsere sogenannten Historiker, Altertumsforscher und Ägyptologen für einen Quark von sich geben, ist unglaublich. Hier mal eine sorgfältig recherchierte und kurzweilige Doku (ca. 1h40min) zu den Pyramiden von Gizeh im Vergleich mit anderen alten Bauten: https://www.youtube.com/watch?v=DncynbBuu7U
Es kommen die ganz offiziellen „Experten“ zu Wort, aber auch Experten aus Architektur, Geologie, Chemie und Co. Das Ergebnis ist erstaunlich und wirft ein ungewohnt deutliches, beinahe komisches Bild auf unsere „Altertumsforscher“: Da sitzen beileibe keine Leuchten!

Loki

Die Kirche übnahm gerne heidnische Feste

aliter @, Mittwoch, 16.12.2015, 22:36 vor 3703 Tagen @ Loki 4074 Views

Ohne, mangels genauer Kenntnis, auf fragwürdige historische Fragen einzugehen, scheint es ein Macht- aber auch ein Pastoralschachzug gewesen zu sein, alte heidnische Feste im Zuge der Christianisierung zu übernehmen.

Die Gläubigen durften an ihren gewohnten Tagen (Wintersonnenwende, Rauhnächte... Frühlingsanfang, Winteranfang) feiern, mussten das nur ein bisschen anders nenen.
Heute würden wir das als eine win-win-Situation bezeichnen.
Ist klar: Wintersonnenwende - Christfest, Frühlingsbeginn Ostern, nur merkwürdig, dass die sich für Feiern im Freien anbietende Sommersonnenwende keine festlich-christtheologische Entsprechung hat, vielleicht weiss da jemand was dazu?

Johannisfest

Loki, Mittwoch, 16.12.2015, 22:57 vor 3703 Tagen @ aliter 4190 Views

Hallo,

Die Gläubigen durften an ihren gewohnten Tagen (Wintersonnenwende,
Rauhnächte... Frühlingsanfang, Winteranfang) feiern, mussten das nur ein
bisschen anders nenen.
Heute würden wir das als eine win-win-Situation bezeichnen.

Genau, aber trotzdem ist seltsam, warum der wöchentliche Feiertag auf den Sonntag verschoben wurde, denn das ist eben nicht der 7. Tag der Woche und im Neuen Testament steht nirgends etwas von einem Feiertag zu Ehren der Sonne. Und die Woche der Kelten hatte 14 Tage, im Rhythmus des Mondes, die Kirche hätte also auch eine Art Sabbat oder eine Heiligung des Saturn-Tages (Saturday) einführen können. Warum stattdessen der Sonntag?

Ist klar: Wintersonnenwende - Christfest, Frühlingsbeginn Ostern, nur
merkwürdig, dass die sich für Feiern im Freien anbietende
Sommersonnenwende keine festlich-christtheologische Entsprechung hat,
vielleicht weiss da jemand was dazu?

Zur Sommersonnwende feiert man Johannis den Täufer mit dem Johannisfeuer.
Und die Hexen fliegen mit ihren Besen um den Blocksberg - weil eben die Tage wieder kürzer werden und die Finsternis wieder die Oberhand gewinnt.

Und zur herbstlichen Tag- und Nachtgleiche kommt dann das Erntedankfest mit alten keltischen Bräuchen, in England z.B. dem Moriskentanz...

Der heidnische Glaube war nie weg, er hat sich nur gut in den katholischen Bräuchen versteckt.

Grüße,
Loki

Sommersonnenwende

aliter @, Donnerstag, 17.12.2015, 18:43 vor 3702 Tagen @ Loki 3923 Views

Hallo,

Zur Sommersonnwende feiert man Johannis den Täufer mit dem
Johannisfeuer.

Ja natürlich, jeder Tag hat seinen Heiligen, aber es fehlt an einem kirchlichen Hochfest, man hätte z.B. gut Pfingsten zur Sommersonnenwende legen können.
Wenn ich mal vermuten darf, könnte es daran liegen, dass der nordische Kult sich häufig in der freien Natur auslebte, man denke an Thing etc. Die südlichen Länder trafen sich bei den hohen sommerlichen Temperaturen eher in Hallen z.B. der Grundform der Basilika, die für die Kirchenbauten Modell wurde.
Sommertage, bei denen es (im Norden) bis fast Mitternacht hell war, war möglicherweise den Klosterzellen verhafteten Theologen des Altertums und Frühmittelalters einfach suspekt, damit wollte man sich nicht befassen, deren Domäne waren geschlossene von Kerzen erleuchtete Steinbauten, wie sie eben perfekt zum Weihnachtsfest passen.
Kirchenhistoriker könnten sich vielleicht mal damit befassen.
mfg

Kunsthistoriker

Loki, Donnerstag, 17.12.2015, 22:19 vor 3702 Tagen @ aliter 3784 Views

Hallo,

...jeder Tag hat seinen Heiligen, aber es fehlt an einem
kirchlichen Hochfest, man hätte z.B. gut Pfingsten zur Sommersonnenwende
legen können.
Wenn ich mal vermuten darf, könnte es daran liegen, dass der nordische
Kult sich häufig in der freien Natur auslebte, man denke an Thing etc.

Das mit den Heiligen ist so eine Sache, weil Lutherianer und Fundamentalisten diese ablehnen; auch die Anbetung Maria´s wird nirgends im Neuen Testament geboten, also sind das im Prinzip nur neue Namen für alte Schutzgötter und das ist die Fortsetzung heidnischer Bräuche (Siehe Jeremia 10) und nicht christlich.
Das Hochfest der Liebe, Pfingsten, wird m.W. immer ca.60 Tage nach Ostern gefeiert, das klappt also nicht zur Sommersonnwend.

Vielleicht(*) haben sich die "Religionsstifter" (unsere Päpste) auch gedacht:
Zur Sommersonnwend isses draussen so schön, da lassen wir das Volk ein grosses Feuer machen und die Hexen um den Blocksberg tanzen, wie es sich für alte keltische Bräuche gehört, damit die wieder zunehmende Finsternis sich gleich so richtig heimelig fühlt. [[sauer]]

Aber genau dieses *vielleicht* ist das grosse Problem,
Du schreibst ja auch:

Wenn ich mal vermuten darf, könnte es daran liegen...
Kirchenhistoriker könnten sich vielleicht mal damit befassen.

Die Kirchenhistoriker können aber niemals schlauer als die originalen Quellen sein, und diese Originale zum Urchristentum und den ersten Jahrhunderten des Papsttumes liegen seit über 1000 Jahren gut verschlossen in den tiefen Kellern des Vatikans und die Kirche hatte Jahrhunderte lang Zeit, die Geschichte neu zu schreiben und diese vor 1500 Jahren gefälschten Dokumente könnten uns heute als Originale präsentiert werden. Wie will man das heute beurteilen können?

Die wahre Geschichte lässt sich inzwischen nicht mehr herausfinden - ausser man stürmt den Vatikan und geht mal in die allertiefsten Keller - und jedwede Spekulation und Theorie von sogenannten Kunsthistorikern hält einer kritischen Überprüfung nicht stand und keine dieser neuen Theorien ist irgendwie beweisbar, sie sind also das Papier (...oder den Speicherplatz) nicht wert.

"Altertumsforschung", "Ägyptologie", "Evolutionslehre" und Anthroposophie sind GEISTES-Wissenschaften, die einem noch grösserem Dogma unterliegen als die NATUR-Wissenschaften, die bis zu einem gewissen Bereich durch Beobachtung oder Experimente verifiziert werden können.
Da verweise ich doch gleich nochmal auf Die Pyramiden-Lüge, wo diese zwei Welten (Geistes- und Naturwissenschaftler) aufeinandertreffen, da kann man sich dann ein Bild von unseren Kunsthistorikern und Ägyptologen machen.

Grüsse,

Loki

wegen der Dogmen

nereus @, Freitag, 18.12.2015, 08:21 vor 3702 Tagen @ Loki 3581 Views

Hallo Loki!

Du schreibst: Das mit den Heiligen ist so eine Sache, weil Lutherianer und Fundamentalisten diese ablehnen; auch die Anbetung Maria´s wird nirgends im Neuen Testament geboten, also sind das im Prinzip nur neue Namen für alte Schutzgötter und das ist die Fortsetzung heidnischer Bräuche (Siehe Jeremia 10) und nicht christlich. Das Hochfest der Liebe, Pfingsten, wird m.W. immer ca.60 Tage nach Ostern gefeiert, das klappt also nicht zur Sommersonnwend.

Das Hochfest der Liebe?
Geht es bei Pfingsten nicht um die Ausgießung des Heiligen Geistes oder ist das nur eine andere Umschreibung von Dir für das gleiche Ereignis?

Vielleicht(*) haben sich die "Religionsstifter" (unsere Päpste) auch gedacht: Zur Sommersonnwend isses draussen so schön, da lassen wir das Volk ein grosses Feuer machen und die Hexen um den Blocksberg tanzen, wie es sich für alte keltische Bräuche gehört, damit die wieder zunehmende Finsternis sich gleich so richtig heimelig fühlt.

Möglich ist vieles, ich sehe es so.
Wenn sich Kulturen vermischen, mag eine die Andere überwiegen, aber die Unterlegene verschwindet nie vollständig. Bei Sprachen ist es auch so.
Daher vermute ich eher ein Arrangement der Kirchenoberen, um die Schafe auf der Weide zu halten.
Lieber den Zaun etwas großzügiger gestalten und nicht jeden Quark auf die Goldwaage legen, also so wie es etwa große Staatsführer machten und machen, wenn sie ein Multikulti-Völkergemisch unter Kontrolle und im Frieden halten wollen.

Die Kirchenhistoriker können aber niemals schlauer als die originalen Quellen sein, und diese Originale zum Urchristentum und den ersten Jahrhunderten des Papsttumes liegen seit über 1000 Jahren gut verschlossen in den tiefen Kellern des Vatikans und die Kirche hatte Jahrhunderte lang Zeit, die Geschichte neu zu schreiben und diese vor 1500 Jahren gefälschten Dokumente könnten uns heute als Originale präsentiert werden. Wie will man das heute beurteilen können?

Richtig, aber das beinhaltet auch die Möglichkeit, daß der Fälschungsvorwurf massiv übertrieben wurde, um die „frohe Botschaft“ in Mißkredit zu bringen.
Was gibt es nicht alles für Theorien über Jesus mal mit Maria Magdalena, mal ohne und dann etwas enger mit dem Lieblingsjünger, was Volker Beck eigentlich bejubeln müßte, dann als Gründer der Antifa [[zwinker]] und Revolutionär, der mit der römischen Besatzung nicht klar kam. Und so geht es weiter und so fort.
Unterm Strich geht es jedoch jedes Mal darum, den Menschensohn von seiner Herkunft zu trennen und ihn komplett ins Irdische zu verbannen.
Das ist doch letzten Endes der Sinn der ganzen Aufklärung – die Austreibung von Gott aus den Gedanken der Menschheit.
Doch genau mit diesem Problem hat sich Jesus ganz real beschäftigt.
Es wird geradezu irrwitzig wenn man die vielen Theorien zur Kenntnis nimmt und sie dann versucht mit den Aussagen der Evangelien zur Deckung zu bringen.

Eine wirklich gute Idee hat der Jesus-Verächter @trosinette ins Spiel gebracht, was aufzeigt, daß er seinen Haß-Attacken wohl selbst nicht ganz über den Weg traut. Er schrieb u.a.:
Es ist natürlich möglich, dass die ungeheuerlichen Erkenntnisse des Debitismus für die Kirchenväter seit eh und je ein alter Hut waren und sie sich beim errichten des Herrschaftsmodells wissentlich einer debitismusresistenten Figur samt Botschaft bedient haben, der gegen unsere ewig wiederkehrenden materiellen und geistigen Totalpleiten immun zu seien scheint.

Hier blitzte kurzzeitig ein sehr interessanter Gedanke auf, den er zwar debitistisch herleiten will, was ich nur bedingt für zutreffend halte, aber er weist mit dem ausgestreckten Finger auf das irdische Zeitproblem hin und das hat dann schon wieder ordentlich Schmackes.
Wenn man, gefangen in der eigenen zeitlichen Beschränktheit, nicht bereit ist über die Zeit- und Raumgrenzen hinaus zu denken, wird man nie erfassen, worum es im Kern der Religionen als auch der Mysterien wirklich geht.
Es ist, als würde man sich mit Jemanden unterhalten dessen Sprache man nicht versteht.

"Altertumsforschung", "Ägyptologie", "Evolutionslehre" und Anthroposophie sind GEISTES-Wissenschaften, die einem noch grösserem Dogma unterliegen als die NATUR-Wissenschaften, die bis zu einem gewissen Bereich durch Beobachtung oder Experimente verifiziert werden können.

Das paßt!
Allerdings weißt Du natürlich auch, daß selbst die Naturwissenschaften an ihre Grenzen stoßen, wenn man einer neuen Religion zu Leibe rücken will, die sich ausschließlich auf das irdische Dasein und seine Wirren beschränkt. Gerade hier wäre eine naturwissenschaftliche Beweisführung mehr als sinnvoll - aber irgendwie will man das wohl nicht. [[lach]]

Übrigens, Deine Debatte mit der Hasbara Fraktion hinsichtlich Valentina Lisitsa war sehr ermutigend. [[applaus]]

mfG
nereus

Auch Jesus hat das Recht verarscht zu werden

trosinette @, Freitag, 18.12.2015, 10:28 vor 3702 Tagen @ nereus 3589 Views

Guten Tag,

Eine wirklich gute Idee hat der Jesus-Verächter @trosinette ins Spiel
gebracht, was aufzeigt, daß er seinen Haß-Attacken wohl selbst nicht ganz
über den Weg traut.

Der Wurm soll dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Ich habe mit Jesus kein Problem und der weiß auch gegebenenfalls genau bescheid wie es um mich steht. Der hängt in einer kleinen unspektakulären Variante sogar bei uns in der Küche, zusammen mit dem Vierkantschlüssel zum Entlüften der Heizkörper. Hin und wieder werfe ich ihm während meiner gedankenversunkenen Kochaktivitäten fragende Blicke zu. Und obwohl hier die eine oder andere Theorie abgeliefert wurde, bleibt mir die Wirkmächtigkeit des ohnmächtigen Herrn J. aus N. weiterhin ein Rätzel.


Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Hoffnung

Falkenauge @, Freitag, 18.12.2015, 10:59 vor 3702 Tagen @ trosinette 3465 Views

Guten Tag,

Eine wirklich gute Idee hat der Jesus-Verächter @trosinette ins Spiel
gebracht, was aufzeigt, daß er seinen Haß-Attacken wohl selbst nicht

ganz

über den Weg traut.


Der Wurm soll dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Ich habe mit Jesus kein Problem und der weiß auch gegebenenfalls genau
bescheid wie es um mich steht. Der hängt in einer kleinen unspektakulären
Variante sogar bei uns in der Küche, zusammen mit dem Vierkantschlüssel
zum Entlüften der Heizkörper. Hin und wieder werfe ich ihm während
meiner gedankenversunkenen Kochaktivitäten fragende Blicke zu. Und obwohl
hier die eine oder andere Theorie abgeliefert wurde, bleibt mir die
Wirkmächtigkeit des ohnmächtigen Herrn J. aus N. weiterhin ein Rätzel.


Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Na, da ist ja Hopfen und Malz noch nicht verloren.

das sehe ich ähnlich und ..

nereus @, Freitag, 18.12.2015, 11:17 vor 3702 Tagen @ Falkenauge 3429 Views

.. es zeigt, daß man aus wenigen hingeworfenen Textfragmenten nicht wirklich ableiten kann, was eine Person wirklich denkt.

Es darf also munter weiter spekuliert werden über alte biblische und neue gelbe "Schriften" oder der Weg ist das Ziel.[[zwinker]]

mfG
nereus

Differenzieren

Loki, Freitag, 18.12.2015, 15:20 vor 3702 Tagen @ trosinette 3418 Views

Hallo trosinette,

ich gestehe, dass ich Deine obigen Beiträge nicht alle gelesen habe, weil ich nicht in Versuchung kommen wollte, mit Dir zu diskutieren.

Aber ich möchte wenigstens anmerken, dass ich Deine Ausdrucks- und Betrachtungsweise als gelinde gesagt undifferenziert bezeichnen würde, da Du den Mensch Jesus Christus mit dem Machwerk der katholischen Kirche in einen Topf wirfst.

Es gibt nicht viel Wörtliches von Jesus Christus,
der ja nach dem Glauben mancher Menschen (u.a. mir) als
die Inkarnation des Höchsten Gottwesens angesehen wird,
aber es wird gesagt, dass die Bergpredigt von ihm stammt.

Und wenn man daran zweifelt,
dass die Bergpredigt von Jesus Christus ist,
dann sollte man sie zumindest einmal gelesen haben,
bevor man sich ein Urteil über Ihn erlaubt:
http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mt5.html

Und man bedenke die Zeit, als Jesus Christus diese Predigt hielt,
das jüdische Volk war von innen und aussen gepresst, von den Römern und
von den eigenen Kirchenoberen, Pharisäern und Schriftgelehrten.
Diese Bergpredigt war also durchaus eine revolutionäre und politische Kampfansage an das Establishment und letztendlich hat Ihn das System dafür ans Kreuz genagelt.

Dass seine Ideale dann Jahrhunderte später von der Kirche okkupiert wurden, dafür kann Jesus Christus nichts, also warum Deine Verachtung Ihm gegenüber?

Die Dummheit der Menschen verdient mehr Verachtung als ein Mensch, der sein Leben hingab, um die Menschheit auf ihre Dummheiten hinzuweisen.

Grüsse,

Loki

Glauben und einlassen

trosinette @, Montag, 21.12.2015, 10:11 vor 3699 Tagen @ Loki 3198 Views

Guten Tag,

Dass seine Ideale dann Jahrhunderte später von der Kirche okkupiert
wurden, dafür kann Jesus Christus nichts, also warum Deine Verachtung Ihm
gegenüber?

Die vorgetragene Verachtung ist eher als Versuch zu verstehen, in diesem schwerpunktmäßig atheistischen Forum die Restgläubigen hinter dem Ofen hervor zu locken.

Dabei finde ich die Titulierung „Idiot“ und „Trottel“ auch nicht so wahnsinnig verachtend. Hat doch Dostojewski gleich einen ganzen Roman unter dem Titel „Idiot“ verfasst, deren Hauptfigur vielfach mit Jesus assoziiert wird. Darüber hinaus sind laut Bergpredigt Selig, die da geistlich arm sind.

Im Grunde beeindruck mich aber die gelehrige Rede über Jesus und mehr oder weniger qualifizierte Kritik an der Kirche und Kirchengeschichte nicht sonderlich. Beides gibt es wie Sand am Meer. Vielmehr beeindrucken mich die paar Figuren, die nicht nur vorgeben zu glauben, sondern sich tatsächlich mit Haut und Haaren auf die frohe Botschaft einlassen, wie z.b. mein Namensfetter Paul Schneider, der zu allem Überfluss auch am 29. August Geburtstag hat. Als normales, armseliges Menschlein tauge ich aber leider nicht zum Märtyrer und beschränke mich deshalb auf Dampfplauderei.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

hervorgelockt...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Montag, 21.12.2015, 12:07 vor 3699 Tagen @ trosinette 3075 Views

...der zu allem Überfluss auch am 29. August Geburtstag hat.

ja lieber Schneider,

jetzt lockt es mich auch hervor:

Wir alle haben zu allem Überfluss Geburtstag!

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Danke für die Antwort, Paul Schneider ist natürlich indiskutabel, da bedauerlicher Einzelfall... ;-) (oT)

Loki, Montag, 21.12.2015, 18:17 vor 3699 Tagen @ trosinette 3302 Views

- kein Text -

Theosophisches

Loki, Freitag, 18.12.2015, 14:48 vor 3702 Tagen @ nereus 3725 Views

bearbeitet von Loki, Montag, 04.01.2016, 13:40

Hallo Nereus,

Geht es bei Pfingsten nicht um die Ausgießung des Heiligen Geistes oder
ist das nur eine andere Umschreibung von Dir für das gleiche Ereignis?

Nun habe ich echt überlegen müssen, wie ich auf ein "Fest der Liebe" komme;
mit den katholischen Ritualen bin ich nicht so vertraut, weil ich diese ablehne, aber wenn ich mich recht erinnere, habe ich zu Pfingsten als "Fest der Liebe" in dem Büchlein Die drei Lichter der kleinen Veronika gelesen und dieses Büchlein hat mich damals sehr berührt/inspiriert.
Heute würde ich sagen, dass diese Abstraktion "Ausgiessen des Heiligen Geistes" den Geist der Liebe Christi meint und das Reden in Zungen "einen Geistes in einer Gemeinschaft Christi werden".

Daher vermute ich eher ein Arrangement der Kirchenoberen, um die Schafe
auf der Weide zu halten.

Nun, als Schaf sollte man aber auch mal schauen, ob und inwieweit unsere "Kirchenoberen" ein Interesse daran hatten, die Schafe gut zu weiden, sprich: Wollen sie den Schafen nur die Haut abziehen oder geht es ihnen um kraftvolle Nahrung im Sinne von Vermitteln von wahren Worten und wahrem Glauben?

Allein, meine Recherchen lassen mich eher vermuten, dass es andersherum war:
Die Wahrhaftigkeit der ersten Christen und Märtyrer war den ersten Päpsten wohl ein Dorn im Auge, weil mit solchen Gemeinschaften keine "Amtskirche" und damit kein Umsatz für das Papsttum möglich war.

Richtig, aber das beinhaltet auch die Möglichkeit, daß der
Fälschungsvorwurf massiv übertrieben wurde, um die „frohe Botschaft“
in Mißkredit zu bringen.

Hm, ich weiss nichts von offiziellen Fälschungsvorwürfen, aber ich weiss, dass die Amtskirche "im Namen des einen katholischen Glaubens" mehr als 1000 Jahre die Wahrheit verfolgt und dabei alles Wissen eingesammelt oder verbrannt hat: Bücherverbrennungen, Hebammen- und Kräuterfrauen-Verbrennung und im Keller des Vatikan wurden dann die nicht verbrannten Werke vor den Schafen versteckt.

Wenn man die Entwicklung der "Amtskirche" genauer verfolgt, dann zeigt es sich doch, dass z.B. Jahrhundertelang die Messen in Latein gehalten wurden (...damit von den Schafen keiner was versteht). Kein Mensch aus dem Volk lernte damals schreiben, nur in den Klöstern saßen Mönche, die alte Texte abmalten und die aber das Abgemalte oft selber nicht verstanden, weil sie zum Teil auch nicht lesen konnten.

Der Hauptgrund für meine Skepsis der Kirche gegenüber ist aber, dass schon sehr früh die Bezeichnung Vicarius Filii Dei (= "Stellvertreter des Sohnes Gottes") für den Papst eingeführt wurde und da zitiere ich mal aus Wiki:

Some groups like Seventh-day Adventist controversially identify
the Roman Papacy with the "number of the beast" (666) from the book of
Revelation, and believe that the phrase Vicarius Filii Dei, reduced
to its Roman numerals, sums up to 666...
VICARIVS FILII DEI = 5+1+100+1+5+1+50+1+1+500+1 = 666.

Die frühen Päpste hatten genug kabbalistisches Wissen (Kabbala = Lehre der heiligen Geometrie und der Numerologie), dass ihnen klar sein musste, was die Zahlensumme des Titels "Vicarius Filii Dei" ist. Sie haben sich damals scheinbar gedacht: Die Schafe kapieren das eh nicht!
Dazu kommt, dass die griechische Vorsilbe "Anti-" übersetzt auch "an Stelle von" bedeutet (siehe Liste giechischer Präfixe), das heisst aber, dass "Stellvertreter des Sohnes Gottes" bedeutet: An Stelle von Christus und das ist die eigentliche Bedeutung der Bezeichnung "Antichrist".

Was gibt es nicht alles für Theorien über Jesus

Klar, es gibt so viel, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen mag (da gefällt mir die englische Beschreibung: "Hidden in Plain Sight")

[Jesus Christus] als Gründer der Antifa [[zwinker]]

Autsch! Jetzt aber! Wird ja immer schlimmer hier <img src=" />

Ich nehme da lieber einen anderen Blickwinkel ein, ich habe nämlich mal gelesen, dass Jesus der erste Nazi war, wie auch die Bibel in Amos 2,11 andeutet.
Auf der Seite Terranetz wird auf diese Sicht etwas eingegangen, kurz noch meine Schlussfolgerung:
"Nazi" bedeutet im Hebräischen angeblich "ein von Gott Gesandter, um die Juden zu strafen", aber dies lässt sich nur schwer mit Internet-Quellen verifizieren, ist also Glaubenssache.

Unterm Strich geht es jedoch jedes Mal darum, den Menschensohn von seiner
Herkunft zu trennen und ihn komplett ins Irdische zu verbannen.

Genau, und das ist für mich die grösste Lüge.

Das ist doch letzten Endes der Sinn der ganzen Aufklärung – die
Austreibung von Gott aus den Gedanken der Menschheit.

Ganz genau,Satan ist nie faul und er versteht es, die Menschen in die Irre zu führen und deswegen schickt Gott immer wieder mal "Strafen", z. B. als die ersten Päpste das Wort Gottes verdrehten und die ersten Urchristen (arische Christen, Vandalen, später die Katharer usw.) ausgerottet hatten, ließ Gott im Morgenland eine neue Plage entstehen, den Koran, und dadurch wurden die Kreuzzüge ausgelöst, also eine Wiederhinwendung zum Glauben an Jesus Christus.
Und heute, wo die "christliche" Menschheit ihren Glauben komplett verloren hat, tritt diese Plage von Neuem auf. Das alles wird in der Bibel auch beschrieben, aber keiner will es mehr verstehen (...Hidden in Plain Sight).
Die "Flüchtlingskrise"/Heuschreckenplage ist eine der Plagen der Offenbarung:

die Heuschrecken sind gleich den Rossen, die zum Kriege bereitet sind;
.. ihr Antlitz gleich der Menschen Antlitz..
und hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel
wie das Rasseln an den Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen

Leider - oder "mit Absicht", damit wir es üben können - lassen sich sehr alte Texte nur mit Intuition entschlüsseln, der "intellektuelle Verstand" versagt hier zwangsläufig!

Aber weil unsere dumm gemachte Gesellschaft so gern mit intellektuell verkehrten Theorien spielt, bekommt sie auch regelmässig Futter für´s Hirn und damit entfernt sich die Menschheit im Kollektiv immer weiter von einem korrekten Weltbild, so wie Du auch schreibst:

Doch genau mit diesem Problem hat sich Jesus ganz real beschäftigt.
Es wird geradezu irrwitzig wenn man die vielen Theorien zur Kenntnis nimmt
und sie dann versucht mit den Aussagen der Evangelien zur Deckung zu
bringen

Für meinen Glauben würden mir die Worte aus der Bergpredigt genügen,
aber als Nahrung für die Seele (und damit für Gewissheiten) gibt es - Gott sei´s gedankt - auch noch theosopische Schriften, z.B. hier: http://jakob-lorber.cc/

Und es gibt, Gott sei auch dafür gedankt - auch noch anderes Futter für die Seele, damit Mensch immer wieder eine Öffnung in Richtung "Pfingsten", also wieder hin zu mitmenschlicher Liebe und zum Heiligen Geist erleben kann, z.B. bin ich überzeugt davon, dass Gott-Vater immer wieder seine Lieblinge auf die Erde sendet, damit die Menschen ihre Seelen stärken können, Jackie Evancho ist m.E. z.B. so ein Geschenk des Himmels: To Believe

Ich meine: Wenn eine Seele nicht mehr von Jackie und ihrer Stimme ergriffen werden kann, dann ist dieser Mensch tot, auch wenn er spricht und so aussieht, als würde er leben.
Meine Lieblingsspeisen von Jackie sind The First Songs You Heard Jackie Evancho Sing, The Houston Concert (vor allem der Schluss), O Mio Babbino Caro und eigentlich fast alles andere [[zwinker]] und ich gestehe gerne, dass ich gerade wieder eine Kur hinter mir habe, d.h. ich habe mir 2-3 Wochen lang jeden Abend Lieder von ihr angehört, um meine Seele wieder weicher zu machen.

Weil: Gerade mit der politischen und gesellschaftlichen Situation in Deutschland wurde es für mich in den letzten Monaten immer schwerer zu erkennen, welcher Blickwinkel nun "der richtige" ist.
Als junger Mann war ich politisch (natürlich) links orientiert, in den Dreissigern entwickelte ich dann so etwas wie ein Nationalbewusstsein und seit ich begriffen habe, dass nur Nächstenliebe der Kitt sein kann, der die Menschheit wieder zusammenbringt, ist es nicht einfacher geworden, einen "zitierfähigen" Blickwinkel einzunehmen. Einerseits habe ich lange Sylvia Stolz´ Ansicht zum Nazi-Stolz vertreten, v.a., weil es natürlich immer auf den Blickwinkel ankommt und wenn meiner theosophisch ist und sagt "Nazi" bedeutet in der Bibel "Gesandter Gottes" und Jesus war der erste Naziräer... dann folge ich natürlich meinem Herrn.

Auf der anderen Seite hat Jesus aber auch gesagt, man solle niemanden ärgern
und weil dieses Nazi-Thema viele Menschen ärgert - und es genau deswegen auch nicht in Ruhe diskutierbar ist - habe ich irgendwann wieder aufgehört, auf diesem Thema ausführlicher herumzureiten.

Die politisch-gesellschaftliche Situation ist aber in den letzten Monaten immer schlimmer geworden und ich habe viel recherchiert dazu und irgendwann gemerkt, dass mir das nicht gut tut: Das war so viel Nahrung für den Weltverstand, dass ich nicht mehr wusste, wo mir der Kopf steht.
Da habe ich dann beschlossen, mit der täglichen Recherche zur Politik-Problematik in meinem Land aufzuhören und statt dessen wieder mehr Nahrung für die Seele zu konsumieren -> Jackie-Evancho-Kur [[zwinker]] und wieder mehr theosophische Schriften statt dauernder Schreckensnachrichten.

Eine wirklich gute Idee hat der Jesus-Verächter @trosinette ins Spiel
gebracht, was aufzeigt, daß er seinen Haß-Attacken wohl selbst nicht ganz
über den Weg traut. Er schrieb u.a.:
Es ist natürlich möglich, dass die ungeheuerlichen Erkenntnisse des
Debitismus für die Kirchenväter seit eh und je ein alter Hut waren und
sie sich beim errichten des Herrschaftsmodells wissentlich einer
debitismusresistenten Figur samt Botschaft bedient haben, der gegen unsere
ewig wiederkehrenden materiellen und geistigen Totalpleiten immun zu seien
scheint.

Naja, was soll ich dazu sagen?
Das ist doch genau dieser Weltverstand, der zwar nix weiß, aber gerne wissen würde, obwohl er nix annehmen will. Mephistopheles (der aus´m Faust, nicht der aus´m Forum...) lässt grüssen. Und letztendlich ist dieses Verhalten auch diese in der Bibel codierte "Erbsünde": Das unbedingt essen wollen "vom Baum der Erkenntnis", also das Ergründen-wollen der Geheimnisse Gottes mit dem Weltverstand.

Es steht ja in der Bibel:
Die Früchte vom Baum des Lebens sind für die Kinder Gottes jederzeit erreichbar, denn es sind dies die Früchte von Taten der Nächstenliebe.
Und wenn sich Mensch gestärkt hat mit den Früchten der Liebe,
dann wird er reif für den Verzehr der Früchte der Erkenntnis,
diese Erkenntnis kommt dann aber automatisch und das sind dann die Früchte des Geistes und nicht des Weltverstandes.

Hidden In Plain Sight, aber erklär´ das mal dem Weltverstand [[zwinker]]

Wenn man, gefangen in der eigenen zeitlichen Beschränktheit, nicht bereit
ist über die Zeit- und Raumgrenzen hinaus zu denken, wird man nie
erfassen, worum es im Kern der Religionen als auch der Mysterien wirklich
geht.

Ja, aber bitte entschuldige meinen Korinthen-Weitwerf- Versuch:
Man kann nicht über Zeit- und Raumgrenzen hinaus "denken",
weil "Denken" eine Eigenschaft der Matrix ist.

"Jenseits" dieser Matrix von Raum- und Zeit kannst Du nicht denken,
denn da reicht die Zeit dafür nicht (hidden joke). Auch hier sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht - und die Kirche hat uns die Wege verheimlicht - denn jede Nacht, wenn wir träumen, sind wir in diesem Jenseits und überleg´ mal, nereus:
Im Traum denken wir nicht, da herrscht "Unmittelbarkeit",
das Geschehen läuft allein auf Empfindungsebene ab und sogar "ohne Worte".
Es gibt auch keine Missverständnisse und Lügen im Traum,
und wenn man tot ist, auch keinen Ausgang mehr.

Die Buddhisten nennen den Schlaf "den kleinen Bruder des Todes",
weil im Schlaf die Seele auf Reisen ist und währenddessen mit dem
Körper durch eine "Silberschnur" verbunden ist und wenn jemand stirbt,
kommt der Sensenmann und schneidet mit seiner Sense diese silberne Nabelschnur durch, woraufhin die Seele bleibend ins Jenseits kommt und dann in ihren eigenen Träumen (in der von ihr erwählten Matrix) gefangen ist.

Allerdings weißt Du natürlich auch, daß selbst die Naturwissenschaften
an ihre Grenzen stoßen, wenn man einer neuen Religion zu Leibe rücken
will, die sich ausschließlich auf das irdische Dasein und seine Wirren
beschränkt. Gerade hier wäre eine naturwissenschaftliche Beweisführung
mehr als sinnvoll - aber irgendwie will man das wohl nicht. [[lach]]

Die reinen Naturwissenschaften gibt es streng genommen nicht mehr,
die "Naturwissenschaftler" wollen das nur nicht akzeptieren.
Seit der Quantenphysik ist klar, dass man Biologie und Physik und Chemie nicht isoliert voneinander betrachten kann und alle diese Bereiche gehören komplett aufgelöst. Was ich da als Einstieg in die Quantenphysik sehr empfehlen kann:
http://www.amazon.de/dp/3458331972/?tag=dasgelbeforum-21

Übrigens, Deine Debatte mit der Hasbara Fraktion hinsichtlich Valentina
Lisitsa war sehr ermutigend. [[applaus]]

Vielen Dank für die Blumen [[zwinker]]

Grüsse,

Loki


P.S.:
Zwischen Valentina Lisitsa und Jackie Evancho braucht man manchmal einen Ausgleich, da würde ich z.B. Hiromi Uehara empfehlen

Im Rahmen der Islamisierung

Sligo @, Donnerstag, 17.12.2015, 00:30 vor 3703 Tagen @ aliter 4121 Views

Ohne, mangels genauer Kenntnis, auf fragwürdige historische Fragen
einzugehen, scheint es ein Macht- aber auch ein Pastoralschachzug gewesen
zu sein, alte heidnische Feste im Zuge der Christianisierung zu
übernehmen.

Die Gläubigen durften an ihren gewohnten Tagen (Wintersonnenwende,
Rauhnächte... Frühlingsanfang, Winteranfang) feiern, mussten das nur ein
bisschen anders nenen.
Heute würden wir das als eine win-win-Situation bezeichnen.
Ist klar: Wintersonnenwende - Christfest, Frühlingsbeginn Ostern, nur
merkwürdig, dass die sich für Feiern im Freien anbietende
Sommersonnenwende keine festlich-christtheologische Entsprechung hat,
vielleicht weiss da jemand was dazu?

werden dann schonmal 'christliche' Feiertage durch die neue Ideologie 'ueberschrieben.' Also aus dem Feiertag zu Anlaß 'der Geburt Christi' wird dann schonmal Onkel Mo's Geburtstag!

Hussain bin Ibrahim Al Hammadi, Minister of Education, and Chairman of the Federal Authority for Government Human Resources, has declared Thursday, December 24, an official holiday for the public sector to mark the birth anniversary of the Prophet Mohammed (PBUH), postponed from December 23.

http://www.emirates247.com/news/emirates/december-24-is-uae-public-holiday-to-mark-prop...

Gruß,
Sligo.

Die Christliche Religion ist nur eine Tapete auf dem Substrat von Naturreligionen.

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Donnerstag, 17.12.2015, 23:58 vor 3702 Tagen @ Falkenauge 3741 Views

Hier etwas im Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsfest für
diejenigen, die damit noch etwas anfangen können. Das Fest ist ja vielfach
zu einer kitschigen Geschenk- und Konsumorgie veräußerlicht.

Die Christliche Religion ist nur eine Tapete auf dem Substrat von Naturreligionen. Als Kind war ich der Meinung, Religion wird nur inszeniert um Kindern Angst zu machen, damit sie gehorchen. Das Erwachsene daran glauben war mir unvorstellbar.

Soviel zu mir, der ich mich erst kürzlich hier angemeldet habe. Eigentlich bin ich an den Wegen des Geldes interessiert. Wie sie fließen, gestaut und kanalisiert werden. Allein an Themen darüber mangelt es<img src=" />

Zu Jesus gibt es eine interessante Ansicht.
http://www.carotta.de/subseite/texte/articula/Orpheos_Bakkikos_de.pdf

Mir ist schon immer aufgefallen das Jesus bei einigen Darstellungen am Kreuz steht, und bei einigen hängt.

Bei der sogenannten Kreuzigung ging es weniger um das Kreuz, als jemanden an ein Holz zu binden, bis er krepiert. Nägel waren eher unüblich, da hätte ja einer verbluten können und von der Qual nichts gehabt. Querbalken gab es auch weniger. Einfach zu aufwendig und für das Ergebnis nicht erforderlich.

Rainer

--
Ami go home!
RundeKante
WikiMANNia
WGvdL Forum

Geld fließt nicht, es wird nicht gestaut und nicht kanalisiert

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 21.12.2015, 21:54 vor 3698 Tagen @ Rainer 3022 Views

sondern geschuldet, eingenommen oder erschaffen.

Soviel zu mir, der ich mich erst kürzlich hier angemeldet habe.
Eigentlich bin ich an den Wegen des Geldes interessiert. Wie sie fließen,
gestaut und kanalisiert werden. Allein an Themen darüber mangelt es;-)

Du musst einfach fragen.
Fragen werden hier gerne gesehen und auch beantwortet.

Zu Jesus gibt es eine interessante Ansicht.
http://www.carotta.de/subseite/texte/articula/Orpheos_Bakkikos_de.pdf

Danke, die Info ist mir völlig neu.
Werde mich damit beschäftigen.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

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