Sind die Regenwälder die größten CO2 Emmitenten?

mh-ing @, Samstag, 12.12.2015, 11:47 vor 3708 Tagen 6880 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 13.12.2015, 14:10

Anbei ein verlinkter Artikel aus "EIKE":
http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/co2-konzentration-neue-nasa-mission-beweist-alle-modelle-sind-falsch/

Frage: Ist es tatsächlich so, dass diese Nasa-Messung zutrifft? Ich hoffe, dass hier jemand etwas genauer informiert ist darüber, zumal die Position von "EIKE" am Rande des Spektrums sind.

Regenwälder

nemo, Samstag, 12.12.2015, 12:04 vor 3708 Tagen @ mh-ing 5708 Views

bearbeitet von nemo, Samstag, 12.12.2015, 12:12

Man kann nur hoffen, dass die Klimahysteriker und Co2-Gläubigen jetzt nicht beschließen,
die Regenwälder abzuholzen. [[zwinker]]

Gruß
nemo

Die Natur ist ein CO2-Kreislauf

Zarathustra, Samstag, 12.12.2015, 12:29 vor 3708 Tagen @ mh-ing 5799 Views

Es ist egal, wo in der Natur wieviel CO2 emittiert und absorbiert wird. Das hebt sich mehr oder weniger auf und es herrscht ein Gleichgewicht.
Entscheidend ist beim anthropogen emittierten CO2, dass es zusätzlich in die Atmosphäre gelangt, indem es aus dem Boden geholt und eben dorthin verfrachtet wird, und dies in rauhen Mengen innert weniger Generationen, sodass sich der Gehalt in der Atmosphäre innert kurzer Zeit um 50 Prozent erhöht hat.
Solche kurzfristigen Veränderungen können sich zwar auch auf natürliche Weise ergeben(Vulkanausbrüche, Asteroiden-Einschläge etc.), aber das sollte kein Grund sein, etwas aequivalentes selber und mutwillig herbeizuführen.

Konstanz gibt es in der Natur nicht..

J. v. Liebig @, Samstag, 12.12.2015, 12:50 vor 3708 Tagen @ Zarathustra 5377 Views

...vor 12.000 Jahren lag ein großteil Europas noch unter Gleschern.

Die Erde als solche drifted von einem Zustand in den nächsten.
Das einzige Lineare und Konstante in der Natur ist das Denken des Menschen, weil der "kleine Bordcomputer" stark vereinfachen muss, um Erklärungsmodelle zu entwickeln. Es sind jedoch nur Narrationen.

Gruß v. L.

Das hab' ich ja auch geschrieben

Zarathustra, Samstag, 12.12.2015, 12:53 vor 3708 Tagen @ J. v. Liebig 5307 Views

bearbeitet von Zarathustra, Samstag, 12.12.2015, 12:57

'Naturkatastrophen' sind natürlich und kommen alle paar zehn- oder hunderttausend Jahre vor. Es sollte aber keine Begründung dafür sein, selber welche zu erzeugen. Der Verbraucher sucht ständig nach Ausreden für sein Tun.

Warum eigentlich nicht?

re-aktionaer @, Samstag, 12.12.2015, 13:10 vor 3708 Tagen @ Zarathustra 5039 Views

Wir sind ja auch ein Teil der Evolution und dieser Natur...

Fragen dazu

mh-ing @, Samstag, 12.12.2015, 13:11 vor 3708 Tagen @ Zarathustra 5413 Views

Grundsätzlich:
Diese fossilien Stoffe waren doch früher Teil der Biosphäre und daher nicht im Boden. Warum soll das nun grundsätzlich ein Problem sein, wenn das in die Luft gelangt. Es würde sich doch damit nur das wieder herstellen, was schon war.

Der Anteil in der Atmosphäre ist jetzt im Mittel bei 350-400 ppm. Das sind ca. 800 Gigatonnen CO2. Der aktuelle jährliche Ausstoß ist bei 260 Megatonnen. Um deine 50% zu erreichen bräuchten wir daher also so ungefähr
800.000x50%/260 = 1538 Jahre. Daher erscheint mir dein "wir" sich auf einen sehr langen Zeitraum zu beziehen.

Die grundsätzliche Frage ist aber: Wenn diese Wälder so viel CO2 ausstoßen, es zugleich aber absorbieren, kann es dort keine roten Zonen geben. Wenn man mehr ausstößt als absorbiert, ist das eine rote Zone. Dies sieht man an dem Fleck über Chinas Metropolregion sehr gut.

Zur Zeit der Römer

mh-ing @, Samstag, 12.12.2015, 13:13 vor 3708 Tagen @ J. v. Liebig 5354 Views

war die mittlere Temperatur hier um 2°C höher, es waren Olivenbäume im Rheinland kultiviert und die Alpen so gut wie eisfrei. All das ganz ohne das böse CO2 aus dem Boden.

Die Frage ist, wer hat Angst vor weniger Kälte! +ed.

Leser23 @, Samstag, 12.12.2015, 14:19 vor 3708 Tagen @ mh-ing 5576 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 12.12.2015, 15:16

und erfindet irgendwelche Schauermärchen, daß alle sterben, wenn es wärmer wird!

CUI BONO
CUI BONO
CUI BONO


Und beantwortet haben wir das bereits hier mit dem Verweis auf eine Arte Recherche.

In einem Satz:

Weniger globale Kälte, als gehabt, bedroht die nationale Sicherheit der USA!

Oder umgekehrt:

Wärmeres Klima, als bisher, bevorteilt Russland.

Da sind wir also bei zwei Sätzen angekommen und alles ist vollumfänglich bzgl. Klimahysterie und ~hoax erklärt.

Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
Nicht ein Wort!


PS

Bei der Gelegenheit knall ich doch noch ein PS hinterher.
Ich kann es mir jetzt und hier wieder nicht entgehen lassen, auf das dümmste Pack, was herumläuft, das grünlinksfaschistische Zeugs (ff.: GLFZ), bei der Gelegenheit in seinem Tun nochmals zu identifizieren.

Es rumort auf der einen Seite über zu hohe Wohnnebenkosten, insbesonders Heizung.

Es postuliert, daß alle WEGEN DER PHÖSEN HEIZUNG, ihre Häuser mit Styropor kilometerdick zupacken sollen (in Wirklichkeit alles zum Nachteil der Bewohner Umwelt etc.pp.).

Jetzt wird es also aus Gründen, auf die ich hier und jetzt wegen des Umfanges nicht eingehen will, gegenwärtig sowohl auf der Erde also auch auf dem Mars gleichzeitig marginal wärmer, also weniger Kalt!

Heizkosten korrelieren doch mit Kälte oder nicht?

Was passiert also mit Heizkosten bei Klimaerwärmung, liebe GLFZ, steigen die oder sinken die?

Kriegt ihr das raus?

Ihr regt Euch also über hohe Heizkosten und schlecht gedämmte Häuser auf, schreibt Sanierungen vor, die für Häuser in Polarregionen erdacht sind, und jetzt stehen die kaputtsanierten Häuser in einem Klima, welches gar keine Heizerfordernis mehr hat?

Schildbürgertum war Kindergarten kleinste Gruppe gegen das, was hier abgeht!

Man geht, nachdem man die Heizkostenabrechnung noch nicht verdaut hat, also auf die Straße, lässt sich vor die amerikanische Propagandamaschinerie spannen und fordert von der Politik Maßnahmen ein, welche die Heizkosten, sofern die politischen Maßnahmen in erfolgreicher Klimaabkühlung münden, noch weiter steigen lassen?

Statt sich zu freuen, daß ihre Heizkosten von allein, wegen dem wärmeren Klima, sinken, protestieren sie dagegen und fordern kälteres Klima ergo höhere Heizkosten!

Das muss unbedingt der Nachwelt hinterlassen werden!

Liebe Nachwelt!
Mit derlei Hirnlosigkeit mussten wir uns heutzutage nicht nur herumärgern, nein, diese(s)
PACK-te, man uns auch noch ins Parlament!

Wir hoffen für Euch, liebe Nachgeborenen, daß ihr niemals so wehrlos und handlungsunfähig seid, wie wir es heute waren!

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Der Verbraucher sucht nicht nach Ausreden, sondern er kann's halt bezahlen

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 12.12.2015, 14:30 vor 3708 Tagen @ Zarathustra 5055 Views

'Naturkatastrophen' sind natürlich und kommen alle paar zehn- oder
hunderttausend Jahre vor. Es sollte aber keine Begründung dafür sein,
selber welche zu erzeugen. Der Verbraucher sucht ständig nach Ausreden
für sein Tun.

Nimmt man ihm sein Geld weg, dann werden die Schadstoffemmissionen sehr schnell geringer.
Aber der Weltklimarat verfolgt gegenwärtig den entgegengesetzten Weg, indem er Geld von den Industrienationen umleitet zu den Entwicklungsländern.
Und jeder Euro, der dort ankommt, führt in diesen Ländern umgehend zu einer Erhöhung des CO2-Ausstoßes, wie die Beispiele Indien, China und Brasilien belegen.
Wenn er dagegen bei den Industrieländern geblieben wäre, dann würde sich der CO2 Ausstoß nicht erhöhen, weil aufgrund fehlender Basisinnovationen die Anreize fehlen, mehr CO2 auszugeben --> sprich, die Industrieländer können das Geld sinnvoller verpulvern anstatt es in noch mehr CO2 Ausstoß zu stecken.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Abruptes Artensterben zu erwarten

Zarathustra, Samstag, 12.12.2015, 14:47 vor 3708 Tagen @ mh-ing 5614 Views

Grundsätzlich:
Diese fossilien Stoffe waren doch früher Teil der Biosphäre und daher
nicht im Boden. Warum soll das nun grundsätzlich ein Problem sein, wenn
das in die Luft gelangt. Es würde sich doch damit nur das wieder
herstellen, was schon war.

Weil eine künstlich herbeigeführte Veränderung in diesem abrupten Ausmass und Tempo eine abrupte Anpassung der Natur erzwingt und zumindest in den letzten 400'000 Jahren niemals in dieser Art und Weise vonstatten ging. Folglich ist von einem weit höheren Artensterben auszugehen als es in natürlichen Zyklen der Fall ist. Steiler als senkrecht geht nicht:

[image]

Die Segnungen moderner Software

software-engineer @, Samstag, 12.12.2015, 15:00 vor 3708 Tagen @ Zarathustra 5178 Views

Ich kann dir ganz leicht eine Tabelle machen, die genau das Gegenteil aussagt.

Geht ganz leicht: Man muss nur auf einer Tastatur die richtigen Tasten drücken und dann auf Enter drücken.

Das ist der Segen moderner Software: Man kann damit alles machen, was man möchte.

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Lass doch diesen Daten-Müll

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Samstag, 12.12.2015, 15:05 vor 3708 Tagen @ Zarathustra 5327 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 12.12.2015, 16:32

Weil eine künstlich herbeigeführte Veränderung in diesem abrupten
Ausmass und Tempo eine abrupte Anpassung der Natur erzwingt und zumindest
in den letzten 400'000 Jahren niemals in dieser Art und Weise vonstatten
ging. Folglich ist von einem weit höheren Artensterben auszugehen als es
in natürlichen Zyklen der Fall ist. Steiler als senkrecht geht nicht:

Hör doch auf, so einen Daten-Müll hier zu posten.
Keiner kann diese Kurven bestätigen oder widerlegen. Ist alles nur Bluff und Show, entsprechend irgendwelcher Absichten.

Nimm doch das nächste Mal eine echte Daten-"Kurve", also eine Kurve, die steiler als senkrecht sich nach links beugt und einen Salto rückwärts macht... Die meisten Bildschirm-Gläubigen werden glauben, dass die Graphik stimmt...

Was schwarz auf weiß gedruckt...

Es handelt sich bei der Klimageschichte meiner Ansicht nach zu 99,9999 % um Glauben und um 0,0001 % um gefälschte Statistiken.

Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Was wissen wir wirklich?

mh-ing @, Samstag, 12.12.2015, 15:11 vor 3708 Tagen @ Zarathustra 5100 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 12.12.2015, 16:34

Diese Tabelle, wenn sie denn stimmt, würde deine Aussage stützen, jedoch nur in der Plausibilität, dass Veränderung Folgen haben, mehr aber nicht.
Wenn denn diese Nasa-Daten stimmen, ist die Relation von Wald => gut, fossiler Energieverbrauch durch Menschen => schlecht, nicht gut zu beweisen.
Was die historischen Daten betrifft, sind das viele Unbekannte, die dann zu diesen genannten Zahlen führen.

Es ist nicht so, dass Pflanzen unter CO2 leiden, die Gärtnereien erhöhen gezielt den CO2-Wert für besseren Ertrag. Wenn die Temperatur steigt, ist das nicht schlecht und selbst die so befürchteten 2 Grad sind in der historischen Dimension (was sind schon 2000 Jahre) keine Nummer, wir wären da, wo die alten Germanen mal waren. Im Übrigen gab es da noch mehr Land an der Nordsee, die seither längst verschwunden ist.

Die Frage nach richtig und falsch bezüglich dem CO2 ist hier aber nicht zu beantworten.
Meine Grundfrage ist aber, ob es zu diesem Einfluss der Regenwälder mit höherem CO2 mehr gibt. Es ist doch schon absurd und sonderbar, dass man den Wälder unterstellt, das CO2 zu binden, folglich müsste dort infolge der Bindung eine CO2-Senke sein, niedrige Werte und dort, wo viel ausgestoßen wird, müsste man hohe Werte haben. Aber ist genau anders herum. Es passt diese -die Richtigkeit vorausgesetzt - Messung nicht zu dem System, der Behauptung der Modelle.

Doch ich bin hier Laie und habe daher diese Frage gestellt, um etwas informierter zu sein und eben weil mir die Einseitigkeit von EIKE bewusst ist.

Paranoider Müll

Zarathustra, Samstag, 12.12.2015, 15:12 vor 3708 Tagen @ Konstantin 5256 Views

bearbeitet von Zarathustra, Samstag, 12.12.2015, 15:42

Weil eine künstlich herbeigeführte Veränderung in diesem abrupten
Ausmass und Tempo eine abrupte Anpassung der Natur erzwingt und

zumindest

in den letzten 400'000 Jahren niemals in dieser Art und Weise

vonstatten

ging. Folglich ist von einem weit höheren Artensterben auszugehen als

es

in natürlichen Zyklen der Fall ist. Steiler als senkrecht geht nicht:


Hör doch auf so einen Daten-Müll hier zu posten.
Keiner kann diese Kurven bestätigen oder widerlegen.

Glaubst Du. Wenn man der Wissenschaft grundsätzlich misstraut, dann wird man dies natürlich so sehen. Die Daten stammen bekanntlich aus den Eisbohrkernen.

Ist alles nur Bluff
und Show, entsprechend irgendwelcher Absichten.

Hör' doch auf, so einen paranoiden Verschwörungs-Müll hier zu posten. Du glaubst offenbar, dass eine Verfrachtung der Kohlenstoffe aus den Böden in die Atmosphäre keine Erhöhung der Kohlenstoffe in der Atmosphäre zur Folge hat.
Die politischen Feinde stecken bestimmt alle unter der selben Decke, gell:

"Das
bisher
größte
und
aussagekräftigste
Projekt
wurde
nahe
der
russischen
Station
Vostok
durchgeführt.
Russland
erbohrte
zusammen
mit
Frankreich
und
den
USA
über
zehn
Jahre
hinweg
den 3623 m
langen Eisbohrkern."

Eine große Großkatastrophe?

BBouvier @, Samstag, 12.12.2015, 16:37 vor 3708 Tagen @ Zarathustra 5194 Views

Hallo, Zarathustra!

Der CO2-Anteil ist laut Deiner Tabelle (!)
angeblich von rund 0,030 % Vol. an der Erdatmosphäre
auf gut 0,038 % gestiegen.
=>
Eine große Großkatastrophe??

Mit freundlichen Grüßen
BB

Grösste Grosskatastrophe aller Katastrophenzeiten

Zarathustra, Samstag, 12.12.2015, 17:05 vor 3708 Tagen @ BBouvier 5294 Views

Hallo, Zarathustra!

Hallo BB!

Der CO2-Anteil ist laut Deiner Tabelle (!)
angeblich von rund 0,030 % Vol. an der Erdatmosphäre
auf gut 0,038 % gestiegen.

Ja, schau mal, um wieviel die Temperatur in einer einzigen Nacht mehr abfällt, wenn der Wassergehalt in der Luft von 2 Prozent auf 1 Prozent zurückgeht.

=>
Eine große Großkatastrophe??

Kommt drauf an für wen. Die Versauerung der Ozeane beispielsweise bekommt einzelnen Schalentier-Gattungen offenbar nicht allzu gut. Den Eisbären das schmelzende Eis auch nicht. In unseren Sofasesseln können wir natürlich drüber lachen, wenn uns das alles wurscht ist und die Löhne und Renten noch fliessen.
Zudem bleibt es ja nicht bei diesen 380 ppm. Mittlerweile sind wir bereits bei 400 und bei weiterhin exponentiell ansteigender Verfrachtung der Kohlenstoffe aus den Böden in die Atmosphäre und Ozeane geht es noch beschleunigt so weiter.

Beste Grüsse, Zara

Welche Art stirbt denn an 100 ppm CO2 mehr? (oT)

Martin @, Samstag, 12.12.2015, 17:12 vor 3708 Tagen @ Zarathustra 4733 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 12.12.2015, 20:29

- kein Text -

"Größter historischer CO2-Anteil"

Geminus @, Hessen, Samstag, 12.12.2015, 17:16 vor 3708 Tagen @ Zarathustra 5023 Views

Erwischt.
Der im Betreff zitierte Satz der Grafik ist glatt gelogen, denn vor 500 Millionen Jahren - das ist das Kambrium mit der ersten großen Explosion des Lebens - lag der CO2-Wert um das etwa 20-fache höher als heute:
Hier lang.
Tja - es ist eben immer wichtig, wann man eine Zeitreihe beginnt, falls man was "beweisen" oder wirklich was herausfinden will.

--
---
wer nur einen Hammer hat, sieht überall nur Nägel

Wer einmal lügt ...

software-engineer @, Samstag, 12.12.2015, 17:20 vor 3708 Tagen @ mh-ing 5125 Views

Nach all den Lügen mit Massenvernichtungswaffen im Irak, den 19 Räubern von 911 und verschiedenen internationalen Finanzbetrügereien neige ich eher dazu, die Geschichte vom sogenannten "Klimawandel" für einen Schwindel zu halten.

Alle international verbreiteten Geschichten, die Angst erzeugen, sollte man äußerst skeptisch und kritisch betrachten. VOR ALLEM dann, wenn Kritiker organisiert niedergemacht werden.

MERKE: Die Wahrheit braucht keine Kritik zu befürchten. Überall dort, wo Kritik aktiv bekämpft wird, ist ein Schwindel äußerst wahrscheinlich ...

Sehr lehrreiches Video: 2+2=5

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Wissenschaft?

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Samstag, 12.12.2015, 17:33 vor 3708 Tagen @ Zarathustra 5058 Views

Hallo Zara

Wenn man der Wissenschaft grundsätzlich misstraut,
dann wird man dies natürlich so sehen.

Ich betrachte die sogenannte Wissenschaft auf wissenschaftliche Weise.
Misstrauen wäre zu emotional, ich betrachte das sachlich.

Die Daten stammen bekanntlich aus
den Eisbohrkernen.

Ach ja? "Bekanntlich"??
Tolle, echt "wissenschaftliche" Begründung.

Ich war nicht bei Eisbohrungen dabei. Du?
Ich war nicht bei den Auswertungen der Eisbohrkerne dabei. Du?
Ich war nicht dabei, beim Erfinden der Modelle, was denn vermutlich an den jeweiligen Bohrstellen im Lauf der letzten Jahrtausende los war. Du?
Ich war nicht dabei, beim Erfinden der Modelle, was sich denn in den eingeschlossenen Gasblasen im Lauf der letzten Jahrtausende getan haben könnte - oder auch nicht. Du?

Was Wissenschaft kann: Messdaten liefern. Der Rest ist Spekulation.

Ist alles nur Bluff
und Show, entsprechend irgendwelcher Absichten.


Hör' doch auf, so einen paranoiden Verschwörungs-Müll hier zu posten.

Ach ja, "Wissenschaft" soll keinen Absichten unterliegen?
Ist jeder, der eine Absicht verfolgt, ein Verschwörer?

Jeder Wissenschaftler verfolgt Absichten. Es gibt dabei viele Möglichkeiten:
- Abhängigkeit vom Arbeitgeber
- Wunsch, dass die Messdaten zum eigenen Modell passen
- Profilneurose
- Anerkennunsgbedürfnis
- Ziel auf eine bessere Position
- etc. etc.

Meiner Einschätzung nach ist die große Absicht, die ALLE umtreibt:
Die Vermeidung von versunkenen Kosten.
siehe: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=350259

So wirst auch Du sicher Deinen GLAUBEN verteidigen, auch wenn er null komma null mit der Realität zu tun hat.

Warum auch nicht, macht (fast) jeder so.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

dargestellte historische Zeitspanne

Zarathustra, Samstag, 12.12.2015, 17:40 vor 3708 Tagen @ Geminus 4860 Views

Erwischt.
Der im Betreff zitierte Satz der Grafik ist glatt gelogen,


Bezogen auf die dargestellte historische Zeitspanne nicht.

denn vor 500
Millionen Jahren - das ist das Kambrium mit der ersten großen Explosion
des Lebens - lag der CO2-Wert um das etwa 20-fache höher als heute:
Hier
lang
.
Tja - es ist eben immer wichtig, wann man eine Zeitreihe beginnt, falls
man was "beweisen" oder wirklich was herausfinden will.

Diese Grafiken sind alle längst bekannt. Die 400'000 und 800'000 Jahresgrafiken werden herangezogen, weil aufgrund der Eisbohrkerne die verlässlichsten Daten vorliegen.

Chronisches Misstrauen

Zarathustra, Samstag, 12.12.2015, 17:56 vor 3708 Tagen @ Konstantin 4909 Views

Hallo Konstantin

Die Daten stammen bekanntlich aus
den Eisbohrkernen.


Ach ja? "Bekanntlich"??
Tolle, echt "wissenschaftliche" Begründung.

Ja. Du hingegen hast gar nichts vorzuweisen, ausser Deinem fachkenntnisfreien Misstrauen gegenüber dieser Berufsgattung. Keinerlei Daten. An deren Stelle würde ich Dir nicht trauen.


Hör' doch auf, so einen paranoiden Verschwörungs-Müll hier zu

posten.

Ach ja, "Wissenschaft" soll keinen Absichten unterliegen?
Ist jeder, der eine Absicht verfolgt, ein Verschwörer?

Jeder Wissenschaftler verfolgt Absichten.

Du auch. Folglich ist Dir nicht zu trauen, oder?

Die Sachlage könnte offensichtlicher jedenfalls nicht sein. Der industrialisierte Mensch verfrachtet Millionen von Tonnen an Kohlenstoffen aus den Böden in die Atmosphäre und Ozeane, und Konstantin suggieriert hier, dies habe keine drastische Erhöhung des Kohlenstoffgehalts in den Ozeanen und der Atmosphäre zur Folge. Um wieviel unlogischer kann man noch argumentieren?


Meiner Einschätzung nach ist die große Absicht, die ALLE umtreibt:
Die Vermeidung von versunkenen Kosten.
siehe: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=350259

So wirst auch Du sicher Deinen GLAUBEN verteidigen, auch wenn er null
komma null mit der Realität zu tun hat.

Warum auch nicht, macht (fast) jeder so.

Tut mir leid, aber ich kann das nicht ernst nehmen. Fehlt bloss noch, dass hier behauptet wird, dass in Peking, wo man die Kohlenstoffpartikel von blossem Auge sehen kann, keine Zunahme des Kohlenstoff-Anteils eruierbar sei.

Die Absurdität ist schreiend.

Grüsse, Zara

LESERZUSCHRIFT

re-aktionaer @, Samstag, 12.12.2015, 18:19 vor 3707 Tagen @ mh-ing 5292 Views

Wenn man die NASA-Präsentation der OCO2-Daten anschaut, auf die sich der erwähnte EIKE-Artikel bezieht (Link im EIKE-Artikel: https://www.youtube.com/watch?v=UYbrSDhTvRU ),
dann wird man sehr schnell von der NASA aufgeklärt, wie die hohen CO2-Emissionen in Afrika und Südamerika zustande kommen: Verbrennung von Pflanzen im großen Stil, i. e. Brandrodung! Außerdem gibt es eine sehr beeindruckende Filmsequenz ca. ab Minute 11:12, die bis weit in den November hineingeht. Dann sind auf der Nordhalbkugel die Pflanzen weitgehend ohne Laub, also ohne CO2-Aufnahmekapazität. Und dann kann man sehen, wie krass in den Industrieländern CO2 ausgestoßen wird!
Eike ist damit wohl entlarvt als Gesinnungseite der Atomlobby, den Verdacht habe ich übrigens schon länger.

vielen Dank

mh-ing @, Samstag, 12.12.2015, 18:37 vor 3707 Tagen @ re-aktionaer 4819 Views

Trau niemandem, das beweist dieser Hinweis.
Vielen Dank daher für diese Info.

Unabhängig davon, das CO2 ist meines Erachtens nicht das Thema. Hier stimme ich mit EIKE überein, jedoch dem Lob auf Fracking, Atom usw. kann ich wenig abgewinnen. Jedoch, um sich eine Meinung zu bilden, ist es vorteilhaft, möglichst unterschiedliche Positionen zu kennen und abzuklären, was stimmt.

Nein, da wird nicht "sehr schnell aufgeklärt"

Martin @, Samstag, 12.12.2015, 19:38 vor 3707 Tagen @ re-aktionaer 4972 Views

Die 'Aufklärung' bewegt sich auf dem Niveau von "we think". Wissenschaftliche 'Aufklärung' ist etwas anderes. Über Südamerika basiert das 'we think' darauf, dass parallel Kohlenmonoxyd gemessen worden sein soll (keine Daten gezeigt), und die Hypothese ist, dass es sich um ineffiziente Verbrennung handelt. Darauf wurde aber nicht weiter eingegangen. Es muss auch plausibel sein, da beispielsweise die gezeigten Gebiete über Brasilien seehr dünn besiedelt sind, die gezeigt Fläche aber riesig ist.

Zu den erhöhten Messwerten über Nordeuropa wurde gar nichts vermutet. Viele Quellen scheinen direkt über dem Ozean zu liegen. Es wäre auch denkbar, dass abkühlende Ozeane weniger CO2 aufnehmen und wir nur dieses verschobene Gleichgewicht sehen. Immerhin geht es hier nur um wenige ppm, die nur durch die Kolorierung sehr unterschiedlich scheinen.

Wenn man die NASA-Präsentation der OCO2-Daten anschaut, auf die sich der
erwähnte EIKE-Artikel bezieht (Link im EIKE-Artikel:
https://www.youtube.com/watch?v=UYbrSDhTvRU ),
dann wird man sehr schnell von der NASA aufgeklärt, wie die hohen
CO2-Emissionen in Afrika und Südamerika zustande kommen: Verbrennung von
Pflanzen im großen Stil, i. e. Brandrodung! Außerdem gibt es eine sehr
beeindruckende Filmsequenz ca. ab Minute 11:12, die bis weit in den
November hineingeht. Dann sind auf der Nordhalbkugel die Pflanzen
weitgehend ohne Laub, also ohne CO2-Aufnahmekapazität. Und dann kann man
sehen, wie krass in den Industrieländern CO2 ausgestoßen wird!
Eike ist damit wohl entlarvt als Gesinnungseite der Atomlobby, den
Verdacht habe ich übrigens schon länger.

'Abkuehlende' Ozeane wuerden MEHR Gas aufnehmen ...

CrisisMaven ⌂ @, Samstag, 12.12.2015, 20:17 vor 3707 Tagen @ Martin 4996 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 12.12.2015, 20:32

Es wäre auch denkbar, dass abkühlende Ozeane weniger CO2 aufnehmen und wir nur dieses verschobene Gleichgewicht sehen.

Wenn ueberhaupt, loest kuehleres Wasser prozentual mehr (loesliche) Gase, als waermeres. Das gilt insbes. fuer Luft und Kohlendioxid.

Aber sowohl die Temperaturdifferenzen, wenn sie nicht bisher nur natuerliche Schwankungen darstellen (die Messungen in unterschiedlichen Tiefen und ozeanweit sind neueren Datums, so etwas, wie konservierende Eisbohrkerne ueber Jahrtausende gibt es bei volatilen Medien wie Fluessigkeiten und Gasen im zweiten und dritten Aggregatzustand leider nicht), wie auch die Pufferungskapazitaet des Meerwassers lassen gewisse Zweifel an direkt beobachtbaren Korrelationen zwischen

- CO2-Gehalt in Meeren und

- atmosphaerischem Gehalt,

- kausal dadurch veraendertem pH-Wert und

- Temperaturen

aufkommen.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Hast Recht, schlechtes Beispiel

Martin @, Samstag, 12.12.2015, 21:15 vor 3707 Tagen @ CrisisMaven 4667 Views

Eigentlich wollte ich nur darauf hinweisen, dass in dem referenzierten Beitrag eben keine Hypothese zu den Farbwolken über Nordeuropa aufgestellt wurden, und ich hätte tunlichst besser eigene Hypothesen bleiben lassen, wie ich das dem Schreiber auch empfohlen hätte. Man sollte aus einem kommentierten Beitrag nicht mehr machen als der Beitrag aussagt.

Es wäre auch denkbar, dass abkühlende Ozeane weniger CO2 aufnehmen und

wir nur dieses verschobene Gleichgewicht sehen.

Wenn ueberhaupt,
loest
kuehleres Wasser prozentual mehr (loesliche) Gase, als waermeres
.
Das gilt insbes. fuer Luft und Kohlendioxid.

Aber sowohl die Temperaturdifferenzen, wenn sie nicht bisher nur
natuerliche Schwankungen darstellen (die Messungen in unterschiedlichen
Tiefen und ozeanweit sind neueren Datums, so etwas, wie konservierende
Eisbohrkerne
ueber Jahrtausende gibt es bei volatilen Medien wie Fluessigkeiten und
Gasen im zweiten und dritten Aggregatzustand leider nicht), wie auch die
Pufferungskapazitaet
des Meerwassers
lassen gewisse Zweifel an direkt beobachtbaren
Korrelationen zwischen

- CO2-Gehalt in Meeren und

- atmosphaerischem Gehalt,

- kausal dadurch veraendertem pH-Wert und

- Temperaturen

aufkommen.

Zara tut mir leid

Ötzi @, Samstag, 12.12.2015, 21:26 vor 3707 Tagen @ Konstantin 4850 Views

Klar, Die Aufwand der Eiskernbohrung und die daraus gewonnenen Daten ist alles Schwachsinn. Wozu Wissenschaft, wenn man auch einfach so eine Meinung haben kann.

Ich habe mich schon länger nicht mehr zu Wort gemeldet im Gelben, aber hier tut mir Zara leid, mit welch unsinnigen Gegenargumenten er sich auseinandersetzt. Sollte er sich mal eine Auszeit vom Gelben nehmen oder sich verabschieden, braucht sich niemand zu beschweren.

Ich teile nicht alle seiner Meinungen - insbesondere scheint er mir das moralische Niveau der Eliten der Westkurven zu über-, und das der Ostkurve zu unterschätzen, - ich klicke seine Beiträge aber immer gerne an, weil sie niveauvoll sind und oft Gegenstandpunkte zur Mehrheitsmeinung im DGF darstellen.
Ich habe auch großen Respekt vor einigen anderen Foristen wie Azur und Ashitaka, die beharrlich gegen das sinkende Niveau des Gelben anschreiben.

Die Klimaerwärmung scheint mir eines der Themen zu sein, bei dem die Mehrheit im Gelben irrt. Mir scheint es hier eine Mehrheit von Klimawandelskeptikern zu geben.
Und von meinem Sohn höre ich immer die Klagen, wann denn endlich mal Schnee fällt, dass er Schlitten fahren kann. Nach dem Ausbruch des Pinatubo habe ich als Kind 1992 noch das Vergnügen gehabt, zusammen mit anderen Kindern ein Iglu zu bauen, bei dem man zunächst in einem überdachten Gang einmal um das Iglu herumkriechen musste, bevor man dann im Inneren war. Es stand mehrere Wochen lang, bevor es schmolz. Ob es heutzutage nach einem Vulkanausbruch dazu nochmal reichen würde? Ich glaube nicht.

Nix sehen, nix hören, nix sagen.

Kaladhor @, Münsterland, Samstag, 12.12.2015, 22:05 vor 3707 Tagen @ Ötzi 4787 Views

Kann dir nur zustimmen, Oetzi.

Was ich bei vielen "Klimawandelskeptikern" sehr stark feststelle ist die fast völlige Unkenntnis darüber, wie ein Klimawissenschaftler arbeitet.
Da werden Unterstellungen aus der Taufe gehoben, der und der Klimaexperte will sich ja nur profilieren....

Mal ganz einfach an alle gefragt:
Wer kann sich noch erinnern, wie die Sommer früher - also zur eigenen Schulzeit! - aussahen?

Ich bin Anfang der 80er eingeschult worden, und wenn es die Temperatur damals im Sommer mal über die 30°-Marke geschafft hat, dann war das schon enorm. Der normale Sommer damals begann im Mai und endete im September mit Temperaturen von im Schnitt 20° - 25°C, gelegentlich mal unterbrochen von einzelnen Wärmegewittern. Regelrechte Hitzeperioden, wo es tagelang weit über 30°C hatte, Fehlanzeige. Und diese Wärmegewitter sahen auch ganz anders aus als heute, zumindest hatte man da nicht den Eindruck, der halbe Atlantik würde sich gerade über einem ergiessen. Im gesamten eben ein Wetter wie man es bei einer atlantischen Lage erwartet.

Seit Mitte der 90er ist das nicht mehr so. Wirklich stabile Wetterlagen mit erträglichen Temperaturen im Sommer gibt es so gut wie nicht mehr. Stattdessen teils extreme Temperatursprünge von >15° von einem Tag auf den anderen. "Wärmegewitter" treten auch nur noch in Rudeln auf und lassen einen eher an das Ende aller Tage denken als an ein harmloses Sommergewitter.

Weiters haben wir eine ganz massive Zunahme an Stürmen und Orkanen zu verzeichnen, mit entsprechend ansteigenden Schadenswerten. So weit ich mich erinnern kann, habe ich während meiner gesamten Schulzeit genau einen schweren Orkan erlebt. Allein dieses Jahr hatten wir hier im Münsterland bereits mehrere.

Es ist mir absolut schleierhaft, wie man angesichts solcher Fakten - und die sind jetzt sehr unwissenschaftlich zusammengetragen worden - immer noch die Augen verschließen und eine menschliche Beeinflussung unseres Klimas leugnen kann.

Gruß,
Kaladhor

PS:
Persönlich bin ich nicht der Meinung, dass am Klimawandel der Mensch allein schuld ist. Ich sehe die allmähliche Erwärmung unseres Klimas eigentlich eher als positiven Ausschlag in dem normalen Klima-Schwingungsprozess der Erde.
Jedoch denke ich, dass der Mensch in sofern verantwortlich ist, dass die Änderungen schneller als in früheren Zeiten ablaufen, und somit eher auffallen.
Wahrscheinlich ist das menschliche Zutun einfach nur der sprichwörtliche letzte Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Alles Nachfolgende geschieht dann in der dem Klimawandel eigenen Dynamik.

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Alles, was ich bis jetzt gelesen habe, gibt keine konkrete Antwort

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 12.12.2015, 22:10 vor 3707 Tagen @ mh-ing 4675 Views

auf die Frage: Was ist denn wirklich schuld an der Erderwärmung?

Welche wissenschaftlichen Begründungen da über Zahlen, Tabellen und sonstigen NASA-Veröffentlichungen so ins Netz gehen,- da halte ich mich raus. Das ist für mich nicht überschaubar. Generell muss man sich immer erst die Frage stellen, wer denn die jeweilige wissenschaftliche Arbeit oder Untersuchung finanziert. Dann kann man zumeist den Wahrheitsgehalt einsortieren.

Als jemand, der seit fast einem halben Jahrhundert in der grünen Branche tätig ist, kann ich nur soviel sagen:

Die Pflanze (jede, ob Grashalm oder Mammutbaum) verfügt über das Element der Photosynthese, unterliegt aber auch der Notwendigkeit der Atmung.

Bei der Photosynthese (wo eine deren Grundvoraussetzungen die Lichtenergie ist, - dort wo es dunkel ist, gehts nicht) wird aus CO² und Wasser (H²O) Glucose und Sauerstoff erzeugt. Wie schon gesagt, tagsüber. Nachts resp. in der Dunkelheit wird über die Spaltöffnungen an den Blattunterseiten Sauerstoff aufgenommen und dafür CO² und Wasser abgegeben.

Obwohl es x-verschiedene Formen der Photosynthese sowie der Atmung gibt und da noch eine Vielzahl von anderen Faktoren mitspielen, ist und bleibt das die Grundregel. Das ist keine Erkenntnis, die ich von de NASA übernommen habe, sondern das haben wir in der Versuchsanstalt als Studenten selbst nachgewiesen.

Was genauso bewiesen ist, dass deutlich mehr Sauerstoff produziert wird, als die Pflanze selbst bei der Atmung benötigt. Man geht von einer maximalen Zahl von 50% aus, der bei der generellen Rechnung als Überschuß zur Verfügung bleibt, - kann natürlich auch weniger sein, aber es ist auf jeden Fall mehr als ein Viertel.

Wenn mir heute jemand erzählen will, dass die Pflanzen der Sauerstoffkiller wären und für die Überproduktion des CO² verantwortlich wären, dann ist das nach wie vor für mich Unsinn.

Trotzdem stellt sich die Frage, woher denn die Erderwärmung kommt. Dass sie fortschreitet, steht für mich außer Frage, auch ich habe zwei Augen im Kopf und ein Maximum-Minimum-Thermometer an der Terrasse hängen. Wetterbeobachtung ist bei unserm Job eine Grundregel, - ich muss immer das Wetter für die nächsten 8 Tage wissen, - und das kriege ich auf vielfältige Weise raus. Gewisse Dinge (Frostanfang, Frostende, etc.) am sichersten mit den Beobachtung von Tieren. Logischerweise wird auch das Wetter täglich in unseren Rapporten dokumentiert.

Um ehrlich zu sein, - auch ich bin nicht in der Lage, mich auf was Konkretes einzuschießen, was dafür verantwortlich ist. Seien es die CO²-Ausstöße, oder die Stickstoffproduktion, dann gehts wieder um die Treibgase, die das Ozonloch produzieren, usw, - vielleicht ist es auch nur ein ganz normaler Rhythmus von genereller Erwärmung und Abkühlung unseres lieben Planeten "Erde".

Aber auch hier wird man immer blöder gemacht, als man schon ist. Die einen weisen nach, dass es immer wärmer wird, die anderen sprechen von einer neuen Eiszeit, die uns ins Haus steht.

Dass alle möglichen Argumente auf der sog. wisenschaftliochen Basis sowie die Statistiken in erster Linie dafür verwendet werden, was einer bestimmten Lobby genehm ist, das ist nichts Neues. Aber auch die Aussagen, die ich hier gelesen habe, bringen mich um keinen Schritt weiter.

Also, ich - für meine Person - kann nur sagen, dass ich davon keine Ahnung habe, was es wirklich ist.

Wenn jemand der Meinung ist, dass er es weiss, dann soll er bitte so freundlich sein und mir ein paar links zur Verfügung stellen, wo seine These nachvollziehbar untermauert wird.

Das Rätsel von Atlantis endlich gelöst?

software-engineer @, Samstag, 12.12.2015, 22:35 vor 3707 Tagen @ Kaladhor 4869 Views

Auch ich kann mich an viele lustige Rodelfahrten in meiner Kindheit erinnern und an das freudige Schlagen meines Herzens, als ich den vom Himmel fallenden Schneeflocken zusah.

Und das ungestüme Schwellen der Knospen in dem Rosengarten vor unserem Haus im Frühling nahm ich als Jüngling noch mit Bewunderung wahr - heute schwillt vor allem der Stoß von Rechnungen in meiner Eingangspost-Ablage an ...

Ja, das Klima scheint sich geändert zu haben. Ich würde gerne wissen, wo bereits die Kaimauern erhöht werden mussten, weil die überschwappenden Ozeane eine Küstenstadt überfluteten. Und werden die NIEDERLANDE ihre Dämme demnächst erhöhen müssen, um die Überflutung ihrer Tulpenbeete zu verhindern? Wird Venedig wegen des Kohlen-Gases unweigerlich im Meer versinken?

Und so scheint auch das Rätsel um Atlantis endlich gelöst: Die Atlanter hatten die Software für ihre Fahrzeuge massiv gefälscht, was zu einem COâ‚‚-Anstieg führte. Zur Strafe wurden sie dann vom Meer verschlungen ...

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

die Schuldfrage

Kaladhor @, Münsterland, Samstag, 12.12.2015, 22:39 vor 3707 Tagen @ helmut-1 4680 Views

ist doch eigentlich völlig irrelevant, oder sehe ich das falsch? Was würde denn passieren, wenn man endlich "DEN SCHULDIGEN" gefunden hätte? Wird der dann auf den Mars verbannt, oder was?

Ich betrachte die Vorgänge auf der Erde als eine Art kontinuierliche Schwingung zwischen einem MIN- und einem MAX-Wert (feststellbar durch Untersuchung von Bohrkernen zumindest für einige hunderttausend Jahre zurück). Es gibt also so gesehen kein "stabiles" Klima, sondern immer nur ein Klima, das zwischen zwei Grenzwerten pendelt, und bislang hat die Natur jedes Mal, wenn einer dieser Extrema erreicht wurde, Mittel und Wege gefunden, um den Weg umzukehren.

Wodurch dieses Pendeln verursacht wird? Können Schwankungen bei der Erdrotation sein, können Schwankungen in der Entfernung der Erde zur Sonne sein, können auch regelmäßig wiederkehrende Schwankungen bei der Strahlungsintensität unserer Sonne sein. Kann genausogut eine Kombination von allem sein. Das genau herauszufinden dürfte meines Erachtens nach eine "Hundertausend-Jahre-Aufgabe" (wenn das denn mal reicht!) sein, also im Grunde genommen für uns völlig irrelevant.

Ich bin der Meinung, dass wir uns sowieso in einer zeitlichen Phase befinden, wo sich unser Klima dem positiven Extremum annähert und die menschliche Beeinflussung nur darin zu erkennen ist, dass die Vorgänge einen Ticken schneller ablaufen. Jedenfalls so viel schneller, dass man Veränderungen innerhalb eines Menschenlebens wahrnehmen kann. Wer weiß, ohne Menschen auf der Erde würde sich unser derzeitiges Klima vielleicht in hundert oder zweihundert Jahren eh in der Form manifestiert haben.

Tja, und der gemessene Anstieg der CO²-Konzentration in unserer Atmosphäre seit 1950 hängt wahrscheinlich sehr stark mit dem Bevölkerungsanstieg der letzten Jahrzehnte zusammen. Wir bevölkern derzeit diesen Planeten mit über 7 Mrd. Individuen, und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es solch ein Novum in der gesamten Evolutionsgeschichte - zumindest bei den höheren Mehrzellern! - noch nie gegeben hat. Normalerweise kann die Population einer Spezies nur so lange wachsen, wie entsprechend Nahrung vorhanden ist. Und beim Menschen?

Gruß,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Atlantis

Kaladhor @, Münsterland, Samstag, 12.12.2015, 22:46 vor 3707 Tagen @ software-engineer 4671 Views

ist bestimmt untergegangen, weil die Atlanter auf merkwürdige Ideen gekommen sind.

Erst letztens hab ich so eine tolle Geo-Engineering-Schnapsidee gesehen:
Zur Klimaabkühlung sollen auf den Ozeanen ferngesteuerte Schiffchen unterwegs sein (in Rudeln), die dann Meerwasser in die Atmosphäre pumpen sollen, um damit die Wolkenbildung zu steigern....

Auf den ersten Blick hört sich das ja echt toll an. Mehr Wolken = größere Albedo der Erde = mehr Sonnenlicht wird reflektiert.

ABER:
Wasserdampf ist ein noch viel wirksameres Treibhausgas als es Kohlendioxid eines ist....

Naja, die Idioten planen eben nicht nur an S21 und BER....

Gruß,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Beim Menschen gilt dieses Gesetz nicht

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 12.12.2015, 23:04 vor 3707 Tagen @ Kaladhor 4589 Views

Normalerweise kann die Population einer Spezies nur so lange

wachsen, wie entsprechend Nahrung vorhanden ist. Und beim Menschen?

Beim Menschen ist es so, dass die Population weiterwachsen kann, indem sie andere Spezies ausrottet. Deren Nahrung kann dann der Mensch fressen.
Und wenn die Menschen alle anderen Spezies ausgerottet haben, dann werden sie eben damit beginnen, sich gegenseitig aufzufressen.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

ERDERWÄRMUNG ⇨ KLIMAWANDEL?

software-engineer @, Sonntag, 13.12.2015, 02:32 vor 3707 Tagen @ mh-ing 4625 Views

Übrigens: Wieso eigentlich heißt jetzt das, was von der selben Sekte früher als ERDERWÄRMUNG bezeichnet wurde, jetzt auf einmal KLIMAWANDEL??

Kann mir das jemand mal plausibel erklären?

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Nachvollziehbare Erkenntnisse

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 13.12.2015, 07:18 vor 3707 Tagen @ Kaladhor 4570 Views

ist doch eigentlich völlig irrelevant, oder sehe ich das falsch? Was
würde denn passieren, wenn man endlich "DEN SCHULDIGEN" gefunden hätte?
Wird der dann auf den Mars verbannt, oder was?

Sehe ich anders: Es geht nicht so sehr darum, jemanden die "Schuld" aufzubürden, sondern hauptsächlich darum, in neutral gehaltenen Untersuchungen festzustellen, was die tatsächliche Ursache ist. Nur dann ist man in der Lage, die richtigen Schlüsse zu ziehen und evtl. eine Veränderung der Verhaltensregeln einzuleiten, - sofern man der tatsächlichen Ursache entgegenwirken kann.

> Ich betrachte die Vorgänge auf der Erde als eine Art kontinuierliche
[quote]Schwingung zwischen einem MIN- und einem MAX-Wert (feststellbar durch
Untersuchung von Bohrkernen zumindest für einige hunderttausend Jahre
zurück). Es gibt also so gesehen kein "stabiles" Klima, sondern immer nur
ein Klima, das zwischen zwei Grenzwerten pendelt, und bislang hat die Natur
jedes Mal, wenn einer dieser Extrema erreicht wurde, Mittel und Wege
gefunden, um den Weg umzukehren.
[/quote]

Sehe ich auch so.

> Wodurch dieses Pendeln verursacht wird? Können Schwankungen bei der
[quote]Erdrotation sein, können Schwankungen in der Entfernung der Erde zur Sonne
sein, können auch regelmäßig wiederkehrende Schwankungen bei der
Strahlungsintensität unserer Sonne sein. Kann genausogut eine Kombination
von allem sein.
[/quote]

Auch dem stimme ich zu.

Das genau herauszufinden dürfte meines Erachtens nach eine
[quote]"Hundertausend-Jahre-Aufgabe" (wenn das denn mal reicht!) sein, also im
Grunde genommen für uns völlig irrelevant.
[/quote]

Sehe ich anders. Denke, dass die Wissenschaftler sehr wohl in der Lage wären, die Ursache in absehbarer Zeit festzustellen, wenn sie sie nicht ohnehin bereits festgestellt haben. Meiner Meinung nach spielen da viel zu viele Interessen resp. "Maulkorbdekrete" mit.

> Ich bin der Meinung, dass wir uns sowieso in einer zeitlichen Phase
[quote]befinden, wo sich unser Klima dem positiven Extremum annähert und die
menschliche Beeinflussung nur darin zu erkennen ist, dass die Vorgänge
einen Ticken schneller ablaufen. Jedenfalls so viel schneller, dass man
Veränderungen innerhalb eines Menschenlebens wahrnehmen kann. Wer weiß,
ohne Menschen auf der Erde würde sich unser derzeitiges Klima vielleicht
in hundert oder zweihundert Jahren eh in der Form manifestiert haben.

Tja, und der gemessene Anstieg der CO²-Konzentration in unserer
Atmosphäre seit 1950 hängt wahrscheinlich sehr stark mit dem
Bevölkerungsanstieg der letzten Jahrzehnte zusammen. Wir bevölkern
derzeit diesen Planeten mit über 7 Mrd. Individuen, und ich kann mir sehr
gut vorstellen, dass es solch ein Novum in der gesamten
Evolutionsgeschichte - zumindest bei den höheren Mehrzellern! - noch nie
gegeben hat.
[/quote]

Richtig. Denn früher haben Kriege und Seuchen die Zahl der Weltbevölkerung immer wieder heruntergeschraubt.

Normalerweise kann die Population einer Spezies nur so lange
[quote]wachsen, wie entsprechend Nahrung vorhanden ist. Und beim Menschen?
[/quote]

Ist logisch, was Tiere und Pflanzen betrifft. Da regelt die Natur das von alleine mit einem Auslesesystem. Der Mensch als sog. "intelligentes Wesen" findet aber Mittel und Wege, sich darüber hinwegzusetzen. Auch, wenn es langfristig zu seinem eigenen Nachteil ist.

Wenn dann die Lebensgrundlage immer mehr schrumpft oder eingeengt wird, was dann? Dann kommts wieder mal zum Krieg, oder in diesem Fall zum Supergau, wo man dann wieder mit maximal der Hälfte der derzeitigen Bevölkerungszahl von vorne anfängt.

Hab mich aus Neugier mal mit diesem Thema in der Form beschäftigt, dass ich im Net nach Schlußfolgerungen gesucht habe, die auch nachvollziehbar sind. Insofern ist der Gedankenanstoß hier im DGF schon sinnvoll, - weil ernsthaft habe ich mich bislang mit dem Thema noch nie beschäftigt. Es hatte für mich immer den Anschein der "Fluor-Interpretation". Das hat ja auch schon x-mal gewechselt. Einmal ist es gut für den Zahnschmelz, und das nächste Mal ist es giftig.

Nun habe ich eine von der Menge und vom Inhalt her überschaubare Erklärung gefunden:

https://www.vdi.de/fileadmin/media/content/get/67.pdf

Jetzt gibts da ja auch andere Versionen und Meinungen dazu, wie z.B.:

http://www.wahrheiten.org/blog/klimaluege/

Nur: Da muss man sehr aufpassen. Die Leute meinens sicher gut mit ihren Sprüchen, es ist auch viel Wahres dran, aber auch mit Unsinn vermischt. Z.B. liest man im vorgenannten link weiter unten:

CO2 durch Pflanzen absorbieren? Es gibt gar keine Photosynthese

Der inzwischen verstorbene Forscher Dieter Enger wies reproduzierbar nach, dass Pflanzen entgegen der geläufigen Lehrmeinung nicht etwa aus CO2 und Sonnenlicht per Photosynthese Sauerstoff produzieren, sondern genauso wie jedes andere Lebewesen Sauerstoff atmen und CO2 ausstoßen.

Das hat mich natürlich neugierig gemacht. Klickt man den Namen des Dieter Enger auf diesem link an, dann kommt man auf diese Seite:

http://www.fehler-der-wissenschaft.de/

Dabei geht man mehrmals auf diese Thematik ein. Aber wie:

Beim 15. und 16. Untertitel (rot gedruckt) wird als Beispiel eine Sauerstoffmessung und auch eine CO²-Messung bei Früchten angeführt.

Überschrift: CO2-Messungen an beliebigen Obst- und Gemüsesorten

So etwas ist natürlich blanker Unsinn. Wenn ich abgestorbene Pflanzenteile vor mir habe, die sich nach dem Abtrennen von der dazugehörigen Pflanze automatisch im beginnenden biologischen Zersetzungsprozeß befinden (auch Verrottung oder Verwesung genannt, - letzterer Begriff wird aber eher bei Kadavern verwendet - was da passiert, - ist gut nachzulesen unter "Kompost" bei Wiki - https://de.wikipedia.org/wiki/Kompostierung) , dann muss ja CO² entstehen und kann gar kein Sauerstoff mehr produziert werden. Im Gegenteil, - der wird ja beim Vorgang der aeroben Zersetzung noch zusätzlich benötigt.

Das bezieht sich auf jeden Grashalm, auf jedes Blatt eines Baumes,das zu Boden fällt, und natürlich auch auf Obst und Gemüse, wenn es abgeerntet ist.

Deshalb muss man bei allen sog. Studien aufpassen und unterscheiden. Was einen gewissen Aufschluß gibt, ist die Studie über den Wald bei:

http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Waldzustandsbericht.pdf

Es war der einzige link, wo ich in etwa Statistik-Vergleiche mit Abnahme des Waldes sowie Zunahme der CO²-Belastung gefunden habe, wenn auch nicht gerade üppig in der Aussage.

Deshalb meine Frage an die Runde:

Kann mir jemand helfen, folgende grafische Statistiken im Net zu finden (ich habs nicht geschafft):

Zunahme des CO²-Ausstoßes resp. CO²-Gehaltes in der Luft und dazu gegenübergestellt:

-Abnahme der Gesamtfläche des globalen Waldes
-Zunahme der Flugtätigkeit (zivile und auch militärische Luftfahrt)
-Zunahme der Weltbevölkerung

Und das alles von 1900 an. Genau da hakts aus. Allenfalls bekommt man was von 1990 an, aber sonst konnte ich nichts entdecken. Aber möglicherweise habe ich nicht die richtigen Suchbegriffe eingegeben.

Warum will ich mir das ansehen:

So wie ich das derzeit sehe, hat die Erderwärmung kaum oder nur sehr wenig was mit dem CO²-Ausstoß zu tun. Dass dieser Zunahme des Ausstosses aber auch nicht das allein Seligmachende sein kann und irgendwo andere Nachteile mit sich bringt, schwant mir schon irgendwie. Die Frage stellt sich für mich, warum das CO² nicht mehr von des Wäldern - wie früher - abgebaut werden kann.

Liegt es daran, dass es immer weniger Wälder gibt, oder/und daran, dass überdimensional CO² produziert wird? Deshalb die Suche nach Kurven.

Danke für die Antworten und Gruß an alle!

Gedankengänge und Wissenschaft

Kaladhor @, Münsterland, Sonntag, 13.12.2015, 08:05 vor 3707 Tagen @ helmut-1 4563 Views

Das genau herauszufinden dürfte meines Erachtens nach eine

"Hundertausend-Jahre-Aufgabe" (wenn das denn mal reicht!) sein, also im
Grunde genommen für uns völlig irrelevant.[/i]


Sehe ich anders. Denke, dass die Wissenschaftler sehr wohl in der Lage
wären, die Ursache in absehbarer Zeit festzustellen, wenn sie sie nicht
ohnehin bereits festgestellt haben. Meiner Meinung nach spielen da viel zu
viele Interessen resp. "Maulkorbdekrete" mit.

Ich denke, es liegt eher daran, dass die Wissenschaft bei der Forschung einfach noch nicht weit genug ist und aus diesem Grund noch nicht den Punkt erreicht hat, um die - heute noch unbekannten - richtigen Fragen zu stellen. "Maulkörbe" sehe ich eher bei der Art und Weise, welche Folgerungen daraus gezogen werden und was das letztlich für Auswirkungen haben wird, speziell wenn es um den Einsatz monetärer Mittel geht.

Deshalb meine Frage an die Runde:

Kann mir jemand helfen, folgende grafische Statistiken im Net zu finden
(ich habs nicht geschafft):

Zunahme des CO²-Ausstoßes resp. CO²-Gehaltes in der Luft und dazu
gegenübergestellt:

-Abnahme der Gesamtfläche des globalen Waldes
-Zunahme der Flugtätigkeit (zivile und auch militärische Luftfahrt)
-Zunahme der Weltbevölkerung

Und das alles von 1900 an. Genau da hakts aus. Allenfalls bekommt man was
von 1990 an, aber sonst konnte ich nichts entdecken. Aber möglicherweise
habe ich nicht die richtigen Suchbegriffe eingegeben.

Das dürfte eine unmögliche Aufgabe sein. Auch ich hatte - allerdings aufgrund einer anderen Frage - nach Klimadaten gesucht, und mich gewundert, dass es anscheinend von vor 1990 überhaupt keine Daten gibt, zumindest im kleineren Massstab, also die letzten zweihundert Jahre. Ist aussichtslos gewesen.

Ist aber irgendwo nachvollziehbar, denn vor 1990 war die Wissenschaft eben noch nicht so weit, dass sie bereits die richtigen Fragen stellen konnte und dementsprechend die erforderlichen Messungen vorgenommen hatte. Eine andere Problematik, wo genau dasselbe zu beobachten ist: Ozonloch. Erst seit Mitte der 80er finden da regelmäßige Messungen statt, aus der Zeit davor gibt es keine Daten, weil einfach niemand auf die Idee gekommen ist, entsprechende Messungen durchzuführen. Oder die Entwicklung der Methan-Konzentration in der Atmosphäre, da gibt es sogar noch weniger Daten. Man hatte bei der Analyse von Eiskernbohrungen festgestellt, dass es einen Zusammenhang von Methan und höheren Durchschnittstemperaturen gibt. Erst nachdem man das entdeckt hatte, wurden regelmäßige Messreihen entwickelt und die Methan-Konzentration in der Lufthülle protokolliert. Aus der Zeit davor gibt es keine Daten.

Eigentlich müsste man vor den Klimaforschern den Hut ziehen, dass es ihnen gelungen ist, aus einem Minimum an Daten doch recht schlüssige Klimamodelle zu entwickeln. Natürlich ist davon auszugehen, dass sich diese Modelle im Laufe der Zeit verändern werden, die zu Grunde liegende Datenbasis wächst ja jetzt kontinuierlich.

Warum will ich mir das ansehen:

So wie ich das derzeit sehe, hat die Erderwärmung kaum oder nur sehr
wenig was mit dem CO²-Ausstoß zu tun. Dass dieser Zunahme des Ausstosses
aber auch nicht das allein Seligmachende sein kann und irgendwo andere
Nachteile mit sich bringt, schwant mir schon irgendwie. Die Frage stellt
sich für mich, warum das CO² nicht mehr von des Wäldern - wie früher -
abgebaut werden kann.

Liegt es daran, dass es immer weniger Wälder gibt, oder/und daran, dass
überdimensional CO² produziert wird? Deshalb die Suche nach Kurven.

Danke für die Antworten und Gruß an alle!

Vielleicht sollte man die Frage so einfach wie möglich halten:
Welche Auswirkungen hat es, wenn man in einem in sich stabilen Kohlenstoff-Kreislauf zusätzlichen Kohlenstoff einbringt?
Die weiterführende Frage wäre dann:
Welche Auswirkungen hat es, wenn man in diesen "manipulierten" Kohlenstoff-Kreislauf die Fläche zur Kohlenstoff-Umsetzung kontinuierlich verringert?

Auf diese beiden Kernfragen sollte man das Ganze vielleicht reduzieren.

Gruß,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Klingt interessant

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 13.12.2015, 09:23 vor 3707 Tagen @ Kaladhor 4438 Views

Wobei man das mit dem Kohlenstoff differenzieren muss.

Es sind ja drei Verbindungen, denen man den sog. Treibhauseffekt zuordnet:

Methan (CH4), Kohlenmonoxid (CO) und Kohlendioxid (CO²). Nur die ersten beiden sind - wie ich weiß, leichter als Luft. CO² ist schwerer als Luft.

Dazu kommt noch ein Faktor:
Die Aufzeichnungen gibt es schon etwas länger als 1990. Die Frage stellt sich nach dem seriösen Gehalt.

CO²- Messungen gibt es seit den 50er Jahren (Charles David Keeling 1957), obwohl man schon um die Jahrhundertwende von der Bedeutung gewußt hat.

Die Aufzeichnungen über den globalen Waldbestand gibt es auch seit den 50er Jahren, - nur gehen da die Zahlen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt derart sprunghaft auseinander, dass ich nicht weiss, was man davon halten soll.

Gruß - Helmut

Klima wandelt sich immer - es kann gar nicht anders

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Sonntag, 13.12.2015, 09:54 vor 3707 Tagen @ Ötzi 4555 Views

Hallo Ötzi,

Klar, Die Aufwand der Eiskernbohrung und die daraus gewonnenen Daten ist
alles Schwachsinn. Wozu Wissenschaft, wenn man auch einfach so eine Meinung
haben kann.

Ich vertrete die wissenschaftliche Sicht, dass man Daten gewinnen kann, dies aber nicht überbewerten darf. Gewonnene Daten können vorhandene Modelle bestätigen oder ihnen widersprechen. Selbst wenn hunderte oder tausende an Daten ein Modell bestätigen, ist die wissenschaftliche Sachlage, dass es ein Modell ist und die Wahrheit anders sein kann.

Es ist oft genug vorgekommen, dass wissenschaftliche Modelle über den Haufen geworfen wurden, weil neue Erkenntnisse aufkamen. (Simples Beispiels: "Atom", das unteilbare.) Soll das Ersetzen alter Modelle mit neuen Modellen ein abgeschlossener Vorgang sein? Mitnichten! Die Wissenschaft steht immer nur auf dem aktuellen Stand es Irrtums. Warum auch nicht? Es ist nur gut, wenn man das in Bewusstsein behält!

Ich habe mich schon länger nicht mehr zu Wort gemeldet im Gelben, aber
hier tut mir Zara leid, mit welch unsinnigen Gegenargumenten er sich
auseinandersetzt. Sollte er sich mal eine Auszeit vom Gelben nehmen oder
sich verabschieden, braucht sich niemand zu beschweren.

Wenn Zara eine Tabelle hier postet, ohne Angabe der Herkunft, einfach so, und dann noch eine, deren Linienführung in den vergangenen Jahrtausenden genau so scharf ist wie aktuell, und dann noch so tut, als ob diese Linienführung exakt stimmt, dann braucht er sich nicht wundern hier im Gelben Gegenwind zu bekommen.

Ein brauchbarer Kommentar zu seiner Graphik wäre beispielsweise:
Aus den gewonnenen Daten von Eiskernbohrungen (Link zu Webadresse) wurde eine Linie erstellt, die den vermuteten Verlauf der CO2 Konzentration in der vergangenen Zeit darzustellen versucht. Sollte diese Darstellung nur annähernd ein Abbild sein, wie sich die CO2 Konzentration global, also auch dort wo die Bohrungen nicht stattgefunden haben, im Lauf der Zeit geändert hat, dann geht die Entwicklung deutlich aus dem bisherigen Korridor. Welche Ursachen und Wirkungen diese Änderung in der Konzentration von CO2 hat, ist nicht eindeutig zu klären, da es unmöglich ist alle Wechselwirkungen in der Bioshäre zu wissen und zu berechnen.

Es gibt auch eine Kurzform:
Wenn diese Darstellung stimmt, dann passiert etwas, was wir vorher noch nicht hatten.

Die Klimaerwärmung scheint mir eines der Themen zu sein, bei dem die
Mehrheit im Gelben irrt. Mir scheint es hier eine Mehrheit von
Klimawandelskeptikern zu geben.

Nun, hier gibt hier im Gelben noch Menschen, die selber denken und nicht nur nachplappern. Darüber hinaus wird hier auch auf sorgfältige Wortwahl geachtet.

Es gibt hier mit Sicherheit keine "Klimawandelskeptiker". Dieses Wort ist ein Widerspruch in sich. Klima wandelt sich immer - es kann gar nicht anders.

Auch suggestive Behauptungen, wie das Wort "Klimaerwärmung", werden hier kritisch angegangen.

Und von meinem Sohn höre ich immer die Klagen, wann denn endlich mal
Schnee fällt, dass er Schlitten fahren kann. Nach dem Ausbruch des
Pinatubo habe ich als Kind 1992 noch das Vergnügen gehabt, zusammen mit
anderen Kindern ein Iglu zu bauen, bei dem man zunächst in einem
überdachten Gang einmal um das Iglu herumkriechen musste, bevor man dann
im Inneren war. Es stand mehrere Wochen lang, bevor es schmolz. Ob es
heutzutage nach einem Vulkanausbruch dazu nochmal reichen würde? Ich
glaube nicht.

Solche Stories sind des Gelben nicht würdig. Sorry. Ich kann eine (bedeutungslose) Einzelmessung dazu geben: In meiner Kindheit war die kälteste Messung, minus 20 Grad. Und vor wenigen Jahren konnte ich minus 37 Grad messen. Und was soll das aussagen für eine globale Änderung? Gar nichts!

Ich habe nie behauptet, dass Menschen keinen Einfluss auf das Wetter haben. Sie haben sogar extremen Einfluss, beispielsweise durch Abholung oder Anpflanzung von Bäumen. Ich habe auch nicht behauptet, dass die Linienführung der Graphik von Zara nicht stimmt. Sicher kann sie stimmen, die Möglichkeit existiert, aber sie kann genauso gut zu 99,9% daneben liegen.

Es ist meiner Ansicht nach einfach nur peinlich laufend auf der CO2 Geschichte herum zu reiten. In einem multikausalen Wechselwirkungssystem, wo es schon unberechenbar wird, wenn nur mehrere Elementarteilchen miteinander wechselwirken, eine angebliche monokausale Ursache (CO2) für ein angebliches Phänomen (Klimawandel) zu präsentieren, hat nur etwas mit Marketing, mit Psychologie der Massen zu tun, aber nichts mit dem wirklichen Verbessern der Umstände.

Politiker sind für mich nur noch wahrnehmenswert, wenn sie glaubhaft darlegen, dass sie zumindest einen Teil ihrer Nahrung selber anbauen, ernten und sich davon ernähren. Nur dann können sie einen (wenn auch geringen) Bezug zum Planeten haben, auf dem und von dem sie leben.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Zwei Seiten einer Münze

Fussgänger @, Sonntag, 13.12.2015, 10:24 vor 3707 Tagen @ software-engineer 4415 Views

Übrigens: Wieso eigentlich heißt jetzt das, was von der selben Sekte
früher als ERDERWÄRMUNG bezeichnet wurde, jetzt auf einmal KLIMAWANDEL??

Das eine führt zum anderen.

Kann mir das jemand mal plausibel erklären?

Da bin ich nicht sicher.

'Sorgfältige Wortwahl'

Zarathustra, Sonntag, 13.12.2015, 11:04 vor 3707 Tagen @ Konstantin 4469 Views


Ich habe nie behauptet, dass Menschen keinen Einfluss auf das Wetter
haben. Sie haben sogar extremen Einfluss, beispielsweise durch Abholung
oder Anpflanzung von Bäumen. Ich habe auch nicht behauptet, dass die
Linienführung der Graphik von Zara nicht stimmt. Sicher kann sie stimmen,
die Möglichkeit existiert, aber sie kann genauso gut zu 99,9% daneben
liegen.

Da könnte ich genauso tendenziös, durchsichtig und absurd argumentieren wie Du: "Ich habe nie behauptet, dass das Anpflanzen von Bäumen keinen Einfluss auf das Wetter hat. Konstantin kann aber genauso gut zu 99,9% daneben liegen."

Käme mir aber nicht in den Sinn.

Es ist meiner Ansicht nach einfach nur peinlich laufend auf der CO2
Geschichte herum zu reiten. In einem multikausalen Wechselwirkungssystem,
wo es schon unberechenbar wird, wenn nur mehrere Elementarteilchen
miteinander wechselwirken, eine angebliche monokausale Ursache (CO2) für
ein angebliches Phänomen (Klimawandel) zu präsentieren, hat nur etwas mit
Marketing, mit Psychologie der Massen zu tun, aber nichts mit dem
wirklichen Verbessern der Umstände.

Da könnte ich gegen Dich genauso tendenziös, durchsichtig und absurd argumentieren wie Du: "Es ist meiner Ansicht nach einfach nur peinlich laufend auf der Baum-und-Wald-Geschichte herum zu reiten. In einem multikausalen Wechselwirkungssystem, wo es schon unberechenbar wird, wenn nur mehrere Elementarteilchen miteinander wechselwirken, eine angebliche monokausale Ursache (Waldverlust) für ein angebliches Phänomen (Klimawandel) zu präsentieren, hat nur etwas mit Marketing, mit Psychologie der Massen zu tun, aber nichts mit dem wirklichen Verbessern der Umstände."

Käme mir aber nicht in den Sinn, so zu argumentieren.

Soviel zu Deinem Argument "Nun, hier gibt hier im Gelben noch Menschen, die selber denken und nicht nur nachplappern. Darüber hinaus wird hier auch auf sorgfältige Wortwahl geachtet."

Lustigerweise (durchsichtigerweise) spricht niemand von Datenmüll oder Fälschung, wenn @elli diese Klimacharts (wiederholt!) präsentiert, um den nachlaufenden CO2-Gehalt der historischen Temperatur gegenüberzustellen. Im Gegenteil nehmen die 'Skeptiker' dies dann zum willkommenen Anlass, ihre Behauptungen zu untermauern.

Grüsse, Zara

Kürzer oder länger?

software-engineer @, Sonntag, 13.12.2015, 12:34 vor 3707 Tagen @ mh-ing 4337 Views

KÜRZER:

Global warming will make Earth spin faster
Of all the possible ways in which climate change could affect our planet, this is the most bizarre: as the oceans warm up, Earth will start rotating a wee bit faster, reducing the length of a day.

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LÄNGER:

Climate change means days are getting longer, scientists find
Duration of day has lengthened by a millisecond over the past 100 years as water from shrinking glaciers slows Earth’s rotation and shifts position of poles

Beim KLIMAWANDEL kann jeder nach seiner Fasson glücklich werden ...

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Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Tarnnamen für "Radioaktiver Treibhauseffekt"

Orodara @, Sonntag, 13.12.2015, 13:59 vor 3707 Tagen @ software-engineer 4804 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 13.12.2015, 14:59

Hallo software-engineer!

Übrigens: Wieso eigentlich heißt jetzt das, was von der selben Sekte
früher als ERDERWÄRMUNG bezeichnet wurde, jetzt auf einmal KLIMAWANDEL??

Irgendwann nach 1945 stellte man eine Erderwärmung fest und sah mit Schrecken, daß man eine lebensgefährliche Ereigniskette losgetreten hatte:

1. Atomwaffenkraftwerke (ca. 500 Stück, viele im Neubau), Atomwaffen (an die 2060 explodiert, dazu ca. 16000 startbereit) und Depleted-Uran-Munition (Millionen Tonnen) geben mit der Strahlung auch extrem viel Wärme ab (Atomspaltung ist nach der Atomfusion die zweitheißeste Energiequelle). Diese Wärme heizt die Erde auf und ist die eigentliche Ursache der Erderwärmung. (Die Abwärme aus Verbrennungsmotoren von Autos, Flugzeugen, Schiffen etc. ist um Größenordnungen geringer und kommt wie Tropfen in eine Badewanne auch noch dazu).

2. Bei der Atomspaltung entsteht das radioaktive Edelgas Krypton-85, das nach oben steigt und die Ozonschicht auflöst und Ozonlöcher aufreißt. Zusammen mit der durch Atomspaltung verursachten Erderwärmung ist das ein handfester radioaktiver Treibhauseffekt (nur die Verschwörungstheorie stimmt dabei nicht ganz, denn wir machen das alles schließlich selber passiv und aktiv als Konsumenten und Produzenten mit! Wir müssen uns an der eigenen Nase fassen!).

3. Dabei entsteht ein ungewöhnliches Phänomen: Mars- bzw. Wüstenklima, denn bei Tag wird die Sonnenwärme infolge der dünnen und löchrigen Ozonschicht ungehindert aufgenommen (heiße Tage), bei Nacht aber ebenso ungehindert wieder abgegeben (eisige Nächte). Die Sommer werden durch den ungehinderten Sonnenwärmeeintrag bei Erd-Sonnennähe krachendheiß (s. den letzten Sommer, der uns fast weggebrannt hätte) und entziehen der Erde den letzten Rest Wasser (Dürre), die Winter werden im Norden wesentlich milder und nahezu schneefrei: tags warm, nachts aber eisig. Die ganze Erde wird immer wärmer und trocknet aus.

4. schließlich Massensterben: qualvolles Siechtum, Krankheit und Tod aller Lebewesen.
"25 Jahre sind seit TSCHERNOBYL vergangen, aber im Zentral-Krankenhaus von Kiew sterben 90% der Säuglinge bevor sie das 1. Lebensjahr erreichen!"
"Es gibt aber immer mehr Erkenntnisse darüber, dass die regelmäßige Aufnahme „niedriger Dosen“ in den Körper sehr schädlich ist, besonders für Kinder."
Folgen des radioaktiven Treibhauseffekts (Tschernobyl) für Mensch und Natur
Prof. Sternglass: "Secret Fallout": Auswirkungen niedriger Strahlendosen auf den Menschen

Weiteres hier:
"Atomkraft: Keine strahlende Alternative"
und
"Klima und Radioaktivität: Was wir endlich verstehen müssen!"
und
Fukushima: Das Treiben der Lämmer

Kann mir das jemand mal plausibel erklären?

Das sagt keiner offen (man ist dann nämlich sofort seinen komfortablen Job los und ein Ausgestoßener, der weder seine Familie ernähren kann noch darf, und ich gehe auch nur putzen und führe ein lupenreines Unleben), und erst recht hat keiner von denen, die das verzapft haben, Lust, das zu erklären und anschließend aufgehängt zu werden, und deshalb wird es als "Klimawandel" herausgegeben, denn "Erderwärmung" wäre schon zu deutlich, und "radioaktiver Treibhauseffekt" geht erst recht nicht. Man will ja schließlich weitermachen und verdienen! Man will gut, schön und leicht leben, die Anderen sind dabei egal.

Es ist also sogar eine atomare Apokalypse.

viele Grüße
Orodara

Der Mensch – eine Funktion der Natur

Leserzuschrift @, Sonntag, 13.12.2015, 14:21 vor 3707 Tagen @ mh-ing 4602 Views

Gern möchte ich einen Gedanken zur X-ten apokalyptischen Version, diese mal entsprungen aus dem „Wissens- Mainstream“, einstreuen.

Das Problem Klimawandel fußt auf der Annahme, der Mensch bewege sich außerhalb der Natur und ihrer Regelkreise, er stellt mit seinem Handel ein Risiko für diese da, weil er unangemessen in diese eingreift (wobei die Natur wohl für das Unbewusste in uns selbst steht, und der bewusste Mensch für das Ego stehen).

Eins sollten wir mal verstehen, so wie zur Spezies Ameisen die Eigenschaften Ameisenhaufen, Fressen, Sozial, Ameisensäure...gehören, so gehören zur Spezies Mensch all das, was wir so fabrizieren. Trotzdem sind wir mit allem, was wir so tun, ein Teil der Natur und nie getrennt von ihr, sowie unser Ego auch ein Funktion unseres Unbewussten ist.

Was möchte ich damit andeuten? Es gibt keine friedliche Natur, in ihr finden wir Vergehen und Auferstehen, ob nun durch einen Kometen, Virus, Sonnensturm, Gammablitz, Vulkan, CO2, Methan. Schicksale dieser Art finden wir genug um uns herum, denken wir an den Mars, Venus, Mond und unsere Erde.

Nun zur Klimakonferenz in Paris, hier wurde ein neuer Ablasshandel eingeführt und nichts anderes, opfere etwas und dein Ego bleibt heil, so der Deal, es wiederholen sich einfach alte Muster. Unsere Führungskräfte führen uns nicht, sie managen uns und unsere Angst, aber genau das wollen wir. Die Lektion ist wohl jene, "Jeder von uns ist ein Teil der Natur und eigentlich schon immer zuhause".

Grüße
Apollon

Danke! (oT)

software-engineer @, Sonntag, 13.12.2015, 15:59 vor 3707 Tagen @ Orodara 4489 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 13.12.2015, 18:17

- kein Text -

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Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Toller Beitrag!

J. v. Liebig @, Sonntag, 13.12.2015, 17:24 vor 3707 Tagen @ Leserzuschrift 4270 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 13.12.2015, 17:44

...toller Beitrag von Apollon, bereichert mich, Danke!

..die unterbewusste Bereitschaft, Schuld auf sich zu ziehen, anzuziehen, (hier jetzt die fossile Verbrennung) hängt wahrscheinlich mit dem allgemeinen Schuld- und Sündiger- Charisma der christlich geprägenten Welt zusammen.

Gruß v.L.

Die "grüne Bewegung" hat nahtlos die Schuldtheologie der Kath. Kirche übernommen.

Olivia @, Sonntag, 13.12.2015, 17:55 vor 3707 Tagen @ J. v. Liebig 4189 Views


..die unterbewusste Bereitschaft, Schuld auf sich zu ziehen, anzuziehen,
(hier jetzt die fossile Verbrennung) hängt wahrscheinlich mit dem
allgemeinen Schuld- und Sündiger- Charisma der christlich geprägenten
Welt zusammen.

..................

Die Menschen brauchen eben Religionen. Nimmt man ihnen die eine weg, dann haben sie im Nu eine Neue.

--
For entertainment purposes only.

Wohin mit dem CO2?

Rybezahl, Sonntag, 13.12.2015, 19:07 vor 3706 Tagen @ mh-ing 4210 Views

Nichts sachdienliches, dafür aber vielleicht etwas erheiternd. Für uns war es das vor ein paar Jahren. Bei einem Besuch eines Forschungskraftwerkes eines Energieproduzenten stellte der Herr Wissenschaftler stolz das Konzept vor:

"Und dann wird das CO2 direkt in diese Fässer eingeleitet! Kein zusätzliches CO2 gelangt in die Atmosphäre!"
"Und was passiert mit den Fässern?"
"Die werden vergraben."

Da trat plötzlich Stille ein. Sogar dem Wissenschaftler schien das plötzlich peinlich. Das hat sich dann bei uns zum "Running-Gag" entwickelt.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

James Hansen zum Pariser Klima-Vertrag: “It’s a fraud really, a fake”

CalBaer @, Sonntag, 13.12.2015, 19:42 vor 3706 Tagen @ mh-ing 4435 Views

James Hansen gilt als der wissenschaftliche Vater des Erderwaermungs-Bewusstseins:

http://www.theguardian.com/environment/2015/dec/12/james-hansen-climate-change-paris-ta...

Und die Narren von Paris feiern sich. "Versuchen wir, die Welt nicht zu enttäuschen", sagt Merkel. Nein, sie haben die Welt sogar vollstaendig verarscht.

Die Welt stehe "zwei schrecklichen Bedrohungen" gegenüber – dem Terrorismus und dem Klimawandel"

WTF? jede Stunde verhungern mehr Menschen als in einem Jahr bei Terroranschlaegen sterben.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Natürliche Ursachen

Isländer @, Sonntag, 13.12.2015, 20:12 vor 3706 Tagen @ helmut-1 4334 Views

auf die Frage: Was ist denn wirklich schuld an der Erderwärmung?

...Generell muss man sich immer
erst die Frage stellen, wer denn die jeweilige wissenschaftliche Arbeit
oder Untersuchung finanziert. Dann kann man zumeist den Wahrheitsgehalt
einsortieren...


Wir leben in der Warmphase einer Eiszeit.
Das wurde früher in der Schule gelehrt und ist offensichtlich auch so.
Auch hier nachzulesen.

Allgemeine Ursachen werden hier ab Punkt 2 diskutiert:

http://www.physik.uni-regensburg.de/forschung/wegscheider/gebhardt_files/skripten/Eisze...

Und da findet man übrigens auch unter 5.2

„Insgesamt scheinen auch im Paläozoikum die Klimaschwankungen von plattentektonischen
Bewegungen und dem langsamen Kohlenstoffkreislauf
verursacht worden zu sein, denn es gibt für beide Vereisungsphasen Hinweise auf verringerte
Kohlendioxidgehalte.
(Royer et al. 2004)
Ansonsten lag der CO2-Gehalt der Atmosphäre mit
Werten von mehr als 1000 ppm zumeist wesentlich höher als heute (ca. 380 ppm) und die Erde war
eisfrei.
“

Das sind Untersuchungen von vor über 50 Jahren, Bohrungen in der Arktis usw.

Das ganze CO2-Gedönse hat sicher Gründe, aber die sind eher bei gewissen Interessengruppen zu suchen.

Ob die Natur Verstand hat, weiß ich nicht. Aber die Schöpfung ist offensichtlich eine Idee genialer als die endlose Parade gut bezahlter menschlicher Dummschwätzer, welche per Beschlüssen und Gesetze die Erwärmung um ein paar Grad aufhalten wollen, indem sie an den Wirkungen fummeln.

Überblick über bisherige Eiszeiten und Infos:

http://www.gletscher-info.de/wissenschaft/eiszeit.html

http://www.weltderphysik.de/gebiet/planeten/news/2015/eiszeit-zyklen-unterscheiden-sich...


LG
Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
18tm4vxxbKH878xhLWGMhdhtx3rJ16Jc2P

Dazu Mahatma Gandhi:

stokk, Sonntag, 13.12.2015, 20:48 vor 3706 Tagen @ CalBaer 4172 Views

Aus einem Irrtum kann nie Wahrheit werden, auch wenn er noch so verbreitet ist und von vielen geglaubt wird. Aus einer Wahrheit wird aber auch nie ein Irrtum, auch wenn sie noch so weig bekannt ist und von keinem geglaubt wird.

Schlüssige Darlegung, - danke! (oT)

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 13.12.2015, 21:19 vor 3706 Tagen @ Isländer 4283 Views

- kein Text -

Es gibt auch was Treffendes dazu von Voltaire

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 13.12.2015, 21:35 vor 3706 Tagen @ stokk 4148 Views

Und zwar zweierlei:

Zum einen dieses Zitat:

Je öfter eine Dummheit wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit.

Und dann noch ein Zitat:

Es gibt viele Leute, die dazu bestimmt sind, falsch zu denken, andere dazu, gar nicht zu denken, und wieder andere dazu, diejenigen zu verfolgen, welche denken.

@Zara: Nochmal zu CO2 und Wasser

Positiv @, Samstag, 26.12.2015, 14:21 vor 3694 Tagen @ Zarathustra 4015 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 26.12.2015, 17:09

Der CO2-Anteil ist laut Deiner Tabelle (!)
angeblich von rund 0,030 % Vol. an der Erdatmosphäre
auf gut 0,038 % gestiegen.


Ja, schau mal, um wieviel die Temperatur in einer einzigen Nacht
mehr abfällt, wenn der Wassergehalt in der Luft von 2 Prozent auf 1
Prozent zurückgeht.

Hallo Zarathustra,

dieser Vergleich ist angreifbar. Wasser hat eine erheblich höhere spezifische Wärmekapazität. Diese bemisst die Fähigkeit eines Stoffes, thermische Energie zu speichern.

Für Wasser beträgt dieser Wert 4,186 kJ/(kg*K), für CO2 0,846 kJ/(kg*K). Wasser kann fast 5x soviel thermische Energie speichern.

Wenn wir von 2 % Luftfeuchte ausgehen und von 0,038 % CO2 Gehalt, liegt allein hier ein ein Missverhältnis um den Faktor 53 vor.

Ein Stoff, von dem (gemäß Deinem Beispiel) in Luft 53x so viel vorhanden ist wie von CO2, und der desweiteren 5x soviel thermische Energie speichern kann wie CO2, führt zu einem fühlbaren Unterschied, wenn sein Anteil sich auf die Hälfte reduziert. Okay.

Luftfeuchtigkeit ist für die Energiespeicherung 265x relevanter als CO2. Und dies bei nur 2 % Luftfeuchte. Die Erdatmosphäre enthält bis zu 4 % Vol. Wasserdampf.

Aus Deiner Beobachtung unter thermischem Gesichtspunkt Aussagen abzuleiten, wie problematisch ein CO2 Anstieg um 27 % von 0,03 auf 0,038 Volumenprozent ist, halte ich für ziemlich gewagt.

Beste Grüße,

Positiv.

CO2 und Wasser

Zarathustra, Montag, 04.01.2016, 13:09 vor 3685 Tagen @ Positiv 3733 Views

Der CO2-Anteil ist laut Deiner Tabelle (!)
angeblich von rund 0,030 % Vol. an der Erdatmosphäre
auf gut 0,038 % gestiegen.


Ja, schau mal, um wieviel die Temperatur in einer einzigen Nacht
mehr abfällt, wenn der Wassergehalt in der Luft von 2 Prozent auf 1
Prozent zurückgeht.


Hallo Zarathustra,

Hallo Positiv

dieser Vergleich ist angreifbar. Wasser hat eine erheblich höhere
spezifische Wärmekapazität. Diese bemisst die Fähigkeit eines Stoffes,
thermische Energie zu speichern.

Für Wasser beträgt dieser Wert 4,186 kJ/(kg*K), für CO2 0,846
kJ/(kg*K). Wasser kann fast 5x soviel thermische Energie speichern.

Wenn wir von 2 % Luftfeuchte ausgehen und von 0,038 % CO2 Gehalt, liegt
allein hier ein ein Missverhältnis um den Faktor 53 vor.

Ein Stoff, von dem (gemäß Deinem Beispiel) in Luft 53x so viel vorhanden
ist wie von CO2, und der desweiteren 5x soviel thermische Energie speichern
kann wie CO2, führt zu einem fühlbaren Unterschied, wenn sein Anteil sich
auf die Hälfte reduziert. Okay.

So ist es. Der Unterschied ist so gross, dass die 'Klimaerwärmung' an besagtem Ort innert Stunden sogar ohne Thermometer fühlbar ist, während es beim CO2 Jahrzehnte dauert.
Weltweit würde sich das Klima aufgrund des Wasserdampfes aber nur erwärmen, wenn wir zusätzliches Wasser in die Atmoshäre verfrachten würden, wie wir es mit CO2, Methan und anderen Gasen tun.

Luftfeuchtigkeit ist für die Energiespeicherung 265x relevanter als CO2.

Ja, aber die Rückstrahlungsfähigkeit ist nicht 265x grösser, und darauf kommt es an. Ausserdem verfrachtet der Mensch kein zusätzliches Wasser aus den Böden in die Luft, respektive nur indirekt, indem er mittels Verfrachtung von Kohlenstoffen aus den Böden in die Luft für ein wärmeres Klima sorgt.


Beste Grüsse, Zara

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