ist doch eigentlich völlig irrelevant, oder sehe ich das falsch? Was
würde denn passieren, wenn man endlich "DEN SCHULDIGEN" gefunden hätte?
Wird der dann auf den Mars verbannt, oder was?
Sehe ich anders: Es geht nicht so sehr darum, jemanden die "Schuld" aufzubürden, sondern hauptsächlich darum, in neutral gehaltenen Untersuchungen festzustellen, was die tatsächliche Ursache ist. Nur dann ist man in der Lage, die richtigen Schlüsse zu ziehen und evtl. eine Veränderung der Verhaltensregeln einzuleiten, - sofern man der tatsächlichen Ursache entgegenwirken kann.
> Ich betrachte die Vorgänge auf der Erde als eine Art kontinuierliche
[quote]Schwingung zwischen einem MIN- und einem MAX-Wert (feststellbar durch
Untersuchung von Bohrkernen zumindest für einige hunderttausend Jahre
zurück). Es gibt also so gesehen kein "stabiles" Klima, sondern immer nur
ein Klima, das zwischen zwei Grenzwerten pendelt, und bislang hat die Natur
jedes Mal, wenn einer dieser Extrema erreicht wurde, Mittel und Wege
gefunden, um den Weg umzukehren. [/quote]
Sehe ich auch so.
> Wodurch dieses Pendeln verursacht wird? Können Schwankungen bei der
[quote]Erdrotation sein, können Schwankungen in der Entfernung der Erde zur Sonne
sein, können auch regelmäßig wiederkehrende Schwankungen bei der
Strahlungsintensität unserer Sonne sein. Kann genausogut eine Kombination
von allem sein.[/quote]
Auch dem stimme ich zu.
Das genau herauszufinden dürfte meines Erachtens nach eine
[quote]"Hundertausend-Jahre-Aufgabe" (wenn das denn mal reicht!) sein, also im
Grunde genommen für uns völlig irrelevant.[/quote]
Sehe ich anders. Denke, dass die Wissenschaftler sehr wohl in der Lage wären, die Ursache in absehbarer Zeit festzustellen, wenn sie sie nicht ohnehin bereits festgestellt haben. Meiner Meinung nach spielen da viel zu viele Interessen resp. "Maulkorbdekrete" mit.
> Ich bin der Meinung, dass wir uns sowieso in einer zeitlichen Phase
[quote]befinden, wo sich unser Klima dem positiven Extremum annähert und die
menschliche Beeinflussung nur darin zu erkennen ist, dass die Vorgänge
einen Ticken schneller ablaufen. Jedenfalls so viel schneller, dass man
Veränderungen innerhalb eines Menschenlebens wahrnehmen kann. Wer weiß,
ohne Menschen auf der Erde würde sich unser derzeitiges Klima vielleicht
in hundert oder zweihundert Jahren eh in der Form manifestiert haben.
Tja, und der gemessene Anstieg der CO²-Konzentration in unserer
Atmosphäre seit 1950 hängt wahrscheinlich sehr stark mit dem
Bevölkerungsanstieg der letzten Jahrzehnte zusammen. Wir bevölkern
derzeit diesen Planeten mit über 7 Mrd. Individuen, und ich kann mir sehr
gut vorstellen, dass es solch ein Novum in der gesamten
Evolutionsgeschichte - zumindest bei den höheren Mehrzellern! - noch nie
gegeben hat.[/quote]
Richtig. Denn früher haben Kriege und Seuchen die Zahl der Weltbevölkerung immer wieder heruntergeschraubt.
Normalerweise kann die Population einer Spezies nur so lange
[quote]wachsen, wie entsprechend Nahrung vorhanden ist. Und beim Menschen?[/quote]
Ist logisch, was Tiere und Pflanzen betrifft. Da regelt die Natur das von alleine mit einem Auslesesystem. Der Mensch als sog. "intelligentes Wesen" findet aber Mittel und Wege, sich darüber hinwegzusetzen. Auch, wenn es langfristig zu seinem eigenen Nachteil ist.
Wenn dann die Lebensgrundlage immer mehr schrumpft oder eingeengt wird, was dann? Dann kommts wieder mal zum Krieg, oder in diesem Fall zum Supergau, wo man dann wieder mit maximal der Hälfte der derzeitigen Bevölkerungszahl von vorne anfängt.
Hab mich aus Neugier mal mit diesem Thema in der Form beschäftigt, dass ich im Net nach Schlußfolgerungen gesucht habe, die auch nachvollziehbar sind. Insofern ist der Gedankenanstoß hier im DGF schon sinnvoll, - weil ernsthaft habe ich mich bislang mit dem Thema noch nie beschäftigt. Es hatte für mich immer den Anschein der "Fluor-Interpretation". Das hat ja auch schon x-mal gewechselt. Einmal ist es gut für den Zahnschmelz, und das nächste Mal ist es giftig.
Nun habe ich eine von der Menge und vom Inhalt her überschaubare Erklärung gefunden:
https://www.vdi.de/fileadmin/media/content/get/67.pdf
Jetzt gibts da ja auch andere Versionen und Meinungen dazu, wie z.B.:
http://www.wahrheiten.org/blog/klimaluege/
Nur: Da muss man sehr aufpassen. Die Leute meinens sicher gut mit ihren Sprüchen, es ist auch viel Wahres dran, aber auch mit Unsinn vermischt. Z.B. liest man im vorgenannten link weiter unten:
CO2 durch Pflanzen absorbieren? Es gibt gar keine Photosynthese
Der inzwischen verstorbene Forscher Dieter Enger wies reproduzierbar nach, dass Pflanzen entgegen der geläufigen Lehrmeinung nicht etwa aus CO2 und Sonnenlicht per Photosynthese Sauerstoff produzieren, sondern genauso wie jedes andere Lebewesen Sauerstoff atmen und CO2 ausstoßen.
Das hat mich natürlich neugierig gemacht. Klickt man den Namen des Dieter Enger auf diesem link an, dann kommt man auf diese Seite:
http://www.fehler-der-wissenschaft.de/
Dabei geht man mehrmals auf diese Thematik ein. Aber wie:
Beim 15. und 16. Untertitel (rot gedruckt) wird als Beispiel eine Sauerstoffmessung und auch eine CO²-Messung bei Früchten angeführt.
Überschrift: CO2-Messungen an beliebigen Obst- und Gemüsesorten
So etwas ist natürlich blanker Unsinn. Wenn ich abgestorbene Pflanzenteile vor mir habe, die sich nach dem Abtrennen von der dazugehörigen Pflanze automatisch im beginnenden biologischen Zersetzungsprozeß befinden (auch Verrottung oder Verwesung genannt, - letzterer Begriff wird aber eher bei Kadavern verwendet - was da passiert, - ist gut nachzulesen unter "Kompost" bei Wiki - https://de.wikipedia.org/wiki/Kompostierung) , dann muss ja CO² entstehen und kann gar kein Sauerstoff mehr produziert werden. Im Gegenteil, - der wird ja beim Vorgang der aeroben Zersetzung noch zusätzlich benötigt.
Das bezieht sich auf jeden Grashalm, auf jedes Blatt eines Baumes,das zu Boden fällt, und natürlich auch auf Obst und Gemüse, wenn es abgeerntet ist.
Deshalb muss man bei allen sog. Studien aufpassen und unterscheiden. Was einen gewissen Aufschluß gibt, ist die Studie über den Wald bei:
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Waldzustandsbericht.pdf
Es war der einzige link, wo ich in etwa Statistik-Vergleiche mit Abnahme des Waldes sowie Zunahme der CO²-Belastung gefunden habe, wenn auch nicht gerade üppig in der Aussage.
Deshalb meine Frage an die Runde:
Kann mir jemand helfen, folgende grafische Statistiken im Net zu finden (ich habs nicht geschafft):
Zunahme des CO²-Ausstoßes resp. CO²-Gehaltes in der Luft und dazu gegenübergestellt:
-Abnahme der Gesamtfläche des globalen Waldes
-Zunahme der Flugtätigkeit (zivile und auch militärische Luftfahrt)
-Zunahme der Weltbevölkerung
Und das alles von 1900 an. Genau da hakts aus. Allenfalls bekommt man was von 1990 an, aber sonst konnte ich nichts entdecken. Aber möglicherweise habe ich nicht die richtigen Suchbegriffe eingegeben.
Warum will ich mir das ansehen:
So wie ich das derzeit sehe, hat die Erderwärmung kaum oder nur sehr wenig was mit dem CO²-Ausstoß zu tun. Dass dieser Zunahme des Ausstosses aber auch nicht das allein Seligmachende sein kann und irgendwo andere Nachteile mit sich bringt, schwant mir schon irgendwie. Die Frage stellt sich für mich, warum das CO² nicht mehr von des Wäldern - wie früher - abgebaut werden kann.
Liegt es daran, dass es immer weniger Wälder gibt, oder/und daran, dass überdimensional CO² produziert wird? Deshalb die Suche nach Kurven.
Danke für die Antworten und Gruß an alle!