Zugriffsicheres Bankkonto?

software-engineer @, Samstag, 12.12.2015, 00:50 vor 3708 Tagen 4165 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 12.12.2015, 00:53

Wo kann man ein sicheres Bankkonto haben, auf das die hiesige staatliche Finanzmafia keinen Zugriff hat? Wäre die Eröffnung eines Bankkontos in der Türkei - die ja nicht EU-Mitglied ist - eine gute Idee? Oder Russland? Oder China? Schweiz und Luxemburg sind mittlerweile auch nicht mehr sicher.

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Was nutzt Dir ein Konto, wenn Du kein Geld hin und zurück überweisen kannst? (oT)

Sundevil @, Samstag, 12.12.2015, 08:30 vor 3708 Tagen @ software-engineer 2684 Views

- kein Text -

Mit Urlaub kombinieren? (kwT)

software-engineer @, Samstag, 12.12.2015, 09:42 vor 3708 Tagen @ Sundevil 2746 Views

kwT

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Rofl. Das Bankkonto mag zugriffsicher sein, aber du bist nicht zugriffsicher - weder bei der Hin- noch bei der Rückreise

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 12.12.2015, 10:30 vor 3708 Tagen @ software-engineer 2741 Views

kwT

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ägypten - mit HURGHADA-Urlaub kombinieren

Albert @, Samstag, 12.12.2015, 09:18 vor 3708 Tagen @ software-engineer 3044 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 08.01.2016, 16:00

Wo kann man ein sicheres Bankkonto haben, auf das die hiesige staatliche
Finanzmafia keinen Zugriff hat? Wäre die Eröffnung eines Bankkontos in
der Türkei - die ja nicht EU-Mitglied ist - eine gute Idee? Oder Russland?
Oder China? Schweiz und Luxemburg sind mittlerweile auch nicht mehr sicher.

10 % des Vermögen kann man da vllt. riskieren.

Ist Ägypten nicht zu instabil? (kwT)

software-engineer @, Samstag, 12.12.2015, 09:51 vor 3708 Tagen @ Albert 2471 Views

kwT

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Ägypten würde ich nur als ein "Buddelloch" benutzen

Albert @, Samstag, 12.12.2015, 13:14 vor 3708 Tagen @ software-engineer 2454 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 08.01.2016, 16:01

kwT

Ist natürlich nicht vergleichbar mit ehemals Schweiz oder Luxemburg...ich hab das als Tipp von jemandem, der da sein Geld parkt. Habe also keine privaten Erfahrungen.

Deshalb würde ich auf eine Summe limitieren, die man bei Ausfall verschmerzen kann. Singapur soll ja auch noch gehen.

L.Gr.

Albert

Unternehmen gründen und dann nach Asien

Piter @, Samstag, 12.12.2015, 15:39 vor 3708 Tagen @ Albert 2432 Views

Hallo,

ich schrieb es hier schon einmal. Aber ich bin der Überzeugung, dass es ausserhalb des EU und angelsächsischen Raumes, nur in Asien noch sicher ist und dort nur in den Steueroasen wie Hong Kong, Singapur und mit Einschränkungen auch Shanghai.

Sicher vor den Behörden und dem Zwangsenteignungszugriff. Was die Sicherheit der Guthaben betrifft, so muss jeder selbst schauen. Aber ich halte es für besser als irgendwelche Konten in der Türkei oder Afrika. Russland würde ich nicht wählen. Der Abwertungsdruck ist so stark, dass dort durchaus Kapitalverkehrskontrollen möglich sind. Jüngst musste ich selbst feststellen, dass meine Bank, ab einem bestimmten Betrag, keine Einmalüberweisung mehr annimmt, sondern nur in Tranchen schickt. Das hat die Bank einfach, ohne gesetzliche Grundlage, eingeführt. Gegen die sture Schaltermitarbeiterin, hat man da keine Chance und wenn man sich an oberer Stelle beschwert, verläuft es im Sande.

Um es ganz sicher zu machen, für Deutsche, könnte man auch eine Firmenkonstruktion vorschalten. Daher eine heimische Firma, wird von einer Offshore-Gesellschaft kontrolliert oder so ähnlich. Das Geld kann man dann auch direkt von Deutschland, über diverse Firmen, überweisen.

Es gibt bisher noch keine Möglichkeit, für die Finanzbeamten, dies zu kontrollieren. HK und SG halten meines Wissens dicht und wenn doch, bekommen sie nicht mehr als den Namen der Offshore und eines Treuhänders, bspw. auf den Britischen Jungferninseln oder Panama heraus.

Besser natürlich, wenn schon ein Verwandter, seinen Wohnsitz ausserhalb der EU unterhält.

Selbstverständlich sollte man keine Steuerhinterziehung begehen, sondern nur versteuertes Geld verschieben.

Die unrichtigen Angaben der Vermögensverhältnisse, dürften (bislang) weniger bestraft werden als direkte Steuerhinterziehung.

Vorrangig geht es erst einmal darum Systemrisiken zu streuen oder zu vermeiden.

In diesen Ländern kann man auch Schließfächer und Goldeinlagerungen nutzen. Dann ist es noch ein Stück sicherer.

Gruss
Piter

Südamerika

mh-ing @, Samstag, 12.12.2015, 10:03 vor 3708 Tagen @ software-engineer 3049 Views

Wo kann man ein sicheres Bankkonto haben, auf das die hiesige staatliche
Finanzmafia keinen Zugriff hat? Wäre die Eröffnung eines Bankkontos in
der Türkei - die ja nicht EU-Mitglied ist - eine gute Idee? Oder Russland?
Oder China? Schweiz und Luxemburg sind mittlerweile auch nicht mehr sicher.

Wie wäre es mit Südamerika? ZB. in Paraguay bekommt man >13% Zinsen auf´s Geld. Haken ist nur, dass man dort nicht so einfach ein Konto bekommt.
Jedoch ist zu beachten, dass man dann mit dem Geld voll im Währungsrisiko steht. Daher wohl eher etwas für Auswander oder für Spekulaten, nichts für die Rente.

Transfers

software-engineer @, Samstag, 12.12.2015, 10:07 vor 3708 Tagen @ mh-ing 2826 Views

Jedoch ist zu beachten, dass man dann mit dem Geld voll im Währungsrisiko
steht. Daher wohl eher etwas für Auswander oder für Spekulaten, nichts
für die Rente.

Das Konto ist eher für Transfers gedacht, weniger für die Rente.

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

möglich

mh-ing @, Samstag, 12.12.2015, 10:29 vor 3708 Tagen @ software-engineer 2726 Views

Transfers sind -wenn man denn ein Konto hat- gut möglich. Es ist ja nicht so, dass das irgendwelche Banken sind, sondern HSBC z.B. über die man dann tätig werden kann. Dann aber ist das mit der Verschwiegenheit so ein Thema.

Grundsätzlich ist das alte gute Bargeld die einzige Form der unüberwachten Geldaktion, alles andere ist immer überwacht. Selbst wenn eine Bank behauptet, es sei frei, wird das -auch wenn es aus Sicht der Bank stimmen sollte - der Grund sein, dass dann die Geheimdienste besonders an den Daten interessiert sind und noch eher und genauer überwachen als sonst.

Man kann sich in mehreren Methoden verstecken, eine ist die Nutzung spezieller Konten zur Tarnung, die andere sich in der Masse gut verstecken und nicht auffallen. Am allerbesten ist es aber wohl, selbst eine Bank zu gründen frei nach Brecht: Diletanten überfallen ein Bank, Profi´s gründen eine Bank.

ab 2017 automatischer Informationsaustausch aller OECD Staaten (oT)

Jermak @, Samstag, 12.12.2015, 11:12 vor 3708 Tagen @ software-engineer 2516 Views

- kein Text -

Gold bei der Einreise deklarieren?

software-engineer @, Samstag, 12.12.2015, 13:28 vor 3708 Tagen @ Jermak 2775 Views

Was passiert, wenn ein EU-Bürger mit 2 KG Gold aus dem Urlaub zurückkehrend am Flughafen München landet? Muss er das Gold deklarieren?

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Ja das muß er - entweder als Ware oder als Bargeld

Soham @, Samstag, 12.12.2015, 15:55 vor 3708 Tagen @ software-engineer 2463 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 12.12.2015, 16:30

Was passiert, wenn ein EU-Bürger mit 2 KG Gold aus dem Urlaub
zurückkehrend am Flughafen München landet? Muss er das Gold deklarieren?

Das kannst du auf der Homepage des Zoll nachlesen.

Bei der Einfuhr von Gold aus Drittländern werden Anlagemünzen, die im Ausgabeland als offizielles Zahlungsmittel gelten (z.B. Lunare, American Eagle, Marples usw.), wie Bargeld behandelt und sind bei einem Wert größer 10.000,00 EUR (es gilt der Tageshandelswert - nicht Nominalwert) unaufgefortert mit Bargelddeklaration (Formblatt steht zum Download auf der Zollseite) angemeldet werden. Falls du das nicht tust, wird konfisziert. Unter 10.000,00 EUR mußt du nix tun.

Goldbarren sind als Ware anzusehen und bei Wert größer 300,00 EUR zu verzollen. Da ist das Prozedere etwas komplizierter.

In jedem Fall mußt du den rechtmäßigen Besitz nachweisen können.

Gruß Soham

Es gibt weiterhin Möglichkeiten

Piter @, Samstag, 12.12.2015, 15:52 vor 3708 Tagen @ Jermak 2686 Views

OECD Länder sollte man umgehen:
http://www.oecd.org/about/membersandpartners/

Singapur, China, HK, Russland sind (noch) keine OECD Staaten.

Es wird auch weiterhin Länder und Inselstaaten geben, die aus der Enteignungspolitik der EU, großen Nutzen ziehen wollen.

Selbst innerhalb der EU, machen nicht alle, den Irrsinn mit.
Man schaue nur die Unternehmensbesteuerung Irlands an.

Alsi ich glaube, schon aus Eigeninteresse der Finanzmafia und Politiker, wird es immer wieder Möglichkeiten geben, den Zugriff zu vermeiden.

In letzter Konsequenz muss man aber auch bereit sein, sein Heimatland zu verlassen. Weil der Staat notfalls den Steuerverdächtigen einfach in Haft nimmt und ihn komplett durchleuchtet.

Gruss
Piter

Auslandskonto

Leserzuschrift @, Samstag, 12.12.2015, 14:16 vor 3708 Tagen @ software-engineer 3007 Views

Nichts leichter als das:
Ein Ausländer-Namenskonto im schönen Österreich.

Mit weltweit gültiger Kreditkarte zum Bezahlen (woher das Geld kommt, interessiert kein Schwein).

Allerdings 20% Pauschalzins auf eventuelle Kapitalerträge - nicht auf das Kapital!

Gruß! webmax

In größerem Rahmen ist Panama interessant, früher "die Schweiz Südamerikas" genannt. Kontoeröffnung persönlich vor Ort, oder durch Bevollmächtigten Kann man heute nicht mehr sagen - wegen der denunzierenden Schweiz!

Kommunizierende EU-Finanzmafia

software-engineer @, Samstag, 12.12.2015, 14:38 vor 3708 Tagen @ Leserzuschrift 2707 Views

woher das Geld kommt, interessiert kein Schwein

Wirklich nicht? Was ist mit dem EU-weiten Austausch zwischen den staatlichen Finanzmafia-Abteilungen?

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Bankkonto

Leserzuschrift @, Samstag, 12.12.2015, 16:03 vor 3708 Tagen @ software-engineer 2724 Views

Zur näheren Erläuterung:

Jeder Deutsche darf Konten im Ausland haben.
Für Namenskonten in Ö gilt das Doppelbesteuerungsabkommen und
bei Zinserträgen eine 20%ige Pauschalsteuer.

Damit kann man per Kreditkarte weltweit bezahlen (und es interessiert auch in D niemanden, woher das Geld beim Einzahlen kommt).
Der "EU-Austausch" läuft ins leere, wenn keine Zinserträge gemeldet werden. Kontostände des Urlaubskontos können nur im begründeten Verdachtsfall der Steuerhinterziehung erfragt werden.

Für größere Vorhaben empfehle ich weiter Panama, der Kurtzbrief-Nachfolger jetzt Singapore: http://www.kurtzsuccessors.com/html/PDF/singapur.pdf

Die Schweiz ist total out!

es lebe die Schweiz;-)

siggi, Samstag, 12.12.2015, 15:31 vor 3708 Tagen @ Leserzuschrift 2685 Views

Hallo webmax,

kleine Korrektur. Pananma, wenn schon, dann die Schweiz Mittelamerikas! Ist aber schon Costa Rica<img src=" />

Als Schweiz Südamerikas wurde übrigens früher Uruguay bezeichnet.

LG

siggi

In größerem Rahmen ist Panama interessant, früher "die Schweiz
Südamerikas" genannt. Kontoeröffnung persönlich vor Ort, oder durch
Bevollmächtigten Kann man heute nicht mehr sagen - wegen der
denunzierenden Schweiz!

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.