TTIP wird deutsche Bauern zerstören!

Leserzuschrift @, Donnerstag, 10.12.2015, 19:08 vor 3709 Tagen 4327 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 10.12.2015, 20:25

Werte Foristen,
normalerweise sind MSM meist nicht empfehlenswert hier verlinkt zu werden aber ich möchte eine Ausnahme machen und den aktuellen TTIP-Artikel der sueddeutschen zur Diskussion stellen.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/freihandelsabkommen-das-ei-aufreisen-1.2774710

TTIP wird dafür sorgen, dass amerikanische Bauern in Milliardenhöhe ihre Produkte nach Europa exportieren können – sogar Milch und frische Eier. Für die deutschen bzw. europäischen Bauern wird das eine Katastrophe bedeuten und viele in den Untergang treiben.

Nach der Ukrainekrise, die gegen deutsche/europäische Interessen herbeigeführt wurde, ist TTIP wieder gegen unsere Interessen gerichtet und ausschließlich für die Amerikaner lobenswert, aber unsere Politiker machen wieder sehenden Auges mit, ohne dass diese gestoppt werden.

Ich finde es erschreckend, dass viele Menschen dazu schweigen!

Über eine Diskussion würde ich mich freuen!

Viele Grüße
Matthias

Das Problem dabei

Kaladhor @, Münsterland, Donnerstag, 10.12.2015, 19:24 vor 3709 Tagen @ Leserzuschrift 3520 Views

ist doch, dass selbst wenn hier Hunderttausende gegen TTIP auf die Strassen gingen, es im Endeffekt doch nichts ändern würde, denn die oberen Zehntausend werden mit TTIP den Reibach ihres Lebens machen.

Man erinnere sich, mit welchen Scheinargumenten gearbeitet wurde (-> Chlorhühnchen), um Kritiker in den Medien lächerlich zu machen. Aber selbst das war schon gar nicht mehr erforderlich, weil die breite Masse nicht einfach nur schläft dank so "genialen" Sendungen wie Dschungel-Camp und Co, sondern vielfach bereits im Koma liegt.

In einigen Jahrzehnten/Jahrhunderten werden Historiker wahrscheinlich unsere heutige Zeit als eine scheindemokratische Phase vor dem Kollaps bezeichnen. Allein die Vielzahl an Verhandlungen, die striktesten Geheimhaltungsvorgaben unterliegen sind doch eigentlich mit einer Demokratie in keinster Weise in Einklang zu bringen. Das aber selbst das die Bürger nicht aufscheucht....naja, siehe Abschnitt vorher.

Es wird sicherlich in der Zukunft auch festgestellt werden, dass es in allen westlichen Ländern Wahlmanipulationen im ganz großen Stil gegeben hat. Aber auch das fällt derzeit niemanden auf. Wie denn auch, neben Hamsterrad und Koma-Fernsehen ist kein Platz mehr für sowas.

Gruß,
Kaladhor

PS:
Das sich die ganzen großen Medienkonzerne selbstverständlich auch in den Händen der oberen Zehntausend befinden, ist natürlich ein glücklicher Zufall, nicht wahr?

Wer Ironie, Sarkasmus, Zynismus oder eine beliebige Kombination davon hier findet, kann das gerne behalten. ;)

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

TTIP zu stoppen, wäre schon möglich

Leserzuschrift @, Donnerstag, 10.12.2015, 20:15 vor 3709 Tagen @ Kaladhor 3036 Views

Hallo Kaladhor,

TTIP zu stoppen, wäre schon möglich! Die deutschen und französischen Bauern müssten sich eigentlich nur zusammenschließen und zum Generalstreik aufrufen. Dazu müssten Autobahnen und die Hauptverkehrsknoten des Bahnnetzes stillgelegt werden. Die Franzosen haben in so etwas unglaublich viel Erfahrung.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit würden sich viele hunderttausend Menschen diesem Generalstreik anschließen denn niemand will TTIP haben.

Schon nach kurzer Zeit würde das ganz massive negative Auswirkungen haben und „das System“ müsste umschwenken und einknicken.

Die wollen TTIP schon im Jahr 2016 durchwinken – sprich – in ein paar Monaten und nach den negativen Auswirkungen der Russland-Sanktionen auf die europäischen Bauern (30 Prozent Einbuße) würde TTIP der Genickschuss darstellen und sie in den Untergang treiben.

Ich selbst bin kein Landwirt aber ich finde es schrecklich was gerade überall passiert.

Wir müssen das stoppen!!!

Gruß Matthias

Wir dürfen TTIP nicht stoppen!!!

Langmut @, Donnerstag, 10.12.2015, 22:49 vor 3709 Tagen @ Leserzuschrift 3153 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 10.12.2015, 23:00

Hallo in die Runde,

je eher dieses aktuelle degenerierte System im Orkus der Geschichte landet, desto früher haben unsere Kinder und Enkel wieder eine Möglichkeit, ein wahrhaftiges Leben aufzubauen.

Fördert TTIP![[top]]

Sonst dauert dieser Abstieg noch ewig, und ich möchte liebend gerne in zehn Jahren etwas anderes vorfinden als diese permanente Fortsetzung der katastrophalen Verlogenheiten.

Alle Kaiser dieser Welt sind nackt.

Gruß
Langmut

--
Skat- und Schafkopfweisheit: Besser geimpft als überhaupt keinen Stich.

Der Unterschied zwischen schlau und dumm.
Ein schlauer Mensch kann sich dumm stellen.

Arbeit finde ich gut, da könnte ich anderen stundenlang zuschauen.(Diogenes von Sinope)

Es würde ein einziger europäischer Schurkenstaat reichen

re-aktionaer @, Donnerstag, 10.12.2015, 19:57 vor 3709 Tagen @ Leserzuschrift 3295 Views

Der seinen Geheimdienst gegen jene Politschranzen ansetzt die mit einem JA zu TTIP stimmen. Wenns ums überleben geht oder um die persönliche wirtschaftliche und soziale Existenz, ist schnell Schicht im Schacht mit Hochverrat.

Kein Untergang in Sicht. Das Problem ist ein anderes.

Brauer @, Donnerstag, 10.12.2015, 20:22 vor 3709 Tagen @ Leserzuschrift 3488 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 10.12.2015, 20:38

TTIP wird dafür sorgen, dass amerikanische Bauern in Milliardenhöhe ihre
Produkte nach Europa exportieren können – sogar Milch und frische Eier.

Dazu ist es ja gedacht. Und natürlich auch andersherum.
Da sich, im Gegensatz zu den USA, im westlichen und südlichen Europa kleinräumliche Landwirtschaftsstrukturen erhalten haben, bzw. diese mit enormen EU-Subventionen erhalten werden, würde das insbesondere dort zu einem kaum zu bewältigenden Effektivitätsdruck führen.
Da denke ich vor allem auch an Frankreich, das ja bisher recht günstig wegkommt.
Vermutlich spielen da einige Europapolitiker heimlich über Bande, denn da der Subventionismus innerhalb der EU kein Ende fand, könnte ihm TTIP den Garaus machen.

Für die deutschen bzw. europäischen Bauern wird das eine Katastrophe
bedeuten und viele in den Untergang treiben.

Zunächst ja.
Danach führt es zu großflächigerer Bewirtschaftung und zu weniger Arbeitskräften in der Landwirtschaft. Die dann woanders effektiver einzusetzen sind.

Nach der Ukrainekrise, die gegen deutsche/europäische Interessen
herbeigeführt wurde, ist TTIP wieder gegen unsere Interessen gerichtet und
ausschließlich für die Amerikaner lobenswert, aber unsere Politiker machen
wieder sehenden Auges mit, ohne dass diese gestoppt werden

Die Politiker verkaufen da etwas ganz anderes als Chlorhühnchen:
Einen Weg um Subventionen zu vermeiden, und obendrein endlich ([[sauer]]) Gentechnik einführen können zu müssen.
Sobald mittels TTIP Druck auf die Landwirtschaft ausgeübt wird, werden die Bauern nach Subventionen rufen. Diese werden durch TTIP aber effektiv unterbunden, womit eine Angleichung der Produktionsmethoden erfolgen muss.
Heißt im Klartext: Hecken weg, größere Felder, weniger Betriebe, Gentechnik.
Will zwar keiner haben, aber es wird dann halt "alternativlos".
Um zu sehen wie das ausschaut, muss nur den Blick nach Osten wenden (z.B. auf die ehemalige DDR), oder noch weiter in die Ukraine.

Als Brauer habe ich vor allem auch Bedenken um das Reinheitsgebot, das derzeit sowieso schon recht weiträumig ausgelegt wird.
Trotz aller Beteuerungen vermute ich, dass nach Schaffung einer rechtlichen Basis, heimlich still und leise über die Supermarkt Eigenmarken Bier eingeführt würde, welches mit
- gentechnisch verändertem Getreide
- künstlich erzeugten Bitterstoffen (haltbarer, besserer Schaum)
- Zuckeranteilen (billig, bringt aber keinen Geschmack)
- Vitamin C und/oder Sulfit (Antioxidantien)
- Konservierungsstoffen
usw. hergestellt wurde.

Zwar steht demgegenüber der "Craft Bier"-Trend, aber auch der verleugnet in weiten Teilen die Relevanz des RHGs. Obwohl ich mich durchaus in diese Strömung mit hineinzähle,
reift doch gerade ein 15% starkes Bier in einem Whiskyfass in meinem Keller [[zwinker]], stört mich manchmal die Einstellung von wegen "Der neue Trend aus USA, denn hier gibt's ja nix Vernünftiges".
Da wurde halt vergessen, dass es in den 80ern in den USA keine mittelständischen Brauereien gab, während in Deutschland nicht weniger als einige hundert bestanden und bestehen, die in weiten Teilen individuell unterscheidbare Produkte bieten.
"Snob oder Fusel!" ist es, was da für die Zukunft droht.

Zudem hat der Deutsche Brauerbund vor einiger Zeit den Özdemirs Cem zum Bierbotschafter gemacht. Wo der doch von sich gibt: "Wir wollen TTIP und CETA stoppen und auf transparenter Grundlage neu verhandeln."
Was man davon zu halten hat ist wohl absehbar.
Immerhin wurde ihm nach dem Skandälchen mit Hanfpflanze auf dem Balkon eine Hopfenpflanze geschenkt [[freude]]. "Nicht nur legal, sondern auch gesund!" stand glaube ich daneben.

Der dumme deutsche Kunde zerstört den deutschen Bauer!

Leser23 @, Donnerstag, 10.12.2015, 22:56 vor 3709 Tagen @ Leserzuschrift 3072 Views

Produkte nach Europa exportieren können – sogar Milch

Will mal sehen, wie die Amis Milch in Glasflschen über den Teich bringen wollen.

Wer etwas anderes, als Getränke in Glasverpackungen kauft, DER zerstört die Lebensgrundlage der Lebensmittelerzeuger vor Ort, ja und seine Gesundheit auch und die Gesundheit seiner ungeborenen Kinder obendrein, aber das war ihm ja schon immer egal!

Da kann man den Amis und TTIP keine Schuld geben, die Nutzen in dem Fall nur die Dummheit des deutschen Konsumenten aus!

Macht Euch nur mal den Spass, und zählt im Supermarkt die Tetrapack/Plastikverpackungen im Vergleich zu den Glasverpackungen.

Diese Quote ist die Quote der Relation Intelligenter und bzgl. Ernährungsgrundwissen völlig naiver blauäugig ungebildeter deutscher Konsumenten!

Mit der richtigen Verpackungswahl (also Glas) im Supermarkt kannst Du alles, wirklich alles, was von weit her kommt ausschalten!

Der Kunde hat es in der Hand, dass sie sich große Teile von TTIP in die Haare schmieren können!

Sowie:
Bedenke, daß deutsche Brötchen (also die hier aufzubackenden Rohteiglinge) völlig ohne TTIP heute überwiegend aus China kommen!

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Wie sieht es mit Weinflaschen aus?

Hasso, Donnerstag, 10.12.2015, 23:15 vor 3709 Tagen @ Leser23 2996 Views

bearbeitet von Hasso, Donnerstag, 10.12.2015, 23:41

Produkte nach Europa exportieren können – sogar Milch


Will mal sehen, wie die Amis Milch in Glasflschen über den Teich bringen
wollen.

Wer etwas anderes, als Getränke in Glasverpackungen kauft, DER zerstört
die Lebensgrundlage der Lebensmittelerzeuger vor Ort, ja und seine
Gesundheit auch und die Gesundheit seiner ungeborenen Kinder obendrein,
aber das war ihm ja schon immer egal!

Lieber Leser23,
ich kaufe oft volle Weinflaschen aus Glas, aber IMMER nur aus regionaler Produktion hier vor Ort (Umkreis 500 Meter bis 25 km).

Übrigens... Direktkauf vom Winzer in 500 Meter Entfernung ist Geldverschwendung... exakt die gleiche Buddel gibt es bei Kaufland 0,30 Euro billiger. Dort muss ich sowieso hin.
Aber wenn ich das dem örtlichen Winzer erzähle, guckt er wie die Sau in die Uhr[[freude]]
Dem geht es eben einfach zu gut, oder?

Wenn ich dann durch die hiesigen Einkaufsmärkte schlendere, sehe ich, dass vergleichbare Weinflaschen aus Chile, Südafrika, Australien, Kalifornien oft (sehr) viel billiger sind als mein regionales Gesöff. Abgefüllt im Erzeugerland!
(z.B. 0,75 l Merlot aus der Pfalz: 5 Euro mindestens... Merlot aus Südafrika: 2,49 Euro bei Lidl)

Wie passt das mit Deiner Betrachtung zusammen?
Warum soll es mit Milch anders sein?
Beste Grüße
Hasso

Ist Wein überhaupt Lebensmittel?

Leser23 @, Freitag, 11.12.2015, 10:17 vor 3709 Tagen @ Hasso 2420 Views

Nein, Spass beiseite!


Den Wein hatte ich in meiner Überlegung nicht drin, da er im Regelfall nicht zum Grundnahrungsmittel zählt.

Das mag bei Dir anders sein, verstehe ich, aber es gibt Menschen, die das anders leben.

Vinum luc senum!

(und die schauen ggw. eh nicht so auf den Preis, wobei ich mich dann frage, wer eigentlich die Flaschen zu 2,49 kauft? Sodann finde ich heraus, daß dadurch nicht eine einzige Flasche hochwertigen Weines weniger verkauft wird, weil es schlicht eine ganz adere Käuferschicht ist. Du wirst morgen nicht eine 2,49 Euro Flasche mit Freunden kredenzern wenn Du gestern in Gesellschaft noch eine 35,00 Euro Flasche gefeiert hast!)

Weiterhin bestätigt die komfortable Existenz Deines Hauptlieferanten, daß ihn der chilenische oder kalifornische Wein in seiner Existenz nicht bedroht.

Aber einfacher ausgedrückt, ist der Verpackungsanteil Glas, zumal mit Rücknahmeverpflichtung bei einem hochpreisigerem Produkt %ual geringer, deshalb weniger ins Gewicht fallend.

Die Milch in Flaschen kostet hierzulande zwischen 90 ct bis zu 1,35 ganz grob. Da verkauft kein Amerikaner eine Flasche für 2,49 und wenn nicht in der Form und Masse, daß es das Leben der hiesigen Erzeuger beeinträchtigt!

Die amerikanische Cola in Glasflaschen kommt in Europa m.W. ausschließlich aus Europa. Also hier der Beweis, daß es wirtschaftlich mit Glas über den Teich bei einem Artikel unterhalb des Weindurchschnittspreises gelingt.

Und der Anteil verkaufter Liter Cola durch Glasflasche/Plastikflasche bei der nämlichen Cola liegt bei gefühlt 1:20 womöglich sogar eher 1:40!

Ich hatte früher oft eine Limonade in Glasflaschen gekauft, die ich ausgesprochen gut fand!
Ich kaufte davon signifikant viel!
Plötzlich gab es sie nur noch in Plastikflaschen und dazu noch irgendeine Eigentümerveränderung (Konzern kaufte auf, oder so, keine Ahnung).

Seither verkauft diese Firma jedenfalls an mich keinen einzigen Zentiliter mehr!
Ich verlagerte meine Kaufgewohnheit zu einem anderen Glasflaschenanbieter.

Mit Joghurt ganz genauso!

Wer nur Müll fressen will, und diesen überwiegend kauft, wird zuletzt auch nur noch Müll zu kaufen bekommen!
Gestern sah ich für wenige Sekunden eine Cleber Klaus Produktion über Supermärkte in Detroit.
Dort wird grad der deutsche Schrebergarten neu erfunden, nur kommerzialisiert und nicht so genannt!
Grund, es gab im erreichbaren Supermarkt nur noch Tüten-Kartoffelchips als gemüseähnlichstes Grundnahrungsmittel.
Chips machen wohl sogar ab und an satt, aber sind nun mal weder Blumenkohl noch Apfel noch eigentliche Kartoffeln.

Da die Kunden in Detroit in nämlichen Viertel, ihr Gemüse, was es früher im Markt durchaus noch gegeben hat, einfach nicht mehr KAUFTEN, also nachfragten, der Verlust des Marktes bei Frischwaren einfach zu hoch im Vergleich zum Gewinn war, wurde Gemüse, oder verderbliche Ware schlicht ausgelistet!

Lidl, Aldi und Co. führen z.B. keine glasverpackte Frischmilch!

Ergo sehen mich diese Läden nicht von innen!

Wenn ich also auf gesunde Ernährung in Korrelation zu regionalen Erzeugern, die am Leben bleiben sollen, Wert lege, kann ich mich nicht über TTIP beschweren und weiterhin ausschließlich zu Aldi Lidl und Co., also TTIP Sortiments- optimierten Supermärkten einkaufen gehen!

Das zu erkennen bedarf es keiner tiefgründigen Überlegung, da kommt man nach 5 Minuten drauf. Wer aber nur an der Uni sich Vollsülzen lässt Bulimielernen realisiert und noch nie einen eigenen Gedanken kreiert hat, da ihm noch gar keine Idee oder Notwendigkeit zu eigenen Gedanken kam, der geht halt zu den TTIP Demos und denkt, daß er damit alles getan hat, um der eigenen gefühlten Gerechtigkeit auf die Sprünge zu helfen!

Ich erinnere an die Shell Plattform Kaufverweigerungsaktion.

Die Wahl, (politisch) die ich wirklich in der Hand habe, und die zu entsprechenden Maßnahmen führt, ist die Wahl, beim Griff ins Regal!

Und wenn ich in einen Markt gehe, der gar keine Regale hat, dann bin ich bei der Vorauswahl schon gescheitert!

Was nicht passieren darf, um das noch dazu zu sagen, ist, daß plötzlich alle nur noch Glasverpackungen nachfragen.

Das ist im Zweifel gar nicht lieferbar!

Denn die Produktionskapazitäten sind so gar nicht vorhanden oder ausgelegt!

Schlimmer noch, jene, die dies so liefern würden zu Investitionen u.U. gezwungen, die erst durch nachhaltiges Kaufverhalten wirklich begründbar wären.

Und diese Nachhaltigkeit wird es nicht geben, siehe Shell, die ja alle ihre Kunden wieder zurückgewonnen haben.

Ein langsamer Prozess allerdings, der eine gesunde Entwicklung widerspiegelt, der wirkt für dann sicher unvermeidliche Investitionsentscheidungen glaubhafter.

Dafür reicht es aber nicht, nur die großen, ordentlich ausgestatteten Märkte, die eigentlich nur mit dem Auto erreichbar sind Kaufland, Globus, Real zu frequentieren, wird wegen der Autoerfordernis auch kaum möglich sein.

Aber sich bei der Wahl zwischen Edeka, Tengelmann, Rewe auf der einen, oder Discounter Aldi, Lidl, Penny, Norma, Diska auf der anderen Seite sich für die besser Sortierten zu entscheiden, wird das eigene Leben in Zukunft bzgl. der Ausgangsfrage prägen.

Die Produkte der deutschen Landwirte sind nun mal einfach bei erstgenannteren besser positioniert und gelistet!

Das war, letzter Gedanke dazu, auch die Krux bei der Enterung des schweizer Marktes von Aldi und Lidl.

Der Preis des Einstieges war die Listung schweizer Produkte!

Ist der richtige Gedanke aber nur ein winziger Schritt zurück aus einer grundlegend falschen Richtung.

Wer als Schweizer bei Migros einkauft, wird sich seine schweizerischen Vielfalt wirklich erhalten, gesünder bleiben, wohlhabender und länger leben.
Wer zu den neuen Märken aus Deutschland geht, trägt zur Zerstörung der schweizerischen Lebensmittelfülle und Qualität (1) bei, letztlich zur Wohlsandsabsenkung in Gänze, denn der nicht mehr produzierende schweizerische Bauer, geht auch als Kunde der Bank, des Autohauses, des Theaters, des Buchhandels des ÖPNV usf. verloren.


(1)
Dazu nur mal ein Beispiel:
Warum gibt es in der Schweiz 100 Sorten Schokolade, die alle besser sind, als die 20 Sorten deutscher Schokolade?
Warum hat ein so kleines Land überhaupt so viel mehr Sorten als so ein großes Land?
Warum kaufen deutsche Kunden, die Wahl haben, sodann keine deutsche Schokolade mehr?
Ich kenne sogar welche (Deutsche), die schmeißen an sie geschenkte deutsche Schokolade weg und erklären den Schenkenden, daß es eine Frechheit wäre, so was zu verschenken!

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Wein ist kein Lebensmittel laut Umsatzsteuergesetz. Die USt liegt bei 19%. (oT)

SevenSamurai @, Freitag, 11.12.2015, 23:37 vor 3708 Tagen @ Leser23 1870 Views

- kein Text -

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Genau das ist doch gewünscht, dann können Nestle

Domac @, Samstag, 12.12.2015, 06:44 vor 3708 Tagen @ Leserzuschrift 1650 Views

und die Energieversorger die Ställe und Flächen billigst einsammeln.

GrüßeD

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Wandere aus, solange es noch geht.