Beate Zschaepe sag aus. mTmL

Dragonfly @, Mittwoch, 09.12.2015, 11:59 vor 3711 Tagen 6310 Views

Ihr habe es sicher mitbekommen:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-im-liveticker-heute-sagt-beate-zschae...

Ihre Aussage bleibt bisher etwas blass. Es ist Ihrer Sicht der Dinge. Wobei es heftig ist, dass die Frau schon mittlereile 4 Jahre im Gefaengnis ist. Ich fuerchte, dass sie in Deutschland keinen fairen Prozess bekommt.Alleine der Vorwurf, durch Ihre "Familienfassade" unterstuetzend gewirkt zu haben, scheint mir dubios. Ingesam eher ein Muenchhausen Effekt, denn nur wenn Sie dabei war, war es kriminelle Bandenbildung/Terroristische Vereinigung (mehr als zwei Personen).


Basierend auf Ihren Einlassungen, duerfen wir uebrigens den "Wer nicht fragt bleibt dumm" Komiker endlich als Wirrkopf verabschieden. [[freude]] Aber das habe ich ja schon immer gesagt.

Leaked Akte

tar ⌂ @, Gehinnom, Mittwoch, 09.12.2015, 12:42 vor 3711 Tagen @ Dragonfly 6543 Views

von Anonymous auf Facebook, heute 10:19 Uhr geteilt:

#‎Leak‬ NSU-Mordserie, die Tat von drei durchgeknallten Rechtsradikalen oder Staatsterrorismus par Excellence, verübt durch Geheimdienste? Der Mord an Michel Kiesewetter in Heilbronn scheint der Schlüssel zu sein. Soeben wurden 245 Seiten streng vertrauliche Ermittlungsakten des Landeskriminalamtes Baden-Würtemberg geleakt.

Download PDF Datei:
- Mirror 1
- Mirror 2

Gruß!â„¢

--
Gruß!™

Time is the school in which we learn,
Time is the fire in which we burn.


BTC: 12aiXGLhHJVETnmGTLbKtAzJNwqh6h6HN4

und?

Dragonfly @, Mittwoch, 09.12.2015, 13:05 vor 3711 Tagen @ tar 5192 Views

Auf welcher Seitenzahl wirst Du stutzig?

Gruss DF

Keine Sorge, @tar ..

nereus @, Mittwoch, 09.12.2015, 14:50 vor 3711 Tagen @ tar 4840 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 09.12.2015, 15:27

.. beim Fatalist ist die Sache aller bestens aufgehoben.

Hallo tar!

Ich habe nur Bruchstücke gelesen - die Materie ist sehr umfangreich – aber was ich las, ist Stoff für einen fetten, aber schwer verkäuflichen Wälzer und wenigstens eine Krimireihe mit dem Titel “Wie tarnt man eine Verbrechenserie mit staatlicher Hilfe?“

Weder Serie noch Buch würden Renner werden, weil man hier mit umfangreicher krimineller Struktur konfrontiert wird und das strengt an beim Nachdenken und Kombinieren.
Schlafschafe dagegen wollen viel lieber Hollywood mit simplen Storys und absehbarem Ausgang und natürlich mit dem Sieg des Guten über das Böse. [[freude]]

Der Youtube-Fatalist – falls er das Original ist – erinnert mich ein wenig an @Tassie.
Stimmlich ziemlich ähnlich und auch die Optik ist nicht sehr weit weg.

Daher auf diesem Wege allerbeste Grüße in die andere Dimension an @Tassie und @Euklid.
Ich kann Euch sagen, Ihr verpaßt absolut nichts.
Der ganz reale Irrsinn steigert sich nahezu täglich.
Aber, Ihr wißt ja - WIR SCHAFFEN DAS! [[zigarre]]

mfG
nereus

Ich wußte gar nicht, daß Putin vor Ort war den Mord persönlich organisiert hat!

Griba @, Dunkeldeutschland, Mittwoch, 09.12.2015, 13:53 vor 3711 Tagen @ tar 5086 Views

Siehe Phantombild Seite 47 [[lach]]

Soviel zum Wahrheitsgehalt von Zeugenaussagen, wenn diese nicht unmittelbar nach dem Geschehen erlangt werden können.

--
Beste Grüße

GRIBA

im Westen nichts Neues

nereus @, Mittwoch, 09.12.2015, 13:00 vor 3711 Tagen @ Dragonfly 5598 Views

Hallo Dragonfly!

Du schreibst: Ihre Aussage bleibt bisher etwas blass.

Das war doch zu erwarten oder meinst Du sie wollte sich in Kürze mit zweimal Uwe und einmal Florian über das Dasein im Irdischen unterhalten. [[zwinker]]

Es ist Ihrer Sicht der Dinge.

Nie und nimmer!
Es ist eine von den Mitwissern zurecht gebastelte Story, die ganz selten stimmen dürfte.

Wobei es heftig ist, dass die Frau schon mittlerweile 4 Jahre im Gefaengnis ist. Ich fuerchte, dass sie in Deutschland keinen fairen Prozess bekommt.

Immer noch besser als sich die Radieschen von unten zu betrachten.

Basierend auf Ihren Einlassungen, duerfen wir uebrigens den "Wer nicht fragt bleibt dumm" Komiker endlich als Wirrkopf verabschieden. Aber das habe ich ja schon immer gesagt.

Großer Gott, das ist doch wohl nicht Dein Ernst?
Was viele Leute seit Jahren Puzzle-Teilchen für Puzzle-Teilchen zusammentragen haben ist nur heiße Luft und das Geschreibsel einer Involvierten – die nicht mal das Rückgrat hat live vorzutragen - bringt wohl jetzt Licht ins Dunkel?
Das ist doch der Witz des Jahres!
Diesen Schwachsinn hätte sie schon vor 3 Jahren absondern können und das hätte viel Geld des Steuerzahlers gespart.

Hier nur ein kurzer Auszug aus dem "verdorbenen Brei" als kurze Geschmacksprobe.

Bei dem Anschlag auf zwei Polizisten in Heilbronn, bei dem die Beamtin Michèle Kiesewetter getötet wurde, sei es darum gegangen, an die Dienstwaffen der Polizisten zu gelangen. Für die Tat seien Mundlos und Böhnhardt verantwortlich. Die beiden seien mit ihren Pistolen unzufrieden gewesen und hätten Kiesewetter und auch ihren Kollegen deshalb töten wollen. Als sie im Nachhinein davon erfahren habe, sei sie fassungslos gewesen und habe auf die beiden Männer eingeschlagen.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/beate-zschaepe-im-nsu-prozess-was-sie-ausgesagt-h...

Die lügt doch wie gedruckt – aber möglicherweise unter enormen Druck, so daß man fast Mitleid bekommen kann.
Wenn die von einem gutinformierten Anwalt befragt würde, käme sie nach 45 Sekunden in extreme Schieflage. Da ist auch der Grund, warum alles schriftlich fixiert wird.
Das herrschende Schweinesystem will das Trugbild für immer zementieren. [[kotz]]

mfG
nereus

Tragikomik

Leisereiter @, Mittwoch, 09.12.2015, 15:18 vor 3711 Tagen @ nereus 4643 Views

Die lügt doch wie gedruckt – aber möglicherweise unter enormen Druck,
so daß man fast Mitleid bekommen kann.
Wenn die von einem gutinformierten Anwalt befragt würde, käme sie nach
45 Sekunden in extreme Schieflage. Da ist auch der Grund, warum alles
schriftlich fixiert wird.

Ich glaube nicht mal, dass sich ihre Überlebenschancen durch diese "Aussage" (ist eigentlich keine, da von dritter Person verlesen) verbessert haben.
Sie weiß zu viel. Sei es im Gefängnis unter Haftkolleginnen oder Wärtern gegenüber, oder später nach einer evtl. Haftentlassung könnte sie "auspacken".

In Österreich gab es einen Einzeltäter namens Franz Fuchs. Und damit er nicht später einmal versehentlich aus seiner Einzeltäter-Rolle fällt, hat er sich im Gefängnis pflichtschuldigst erhängt. Wie er den Knoten knüpfen konnte, obwohl er seit einem Sprengstoffunfall anlässlich seiner Verhaftung keine Hände mehr hatte, interessiert heute keinen mehr.

Zeitstrahl der Erkenntnis

Isländer @, Sonntag, 27.12.2015, 00:02 vor 3693 Tagen @ nereus 4038 Views

.. beim Fatalist ist die Sache aller bestens aufgehoben...

Hallo tar!

Ich habe nur Bruchstücke gelesen - die Materie ist sehr umfangreich –
...
Aber, Ihr wißt ja - WIR SCHAFFEN DAS! [[zigarre]]

mfG
nereus

Hallo nereus,

weihnachtlicher Gruß an Dich.

Habe mir mal

http://www.dasgelbeforum.net/posting.php?id=385720&page=0&category=all&orde...

die geleakten Akten

http://www74.zippyshare.com/v/vyohAWCo/file.html (PDF bitte downloaden.)

durchgesehen.
Und mit einem Zeitstrahl versehen.

Viele Augen sehen mehr als 2.
Greife mir bitte mal im Rahmen eines zeitlich begrenzten Projektmanagement unter die Arme.
Alle anderen Foristen, auch der in letzter Zeit rare @CM herzlich eingeladen.

Ich erhoffe mir, dass am Ende dieser Lektüre jeder Mitleser versteht, warum die geleakten Akten vertraulich sind.

Der Passus Cnactus ist der 08.11.2011, der Todestag von Mundlos und Böhnhardt.

Habe mal eine durch Jeden selbst recherchierbare Zusammenfassung der plötzlich ab 04.11.2015 eingestellten Ermittlungen erstellt.

Wir erinnern uns, am 08.11.2011 wurden in Stregda 2 Leichen in einem Wohnmobil gefunden.
Da wusste noch „Keiner“ wer "die" waren.


Jedoch, 4 Tage vorher, wurden alle Erfolg versprechenden Ermittlungen wie von Geister Hand eingestellt.

Urkomisch die Auszüge aus den Ermittlungsakten.


Fall 1

In der darauf durchgeführten Vernehmung berichtete der Hinweisgeber, dass er ver-
mutlich gegen 14:30 Uhr im Bereich der Kreuzung Sontheimer Brücke/Sontheimer
Straße zu Fuß unterwegs gewesen sei. Dort sei ihm ein am rechten Fahrbahnrand ab-
gestelltes Fahrzeug aufgefallen. Ein Mann saß am Steuer, habe sich jedoch über das
Steuerrad gebeugt, so dass ihn der Hinweisgeber nicht genau sehen konnte. Er sei
noch etwa vier bis fünf Meter hinter dem Auto gewesen, als er sah, wie von der gege-
nüberliegenden Straßenseite eine männliche Person quer über die Straße direkt auf
das abgestellte zu rannte.
Der Zeuge konnte deutlich sehen, wie sich der Fahrer vom Fahrersitz aus nach hinten
beugte und die hintere rechte Tür des Fahrzeugs aufstieß. Der Typ, der über die Stra-
ße gerannt sei, bewegte sich zu der geöffneten Türe hinten rechts. Auf Höhe der Tür-
öffnung hechtete er mit dem Kopf voran ins Fahrzeug. Gerade in diesem Augenblick
habe der Fahrer „dawei, dawei" gerufen. Die Türe sei geschlossen worden und der
Fahrer sei mit quietschenden Reifen losgefahren, habe auf der Sontheimer Straße ge-
wendet und sei bis zur Sontheimer Brücke gefahren, wo er nach rechts in Richtung
Klingenberg abbog. Dort verlor der Zeuge das Fahrzeug aus den Augen.
Der Mann, der auf das Auto zu gerannt sei, sei 28 bis 30 Jahre alt gewesen, ca.
180cm groß, schlanke Figur und kurzes, glattes, hellblondes Haar, in der Mitte geschei-
telt. Er trug weder Bart noch Brille. Vermutlich hatte er auf dem rechten Unterarm eine
Tätowierung mit dem Motiv: „Kreuz auf Hügel". Der Mann habe ein weißes T-Shirt ge-
tragen, das im Bereich der Oberarme ziemlich stramm die Oberarmmuskulatur um-
spannte. Er wirkte sehr durchtrainiert. Er habe eine beige Hose getragen, die im Be-
reich beider Knien grüne Flecken aufwiesen, vermutlich Grasflecken. Auffällig an dem
Mann sei aber gewesen, dass dessen rechter Arm voller Blutflecken war. Auch im vor-
deren rechten Bereich des T-Shirts, sogar auf dem rechten Turnschuh seien Blutsprit-
zer zu sehen gewesen. Der Zeuge war der Meinung, dass das Blut nicht von dem
Mann stammte, es müsse von jemand anders stammen. Der Mann habe weiße Turn-
schuhe mit einem bogenförmigen Streifen getragen. Um seine linke Hand herum war
eine schwarze Wollmütze oder auch Überziehmütze gewickelt. Insgesamt hebe er ei-
nen panischen, gehetzten Eindruck erweckt.
Bei dem Fahrzeug habe es sich um einen noch nicht sehr alten dunkelblauen Audi mit
einer zusätzlichen Bremsleuchte gehandelt. An den Rädern fehlten die Radkappen. Der
Auspuff habe gewackelt. Der Zeuge war sich sicher, dass das Auto ein Mosbacher
Kennzeichen (MOS) hatte.
17.2.2
Ermittlungen Pkw MOS-Kennzeichen
Mit den vom Hinweisgeber genannten Details wurden in der Folge anhand der vom
KBA erstellten Tabellierbänder 75 Pkw Audi A 80/B4 der Farbe blau-schwarz, 69 Pkw
Audi A 80/B4 Farbe: erkennbar dunkel und 280 Pkw Audi A4/B5 der Farbe blau-
schwarz überprüft. Es verblieben zur detaillierten Überprüfung 8 blau/schwarze Audi A
80/B4 und ein blau/schwarzer Audi A4. Die abschließenden Ermittlungen zu diesen
Fahrzeugen wurden nach dem 04.11.2011 zurückgestellt.

Fall 2


Auffallend bei der Spur 43 war, dass alle betroffenen Personen sich nach und nach bei
der Polizei meldeten und Angaben zum 24.04 und 25.04.2007 machten, die abgespro-
chen erschienen sind. Trotz dieser offensichtlichen Absprache ergaben sich in den ein-
zelnen Angaben nachfolgend aufgeführte Widersprüche.
GLIKIN gab an, am 24.04.07 zusammen mit Denis und Alex im Getränkemarkt gewesen
zu sein. Dort sei er von Iwan angerufen worden, um diesen in Jagstfeid abzuholen. We-
gel will am 24.04.2007 nachmittags bei seiner Freundin gewesen sein. Später erinnerte
er sich daran, dass er für seinen Freund Denis einen Sergej in der Massage abgeholt
hat.
Die Zeugin MOGLER gab, dass der dunkle Opel zwei Mal da war. Das erste Mal seien 4
Personen im Fahrzeug gewesen und das Fahrzeug sei eineinhalb Stunden da gestan-
den. Beim zweiten Mal sei ein dunkler BMW dazugekommen und die Personen seien
teilweise umgestiegen.
Die ergänzenden Vernehmungen des Denis BAIERLE, Waldemar GLIKIN und Andreas
HARTWIG wurden nach der neuen Situation am 04.11.2011 nicht weitergeführt .

Fall 3

eine Vertrauensperson (Zusicherung der Vertraulichkeit durch die StA Heilbronn liegt
vor) gab gegenüber Beamten der Soko Parkplatz an, die Täter des Mordes z. N. der Po-
lizeibeamtin auf der Theresienwiese namentlich zu kennen. Weiterhin erklärte sie, über
Beweismittel, die zur Verurteilung der Täter führen werden, Angaben machen zu können.
Für die Preisgabe sämtlicher Informationen fordert die Vertrauensperson bestimmte Zu-
geständnisse.
Den Angaben der VP zufolge befand sich am Tattag ein Fahrzeug auf der Theresienwie-
se, in das 10 kg Heroin versteckt eingearbeitet gewesen sei. Der Fahrer des Drogen-
fahrzeugs sei aus Kirgisistan gekommen und hätte teils aus technischen Gründen die
vereinbarten Treffpunkte der Übergabe nicht erreicht. Er habe deshalb sein Fahrzeug auf
der Theresienwiese geparkt und sei mit dem Taxi zum vereinbarten Treffpunkt gefahren.
siehe Seite 222 dieses Berichts {Ziff. 17.5.2.3.3)LKA Baden-Württemberg
Soko Parkplatz
Ermittlungsbericht
Seite 225
Dieser Fahrer sei dann mit der Gruppe, die das Drogenfahrzeug übernehmen sollte, zur
Theresienwiese gefahren. Genau zu dem Zeitpunkt, als drei dieser Gruppe zum Drogen-
fahrzeug gingen, sei der Streifenwagen gekommen. Daraufhin hätten zwei aus dieser
Gruppe auf die Polizeibeamten geschossen.
Das Motiv der Tat sei die Angst der Täter vor der Entdeckung dieses Drogenfahrzeugs
gewesen. Die Täter hatten Angst, für Jahre hinter Gittern zu verschwinden. Ferner laute-
te das Kennzeichen des Streifenwagens nicht S - sondern GP und einer der Täter, der
Bezüge nach Göppingen hatte, wusste nicht, ob gegen ihn ein Haftbefehl besteht.
Nach der Tat sei dann ein Täter zu Fuß, einer mit dem Drogenfahrzeug und der Dritte
mit dem Fahrzeug geflohen, mit dem sie gekommen seien.
Zu den Tätern erklärte die VP, dass die Gruppe sehr straff organisiert sei.
Dieses Rauschgiftgeschäft sei sehr professionell organisiert gewesen. Ein Pkw mit deut-
scher Zulassung sei ohne Kennzeichen auf einem Autotransporter mit weiteren Pkws
nach Kirgisistan gebracht worden. Ein Mann sei mit den deutschen Kennzeichen nach
Kirgisistan geflogen, wo diese Kennzeichen an dem Kurierfahrzeug angebracht und das
Heroin hochprofessionell eingebaut worden seien. Danach sei ein so genannter „Kami-
kaze-Pilot" bestimmt worden, der das Fahrzeug zu einem bereits dort genannten Ort in
Deutschland fahren sollte. Entlohnt werde dieser „Kamikaze" bereits in Kirgisistan, damit
dessen Familie im Falle seiner Festnahme versorgt sei. Nach erfolgreichem Abschluss
der Fahrt sollte der Kamikaze-Pilot in Deutschland einen ordentlichen Pkw bekommen,
mit dem er nach Kirgisistan zurückfahren und den er behalten könne. Ein zusammenfas-
sender Ermittlungsbericht wurde gefertigt.
Nach dem Bekanntwerden der neuen Situation am 04.11.2011 wurden keine weiteren
Gespräche mit der VP geführt.

Fall 4


17.10.6
Geplante Vernehmung der Slobodanka Hinkel
Ein Versuch, direkten Kontakt mit Slobodanka HINKEL aufzunehmen, um mit ihr eine
Vernehmung durchzuführen, scheiterte, da sie offensichtlich große Angst hat und sich
weiteren Treffen und einem Gespräch mit der Polizei zunächst aufgrund einer längeren
Krankheit und später mit verschiedenen Begründungen entzieht.
Die Ermittlungen wurden nach dem 04.11.2011 eingestellt. Die bisherigen Ermittlungen
sind in der Spur 3735 abgelegt.

Fall 5

Schlussvermerk
Der vorstehende Bericht ist als Ermittlungsbericht, nicht als Schlussbericht anzusehen.
Er umfasst den vorgelegten Aktenumfang mit den Ermittlungen bis zum 04.11.2011.
Dieser Ermittlungsbericht bezieht sich auf ein Aktenwerk von 55 Ordner, die aufge-
gliedert sind in
21 Ordner
8 Ordner
6 Ordner
20 Ordner
Hauptakten
Kriminaltechnik
Maßnahmen
Sonderbände


Zusammenfassend kann man sagen:
Am 04.11.2011 wurden alle Erfolg versprechenden Untersuchungen von unterschiedlichen Dienststellen eingestellt.

Höhere Weisung ausgeschlossen, hi hi.

Gezeichnet

Rainer Zufall

Höhere Wesen haben eben Erfahrung mit Blicken in die Zukunft.

In den nächsten Tagen wurden dann auch die Dienstwaffen von Kiesewetter und Arnold in den Trümmern von Zschäpes Wohnung gefunden.

Das alles haben aber ganz bestimmt die Spürhunde der Ermittler gerochen, Tage voraus.

Wer selbst recherchieren will, hier ab Beitrag 300, was meist unabhängige Bürger damals dazu jeweils aktuell geschrieben haben:

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hyster...

Jepp, am 08.11.2011, 4 Tage später, brannte das Wohnmobil.

Die Beiträge bis 299 bestehen aus Vermutungen.
Ab Beitrag 300, bis heute tausende Beiträge, beinhalten die Wende.

Ich vertraue auf Schwarmintelligenz, muss aber kein Dogma sein.

Herzlichsten Dank für die Geduld

Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
18tm4vxxbKH878xhLWGMhdhtx3rJ16Jc2P

Ex falso quodlibet - aus falschen Annahmen lassen sich beliebige Verschwoerungstheorien stricken ...

CrisisMaven ⌂ @, Sonntag, 27.12.2015, 02:37 vor 3693 Tagen @ Isländer 4420 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 27.12.2015, 04:22

Alle anderen Foristen, auch der in letzter Zeit rare @CM herzlich eingeladen.

Da Du ja nicht zu denen gehoerst, die ohne gross zu recherchieren und nachzudenken ab und zu, wenn mal wieder Krawall angesagt ist, die Gelbe Muellkippe befuellen, gehe ich gerne darauf ein:

Der Fehler liegt am Datum 08.11.2011:

Ich habe nur Bruchstücke gelesen - die Materie ist sehr umfangreich

Ich habe die knapp 250 Seiten,

die geleakten Akten,

unmittelbar danach vollstaendig ausgewertet ...

Der Passus Cnactus ist der 08.11.2011, der Todestag von Mundlos und Böhnhardt.

Den Rest koennen wir uns schenken, denn der Todeszeitpunkt von Uwe Mundlos und Uwe Boehnhardt im Wohnmobil war der 04.11.2011, also eben das Datum, auf den die Verfahrensakte Bezug nimmt.

"Nothing to see here" ...

Ich habe in diesem "Fall NSU" mehrfach auch die These vertreten, dass es hier um Verstrickungen des "tiefen Staates" geht, und mich mit Zschaepes Rolle befasst.

Dieser Teil des Verfahrens ist fuer mich "beobachtbar", weshalb man halbwegs zu validen Schluessen kommen kann.

Andere Teile sind fuer mich nicht ad hoc aufklaerbar, weshalb ich mich an reinen Spekulationen dann jedenfalls nicht beteilige, wenn es auch andere mit den bekannten Fakten vereinbare Deutungsmoeglichkeiten gibt.

Dem Worte Schlussfolgerung wohnt nicht umsonst inne, dass man sie "am Schluss" zieht ... Alles andere riskiert, dem Bestaetigungsirrtum zu verfallen.

Aber, wie schon beim Falle Winnenden oder dem Falle des Space Shuttle-Absturzes, der mich seither nicht loslaesst, war ich im Fall der Ermordung der Polizistin Kiesewetter in Heilbronn insofern emotional involviert, als ich bereits seit irgendwann 2006 oder 2007, also ungefaehr ein Jahr vor dem Mord an Kiesewetter am 25. April 2008, darauf kam, dass saemtliche einem "Phaenomen" zur Last gelegten DNA-"Spuren" Artefakte sein mussten, und zwar spaetestens aufgrund der "Einbruchsserie" 2003 bis 2007 ...

Das hat mich natuerlich nicht weiter tangiert. Als es aber um Morde an der Polizistin, Mordversuch an ihrem Kollegen Arnold und dem "mafioesen" Mord an Georgiern (30. Januar 2008 in Heppenheim), alle im Rhein-Neckar-Gebiet, ging, wurde ich hellhoerig.

Exkurs: Warum ist es fatal, wenn falsche Spuren verfolgt, gar Unschuldige faelschlich verurteilt werden? Weil dann der Taeter, Moerder in diesem Falle, erst recht unbehelligt weiter frei herumlaeuft! Das ist ueberhaupt DER Grund fuer sorgfaeltige Ermittlungen, anstatt als Kriminalist aus reinen Karrieregruenden einen Unschuldigen zu "framen". Schliesslich koennte die eigene Tochter des karrieregeilen Detektivs das naechste Opfer sein ...

Nirgendwo wird in einem Strafverfahren soviel nie wieder gutzumachender Schaden angerichtet, wie bei der versaeumten Erfassung von materiellen Tatspuren und/oder deren falscher Zuordnung. Je laenger die "Uhr tickt" und eine falsche Spur verfolgt wird, umso schwieriger bis oft unmoeglich wird es, im Zweifel fuer den Angeklagten, den wahren Taeter zu ermitteln, bzw. ihn dann noch "gerichtsfest" zu belasten.

Daher habe ich nach den erneuten "Phantomspuren", der "uwP" (unbekannte weibliche Person) in der "geleakten" Akte, damals, irgendwann April bis Juni 2008, genau kann ich das nicht mehr nachvollziehen, versucht, das Landeskrimiminalamt Baden-Wuerttemberg von dem falschen Pferd herunterzuholen. Jeder, der nicht einen Ruf zu verlieren hatte (wie leider das forensische DNA-Labor der Stuttgarter), wusste zu dem Zeitpunkt, dass aufgrund der geographischen Spurenverteilung, der Verteilung der uwP-Spuren auf Tatarten, und wegen des stetig wechselnden Modus Operandi, unmoeglich dieselbe Person an allen Taten beteiligt sein konnte.

Der Fall haette Kriminalgeschichte geschrieben und dabei zweihundert Jahre kriminalistische und kriminologische wissenschaftliche Grundlagen komplett ueber den Haufen geworfen.

Leider ist man meiner fruehen Kritik ebensowenig gefolgt, wie den sehr zahlreichen Kritikern innerhalb der Ermittlungsbehoerden. Damit wurden die Ermittlungen zumindest in der anfaenglichen Phase schwer behindert.

Dass sie nicht ansonsten minutioes und mit Bedacht gefuehrt wurden, kann man aus den (zugaenglichen) Akten nicht herauslesen, im Gegenteil, es wurde sogar weltweit versucht, Satellitenbilder, die zufaellig zum Tatzeitpunkt am Tatort haetten aufgenommen worden sein koennen, zu beschaffen. Alle Geschwindigkeitsuebertretungen des betr. Tages wurden ausgewertet usw. Hunderte KFZ wurden nach Farbe und Typ versucht, zu ermitteln (diese Arbeiten wurden durch das Desaster vom 04.11.2011 unterbrochen - ja, unterbrochen; das dicke Ende kommt noch ...).

Das spricht aus meiner Sicht fuer -anfaenglich- unvoreingenommene Ermittlungen.

Damit soll's fuer heute gut sein.

Die DNA stammte schliesslich von einer 71-jaehrigen Polin, aber davor wurde ein weiblicher Serienmoerder (allein schon das kriminalgeschichtlich, ausser bei Giftmorden und Beziehungstaten, ein Unikum!) "gejagt".

Wer noch etwas VT moechte: Florian Heilig hiess mit Familiennamen genauso, wie die "Reisenden" (aka Zigeuner), in deren Richtung, insbes. nach Serbien, jahrelang ermittelt wurde ...

Und noch etwas: natuerlich stellen die Ermittlungsbehoerden (in der Regel) Ermittlungsverfahren ein, wenn es rechtskraeftige Verurteilungen eines (wenn auch vermeintlichen) Taeters gegeben hat. Das ist ja auch eine Resourcenfrage und zudem gibt es ja praktisch keine Verurteilungen (ausser bei falschen Selbstbezichtigungen - vgl. den Begriff "Taeterwissen", das darum zurueckgehalten wird), die nicht auf Ermittlungen ebenderselben Behoerden zurueckgeht. Man kann ja schlecht einerseits anklagen und in anderer Richtung weiterermitteln.

Aber: im Falle NSU/Boehnhardt/Mundlos ist ja gerade das nicht eingetreten: durch den Tod der vermeintlichen Taeter koennen diese zwar nicht strafrechtlich belangt werden, aber fuer eine Einstellung von Ermittlungen in alle anderen Richtungen gab es, jedenfalls noch nicht am 04.11.2011!!!, keinerlei Handhabe, die sich ermittlungstaktisch begruenden liesse[/b]. Eigentlich gilt fuer alle drei nach wie vor die Unschuldsvermutung.

Der Fall stinkt also nach wie vor zum Himmel, aber nicht ganz aus den von Dir genannten Gruenden ...

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Nachtrag: Der baden-wuerttembergische NSU-Untersuchungsausschuss hat fertig ...

CrisisMaven ⌂ @, Samstag, 16.01.2016, 00:45 vor 3673 Tagen @ CrisisMaven 3371 Views

Die FAZ berichtet ueber den Abschlussbericht (1.000 Seiten - Praedikat Ohne Worte) im baden-wuerttembergischen Landtag:

Baden-Württemberg: NSU-Ausschuss legt Abschlussbericht vor

Ich setze mich ja seit langem mit dem Kiesewetter-Mord auseinander, aber die Pressekonferenz ist schon ein Meisterstueck an Schoenreden von eigener Unfaehigkeit sowie, vermutlich, unterdrueckter, d.h. dem Ausschuss verweigerter Akten. Auszuege aus. o.g. Artikel:

"Welches Motiv die NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 25. April 2007 hatten, die Polizistin Michèle Kiesewetter zu töten ... wird auch derjenige nicht finden, der die 1000 Seiten des Abschlussberichts des baden-württembergischen NSU-Untersuchungsausschusses komplett durchliest."

Dies unterstellt, dass Mundlos und Boehnhardt die Polizisten-Moerder waren, obwohl gegen diese niemals ein Strafverfahren durchgefuehrt werden konnte (aufgrund vorzeitigen Ablebens), obwohl die Ermittlungen in alle anderen Richtungen am 04.11.2011 abgebrochen wurden, wodurch wertvolle Spuren fuer immer "verweht" sind.

Bei meiner Argumentation geht es nicht darum, ob "der NSU" andere Personen ums Leben gebracht hat, aber in der causa Kiesewetter muesste man Mundlos/Boehnhardt derzeit wohl freisprechen, denn man hat sich nie mehr um die anderen Spurenakten gekuemmert.

Dass Zschaepes "Gestaendnis" in diesem Zusammenhang wertlos ist, hatte ich bereits erlaeutert. Dass selbst-belastende Gestaendnisse haeufig sind, und von der Kriminalpolizei nie unkritisch als "endgueltigen Sieg" gefeiert werden, hatte ich anhand des Begriffes "Taeterwissen" mehrfach ausgefuehrt.

"... viel spricht dafür, dass die Täter die Waffen wollten und dass es ihnen um eine symbolhafte Tat gegen den Staat ging."

Dafuer spricht m.E. nur, dass, wenn man an diesen beiden Taetern partout festhalten moechte, dass man dann seiner Phantasie freien Lauf lassen muss (anhand dessen, was ein SPD-Obmann halt so ueber junge Neonazis denkt - so, als ob er Profiler mit Jahrzehnten Berufserfahrung waere).

Der gesamte Bericht, so, wie er in der FAZ wiedergegeben wird, atmet die Rate-Kultur von am Fernsehbildschirm anhand von Tatort-Sendungen "ausgebildeten" Hobby-Kriminalisten. Dafuer war das Geld echt zu schade. Aber bestimmt gab es bei den Ausschuss-Sitzungen kostenlose Getraenke und ab und zu Schnittchen und als Obmann verdient man wahrscheinlich noch was zu den mageren Abgeordneten-Diaeten hinzu ...

"Die wesentlichen Leistungen des Ausschusses sind es, Ermittlungsfehler der Sicherheitsbehörden aufzudecken ..."

Tja, wenn ich frueher zur Begutachtung von Bauschaeden gerufen wurde, war die wesentliche Leistung der Bauherren, Baufehler zu entdecken, sonst haetten sie mich naemlich nie gerufen. Oder: das, was der Ausschuss aufgedeckt zu haben scheint, saehe auch der sprichtwoertliche "Blinde mit dem Krueckstock".

"... einige in den Medien kursierende Verschwörungstheorien zu widerlegen."

Welche?

"... konnte der Ausschuss keine Anhaltspunkte finden, dass es 'persönliche Motive“ für ihre [Kiesewetters] Ermordung gegeben haben könnte. ...'"

Tja, man faehrt auch eben mal aus dem Osten nach Heilbronn auf den Wasen (waehrend man bundesweit gesucht wird, mit fuer Ortsansaessige auffaelligem Kennzeichen), in Unkenntnis der dortigen Gegebenheiten, und bringt Polizisten um, bloss, um an eine Waffe zu kommen, die man sich auf Umwegen, bei den reichlich fliessenden Tausendern aus Bankueberfaellen, auch auf dem "freien Markt" haette kaufen koennen.

So auch diese hilflose Aussage:

"'Die Frage, was den NSU nach Baden-Württemberg geführt hat, konnten wir nicht abschließend beantworten. ...'"

"'Florian H[eilig] hatte kein eigenes Wissen über den Heilbronner Mord. ...'"

Woher weiss man das denn nun schon wieder???

"'Es gab keine Hinweise darauf, dass Fremdverschulden zu seinem Tod geführt hat. ...'"

Echt jetzt - Polizei uebersieht Machete und Pistole in Auto ...

"'Die Ermittlungsarbeit der Stuttgarter Polizei in diesem Fall war grob mangelhaft ...'"

Ach ja. So mangelhaft, wie Polizeiarbeit an Tatorten gar nicht sein kann, denn die folgt Checklisten. Um diese NICHT abzuarbeiten, muss irgendwas passieren, was dazu veranlasst.

Auch bezgl. der eigenen Kollegin Kiesewetter:

"Die Sonderkommission „Parkplatz“ zur Aufklärung des Polizistinmordes wertete die Ergebnisse einer Ringfahndung, Bilder von Überwachungskameras und das zweite Handy der Polizistin gar nicht aus. Auch der private E-Mail-Account Kiesewetters wurde nicht analysiert."

Wer weiss, dass organisierte Kriminalitaet sich wie der Teufel das Weihwasser scheut, Polizisten umzunieten, weil danach die gesamte Polizei "wie ein Mann" ihr im Nacken sitzt, der findet es schwer, daran zu glauben, dass diese Ignoranz nicht absichtlich geschah.

Dasselbe hatten wir beim Boehnhardt/Mundlos-Wohnmobil:

"... schon kurze Zeit nach der Tat brannten sie Bilder der Waffen auf eine DVD, die sie verteilten."

Nur findet man diese in einem erstaunlich gut erhaltenen Rucksack, nachdem man sie dort erst uebersehen hat ...

Und:

"Polizisten, die dem Ku-Klux-Klan angehört hatten, ... 2002 bis 2005 sei von der Polizeiführung noch nicht einmal versucht worden, zu ermitteln, ob es weitere KKK-Sympathisanten in der Polizei gegeben habe. ..."

Nun ja, da sind halt, von Polizeifuehrung ueber Parlamentsausschuesse bis hin zu den Verfassungschutzaemtern mit ihrer preussischen Amtsauffassung, die Strafvereitler wieder mal unter sich ...

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Buchtipp dazu!

Suchtberater @, Mittwoch, 09.12.2015, 18:46 vor 3710 Tagen @ Dragonfly 4251 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 20.12.2015, 19:28

Wolfgang Schorlau: Die schützende Hand

hat das ganze als Krimi aufgearbeitet und kommt zum Schluss: in was für einem Land leben wir eigentlich...?
Total spannend mit vielen Originalakten.

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.