Hallo SUCRAM,
natürlich gibt es keine Inseln der Glückseligkeit, dazu sind die weltweiten Verknüpfungen bereits viel zu eng geworden.
Aber die von dir mit Recht aufgezeigten Unzulänglichkeiten sind ja gerade der große Vorteil in einer Krise. Die Absturzhöhe ist ja hier immer noch viel geringer, als zum Beispiel in Deutschland.
Der @Cascabel lebt auf seiner Insel in Panama. Schau Dir aber bitte
Guatemala an, z.B., oder El Salvador. Oder Honduras. Oder..oder..oder.
Oder Peru, oder Chile, da sieht das Ganze schon erheblich besser aus. Kolumbien kommt so langsam ins Laufen, nach dem der Bürgerkrieg dort hoffentlich jetzt zu Ende gegangen ist. Brasilien in der Krise, richtig, aber das Auf und Ab gehört ja normalerweise auch zu dem Wirtschaftssystem dazu. Also wird es da auch wieder ein Auf geben.
Im Westen werden die "Ab's" ja leider nicht mehr zugelassen.
Argentinien wird mit seinen Schuldnern jetzt sicherlich versuchen eine Einigung zu erzielen und dann werden auch da die internationalen Geldströme wieder fließen.
Auch Venezuela...da geht es mitnichten friedlich und "stabil" zu. In all
diesen sozialistischen Experimentierfeldern wird es früher oder später
krachen.
Venezuela ist sicherlich ein bedauerlicher Sonderfall.
Ecuador: schön wenn man reich ist (also Ausländer oder
Heimkehrer). Alle anderen..na ja.
Die Verhältnisse in Ecuador sind wohl etwas komplexer. Jedenfalls hat es unter dem jetzigen Präsidenten eine nicht unbedeutende Umverteilung der Besitztümer von Reich nach Arm gegeben. Und das war nach 300 Jahren Feudalherrschaft wohl auch mal angebracht, oder?
Die Umstürze kommen langsam aber sicher.
Sagte ich ja
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Auch diese Generation merkt
langsam, was sie von Despoten zu halten hat. (Und irgendwie entwickeln sich
unter sozialistischer Ideologie alle zu solchen.)
So ist es, bis dann nach geraumer Zeit auch die neuen Herrscher sich durch die gleichen Verhaltensweisen unbeliebt machen und gehen müssen, aber 300 Jahre nicht gehen brauchten, da Militär, Polizei und Kirche sie schützten
Ich verstehe auch nicht wie selbst jetzt
und hier im Gelben noch immer einige User glauben, dass es noch Inseln auf
der Welt gibt. Es dürfte nun auch dem Letzten einleuchten, dass die
Globalisierung alle erfasst hat und niemand irgendwo verschont bleibt.
Verschont nicht, aber dort wo noch alte landwirtschaftliche Strukturen existieren, die klimatischen Verhältnisse angenehm sind und es zusätzlich noch Bodenschätze zu heben gibt, werden die Auswirkungen ganz erheblich weniger drastisch ausfallen.
LG
siggi