Keine scheinbaren, sondern echte Gegner - wie unter uns im Kleinen auch
Hallo Weiner!
Das immaterielle Böse wie das Gute schwebt über allem. D.h. meiner Meinung nach sind nicht alle Staatschefs unbedingt böse, [link='Achtung, Sie verlassen hier die virtuelle Welt']es gibt auch einige, die tatsächlich etwas anders denken:[/link]
"Nun und für den Moment gilt es, den Âpotentiellen Gegner möglichst fernab zu halten und die Schwachen darin zu unterstützen, diesen Gegner in der Ferne zu schlagen – das ist nicht nur strategisch richtig, sondern auch moralisch."
Zwar sagt Alois Irlmaier: "Der Teufel wird ganze Regierungen gründen", aber eben nicht alle. Deshalb gibt es auch oben echte Antagonisten, wie bei uns "unten" im Alltag.
Das eigentliche Problem ist, dass mit diesen finanziellen und
wirtschaftlichen Instrumenten allein, Herrschaft nicht aufgebaut und
dauerhaft gehalten werden kann (Zyklen, Debitisumus u.ä.). Man hat deshalb
in den letzten Jahren wieder vermehrt auf die militärische Karte gesetzt.
Das ist gefährlich, weil Feuer sich nicht so gut kontrollieren lässt wie
Wasser (wiewohl das Wasser eigentlich mächtiger ist). Die Wölfe, die man
bereits losgebunden hat und in den nächsten Monaten noch losbinden wird,
werden eine eigene Dynamik entfalten. Der Krieg ist unausweichlich, auch
wenn es noch einige Jahre dauern wird, bis er uns in Mitteleuropa erreichen wird.
Im Prinzip ist er leider schon da. Zumindest läuft seit vielen Jahrzehnten ein wirtschaftlicher und sozialer Krieg, der zunehmend auch ethnisch wird.
Die Gedanken über die Türkei in dem von @stokk zitierten Artikel sind in
etwa richtig. In 2017 wird es dort ebenfalls Bürgerkrieg geben (gibt es
auf Sparflamme ja jetzt schon). Wenn alles überstanden ist, etwa Mitte
nächstes Jahrzehnt, wird die Türkei ebenso nebensächlich sein, wie Polen
nach dem Zweiten Weltkrieg.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=384493
Der oben zitierte Sprecher erwähnt ein Großkurdistan. Allein die Reaktionen der Türkei zeigen, daß das Ganze eben doch kein Spiel ist.
viele Grüße
Orodara