Hallo randomizer!
Der Zusammenhang der Erbfeindschaft zwischen Rußland einerseits und der Türkei einschließlich des von Turkvölkern bewohnten Zentralasiens und Sibiriens (die wie ein Gürtel um Rußland herum liegen) auf der anderen Seite, in die sich nun die Engländer und Amerikaner einmischen und zudem die Chinesen auf den günstigsten Moment lauern, um sich Sibirien zu schnappen, ist ein tiefergehender:
"F(rage): Aber wie hängen Syrien und Iran konkret mit unserer Sicherheit zusammen?
A(ntwort): Sie sind unseren Grenzen und unserem Einflussgebiet – Transkaukasien und ZentralÂasien – sehr nahe. Wenn die derzeitigen Regimes in Damaskus und Teheran fallen, so wird sich die ganze Zone des von den Atlantisten «gesteuerten Chaos» von Mauretanien und dem Maghreb bis nach Kirgisien und Kaschmir erstrecken. Der Bogen der Instabilität wird sich wie ein Keil gegen das zentrale Eurasien vorschieben, von wo aus die Atlantisten Russland und China schon direkt bedrohen. Vor allem aber Russland.
Alles Wahnsinn der Macht – anstatt Rohstoffe zu kaufen
F: Warum Russland vor allen anderen Dingen?
A: Die zu erwartende Weltsystemkrise hebt die Bedeutung der Kontrolle über die Ressourcen ins Unermessliche. Die Bedeutung wird unter den Bedingungen der prognostizierten geoklimatischen und geophysischen Katastrophe noch potenziert. Ich rede jetzt nicht von der mythologischen «globalen Erwärmung». Sondern vom durchaus prosaischen Abklingen des Golfstroms, der Umstellung der Nahrungsketten in den Weltozeanen (das passiert einmal in 11½ bis 12½ Jahrtausenden) – das sind Umbrüche eines planetaren Ausmasses, die ungefähr zu Beginn des 20. Jahrhunderts einsetzten und etwa im ersten Drittel des 22. Jahrhunderts abgeschlossen sein werden. Unter solchen Krisenbedingungen und nach einer solchen Krise ist die einzige stabile und Ressourcen-aufweisende Region in der Welt das nördliche Eurasien, also hauptsächlich das geographische Gebiet Russlands. Das macht unser Territorium zur wichtigsten geoÂhistorischen Beute des 21. Jahrhunderts und der darauffolgenden Jahrhunderte. Die bekannten Russophoben Brzezinski, Albright und andere im Westen haben mehrfach ausgesagt, es sei ungerecht, dass Russland über ein solches Territorium und solche Ressourcen verfüge. Das solle der Weltgemeinschaft gehören – das heisst den atlantischen Eliten, die in Logen, Clubs, Kommissionen, Orden und ausserordentlichen Strukturen organisiert sind.
Allerdings ist es dazu nötig, die Kontrolle über das nördliche Eurasien zu gewinnen, ein Aufmarschgebiet – Zentralasien. Allerdings ist es dazu nötig, die Kontrolle über das nördliche Eurasien zu gewinnen, ein Aufmarschgebiet – Zentralasien. Die Amerikaner sind auch bereits vor Ort, doch vom durch sie kontrollierten Nahen Osten sind sie eben noch durch Syrien und Iran von Zentralasien getrennt. Hier reisst die Zündschnur, die man in Nordafrika angesteckt hat, bisher noch ab und erlischt. Ohne die Vernichtung dieser beiden Länder können die Atlantisten den Kampf ums nördliche Eurasien nicht angehen. Sie betrachten Russland als Rohstoffquelle, China als Quelle für Arbeitskraft, das heisst, als etwas eigentlich Sekundäres. Und wenn sich dieses Sekundäre ihren Plänen entgegenstellt, macht sie das so ziemlich verrückt. Die Lösung der russischen und chinesischen Frage wird vom Westen gerade eben mit Hilfe des Islam, der Araber angegangen. Egal, ob das nun in Form des gesteuerten Chaos einer neuen arabischen Eroberung oder eines Krieges zwischen Kalifat und Ungläubigen passiert. Dabei werden die Angelsachsen sich getreu ihrer Tradition bemühen, grössere Staaten und Völker gegeneinander aufzuhetzen, diese zu schwächen oder gar zu vernichten (zweimal im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurden Russland und Deutschland gegeneinander gehetzt), sich allerdings auch bemühen, den Islam auszuschalten. Das passiert durch dessen maximale Radikalisierung mit dem Wahhabismus, dem Entzug seiner inneren wirtschaftlichen und demographischen Kraft im Verlauf der eurasischen Kriege, wonach die islamische Welt später in eine Art neotraditionelles Ghetto verwandelt werden wird, das keine eigenen Ressourcen und Technologien besitzt. Die, welche in ihrer Kindheit «Dungeons & Dragons» gespielt haben, erinnern sich wahrscheinlich an die Variante einer «Welt der schwarzen Sonne». Die Globalisten werden versuchen, die islamische Welt in eine Menge kleiner Einheiten zu zerschlagen, mit denen private Militärfirmen oder Konzernsöldner leicht zu Rande kommen, die Reste von Ressourcen aus ihnen herauspressen und sie anschliessend auf der Müllhalde der Geschichte entsorgen..."
Und zu uns wird auch etwas gesagt:
"Die Angelsachsen sind globale Billardspieler. Sie arbeiten mit «gesteuertem Chaos»
F: Das bedeutet, dass die Yankees in Syrien eigentlich indirekt Russlands geliebtes Gazprom angreifen?
A: Die Angelsachsen sind globale Billardspieler, sie arbeiten nach dem Prinzip, mit einem Mal gleich mehrere Kugeln zu versenken (was man von ihnen lernen sollte). Der grosse Nahe Osten mit dem darin ablaufenden gesteuerten Chaos trennt China von den benötigten Quellen für Erdöl und Erdgas ab, gleichzeitig wird ein Bruch zwischen dem chinesischen und dem westeuropäischen Teil Eurasiens gelegt. Die Kontrolle über Öl und Gas aus dem Nahen Osten bedeutet in erster Linie die Kontrolle der USA über Europa, speziell Westeuropa, was der Schwächung Russlands und seiner Positionen durchaus zuträglich wäre. Und wenn Europa das eines Tages missfallen sollte, so kann man inzwischen auch dort ein paar arabisch-afrikanische Unruhen vom Zaun brechen – so, dass die satten Bürger wünschten, es wäre wieder vorbei."
aus: Schlag gegen Syrien – Ziel: Russland
«Schlimmer als die Feindschaft mit den Angelsachsen kann nur eines sein: die Freundschaft mit ihnen» (Alexej Jedrichin-Wandam)
Vielleicht beantwortet das auch Ankawors Hinweis auf die Unterdrückung der eigentlich so leichten und naheliegenden Lösung und seine Frage:"Muss Syrien wirklich wegen der Gaspipeline fallen?"
viele Grüße
Orodara