Die Grünen gehören in die Geschlossene

nereus, Montag, 30.11.2015, 08:53 (vor 3720 Tagen) @ azur4562 Views

Hallo azur!

Hast Du mal das Programm der Grünen „Ja, so schaffen wir das! Der grüne Plan für eine menschliche Flüchtlingspolitik und moderne Einwanderungsgesellschaft„ gelesen?

Abgesehen von der schwachsinnigen Willkommenspolitik ist auch das Geschreibsel sehr wohl als pathologisch zu bewerten.

Man liest dort u.a. von ..

vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfer*innen .. eine aktive Bürger*innengesellschaft .. der alten „Gastarbeiter*innen“-Politik .. mehr Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen .. interkulturell kompetente Berater*innen und Vermittler*innen .. mehr Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen ..2.000 Mitarbeiter*innen ..

Das „innen“ Gequatsche mit Sternchen ist schon gruselig beim Lesen, aber beim Schreiben kann man nur noch laut aufschreien.
Versuche das mal in einem flüssigen Text zu schreiben.
Dich überfallt nach kurzer Zeit automatisch der Wunsch eine Bombe zu bauen und die wenig später irgendwo hochgehen zu lassen.

Normalerweise geht der Trend zur Vereinfachung, den man manchmal befürworten kann und manchmal ablehnen sollte, wie z.B. das idiotische „Denglisch“.
Aber das Sprache nun komplizierter gemacht wird, ist wirklich absurd.

Dann kam ein Kürzel (auf Seite 6), daß ich noch nie zuvor gelesen hatte und ich lese eigentlich recht viel. [[zwinker]]

Gerade Frauen, Mädchen und LGBTTIQs sind oft monatelang besonders schweren Bedingungen auf der Flucht ausgesetzt.

LGB .. wie bitte? Was war denn das?
Sind doch die Außerirdischen gelandet oder ist der allerneueste Industrieroboter schon versuchsweise in der Dritten Welt im Einsatz und irrtümlicherweise auf die Flucht mitgenommen worden?
Da ich das weder im Duden noch im Lexikon fand, bemühte ich Google und ich wurde fündig. Die Verwirrung nahm aber eher zu als ab.

LGBT (auch GLBT und LSBTTIQ) ist eine aus dem englischen Sprachraum kommende Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender, also Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Die in Deutschland manchmal verwendete Abkürzung LSBTTIQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaft mit unterschiedlicher Thematik, deren Gemeinsamkeit es ist, nicht der Heteronormativität zu entsprechen. Es geht um die sexuelle Orientierung gegenüber dem Partnergeschlecht, um die eigene Geschlechtsidentität und um körperliche Geschlechtsvariationen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/LGBT

Eigentlich heißt es LGBT oder auch GLBT.
Da haben sich wohl die Kämpfer für eine bessere Welt noch nicht ganz einigen können, denn einmal stehen die Lesben mit ihrem „L“ vorne und manchmal die schwulen Männer mit dem „G“. B und T scheinen sich zu fügen, denn die stehen immer hinten. [[freude]]
Wer bei den Grünen die Hosen an hat ist klar – Antonia und Volkerine sind es jedenfalls nicht.
Nun haben wir aber auch noch ein zweites T, ein I und ein Q.

T bedeutet Transgender ist also weder hetero noch homo und auch nicht beides zusammen.
Also habe ich wieder gekugelt und fand dies:

Transgender (lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und engl. gender „soziales Geschlecht“) ist ein Begriff für Abweichungen von der zugewiesenen sozialen Geschlechterrolle beziehungsweise den zugewiesenen sozialen Geschlechtsmerkmalen (Gender).

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Transgender

Sozial zugewiesenes Geschlecht?
Wenn man also in Unterhose und Schlüpfer schaut und ist mit dem Gesehenen nicht zufrieden, dann kann man danach frei wählen oder wie?

Wir müssen uns nicht über bedauernswerte Menschen unterhalten, die wirklich Hilfe oder Toleranz benötigen, weil sie etwas aus dem Rahmen fallen.
Aber das ist doch Schwachsinn hoch drei.
Der geborene Anton wird später zur Antonia um dann ggf. Jahre danach wieder zum Anton zurück zu mutieren.
Wie soll das denn rein verwaltungstechnisch realisiert werden?
Lesen wir künftig über hohe Fluktuationen bei der statistischen Erfassung von Männern und Frauen, weil man sich mal so und dann wieder so entscheidet?
Doch es geht auf dieser Irrfahrt noch weiter.

Der Begriff „Transgender“ kann als eine positive Selbstbeschreibung und Positionsbestimmung im gesellschaftlichen heteronormativen Raum dienen: Menschen, die sich nicht klar auf eine der naturalisierten Rollen Mann oder Frau festlegen können oder wollen, bezeichnen sich selbst auch als genderqueer.

Jetzt wird es vollkommen gaga.
Die wechselweise Festlegung auf das Geschlecht, die offenbar bei Transgender zumindest zeitraumbezogen ein Geschlecht erkennen läßt, ist bei genderqueer komplett aufgehoben.
Frau Meier steigt als Frau an der Bushaltestelle vor ihrem Haus ein und steigt als Herr Meier beim Halt des Arbeitgeber .. äh, ich meine bei des (?) Arbeitgeber*innen (?) wieder aus.
Nein, das paßt nicht denn dies wäre – wenn auch nur für kurze Zeit - eindeutig.
Wer geht dann aber ins Büro?
Ist das Frann Meier oder Herau Meier?
Und was heißt hier positive Selbstbeschreibung?
Gilt die immer oder kann man die wechseln und falls ja, wie oft?

Das Spezielle erfordert auch spezielle Maßnahmen, wie man auf Seite 7 nachlesen kann.

Um zu vermeiden, das auch lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender und intersexuelle (LSBTTI) Menschen in Erstaufnahmestellen und Asylunterkünften Diskriminierung und Gewalt fürchten müssen, fordern wir auch für sie adäquate Schutzräume bzw., dass das eingesetzte Personal für die besondere Situation von LSBTTI sensibilisiert wird. Im Asylverfahren müssen LGBTTI-Geflüchtete ihre sexuelle Identität nicht nur zu Beginn als Fluchtgrund geltend machen können.
Zusätzlich müssen flächendeckend niedrigschwellige Beratungsangebote und Informationsmaterialien noch vor Stellung des Asylantrags zur Verfügung gestellt werden.

Schutzräume werden gebraucht. Bei Schutzraum fällt mir zuerst immer Bunker ein, aber das meinen die Grünen wohl nicht.
Das die Grünen einen nicht behebbaren Dachschaden haben, liest man unmittelbar danach.

Eine Trennung der Flüchtlinge nach religiöser Zugehörigkeit lehnen wir ab und treten jeglichen religiösen Anfeindungen vehement entgegen.

Den gegen Null tendierenden Problemen widmet man sich mit voller Inbrunst, aber die echten Probleme werden schlichtweg geleugnet.
Sie treten den religiösen Anfeindungen entgegen.
Daraus kann sich meiner Ansicht nach nur ableiten, daß alle Vertreter der grünen Bundestagsfraktion sich sofort als Sicherheitspersonal den Flüchtlingsunterkünften andienen. Dann gäbe es ein politisches Problem weniger und die amtlichen und ehrenamtlichen Helfer*rinnen würden tatkräftig unterstützt.
So etwas nennt man Synergie-Effekt. [[freude]]

Ha! Auf Seite 8 bin ich doch noch fündig geworden.

Es kann z.B. nicht sein, dass gespendete Fahrräder nicht in Stand gesetzt werden, weil einheimische Ehrenamtliche fehlen, in Unterkünften lebende Mechaniker aber nicht selbst Hand anlegen dürfen.

Mechaniker!?
Was geht denn hier ab?
Das heißt Mechaniker*innen – verdammt und zugenäht! [[zigarre]]

Das diese Narren absolut keinen Plan haben, liest man hier:

Für uns gilt: Flucht ist kein Verbrechen, Asyl ist ein Menschenrecht. Wir GRÜNE akzeptieren die Beweggründe aller Geflüchteten – ob Krieg, Terror, politische Verfolgung durch den Staat, Unterdrückung durch die Mehrheit, Armut. Deshalb machen wir niemandem Vorwürfe, der/die flieht.- Forderungen aus der Union und der SPD, das Asylrecht durch Obergrenzen auf nationaler oder europäischer Ebene auszuhebeln, lehnen wir ab. Asylsuchende haben Anspruch auf eine gewissenhafte Prüfung ihrer Asylgründe. Erst in der Einzelfallprüfung bewährt sich das Asylrecht als individuelles Grundrecht.

@Azur, Du bist oder warst Jurist.
Wie gehst Du denn mit diesen Sätzen um?
Es werden alle Beweggründe akzeptiert, aber dann wird gewissenhaft geprüft.
Also wenn ich ALLES akzeptiere, dann brauche ich doch nicht mehr zu prüfen, oder?
Wie will denn ein Richter sachlich richtig prüfen, ob der „Schwatte“ mit syrischem Paß in Zentralafrika verfolgt wurde?
Das ist doch kompletter Wahnsinn?

Oder hier auf Seite 8:

Wir halten die von der Bundesregierung mit Nachdruck betriebene Ausweitung der „sicheren Herkunftsstaaten“ für falsch. Staaten lassen sich nicht per Gesetz für „sicher“ erklären. Stattdessen erschwert die Einstufung als sicherer Herkunftsstaat den Zugang zu Schutz. Gerade für Minderheiten wie Roma, LGBTTI, aber auch Oppositionelle und Journalist*innen sind diese Länder oft nicht sicher. Die zweijährliche Überprüfung der Liste werden wir nutzen, weiter auf die strafrechtliche Verfolgung von Homosexuellen etwa im Senegal und in Ghana, die angespannte Sicherheitslage im Kosovo oder die kumulativen Menschenrechtsverletzungen und die nichtstaatliche Verfolgung von Roma in den Westbalkanstaaten hinzuweisen und solche Staaten von der Liste zu streichen. Unser Ziel bleibt, das Konstrukt der vermeintlich „sicheren Herkunftsstaaten“ abzuschaffen.

Hiiiillfeeeee!!

[[kotz]]

Eigentlich war das mehr als genug, um mir den Tag zu versauen, aber ne klitzekleine Kleinigkeit ist mir dann noch ins Auge gesprungen.
Ich hatte es schon gerochen - den Duft hat man ständig in der Nase, aber erst etwas später erspäht.
Auf Seite 10 liest man schließlich:

Zugleich muss es aber auch gesellschaftliche Grundlagen, angefangen vom Grundgesetz bis hin zum Umgang mit unserer Geschichte beinhalten. Dazu gehört auch der Umgang mit dem Holocaust. Auch darüber müssen wir, wie mit der Gesamtgesellschaft, mit Neuankommenden ins Gespräch kommen.

Alles wie gehabt.
Vielen Dank für diesen aufschlußreichen Hinweis. [[zwinker]]

mfG
nereus


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