Til Schweiger: "unglücklich formuliert": Til Schweiger baut doch kein Flüchtlingsheim - KGE: Hurra, D wird religiöser

azur @, Montag, 30.11.2015, 00:26 vor 3720 Tagen 5988 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 30.11.2015, 00:31

Hallo allen,

war es nicht so, einen Thread zum Thema pro Tag?

Dann diese 3 kleinen Splitter zum Thema:

1)
"Voreilige Versprechen: Worte waren "unglücklich formuliert": Til Schweiger baut doch kein Flüchtlingsheim - Video"
http://www.focus.de/kultur/videos/voreilige-versprechen-ungluecklich-formuliert-til-sch...

2)
Wieder ein sehr guter Artikel Don Alphonsos zum Thema, gefolgt von einer sehr interessanten Diskussion.

Daraus: http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/11/28/der-grenzzaun-der-deutschen-nationalmoral-5821...

Kolibri sagt:
28. November 2015 um 19:16 Uhr
Banales Phänomen
Wieder sehr gut auf den Punkt gebracht. vielen Dank Don. Da ich selbst in der Staatsverwaltung im Bereich Gesundheit mit Flüchtlingen arbeite, habe ich wenig Hoffnung. In den letzten Monaten wurden in den unteren, mittleren und oberen Gesundheitsbehörden Referate, ganze Abteilungen mit neu geschaffenen Führungspositionen und unzähligen Mitarbeitern aufgebaut. Gleichzeitig werden zum Beispiel pensionsbedingt frei gewordene Stellen mit Hinweis auf fehlende finanzielle Mittel nicht neu besetzt. Darüber hinaus wird Personal aus ‚herkömmlichen‘ Bereichen abgezogen und im Bereich Flüchtlinge eingesetzt (es gibt auch die Order, den Bürgern den wahren Grund für längere Bearbeitungszeiten nicht mitzuteilen). Viele Menschen sitzen plötzlich, geradezu unverhofft, auf deutlich besser bezahlten, neu geschaffenen Führungspositionen. Und nun beginnt das eigentlich interessante aber wahrscheinlich doch eher banale Phänomen. Denn genau diese Menschen auf den neuen Stellen, die sich vor kurzem noch kritisch und differenziert über die Merkel-Flüchtlingspolitik geäußert haben, verstummen nun angesichts der neuen eigenen Wichtigkeit und des praller gefüllten Geldbeutel. Denn was wäre, wenn der Flüchtlingsstrom nun versiegen würde… ? Die offensichtliche Sinnlosigkeit des eigenen Tuns, die nachweisbar falschen Meldungen in den Medien und das Kämpfen in Absurdistan werden nun plötzlich nicht mehr kommentiert, das Thema Flüchtlinge ist zum Selbstzweck geworden. Da nun zum Wahnsinn der führenden Politikerkaste und der Verblendung der meisten Medien auch der Selbsterhaltungstrieb der Verwaltung kommt, habe ich wenig Hoffnung, dass sich in den nächsten Monaten grundlegend etwas ändern wird. Langfristig wird sich etwas ändern, das weiß ich, aber wir werden alle einen sehr hohen Preis dafür bezahlen."

3)
"Unser Land wird jünger, bunter und auch religiöser

So zeigte sich auch die Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion Katrin Göring-Eckardt stolz, dass die Grünen nicht nur über Hilfe für Flüchtlinge reden würden, sondern dort mit anderen Bürgerinnen und Bürgern anpacken, wo sie gebraucht werden. Im Gegensatz zur CSU, die lediglich darüber rede, wie man Grenzen dicht mache, sieht Göring-Eckardt vor allem Chancen: „Wir reden darüber, wie unser Land in 20, 30 Jahren aussieht. Es wird jünger werden, bunter und auch religiöser."

https://www.gruene.de/ueber-uns/ein-gebot-der-menschlichkeit.html

(Einige greifen das gern auf: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/fluechtlinge-machen-deutschland-religioeser-viel...
http://www.oberliner-magazin.de/wir-werden-bunter-und-auch-religioeser/ )

Die evangelische Kirchenfunktionärin und Grünenchefin hat eine Mission.

Allen dennoch eine schöne Woche!

Viele freundliche Grüße

azur

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Also doch keine Islamisierung. Nur eine "Religiösisierung". Der Tag ist dank Neusprech gerettet. Gott sei Dank. :-) (oT)

Tünnes @, Montag, 30.11.2015, 08:43 vor 3720 Tagen @ azur 3307 Views

- kein Text -

Die Grünen gehören in die Geschlossene

nereus @, Montag, 30.11.2015, 08:53 vor 3720 Tagen @ azur 4561 Views

Hallo azur!

Hast Du mal das Programm der Grünen „Ja, so schaffen wir das! Der grüne Plan für eine menschliche Flüchtlingspolitik und moderne Einwanderungsgesellschaft„ gelesen?

Abgesehen von der schwachsinnigen Willkommenspolitik ist auch das Geschreibsel sehr wohl als pathologisch zu bewerten.

Man liest dort u.a. von ..

vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfer*innen .. eine aktive Bürger*innengesellschaft .. der alten „Gastarbeiter*innen“-Politik .. mehr Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen .. interkulturell kompetente Berater*innen und Vermittler*innen .. mehr Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen ..2.000 Mitarbeiter*innen ..

Das „innen“ Gequatsche mit Sternchen ist schon gruselig beim Lesen, aber beim Schreiben kann man nur noch laut aufschreien.
Versuche das mal in einem flüssigen Text zu schreiben.
Dich überfallt nach kurzer Zeit automatisch der Wunsch eine Bombe zu bauen und die wenig später irgendwo hochgehen zu lassen.

Normalerweise geht der Trend zur Vereinfachung, den man manchmal befürworten kann und manchmal ablehnen sollte, wie z.B. das idiotische „Denglisch“.
Aber das Sprache nun komplizierter gemacht wird, ist wirklich absurd.

Dann kam ein Kürzel (auf Seite 6), daß ich noch nie zuvor gelesen hatte und ich lese eigentlich recht viel. [[zwinker]]

Gerade Frauen, Mädchen und LGBTTIQs sind oft monatelang besonders schweren Bedingungen auf der Flucht ausgesetzt.

LGB .. wie bitte? Was war denn das?
Sind doch die Außerirdischen gelandet oder ist der allerneueste Industrieroboter schon versuchsweise in der Dritten Welt im Einsatz und irrtümlicherweise auf die Flucht mitgenommen worden?
Da ich das weder im Duden noch im Lexikon fand, bemühte ich Google und ich wurde fündig. Die Verwirrung nahm aber eher zu als ab.

LGBT (auch GLBT und LSBTTIQ) ist eine aus dem englischen Sprachraum kommende Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender, also Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Die in Deutschland manchmal verwendete Abkürzung LSBTTIQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaft mit unterschiedlicher Thematik, deren Gemeinsamkeit es ist, nicht der Heteronormativität zu entsprechen. Es geht um die sexuelle Orientierung gegenüber dem Partnergeschlecht, um die eigene Geschlechtsidentität und um körperliche Geschlechtsvariationen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/LGBT

Eigentlich heißt es LGBT oder auch GLBT.
Da haben sich wohl die Kämpfer für eine bessere Welt noch nicht ganz einigen können, denn einmal stehen die Lesben mit ihrem „L“ vorne und manchmal die schwulen Männer mit dem „G“. B und T scheinen sich zu fügen, denn die stehen immer hinten. [[freude]]
Wer bei den Grünen die Hosen an hat ist klar – Antonia und Volkerine sind es jedenfalls nicht.
Nun haben wir aber auch noch ein zweites T, ein I und ein Q.

T bedeutet Transgender ist also weder hetero noch homo und auch nicht beides zusammen.
Also habe ich wieder gekugelt und fand dies:

Transgender (lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und engl. gender „soziales Geschlecht“) ist ein Begriff für Abweichungen von der zugewiesenen sozialen Geschlechterrolle beziehungsweise den zugewiesenen sozialen Geschlechtsmerkmalen (Gender).

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Transgender

Sozial zugewiesenes Geschlecht?
Wenn man also in Unterhose und Schlüpfer schaut und ist mit dem Gesehenen nicht zufrieden, dann kann man danach frei wählen oder wie?

Wir müssen uns nicht über bedauernswerte Menschen unterhalten, die wirklich Hilfe oder Toleranz benötigen, weil sie etwas aus dem Rahmen fallen.
Aber das ist doch Schwachsinn hoch drei.
Der geborene Anton wird später zur Antonia um dann ggf. Jahre danach wieder zum Anton zurück zu mutieren.
Wie soll das denn rein verwaltungstechnisch realisiert werden?
Lesen wir künftig über hohe Fluktuationen bei der statistischen Erfassung von Männern und Frauen, weil man sich mal so und dann wieder so entscheidet?
Doch es geht auf dieser Irrfahrt noch weiter.

Der Begriff „Transgender“ kann als eine positive Selbstbeschreibung und Positionsbestimmung im gesellschaftlichen heteronormativen Raum dienen: Menschen, die sich nicht klar auf eine der naturalisierten Rollen Mann oder Frau festlegen können oder wollen, bezeichnen sich selbst auch als genderqueer.

Jetzt wird es vollkommen gaga.
Die wechselweise Festlegung auf das Geschlecht, die offenbar bei Transgender zumindest zeitraumbezogen ein Geschlecht erkennen läßt, ist bei genderqueer komplett aufgehoben.
Frau Meier steigt als Frau an der Bushaltestelle vor ihrem Haus ein und steigt als Herr Meier beim Halt des Arbeitgeber .. äh, ich meine bei des (?) Arbeitgeber*innen (?) wieder aus.
Nein, das paßt nicht denn dies wäre – wenn auch nur für kurze Zeit - eindeutig.
Wer geht dann aber ins Büro?
Ist das Frann Meier oder Herau Meier?
Und was heißt hier positive Selbstbeschreibung?
Gilt die immer oder kann man die wechseln und falls ja, wie oft?

Das Spezielle erfordert auch spezielle Maßnahmen, wie man auf Seite 7 nachlesen kann.

Um zu vermeiden, das auch lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender und intersexuelle (LSBTTI) Menschen in Erstaufnahmestellen und Asylunterkünften Diskriminierung und Gewalt fürchten müssen, fordern wir auch für sie adäquate Schutzräume bzw., dass das eingesetzte Personal für die besondere Situation von LSBTTI sensibilisiert wird. Im Asylverfahren müssen LGBTTI-Geflüchtete ihre sexuelle Identität nicht nur zu Beginn als Fluchtgrund geltend machen können.
Zusätzlich müssen flächendeckend niedrigschwellige Beratungsangebote und Informationsmaterialien noch vor Stellung des Asylantrags zur Verfügung gestellt werden.

Schutzräume werden gebraucht. Bei Schutzraum fällt mir zuerst immer Bunker ein, aber das meinen die Grünen wohl nicht.
Das die Grünen einen nicht behebbaren Dachschaden haben, liest man unmittelbar danach.

Eine Trennung der Flüchtlinge nach religiöser Zugehörigkeit lehnen wir ab und treten jeglichen religiösen Anfeindungen vehement entgegen.

Den gegen Null tendierenden Problemen widmet man sich mit voller Inbrunst, aber die echten Probleme werden schlichtweg geleugnet.
Sie treten den religiösen Anfeindungen entgegen.
Daraus kann sich meiner Ansicht nach nur ableiten, daß alle Vertreter der grünen Bundestagsfraktion sich sofort als Sicherheitspersonal den Flüchtlingsunterkünften andienen. Dann gäbe es ein politisches Problem weniger und die amtlichen und ehrenamtlichen Helfer*rinnen würden tatkräftig unterstützt.
So etwas nennt man Synergie-Effekt. [[freude]]

Ha! Auf Seite 8 bin ich doch noch fündig geworden.

Es kann z.B. nicht sein, dass gespendete Fahrräder nicht in Stand gesetzt werden, weil einheimische Ehrenamtliche fehlen, in Unterkünften lebende Mechaniker aber nicht selbst Hand anlegen dürfen.

Mechaniker!?
Was geht denn hier ab?
Das heißt Mechaniker*innen – verdammt und zugenäht! [[zigarre]]

Das diese Narren absolut keinen Plan haben, liest man hier:

Für uns gilt: Flucht ist kein Verbrechen, Asyl ist ein Menschenrecht. Wir GRÜNE akzeptieren die Beweggründe aller Geflüchteten – ob Krieg, Terror, politische Verfolgung durch den Staat, Unterdrückung durch die Mehrheit, Armut. Deshalb machen wir niemandem Vorwürfe, der/die flieht.- Forderungen aus der Union und der SPD, das Asylrecht durch Obergrenzen auf nationaler oder europäischer Ebene auszuhebeln, lehnen wir ab. Asylsuchende haben Anspruch auf eine gewissenhafte Prüfung ihrer Asylgründe. Erst in der Einzelfallprüfung bewährt sich das Asylrecht als individuelles Grundrecht.

@Azur, Du bist oder warst Jurist.
Wie gehst Du denn mit diesen Sätzen um?
Es werden alle Beweggründe akzeptiert, aber dann wird gewissenhaft geprüft.
Also wenn ich ALLES akzeptiere, dann brauche ich doch nicht mehr zu prüfen, oder?
Wie will denn ein Richter sachlich richtig prüfen, ob der „Schwatte“ mit syrischem Paß in Zentralafrika verfolgt wurde?
Das ist doch kompletter Wahnsinn?

Oder hier auf Seite 8:

Wir halten die von der Bundesregierung mit Nachdruck betriebene Ausweitung der „sicheren Herkunftsstaaten“ für falsch. Staaten lassen sich nicht per Gesetz für „sicher“ erklären. Stattdessen erschwert die Einstufung als sicherer Herkunftsstaat den Zugang zu Schutz. Gerade für Minderheiten wie Roma, LGBTTI, aber auch Oppositionelle und Journalist*innen sind diese Länder oft nicht sicher. Die zweijährliche Überprüfung der Liste werden wir nutzen, weiter auf die strafrechtliche Verfolgung von Homosexuellen etwa im Senegal und in Ghana, die angespannte Sicherheitslage im Kosovo oder die kumulativen Menschenrechtsverletzungen und die nichtstaatliche Verfolgung von Roma in den Westbalkanstaaten hinzuweisen und solche Staaten von der Liste zu streichen. Unser Ziel bleibt, das Konstrukt der vermeintlich „sicheren Herkunftsstaaten“ abzuschaffen.

Hiiiillfeeeee!!

[[kotz]]

Eigentlich war das mehr als genug, um mir den Tag zu versauen, aber ne klitzekleine Kleinigkeit ist mir dann noch ins Auge gesprungen.
Ich hatte es schon gerochen - den Duft hat man ständig in der Nase, aber erst etwas später erspäht.
Auf Seite 10 liest man schließlich:

Zugleich muss es aber auch gesellschaftliche Grundlagen, angefangen vom Grundgesetz bis hin zum Umgang mit unserer Geschichte beinhalten. Dazu gehört auch der Umgang mit dem Holocaust. Auch darüber müssen wir, wie mit der Gesamtgesellschaft, mit Neuankommenden ins Gespräch kommen.

Alles wie gehabt.
Vielen Dank für diesen aufschlußreichen Hinweis. [[zwinker]]

mfG
nereus

Haben wir bald andere Amtssprachen?

azur @, Montag, 30.11.2015, 09:18 vor 3720 Tagen @ nereus 3770 Views

Hallo nereus,

danke für den Hinweis auf diese schräge Papier.

Hierzu:


@Azur, Du bist oder warst Jurist.

Das wird man, und dann nie wieder los [[freude]].

(Habe mir immer beim Studium gesagt: Erst wird man Jurist und dann verliert sich das wieder - und dabei an all die Juristen gedacht, die dann etwas anderes gemacht haben - und diese Liste ist sehr, sehr lang)

Wie gehst Du denn mit diesen Sätzen um?

Hmpf... Was soll man dazu sagen. Da versucht es wer mit Pipi Langstrumpf?

Es werden alle Beweggründe akzeptiert, aber dann wird gewissenhaft
geprüft.

Von Juristen schon, aber nicht bei den Grünen (was ich da zuletzt so alles hörte...!).

Also wenn ich ALLES akzeptiere, dann brauche ich doch nicht mehr zu
prüfen, oder?

So gesehen.

Wie will denn ein Richter sachlich richtig prüfen, ob der „Schwatte“
mit syrischem Paß in Zentralafrika verfolgt wurde?

Das wäre klar rassistisch [[freude]].

Das ist doch kompletter Wahnsinn?

Ein weiterer.


Hiiiillfeeeee!!

[[kotz]]

Auf Seite 10 liest man schließlich:

Zugleich muss es aber auch gesellschaftliche Grundlagen, angefangen
vom Grundgesetz bis hin zum Umgang mit unserer Geschichte beinhalten. Dazu
gehört auch der Umgang mit dem Holocaust. Auch darüber müssen wir, wie
mit der Gesamtgesellschaft, mit Neuankommenden ins Gespräch kommen.

So wie wer sagte, dass Revolutionäre bei der Vereidigung Fischers waren nicht die Turnschuhe, wie alle sagten, sondern der Anzug, den er trug; so kann man es auch ganz anders betrachten, dass das GG in arabisch erscheint (denke da immer: Wir würden gar nicht merken, wenn in der Übersetzung schräge Glossen wären). Haben wir bald andere Amtssprachen?

Es gab doch imer wieder Leute, gerade bei den Grünen, die von Pflichttürkisch für Deutsch sprachen. Warum nicht gleich noch dazu arabisch?

Besatzersprachen lernen wird doch immer gern [[zwinker]][[freude]].

Uops, dass war natürlich nur Satire, und nicht justiziabel.


Alles wie gehabt.
Vielen Dank für diesen aufschlußreichen Hinweis. [[zwinker]]

Aba sea jerne doch, Alta! [[zwinker]] [[smile]]

Viele freundliche Grüße

azur

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Geschlechtergerechte Sprache

overseas @, Montag, 30.11.2015, 10:07 vor 3720 Tagen @ nereus 4037 Views

Sehr guter Text - gute Zusammenfassung und gut geschrieben!

Zur "geschlechtergerechten Sprache" - das Bündnis hat offenbar gleichentags auch beschlossen, diese zu verwenden ("Geschlechtergerechte Sprache in Anträgen an die BDK").

Durch die Dinge, die nicht "gegendert" werden, wird die Verwendung in meinen Augen zugleich ad absurdum geführt.

Wir gendern grundsätzlich in allen Wörtern, jedoch nicht zweimal in einem Wort (Verbraucherschützer*innen statt Verbraucher*innenschützer*innen)

Toll! Immerhin gibt es hier eine Grenze, bloss ist dies in meinen Augen nicht korrekt - schliesslich werden hier offensichtlich nur die männlichen Verbraucher geschützt, jedoch weder weibliche noch die "nicht-binären Geschlechter".

Ich möchte hiermit von dem in diesem Text angesprochenen Raum von Selbstdefinitionen gebrauch machen und mein eigenes Geschlecht definieren.
1. In der Zeit, wo ich ein Kind "kriegen" möchte, fühle ich mich als Frau und habe Anspruch auf Mutterschaftsurlaub.
2. Bei der Pensionierungsalter habe ich das Geschlecht, das früher pensioniert wird.
3. Falls in einem Land nur Wehrpflicht für ein Geschlecht gilt, so nehme ich dieses binäre Geschlecht an.
4. Falls ein bestimmtes Geschlecht zu mehr Lohn führt, ist jenes Geschlecht das aktuelle Geschlecht.
5. Und so weiter.

Zudem möchte ich auch zusätzlich einführen, dass ich meine eigene Nationalität selber definieren kann und diese situativ anpassen darf! Erst dann fühle ich mich gleichberechtigt.

...

großartig ;-)

nereus @, Montag, 30.11.2015, 11:12 vor 3720 Tagen @ overseas 3484 Views

Hallo overseas!

Deine praktischen Beispiele offenbaren den ganzen Schwachsinn und beweisen nachdrücklich.

Die Grünen haben eine komplette Vollmeise!

Und wer komplett irre geworden ist darf weder Auto fahren, Kinder betreuen – ach Du meine Güte, dies wäre wieder eine neue Büchse der Pandora, die besser zu bleiben sollte – oder Verantwortung in der Politik übernehmen.
Warum fahren denn keine Johanniter-Einsatzfahrzeuge vor dem Reichstag vor und stecken diese unsäglichen Figuren endlich in eine Zwangsjacke?

Du fandest: Wir gendern grundsätzlich in allen Wörtern, jedoch nicht zweimal in einem Wort (Verbraucherschützer*innen statt Verbraucher*innenschützer*innen)

Da gehe ich mit, das geht zu Lasten der Nichtmännlichen.
Besser wäre in diesem Fall Verbraucherschützer*innen und LSBTTIQ-Verbraucherschutz Menschen.

Doch welchen Artikel nimmt man denn jetzt?
Der Verbraucherschützer ist klar.
Die Verbraucherschützerin ist auch klar.
Aber was steht vor Verbraucherschützer*innen? Ein das oder wie?
Aber „das Verbraucherschützer*innen“ klingt doch auch irgendwie Panne.

Wenn es jedoch ein „die“ ist, strenge ich sofort einen Prozeß an, weil das zum Nachteil der Männer geht und @azur wird in diesem der Anwalt meiner Wahl. [[freude]]

mfG
nereus

"Liebe Mecklenburg-Vorpommern und Mecklenburg-Vorpommerinnen"?

mocky @, Montag, 30.11.2015, 17:36 vor 3719 Tagen @ nereus 2836 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 30.11.2015, 17:42

Hallo nereus

Die Grünen haben eine komplette Vollmeise!

... und nicht nur die ...

Tillich begann kürzlich seine Ansprache mit
"Liebe Sachsen und Sächsinnen" ...

Der Seehofe könnte ja noch sagen "Liebe Bayern und Bayerinnen" - nicht zu verwchseln mit "Bäuerinnen"

Aber was sagt der Sellering in Meck-Pom??
"Liebe Mecklenburg-Vorpommern und Mecklenburg-Vorpommerinnen"?

Oder der Haseloff in Sachsen-Anhalt?
"Liebe Sachsen-Anhalter und Sachsen-Anhalterinnen" - oder "Sachsen-Anhaltinnen"??

Was sagt die Dreyer in Rheinland-Pfalz?
"Liebe Rheinland-Pfalzer und Rheinland-Pfalzerinnen"? - oder vielleicht "Rheinland-Pfälzerinnen"?

Die Zeit, in der es hieß "Deutsche Sprach - schwere Sprach", ist wohl längst vorbei ...

Gruß mocky

--
WENN UNRECHT ZU RECHT WIRD
WIRD WIDERSTAND ZUR PFLICHT!

Bertholt Brecht

Och, das lässt sich alles regeln ...

Vanitas, Montag, 30.11.2015, 18:37 vor 3719 Tagen @ mocky 2666 Views

Hallo nereus

Hallo mocky, bin zwar nicht nereus, hab' aber Prokura, glaub' ich mal ... [[zwinker]]

Die Grünen haben eine komplette Vollmeise!


... und nicht nur die ...

Tillich begann kürzlich seine Ansprache mit
"Liebe Sachsen und Sächsinnen" ...

Hört sich doch ganz nett an, keine Einwände meinerseits.

Der Seehofe könnte ja noch sagen "Liebe Bayern und Bayerinnen" - nicht zu
verwchseln mit "Bäuerinnen"

Klingt auch ganz ok. oder?

Aber was sagt der Sellering in Meck-Pom??
"Liebe Mecklenburg-Vorpommern und Mecklenburg-Vorpommerinnen"?

Tja, Mecklenburg-Vorpommern klingt schon mal nicht so gut, da wie vergleichsweise bei den 'Sachsen' oder 'Alemannen' oder 'Germanen' hier das Endungs-'e' fehlt. Wie wär's mit Mecklenburg-Vorpommerer und Mecklenburg-Vorpommerinnen? [[freude]]

Oder der Haseloff in Sachsen-Anhalt?
"Liebe Sachsen-Anhalter und Sachsen-Anhalterinnen" - oder
"Sachsen-Anhaltinnen"??

Leicht lösbar, denn da ich daselbst aus dieser herrlichsten aller deutschen Provinzen [[zwinker]] geburtsmäßig stamme, habe ich mich bislang höchstens als Sachsen-Anhaltiner eingenordet, daher sind die Sachsen-Anhaltinerinnen auch kein Problem ...

Was sagt die Dreyer in Rheinland-Pfalz?
"Liebe Rheinland-Pfalzer und Rheinland-Pfalzerinnen"? - oder vielleicht
"Rheinland-Pfälzerinnen"?

Rheinland-Pfälzerinnen, Du sagst es, klingt irgendwie anheimelnd nach Weinbembl, Weib und Gesang ...

Die Zeit, in der es hieß "Deutsche Sprach - schwere Sprach", ist wohl
längst vorbei ...

Naja, eher das Gegenteil ist wohl richtig, es sei denn, man macht die Genderbeliebigkeit und Allgemeinverständlichkeit (z.B. Kanaksprech) des deutschen Ausdrucks zur Maxime.

Vorschriftsmäßig gendergerechte Doppelfemininformen von zusammengesetzten Berufs- und Tätigkeitsbezeichnungen haben es natürlich etwas in sich [[freude]] :

Asylantenbejubler ==> Asylanten*innenbejubler*innen
Polizistenbeschimpfer ==> Polizisten*innenbeschimpfer*innen
Politikererpresser ==> Politiker*innenerpresser*innen usw.usf. [[zwinker]]

Da haben die geneigten gegenderten Rechtschreibkommissionen der Länder noch einige hochnotwendige und hochbezahlte Arbeit vor sich, die jetzt absolut unabdingbar und vorrangig ist, um endlich der Gendergerechtigkeit sprachdurchgreifend zum Durchfall, nein Durchbrech, meine Durchbruch zu verhelfen. Grün-BW, geh' du mal voran, evtl. kann das ja dann in die gendergerechte und antidiskriminierungskonforme Richtlinie zum schulischen Lernziel 'Sexuelle Vielfalt' mit eingepflegt werden ...[[top]]

Es gibt also noch viel ungemein Wichtiges zu tun. Natürlich müssen wir hier in Bayern wieder etwas mauern und den Fortschritt zur gerechtesten und aufgeklärtesten aller deutschen Menschheiten etwas bremsen, typisch! [[wut]]

Gruß mocky

Gruß Vanitas

Danke sehr, sehr guter Hinweis - aus den Lagenr - Kein Wunder: Deutschland gilt als Rückzugsort für Terroristen

azur @, Dienstag, 01.12.2015, 11:28 vor 3719 Tagen @ helmut-1 2603 Views

Hallo helmut,

vielen Dank für den Hinweis. Wie ich eben JN schrieb, mit weiteren Quellen, ist das skandalöserweise kein Thema in den MSM:

http://journalistenwatch.com/cms/die-ganze-wahrheit-ueber-die-asylanten-das-protokoll-d...

Alles wird vertuscht, so wie die staatliche Schlepperei, über die in der von JN verlinkten Quelle berichtet wird.

Kein Wunder übrigens, dass Deutschland als Rückzugsort für Terroristen gilt:

"ein sicherer Rückzugsort für Terroristen".

Damit gibt es Reisebeschränkungen, denn nicht alle sind so beschränkt, wie die BuReg und deren Helfer in dieser Sache:
http://www.tagesschau.de/ausland/einreise-usa-101.html

Spannend auch, wie die Slowakei reagiert und wie die Leser darauf reagieren, nämlich fast durchweg mit klarer Zustimmung: http://www.tagesschau.de/ausland/slowakei-113.html


Liest sich wie ein Krimi.

Leider. Stimme Dir zu.


Man kann es kaum glauben.

Doch, das fällt mir relativ leicht. Erstens waren doch schon ein paar entsprechende Informationen in der Richtung gekommen, und vor allem: Das war doch genau so zu erwarten.

Was passiert wohl, wenn man sich Leute aus einen Kulturkreis einlädt, die nach den Worten eine Arabisch-Dolmentscherin und Araberin keine Dankbarkeit kennen, und die in Masse zusammengepfercht und sich untereinander in großen Mengen spinnefeind sind. Nein im Gegenteil, dass konnte man sich imho leicht ausrechnen, dass es so kommt.

Meine These ist, dass sich darin mafiagleiche Organisationen bilden werden (so eine Art Schutz(geld)-Organisation und Interessenvertretungen), bei denen einige schnell reich werden. Die werden sich dann motorisieren und ausreiten. Hoffentlich kann die Polizei das dann noch beherrschen. Fakt ist, dass vielleicht nicht die CMschen Proteste zum Zusammenbruch der staatlichen Maßnahmen führen, sondern die Massen hier nicht integrierter und Frustrierter, die sich ihre ganz eigenen Regeln machen.

Viele freundliche Grüße

azur

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Der Don hat heute in der FAZ noch mal nachgelegt,

Jazznow @, Montag, 30.11.2015, 19:25 vor 3719 Tagen @ azur 3151 Views

diesmal aber unter seinem bürgerlichen Namen, werter Azur

Der europäische Gedanke stirbt in Spielfeld

Sehr lesenswerter Artikel über die zu Schleusern gewordenen Länder entlang der Balkanroute.

Gruß
JN

--
Knowledge is a deadly friend
If no one sets the rules
The fate of all mankind I see
Is in the hands of fools
King Crimson; 1969

Sehr lesenswert

azur @, Dienstag, 01.12.2015, 11:16 vor 3719 Tagen @ Jazznow 2652 Views

Hallo JN,

danke sehr.

diesmal aber unter seinem bürgerlichen Namen, werter Azur

Den Artikel hatte er bereits in einem seiner FAZ-Blogs angekündigt. Im Print arbeitet er immer mit seinem richtigen Namen.

Er ist übrigens noch einen weiteren Blog: http://rebellmarkt.blogger.de/

Daraus auch z. B.: Mein Feinbild FAZ und ich.
Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
Paul Sethe, zurückgetretener Herausgeber und Mitgründer der FAZ

Ich mochte die FAZ nicht..."
http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1315480/


Der
europäische Gedanke stirbt in Spielfeld

Sehr lesenswerter Artikel über die zu Schleusern gewordenen Länder
entlang der Balkanroute.

Dem schließe ich mich ausdrücklich an. Es ist ein Skandal, was dort beschrieben wird, und dass es noch nicht weiter dargestellt wurde in den MSM.
Ganz so wie die Dinge in der von helmut verlinkten Quelle: http://journalistenwatch.com/cms/die-ganze-wahrheit-ueber-die-asylanten-das-protokoll-d...

DA ist wohl auch oft in den Lagern. Mal sehen, wann man darüber in den MSM Genaueres hört. Vermutlich ist das nicht gewünscht, so wie Berichte über das staatliche Schlepperwesen in Österreich, von dem man schon bei YT erfahren und hier im Forum lesen konnte.

Die Flüchtlinge werden nun handgreiflich und skandieren laut: Open the border!
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/mazedonien-fluechtlinge-greifen-po...
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise-rangeleien-an-der-griechisch-mazed...

Alles nicht gut. Und es wird so weiter gehen, bis die BuReg deutlich und offen korrigiert. So lange sich in der Welt, nicht nur durch Schlepper, das Gerücht verbreiten lässt, es würde die ganze Welt eingeladen (in den Taschengeldstaat, zur Facebookparty), wird das wohl so weiter gehen.

Bis es richtigen Ärger gibt, weil die eigentlich damit befassten Kommunen nicht mehr können und die Lage eskaliert.

Ja später das passiet, um so häßlicher wird das, wie auch der Don oft mutmaßte.

Viele freundliche Grüße

azur

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Grüne und GrünInnen

politikus @, Dienstag, 01.12.2015, 13:30 vor 3718 Tagen @ azur 2410 Views

Von diesen verqueren Bevormundungs-Taliban habe ich noch nie die Wortschöpfung VergewaltigerInnen oder VerbrecherInnen gelesen. Aber uns vorschreiben, wenn wir einen Teebeutel benutzt haben, dass der Faden in die Altkleidersammlung soll, das Papier in die Altpapiersammlung, der Tee in den Kompost und die Klammer zur Metallverwertung! Die spinnen, die GrünINNEN. Oder vielleicht müssen sie mal auf einen ordentlichen Dorn - aber GrünInnen, wie Claudia Roth verhüten ja mit ihrem Gesicht!

--
Ich traue den verlogenen selbstzensierten "Main-Stream-Qualitäts-Medien" schon lange nicht mehr!

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