Die BWL hat die Buchhaltung. Doch was hat die VWL?

Kostan @, Donnerstag, 26.11.2015, 12:52 vor 3723 Tagen 4786 Views

Hi,
was hat die VWL?
Abfällig könnte man sagen ein Theoriegebäude aber kein Fundament!
Wirklich keines? Ich meine eines benennen zu können: Die Saldenmechanik.

Endlich gibt es zu diesem Thema auch einen Vortrag!
Saldenmechanik (Schmidt/Sahin/Glötzl)
https://www.youtube.com/watch?v=z3YxZJqfgMA

Hervorzuheben ist der erste Referent Prof. Dr. Johannes Schmidt (Hochschule Karlsruhe).


Gruß
Kostan


________________________________
Youtube Text zum Video:
Veröffentlicht am 10.10.2015
2. Pluralistische Ergänzungsveranstaltung zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik (6.-9. Sep. 2015, Universität Münster)

Johannes Schmidt (Hochschule Karlsruhe) – Vor welchen wirtschaftspolitischen Fehlern kann uns die Saldenmechanik bewahren?

Bedia Sahin (Europäischen Akademie der Arbeit Frankfurt, EADA) – Buchungsmechanik und Kausalität in der Zahlungsbilanz

Erhard Glötzl – Das Fundamentalparadoxon der Geldwirtschaft als
Ursache für die Ohnmacht der Schuldner. Warum es immer wieder
zu (griechischen) Schuldentragödien kommt

Zur traditionsreichen Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik, der größten deutschsprachigen Ökonomik-Tagung, fand im Jahr 2015 erneut eine pluralistische Ergänzungsveranstaltung statt. Die vom Netzwerk Plurale Ökonomik organisierte Tagung schloss inhaltlich an die 1. pluralistische Ergänzungsveranstaltung von 2012 in Göttingen an.

Über den Zeitraum der Jahrestagung stellte das Netzwerk Plurale Ökonomik einen Freiraum zur Verfügung, den heterodoxe Vereinigungen und Forschende nutzen konnten für Beiträge in eigener Regie. Diese dezentrale Organisationsform sowie das pluralistische Spektrum an Beiträgen stellte zugleich ein Plädoyer für die weitere institutionelle Öffnung des VfS hin zu mehr Vielfalt dar.

Exakt, die Saldenmechanik ..!

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 26.11.2015, 14:05 vor 3723 Tagen @ Kostan 3717 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 26.11.2015, 14:14

d.h. etwas (geschlossene Kreisläufe, Nullsummen etc.), was die BWL-er nicht verstehen können oder immer wieder vergessen.

Gruß, Beo2

;-)

Kostan @, Donnerstag, 26.11.2015, 16:16 vor 3723 Tagen @ Beo2 3404 Views

Ja.
Der Begründer Wolfgang Stützel wird wohl noch eine Zeit warten müssen.
Aber vermutlich wartet er vergeblich.
Logik und Mengenlehre ist nun einmal sooooo kompliziert.

Gruß
Kostan

Die Saldenmechanik interessiert niemanden...

BillHicks ⌂ @, Wien, Freitag, 27.11.2015, 01:44 vor 3722 Tagen @ Kostan 3143 Views

gleichwohl sie ein phantastisches Werkzeug ist um logikwidrige wirtschaftspolitische Vorhaben zu entlarven.

Schmidts Vortrag ist da wirklich empfehlenswert anzuschauen.

Aber: das sind ja olle Kamellen. Wer das wissen will, weiß es längst. Es hat die Neoklassik nicht erschüttert, vom davon zu unterscheidenden neoliberalen Paradigma gar nicht zu reden.

Und woran liegt das?

Es geht nicht um Makro!
Makro ist schön und gut.

Aber es geht um die Mikrofundierung! Darüber wird sich das neue ökonomische Denken entwickeln.

"There is no theory of markets."

H/S sind ein super Anfang die privatrechtliche Seite anzusehen. Aber es gibt die öffentlich-rechtliche Seite auch. Und zwar nicht "nur" als "Macht", da bleibt sogar der "Debitismus" in der Analyse unterkomplex.

Die Mikrofundierung ist es.

Sieht Philip Mirowski (Vorlesung bei Plurale Ökonomik) auch so.

Einen Nobelpreis verdient, wer einerseits die Mikrofundierung hinbekommt (und damit z.B. die spezielle europäische Situation erklären kann: z.B. fehlendes verlässliches Privatrecht und fehlende fiskalische Infrastruktur um verlässlich Steuerforderungen eintreiben zu können in Griechenland) und andererseits das Ganze in eine Makroöknomische (besser: gesamtwirtschaftliche) Wirtschaftspolitik transformieren kann. Also eine Wirtschaftspolitik, die über den Monetarismus (Quantitätsgleichung) und den Keynesianismus (NIPA accounts) und auch über Copeland (Flow of Funds accounts) hinaus geht!

"There is a nobel prize for you!"

Beste Grüße

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

...oh dazu (zu deinen Video-Links) habe ich noch keine Meinung.

Kostan @, Samstag, 28.11.2015, 10:11 vor 3721 Tagen @ BillHicks 2576 Views

hi BillHicks,

danke für deine Links.
Ich hoffe ich schaffe es in diese neue Denke zu finden.
Es braucht nur Zeit!

Ich werde mich nochmal melden!

Gruß
Kostan

...neue Blickwinkel. Antwort zu Vortrag von Philip Mirowski

Kostan @, Montag, 30.11.2015, 13:26 vor 3719 Tagen @ BillHicks 2717 Views

Hi BillHicks,

ich möchte hier Perry Mehrling aussparen und ihm einen gesonderten Beitrag widmen.

Aber: das sind ja olle Kamellen. Wer das wissen will, weiß es längst. Es
hat die Neoklassik nicht erschüttert, vom davon zu unterscheidenden
neoliberalen Paradigma gar nicht zu reden.

Und woran liegt das?

Es geht nicht um Makro!
Makro ist schön und gut.

Aber es geht um die Mikrofundierung! Darüber wird sich das neue
ökonomische Denken entwickeln.

"There is no
theory of markets.
"

H/S sind ein super Anfang die privatrechtliche Seite anzusehen. Aber es
gibt die öffentlich-rechtliche Seite auch. Und zwar nicht "nur" als
"Macht", da bleibt sogar der "Debitismus" in der Analyse unterkomplex.

Was meinst du damit genau?
Geht es um den Bereich Recht und Rechtssicherheit?

Die Mikrofundierung ist es.

Ist das nicht ein endloser Streit?
Konzepte überzeugen mich. Einzelne Begriffe eher weniger. <img src=" />


Sieht Philip Mirowski
(Vorlesung bei Plurale Ökonomik)
auch so.


Puh. Der Vortag ist interessant aber manche Punkte gefallen mir nicht.
Hier mal kurz meine Bemerkungen zu den Thesen (T) von Philip Mirowski:
(T) In den Ursprüngen der Neoklassik wurde die Physik imitiert.
100% Zustimmung

(T) Annahme: Der Markt setzt die Preise.
Folge: Wir Menschen können keine andere Wirtschaft etablieren, denn der Markt setzt die Preise.
-> Eine wunderschöne Erklärung die jedem vorgehalten werden sollte. Ich hoffe diese Argumentationskette senkt die Anzahl der blinden Wirtschaftsgläubigen!

(T) Er nennt eine angeblich revolutionäre Ansicht:
Es kommt immer zur Preisbildung auf den Märkten, egal was die Marktteilnehmer erreichen wollen (bzw. wie intelligent sie sind).
Er rezipiert: Gode und Sunders
Mehr hier:
https://books.google.de/books?id=bbH3BQAAQBAJ&pg=PA33&dq=gode+sunders++1993&...
Ich sage: Plausible Erklärung von Gode und Sunders, alle Achtung!

Doch warum schreibe ich „angeblich revolutionär“?
Deswegen:
Selbst WP nennt, dass die Konstruktion von Märkten egal ist!
„Dabei kommt es im Besonderen ohne die Konstruktion von Märkten aus“
https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichgewichtsmodell

Das war für mich neu:
Unterschiedliche Märkte können nach
https://de.wikipedia.org/wiki/Chomsky-Hierarchie
geordnet werden.
Die Umsetzung fehlt noch was würdest du vorschlagen?
Danke!

Gefallen hat mir auch seine Auflistung:
What we talk about when we talk about „Markets“

Data dissemination, exlusiton
Order routing through time and space
Order execution
Price discovery and assignment
Custody and delivery arrangements
Clearing and settlement, including property rights assignment
Record keeping
Commodity definition and enforcement

Bzw. in Deutsch:
Datenverbreitung, Ausschluß von Information gegenüber Dritten
Orderrouting durch Zeit und Raum
Orderausführung
Preisfindung und Zuordnung
Sorgfaltspflichten (?) und Liefervereinbarungen
Clearing und Abwicklung, einschließlich der Eigentumsrechte Zuordnung
Aufzeichnungen bzw. gesetzliche Dokumentation (?)
Rechtliche Begriffseinordnung von Wirtschaftsgütern und Durchsetzung der entsprechenden Rechte

Sind alles spannende Themen.

Einen Nobelpreis verdient, wer einerseits die Mikrofundierung hinbekommt
(und damit z.B. die spezielle europäische Situation erklären kann: z.B.
fehlendes verlässliches Privatrecht und fehlende fiskalische Infrastruktur
um verlässlich Steuerforderungen eintreiben zu können in Griechenland)
und andererseits das Ganze in eine Makroöknomische (besser:
gesamtwirtschaftliche) Wirtschaftspolitik transformieren kann. Also eine
Wirtschaftspolitik, die über den Monetarismus (Quantitätsgleichung) und
den Keynesianismus (NIPA accounts) und auch über Copeland (Flow of Funds
accounts) hinaus geht!

"There is a
nobel prize for you!
"

Beste Grüße

Danke. Doch Mehrling ist so gut, den gilt es komplett zu hören. Ich bin noch weiter vorne.
http://www.perrymehrling.com/1-the-four-prices-of-money/

Nebenbei:
Im Gelben aufgeschnappt und gerade wieder in den Sinn kommt mir die Wechselwirkung eines potenten Kunden (K) mit einem „Markt“ (M):
K: Ich will mehr!
M: Der Preis steigt.
K: Oh dann will ich weniger.
M: Dann wird es billiger.
K: Ach ne ich will mehr es ist ja so billig.....


Gruß
Kostan

.... mehr, wenn man den MoneyView von Perry Mehrling kennt.

Kostan @, Donnerstag, 03.12.2015, 09:21 vor 3716 Tagen @ BillHicks 2430 Views

Hi BillHicks,

zu deinem Post:
„Die Saldenmechanik interessiert niemanden... - BillHicks, 27.11.2015, 01:44“
kann ich zustimmend schreiben
.... , wenn man den MoneyView vonPerry Mehrling kennt.


Seine veröffentlichten Videos sind Mitschnitte während zwei Vorlesungen, Section1 und Section2 am Barnard College in New York City.
Es braucht wirklich Ruhe und Zeit sich die Videos anzuschauen. Doch man erhält viel!

Ein Beispiel zum Einstieg:
In Hierarchy of Financial Instruments werden die Begriff von Geld, Kredit und Zwitterformern (nationale Währungen, Einlagen, Gold) in einen logischen Zusammenhang gebracht.
http://www.perrymehrling.com/2-the-natural-hierarchy-of-money/
dort: Lec 2-7: Managing the Hierarchy
ab 2:20 wohltuende Klarheit!

@BillHicks Tausend Dank für Perry Mehrling

Einen Nobelpreis verdient, wer einerseits die Mikrofundierung hinbekommt
(und damit z.B. die spezielle europäische Situation erklären kann: z.B.
fehlendes verlässliches Privatrecht und fehlende fiskalische Infrastruktur
um verlässlich Steuerforderungen eintreiben zu können in Griechenland)
und andererseits das Ganze in eine Makroöknomische (besser:
gesamtwirtschaftliche) Wirtschaftspolitik transformieren kann. Also eine
Wirtschaftspolitik, die über den Monetarismus (Quantitätsgleichung) und
den Keynesianismus (NIPA accounts) und auch über Copeland (Flow of Funds
accounts) hinaus geht!

"There is a
nobel prize for you!
"

Beste Grüße

Mir scheint du hast ein klares Ziel! <img src=" />
Das Recht zu implementieren ist eine große Aufgabe. Sowohl im Staatswesen (Griechenland) wie in systemtheoretischer Sicht. Ich kenne keine Systemdesign, das zeigt, wie die Protagonisten Anarchie und Recht miteinander ringen.

Beste Grüße
Kostan

Danke! Sehr interessant! (oT)

Fabio ⌂ @, München, Donnerstag, 03.12.2015, 11:23 vor 3716 Tagen @ Kostan 2665 Views

- kein Text -

--
“We are on strike against the dogma that the pursuit of one’s happiness is evil. We are on strike against the doctrine that life is guilt." John Galt

---------------------
DASH - Digital CASH

Perry Mehrling ist super!

Fabio ⌂ @, München, Donnerstag, 03.12.2015, 14:16 vor 3716 Tagen @ Kostan 2388 Views

Hi Kostan,

das ist ja eine wahre Fundgrube! Danke!

Die ganze Serie scheint faszinierend zu sein, ich habe mir z.B. gerade diese Perle angesehen:

Money and the State: Domestic | Part 4: Civil War Finance, bonds and loans
https://www.youtube.com/watch?v=AGkH0w9hpSQ

Ich hatte bis dato auch noch nie von Allyn Young gehört: https://en.wikipedia.org/wiki/Allyn_Abbott_Young

Liebe Grüße

Fabio

--
“We are on strike against the dogma that the pursuit of one’s happiness is evil. We are on strike against the doctrine that life is guilt." John Galt

---------------------
DASH - Digital CASH

Über Allyn Abbott Young hat Perry Mehrling ein Buch verfasst (knapp <200EUR).

Kostan @, Donnerstag, 03.12.2015, 22:08 vor 3716 Tagen @ Fabio 2414 Views

Hi Fabio,

Hi Kostan,

das ist ja eine wahre Fundgrube! Danke!

Die ganze Serie scheint faszinierend zu sein, ich habe mir z.B. gerade
diese Perle angesehen:

Money and the State: Domestic | Part 4: Civil War Finance, bonds and
loans
https://www.youtube.com/watch?v=AGkH0w9hpSQ

na, na, na. Gleich mit so etwas einsteigen. <img src=" />
Unter der geräuschlosen Kriegsfinanzierung versteht man die Kriegsfinanzierung der Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg! Nix anderes!!!!
https://de.wikipedia.org/wiki/Geräuschlose_Kriegsfinanzierung
<img src=" />


Ich hatte bis dato auch noch nie von Allyn Young gehört:
https://en.wikipedia.org/wiki/Allyn_Abbott_Young

Ich vorher auch nicht! Kennst du diese Buch:

Money and Growth
Selected papers of Allyn Abbott Young
Edited by Perry G.Mehrling and Roger J.Sandilands
https://books.google.de/books?id=btyFAgAAQBAJ&printsec=frontcover&dq=Money+and+...

38 EUR als E-Book! Oder knapp 200 EUR in gedruckter Variante!


Liebe Grüße

Fabio

auch von mir!
Kostan

Bitteschön, sehr gerne. (Viel!!!) Besser spät als nie ;P

BillHicks ⌂ @, Wien, Donnerstag, 03.12.2015, 14:47 vor 3716 Tagen @ Kostan 2492 Views

Hi BillHicks,


Lieber Kostan,

zu deinem Post:
„Die Saldenmechanik interessiert niemanden... - BillHicks, 27.11.2015,
01:44“
kann ich zustimmend schreiben
.... , wenn man den MoneyView vonPerry Mehrling kennt.

dem stimme ich nicht zu.
Mehrling beackert eigentlich hauptsächlich das Verhältnis Geld zu Kredit und das besser als jeder "Debitist" es nach meinem Kenntnisstand jemals tat.
Der Money View erklärt nicht alles und es ist nicht nur der fehlende klare Blick Mehrlings auf den Unterschied zwischen öffentlichem Recht (und die dafür nötige fiskalische Infrastruktur) und Privatrecht (und die dafür nötige juristische Infrastruktur). Ich habe ihm dazu jüngst ein Kommentar (#2) auf seinem Blog geschrieben.

Stützel kann man nicht nur deshalb schon ignorieren, weil es jetzt Mehrlings Money View gibt. Das ist mEn ein ganz anderes Feld.
Mehrling nutzt für seine Mikro->Makro Sicht Morris Copelands "Flow of Funds". Soweit ich es sagen kann ist Copelands Systematik derjenigen Stützels allerdings unterlegen. Ich habe diesbezüglich allerdings selbst noch viel mehr Fragen als Antworten. Dazu also ein andermal.

Seine veröffentlichten Videos sind Mitschnitte während zwei Vorlesungen,
Section1 und Section2 am Barnard College in New York City.
Es braucht wirklich Ruhe und Zeit sich die Videos anzuschauen. Doch man
erhält viel!

Sehe ich genau so, hab' ich hier schon vor anderthalb Jahren das erste Mal geschrieben [[zwinker]]

Ein Beispiel zum Einstieg:
In Hierarchy of Financial Instruments werden die Begriff von Geld,
Kredit und Zwitterformern (nationale Währungen, Einlagen, Gold) in einen
logischen Zusammenhang gebracht.
http://www.perrymehrling.com/2-the-natural-hierarchy-of-money/
dort: Lec 2-7: Managing the Hierarchy
ab 2:20 wohltuende Klarheit!

@BillHicks Tausend Dank für Perry Mehrling

Bitteschön, sehr gerne [[top]]
Freut mich sehr!

Besser spät als nie könnte man auch sagen [[top]], Du schriebst mir hier einstmals:
"Was soll ich jetzt mit so einer Argumentation anfangen?
Soll ich jetzt nach Perry Mehrling und deinem verlinkten Vortrag suchen oder davon ausgehen, dass das, wovon du da sprichst nur heiße Luft ist, weil du es anscheinend selbst nicht in Worte fassen kannst?

Ich gehe von letzterem aus.

Deine Geschichte macht so, wie du sie erzählt hast, keinen Sinn.
Fandest Vollgeld gut bis du auf den revolutionären Mehrling gestoßen bist, der herausgefunden hat, dass.....??? Ja, bitte?"

Alles gut, aber dieses bißchen Hinweis auf vorschnelle Be-/Verurteilung als Anregung solche künftig möglichst zu vermeiden, sei mir bitte erlaubt. [[zwinker]]

Einen Nobelpreis verdient, wer einerseits die Mikrofundierung

hinbekommt

(und damit z.B. die spezielle europäische Situation erklären kann:

z.B.

fehlendes verlässliches Privatrecht und fehlende fiskalische

Infrastruktur

um verlässlich Steuerforderungen eintreiben zu können in

Griechenland)

und andererseits das Ganze in eine Makroöknomische (besser:
gesamtwirtschaftliche) Wirtschaftspolitik transformieren kann. Also

eine

Wirtschaftspolitik, die über den Monetarismus (Quantitätsgleichung)

und

den Keynesianismus (NIPA accounts) und auch über Copeland (Flow of

Funds

accounts) hinaus geht!

"There is a
nobel prize for you!
"

Beste Grüße


Mir scheint du hast ein klares Ziel! <img src=" />

Das schon.
Aber der möchte-gern Nobelpreis der schwedischen Reichsbank interessiert mich null. Die sind korrupt. Nicht erst seit 1998 (LTCM Debakel - den Optionspricing-Schrott von Black, Merton und Scholes lehren sie heute noch an den Unis...).
MEn, in Summe und Wirkung vorwiegend interessengeleitete, intellektuelle Totalversager. Und das obwohl sie dort immerhin auf jemanden wie Otto Steiger gestoßen sind.
Ich schieb' echt Frust, wenn ich ehrlich bin, mit dieser Ökonomie und dem Umstand, dass dieser möchte-gern "Nobelpreis" tatsächlich noch immer mehrheitlich Ernst genommen wird. Ein Jammer.

Das Recht zu implementieren ist eine große Aufgabe. Sowohl im Staatswesen
(Griechenland) wie in systemtheoretischer Sicht. Ich kenne keine
Systemdesign, das zeigt, wie die Protagonisten Anarchie und Recht
miteinander ringen.

Verstehe ich nicht ganz, kannst Du mir das noch anders erklären?

Beste Grüße
Kostan

Freue mich sehr, dass Du jetzt Zugang zu Mehrling gefunden hast.
Wir werden immer mehr [[top]]

Beste Grüße

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

Achtung! Das war sicherlich eine Verwechslung. Ich bin nicht Kropotkin!

Kostan @, Donnerstag, 03.12.2015, 15:22 vor 3716 Tagen @ BillHicks 2380 Views

hi,

nur zur Richtigstellung ich heiße Kostan und nicht Kropotkin!

Besser spät als nie könnte man auch sagen [[top]], Du schriebst mir hier einstmals:

und verweist auf einen Beitrag von Kropotkin
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=350082

Kein Problem.

Gruß

Bitte vielmals um Entschuldigung für die Verwechslung! (owT)

BillHicks ⌂ @, Wien, Donnerstag, 03.12.2015, 17:28 vor 3716 Tagen @ Kostan 2398 Views

hi,

Lieber Kostan,

nur zur Richtigstellung ich heiße Kostan und nicht Kropotkin!

ja, da habe ich Dich tatsächlich mit Kropotkin verwechselt. Entschuldige, bitte!

Besser spät als nie könnte man auch sagen [[top]], Du schriebst mir

hier
einstmals:

und verweist auf einen Beitrag von Kropotkin
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=350082

Kein Problem.

Danke!

Gruß

Beste Grüße

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

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