Albert Einstein

Ostfriese @, Mittwoch, 25.11.2015, 00:02 vor 3724 Tagen 7124 Views

Heute vor einhundert Jahren hat Albert Einstein den Kern der allgemeinen Relativitätstheorie in der Preußischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin vorgetragen. Die vollständige Theorie

http://myweb.rz.uni-augsburg.de/~eckern/adp/history/einstein-papers/1916_49_769-822.pdf

ist in den Annalen der Physik erschienen. Während der totalen Sonnenfinsternis vom 29. Mai 1919 ist die Ablenkung des Lichtes im Gravitationsfeld der Sonne, die Einstein vorhergesagt hatte, experimentell bestätigt worden.

Vielleicht finden wir in dieser Zeit des Umbruchs Momente des Innehaltens und der Ruhe, um uns seiner zu erinnern.

Weiteres Futter für die Momente des Innehaltens

Friedrich @, Mittwoch, 25.11.2015, 10:04 vor 3723 Tagen @ Ostfriese 5555 Views

Ja, vor allem kann man sich mal Gedanken über die Tatsache machen, dass die Lichtgeschwindigkeit NICHT konstant im Vakuum ist, das war aber bereits die Grundlage der speziellen RT (es gibt keinen Äther und c = const immer und überall).

Weder bei den 1880er Messungen von Michelson und Morley noch heute wird Null gemessen- es werden halt blos nicht die erwarteten 30 Km/s (mit der die Erde um die Sonne fliegt) gemessen. Aber keinesfalls eine Nulldifferenz!

Dass das so hergeleitete mathematische Modell trotzdem zu richtigen Beschreibungen führt, ist ein Ding. Dem grundlegenden Verstehen der Natur hilfts aber nicht weiter, wenn wie in der Kirche Dogmen gelebt und nicht einmal hinterfragt werden dürfen.

Ach übrigens, vom alten Einstein ist die Aussage überliefert: natürlich gibts einen Äther - ohne gehts ja gar nicht. Ja was nun? Vielleicht läßt das berühmte Bild, wo er mit einer wirren Frisur zu sehen ist, noch weitere Schlüsse zu?

Grüße - Friedrich

Wo gibt es denn schon Dogmen, die nicht einmal hinterfragt werden dürfen?

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 25.11.2015, 10:15 vor 3723 Tagen @ Friedrich 5237 Views

Dem grundlegenden Verstehen der Natur

hilfts aber nicht weiter, wenn wie in der Kirche Dogmen gelebt und nicht
einmal hinterfragt werden dürfen.

In der Kirche mit Sicherheit nicht.
Du kannst jedes Dogma der Kirche hinterfragen.
Auch jedes naturwissenschaftliche Dogma.

Aber richte deinen Blick lieber auf andere Dogmen.
Wo gibt es denn heute Dogmen, die nicht einmal hinterfragt werden dürfen?


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Da fallen mir einige ein, deren Hinterfragung aber mit Existenzvernichtung geahndet werden kann. (oT)

Griba @, Dunkeldeutschland, Mittwoch, 25.11.2015, 10:37 vor 3723 Tagen @ Mephistopheles 4998 Views

- kein Text -

--
Beste Grüße

GRIBA

Dogmen, deren Hinterfragung mit Existenzvernichtung beantwortet werden kann. (oT)

Rotweintrinker @, Mittwoch, 25.11.2015, 10:59 vor 3723 Tagen @ Griba 4947 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 25.11.2015, 11:02

Und dann gibt es noch Dogmen, deren Hinterfragung mit Existenzvernichtung beantwortet wird.

Hinterfragen dürfen vs. Resonanz in der Wissenschaft

nvf33 @, Mittwoch, 25.11.2015, 11:20 vor 3723 Tagen @ Mephistopheles 5154 Views

..
Du kannst jedes Dogma der Kirche hinterfragen.
Auch jedes naturwissenschaftliche Dogma.

Das ist schon richtig, aber die Sache mit der Hinterfragung naturwissenschaftlicher Dogmen oder besser Theorien ist da etwas subtiler.
Fragen darf jede/r, ABER: Wer bestimmte Fragen stellt, verliert die Chance auf akademische Resonanz. Das heißt konkret: Wer bestimmte Dinge erforscht oder denkt, die nicht im Einklang mit z.B. physikalischen Lehrmeinungen stehen, der wird akademisch marginalisiert. Was das bedeutet, und wie drastisch das werden kann, ist in keiner Weise milder oder zivilisierter als im Mittelalter - einzig die Möglichkeiten, sich mit solcher Ausgrenzung nicht befassen zu müssen haben sich verändert. Dank professioneller PR kann man sich einfacher als im Mittelalter ein Weltbild erhalten, in dem in der Wissenschaft "alles gut" und ordentlich zugeht.

Das führt zu einer ziemlich bizarren Wissenschaftsgläubigkeit heute - bizarr zumindest für diejenigen, die sich je einmal im Vollkontakt zum Peer-Review-System und dem Drittmittelkarussell befunden haben. Am schlimmsten trifft es diejenigen, die Wissenschaft nicht aus Reputationsbedürftigkeit betreiben, sondern aus einer aufrichtigen und nach oben offenen Wahrheitsliebe.


Aber richte deinen Blick lieber auf andere Dogmen.
Wo gibt es denn heute Dogmen, die nicht einmal hinterfragt werden
dürfen?

Versuch mal, ein kostspieliges Experiment zu machen, das mit einer der Relativititätstheorien in Widerspruch zu bringen ist.
Du wirst so viel höhnisches Gelächter und dummes Halbwissengefasel ernten, dass Du nur mit Mühe nicht an einen üblen Scherz wirst glauben können - und das von Leuten, die viele, viele Menschen unter der Sonne für "Experten" oder sogar Autoritäten halten,

Nicht wenige sind über diesen Widerspruch schon zerbrochen.
Hier ein Beispiel von Dutzenden, wie immer mit einer traurigen, aber zumindest noch offenen Geschichte im Hintergrund:
https://www.youtube.com/watch?v=jkNjvCmsWOU

Stefan Marinov ist ein weiteres Beispiel, an dessen Biographie man nur zu gut studieren kann, wie pervers das Verhältnis unserer Gesellschaft zu wissenschaftlichen Grundsatzfragen ist.

Grüße
nvf33

Genie oder Plagiator?

Doomsday @, Mittwoch, 25.11.2015, 11:38 vor 3723 Tagen @ nvf33 5375 Views

Geistig weiterführend oder nicht, das ist die Frage ...

nvf33 @, Mittwoch, 25.11.2015, 12:06 vor 3723 Tagen @ Doomsday 4959 Views

...und nicht, wer etwas als erstes oder zweites oder hundertstes äußert.
Ob die die Relativitätstheorien von Einstein stammen oder nicht, ist für die reale Wissenschaft bestenfalls eine Randnotiz. Dieser ganze Einstein-Kult ist Blendwerk (siehe z.B. http://www.einsteinmobil.de) für Leute, die Angst davor haben, selber zu denken (und sich in die Gefahr des Irrtums oder der Widerspruchspflicht zur Mehrheit zu bringen).

Meiner Ansicht nach ist die Relativitätstheorie nichts anderes als ein kompliziert aussehendes Trostpflaster für die geistigen Kastraten des Mainstreams (und diese Meinung ist durchaus nicht neu, sondern steinalt:
https://books.google.de/books?id=W8GVSqSvSTYC S. 93)

Eine ziemlich gute Antwort auf

StillerLeser @, Mittwoch, 25.11.2015, 12:26 vor 3723 Tagen @ Doomsday 5163 Views

Eine der großen Fragen der Menschheit, die wohl für immer unbeantwortet
bleiben wird.

findet sich hier:
http://lupocattivoblog.com/2012/09/23/der-groste-wissenschaftliche-betrug-des-20-jahrhu...

Er wird als karrieregeiler, skrupelloser Pseudowissenschaftler dargestellt /entlarvt, der von jedem abgeschrieben hat, an erster Stelle von seiner Frau, die von mehreren Seiten als ihm weit überlegen bezeichnet wurde.

Man wundert sich, daß in Zeiten des Internets aller Quatsch geglaubt wird. (mT)

DT @, Donnerstag, 26.11.2015, 00:32 vor 3723 Tagen @ StillerLeser 5663 Views

StillerLeser, wenn Sie schon den LuttoCaptiva-Blog zitieren,
wieso nehmen Sie nicht die Gelegenheit wahr, kurz zu überprüfen, was
da behauptet wird. Einstein ein schlechter Schüler?? Nur wenn man nicht weiß,
daß das Schweizer Schulnotensystem genau umgekehrt dem Deutschen ist. Wie hätte er denn die Schweizer Matura bekommen sollen mit sovielen Sechsen?

[image]

Vor allem - die Behauptung, Einstein sei schlecht in Mathe und Physik gewesen,
spottet ja jeder Beschreibung.

Algebra: 6
Geometrie: 6 (Trigonometrie und analytische Geometrie)
Darstellende Geometrie: 6
Physik: 6
Chemie: 5

Eins ist ganz sicher: das Niveau 1896 in Aarau zum Abitur dürfte höher gewesen sein als das Niveau eines Mathe-Leistungskurs in den 70er und 80er Jahren in Westdeutschland. Dort kamen, wenn man Glück hatte, in analytischer Geometrie vielleicht noch Kegelschnitte dran. Hessesche Normalform, ok.

KEIN Vergleich mehr mit heute. Mit einem guten Abitur in Mathe und den Naturwissenschaften war man für die ersten 2-4 Semester eines Ingenieurstudiums gefeit. Das war sicher nochmal höher in der DDR, ganz bestimmt in Rußland. Und eben damals in der Schweiz.

Schlimm, wie die Schul- und Universitätsbildung in den letzten 30 Jahren gezielt von den Vasallen und Judassen der Hintertanen, wie Edelgard Bulmahn als Atlantikerin, heruntergefahren und zerstört wurde.

Im Rahmen der jetzigen Kulturbereicher und der political correctness wird auch noch das letzte Gerüst zerstört. Das wars mit dem Land der Dichter und Denker. In 50 Jahren sind wir dann nur noch die XXXXXXXXXXXX.

XXXX -> auch das traue ich mich nicht mehr zu schreiben. Fuck you Besatzer. Fuck you Judasse. Fuck you Zensur.

DT, bitte nicht so!

StillerLeser @, Donnerstag, 26.11.2015, 10:14 vor 3722 Tagen @ DT 4484 Views

StillerLeser, wenn Sie schon den LuttoCaptiva-Blog zitieren,
wieso nehmen Sie nicht die Gelegenheit wahr, kurz zu überprüfen, was
da behauptet wird. Einstein ein schlechter Schüler?? Nur wenn man nicht
weiß,

Die Stelle mit "schlechter Schüler" habe ich gefunden, gerade mal ein Halbsatz in einem vielleicht 8-seitigen Text. Da ist sie:
"Trotz der äußerst bescheidenen Leistungen, die er am Gymnasium erbracht hatte,..."

Wie mir diese Taktik zum Hals raushängt! Man greift ein winziges, irrelevantes Detail heraus, reitet ausführlich darauf herum, daß das nicht stimmt und bezeichnet den ganzen Artikel als Quatsch.

Ich habe Einsteins schulische Leistungen mit keinem Wort erwähnt, weil sie für meinen Punkt nicht wichtig ist, sondern gesagt, daß er als karrieregeiler, skrupelloser Pseudowissenschsftler entlarvt wurde, der von jedem abgeschrieben hat, inklusive seiner Frau.
Dazu, also zu 99% des Textes!, nicht ein Wort von Dir, auch nicht dazu, daß diese Behauptungen mit diversen Belegen -darunter ganze Bücher- hinterfüttert sind.

Mein Punkt ist, daß er wohl nicht der geniale Wissenschaftler war, der er sein wollte, also jemand, der revolutionär neues entdeckt und durchdenkt.
Diese Dinge hat er von Kollegen, Untergebenen und seiner Frau geklaut und als seine Erkenntnisse ausgegeben. Sein sorgfältig gepflegtes Beziehungsnetzwerk sorgte dann dafür, daß er als genialer Wissenschaftler gefeiert wurde, andere Urheberschaft wurde dabei ignoriert und unter den Teppich gekehrt.

Das ist sowas von weit hergeholt (mT)

DT @, Freitag, 27.11.2015, 22:42 vor 3721 Tagen @ DT 4234 Views

ich dachte, daß man das gar nicht kommentieren müßte. Haben Sie die 3 Artikel
aus dem Jahre 1905 gelesen?

Kennen Sie die Allgemeine Relativitätstheorie und den Weg, wie Einstein darauf kam? Haben Sie schon einmal von der kosmologischen Konstante gehört?

Ich möchte hier keine Mitschreiber beleidigen, und daher halte ich mich hier zurück. Die Behauptungen sind dermaßen abstrus und völlig aus der Luft gegriffen.

Wie schon vorher gesagt wurde, ist nichts von Hasenöhrl abgeschrieben worden. Hasenöhrl hat nichts vorher gesagt, was danach von Einstein in der speziellen Relativitätstheorie gezeigt wurde.

Von Einstein stammen auch die Begriffe und die Physik der Einstein-Koeffizienten für spontane und stimulierte Übergänge, auch aus dem Jahr 1905. Damit hat Einstein schon richtig das Prinzip des Lasers vorhergesagt, und Rudolf Ladenburg wäre fast schon in den 1930er Jahren drauf gekommen, dann hätten die Deutschen schon 30 Jahre früher den Laser gehabt.

Ist auch das irgendwo abgeschrieben, von Mileva etwa, oder von einem unbekannten Patentanmelder?

Von Einstein gibts auch noch den Einsteinkühlschrank, dessen Prinzip auch heute noch leise für Kühlung sorgt, es gibt von ihm die Arbeiten zu Kugelkompassen, die von der Firma Anschütz in Kiel bis vor wenigen Jahren genutzt und in dt. Ubooten eingesetzt wurden, bis natürlich eine Amifirma, Raytheon, Anschütz übernommen hat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kreiselkompass
https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Ansch%C3%BCtz-Kaempfe


DT

E=mc² ist abgeschrieben von F. Hasenöhrl, der veröffentlichte vorher m = E/c²

Leser23 @, Mittwoch, 25.11.2015, 13:33 vor 3723 Tagen @ Ostfriese 5593 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 25.11.2015, 13:38

ZITANANFANG
-------------------------

Einstein[[wut]]

Ich erspare mir, etwas über sein Umfeld zu schreiben,
es wiederholt sich einfach zu oft. Immer das selbe!

Wenn

E=mc²

das ist, was E. er der Nachwelt hinterlassen wollte,
schlicht die von E. umgestellte und ein Jahr zuvor von Hasenöhrl veröffentlichte Formel

m = E/c²

ist, dann frag ich mich, wie blöd war ich, angesichts des "verdächtigen" Umfeldes und Herkunft, dies nicht schon früher mal kritisch hinterfragt zu haben?

Wenn ich Luthers Werk(e) nicht nur gelesen, sondern auch zu Herzen genommen hätte, wäre das so sicher nicht passiert!

-------------------------

ZITATENDE

Von wem hat Einstein also abgeschrieben?

https://en.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Hasen%C3%B6hrl

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Von Toten läßt es sich gut abschreiben - die wehren sich nicht mehr. (oT)

Griba @, Dunkeldeutschland, Mittwoch, 25.11.2015, 13:50 vor 3723 Tagen @ Leser23 5075 Views

- kein Text -

--
Beste Grüße

GRIBA

Wenn Du schon "beweisende" Links einfügst, lies sie doch vorher, sonst stellst Du Dir selbst ein Bein. (oT)

SUCRAM @, VLC, España, Mittwoch, 25.11.2015, 15:57 vor 3723 Tagen @ Leser23 4628 Views

- kein Text -

Dann erkläre mal bitte

Leser23 @, Donnerstag, 26.11.2015, 08:57 vor 3722 Tagen @ SUCRAM 4521 Views

Friedrich Hasenöhrl, Juli 1904: m=E/c²
A. Einstein, September 1905: E=mc²

...lese ich.

Was liest Du?

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Wo ist die Relativitätstheorie des Hasenöhrl?

Rybezahl, Mittwoch, 25.11.2015, 16:38 vor 3723 Tagen @ Leser23 5016 Views

"Abschreiben" reicht nämlich nicht, man muss auch denken. Und wenn Hasenöhrl gedacht hätte, was Einstein dachte, wo ist dann seine Relativitätstheorie?
Oder war dem das zu dumm?

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Und die Haare hatte er auch gepflegter, hatte er einen Friseur?

Leser23 @, Donnerstag, 26.11.2015, 09:09 vor 3722 Tagen @ Rybezahl 4568 Views

"Abschreiben" reicht nämlich nicht, man muss auch denken. Und wenn
Hasenöhrl gedacht hätte, was Einstein dachte, wo ist dann seine
Relativitätstheorie?
Oder war dem das zu dumm?


Es ging um die Formel und nicht um seine sonstigen Befindlichkeiten.

Jeder 7. Klässler, jedenfalls in Bayern anno 1990, kann die Formel

m=E/c²

innerhalb 1 Minute so umstellen, daß hinterher

E=mc²

zu lesen ist.

Wenn Einstein ab dem Veröffentlichungszeitpunkt, für die gleiche Umstellung ein Jahr und 1 Monat gebraucht hat, ist das sein Problem.

Wenn Du daraus eine Theorie extrapolierst ganz allein Deines, weil spekulativ!

Ich sprach über die Formel, die Formel, die Formel!

Nicht über seine Frisur, seine Essensgewohnheiten oder seine bevorzugte Einschlafstellung, oder die Frage, ob Einstein etwa grundsätzlich zu müde war, weil er im Tagesablauf stets fünf Minuten vor Hasenöhrl eingeschlafen ist!

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Ja, und in der Buchstabensuppe sind auch schon alle Formeln der Zukunft zu finden! Mannomann! (oT)

Rybezahl, Donnerstag, 26.11.2015, 11:08 vor 3722 Tagen @ Leser23 4306 Views

- kein Text -

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Knorr hat die Weltformel längst entdeckt! (+PS)

Rybezahl, Donnerstag, 26.11.2015, 12:45 vor 3722 Tagen @ Leser23 4483 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 26.11.2015, 13:16

Knorr hat die Weltformel längst entdeckt - man muss die Buchstaben nur noch in die richtige Reihenfolge bringen.

"Abschreiben" reicht nämlich nicht, man muss auch denken. Und wenn
Hasenöhrl gedacht hätte, was Einstein dachte, wo ist dann seine
Relativitätstheorie?
Oder war dem das zu dumm?

Es ging um die Formel und nicht um seine sonstigen Befindlichkeiten.

Jeder 7. Klässler, jedenfalls in Bayern anno 1990, kann die Formel

m=E/c²

innerhalb 1 Minute so umstellen, daß hinterher

E=mc²

zu lesen ist.

Wenn Einstein ab dem Veröffentlichungszeitpunkt, für die gleiche
Umstellung ein Jahr und 1 Monat gebraucht hat, ist das sein Problem.

Wenn Du daraus eine Theorie extrapolierst ganz allein Deines, weil
spekulativ!

Ich sprach über die Formel, die Formel, die Formel!

Na und? Zeige mir, wo Hasenöhrl Gedanken entwickelt, die der Relativitätstheorie des Einstein ähneln. Die bloße Umstellung einer Formel sagt doch überhaupt nichts aus! Man muss sich auch Gedanken dazu machen. Und das ist Einsteins verdienst solange, bis du mir zeigst, wo Hasenöhrl ähnliches dachte. Dann und nur dann kann man vom "Abschreiben" sprechen (was aber noch kein Beweis ist).
Du müsstest doch nach deiner Logik glattweg sämtliche wissenschaftliche Forschung auf seinen Ursprung zurückführen und behaupten, alle Nachfolger hätten "abgeschrieben".
Selbstverständlich hat Einstein Fachpublikationen gelesen, vielleicht war ihm Hasenöhrl auch bekannt. Wieder: na und? Das ist nunmal so, wenn man die Wissenschaft nicht jedesmal neu erfinden möchte.

Denke dir doch einfach mal einen Forscher, der eine allgemein bekannte Formel umstellt oder ergänzt und damit eine wissenschaftliche Revolution auslöst. Willst du wieder behaupten, dieser Forscher hätte "abgeschrieben"? Dann zeige mir den Menschen, der diese Gedanken vorher dachte und ausformulierte!

PS: Es geht mir - aufgemerkt! - nicht um die Richtigkeit oder Falschheit der Relativitätstheorie. Das kann ich gar nicht bewerten.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

E = mc² war in Grundzügen schon Ende 19.Jhdt bekannt...

Phoenix5, Donnerstag, 26.11.2015, 10:26 vor 3722 Tagen @ Leser23 4610 Views

...im Zuge der Erforschung der Elektrodynamik Maxwells. Hasenöhrl bewies die Formel für die Hohlraumstrahlung. Allen gemeinsam war, dass sie den Massezuwachs durch elektromagentische Strahlung als fiktiv betrachteten, d.h. nicht real im Sinne Newtons.

Einstein leitete die Formel ganz anders her (unter Berücksichtigung des Relativitätsprinzips) und bewies, dass diese Formel für jede Form von Energie/Masse-Umsätze gilt. Einstein das alleinige Verdienst für die Formel anzuerkennen, mag nicht fair sein. Sein Beitrag war aber dennoch der Größte. Und E = mc² ist mit Sicherheit nicht das Einzige, das Einstein hinterlassen hat. Mehr lesen und weniger hetzen hilft das zu begreifen.

Gruß
Phoenix5

Nachweis Gravitationswellen

Ostfriese @, Donnerstag, 11.02.2016, 17:48 vor 3645 Tagen @ Ostfriese 3533 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 11.02.2016, 17:54

Heute vor einhundert Jahren hat Albert Einstein den Kern der allgemeinen
Relativitätstheorie in der Preußischen Akademie der Wissenschaften
zu Berlin vorgetragen. Die vollständige Theorie

http://myweb.rz.uni-augsburg.de/~eckern/adp/history/einstein-papers/1916_49_769-822.pdf

ist in den Annalen der Physik erschienen. Während der totalen
Sonnenfinsternis vom 29. Mai 1919 ist die Ablenkung des Lichtes im
Gravitationsfeld der Sonne, die Einstein vorhergesagt hatte, experimentell
bestätigt worden.

Vielleicht finden wir in dieser Zeit des Umbruchs Momente des Innehaltens
und der Ruhe, um uns seiner zu erinnern.

Der Nachweis von Gravitationswellen ist gelungen. Ausgelöst wurden sie von kollidierenden Schwarzen Löchern. Albert Einstein hatte – schon vor 100 Jahren – wieder mal Recht.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/nachweis-gravitationswellen-wenn-raum-u...

Waaaaaaas?

CrisisMaven ⌂ @, Donnerstag, 11.02.2016, 17:55 vor 3645 Tagen @ Ostfriese 3504 Views

Der Nachweis von Gravitationswellen ist gelungen. Ausgelöst wurden sie von kollidierenden Schwarzen Löchern.

Merkel und Schaeuble sind aneinandergeraten???

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

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