Achtung: Der Terror ist Schuld am kommenden Mega-Crash ❌ leider keine Satire

WiKa ⌂ @, D, Sonntag, 22.11.2015, 12:03 vor 3727 Tagen 12181 Views

Volksverdummung ist ja inzwischen eine anerkannte und gewollte Tradition im Lande. Man kann es aber auch schamlos übertreiben, wie kürzlich ein deutscher Blackrock-Legionär und Lohnschwätzer. Er stellte auf so dummdreiste Art einen Bezug zwischen dem kommenden, unausweichlichen Crash und dem Terror her, dass es selbst BILD-Lesern schaudern sollte. Schlimmer noch, es gibt Medien, die für sich in Anspruch nehmen wollen ernst genommen zu werden, die so etwas abdrucken. Hier mal weitergehend kommentiert:

Achtung: Der Terror ist Schuld am kommenden Mega-Crash
[[zigarre]]
[image]

Das ist ja in "Brazil" ebenso zu sehen, der Homage auf 1984 - 1Mio Tote - Auch Notfallübung zeitgleich mit Paris

azur @, Sonntag, 22.11.2015, 12:37 vor 3727 Tagen @ WiKa 8949 Views

Hallo Wika,

als damals der "Krieg gegen den Terror" eröffnet wurde, der Hundertausende das Leben kostete (vor allem im Irak, aber auch Afghanistan und Pakistan - demnach sind es 1Mio Tote: Laut einer Untersuchung der IPPNW belaufen sich die Opferzahlen von 2001 bis 2014 des "War on Terror" in Irak, Afghanistan und Pakistan - bei konservativer Auslegung der Quellenlage - auf weit über 1 Million Tote"), musste ich sofort an: https://de.wikipedia.org/wiki/Brazil_%281985%29 denken, der Homage auf 1984 (gibt es viel bei YT).

Auch dort wird die Macht und deren Maßnahmen immer mit der einer gewissermaßen unsichtbaren Front begründet. Genial für die Machthaber, denn diesen Kampf kann man endlos ausdehnen.

Wenn ich mich recht erinnere, hatte Fefe neulich eine Übersicht verlinkt, in der zu sehen war, dass es im "Krieg gegen den Terror" im Westen genau so viele Tote gab, wie durch Polizeigewalt in den USA.

Spannend auch: " [l] Ich weiß nicht, ob ihr euch daran erinnert, dass am Morgen des 11. September 2001 mehrere Militärübungen liefen, die unter anderem die Flugsicherheit und Luftabwehr betrafen.

Und dass es am 7.7.2005 zeitgleich zu dem Terroranschlag in London auch eine Terrorabwehr-Übung gab.

Nun, auch zeitgleich zu den Pariser Terroranschlägen gab es anscheinend eine SAMU-Übung, das ist der französische medizinischer Notfallhilfsdienst."
http://blog.fefe.de/?ts=a8b63771

Da die Freundschaftspiele dort auch Tests für die EM sein sollen, kann es auch damit zusammen hängen.

Ebenfalls interessant: "[l] Also so viele Terroranschläge und Terrortote wie im Moment hatten wir ja noch NIE!1!!

Habt ihr das auch gehört?

Nun, äh, bei näherer Betrachtung kann man diese Behauptung so nicht stehen lassen."
http://blog.fefe.de/?mon=201511

Unter Verweise auf: https://pbs.twimg.com/media/CURNSVsXAAAZ97c.jpg:large

Und wer kann uns schützen:[[zwinker]] [[freude]]:

"[l] Kennt ihr den schon? Polizei hat keine Zeit, um Juwelier-Diebe zu verhaften

Nein, wirklich! Zustände wie in Detroit!

Die zuständige Polizeiinspektion Ebersberg habe mitgeteilt, es sei leider keine Streife verfügbar, man solle die Diebe doch bitte selbst dingfest machen und festhalten, bis die Polizei kommt - irgendwann.

…!?

Aber wartet, wird noch toller!

Eine zufällig vorbeikommende Bekannte des Juweliers habe sich das Kennzeichen notiert, doch als Kiau dieses an die Polizei weitergeben will, kommt die nächste Überraschung. Mit ausländischen Autonummern könne man nichts anfangen, habe es bei der Polizei geheißen."
http://blog.fefe.de/?ts=a8b329b6

Krieg gegen den Terror: Damit kann man nicht nur fast all und jedes begründen, wie schlimmste Eingriffe in die Bürgerrechte und massenhafte Tötungen, sondern auch immer schön eine Strategie der Spannung fahren.

H. Schmidt über den Staatsterorismus
https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsterrorismus#Deutschland

In einem Interview zwischen dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt und Giovanni di Lorenzo sagte: Schmidt: „Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.“ Auf die Frage di Lorenzos: „Ist das ihr Ernst? Wen meinen Sie?“ antwortete Schmidt: „Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage.“[3](*)

Und wenn es jemand weiß, dann der Kanzler der Terroristenzeit [[zwinker]] [[lach]] .

Ist ja auch nichts Neues:
https://de.wikipedia.org/wiki/Terrorherrschaft
https://de.wikipedia.org/wiki/Terrorherrschaft#Statistik_und_Opferzahlen

Viele freundliche Grüße

azur

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Wir erkennen das Muster 😜

WiKa ⌂ @, D, Sonntag, 22.11.2015, 13:22 vor 3726 Tagen @ azur 7589 Views

Hallo azur,

danke für diese umfangreiche Sammlung. Ich denke wir sind uns darüber einig, dass wir alle zusammen einem Komplett-Ve®a®schungsprogramm unterzogen werden. Wenn wir eines in den offiziellen Nachrichten nicht finden werden, ist es die Wahrheit. Die Pressefreiheit wurde in den letzten Jahren ziemlich an einige wenige Konzerne ausverkauft.

Da hilft nur noch selber denken und wachwerden weiter.
Ich hab übrigens seit 20 Jahren keine Glotze mehr, das hilft beim Vorgenannten ganz enorm weiter.

Gruß WiKa

Na klar, der Terror ist auch verantwortlich für die kommenden unvermeidlichen Steuererhöhungen an die Deutschen.

Tünnes @, Sonntag, 22.11.2015, 15:01 vor 3726 Tagen @ WiKa 7236 Views

Nicht etwa die Millionen allein in diesm Jahr eingereisten Dauer-zu-Alimentierenden.[[freude]]

Die Deutschen wollen die Steuererhöhungen wegen Terror, sagt uns die Springerpresse:
http://m.welt.de/wirtschaft/article149048707/Deutsche-befuerworten-Steuererhoehung-im-A...
"Die Gefährdungslage ist „hoch“: Wie soll Deutschland sich gegen drohende Anschläge wehren? Die Mehrheit würde höhere Steuern zur Terrorbekämpfung akzeptieren. Selbst Kampfeinsätze werden befürwortet. "

Geil, oder?[[applaus]]

Die ersten Kommentare dazu bringen es gleich auf den Punkt (sind wohl alles
keine Forsa-Befragten[[zwinker]] ):

"Durch unkontrollierte Zuwanderung die Gefährdungslage erhöht (unter Brechung von Recht), die Polizei in den letzten Jahren kaputt gespart, ebenso die Bundeswehr und dann mehr Steuern wollen, um das Chaos, das man angerichtet hat einzudämmen! Das Ganze durch eine Umfrage erhärten wollen, wo obendrein der Chef des Instituts SPD-Mitglied ist. Ich dachte bisher die Frecheiten aus Berlin wären nicht zu toppen, doch da hatte ich mich wohl geirrt!

So ganz überzeugt es mich nicht, dass eine Mehrheit der Deutschen bereit ist mehr Steuern für die Terrorbekämpfung zu zahlen. Wir sollen wohl langsam auf längst beschlossene Tatsachen eingestimmt werden.

Und diese Steuereinnahmen würden auch in die Sicherheit investiert, ja ja. Wir wissen doch, wo in den nächsten Jahren Milliarden im zweistelligen Bereich benötigt werden.

Ja dreister geht es wirklich nicht mehr. Unsere Regierung gehört mit halber Pension in Rente geschickt. Ich habe es so satt, von dem Haufen von Scheinheiligen bevormundet zu werden.

Wer es glaubt wird selig! Welcher Deutscher möchte dann in diesem Hochsteuerland noch mehr Steuern zahlen? Entweder sind dieses naive und wer weiß noch nach Bürger oder eher es handelt sich um eine Falschmeldung. Man kann heute ja alles behaupten, wer kann das Gegenteil beweisen?!? Also, ich möchte keine höheren Steuern zahlen und ich kenne auch keinem in meinen Bekannten- und Arbeitskollegenkreis der dieses möchte.

Aber, ... aber, ... das ist doch gegen den Terror ...

Nicht der Terror verursacht die hohen Kosten, jedem mit gesundem Menschenverstand ist klar wofür das Geld gebraucht wird."

[[euklid]]

Gruß

Wie konnte ich nur …

WiKa ⌂ @, D, Sonntag, 22.11.2015, 15:17 vor 3726 Tagen @ Tünnes 6907 Views

… diesen Zusammenhang auslassen … ganz lieben dank für den notwendigen Hinweis, dass wir logischerweise unsere Überwachung und Bekämpfung auch zu finanzieren haben … [[rofl]]

Der Postillon bringt es auf den Punkt

Isländer @, Sonntag, 22.11.2015, 16:46 vor 3726 Tagen @ WiKa 8092 Views

Volksverdummung ist ja inzwischen eine anerkannte und gewollte Tradition im
Lande.

Ja, so ist es.
40 Gelbe mit entsprechenden Machtbefugnissen würden reichen, den Fall Schmücker aufzuklären.

Aber keine Regierung hat bisher die geringsten Anstalten gemacht.
Was soll man auch von Besatzer-Marionetten erwarten?

Selbstverständlich geht das Theater genau so weiter.
Hat sich doch bewährt.
Das deutsche Volk braucht das regelrecht.

IS bedankt sich bei Medien für Hilfe bei Verbreitung von Angst und Schrecken

http://www.der-postillon.com/2015/11/is-bedankt-sich-bei-medien-fur-hilfe.html

Rakka (dpo) - Es ist eine tiefe Dankbarkeit, die man aus der neuesten Videobotschaft der Terrororganisation IS herauslesen kann. Darin lobt ein vermummter Sprecher angesichts der Ereignisse der letzten Tage europäische Medien für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Verbreitung von Angst und Schrecken. Besonders Onlinemedien hätten sich mit ihren Livetickern in vorbildlicher Weise hervorgetan.

"Liebe Medien, ohne eure hysterischen, teils unverifizierten Schreckensmeldungen würden wir es nie schaffen, dass so viele Menschen Angst vor uns haben", so der Sprecher wörtlich. "Selbst wenn noch nicht einmal etwas passiert ist, erfindet ihr mit Sprengstoff gefüllte Krankenwagen oder vermeldet ungeprüft, dass irgendwo Gefährder gesichtet wurden. Danke dafür!"


Einen besonderen Dank sprach der IS-Kämpfer an Bild.de aus. "Der gesamte obere Teil der Seite ist für uns reserviert. Überschrift: 'Terror-Angst in Europa' Danke! Vielen Dank! Schöner hätten wir das nicht formulieren können."
Nur durch die tatkräftige Mithilfe der Medien sei es möglich, dass ein ganzer Kontinent trotz Streitkräften mit insgesamt über 1,5 Million Soldaten vor einer Handvoll Terroristen zittert. Dabei sei es wahrscheinlicher, vom Blitz erschlagen zu werden, als einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen.
"Sollen wir einfach einen monatlichen Betrag überweisen oder macht ihr von alleine so weiter?", so der Sprecher abschließend. In Zukunft könne sich der IS durchaus auch eine direktere Form der Zusammenarbeit vorstellen. Für weitere Fragen, vorformulierte Schreckensmeldungen, Enthauptungsvideos oder ein umfangreiches Pressekit können sich Medienvertreter direkt an pr@is-terror.sy wenden.

LG
Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
18tm4vxxbKH878xhLWGMhdhtx3rJ16Jc2P

Hat Merkel das Länderspiel wegen Protestrufen absagen lassen?

Durran @, Sonntag, 22.11.2015, 17:06 vor 3726 Tagen @ WiKa 8130 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 22.11.2015, 17:12

Nach der angeblichen Terrorgefahr in Hannover werden Zweifel laut. Ich selbst hatte diese Zweifel schon am Dienstagabend.

Stunden vor dem Spiel tauchten vermehrt in Facebook und auf Twitter Aufrufe statt, zu Beginn des Länderspiels "Merkel muss weg" zu rufen.

Heute nun Rufe bei Aue gegen Dresden im Stadion.

https://www.youtube.com/watch?v=ZJKQ4JDStHI

Es gab in Hannover schon vor dem Spiel angeblich entsprechende Rufe.

[image]

Seltsamerweise gab es bei dem ganzen Terror keinerlei Fakten. Keine Festnahme etc.

Allerdings ist das nur meine persönliche Meinung. Kann mich auch täuschen.

Danke Durran, genialer Vorschlag: Nicht mehr zur Demo, sondern Samstag ins Stadion

stokk, Sonntag, 22.11.2015, 18:43 vor 3726 Tagen @ Durran 7126 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 22.11.2015, 18:56

Wer organisiert so etwas?!

Orwell, 1984:
Winston Smith: If there is hope, it lies in the proles. If they could become conscious of their own strength, they would have no need to conspire. History does not matter to them.

Die erfundene Terrorbedrohung

CalBaer @, Sonntag, 22.11.2015, 18:54 vor 3726 Tagen @ WiKa 8096 Views

Gestern bei fefe gefunden. Diese Grafik gibt Aufschluss ueber den Grad der Bedrohung durch Terrorismus, den wir heute haben. Er ist sehr niedrig im Vergleich zu den 1970ern und 1980ern:
[image]

Die naechste Finanzkrise kommt bestimmt und die letzte wird wie ein Picknick erscheinen, so liess man erst letztes Jahr im US-Kongress verlauten: https://www.youtube.com/watch?v=Pc-q7D35tpE

Die Terrorbedrohung ist nur eine Ausrede vor dem eigenen Versagen und wird fuer die systematische Beseitigung der Demokratie missbraucht. Solche Ereignisse wie in Island duerfen sich nicht weltweit wiederholen:
https://www.youtube.com/watch?v=_-BJgwWx57U

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Noch eine Verschwoerungstheorie

aprilzi @, tiefster Balkan, Sonntag, 22.11.2015, 20:03 vor 3726 Tagen @ CalBaer 7170 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 23.01.2016, 20:27

Hi,

also ich habe hier wieder was gehoert.[[freude]]

Was ist der Zweck des Syrien-Krieges? Nun was ist das Resultat bis jetzt.

Die Russen vernichten zur Zeit ihre Tschetschenen-Dschihadisten in Syrien. Die Franzosen vernichten ihre Araber-Arbeitslose und Araber-Intelektuellen in Syrien. Die Saudis schmeissen ihre Gefangenen und Aufmuepfigen nach Syrien.

Der Iraq leert seine Gefaengnisse, die voller Sadam-Anhaenger waren. Israel entlaedigt sich seiner Palaestinenser, die in Syrien kaempfen. Ausserdem wird die Hisbollah durch die Kaempfe geschwaecht.

Die Tuerkei mordet die Kurden direkt. Die Chimaere Islamischer Staat ist allen Beteiligten von grossen Nutzen. Und einige sprechen von Chaos.[[freude]]
( Sogar Assad hat ein Vorteil, da er jetzt seiner Zukunft mehr als sicher sein kann)

Klar, die friedlichen Syrer haben den Kuerzeren gezogen. Nur die Feinde der jetzigen Staatsordnung und der jetzigen Weltordnung sind weniger geworden.

Das ist doch fein. [[freude]]

Wenn diese Verschwoerung des Westens mit Russland tatsaechlich vorher geplant war und auch so ins Bild gesetzt wurde, so halte ich den Flugzeugabsturz in Aegypten von Putin ins Szene gesetzt, also ein false-flag.

Die Umstuerze in Libyen und Syrien haben nur einen Zweck gehabt, naemlich die Umstuerzler und die Revolutionaeren an einem Ort zu treiben und nachher zu massakrieren.

Gruss

Hab' auch eine:

Orodara @, Sonntag, 22.11.2015, 20:29 vor 3726 Tagen @ aprilzi 6506 Views

Hallo aprilzi!

Ähnliches scheint in Europa zu passieren: Man treibt die Flüchtlinge hierher, und dann, wenn alles rappelvoll ist, zündet man das Ganze an.

Denn zahlen kann das immer teurere Leben für die Einheimischen und die Versorgung der Flüchtlinge keiner mehr, also wird es "wirtschaftlich entsorgt".[[sauer]]

Wir sitzen alle im gleichen Boot...

viele Grüße
Orodara

Ohne Dual/Multiple-Use waere Politik ja auch sehr ineffizient

CalBaer @, Sonntag, 22.11.2015, 20:56 vor 3726 Tagen @ aprilzi 6876 Views

Der islamische Extremismus gilt eine Erfindung des Westens, damals als Mittel im Kalten Krieg.

[image]
President Ronald Reagan gestures while talking to Burhaneddin Rabbani, a spokesman for the Afghan Resistance Alliance, at the White House in Washington, June 16, 1986. (AP Photo/Dennis Cook)

[image]
Der verbuendete "Anti-Soviet Warrior" kommt irgendwie bekannt vor, oder nicht?

Mehr dazu hier:
http://www.zerohedge.com/news/2015-11-19/how-islamic-extremism-was-born

Dual-Use, das kennt man ja aus der Atomkraft - ohne doppelten Nutzen haette es Atomkraft nie gegeben.

Dual-Use des islamischen Extremismus:
- Verfolgung innenpolitischer Ziele (Machtausweitung des Staates)
- Durchsetzung geopolitischer Massnahmen aus fundamentalen wirtschaftlichen Interessen (groessere Absatzmaerkte, Zugang zu Ressourcen im Interesse der nationalen Wirtschaft)

Eine wirtschaftliche Beschleunigung durch Ruestungsexporte ist ja unbestreitbares Ziel fast jeder grossen Volkswirtschaft: Putins Waffenshow in Syrien traegt ja bereits erste Freuchte (Russia, China sign contract worth over $2 billion for Su-35 fighter jets) oder auch die Ruestungsexporte Deutschlands in die Region, nur als Beispiele genannt.

So jeder versucht eben heute seinen Nutzen aus diesen "kinetischen Kraeften" zu ziehen. Je mehr Nutzen, umso effizienter wird Politik, weil es die Initialkosten besser deckt. Oder man nutzt sogar schlau die Investitionen des Gegners. Putin soll ja auch ein guter Schachspieler sein.

Was waere, wenn man den islamischen Extremismus wirklich ausrotten wuerde?: Folgerichtig der wirtschaftliche Niedergang heutiger Eliten.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Das ist keine Verschwörungstheorie sondern beinahe eine "policy prescription" an den CFR und NATO

pigbonds @, Sonntag, 22.11.2015, 21:20 vor 3726 Tagen @ aprilzi 6615 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 23.01.2016, 20:28

Hi,

also ich habe hier wieder was gehoert.[[freude]]

Was ist der Zweck des Syrien-Krieges? Nun was ist das Resultat bis jetzt.

Wenn diese Verschwoerung des Westens mit Russland tatsaechlich vorher
geplant war und auch so ins Bild gesetzt wurde, so halte ich den
Flugzeugabsturz in Aegypten von Putin ins Szene gesetzt, also ein
false-flag.

Die Umstuerze in Libyen und Syrien haben nur einen Zweck gehabt, naemlich
die Umstuerzler und die Revolutionaeren an einem Ort zu treiben und nachher
zu massakrieren.

Zugegeben, Deine Formulierung ist etwas derber, aber es kommt aufs selbe raus. Hier 4 Vorschläge an den CFR, wie
mit dem Youth Bulge umzugehen wäre:

http://www.cfr.org/world/effects-youth-bulge-civil-conflicts/p13093#p7
What are some policy prescriptions to combat youth bulge?

1.) Create jobs. Job creation is particularly important in the Arab world, writes CFR Senior Fellow Isobel Coleman [...]

2.) Improve access to family planning measures. Improved reproductive health care and better access to family-planning
measures, [...] and cause lower fertility rates.

3.) Reduce infant mortality rates. This can alleviate fears among couples in the developing world that their newborns might
not survive, which encourages them to have more children.

4.) Do nothing. Heinsohn has suggested, using the violence that plagued Latin America as an example, that youth-bulge-related
bloodshed often burns itself out once the youths grow up or kill off one another
. “In a few decades, the era of youth-bulge wars
could be over,” writes the Financial Times’ Caldwell. Yet as Silvia Azzouzi of the International Relations and Security Network, a Swiss
research organization, asks: “Even if Heinsohn is right with his argument, is it ethically arguable to let people kill each other in
order to reach social calm?”


Heinsohn gibt Vorlesungen an Offiziere am NATO College zu diesem Thema:

http://www.ndc.nato.int/news/news.php?icode=465
This initial presentation was followed by attendance at the scheduled daily lecture of Senior Course 121 (SC 121), entitled “Security
perspectives of demographic trends”
. The lecturer, Prof Gunnar Heinsohn, was later interviewed by the journalists.

Könnte auch ein "kruder" Soziloge sein, der das sagt:
http://www.aargauerzeitung.ch/leben/forschung-technik/soziologe-spricht-von-einer-neuen...
Aber wie oben gezeigt, 950-Mio-Heinsohn berät CFR und lehrt die NATO-Offiziere.

Heinsohn selber ist wahrscheinlich über CIA Erkenntnisse zu "seiner Theorie" gekommen:
https://books.google.ch/books?id=lt7TqZPZSlIC&pg=PA223&lpg=PA223&dq=heinsoh...


Heinsohn erklärt es sehr trocken hier:
https://www.youtube.com/watch?v=S0lxK5Ot5HA
Etwas kryptisch wird er, wenn er sagt "Russland wird sich um den Iran kümmern, die USA um Pakistan".


Dies alles nur, wenn Du Futter aus den "Think Tanks" willst. Heinsohn schlägt im Prinzip eine passive Haltung
vor, die höchstens einige Nadelstiche gegen Kriegsverbrecher vorsieht und fliehende Eliten produktiv verwerten
soll.


Möglicherweise gibt es aber auch Vertreter einer aktiven Haltung, d.h. Leute, die glauben, dass das "Problem" nicht von alleine "ausbrennen"
würde.
Diese Leute könnten dann Dein Szenario verfolgen, also quasi ein "gemanagtes Ausbrennen" oder ganz paranoide würden gar, wie Heinsohn es
nennt, "einzige Söhne" in Präventivkriegen opfern.

Als Gedenktage der Mehrheit der Märtyrer gelten der 10. Oktober und der 11. September.

to combat youth bulge

aprilzi @, tiefster Balkan, Montag, 23.11.2015, 09:57 vor 3726 Tagen @ pigbonds 5682 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 23.11.2015, 10:02

Hi,


Dies alles nur, wenn Du Futter aus den "Think Tanks" willst. Heinsohn
schlägt im Prinzip eine passive Haltung
vor, die höchstens einige Nadelstiche gegen Kriegsverbrecher vorsieht und
fliehende Eliten produktiv verwerten
soll.

Das wird unheimlich spannend, wenn das Herrscherproblem bis jetzt der Youth-Bulge gewesen sei soll. Also wenn die ganzen Kriege und Verwerfungen das Resultat der falschen Familienplanung sein soll, so folgt daraus, dass der Nationalismus ein Mittel ist, um sich vom Ueberschuss an Maennern zu entledigen.

Genauso ist die rechtliche Unterdrueckung der Maenner und die Bevorteilung der Frauen darauf aus, den Mann als Ernaehrungsfritzen zu degradieren.

Der Staat hat demnach dem Manne den Krieg erklaert.[[sauer]]

Der Maennerueberschuss ging bisher in die Staedte (oder in Kriegen-Heinsohn). Nun hat man (der Staat) auch den Staedten den Krieg erklaert. Terror spielt sich in der Stadt ab.

Die Zukunft wird also ein kontrolliertes Abschlachten der Staedter sein.
Wer also in der Stadt weiter leben will, ist vom Terror bedroht. Deswegen hat man die ganzen Industrien in die dritte Welt verfrachtet, um die wirtschaftliche Grunglage der westlichen Staedten zu entziehen.

Das faellt mir bisher dazu ein.

Gruss

Der Youth-Bulge im Osmanischen Reich

aprilzi @, tiefster Balkan, Montag, 23.11.2015, 10:36 vor 3726 Tagen @ aprilzi 5737 Views

Hi,


Das wird unheimlich spannend, wenn das Herrscherproblem bis jetzt der
Youth-Bulge gewesen sei soll. Also wenn die ganzen Kriege und Verwerfungen
das Resultat der falschen Familienplanung sein soll, so folgt daraus, dass
der Nationalismus ein Mittel ist, um sich vom Ueberschuss an Maennern zu
entledigen.

Das Problem des Youth-Bulge ist auch dem Osmanischen Reich bekannt.
Um dieses Problem zu loesen, hat der damalige osmanische Herrscher die Blutsteuer eingefuehrt. Es wurden junge gesunde Knaben vom Herrscher zwangseingesammelt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Janitscharen

https://bg.wikipedia.org/wiki/%D0%95%D0%BD%D0%B8%D1%87%D0%B0%D1%80%D1%81%D0%BA%D0%B8_%D...

Gruss

Niedergang des Osmanischen Reiches

aprilzi @, tiefster Balkan, Montag, 23.11.2015, 11:50 vor 3726 Tagen @ aprilzi 5569 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 23.11.2015, 11:57

Hi,

ich schon wieder.[[freude]]

Also das Osmanische Reich ging jedoch den Bach runter, weil es sich nicht reformierte.

Genauso auch die heutigen Zustaende. Die heutige Welt besteht aus Reichen und Armen. Das Ziel der Reichen ist es, den Armen arm zu halten. Das ist auch das Ziel der Staaten. Daraus entstehen Spannungen. Es gab Klassenkriege. Und auch heute sind die Kriege Klassenkriege. Nur die Eliten wollen uns weismachen, dass es Religionskriege waeren.

Die Propagandamaschine laeuft in diese Richtung.

In Wirklichkeit kaempfen diese Dschihadisten um mehr Freiheit und die einzige Waffe sind ihre Kinder und ihr Leben.
Nicht umsonst sind die groessten Geldgeber des Gemetzels in Syrien auf der Seite der Dschichadisten Qatar und Saudi-Arabien. Ihr Plan ist es, dass der Ueberschussmann mit Kalaschnikows ausgeruestet, soviele Arme wie es geht, abschiessen wird.

Die Reichen sehen das Schauspiel in dem sich die Armen gegenseitig umbringen.

Nur die Armen sind es, die den Kapitalismus befeuern. Ein Reicher wird sich den Arsch nicht aufreissen. Deswegen ist diese Nato-Politik der Bekaempfung des Youth-Bulge kurzsichtig.
Um den Kapitalismus voranzubringen muesste die Nato die Reichen gnadenlos abschiessen. Das waere im Sinne des Kapitalismus. Tut sie jedoch nicht. Also wird die Nato und der ganze Westen untergehen, genauso wie es das Osmanische Reich tat.

Gruss

Rechtsrealität vs Rechtsrealität

pigbonds @, Montag, 23.11.2015, 13:36 vor 3725 Tagen @ aprilzi 5484 Views

Hi,

ich schon wieder.[[freude]]

Also das Osmanische Reich ging jedoch den Bach runter, weil es sich nicht
reformierte.

Genauso auch die heutigen Zustaende. Die heutige Welt besteht aus Reichen
und Armen. Das Ziel der Reichen ist es, den Armen arm zu halten.
[...]

In Wirklichkeit kaempfen diese Dschihadisten um mehr Freiheit und die
einzige Waffe sind ihre Kinder und ihr Leben.

Im globalen Kontext sind auch die Armen bei uns noch reich. Kapitalisierte man
die möglichen Sozialbezüge, wäre jedermann hier Millionär.

Deshalb beziehe ich reich vs arm auf die islamischen youth bulge Gebiete: die
Leute kennen gerade 2 "Rechtsrealitäten": jene Realität, nach welcher die reichen
Herrscher leben und jene, die sie aus dem Koran kennen.
Gehen wir davon aus, dass die meisten Menschen in geordneten Bahnen nach transparenten
Regeln miteinander leben wollen und dass man sich dafür auf ein Gesetzeswerk einigen
muss.

Dann wird's einfach: die Reichen geben vor, ebenfalls nach dem Koran zu leben, in
der Realität tun sie es aber nicht. Es gibt daher nur den Koran als mögliche Option,
um das miteinander vernünftig zu regeln.

Die Dschihadisten kämpfen nicht um mehr Freiheit, sondern sind, wie jede ideologische
Avangarde zuvor auch, eine geschickte Räuberbande, die vorgibt, für die Einhaltung der
Regeln zu kämpfen. Dass die Regeln eingehalten werden sollen, leuchtet vielen ein und
so haben die Dschihadisten einen zwar nicht umfassenden, dafür aber einen doch breiten
Support in grossen Teilen der islamischen Gesellschaft.

Damit sieht die Alternative in den Augen viele so aus: köpfendes Königshaus vs köpfende
Dschihadisten.

Nicht umsonst sind die groessten Geldgeber des Gemetzels in Syrien auf der
Seite der Dschichadisten Qatar und Saudi-Arabien. Ihr Plan ist es, dass der
Ueberschussmann mit Kalaschnikows ausgeruestet, soviele Arme wie es geht,
abschiessen wird.

So ungefähr. Wenn es nach Iyad el-Baghdadi (The Arab Spring Manifesto) geht:
https://www.youtube.com/watch?v=l-MIZZ7NBlE
dann sei es für die arabischen Despotien einfacher, gegen relativ leicht bewaffnete
Dschihadisten vorzugehen, als gegen unbewaffnete Revolutionäre (westliche Sanktionen
lassen grüssen).

Das führt zu einem einfachen Fazit:
Daher sollen die Dschihadisten erst die Revolutionäre umbringen, die die Despoten selber
deshalb nicht umbringen können, weil sie sonst die westlichen schweren Waffen, mit
denen sie die Dschihadisten in Schach halten, nicht geliefert erhielten.

Im Westen wiederum ist man bereit, schwere Waffen gegen Dschihadisten zu liefern, die die
ideologisch verwandten Revolutionäre so brutal umbringen. Und Waffenverkäufe bringen Geld
und Jobs.

Und seit klar wurde, dass es die riesige Aufrüstung gegen Hitler war, die die Depression
beendete, weiss man, dass man in Deflationszeiten riesige Summen vom "Staat" an die "Privaten"
tranferieren muss. Man kann entweder das Geld den Konsumenten schenken, die es nach
Angebot- und Nachfrageprinzip an die Industrie weiterreichen oder man kann es direkt der
Industrie geben, die, das Angebot- und Nachfrageprinzip umgehend, direkt Waffen liefert, die
dann in die Wüste feuern. (7000 frz. Schüsse in die Wüste ex-ante Paris-Nov-2015)

Die Reichen sehen das Schauspiel in dem sich die Armen gegenseitig
umbringen.

Sehen sie vielleicht auch nicht gerne, aber dann sehen sie sich um und sehen,
was sie verlieren könnten, falls die Revolutionäre sich durchsetzten.

Nur die Armen sind es, die den Kapitalismus befeuern. Ein Reicher wird
sich den Arsch nicht aufreissen. Deswegen ist diese Nato-Politik der
Bekaempfung des Youth-Bulge kurzsichtig.

Die NATO scheint ja Heinsohn für Vorlesungen zu bezahlen und der lehrt, dass
man sich passiv verhalten soll - ja nicht reingehen!
Reingehen hiesse Regime-Change und dann Nation-Building. Bush's Versuch hat
ja Billionen/ engl. trillions gekostet und es wurde doch nix erreicht.

Passiv oder aktiv ist die Frage. Wenn nicht passiv, willst Du dort rein?

Um den Kapitalismus voranzubringen muesste die Nato die Reichen gnadenlos
abschiessen. Das waere im Sinne des Kapitalismus. Tut sie jedoch nicht.

Nein, der Kapitalismus kommt voran, wenn die Deflation überwunden wird und sie
wird es durch deficit spending. Geh einmal davon aus, dass die NATO lieber
Spielzeug kriegt, mit dem sie Aliens jagen kann, als dass sie sich z.B. für ein
bedingungsloses Grundeinkommen einsetzte.

Also wird die Nato und der ganze Westen untergehen, genauso wie es das
Osmanische Reich tat.

Der Westen nicht, aber die westlichen Staaten. Auf der anderen Seite besteht
gerade jetzt die Chance auf einen gewaltigen Aufschwung.
Die Venezuelanerin Calota Perez ist hier im Gelben noch nicht so bekannt, für
die führenden Venture Capitalist im Silicon Valley wie z.B. für Marc Andreessen
ist sie mit ihrer "Installation vs Deployment" Theorie Kult:
https://www.youtube.com/watch?v=ZcxtRE_-QCU

Heinsohn ist ein staatlich bezahlter Professor

aprilzi @, tiefster Balkan, Montag, 23.11.2015, 17:53 vor 3725 Tagen @ pigbonds 5357 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 23.11.2015, 18:25

Hi,

den Quatsch, den Heinsohn von sich gibt, konnte ich und wollte ich nicht ganz hoeren.
Es bleibt dabei, ich halte die vielen Kinder als eine Reaktion der Menschen auf die Macht, ein Abwehrmechanismus auf die Staatsgewalt.

Ohne Staatsgewalt gibt es keine derartige Massenvermehrung. Erst die Existenz des Staates verursacht diese Massenvermehrung. Sagt auch Heinsohn selbst, der Knabe findet keine Aufstiegsmoeglichkeiten im Staat, deswegen wird er gewalttaetig. Der Staat ist die Ursache der Gewalt. Mit den vielen Kindern gehen die Eltern davon aus, dass wenigstens eins erfolgreich wird oder so.

Den Erfolg des moderen Staates sieht Heinsohn darin, dass der verstaedterte Mensch die Geburtenrate sinkt. Totaler Quatsch! Ein um sein Einkommen besorgter Professor labert Duennschiss.
Der verstaedterte Mensch ist eine Missgeburt. Deswegen findet hier in Bulgarien an laengeren Feiertagsabschnitte eine Massenflucht statt aus den Staedten in Richtung Doerfer. Und wer kann, baut sich eine Wochenend-Datscha auf.

Heinsohn redet im Sinne der Machterhaltung der Eliten. Was ich noch gehoert habe, war die Aussage ueber die Pest. Demnach waere die Pest das Mittel, um die Bevoelkerungsexplosion zu stoppen. Totaler Bullshit.

Heinsohn ist ein Nato-dienender Knecht, damit ist sein Gehalt sicher. Armer Teufel.


Gruss

Heinsohn sagt genau das Gegenteil und in Bulgarien findet eine Flucht in die Hauptstadt statt

pigbonds @, Montag, 23.11.2015, 19:40 vor 3725 Tagen @ aprilzi 5570 Views

Hi,

den Quatsch, den Heinsohn von sich gibt, konnte ich und wollte ich nicht
ganz hoeren.
Es bleibt dabei, ich halte die vielen Kinder als eine Reaktion der
Menschen auf die Macht, ein Abwehrmechanismus auf die Staatsgewalt.

Ohne Staatsgewalt gibt es keine derartige Massenvermehrung. Erst die
Existenz des Staates verursacht diese Massenvermehrung. Sagt auch Heinsohn
selbst, der Knabe findet keine Aufstiegsmoeglichkeiten im Staat, deswegen
wird er gewalttaetig. Der Staat ist die Ursache der Gewalt. Mit den vielen
Kindern gehen die Eltern davon aus, dass wenigstens eins erfolgreich wird
oder so.

Der Staat und insbesondere der Kapitalismus mit der Lohnarbeit sorgt dafür, dass
die Geburtenraten sinken.
Heinsohn hebt die "Verlohnarbeiterung" hervor und nicht den Staat.

Den Erfolg des moderen Staates sieht Heinsohn darin, dass der
verstaedterte Mensch die Geburtenrate sinkt. Totaler Quatsch! Ein um sein
Einkommen besorgter Professor labert Duennschiss.
Der verstaedterte Mensch ist eine Missgeburt. Deswegen findet hier in
Bulgarien an laengeren Feiertagsabschnitte eine Massenflucht statt aus den
Staedten in Richtung Doerfer. Und wer kann, baut sich eine
Wochenend-Datscha auf.

Die verbringen ein paar Tage auf dem Land und können sich es leisten, weil das
Land verarmt. Bulgarien verliert an Bevölkerung in der Hauptstadt Sofia hält sie
sich, daher findet auch in Bulgarien eine Flucht vom Land in die Stadt statt:

Sofia:
[image]

Bulgarien:
[image]

Heinsohn redet im Sinne der Machterhaltung der Eliten. Was ich noch
gehoert habe, war die Aussage ueber die Pest. Demnach waere die Pest das
Mittel, um die Bevoelkerungsexplosion zu stoppen. Totaler Bullshit.

Nach Heinsohn war die Traumatisierung durch die Pest der Grund, dass die Kirche gegen die Verhütung (Hexen)
vorgegangen ist, um die Wiederbevölkerung zu ermöglichen. Gleichzeig wurden die Lollardenaufstände ausgelöst und
die erste Lohnarbeit für Landarbeiter wurde angeboten.

Heinsohn ist ein Nato-dienender Knecht, damit ist sein Gehalt sicher.
Armer Teufel.

Immerhin liefert Heinsohn einen der Hauptpfeiler des Debitismus und somit des Gelben.

Dann kann Prof.Heinsohn auch zum Thema Youth Bulge in die Sammlung, z.B. mit @Ashitaka's Video

Silke, Sonntag, 29.11.2015, 10:25 vor 3720 Tagen @ pigbonds 4487 Views

bearbeitet von Silke, Sonntag, 29.11.2015, 10:59

Lieber pigbonds,

danke für Deine zähe, geduldige, sachliche und beeindruckend kluge Art, hier die richtigen Dinge richtig anzusprechen.

Immerhin liefert Heinsohn einen der Hauptpfeiler des Debitismus und somit
des Gelben.

Dann könnte @Ashitaka's Video aus 2014? auch in die Sammlung genommen werden:
"Gunnar Heinsohn Droht Europa ein dritter Weltkrieg"
https://www.youtube.com/watch?v=FpVtc9EPvvI

Oder besser ein anderes knackiges Video zum Thema Youth Bulge:
"Ansturm auf Europa" z.B. – schön kurz und sehr aussagefähig.
https://www.youtube.com/watch?v=pLVQHd7Ve7U
Nachdem ich dieses Video relativ unbedarften Leuten vorgestellt habe, konnten wir das Thema, über das sich ganz BRD heute Sorgen macht, viel besser besprechen.

Oder das mehrmals veranstaltete philosophische Quartett.
Oder, oder, oder... oder auch nicht[[zwinker]] .

@tar hat völlig richtig dem Herrn Ken Jebsen empfohlen, Heinsohn zum Interview einzuladen.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=338157
Ich weiß nicht, was daraus geworden ist.
Sollte er nicht reagiert haben, wäre das ärgerlich.

Von der Machttheorie will Heinsohn leider nichts wissen, vielleicht weil er ein staatlich bezahlter Prof. ist und die Schere im Kopf hat.
Deshalb fängt seine Eigentumsökonomik auch bei den Griechen an und nicht z.B. in Mesopotamien. Das ist sehr schade.
https://blog.malik-management.com/feudal-besitz-und-eigentum-zur-geldgenetischen-machtt...

Zu seiner Entlastung muss ich aber sagen, dass die „PCM-Schüler“ hier außer @Ashitaka ihm dabei auch nicht öffentlich geholfen haben, oder habe ich etwas überlesen?
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=365132

Stichwort: „Außenwirkung des Forums“
Heinsohn sollte hier als Quelle involviert werden – nicht nur mit Prof. Otto Steiger zusammen.

Liebe Grüße
Silke

Starker Auftritt von Heinsohn

rattrap @, Montag, 23.11.2015, 21:18 vor 3725 Tagen @ pigbonds 5099 Views

Heinsohn im philosophischen Quartett 2006, es lohnt sich, auch wenn man
es schon gehört hat:
https://www.youtube.com/watch?v=kZRnuHeqQjw

Aber Willemsen und Sloterdijk sind wie ueblich in ihrer Banalität kaum zu ertragen.

--
it's a rat trap Judy, and you've been caught!

Gerade wenn man Heinsohn's Aussagen auf die "Bataclan"-Anschläge bezieht, war er "der Einzige"

pigbonds @, Montag, 23.11.2015, 21:49 vor 3725 Tagen @ rattrap 5157 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 23.11.2015, 21:52

Heinsohn im philosophischen Quartett 2006, es lohnt sich, auch wenn man
es schon gehört hat:
https://www.youtube.com/watch?v=kZRnuHeqQjw


Aber Willemsen und Sloterdijk sind wie ueblich in ihrer Banalität kaum zu
ertragen.

Was besonders erstaunlich ist, ist wie Heinsohn bereits 2006 völlig treffend analysierte,
was den meisten erst nach den Bataclan-Anschlägen auffiel, nämlich dass anders als bei
den "Charlie Hebdo" Anschlägen nun kein "Grund" mehr vorhanden ist, um die Opfer zu
wählen und nur noch wahllos getötet wurde.

Willemsen ist zu Gute zu halten, dass ihm dies als Konsequenz von Heinsohn's Theorie
aufgefallen ist - d.h. er hat sich wirklich mit Heinsohn's Theorie beschäftigt:

https://www.youtube.com/watch?v=kZRnuHeqQjw#t=36m50s

Willemsen will es nicht glauben.

Das ZDF hat hier eigentlich eine Perle auf Lager, die man bei all den Diskussionen neulich
hätte einspielen können, denn es scheint, dass all die Terror- und Islamexperten bereits
so früh zu Bett gingen, dass ihnen "Quartett" und "Nachtstudio", wo Heinsohn mehrmals aufgetreten
ist, entgangen ist.

So einfach geht das nicht

pigbonds @, Montag, 23.11.2015, 11:53 vor 3726 Tagen @ aprilzi 5737 Views

Hi,


Dies alles nur, wenn Du Futter aus den "Think Tanks" willst. Heinsohn
schlägt im Prinzip eine passive Haltung
vor, die höchstens einige Nadelstiche gegen Kriegsverbrecher vorsieht

und

fliehende Eliten produktiv verwerten
soll.


Das wird unheimlich spannend, wenn das Herrscherproblem bis jetzt der
Youth-Bulge gewesen sei soll. Also wenn die ganzen Kriege und Verwerfungen
das Resultat der falschen Familienplanung sein soll, so folgt daraus, dass
der Nationalismus ein Mittel ist, um sich vom Ueberschuss an Maennern zu
entledigen.

Ob es "das" Problem ist, weiss ich nicht, es ist aber ein Problem, das fast alle
politischen Richtungen erkennen, dann aber ihre eigenen jeweiligen Interpretationen
ableiten.

Genauso ist die rechtliche Unterdrueckung der Maenner und die Bevorteilung
der Frauen darauf aus, den Mann als Ernaehrungsfritzen zu degradieren.

Das kannst Du so nicht sagen. Für den kapitalistischen Karrierewettbewerb wurde
die Frau von der Natur benachteiligt.

Heinsohn hat dies in einer Diskussion mit di Lorenzo im Philosophischen Quartett
sehr verständlich erklärt. Ich finde die Sendung leider nicht mehr.

Der Staat hat demnach dem Manne den Krieg erklaert.[[sauer]]

Nein, der Staat hat den Kapitalismus geschaffen und dieser prügelt die Bürger
zum Wettbewerb, egal, ob Mann oder Frau.

Männer sind speziell dann "benachteiligt", sobald sie Väter werden und sich die
Ehefrau in die Matte legt, Frauen dann, wenn beide auf Karriere setzen und der
frischgebackene Vater all die guten Vorsätze bezüglich Kinderbetreuung vergessen
hat und dann alles an der Mutter hängenbleibt.

Der Maennerueberschuss ging bisher in die Staedte (oder in
Kriegen-Heinsohn). Nun hat man (der Staat) auch den Staedten den Krieg
erklaert. Terror spielt sich in der Stadt ab.

Glaube ich nicht. Der Terror findet dort statt, wo viele Leute sind, also z.B. in
Städten, aber auch in Flugzeugen, etc.
Städte sind gute Absorber für den Youth Bulge, denn auf dem Lande wird es dann schwierig,
wenn ein Bauerngut zwischen 4 Söhnen aufgeteilt werden sollte: jeder der 4 wird dann
existentiell gefährdet sein.

Die Zukunft wird also ein kontrolliertes Abschlachten der Staedter sein.

In Städten wird es dann gefährlich, wenn es zu viele ohne Positionen gibt. Die Gentrifizierung
sorgt allerdings dafür, dass diese Leute eher in die Agglomerationen verdrängt werden und
sich dort "bekriegen". Ab und zu kommt es dann vielleicht zu einem Streifzug in eine Stadt,
solche Saubannerzüge hat es immer gegeben und Städte müssen dafür ihre eigenen Strategien
entwickelen - früher waren es Stadtmauern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Saubannerzug

Wer also in der Stadt weiter leben will, ist vom Terror bedroht. Deswegen
hat man die ganzen Industrien in die dritte Welt verfrachtet, um die
wirtschaftliche Grunglage der westlichen Staedten zu entziehen.

Das geschah mit jenen Industrien, die im globalen Wettbewerb stehen. In Städten ist der
Bedarf an Dienstleistungen fast unendlich gross und da Städte aus Gebäuden bestehen und
die aggregierten Bankbilanzen erkennen lassen, dass das meiste Guthaben aus Hypotheken
entstanden ist (in der CH rund 70% soviel ich weiss), ist auch immer "genügend Geld" vorhanden,
um Städte am Leben zu erhalten.
Substistenzler vom Lande sind fast immer bereit, ihre Erträge in der Stadt zu verkaufen, ich
sah dies immer im Donbass, wo an den Strassenrändern und vor den Häusern den ganzen Tag Babuschkas
auf einem Stühlchen sitzen und versuchen 3-4 Tomaten, Wassermelonen, Beeren oder Peperoni zu verkaufen.

Also ich würde nicht gegen die Stadt als Konzept per se wetten, nur weil die alten Industriestädte Probleme
haben, weil die Industrie abwandert. Aus individueller Sicht kann dies natürlich anders aussehen - nicht
jede Stadt wird sich transformieren.

Bezüglich des verschärften globalen Wettbewerbs hat Peter Thiel, Unternehmer und Startup-Investor, eine
interessante These aufgestellt, "Competition is for losers" - Vorlesung an der Stanford Uni:
https://www.youtube.com/watch?v=DLWyP83iU5M
Es geht darum, dass im Wettbewerb stehende Unternehmen an Margenschwäche leiden, was zwar gut für die
Konsumenten ist, dafür schlecht für Investoren aber auch Mitarbeiter.

Das faellt mir bisher dazu ein.

Das einfach zu steuern, ist nicht möglich, weil auch unter den sogenannten Eliten Konkurrenz herrscht.
Nirgendwo ist die Konkurrenz schärfer als wenn es um Macht geht. Das Risiko, gar von eigenen Familienmitgliedern
getötet zu werden, ist wohl für niemanden höher, als für Könige, dem Sinnbild für Macht.
Kein Wunder sind deshalb gerade die Araber besonders paranoid.

Da ist doch eine Vielzahl von Intrigen und Verschwörungen im Spiel:
http://derstandard.at/1371170520495/Emir-von-Katar-will-seinem-Sohn-den-Weg-ebnen
Tamim, soeben 33 geworden, ist der zweitälteste Sohn Hamads aus dessen Ehe mit seiner spektakulären
zweiten Frau, Sheikha Moza. Simon Henderson schreibt in Foreign Policy' dass ihm auf die Frage,
warum die beiden Söhne aus erster Ehe übergangen wurden, geantwortet wurde: "Der eine feiert zu viel,
der andere betet zu viel."

Hamad selbst hat seinen Vater 1995 abgesetzt, als dieser zur Kur in der Schweiz weilte. Einzelne Zweige des
riesigen Clans sind einander nicht grün, manche Familienteile fühlen sich um die Macht geprellt.

Nur um ein Beispiel zu nennen. Aber das geht ja auch in der CDU nicht viel anders. Merkel hat sich von Kohl "emanzipiert",
nun warten viele andere, bis Merkel selber Platz macht.

Da fällt mir ein, dass es natürlich auch in Russland Konkurrenz um die Macht gibt und da die sichtbare Opposition
unbedeutend ist, ist sonnenklar, dass die wirklichen Konkurrenten innerhalb des Kreml selbst sitzen. Daher der
Hang zu Verschwörungstheorien in Systemen ohne sichtbare Konkurrenz. Dass es VT gibt, wissen diese Leute, weil sie
selber immer wieder an ebensolchen beteiligt gewesen sind.
Wer Russen kennt, weiss, dass Russen keine Fehler machen, d.h. Putin hat aus seinem riesen Nachrichtenapparat völlig
verzerrte Informationen und weil er das weiss, traut er nur den Informationen aus seinem engsten Kreis, d.h. es ist
absolute Loyalität notwendig.

Bei den Saudis muss dies noch viel extremer sein.

Deshalb war "Wikileaks" viel bedeutender, als wir uns vorstellen können.

Antwort

aprilzi @, tiefster Balkan, Montag, 23.11.2015, 13:06 vor 3725 Tagen @ pigbonds 5465 Views

Der Maennerueberschuss ging bisher in die Staedte (oder in
Kriegen-Heinsohn). Nun hat man (der Staat) auch den Staedten den Krieg
erklaert. Terror spielt sich in der Stadt ab.


Glaube ich nicht. Der Terror findet dort statt, wo viele Leute sind, also
z.B. in
Städten, aber auch in Flugzeugen, etc.
Städte sind gute Absorber für den Youth Bulge, denn auf dem Lande wird
es dann schwierig,
wenn ein Bauerngut zwischen 4 Söhnen aufgeteilt werden sollte: jeder der
4 wird dann
existentiell gefährdet sein.

Das sehe ich anders. Hier in Sofia, als es mit den Einkommen bergauf ging, hauptsaechlich durch die Immobilien, kamen auch alle Zigeuner aus ganz Bulgarien und siedelten sich in den Randgebieten an. Wodurch auch die Immobilien wieder wertlos wurden. Und noch etwas die Immobilien sind zwar teuer aber wenn die Mieten sinken, da es keine gut bezahlten Jobs gibt, sinken auch die Immobilien.


Die Auszehrung der Doerfer zugunsten der Staedte ist der Grund weshalb der Kommunismus scheiterte. Die Eu versucht zwar mit Programmen die Doerfer wiederzubeleben, nur das ist schon gescheitert. Hier in Bulgarien besteht ein Hass der Doerfler gegenueber den Staedten, da alles was die Doerfer produziert haben in Richtung zu den hungrigen Staedter geht. Der Stadtmensch ist ohne die Doerfer ein Toter.


Also ich würde nicht gegen die Stadt als Konzept per se wetten, nur weil
die alten Industriestädte Probleme
haben, weil die Industrie abwandert. Aus individueller Sicht kann dies
natürlich anders aussehen - nicht
jede Stadt wird sich transformieren.

Bezüglich des verschärften globalen Wettbewerbs hat Peter Thiel,
Unternehmer und Startup-Investor, eine
interessante These aufgestellt, "Competition is for losers" - Vorlesung an
der Stanford Uni:
https://www.youtube.com/watch?v=DLWyP83iU5M
Es geht darum, dass im Wettbewerb stehende Unternehmen an Margenschwäche
leiden, was zwar gut für die
Konsumenten ist, dafür schlecht für Investoren aber auch Mitarbeiter.

Das sehe ich auch nicht so. Der Staedter ist aus Konsumsicht eine Missgeburt.
Er hat kein Platz, um zu konsumieren. Denn Sachen, die man kauft, brauchen Platz. Der Staedter ist eine Totgeburt. Und er bleibt sein ganzes Leben ein Gefangener seiner Unfaehigkeit, ohne den Staat ueberleben zu koennen.

Ohne Wettbewerb hat man keine Margenschwaeche sondern tendiert zum Mafiaclan.
Die ganzen Assets der Banken sind imaginaere Werte. Also keine Werte. Und das ist was die Banker fuerchten.

Nur um ein Beispiel zu nennen. Aber das geht ja auch in der CDU nicht viel
anders. Merkel hat sich von Kohl "emanzipiert",
nun warten viele andere, bis Merkel selber Platz macht.

Um die Macht kann man sich streiten, wenn diese Macht eine Zukunft hat. Dazu muss die Macht die vielen Reichen beseitigen. Das hat auch Bulgarien gemacht bevor es in die EU aufgenommen wurde. Mehr als 50 Mafia-Bosse wurden um das Jahr 2000 von irgendeinem Unbekannten abgeschossen, wahrscheinlich vom Staat.
Darauf angesprochen sagte der damalige Ministerpraesident, dass der normale Buerger sich nicht sorgen solle, denn nur die Mafiosi waeren betroffen.

Gruss

Ich kenne das aus dem Donbass

pigbonds @, Montag, 23.11.2015, 14:54 vor 3725 Tagen @ aprilzi 5537 Views

es dann schwierig,
wenn ein Bauerngut zwischen 4 Söhnen aufgeteilt werden sollte: jeder

der

4 wird dann
existentiell gefährdet sein.


Das sehe ich anders. Hier in Sofia, als es mit den Einkommen bergauf ging,
hauptsaechlich durch die Immobilien, kamen auch alle Zigeuner aus ganz
Bulgarien und siedelten sich in den Randgebieten an. Wodurch auch die
Immobilien wieder wertlos wurden. Und noch etwas die Immobilien sind zwar
teuer aber wenn die Mieten sinken, da es keine gut bezahlten Jobs gibt,
sinken auch die Immobilien.

Den Immo-Boom kenne ich auch aus der Ukraine, Wohnungen für USD 5'000 waren
plötzlich USD 50'000 wert und am Eingang zu jedem Mehrfamilienhaus wurden
von verschiedenen Maklern und "Investoren" Zettel hingeklebt, dass man seine
Wohnung an sie verkaufen soll.
Ich habe jeden gewarnt, weil wir aus der Schweiz natürlich solche Immo-Booms
kennen, aber in der Ukraine war das neu.
Neu war, dass es sowas wie Eigentum gab, dass Eigentum beliehen werden kann
und dass plötzlich nicht mehr Hyperinflation auf Hyperinflation folgte. Schon
wenn die Zinsen nur von 25% auf 18% fallen, hat diese eine preissteigernde
Wirkung auf alle Assets.

In Bulgarien fand dies doch noch viel stärker statt, weil es dann Richtung
EU ging.

Wie weiter oben beschrieben, ist der Grossteil dessen, was wir als "Geld" bezeichnen,
in Hypothekgeschäften kreiert worden. In der Schweiz so 70-80%.
In jedem Verschuldungsprozess gelangt mehr "neues Geld" in den "Kreislauf". Diesen
Kreislauf gibt es natürlich nicht, es findet sich alles auf der Passivseite des
aggregierten Bankensystems wider.

Weil Immopreise steigen, werden auf mehr Immos gebaut und aus den Neuverschuldungen
werden Einkommen bezahlt, was den Boom weitertreibt.

Immos sind das Backbone unserer Banksysteme, deshalb wirken sich Booms und Krisen
so enorm auf die Gesamtwirtschaft aus.


Die Auszehrung der Doerfer zugunsten der Staedte ist der Grund weshalb der
Kommunismus scheiterte.

Der Kommunismus scheiterte, weil es kein Eigentum gab, deshalb auch kein "Geld", wie
wir es haben. Der Kommunismus ist ein Kommandosystem, wie es im Kapitalismus auch
vorkommt, im Kapitalismus heisst es "Unternehmen". Der Kommunismus war wie ein Mega-Konzern
und wie wir wissen, überlebt kaum ein Unternehmen länger als 50 Jahre, 9 von 10 scheitern
gar in den ersten Jahren.

Die Eu versucht zwar mit Programmen die Doerfer
wiederzubeleben, nur das ist schon gescheitert.

Weil es in den Dörfern nichts mehr zu verdienen gibt. Ich stelle es mir vor
wie die Dörfer in der Ukraine, die leben sehr bescheiden und mehrheitlich in
Subsistenzwirtschaft. Obwohl die arm sind, fliegen schon oft Trauben oder
Tomaten auf den Mist, davon haben sie genügend. Äpfel auch und trotzdem wurden
in den Supermärkten von Donezk und Mariupol Äpfel aus dem Südtirol verkauft.

Hier in Bulgarien besteht
ein Hass der Doerfler gegenueber den Staedten, da alles was die Doerfer
produziert haben in Richtung zu den hungrigen Staedter geht. Der
Stadtmensch ist ohne die Doerfer ein Toter.

Werden die "Dorfprodukte" von den Städtern gestohlen? Ist es nicht so, dass
die Städter einfach finanzkräftiger sind und das Zeugs kaufen?


Also ich würde nicht gegen die Stadt als Konzept per se wetten, nur

weil

die alten Industriestädte Probleme
haben, weil die Industrie abwandert. Aus individueller Sicht kann dies
natürlich anders aussehen - nicht
jede Stadt wird sich transformieren.


Das sehe ich auch nicht so. Der Staedter ist aus Konsumsicht eine
Missgeburt.
Er hat kein Platz, um zu konsumieren. Denn Sachen, die man kauft, brauchen
Platz. Der Staedter ist eine Totgeburt. Und er bleibt sein ganzes Leben ein
Gefangener seiner Unfaehigkeit, ohne den Staat ueberleben zu koennen.

Sehe ich gar nicht so. Seit jeher strömen Leute vor allem vom Dorf in die Städte.
Städte sind sehr effizient, ohne Städte könnte es gar nicht so viele Leute geben,
Städte schaffen Gesetze, damit auch den Staat.

Ich verstehe aber, dass gerade in einem ex-kommunistischen Staat diese Vorstellung
vorherrscht und dass mit "Stadt" vor allem die Hauptstadt gemeint ist. Ich kenne
viele Russen, die nicht aus St. Petersburg oder Moskau stammen und die alle der
selben Meinung wie Du sind, nämlich dass vor allem Moskau wie ein gewaltiges
Fettauge auf Russland's Resourcenreichtum schwimmt, aber produktiv nichts dazu
beiträgt. Die verstehen halt nicht, dass die Händler mit Marktzugang in St. Petersburg
entscheidender sind, als das hundertfünfzigtausendste Bohrloch irgendwo in Sibirien.

Ohne Wettbewerb hat man keine Margenschwaeche sondern tendiert zum
Mafiaclan.

Nein. Google's Umsatz ist viel kleiner als der aggregierte Umsatz der US-Flugindustrie.
Dennoch ist Google's Gewinn grösser, ganz einfach deshalb, weil die Fluglinien
sich gegenseitig die Margen wegkonkurrieren.
Was ich sage, ist nicht, dass Wettbewerb schlecht ist, sondern dass es sich nicht
lohnt, in den Wettbewerb einzusteigen.
Reiche Länder haben eine starke Währung, obwohl eine starke Währung im globalen
Wettbewerb ein Nachteil ist. Reiche Länder wollen nicht in den Wettbewerb mit armen
Länder treten sondern neue innovative Produkte oder Markenprodukte mit hohem Prestigewert
herstellen. In reichen Ländern können so vergleichbar hohe Löhne gezahlt werden, so
verdient in der Schweiz ein Coiffeur mehr als einer in der Türkei, obwohl derjenige in
der Schweiz vergleichsweise niemals dermassen besser sein kann.

Die ganzen Assets der Banken sind imaginaere Werte. Also keine Werte. Und
das ist was die Banker fuerchten.

Auch das stimmt nicht. Der grösste Teil in den Bankbilanzen sind Ansprüche, die mit
Immobilien besichert sind. Realer geht es kaum.

Das hat auch Bulgarien
gemacht bevor es in die EU aufgenommen wurde. Mehr als 50 Mafia-Bosse
wurden um das Jahr 2000 von irgendeinem Unbekannten abgeschossen,
wahrscheinlich vom Staat.
Darauf angesprochen sagte der damalige Ministerpraesident, dass der
normale Buerger sich nicht sorgen solle, denn nur die Mafiosi waeren
betroffen.

Im Donbass hat es anders funktioniert. Dort wurden von den 50 nur 49 Mafia-Bosse erschossen,
jeder weiss von wem, spricht es aber nicht offen aus.
Seine Marionette wurde vom Maidan aus dem Amt gejagt. (Auch Peter Scholl-Latour kannte die
Machtverhältnisse im Donbass, er hat den Überlebenden ja besucht: https://www.youtube.com/watch?v=2DstVufWpRg#t=8m40s )

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