Logische Reaktion Österreichs auf Terror und explodierende Alltagskriminalität: Polizeikräfte entwaffnen!

Tünnes @, Samstag, 21.11.2015, 13:01 vor 3727 Tagen 4102 Views

http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/4870297/Die-Behorden-entwaffnen-gerade-...
"Polizisten sollen in ihrer Freizeit keine Waffen mehr tragen dürfen.
Von Raoul Wagner (Die Presse)
Bis vor Kurzem war es in Österreich selbstverständlich, dass Polizisten Waffenpässe – also die Berechtigung zum Führen von Pistolen außerhalb der Dienstzeit – erhielten. Während die Terrorgefahr auch in Österreich erheblich steigt, sorgen die österreichischen Verwaltungsbehörden nunmehr dafür, dass Polizisten keine Waffenpässe mehr erhalten.

Die Behörden argumentieren damit, dass ein Polizist in seiner Freizeit ja nur dann zum Schutz anderer Personen einzuschreiten habe, wenn ihm dies zumutbar sei. Außerdem könne ein unbewaffneter Polizist, der in seiner Freizeit die Notwendigkeit sehe, anderen Menschen zur Seite zu stehen, ja die Polizei rufen (VwGH 2010/03/0058).
...
Insbesondere aus Sicht der jeweiligen Verbrechensopfer sowie der zufälligerweise in ihrer Freizeit anwesenden Polizisten ist diese Argumentation zynisch. Ein Polizist ist in seiner Freizeit ebenso verlässlich und ausgebildet wie im Dienst. Die Öffentlichkeit kann daher kein Interesse daran haben, dass er unbewaffnet ist.

Andererseits haben die Öffentlichkeit und konkrete Verbrechensopfer ein besonders hohes Interesse daran, dass möglichst viele bewaffnete Polizisten „auf der Straße“ sind, um im Falle von Gewaltverbrechen angemessen und effektiv einschreiten zu können.

Man stelle sich zum Beispiel nur vor, dass ein Angehöriger einer Spezialeinheit wie der Cobra oder der Wega (auch diese erhalten keine Waffenpässe mehr) Zeuge einer Vergewaltigung wird, an der mehrere Täter beteiligt sind. Unbewaffnet hat auch ein solcher Spezialist so gut wie keine Chance gegen eine Gruppe junger Männer, die möglicherweise bewaffnet sind. Es bleibt ihm also dank der neuen Praxis der Verwaltungsbehörden nur die Möglichkeit, aus sicherer Distanz zuzusehen, zuzuhören und die Kollegen im Dienst zu rufen."


Mensch, die Ösis sind ja ähnliche Schlaumeier wie wir deutsche Kartoffeln.[[applaus]]

Der Wahnsinn grassiert im Quadrat![[sauer]]


P.S. ein Kommentar zum Artikel:
"Dem kann man als Bürger...nur zustimmen.
Wir Bürger haben das Gewaltmonopol dem Staat nicht dazu übertragen, damit wir Bürger zum Freiwild für Gewalttäter werden.
Wären in Paris ein paar bewaffnete Zivilpolizisten im Publikum verstreut gesessen, wäre der Spuk wohl schnell beendet gewesen.
So wie es aussieht, wollen unsere Volksvertreter uns Bürger zur beliebigen Abschlachtung freigeben
."

Nächster Schritt: Einführung von intelligenter Munition

Wayne Schlegel @, Samstag, 21.11.2015, 13:47 vor 3727 Tagen @ Tünnes 2647 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 21.11.2015, 13:59

Servus,

erst mit intelligenter Munition, die also zwischen Inländer und Schutzsuchenden unterscheiden kann, kann sicher gestellt werden, dass sich kein Schutzsuchender mehr bedroht fühlen muss.

Also liebe Alt- und Jungingenieure, nix wie ran. Wer das schafft, bekommt den Physik- und Friedensnobelpreis in einem. Für die Patentschrift allein gibt es auch noch den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Und den Karlspreis zu Aachen für Verdienste um die Europäische Einigung gibt es schon für den Entwicklungsversuch.

Und für meine dolle Idee verleihe ich mir selbst, weil sonst niemand das anerkennt, einen guten Badischen oder einen Deidesheimer Schoppen.

Das passt schon. Schutzlos wie der gewöhnliche Untertan.

Leisereiter @, Sonntag, 22.11.2015, 09:36 vor 3726 Tagen @ Tünnes 1664 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 22.11.2015, 09:53

Bis vor Kurzem war es in Österreich selbstverständlich, dass Polizisten
Waffenpässe – also die Berechtigung zum Führen von Pistolen außerhalb
der Dienstzeit – erhielten. Während die Terrorgefahr auch in Österreich
erheblich steigt, sorgen die österreichischen Verwaltungsbehörden nunmehr
dafür, dass Polizisten keine Waffenpässe mehr erhalten.

Das finde ich in Ordnung. Soll der Polizist in seiner Freiheit ruhig so schutzlos sein wie der gewöhnliche Untertan. Dann beginnt er, der Polizist, vielleicht nachzudenken, ob er mit den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen einverstanden ist und auf welcher Seite er stehen will.

... Ein Polizist ist in seiner Freizeit ebenso
verlässlich und ausgebildet wie im Dienst. Die Öffentlichkeit kann daher
kein Interesse daran haben, dass er unbewaffnet ist.

Ich habe auch Polizisten mit, nun ja, "problematischer Persönlichkeit" kennengelernt, bei denen ich kein gutes Gefühl hatte, dass die auch möglicherweise in ihrer Freizeit mit der Knarre rumliefen.

Nur ein Beispiel: http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/515772/Schusse-in-Kaernten_Polizist-tote...

"Er hat mit seiner privaten Waffe, die er rechtmäßig besessen hat, geschossen...Er war überhaupt nicht auffällig, es war nicht absehbar, dass so etwas passiert." (Da möchte ich gar nicht wissen, was die mir bekannten Auffälligen anrichten können)

Die Motivation der Obrigkeit zur Privat-Entwaffung der Streifenhörnchen kann natürlich sein: Damit nur ja keiner in Stauffenbergs oder Wilhelm Tells Fußstapfen tritt.

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.