"Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland" - "Neue deutsche Medienmacher" @Udo und Journalisten

azur @, Samstag, 21.11.2015, 01:31 vor 3728 Tagen 8103 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 21.11.2015, 02:14

Hallo allen,

so prägt man...

"Vielleicht haben Sie ja schon darüber geschrieben, doch erst in diesen Tagen habe ich das „Glossar der Neuen deutschen Medienmacher“ ( http://www.neuemedienmacher.de/wp-content/uploads/2015/04/NdM_Glossar_www.pdf ) zur Kenntnis genommen, womit sich mir auch der neue, veränderte Sprachstil der FAZ verständlicher wurde.

Hier wird eine politisch gefälligere Wortwahl empfohlen. Z.B.Geflüchtete statt Wirtschaftsflüchtlinge, Zuzug statt Asylantenstrom, Schutzsuchender statt Asylant.

Nach Ansicht der Neuen deutschen Medienmacher gibt es ja eigentlich überhaupt kein Problem, denn sie sehen das u.a. so:

„Bundesrepublikaner _ kann als Bezeichnung für alle Bürgerinnen und Bürger in der Bundesrepublik Deutschland verwendet werden, denn auch diejenigen ohne deutsche Staatsangehörigkeit haben sich für ein Leben in der Bundesrepublik entschieden.“

(aus einer Zuschrift unter dem aktuellen Beitag von Don Alphonso.)

Der Verein, der die (ungefragte) Umgestaltung der deutschen Gesellschaft begleiten will: http://www.neuemedienmacher.de/ueber-uns/
(Der Beirat ist übrigens "noch im Aufbau" - da scheint es doch noch Zurückhaltung zu geben. Merkwürdig, so wie derzeit viele tönten)

Es hört sich wahrscheinlich nicht so ähnlich wie Initiative neue "soziale" Marktwirtschaft an, und ist sicher mit dem in Deutschland herrschendem Tantenclan Liz-Friedel-usw. verbandelt.

Dabei stehen "Formulierungshilfen" für die Medien ganz oben, wie man lesen darf:

"Der Verein nennt neben diversen Projekten die folgenden Hauptaufgabenbereiche als Vereinszweck:

Interessenvertretung für „Medienschaffende mit Migrationshintergrund“
Umsetzung von Projekten und Initiativen für mehr Vielfalt in den Medien, auf inhaltlicher und personeller Ebene
Ansprechpartner für interkulturellen Journalismus
Forum für Information und Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung und Förderung
Publikmachung der Anliegen und Positionen des Netzwerkes insbesondere gegenüber Entscheidungsträgern in Medien und Politik[4]

Konkrete größere Projekte sind bisher vor allem die Gründung lokaler und regionaler Netzwerke von Medienschaffenden, ein Mentoren-Programm, um junge Journalisten mit Migrationshintergrund zu fördern, eine kostenfreie Recherche-Datenbank für Journalisten mit Fachleuten mit Migrationshintergrund zu einem breiten Themenspektrum (www.vielfaltfinder.de), sowie die Entwicklung eines Glossars mit Formulierungshilfen für differenzierte Berichterstattung."

Siehe auch darunter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Deutsche_Medienmacher#Prominente_Mitglieder

Wie weit die Bemühungen um die entsprechende Beeinflussung der Kultur überhaupt reichen, siehe hier in der taz dazu: http://m.taz.de/!5168118;m/

Da sind sicher alle froh, denn ein nur ein Betroffener, also einer mit Migrationshintergrund (oft Doppelpassler) kann wissen was für Deutschland richtig ist. Das wird ja auch im aktuellen Gender-Feminismus-Gedankenapparat so gefordert: Nur die PoC, also People of Colour (nicht Schwarze oder so) können Aussagen machen, denn ausschließlich die weißen Überprivilegierten haben ja eine verzerrte Sicht.

"Der Ruf nach mehr Vielfalt in den Medien ist nicht neu. Im Jahr 2007 lud Maria Böhmer, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, mehr als fünfzig Medienmacher ins Kanzleramt ein. Böhmer plädierte dafür, mehr Migranten an Redaktionstische und Mikros zu holen. Vor allem die öffentlichen-rechtlichen Anstalten sahen sich danach in der Pflicht, mehr Journalisten aus Einwanderfamilien moderieren und kommentieren zu lassen. Nun, zwei Jahre später, ist das aber trotzdem noch die Ausnahme. Gerade junge Journalisten mit nichtdeutschen Wurzeln landen häufig in kleineren Nischenformaten.

Das Ziel, die Vielfalt auch in den Medien zu repräsentieren, ist also noch lange nicht erreicht. "Wir haben zwar inzwischen einen türkischen "Tatort"-Kommisar, das ist gut, reicht aber noch nicht", sagt Göroglu. Die "Neuen Deutschen Medienmacher" wollen den Prozess kritisch und konstruktiv begleiten. Protegiert werden wollten sie aber nicht, "das haben wir gar nicht nötig", betont Parvand. "Daher brauchen wir auch keine Quote." Ihre Forderung: Journalisten mit Migrationshintergrund müssten noch mehr in den Mainstream."

(Weiter in dieses Netzwerk führt: https://www.vielfaltfinder.de/content/%C3%BCber-uns-1 / http://deutsch-plus.de/ http://www.forum-der-brueckenbauer.de/ usw.)


Wie schön, dass nun Experten unter uns sind, die wissen, dass es 'die Sprache ist, die dichtet und denkt'. Und über uns behütend wacht!

Wer Ausgleich sucht: Hier die TS-Bilder von Merkels Besuch beim CSU-Parteitag: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-134577.html - - diese 2 min 38 sollte man nicht verpassen, denn das sieht man nicht alle Tage und es könnte ein Auftakt sein - man lässt es direkt durch die Aufnahmen eines Abgeordneten sagen (die in der eigentlichen Redaktion ausgewählt werden, je nach "Linie").
Selbst die Berichterstatterin der Tagesschau klang bereits ganz anders (vielleicht kann sie rechnen, und weiß inzwischen wie schnell was bei dem gegenwärtigem und erwartbarem Zuwanderungsdruck passieren muss bzw. müsste. vielleicht spürt sie die veränderte Lage: Spüre eine Erschütterung der Macht [[zwinker]]). Sie war durch besonders aggressive Propaganda für die Merkel-Linie aufgefallen.

Ebenfalls nicht alle Tage kann man Gottlieb vom BR ertragen. Heute kann er der breiten Mehrheit aus dem Herzen reden: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-134575.html - Video 1 min 49.

Allen ein schönes Wochenende!

Viele freundliche Grüße

azur


PS: aktuell dazu aus dem: http://www.meme-generator.de/media/created/w9uu2s.jpg (Schöne Grüße an BLa)

PPS: Nun bräuchte es also nur noch Zensurbehörden, die den Gebrauch der rechten Worte überwachen. Kenn ich alles aus der DDR. Gerade auch soetwas hat diesen Laden völlig diskreditiert und zur Abwendung der breiten Mehrheit geführt.

Vermutlich gibt es weitere dieser Glossarien bzw. Formulierungshilfen. Dazu können bitte die hier anwesenden Journalisten berichten. Also @Udo, dottore und alle: Habt Ihr so etwas schon mal bekommen bzw. die Wirkung erlebt (etwa in der Nacht, als nach der inzwischen anerkannt illegalen Auflösung des russischen Parlamentes unter Jelzin, als mit einem Male alle Medien andere Begriffe für den selben Vorgang verwendeten?)?

Oder gibts da eine Omertà? Scheint einem oft so...

Edit: Grüne in Österreich: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4871143/Peter-Pilz_Ich-will-moglichst-we...

"Die meisten Jihadisten kommen über Deutschland?

Leider ja, weil die Geheimdienste nicht kooperieren. Die Franzosen hatten alle Terroristen in ihren Karteien. Die Belgier hatten alle drin, die Deutschen, auch wir. Aber es gibt keinen Austausch, jeder spioniert gegen jeden. Aber der Terrorismus ist nicht der Grund, warum ich bei jedem Flüchtling wissen will, wer das ist. Wir haben ein Recht, zu erfahren, wer zu uns kommt.

Und wenn Flüchtlinge über die grüne Grenze kommen?

Ich war im Gegensatz zu den meisten, die sich in Zaunfantasien ergehen, dort. Die Flüchtlinge kommen über die vorgegebenen Routen, sie weichen maximal einige Meter ab. Zäune treffen nur die Weinbauern.

Wie viele Flüchtlinge kann Österreich aufnehmen?

Ich bin da radikaler als die Freiheitlichen: Ich will so wenige Flüchtlinge wie möglich. Ich stehe nicht mit einer Kerze an der Südgrenze und freue mich über jeden, der kommt. Das ist doch Unsinn. Allerdings bin ich gegen Stacheldrähte – ich will, dass wir die Fluchtgründe beseitigen. "

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Komm in die Realität, dies hier sind die Selektionskriterien im Süden

pigbonds @, Samstag, 21.11.2015, 08:40 vor 3728 Tagen @ azur 5937 Views

Hallo allen,

so prägt man...

"Vielleicht haben Sie ja schon darüber geschrieben, doch erst in diesen
Tagen habe ich das „Glossar der Neuen deutschen Medienmacher“ (
http://www.neuemedienmacher.de/wp-content/uploads/2015/04/NdM_Glossar_www.pdf
) zur Kenntnis genommen, womit sich mir auch der neue, veränderte
Sprachstil der FAZ verständlicher wurde.

Hier wird eine politisch gefälligere Wortwahl empfohlen. Z.B.Geflüchtete
statt Wirtschaftsflüchtlinge, Zuzug statt Asylantenstrom, Schutzsuchender
statt Asylant.

Alles scheissegal, die Realität ist, es drängen Leute nach Europa. Das ist kein
stilistisches Problem.


Und wenn Flüchtlinge über die grüne Grenze kommen?

Ich war im Gegensatz zu den meisten, die sich in Zaunfantasien ergehen,
dort. Die Flüchtlinge kommen über die vorgegebenen Routen, sie weichen
maximal einige Meter ab. Zäune treffen nur die Weinbauern.

Wie viele Flüchtlinge kann Österreich aufnehmen?

Vielleicht ist das die falsche Frage. Vielleicht ist es unnötig, sich um Probleme
zu kümmern, die erst rein hypothetisch sind. Die Lösung der unmittelbaren Probleme
wird dieses "das Boot ist voll" Problem möglicherweise obsolet machen, dafür wird
es andere, jetzt noch nicht antizipierbare Probleme geben.

Erinnere Dich an Jesus, der alle diejenigen beruhigte, die dachten, es gäbe zu wenig
Kost und man müsse Leute nach Hause schicken:

Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nicht nötig, dass sie fortgehen; gebt ihr ihnen
zu essen. 17Sie sprachen zu ihm: Wir haben hier nichts als fünf Brote und zwei
Fische. 18Und er sprach: Bringt sie mir her!
19Und er ließ das Volk sich auf das Gras lagern und nahm die fünf Brote und die
zwei Fische, sah auf zum Himmel, dankte und brach's und gab die Brote den Jüngern,
und die Jünger gaben sie dem Volk. 20Und sie aßen alle und wurden satt und sammelten
auf, was an Brocken übrig blieb, zwölf Körbe voll. 21Die aber gegessen hatten, waren
etwa fünftausend Mann, ohne Frauen und Kinder.

Ich bin da radikaler als die Freiheitlichen: Ich will so wenige
Flüchtlinge wie möglich.

Will das nicht jeder?
Unsere gegenwärtige Umsetzung dieses Wunsches führt aber zu einen überaus
adversen Auslese, es ist doch offensichtlich, wie die Selektion funktioniert.

Als ob diese adverse Auslese nicht schon genug des Übels wäre, werden die Flüchtlinge
noch darauf konditioniert, den Behörden zu misstrauen und eine krumme Tour zu wählen.

Ich wähle Dir hier so plakative Beispiele wie möglich raus, um zu zeigen, wie
pervers das alles ist:

Stacheldraht und Zäune als Selektionskriterium:
https://www.youtube.com/watch?v=uQllUYYY8qc

Und hier der Zieleinlauf derjenigen, die es geschafft haben, natürlich keine
"Schlaffis", keine Frauen:
https://www.youtube.com/watch?v=_rVSwXloXoM

Ich stehe nicht mit einer Kerze an der
Südgrenze und freue mich über jeden, der kommt. Das ist doch Unsinn.
[/b]Allerdings bin ich gegen Stacheldrähte – ich will, dass wir die
Fluchtgründe beseitigen. "

Was denkst Du, wie viele kommen würden, wenn die Zäune weg wären, wenn es
an der Grenze keine eigentlich illegalen "Push-Backs" gäbe?

MMn besteht der erste Schritt darin, zu akzeptieren, dass sehr viele kommen
werden
, der zweite Schritt besteht darin, möglichst smarte Selektionskriterien
anzuwenden, damit wir am Ende nicht nur Leute haben, die drin sind, weil sie
über 3 Meter hohe Zäune springen oder Polizei und Behörden überlisten können.

Zustimmung! Die derzeitigen Selektionskriterien erfordern eine Rückholung der prekären Arbeitsplätze!

Olivia @, Samstag, 21.11.2015, 09:56 vor 3728 Tagen @ pigbonds 5234 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 21.11.2015, 10:16

Was denkst Du, wie viele kommen würden, wenn die Zäune weg wären, wenn
es
an der Grenze keine eigentlich illegalen "Push-Backs" gäbe?

MMn besteht der erste Schritt darin, zu akzeptieren, dass sehr viele
kommen
werden
, der zweite Schritt besteht darin, möglichst smarte
Selektionskriterien

anzuwenden, damit wir am Ende nicht nur Leute haben, die drin sind, weil
sie
über 3 Meter hohe Zäune springen oder Polizei und Behörden überlisten
können.

.............

Die derzeitige "fehlende" Selektion ist natürlich auch eine Selektion. Bei derartigen Masseneinwanderungen mit wenig oder keinen Kenntnissen (2/3 der Syrer könnte man als funktionelle Analphabeten bezeichnen), ist natürlich eine Selektion getroffen worden. Die Selektion erfolgt über die Sozialsysteme.

Falls diese nicht "platzen" sollen und man die so selektierten Einwanderer im Lande behalten möchte, wäre DRINGED ebenfalls eine Rückholung der prekären Arbeitsplätze nach Deutschland erforderlich. Selbstverständlich mit entsprechender Absenkung des Mindestlohnes, selbstverständlich mit entsprechender Absenkung des Wohn- und Lebenskomforts, da eine "Alimentierung" solcher Massen auf dem derzeitigen Niveau von einer Gesellschaft der grauen Köpfe nicht zu bewerkstelligen ist.

Bin sehr gespannt, wie es weiter geht mit den Sozialsystemen. Die Belastungen der "Einheit" und der EU haben fast alle bereits in den Taschen gespürt. Nun kommen die Flüchtlinge, allerdings überwiegend nach D - und das wird wohl so bleiben, mag Merkel weiter beten so viel sie will.

--
For entertainment purposes only.

Nein, das sind nicht die Selektionskriterien

pigbonds @, Samstag, 21.11.2015, 11:05 vor 3728 Tagen @ Olivia 5315 Views

Was denkst Du, wie viele kommen würden, wenn die Zäune weg wären,

wenn

es
an der Grenze keine eigentlich illegalen "Push-Backs" gäbe?

MMn besteht der erste Schritt darin, zu akzeptieren, dass sehr viele
kommen
werden
, der zweite Schritt besteht darin, möglichst smarte
Selektionskriterien

anzuwenden, damit wir am Ende nicht nur Leute haben, die drin sind,

weil

sie
über 3 Meter hohe Zäune springen oder Polizei und Behörden

überlisten

können.

.............

Die derzeitige "fehlende" Selektion ist natürlich auch eine Selektion.

Ja, wie in den Videos oben zu sehen. Der Zaun, die Ägäis oder das Mittelmeer sind die
Selektionskriterien.

Bei derartigen Masseneinwanderungen mit wenig oder keinen Kenntnissen (2/3
der Syrer könnte man als funktionelle Analphabeten bezeichnen), ist
natürlich eine Selektion getroffen worden. Die Selektion erfolgt über die
Sozialsysteme.

Nein, die erste Selektion erfolgt am Zaun: wer rüber kommt, kann sich registrieren
lassen.
Oder am Mittelmeer: wer eine gefährliche Überfahrt wagt und ankommt, kann sich
registrieren lassen.

1 Minute Video macht die Selektion bereits verständlich:
https://www.youtube.com/watch?v=_rVSwXloXoM

Die jubeln so, weil sie zuerst die "Kriterien" erfüllen müssen:
https://www.youtube.com/watch?v=uQllUYYY8qc

(beides bereits oben verlinkt)

Falls diese nicht "platzen" sollen und man die so selektierten Einwanderer
im Lande behalten möchte, wäre DRINGED ebenfalls eine Rückholung der
prekären Arbeitsplätze nach Deutschland erforderlich.

Die rechtliche Situation ist, wie sie ist. Im Prinzip müsste sich jeder Asyl
beantragen können. Die meisten wollen gar nicht Asyl, aber es ist der einzig
realistische Weg, um rein zukommen.

Dies ist bereits die erste funktionale Störung des Systems: es ersuchen Leute
um Asyl, die gar kein Asyl wollen; statt dass Asylanspruch geprüft würden, wird
versucht, die Leute mit allen möglichen Tricks davon abzuhalten, überhaupt an eine
Anlaufstelle zu gelangen.

Völlig dysfunktional. Das System stellt eine parallele Realität dar.

Die, die dann kein Asyl erhalten, müssen rückgeschafft werden, aber natürlich nur,
wenn ein Rücknahmeabkommen besteht, d.h., wenn wir Regierungen "bezahlen", dass sie
Leute zurücknehmen. Es wird für die Rückschaffung aus einem Ghanaer schon mal ein Nigerianer,
wenn nur Nigeria Leute zurücknimmt.

Selbstverständlich
mit entsprechender Absenkung des Mindestlohnes, selbstverständlich mit
entsprechender Absenkung des Wohn- und Lebenskomforts, da eine
"Alimentierung" solcher Massen auf dem derzeitigen Niveau von einer
Gesellschaft der grauen Köpfe nicht zu bewerkstelligen ist.


Das hier im Gelben als Hauptproblem erkannte Problem unseres Wirtschaftssystems ist die
dem System inneliegende deflationäre Tendenz. D.h. Überinvestitionen, Überkapazitäten, fehlende
Absatzmärkte, etc.
Die Versorgung kann nicht das Problem sein, denn die Mindestversorgung wird im debitistischen
System politisch und nicht ökonomisch determiniert.

Bin sehr gespannt, wie es weiter geht mit den Sozialsystemen. Die
Belastungen der "Einheit" und der EU haben fast alle bereits in den Taschen
gespürt.

Das ist völlig falsch. In der Kern-Eurozone, aber auch in der Schweiz haben sich die Immobilienwerte
massiv erhöht - in der Folge sind sehr viele viel reicher geworden. Es ist die Peripherie, die stark
gelitten hat.

Nun kommen die Flüchtlinge, allerdings überwiegend nach D - und
das wird wohl so bleiben, mag Merkel weiter beten so viel sie will.

Die kommen nach DE, weil die Schengenaussengrenzstaaten überfordert sind. Die haben längst um Hilfe
gerufen, haben nach Kontingenten verlangt, weil logischerweise nur noch Asyl in diesen Staaten beantragt
werden könnte. Ihr Ruf ist verhallt und ausser "guten Ratschlägen" ist von den Schengenbinnenstaaten nicht
viel gekommen.
Nun lassen diese Staaten die Flüchtlinge passieren und so landen sie halt wohl oder übel in Deutschland,
das seine eigenen "guten Ratschläge" mal selber anwenden kann.

Das hat mit Merkel alles wenig zu tun, sie hält sich, praktisch als einzige, nur an die geltenden Regeln.
Wenn sie nicht mehr "nach Dublinkriterien" Flüchtlinge an die Schengenaussengrenzstaaten abschiebt, dann
hat dies damit zu tun, dass es Gerichtsurteile gibt, die die Anwendung von Dublin untersagen, wenn die
Flüchtlinge in gewisse Staaten im Süden zurückgeschickt werden sollen.


@azur bringt es auf den treffenden Punkt:

Ich bin da radikaler als die Freiheitlichen: Ich will so wenige Flüchtlinge wie möglich.

Nur darum geht es. All das Aneinanderreihen von Argumenten dient nur diesem Ziel: Gründe finden, um
keine Flüchtlinge aufnehmen zu müssen:
"Ich habe nichts gegen Ausländer, aber ..." - dahinter kannst Du dann alles einsetzen: Vergewaltigungen,
Religion, Mülltrennung, etc.


Das jetzige System zerstört den Rechtsstaat gleich doppelt:
Wir halten uns nicht an die Regeln und wenden Tricks an und die Flüchtlinge halten sich auch nicht an die
Regeln und wenden Tricks an.

Also was wir brauchen sind klare und transparente Regeln, über die man nach Europa kommen kann und meiner
Meinung startet es banal: erst einmal verstehen, was Regeln sind und dass sich das Einhalten lohnt (jetzt ist
es genau das Gegenteil, was fatal ist, wenn die Leute mal hier sind). Zweitens geht es dann um "normale" Dinge,
z.B. dass man sich z.B. als muslimischer Mann damit abfinden muss, von einer Polizistin angewiesen zu werden
oder dass Kinder noch in den Camps gemischte Schule und Aktivitäten ausüben.

Du siehst, was ich meine. Klare Regeln. Wer Asyl will, muss das sagen können und wenn er abgelehnt ist, ist er
abgelehnt. Wer aber ein Wirtschaftsflüchtling ist, der soll das auch sagen können, muss dann aber gewissen Kriterien
erfüllen.
Du siehst auch weiter, dass dies zu einer enormen Anzahl an Immigranten führen wird, aber ein Vorteil besteht:
die adverse Selektion kann weitgehend verhindert werden und Leute werden nicht falsch konditioniert.

Da bleibt ja kaum ein Stein auf dem anderen!! Richtig, aber das war in der Geschichte immer so. Entweder wandelt man
sich, wird erobert oder implodiert.

Gelingen wirklich smarte Kriterien, dann werden sich Leute bereits vor Ort darauf vorbereiten, diese Kriterien
erfüllen zu können und damit werden bereits die Gesellschaften vor Ort transformiert. Das ist wie mit den Bauern
bei uns, je nach Kriterien um Subventionen zu erhalten, können die Butterberge, Traubenberge, Kartoffelberge, etc.
produzieren.

@pigbond`s übliches NWO-bla bla. Fakt ist: Offene Gesellschaft -oder- Sozialstaat. Beides zusammen kann nie funktionieren! (oT)

Tünnes @, Samstag, 21.11.2015, 12:18 vor 3728 Tagen @ pigbonds 4977 Views

- kein Text -

Alle Ossis an der Grenze "abwehren", BRD geht sonst unter

pigbonds @, Samstag, 21.11.2015, 12:53 vor 3727 Tagen @ Tünnes 4962 Views

Naja @Tünnes, die BRD war noch extremer und hat die DDR gleich ganz absorbiert. Die
Folge war nicht eine verarmte BRD sondern ein Europa dominierendes Deutschland, das
faktisch bereits Grossmacht ist.

Was Du in einem Einzeiler behauptest und gar noch als Fakt bezeichnet, ist
empirisch völlig falsch:

Fakt ist: Offene Gesellschaft -oder- Sozialstaat. Beides zusammen kann
nie funktionieren!

Wo existiert ein Sozialstaat ohne Offene Gesellschaft? Das Gegenteil ist der Fall,
je offener die Gesellschaft, desto funktionaler der Sozialstaat.

Vergleich einmal: Schweiz vs Deutschland vs Russland vs Somalia


Was wirklich Fakt ist: Europa ist von Zäunen umgeben und trotzdem von Immigranten
überschwemmt. Wer trotz der herrschenden Zustände immer noch glaubt, das derzeitige
Dublin-System funktioniere träumt und wer glaubt, das europäische System wieder mit
einem nationalen System zu ersetzen, der träumt noch vielmehr, weil dann die Südstaaten,
die derzeit die höchste Last tragen, alles nach Norden durchlassen.

Hinkt aber etwas

Rybezahl, Samstag, 21.11.2015, 13:09 vor 3727 Tagen @ pigbonds 4905 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 21.11.2015, 13:21

Naja @Tünnes, die BRD war noch extremer und hat die DDR gleich ganz
absorbiert. Die
Folge war nicht eine verarmte BRD sondern ein Europa dominierendes
Deutschland, das
faktisch bereits Grossmacht ist.

Zumindest ist die Sprachbarriere nur halb so hoch gewesen.
Hinkt aber schon ein bisschen... [[freude]]

Was wirklich Fakt ist: Europa ist von Zäunen umgeben und trotzdem von
Immigranten
überschwemmt. Wer trotz der herrschenden Zustände immer noch glaubt, das
derzeitige
Dublin-System funktioniere träumt und wer glaubt, das europäische System
wieder mit
einem nationalen System zu ersetzen, der träumt noch vielmehr, weil dann
die Südstaaten,
die derzeit die höchste Last tragen, alles nach Norden durchlassen.

Ja. Wie Heinsohn in deinem kürzlich verlinkten Video schon sagte, wir haben sogar noch den Vorteil, den Versuch einer Steuerung unternehmen zu können.

Hier mal die Bevölkerungszahlen im Überblick:
http://www.laenderdaten.de/bevoelkerung/altersstruktur.aspx
Weiter unten befindet sich auch ein Link mit allen "Pyramiden".
(Katar ist auch interessant...)

Egoistisch oder pragmatisch gedacht müsste Deutschland jetzt das Außenhandelsdefizit weiter erhöhen (Autos und Autoteile sind ein großer Anteil; VW!?) und gleichzeitig den "Anreiz" im Inland zu investieren "erhöhen" (Wohungsbau?). Darunter wird, wenn es gelingt, natürlich weiterhin die Peripherie leiden (nicht vergessen!).

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Katar ist ein "nice find"

pigbonds @, Samstag, 21.11.2015, 14:16 vor 3727 Tagen @ Rybezahl 5059 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 03.02.2016, 20:11

Naja @Tünnes, die BRD war noch extremer und hat die DDR gleich ganz
absorbiert. Die
Folge war nicht eine verarmte BRD sondern ein Europa dominierendes
Deutschland, das
faktisch bereits Grossmacht ist.


Zumindest ist die Sprachbarriere nur halb so hoch gewesen.
Hinkt aber schon ein bisschen... [[freude]]

Genau diese Sprachbarriere ist auch ein Vorteil. Englisch und Französisch dominieren bei vielen,
daher sind Skandinavien und Frankreich einfacher.

Ja. Wie Heinsohn in deinem kürzlich verlinkten Video schon sagte, wir
haben sogar noch den Vorteil, den Versuch einer Steuerung unternehmen zu
können.


In der Flut ersaufen oder ein Floss bauen. Wer stehen bleibt, wird überrollt. Finley hat ein
interessantes Buch über die "Antike Wirtschaft" geschrieben, wurde, glaube ich, auch vom @dottore
zitiert: http://www.amazon.de/Die-antike-Wirtschaft-Moses-Finley/dp/3423045841/?tag=dasgelbeforu...


Rom ist mit seinen von Sklaven betriebenen Manufakturen stehen geblieben. Es unternahm ja auch
Versuche, sich selbst gesteuert zu wandeln, was nicht gelang. Es hat sich sogar geteilt.
Funktionierte aber nicht. Weshalb dies nicht gelang, dafür gibt es viele Theorien.

Hier mal die Bevölkerungszahlen im Überblick:
http://www.laenderdaten.de/bevoelkerung/altersstruktur.aspx
Weiter unten befindet sich auch ein Link mit allen "Pyramiden".
(Katar ist auch interessant...)

Katar!!
[image]

Egoistisch oder pragmatisch gedacht müsste Deutschland jetzt das
Außenhandelsdefizit weiter erhöhen (Autos und Autoteile sind ein großer
Anteil; VW!?) und gleichzeitig den "Anreiz" im Inland zu investieren
"erhöhen" (Wohungsbau?). Darunter wird, wenn es gelingt, natürlich
weiterhin die Peripherie leiden (nicht vergessen!).

Deutschland muss vor allem die EU reformieren. Die Peripherie könnte deutlich besser
dastehen, wenn ihre Bürokratie nicht das Geschäftsmodell der lokalen Eliten wäre.

Als Schweizer muss ich mich mit guten Ratschlägen zurückhalten, aber in der EU müsste
gesichert sein, dass jeder einen gesicherten Ruhestand hat. Eine Mischung aus nationaler
und europäischer Rente, dazu private Vorsorge, denn nicht überall wird dieselbe Rente
benötigt. Natürlich wird die europäische Rente für Deutsche nicht so interessant sein,
aber das spielt für "Deutschland" keine so grosse Rolle.

Für Deutschland wird wichtig sein, dass zumindest einer der globalen Innovationscluster
in Deutschland liegen wird.

Das ist auch der Punkt, wo ich Heinsohn nicht mehr folgen kann. Die USA war voller Flüchtlinge,
als sie vom Agrarstaat zum Hightech-Staat wurde. Europa wird mMn unterschätzt.

Selbst amerikanische Investoren haben gemerkt, dass Europa wie ein trockener Schwamm ist,
während die Investoren zitternd Staatsanleihen kaufen, obwohl Draghi diesen Minus-Renditen
verpasst hat, wollen sich die Amerikaner Anteile an den europäischen Startups sichern:
http://www.bloomberg.com/news/articles/2015-11-18/one-hundred-million-buys-much-more-in...

Für die eigene Angst kann man nicht immer die "Besatzer" verantwortlich machen.

(ist jetzt ein bisschen off-topic gelaufen ;) )

Siiiescher, siiiescher. :-)

Tünnes @, Samstag, 21.11.2015, 13:31 vor 3727 Tagen @ pigbonds 4885 Views

Naja @Tünnes, die BRD war noch extremer und hat die DDR gleich ganz
absorbiert.

Das DDR-"System" hat die BRD absorbiert.

Die
Folge war nicht eine verarmte BRD sondern ein Europa dominierendes
Deutschland, das
faktisch bereits Grossmacht ist.

Genau. Grossmacht! Leider nur "Soft-Power-Grossmacht", aber ist ja auch schon was nicht?!
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=367502
"Deutschland hat ein enorm gutes Momentum, um Weltmacht zu werden und zwar einzig
basierend auf "Soft Power"
."


Was Du in einem Einzeiler behauptest und gar noch als Fakt bezeichnet, ist
empirisch völlig falsch:

Fakt ist: Offene Gesellschaft -oder- Sozialstaat. Beides zusammen kann
nie funktionieren!


Wo existiert ein Sozialstaat ohne Offene Gesellschaft? Das Gegenteil ist
der Fall,
je offener die Gesellschaft, desto funktionaler der Sozialstaat.

zum Beispiel?


Vergleich einmal: Schweiz vs Deutschland vs Russland vs Somalia

Was soll ich da vergleichen?


Was wirklich Fakt ist: Europa ist von Zäunen umgeben und trotzdem von
Immigranten
überschwemmt.

Nein, nur Deutschland ist von Immigranten überschwemmt, da eben nicht von Zäunen umgeben.

Wer trotz der herrschenden Zustände immer noch glaubt, das
derzeitige
Dublin-System funktioniere träumt und wer glaubt, das europäische System
wieder mit
einem nationalen System zu ersetzen, der träumt noch vielmehr, weil dann
die Südstaaten,
die derzeit die höchste Last tragen, alles nach Norden durchlassen.

Weil alle nach Norden-->Deutschland wollen, das ist der Sozialstaat mit den höchsten Leistungen.


Aber passt schon, wir kennen ja deine Agenda.
Aufgrund "unserer" NS-Vergangenheit, haben wir nun eben uns selbst aufzugeben.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=367502
"Ohne Vision läuft man gegen Mauern. Ich denke, die deutsche Vision ist es, die NS-Schande hinter
sich zu lassen: heute fahren Züge mit Menschen ein und nicht mehr aus.
"


Is schon klar, Helge...

Beispiel bereits vorhanden

pigbonds @, Samstag, 21.11.2015, 15:29 vor 3727 Tagen @ Tünnes 5168 Views

Wo existiert ein Sozialstaat ohne Offene Gesellschaft? Das Gegenteil

ist

der Fall,
je offener die Gesellschaft, desto funktionaler der Sozialstaat.


zum Beispiel?


Vergleich einmal: Schweiz vs Deutschland vs Russland vs Somalia


Was soll ich da vergleichen?

Schau Dir die Offenheit dieser Gesellschaften an und welche Sozialleistungen sie
bieten.
In Somalia hast Du gute Chancen, dass Dir die Klitoris beschnitten wird, in Russland
geniesst Du immerhin schon kontrollierte Freiheiten, in Deutschland kannst Du gegen
alles protestieren (nur nützt es nicht so viel) und in der Schweiz kannst Du beschlossene
Gesetze kippen.
Dann vergleich die Sozialleistungen, die Du in den jeweiligen Staaten kriegen kannst.


Was wirklich Fakt ist: Europa ist von Zäunen umgeben und trotzdem von
Immigranten
überschwemmt.


Nein, nur Deutschland ist von Immigranten überschwemmt, da eben nicht von
Zäunen umgeben.

Deutschland ist gleich doppelt gesichert: erstens die Zäune an den Schengenaussengrenzen und
zweitens der Möglichkeit, Flüchtlinge dorthin zurückzuschicken, wo sie den Schengen/Dublin-Raum
betreten haben.
Das System funktioniert aber nicht mehr.

Was Du nun willst, ist eine neue Mauer um Deutschland rum. Was machst Du aber nun mit jenen, die
trotzdem nach Deutschland reinkommen? An Österreich übergeben? Denn gibt es kein Dublin mehr, dann
besteht für Ungarn kein Grund, die Grenzen extrem gut zu sichern, die wollen dann einfach die
Flüchtlinge weiterreichen.

Wer trotz der herrschenden Zustände immer noch glaubt, das
derzeitige
Dublin-System funktioniere träumt und wer glaubt, das europäische

System

wieder mit
einem nationalen System zu ersetzen, der träumt noch vielmehr, weil

dann

die Südstaaten,
die derzeit die höchste Last tragen, alles nach Norden durchlassen.


Weil alle nach Norden-->Deutschland wollen, das ist der Sozialstaat mit
den höchsten Leistungen
.

Ach ja? Also bei uns erzählt die SVP, die Europäer wollten sich über die
Personenfreizügigkeit in unser Sozialsystem reinschleusen, weil es zuhause,
also z.B, in Deutschland, von wo die meisten kommen, nix bis gar nix gäbe...


Aber passt schon, wir kennen ja deine Agenda.
Aufgrund "unserer" NS-Vergangenheit, haben wir nun eben uns selbst
aufzugeben.

"Deutschland" gibt es noch nicht so lange, dass jede Transformation einer
"Aufgabe" gleichkäme. Da verschwindet eher das Schweizerdeutsche als das
Deutsche. Und wenn Merkel sagte, jeder "Deutschsprachige" gehöre ins Deutsche
Mutterland, dann sprächen binnen 2 Jahre 50 Millionen Afrikaner deutsch, da
wette ich mit Dir :D

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=367502
"Ohne Vision läuft man gegen Mauern. Ich denke, die deutsche Vision
ist es, die NS-Schande hinter
sich zu lassen: heute fahren Züge mit Menschen ein und nicht mehr
aus.
"

Genau das ist der Punkt. Deutschland ist derzeit einer der hellsten Sterne.


Merkel orientiert sich übrigens am Schweizer Modell, d.h. Asylanträge schnell
bearbeiten und bei nicht Eintreten sofort nach Hause schicken:
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlingskrise-schweiz-erprobt-...

Einwanderer vom Balkan können in der Schweiz binnen 48 Stunden abgewiesen werden, Anträge
von Bürgern mancher afrikanischer Staaten sollen innerhalb von zwei Monaten bearbeitet sein.
Ein Modell auch für Deutschland?
[...]Die Kanzlerin steht nicht allein damit, in Sachen Asylrecht den Blick auf die Schweiz zu richten. Im Asylverfahrenszentrum in Zürich
geben sich Besuchergruppen aus Deutschland die Klinke in die Hand. Erst Ende August zeigte sich der Chef der CSU-Landtagsfraktion,
Thomas Kreuzer, beeindruckt von dem, was er mit seiner Delegation aus Bayern dort sah. [...]
[...]Es hat sich dort herumgesprochen, dass die Chance, in der Schweiz Asyl zu bekommen, denkbar klein ist und dass prompt die Abschiebung droht. [...]


Bleibt dann nur noch das Problem, wohin man die Abgewiesenen abschiebt.

"Deutschland ist derzeit einer der hellsten Sterne." Gratuliere. Ganz grosses Kino!

Tünnes @, Samstag, 21.11.2015, 16:24 vor 3727 Tagen @ pigbonds 4946 Views

Ja, so empfinden wir Deutschen in dieser Situation sicher alle.

[[euklid]][[euklid]] [[euklid]]

Ein Einzeiler!

Zarathustra, Sonntag, 22.11.2015, 08:54 vor 3727 Tagen @ Tünnes 4677 Views

Ja, so empfinden wir Deutschen in dieser Situation sicher alle.

[[euklid]][[euklid]] [[euklid]]

Du hast vielleicht Argumente, Tünnes! Ganz grosses Kino!
Welcher Stern leuchtet denn heller, abgesehen von der Schweiz mit einem Migrationshintergrundanteil von 40 Prozent und noch höheren Sozialleistungen?

Der "helle Stern" Schweiz wandelt sich aber zusehends in eine "Dunkel"-Schweiz. :-)

Tünnes @, Sonntag, 22.11.2015, 11:42 vor 3727 Tagen @ Zarathustra 4673 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 22.11.2015, 11:49

Du hast vielleicht Argumente, Tünnes! Ganz grosses Kino!
Welcher Stern leuchtet denn heller, abgesehen von der Schweiz mit einem
Migrationshintergrundanteil von 40 Prozent und noch höheren
Sozialleistungen?

Um solchen neoliberalen, globalistischem NWO-Nonsens wie dem von @pigbonds zu
begegnen, reichen Einzeiler völlig. Ebenso wie bei deiner Hinzufügung.
(hatte mich schon gewundert, das DGF-Dream-Team Zara und pigbonds würden nicht mehr zusammenspielen...[[top]] )

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Zahl-der-abgewiesenen-Eritreer-explodiert-23145270
"Laut der Monatsstatistik des SEM gab es im Juni 24 Nichteintretensentscheide auf Asylgesuche von Eritreern. Im Juli waren es 77, im August 245 und im September 772. Das sind dreissig Mal mehr im Zeitraum von vier Monaten, wie das Westschweizer Fernsehen RTS in der Sendung «19h30» berichtete."

Huiii, da wird es aber rasant dunkel...[[freude]]


Auch hier dunkelt es sich spürbar ein:
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Haben-Firmen-vor-Abbau-die-Wahlen-abgewartet--24...
"Die düsteren Prophezeiungen der Gewerkschaften scheinen sich zu bestätigen. Die Vertreter der Arbeitnehmer warnten vor Wochenfrist, nach den Eidgenössischen Wahlen werde es diverse Massenentlassungen geben – als Folge politischen Kalküls. Im «Tages-Anzeiger» führten sie ins Feld, Unternehmer hätten die Entlassungsankündigen zurückgehalten, um damit den Wahlsige bürgerlicher und wirtschaftsnaher Parteien nicht zu gefährden. "


Kriminelle "Schweizer"?! Doch nicht in der 40% Migranten- Hell-Schweiz.[[zwinker]]
http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/27669883
"Der Staatsanwalt forderte aufgrund einer erheblichen kriminellen Energie eine hohe Freiheitsstrafe von fünf Jahren. Ein zweiter beschuldigter Räuber sollte 42 Monate Knast erhalten. Allerdings sollte der Schweizer Secondo-Tamile, der einen Polizisten mit dem Baseballschläger verletzt hatte, eine letzte Chance in der Form einer Arbeitserziehung erhalten."

Kommentar eines begeisterten Hell-Schweizers:
"nik corti am 24.10.2015 23:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
so muss es
den Schweizerpass aberkennen, abschieben und dort in den Knast, so sollte das eigentlich laufen
"

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Velodiebe-schlagen-in-Basel-am-haeufigsten-zu-19...
"Die Gefahr, dass das Velo plötzlich verschwindet, ist gross. 40'000 Fahrräder werden in der Schweiz laut dem Bundesamt für Statistik pro Jahr gestohlen...
Wo landen die gestohlenen Drahtesel? Laut René Gsell, Kriminalkommissär bei der Staatsanwaltschaft Basel, verfrachten die Diebe, die meist aus Frankreich, Deutschland oder dem Ostblock stammen, die Beute häufig ins Ausland. «Als Grenzkanton bietet sich Basel für die Diebstähle geradezu an», sagt Gsell.
Oft tauchen die Velos nie mehr auf. 2014 wurden nur 2,2 Prozent der Straftaten aufgeklärt.
"

Kommentar eines hellen (oder eher dunklen?[[zwinker]]) Schweizers:
"Bravo Schweiz!
Da kommt jetzt sicher wieder der eine oder andere der, der Meinung ist, dass die Schweizer nicht so Egoisten sein sollen und gefälligst teilen sollen. Offenbar gibt es Leute die das ganze etwas falsch verstanden haben und sich einfach nehmen was sie wollen und das auch noch als selbstverständlich ansehen. Der naive Schweizer ist ja eh nicht in der Lage sich zu wehren, auch Dank unserer ach so tollen Kuscheljustiz und Willkommenskultur
. "


Auch solche Meldungen mehren sich scheinbar beim hellsten aller Sterne (nach Deutschland natürlich[[freude]] ):
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/11786876
"Eltern sind alarmiert: In den letzten Wochen versuchte ein Unbekannter dreimal Kinder in sein Auto zu locken. Die Polizei ist informiert.
...
Die Kantonspolizei Bern hat bestätigt, diesbezüglich mehrere Meldungen erhalten zu haben. Auf den Schulwegen in Ittigen seien derweil öfters Patrouillen unterwegs. Bis anhin hat man aber nichts feststellen können. Auch sieht die Polizei keine Hinweise, dass es sich bei den Meldungen um den selben Mann handelt. Die Polizei beruhigt: Es gäbe derweil keinen Grund zur Sorge.
"


Von den knapp zwei Millionen Migranten in CH sind übrigens weit mehr als die Hälfte aus den kultur-kompatiblen Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal.
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/07/blank/key/01/01.html
"Die Mehrheit der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz kommt aus einem EU- oder EFTA-Land. Die grösste Bevölkerungsgruppe sind immer noch die Italiener (15,3%), gefolgt von Staatsangehörigen aus Deutschland (14,9%), Portugal (13,1%) und Frankreich (5,8%)."


Weniger als 5%! sind aus Afrika, Araber sehe ich in der Statistik gar nicht.

Mensch, was ist da los auf dem hellsten aller Sterne???

Wo bleibt die Solidarität mit den vor Krieg und Folter flüchtenden, verzweifelten, hungernden und frierenden, traumatisierten Schutzbefohlenen
aus den afrikanischen und arabischen Ländern?

Hm?

Gruß

Heimatmüde Pseudopatrioten

Zarathustra, Sonntag, 22.11.2015, 12:11 vor 3727 Tagen @ Tünnes 4750 Views

bearbeitet von Zarathustra, Sonntag, 22.11.2015, 12:18

Du hast vielleicht Argumente, Tünnes! Ganz grosses Kino!
Welcher Stern leuchtet denn heller, abgesehen von der Schweiz mit einem
Migrationshintergrundanteil von 40 Prozent und noch höheren
Sozialleistungen?


Um solchen neoliberalen, globalistischem NWO-Nonsens wie dem von @pigbonds
zu
begegnen, reichen Einzeiler völlig. Ebenso wie bei deiner Hinzufügung.

Klar, wenn man die Frage nicht beantworten kann, dann reichts nur noch für Einzeiler. Das multikultigste Territorium in Europa liegt vorne in puncto Sozialleistungen und Wirtschaftskraft. Das monokulturelle Meckpomm jedenfalls nicht. Komisch, gell!

(hatte mich schon gewundert, das DGF-Dream-Team Zara und pigbonds würden
nicht mehr zusammenspielen...[[top]] )

Es wird ja auch immer lächerlicher in diesem Forum, wie pigbonds treffend bemerkte.
Die völkisch-monokulturellen Heimatmüden verkörpern das genaue Gegenteil des Patriotismus:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=383418

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Zahl-der-abgewiesenen-Eritreer-explodiert-23145270
"Laut der Monatsstatistik des SEM gab es im Juni 24
Nichteintretensentscheide auf Asylgesuche von Eritreern. Im Juli
waren es 77, im August 245 und im September 772. Das sind dreissig Mal
mehr im Zeitraum von vier Monaten
, wie das Westschweizer Fernsehen RTS
in der Sendung «19h30» berichtete.
"

Huiii, da wird es aber rasant dunkel...[[freude]]


Auch hier dunkelt es sich spürbar ein:
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Haben-Firmen-vor-Abbau-die-Wahlen-abgewartet--24...
"Die düsteren Prophezeiungen der Gewerkschaften scheinen sich zu
bestätigen. Die Vertreter der Arbeitnehmer warnten vor Wochenfrist, nach
den Eidgenössischen Wahlen werde es diverse Massenentlassungen
geben – als Folge politischen Kalküls. Im «Tages-Anzeiger» führten
sie ins Feld, Unternehmer hätten die Entlassungsankündigen
zurückgehalten, um damit den Wahlsige bürgerlicher und wirtschaftsnaher
Parteien nicht zu gefährden
. "


Kriminelle "Schweizer"?! Doch nicht in der 40% Migranten-
Hell-Schweiz.[[zwinker]]
http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/27669883
"Der Staatsanwalt forderte aufgrund einer erheblichen kriminellen
Energie eine hohe Freiheitsstrafe von fünf Jahren. Ein zweiter
beschuldigter Räuber sollte 42 Monate Knast erhalten. Allerdings sollte
der Schweizer Secondo-Tamile, der einen Polizisten mit dem
Baseballschläger verletzt hatte, eine letzte Chance in der Form einer
Arbeitserziehung erhalten
."

Ja und? Glaubst Du im Ernst, Tamilen seien krimineller als Schweizer?
Die Gewerkschaften und die Völkischen arbeiten seit eh und je mit diesen Angstpornos.

Im Mittelalter war die Mordrate ein vielfaches, verglichen mit der heutigen Multikulti-Realität.
Komisch gell!


Auch solche Meldungen mehren sich scheinbar ....

Genau: scheinbar! Seit der Antike behaupten die Konservativen, dass es mit der Jugend noch nie so schlecht stand wie gerade 'jetzt'. So sind sie halt, die Konservativen. Scheinbar war die Welt noch heil zu Zeiten des Grossvaters; so scheint es den Konservativen seit eh und je.


Von den knapp zwei Millionen Migranten in CH sind übrigens weit mehr als
die Hälfte aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal.
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/07/blank/key/01/01.html
"Die Mehrheit der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung in der
Schweiz kommt aus einem EU- oder EFTA-Land. Die grösste
Bevölkerungsgruppe sind immer noch die Italiener (15,3%), gefolgt von
Staatsangehörigen aus Deutschland (14,9%), Portugal (13,1%) und Frankreich
(5,8%)
."


Weniger als 5%! sind aus Afrika, Araber sehe ich in der Statistik gar
nicht.

Dafür stammen mindestens soviele aus Balkanien/Türkei wie aus Deutschland.

Mensch, was ist da los auf dem hellsten aller Sterne???

Was soll schon los sein? Mordrate ein Bruchteil verglichen mit früher.

Gruss

Zara

Die "dunkle Seite" der Schweiz - die "Schokoladenseite"?

pigbonds @, Sonntag, 22.11.2015, 13:12 vor 3726 Tagen @ Tünnes 4700 Views

Weniger als 5%! sind aus Afrika, Araber sehe ich in der Statistik gar
nicht.

Mensch, was ist da los auf dem hellsten aller Sterne???

Wo bleibt die Solidarität mit den vor Krieg und Folter flüchtenden,
verzweifelten, hungernden und frierenden, traumatisierten Schutzbefohlenen
aus den afrikanischen und arabischen Ländern?

Hm?

Also bis zu diesem Sommer sah das etwa immer so aus in Europa, Schweden, Schweiz und Luxemburg
sehr dunkel:
[image]

Mehr zur "Dunkeln Seite" der Schweiz, z.B. die Tamilen ... und auch unter diesen gibt es
konservative und weniger konservative:
https://www.youtube.com/watch?v=AzJtlh5huj8

SVP-Rickli: "Deutsche nehmen Leuten vom Balkan die Arbeitsplätze weg."

pigbonds @, Sonntag, 22.11.2015, 13:53 vor 3726 Tagen @ Tünnes 4810 Views

Von den knapp zwei Millionen Migranten in CH sind übrigens weit mehr als
die Hälfte aus den kultur-kompatiblen Deutschland, Frankreich, Italien,
Spanien und Portugal.
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/07/blank/key/01/01.html
"Die Mehrheit der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung in der
Schweiz kommt aus einem EU- oder EFTA-Land. Die grösste
Bevölkerungsgruppe sind immer noch die Italiener (15,3%), gefolgt von
Staatsangehörigen aus Deutschland (14,9%), Portugal (13,1%) und Frankreich
(5,8%)
."

"Kulturkompatibles Deutschland" ist ein Irrtum. Gegen die Ausländer ist vor allem
die SVP, dabei sind gerade "die Deutschen" im Fadenkreuz und dies bei der hier im
Forum so beliebten SVP:

SVP-Rickli: http://www.handelszeitung.ch/politik/rickli-deutsche-nehmen-leuten-vom-balkan-arbeitspl...
SVP-Mörgeli: http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/moergeli-koennen-professorenfilz-nicht-beweisen-5...
SVP-Fehr: http://www.blick.ch/people-tv/tv/deutsche-raus-svp-politiker-mobben-deutsche-moderatori...
SVP-Hess: http://www.blick.ch/people-tv/tv/deutsche-moderatorin-michelle-wirft-man-auch-nicht-rau...
...


Die Initiative gegen die Masseneinwanderung war nicht zuletzt eine "Anti-Deutschen-Initiative", denn für die Ausländer
von ausserhalb der Schengenzone nützt diese Initiative nichts, weil für Ausländer aus Drittstaaten bereits das
geforderte Kontingentsystem bestand.


Unter jenen der SVP, die am meisten gegen die Deutschen hetzten, sind die Leute, die sich auch im Dunstkreis der AUNS
bewegen. Die AUNS ist so eine Art PEGIDA, also eine Art US-republikanisches PAC (nicht "Pack").

Schaut man sich dieses Milieu an, kommt man auch gleich ins Stutzen, stammt doch der Islamist (Vorstandsmitglied des
islamischen Zentralrates) Qaasim Illi https://de.wikipedia.org/wiki/Qaasim_Illi auch aus der AUNS! (Lebenslauf interessant).
In Deutschland ist eher Illi's Frau "Nora" bekannt, eine ehemalige Punkerin aus Zürich:
[image]

Extreme Rechte, extreme Linke, Islamisten, Querfront, ... der Kreis ist viel kleiner als man vermuten würde.

Im Kleinen mag das ja funktioniert haben damals ...

Romeo @, Somalia 2.0, Samstag, 21.11.2015, 11:44 vor 3728 Tagen @ pigbonds 4986 Views


Erinnere Dich an Jesus, der alle diejenigen beruhigte, die dachten, es
gäbe zu wenig
Kost und man müsse Leute nach Hause schicken:

Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nicht nötig, dass sie fortgehen; gebt ihr ihnen
zu essen. 17Sie sprachen zu ihm: Wir haben hier nichts als fünf Brote und zwei
Fische. 18Und er sprach: Bringt sie mir her!
19Und er ließ das Volk sich auf das Gras lagern und nahm die fünf Brote und die
zwei Fische, sah auf zum Himmel, dankte und brach's und gab die Brote den Jüngern,
und die Jünger gaben sie dem Volk. 20Und sie aßen alle und wurden satt und sammelten
auf, was an Brocken übrig blieb, zwölf Körbe voll. 21Die aber gegessen hatten, waren
etwa fünftausend Mann, ohne Frauen und Kinder.

Ja, bei etwa 5000 mag das kein Problem gewesen sein.[[top]]
Und wie oft hat das funktioniert? Für ein Abendessen, oder für mehrere?

Aber irgendwann funktionieren diese alten Tricks halt nicht mehr so richtig, bzw. pro Million bräuchten wir dann jeweils 200 solcher Jesusse - jeden Tag - woher nehmen?

Nichtlinearskalierende Grüße,
R.

--
Klagt nicht, kämpft!

Blasphemie!

pigbonds @, Samstag, 21.11.2015, 13:16 vor 3727 Tagen @ Romeo 4973 Views

Blasphemie!


Erinnere Dich an Jesus, der alle diejenigen beruhigte, die dachten, es
gäbe zu wenig
Kost und man müsse Leute nach Hause schicken:

Aber nicht wegen Jesus.

Aber irgendwann funktionieren diese alten Tricks halt nicht mehr so
richtig, bzw. pro Million bräuchten wir dann jeweils 200 solcher Jesusse -
jeden Tag - woher nehmen?

Nichtlinearskalierende Grüße,

Denn damit widerrufst Du den Debitismus und dies ausgerechnet im Gelben! An
fehlenden Absatzmärkten zu verhungern ist in der Regel schwierig.

Das wirkliche Problem ist, dass eine "grosse Lösung" nötig ist, solche in der
Praxis leider schlecht funktionieren, weil sie unüberblickbar und korruptionsanfällig
sind.

Das derzeitige System funktioniert nicht und es wird ersetzt werden, egal was
wir hier im Gelben denken. Es wird vermutlich, um es plakativ zu sagen, von KZ's
in den Anrainerstaaten abgelöst werden, wobei sich diese KZ's von Guantanamo dadurch
unterscheiden, dass sie vollgestopfter sind und dass sich die Öffentlichkeit überhaupt
nicht für sie interessiert.

Es gibt einige Doku's, die das jetzige System beschreiben, willst Du Dir das Wochenende
versauen, kannst Du Dir diesen Vierteiler ansehen - es wird die gesamte Südschneise
gehandelt:
https://www.youtube.com/watch?v=OmqOlxNQABI
https://www.youtube.com/watch?v=6aBCsCWEWYY
https://www.youtube.com/watch?v=4VJIUVkpt8c
https://www.youtube.com/watch?v=AfvJPoy4ZuI

Wird dieses System gar noch verstärkt, ist doch klar, was für "Flüchtlinge" man sich nach
Europa rein filtert - vergleichbar mit jenen, die den Gulag überlebten, unter denen einige
der brutalsten organisierten Banden hervorgegangen sind.

Und zu glauben, diese Härte nach Aussen würde ohne Auswirkungen im Innern bleiben, ist naiv.
Wer einmal an der Grenze ein paar Afrikaner niedergeküppelt hat, wird auch nicht zögern, in
Stuttgart durchzugreifen.

Sprachliche Vergewaltigung

politikus @, Samstag, 21.11.2015, 10:45 vor 3728 Tagen @ azur 5201 Views

Diese sprachliche Vergewaltigung samt dem Genderwahn mache ich bestimmt nicht mit!

--
Ich traue den verlogenen selbstzensierten "Main-Stream-Qualitäts-Medien" schon lange nicht mehr!

Auch du wirst noch "gegendert". Niemand wird dem Wahn entkommen! .-)

Tünnes @, Samstag, 21.11.2015, 12:36 vor 3728 Tagen @ politikus 5102 Views

Diese sprachliche Vergewaltigung samt dem Genderwahn mache ich bestimmt
nicht mit!

https://www.berlin.de/sen/aif/ueber-uns/presse/2015/pressemitteilung.403954.php
"Pressemitteilung vom 18.11.2015
Bild/Ton
Als erste Hauptverwaltung wird die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen vier „WCs für alle Geschlechter“ durch die Umwidmung bisheriger Damen- und Herrentoiletten einrichten. Die Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, Barbara Loth, wird die erste Unisex-Toilette in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen freigeben und die neue Beschilderung anbringen.
...
Im anschließenden Pressegespräch stellt die Staatsekretärin Barbara Loth die Rechtsexpertise „Diskriminierungspotentiale gegenüber trans- und intergeschlechtlichen Menschen im deutschen Recht“ vor, die im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, Landesstelle für Gleichbeh
andlung – gegen Diskriminierung, von Prof. Dr. LL. M Konstanze Plett erstellt wurde.

Die Rechtsexpertise stellt umfassend dar, wie die Registrierung von Geschlecht als ausschließlich „männlich“ oder „weiblich“ im Lebensverlauf von trans- und intergeschlechtlichen Menschen zu zahlreichen Verletzungen der Grund- und Menschenrechte führt."

[[la-ola]]

http://www.bild.de/politik/inland/die-gruenen/fordern-extra-zelte-fuer-transsexuelle-fl...
"Unsere Sprache soll geschlechtsneutral getrimmt werden – Transexuelle Flüchtlinge sollen Extra-Zelte bekommen"
...
Dabei handelt es sich um eine Kennzeichnung, mit der unsere Sprache geschlechtsneutral getrimmt werden soll, mit der aus einem „I“ ein „*“ wird. Bislang schrieben Grüne nämlich z. B. nicht einfach Bürger, sondern „BürgerInnen“. Künftig heißt das in Grünen-Beschlüssen voraussichtlich „Bürger*innen“. Jedenfalls dann, wenn die Delegierten dem Antrag zustimmen.
."
Und danach sieht es aus


Gruß

Weiße und Schwarze Deutsche (edit)

Rybezahl, Samstag, 21.11.2015, 13:44 vor 3727 Tagen @ azur 4955 Views

Hallo azur!

Habe mir mal die Originalquelle angesehen. Einige Erklärungen finde ich recht einleuchtend (darf man das sagen?), andere halte ich für überzogen (das darf man sagen!). Wie zum Beispiel das hier:

Ich wollte eigentlich fragen, ob jemand hier versteht, was unter dem "Komplex" Weiße Deutsche, Schwarze Deutsche und Schwarze zu verstehen ist?
Ich verstehe das einfach nicht. Also kann nach diesem Leitfaden ein fahler Deutscher als Schwarzer Deutscher bezeichnet werden, wenn die gesellschaftspolitische Zugehörigkeit stimmt?

[[zigarre]]

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Für dich, @Rybezahl: "Darf man das sagen?" Rubrik Humor.

Tünnes @, Samstag, 21.11.2015, 14:04 vor 3727 Tagen @ Rybezahl 4860 Views


Habe mir mal die Originalquelle angesehen. Einige Erklärungen finde ich
recht einleuchtend (darf man das sagen?), andere halte ich für überzogen
(das darf man sagen!).

"Über Randgruppen lachen?" 6 min
https://www.youtube.com/watch?v=nwAL06N3XX4

[[freude]]

Schönen Gruß

Jeder hat das Recht, diskriminiert zu werden

Rybezahl, Samstag, 21.11.2015, 14:16 vor 3727 Tagen @ Tünnes 4751 Views

Das Pamphlet wendet sich halt nicht an Satiriker, Humoristen und Clowns, oder wie auch immer man das lustige Volk nennen möchte.

Jede Minderheit hat natürlich das Recht darauf, diskriminiert zu werden:
https://www.youtube.com/watch?v=4bW5DrbbnqI

Und jetzt alle anheben: ja!, Minderheit!, noch sind wir... [[freude]]

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Ja, es gibt tatsächlich solche Listen...

Udo @, Samstag, 21.11.2015, 15:42 vor 3727 Tagen @ azur 5226 Views

Wir hatten bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wo ich von 1986 bis 2003 tätig war, eine sogenannte "Natorp-Liste". Klaus Natorp war damals ein leitender Politik-Redakteur. Und er hatte im Auftrag der FAZ-Politik-Herausgeber eine endlos lange Liste mit Wörtern erstellt, die man in der FAZ entweder nicht oder aber nur in bestimmtem Zusammenhang verwenden durfte. Das galt aber NUR für den Politik-Teil. Jeder Jung-Redakteur sollte die Vorgaben möglichst auswendig lernen, damit der Politik-Teil sprachlich wie gleichgeschaltet wurde (so habe ich das empfunden). In diesem Sinne wurden die Texte ja auch "redigiert" (heute würde ich subjektiv rückblickend sagen "zensiert"). Da gibt es übrigens wohl noch immer ein FAZ-Heft "Sie redigieren und schreiben"...

Ich habe das später in anderen Medienunternehmen ähnlich erlebt, es gab dort dann Vorgaben, welche Wörter in Texten nicht gebraucht werden durften. Man sagte etwa "Luftschläge", wenn Bombardierung zu brutal klang und in der Bevölkerung Zustimmung für "Luftschläge" eingeworben werden sollte.

Zusammengefasst: Natürlich gibt es in vielen Redaktionen Sprachregelungen... Und wer dagegen verstößt, der kann sich im Wiederholungsfall einen neuen Job suchen. Also hat man die Schere im Kopf...

Liebe Grüße

udo

Besten Dank

azur @, Samstag, 21.11.2015, 16:41 vor 3727 Tagen @ Udo 4728 Views

Hallo Udo,

danke sehr. Vermutlich ist die Auswahl der Begrifflichkeiten in etlichen Dingen wohlüberlegt (PR von NATO, Parteien und Verbänden sorgt da sicher für einiges). Dumm nur, wenn das dazu führt, dass Denk- und Redefreiheit sowie die Wahrheit verdrängt werden. Letztlich muss das doch zu Tabus und "Abweichlern" führen.

Viele liebe Grüße zurück

azur

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Sprache ist ein erlerntes Prinzip zur tätigen Zeichenverwendung

Rybezahl, Samstag, 21.11.2015, 16:58 vor 3727 Tagen @ azur 4679 Views

Das ist der Unterschied zwischen Sprachkonsens und Machtkonsens. Der Sprachkonsens wird durch kleine und große Machthalter benutzt, Politik zu betreiben, zu lenken.
Ansich ist jedes Wort wertfrei. Die intellektuellen und emotionalen Assoziationen lassen dieses Sprach-Chaos erst entstehen.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Hier ist die offizielle Liste der "Neuen Deutschen Medienmacher" bzgl. Migranten (mTuL)

DT @, Samstag, 21.11.2015, 17:27 vor 3727 Tagen @ Udo 5418 Views

Hatte ich schonmal vor einiger Zeit gepostet:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=330111
(November 2014)

http://www.neuemedienmacher.de/wp-content/uploads/2014/12/Glossar_A5_online.pdf

Glossar der Neuen deutschen Medienmacher

Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland
Stand 1. Dezember 2014 (!!!)

Glossar der Neuen deutschen Medienmacher

Und hier haben wir einmal ein paar der Verantwortlichen, mit Namen:


Impressum
© 2014
Herausgeber
Neue deutsche Medienmacher e.V.
Redaktion
Konstantina Vassiliou-Enz, Ferda Ataman, Shion Kumai
Layout
Nadja Fernandes, Grafik et cetera


Wozu Formulierungshilfen?

Als Journalistinnen und Journalisten* arbeiten wir jeden Tag mit unserem
Handwerkszeug, der Sprache. Unsere Berichte sollten möglichst wertfrei,
korrekt und präzise die Sachverhalte wiedergeben.
Nicht selten passiert
es aber, dass Wörter wie »Einwanderer«, »Zuwanderer« und »Migrant« im
selben Text nebeneinander verwendet werden, in der Annahme, sie wür
-
den alle dasselbe bedeuten. Worin sich diese Begriffe unterscheiden und
bei welchen weiteren Themen ungenau formuliert wird, erläutern wir in
diesem Glossar. Die Alternativbegriffe, die wir dazu anbieten sind als Vor
-
schläge zu verstehen und sollen als Hilfestellung für die tägliche Redakti
-
onsarbeit dienen.
2013 sind auf Initiative der »Neuen deutschen Medienmacher« bundes
-
weite Vertreterinnen und Vertreter von Medien, Wissenschaft und Verwal
-
tung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zusammengekommen
und haben Begriffe diskutiert und Definitionen abgeglichen. Die Empfeh
-
lungen für das Glossar bauen auf diesen und vielen weiteren Diskussionen
auf. Mit Hilfe zahlreicher WissenschaflterInnen, Fachleute und Praktiker-
Innen haben JournalistInnen aus dem Netzwerk der NdM die Inhalte des
Glossars in ehrenamtlicher Arbeit erstellt. Sie sind unser Beitrag zu einer
laufenden Debatte und sicher nicht abschließend. Um die Inhalte regel-
mäßig zu aktualisieren und zu erweitern wird es in Kürze ein Web-
Glossar und eine Glossar-App geben, sowie weitere gedruckte Auflagen
dieser Broschüre.
Bitte informieren Sie sich unter www.neuemedienmacher.de.
Selbstverständlich freuen wir uns über Ihre Vorschläge, Hinweise und
Kritik: geschaeftsstelle@neuemedienmacher.de.

* Weil dieses Glossar sich an Medienschaffende wendet und in den Medien bisher
(noch) kaum gegendert wird, beschränken wir uns im NdM-Glossar zum größten Teil
noch auf die männliche Form, meinen aber immer auch die weibliche. Wir weisen jedoch
darauf hin, dass die Verwendung einer gendergerechten Sprache in den Medien themati
-
siert und debattiert werden sollte, hier herrscht viel Uneinigkeit und Diskussionsbedarf


Wer sind »wir«, wer sind »die Anderen«?
Die deutsche Gesellschaft hat sich verändert, sie ist bunter geworden.
Das sollte sich in der Berichterstattung wiederfinden. Gleichzeitig müs
-
sen Journalisten oft vereinfachen, um komplizierte Sachverhalte für Me
-
diennutzer kurz und verständlich darzustellen. Manchmal führt das zu
einem Dilemma: Wie beschreibe ich die Gruppe, der ich zugehöre? Wie
beschreibe ich die Anderen? Und wo ist diese Trennung wirklich nötig?
Vor allem im Journalismus, aber auch in anderen Arbeitsbereichen ist
es zunächst sinnvoll, die Betroffenen zu fragen, wie sie sich selbst nen
-
nen würden. Das ist allerdings nicht immer möglich und man kann bei
der Beschreibung von Gruppen nicht davon ausgehen, dass alle dieselbe
Präferenz haben.
Bei einer allgemeinen Bezeichnung für Einwanderer und ihre Nach
-
kommen läuft man Gefahr, das Bild einer homogenen Gruppe zu erzeugen.
Menschen mit Migrationshintergrund sind jedoch keineswegs homogen:
Aussiedler haben in der Regel mit Flüchtlingen aus dem Libanon so we
-
nig gemeinsam, wie kemalistische Türken mit kurdischen Feministinnen.
Dennoch ist es in der Berichterstattung manchmal nötig, eine Gruppe
pauschal zu benennen. Die vorliegenden Erläuterungen und Alternativen
dienen der Präzisierung von Begriffen und bieten praktische Vorschläge
für die differenzierte Bezeichnung von Minderheiten, der Mehrheit und
natürlich auch von beiden.

Klasse Info, DT! Update

Reffke @, Samstag, 21.11.2015, 21:43 vor 3727 Tagen @ DT 4833 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 21.11.2015, 21:49

Hallo DT,
Hab mir die Links gerade angesehn und es gibt ein Update vom 1. Oktober 2015:
Impressum
© 2015, 3. Auflage
http://www.neuemedienmacher.de/download/NdM_Glossar_www.pdf

Dazu aktuell interessant:
http://www.neuemedienmacher.de/wp-content/uploads/2015/11/20151102_NdM_Bundeskonferenz.pdf

Gr. Reffke

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Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
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==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

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