Wervolle Gedanken
Döpfner hat recht, dass die europäische Politik auf eine schleichende Unterwerfung hinausläuft.
Der abstrakte Monotheismus des Islam wirkt wie eine unpersönliche Naturkraft. Der Wille Allahs ist unausweichliches Gesetz, demgegenüber dem Menschen keine Freiheit zukommt. Allah hat keinen Sohn, der als Vermittler die Kluft zum Vater überbrücken könnte. Die Gesinnung, in der das Wort Gottes im Koran entgegen zu nehmen ist, heißt „Islam“, was völlige Hingabe, Unterwerfung bedeutet. Daher heißt es in der 19. Sure: „Keiner in den Himmeln und auf Erden darf sich dem Erbarmer anders nahen denn als Sklave.“ Allah gegenüber gibt es nur Sklaven, die sich vor ihm niederwerfen. Der einsam im Jenseits Thronende schaut nur auf die Rücken seiner im irdischen Staub liegenden untertänigen Geschöpfe und Befehlsempfänger herab.
In der göttlichen Trinität des Christentums dagegen steht der „Sohn“ dem „Vater“ als ein eigenes, freies Wesen gegenüber, das weiß, was dieser will und tut und mit dem es in der Erkenntnis verbunden ist. Entsprechend heißt es im Joh.-Evangelium: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte (Sklaven); denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch habe ich Freunde genannt; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, das habe ich euch zu erkennen gegeben“ (Joh. 15,15). Das freie Gegenüberstehen ist auch die Voraussetzung der wahren Liebe, die über die naturhaft gebundene Liebe hinausgeht.
Der Islam beansprucht, bis in die gesellschaftlichen Verhältnisse, Strukturen und Gesetze hineinzuwirken, damit das gesellschaftliche Leben Ausdruck des religiösen Lebens sei. Dies wird im islamischen Recht, der Scharia, beschrieben.
Das bedeutet einen prinzipiellen Konflikt mit den europäischen Lebensverhältnissen und Gesetzen, die auf der „freien Entfaltung der Persönlichkeit“ beruhen, die ein Natur- und Grundrecht des deutschen Grundgesetzes ist, das dem Staat vorhergeht und von ihm nicht verändert werden kann.
Die daraus entstehenden individualistischen Freiheitsrechte sind auch mit den Prinzipien der Blutsgemeinschaft unvereinbar, da sie ihre Auflösung zur Folge hätten. Islam und Blutsgemeinschaft sind prinzipiell Antipoden der freien Individualität. Sie haben die Emanzipation des Menschen aus dem Gruppenhaften zur Individuation, wie sie das Abendland vollzog, nicht mitgemacht. Sie sind in vormittelalterlichen, archaischen Verhältnissen stehen geblieben.
Es wird allerhöchste Zeit, die schleichende Unterwerfungspolitik der herrschenden Kaste zu stoppen, die eine ungeheure Kulturkatastrophe für das Abendland bedeuten würde.
Weiteres dazu:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/06/12/islam-sippenbindung-und-europaische-ge...