Zur Hilfe dafür dieser Artikel aus der Süddeutschen von heute.
http://www.sueddeutsche.de/digital/blogeintrag-zu-terroropfern-sind-arabische-leben-wen...
Das ist eine absolut verlogene Frage.
Soll ich das an die Süddeutsche weiterleiten und machst du das selbst?
Die Fragestellung kam nämlich von denen, wie man leicht schon in der Verlinkung lesen kann.
Und diese Fragestellung ergab sich zwangsläufig aus dem Text des Beiruter Arztes.
Ich finde, dass diese Frage aus Sicht eines Libanesen, Irakers oder Afghanen mehr als berechtigt ist.
http://www.heise.de/tp/artikel/44/44443/1.html
Daraus:
"Die Gesamtzahl der Todesopfer der Kriege in Afghanistan, Pakistan und dem Irak wird öffentlich drastisch unterschätzt. Sie liegt bei weit über 1 Million."
Gibt es eigentlich etwas Neues zu dem Kriegsverbrechen im Zusammenhang der Bombardierung des Krankenhauses von den Ärzten ohne Grenzen in Kundus?
Und wem das noch nicht reicht, der darf sich noch das zu Gemüte führen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-bund-zahlt-5000-dollar-fuer-getoetete...
Entschädigungszahlungen der BRD für so genannte Kollateralschäden.
Zitat (dick von mir):
Auch Entschädigungen für im Kampf versehentlich getötete Zivilisten finden sich auf der Liste. Neunmal steht dort der Eintrag "Schussabgabe", viermal war damit ein "Personenschaden" verbunden. Die Zahlungen reichen von 1500 bis 7800 Dollar. Für zerstörte Fahrzeuge wurden indes bis zu 10.000 Dollar gezahlt. Der Linken-Politiker van Aken wirft der Bundeswehr nun vor, "eiskalt gerechnet" zu haben.
USA und Großbritannien zahlen noch weniger
Im Vergleich zu den großen Bündnispartnern in Afghanistan entschädigt die Bundeswehr die Opfer allerdings noch relativ großzügig. Die USA zahlen nach Recherchen der US-Menschenrechtsorganisation Center for Civilians in Conflict 2000 bis 2500 Dollar pro getötetem Zivilisten.
Und da erzählst du uns hier etwas von unsere westlichen Werteund Verlogenheit der Fragestellung
Sorry, da kommt mir sogar der Konfirmationskaffee wieder hoch.
Nimmt man jedoch von dieser Voraussetzung der weltweiten Gültigkeit
UNSERER und nur UNSERER westlichen Vorstellungen Abstand, und
gesteht den Anderen zu, nach ihrer eigenen Facon selig zu werden, dann ist
es nur natürlich, wenn man das Leben der Angehörigen des eigenen
Kulturkreises für wertvoller erachtet als das Leben anderer, die nicht zu
diesem Kulturkreis gehören.
Ja eben, das Leben der Angehörigen des eigenen Kulturkreises ist für dich wertvoller. Aber Fragen, ob dem so ist, darf man nicht. Das verstehe wer will.
Gruß
siggi