"Generalstabsmäßige" geplante Attacke
Mein Beileid und Mitgefühl allen Betroffenen.
Die nun schon mehrfach gehörte oder gelesene Aussage, dass es sich um "generalstabmässige" Planung handelte, suggeriert, dass etwas "Grosses", eventuell sogar staatliches hinter der Planung der Anschläge stehen könnte.
Jede Firma, jeder Hausbau, jede grössere Familienfeier muss geplant werden, jede Familie mit mehreren Kindern muss den Tagesablauf planen, ohne dass dabei von einem Generalstab die Rede ist.
Woran macht man die "generalstabsmässige" Planung der Anschläge fest? Daran, dass die Attentäter die Uhr ablesen können und einen festgelegten Zeitpunkt zum gemeinsamen Losschlagen festlegen? Das Beschaffen dunkler Kleidung und der Fahrzeuge? Das Eruieren von gleichzeitig in einer Grossstadt stattfindenden größeren Events? Die Waffen?
So furchtbar die Anschläge sind, so irritieren die sofort folgenden martialischen Ausdrücke von "Krieg" bis zu "totalem Krieg" französischer Politiker. Das lässt einen Bündnisfall wahrscheinlich erscheinen.
Es fehlen jetzt nur noch "eindeutige Spuren" oder "Erkenntnisse der Geheimdienste" Richtung Syrien, Irak und Jemen. Der Russe soll ja angeblich dort zunehmend an Boden gewinnen. Das - und eine Wiederherstellung der Stabilität in der Region, dürfte "gewissen Kreisen" sehr ungelegen sein.
Es steht zu befürchten, dass die Anschläge als Vorwand für die "Befriedung" der Region mit NATO - Bodentruppen genutzt werden, False Flag hin oder her.
Aufgrund der "Flüchtlingskrise" und der Anschläge dürfte nun der Boden bereitet sein, eine grosse Zustimmung bei der europäischen Bevölkerung für ein militärisches Eingreifen der NATO zu erhalten. Einige weiter Anschläge sollten dies weiter befeuern.
Gruß
TurnAround
--
Erkenne die Umwelt, erkenne die Menschen, erkenne dich selbst.