Zeitgeschehen: Frage zu aktueller Meldung

Zandow @, Heidenau/Sachsen, Mittwoch, 11.11.2015, 13:29 vor 3737 Tagen 4451 Views

Hallo Gemeinde,


soeben lief im Laufband von N24 folgende Meldung:

"EU beschließt Kennzeichnung von israelischen Siedlerprodukten."

Hä? Was'n hier los? Weiß jemand was dazu?


Gruß in die Runde, Zandow

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Nuclear power? Yes please!

Herkunftsangabe Verbraucherschutz

Nitram @, Mittwoch, 11.11.2015, 14:00 vor 3737 Tagen @ Zandow 2970 Views

Hallo Gemeinde,


soeben lief im Laufband von N24 folgende Meldung:

"EU beschließt Kennzeichnung von israelischen Siedlerprodukten."

Hä? Was'n hier los? Weiß jemand was dazu?


Gruß in die Runde, Zandow

Kennzeichung gem. Herkunft: ich persönlich kaufe sowieso nichts von dort.

lg, Nitram

RT: "EU orders consumer warning labels on goods produced in Israeli occupied lands"

software-engineer @, Mittwoch, 11.11.2015, 14:04 vor 3737 Tagen @ Zandow 2743 Views

"The European Commission has adopted new guidelines on labeling of products from Israeli-occupied Arab settlements. Brussels says the move is technical but Israel has called it discriminatory."

https://www.rt.com/business/321549-eu-israel-consumer-warning/

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Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Hintergrund: Produktionsgebiet außerhalb des israelischen Hoheitsgebietes - Judenstern

azur @, Mittwoch, 11.11.2015, 17:27 vor 3737 Tagen @ Zandow 2529 Views

Hallo Zandow,

außerhalb des israelischen Hoheitsgbietes produziert, dürfe es nicht mit "Made in Israel" gelabelt werden:

"Die EU-Kommission betont, mit der erlassenen Richtlinie werde eine bereits 2012 getroffene Entscheidung der EU-Außenminister umgesetzt. "Die politische Linie der EU ist es, dass die besetzten Gebiete nicht Teil des israelischen Hoheitsgebietes sind. Und deswegen kann kein Produkt von dort als 'Made in Israel' gekennzeichnet werden", hieß es aus Kommissionskreisen. Es gehe lediglich darum, dass existierende Regeln in allen Mitgliedstaaten künftig gleich angewendet werden. Die Maßnahme betreffe nur ein Prozent der zwischen Israel und der EU gehandelten Güter. Außerdem gebe es bereits eine entsprechende Kennzeichnung in Großbritannien, Belgien und Dänemark."

Natürlich nutzen sie ihre "Mittel": "Der frühere israelische Außenminister Avigdor Lieberman sagte, die Vorschrift erinnere ihn an den gelben Stern, den Juden zur Zwangskennzeichnung während des Nationalsozialismus tragen mussten. Israels Energieminister Yuval Steinitz betonte gestern gegenüber der EU-Kommission, man erinnere sich noch gut an die Zeit, als jüdische Produkte zuletzt in Europa gekennzeichnet wurden. Auch der israelische EU-Botschafter David Walzer drohte bereits gestern damit, dass Israel als Folge der Kennzeichnungspflicht die Vermittlerrolle der EU im Nahost-Konflikt nicht mehr akzeptieren werde."

Ausführlicher: http://www.tagesschau.de/ausland/eu-israel-siedlerprodukte-101.html

Die US-Amis konnten sich demnach nicht durchsetzen.

Viele freundliche Grüße

azur

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ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Statt bürokratischer Dummheiten, sollte man sich besser israelischen Rat im Umgang mit gewissen Problemen erbitten!

Jermak @, Mittwoch, 11.11.2015, 19:40 vor 3736 Tagen @ Zandow 2199 Views

Die Führung der EU ist wie der Käptn auf der Titanic, der weiß, daß das Schiff in voller Fahrt auf einen Eisberg zusteuert und beschließt , das Wichtigste sei jetzt, daß er persönlich in die Schiffsküche gehe, um zu überprüfen, ob sich der Koch auch streng an das Mülltrennungsgebot hält.


Grüße


jermak

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Wandere aus, solange es noch geht.