Tschüss, Helmut

Gaby @, Dienstag, 10.11.2015, 15:28 vor 3735 Tagen 8965 Views

Helmut Schmidt ist tot. Ein gesegnetes Alter. Nichts weiter dazu zu sagen. Warum ich das poste? Weil es irgendwie in meine heutige Stimmung passt. Nicht "alles fließt." Sondern: "Alles rutscht." Verlässliche Pfeiler werden weniger. Kluge Stimmen auch.

Viele Grüße

Gaby

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Friede sei mit ihm! (oT)

Rybezahl, Dienstag, 10.11.2015, 15:35 vor 3735 Tagen @ Gaby 6620 Views

- kein Text -

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Er geht nur voraus

Isländer @, Dienstag, 10.11.2015, 15:50 vor 3735 Tagen @ Gaby 7162 Views

Helmut Schmidt ist tot. Ein gesegnetes Alter. Nichts weiter dazu zu sagen.
Warum ich das poste? Weil es irgendwie in meine heutige Stimmung passt.
Nicht "alles fließt." Sondern: "Alles rutscht." Verlässliche Pfeiler
werden weniger. Kluge Stimmen auch.

Viele Grüße

Gaby


Verneigung, Beileid den Angehörigen.

In Trauer
Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
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Eine gewichtige Stimme ist verstummt. Sie wird fehlen!

Olivia @, Dienstag, 10.11.2015, 16:07 vor 3735 Tagen @ Gaby 6651 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 10.11.2015, 16:20

Ich las bereits gestern abend, dass es ihm sehr schlecht ging. Eine wichtige Stimme, die es wagte, Unbequemes auszusprechen, schweigt nun für immer. Ich hätte gewünscht, dass er den Deutschen noch ein wenig länger als Mensch zur Verfügung gestanden hätte. Er war in den letzten Jahren der eigentliche Bundespräsident für die Bevölkerung.

Mein Beileid den Angehörigen.

--
For entertainment purposes only.

Der letzte gute Bundeskanzler ...

Arvid @, Dienstag, 10.11.2015, 16:20 vor 3735 Tagen @ Gaby 6925 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 10.11.2015, 16:34

Ich habe ihn persönlich kennen gelernt. Es war in einer Diskussionsrunde der Partei zum NATO-Doppelbeschluss. Ich habe mit anderen die Gegenposition vertreten und wir hatten einen schweren Stand.

Aber er hat fair argumentiert und nicht auf rhetorische Kunstgriffe zurückgegriffen. Nach der Diskussionsrunde haben wir zusammen Bier getrunken und Schach gespielt; es war nicht so, dass die unterschiedliche Meinung uns als Parteigenossen (damals war ich noch in der SPD) bis zur Kommunikationsunfähigkeit gebracht hätte.

Und das rechne ich ihm hoch an; dies war damals das Klima in der SPD - überwiegend.

Die Terrorismusgesetze habe ich ihm allerdings nie durchgehen lassen.

Aber er war - wie auch Willy Brandt und Erhard Eppler - ein einzigartiger Politiker, der der BRD im Wesentlichen gut getan hat.

Er hat im besten Sinne ein republikanisches Bürgertum verkörpert und verteidigt. Das ist eine Höhe, die heutige Politiker, egal welcher Partei, bestenfalls vom Hörensagen kennen und nicht einmal mehr anstreben.

Es dreht mir jetzt schon den Magen um, diese Leute bei dem fälligem Staatsakt sabbern und leiern zu hören. Hätten sie doch alle, die Merkels, Seehofers, Gaucks und Gabriels, die Größe zu schweigen!

Ich empfinde Trauer mit den Angehören und denke - letztlich mit Dankbarkeit - an Helmut Schmidt: Ein großer Deutscher ist gegangen.

--
"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid

Zitat über Schmidt aus einem anderem Forum (reddit)

Arvid @, Dienstag, 10.11.2015, 17:38 vor 3735 Tagen @ Arvid 7020 Views

Zitat:

Interessant, wenn auch natürlich überspitzt, fand ich diesen Kommentar von Fabian Lehr auf Facebook:

Schwerpunkte seiner Regierungszeit waren die ersten Maßnahmen zum Abbau des Sozialstaates, die repressive Unterdrückung der politischen Linken, die Förderung der Kernkraft, die nukleare Hochrüstung der NATO, die Gründung der G7 und die Vorbereitung des Euro zur Erringung der wirtschaftlichen Hegemonie der Bundesrepublik in Europa.

Zu seinen engsten Freunden dürfen sich erstrangige Kriegsverbrecher (Henry Kissinger), tollwütig antikommunistische Bankiers und Theologen, die Gegengewichte "gegen den moralischen Verfall" unserer dekadent-verwöhnten Gesellschaft setzen, zählen.
Volker Gerhardt würdigte in seiner Lobschrift auf Schmidt, dieser stehe in der Tradition von Sozialistenfresser Bismarck und Faschismusbewunderer Churchill. Auch nach seinem Ausscheiden aus der Spitzenpolitik wurde Schmidt kein bisschen leise, sondern kämpfte weiter publizistisch für die Anliegen, die ihm ans Herz gewachsen sind:

Beseitigung des Kündigungsschutzes, Abschaffung des notdürftigsten sozialstaatlichen Existenzminimums für Arme, Kampf gegen die Diskriminierung der Kernenergie-Konzernchefs und vor allem die energische Eindämmung der Ausländerflut rassefremder Elemente in Europa.

Zu finden hier

--
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Arvid

teilweise lächerlich

SevenSamurai @, Dienstag, 10.11.2015, 19:08 vor 3735 Tagen @ Arvid 6420 Views

die Vorbereitung des Euro zur Erringung der
wirtschaftlichen Hegemonie der Bundesrepublik in Europa.

Wie kommt man auf so einen hirnverbrannten Stuss???

Mit der guten alten D-Mark hatten wir Europa in der Tasche.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Schönes Video über Helmut Schmidt

Leserzuschrift @, Dienstag, 10.11.2015, 16:24 vor 3735 Tagen @ Gaby 6702 Views

Unter die Haut gehendes Video über Helmut Schmidt, dem einzigen Kanzler, dem ich so etwas wie Vertrauen entgegengebracht habe:

https://www.youtube.com/watch?v=9KRJYXLSOY4

Grüße aus Mainz

Das hat schon fast etwas Symbolisches

nereus @, Dienstag, 10.11.2015, 16:27 vor 3735 Tagen @ Gaby 7064 Views

Möge er in Frieden ruhen, der Kantige von der Waterkant!

Er präsentierte sich als souveräner und pragmatischer Staatsmann, soweit man im besetzten Deutschland überhaupt souverän agieren konnte.
Ausgerechnet in der größten Staatskrise des Landes stirbt einer der letzten großen Denker.
Erst vor wenigen Tagen starb der umstrittene "Maueröffner" Schabowski.

Wenn das keine Zeichen sind, was sind dann welche?

mfG
nereus

Im traurigen Monat November war's

Arvid @, Dienstag, 10.11.2015, 16:39 vor 3735 Tagen @ nereus 6705 Views

Hallo Nereus,

Ausgerechnet in der größten Staatskrise des Landes stirbt einer der
letzten großen Denker.
Erst vor wenigen Tagen starb der umstrittene "Maueröffner" Schabowski.

Wenn das keine Zeichen sind, was sind dann welche?

Es sind wirklich keine Zeichen, es war für beide an der Zeit. Oder willst Du behaupten, die Ereignisse in DE hätten die Fluchtgeschwindigkeit der nicht mehr Entscheidenden beschleunigt? - Nicht wirklich, oder?

--
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Arvid

über Zeichen und ihre Bedeutung

nereus @, Dienstag, 10.11.2015, 17:31 vor 3735 Tagen @ Arvid 6545 Views

Hallo Arvid!

Du schreibst: Es sind wirklich keine Zeichen, es war für beide an der Zeit.

Ich habe nicht behauptet, daß es nicht an der Zeit war, sondern das es wie ein Zeichen wirkt.
Die Bedeutung von Menschen setze ich nicht in Beziehung zu ihrem Alter.

Oder willst Du behaupten, die Ereignisse in DE hätten die Fluchtgeschwindigkeit der nicht mehr Entscheidenden beschleunigt?

Nein, das wollte ich nicht.
Ich wollte nur sagen, daß zwei Wegeleuchten des Nachkriegsdeutschlands kurz hintereinander verloschen sind und dies zu einem Zeitpunkt wo das Land führungslos im Dunkel der Zeit vor sich hin taumelt.

Mehr wollte ich nicht sagen.

mfG
nereus

Hast recht

sensortimecom ⌂ @, Dienstag, 10.11.2015, 17:29 vor 3735 Tagen @ nereus 6233 Views

Mit ihm stirbt auch das Deutschland des klaren Denkens, wie ich es jahrzehntelang gekannt und auch als "Ösi" zu schätzen gelernt habe.
Es ist vorbei.

H. Schmidt über den Staatsterorismus - und Bohemian Groove

azur @, Dienstag, 10.11.2015, 16:48 vor 3735 Tagen @ Gaby 7537 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 10.11.2015, 16:58

Hallo Gaby,

gerade heute wurde er im Forum zitiert, von Isländer (Grüsse!):
https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsterrorismus#Deutschland

In einem Interview zwischen dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt und Giovanni di Lorenzo sagte: Schmidt: „Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.“ Auf die Frage di Lorenzos: „Ist das ihr Ernst? Wen meinen Sie?“ antwortete Schmidt: „Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage.“[3](*)
("1978 wurde das Celler Loch gesprengt, angeblich um mit Hilfe dieser verdeckten Operation einen Informanten in die RAF einschleusen.")

Schmidt war auch öfter im Groove und hatte seltsame Freunde: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14340695.html

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40349065.html

Friede der Asche seiner Glimmstengel :).

Und natürlich dem Mann mit der Schiffermütze.

Ohne Zweifel ein besonders kluger Kopf (zweifellos ist auch sein Nachlass interessant).

Viele freundliche Grüße

azur


PS: Daran erinnert sich auch jeder Ostler: http://www.mdr.de/damals/schmidt-in-der-ddr100.html

3-SAT-Reportage über Schmidt: https://www.youtube.com/watch?v=Fdn-WC2sFBQ

Alt-Kanzler Helmut Schmidt und Loriot - und über Jounalisten

Kanzler sehr schwieriger Situationen: »Ich bin in Schuld verstrickt«
*) Deutscher Herbst
http://www.zeit.de/2007/36/Interview-Helmut-Schmidt/seite-7

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Beileid auch nach Hamburg

Isländer @, Dienstag, 10.11.2015, 17:26 vor 3735 Tagen @ azur 6143 Views

Lieber Azur,

danke für Deine Zeilen.

Strategische Entscheidungen, "Schnauze" hat Deutschland und seine Menschen geliebt.

Zum Gedenken

https://www.youtube.com/watch?v=ncZjXVIR2Fw

4 Teile


In Trauer
Isländer

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Gladio?

SevenSamurai @, Dienstag, 10.11.2015, 19:11 vor 3735 Tagen @ azur 6294 Views

Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten
Formen von Staatsterrorismus.“ Auf die Frage di Lorenzos: „Ist das ihr
Ernst? Wen meinen Sie?“ antwortete Schmidt: „Belassen wir es dabei.
Aber ich meine wirklich, was ich sage.“

Ob er Gladio kannte?

In der Regel wurde dieses Netzwerk selbst vor den meisten Politikern geheimgehalten.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

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Die Frage ist eher, wann - Neu: Die Partisanen der NATO Stay-Behind-Organisationen in Deutschland 1946-1991 (ed)

azur @, Mittwoch, 11.11.2015, 00:13 vor 3735 Tagen @ SevenSamurai 5744 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 11.11.2015, 00:20

Hallo 7Samurai,

Ob er Gladio kannte?

Die Frage ist wohl weit eher, ab wann?

In der Regel wurde dieses Netzwerk selbst vor den meisten Politikern
geheimgehalten.

Junckers ist jedenfalls gerichtsfest ein Experte darin (siehe u. a. https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Juncker#Geheimdienstaff.C3.A4re_und_R.C3.BCck... - mischte ja bereits ab Beginn der Achtziger mit). Vermutlich entgeht das auch nicht einem wie Schmidt und seinem Stab.

Du fragst das aber im ernst, und so behaupte ich ernsthaftlich, dass die wichtigsten Leute im Bilde sind, zumal wenn sie so lange und intensiv im Antiterrorkampf des deutschen Herbstes usw. verwickelt waren.
Und das fiel auch in seine Regierungszeit: https://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat

Gerade neu:

"Partisanen der NATO"
Markus Kompa 25.10.2015
Erich Schmidt-Eenboom und Ulrich Stoll über die geheimen Stay-Behind-Organisationen
1990 machte Italiens Ex-Staatschef Giulio Andreotti die Existenz der geheimer Schatten-Armee "Gladio" bekannt. Bald darauf stellte sich heraus, dass auch in anderen NATO-Staaten entsprechende Stay-Behind-Organisationen eingerichtet wurden, um im Fall einer sowjetischen Invasion hinter der Front einen Widerstand aufzubauen
http://www.heise.de/tp/artikel/46/46323/1.html

Das ist sind die Besten auf dem Gebiet, Schmidt-Eenboom, Kompa, Stoll*.

Die Partisanen der NATO
Stay-Behind-Organisationen in Deutschland 1946-1991
http://www.geheimdienste.info/publikationen.htm

Gut verwoben sind die Kreise schon immer, selbst Agenten verfeindeter Kräfte betonen immer, wie gut sie deren Situation verstehen usw.:

Politik Geheimdienstexperte
09.07.14
"Agenten im befreundeten BND ist ein Sonderfall"

Schmidt-Eenboom: Die CIA hatte immer Informanten in deutschen Stellen."

Geheimdienste sind nicht nur Sammler von Informationen, wie (auch repressiv verbreitet) deren Nimbus scheint [[zwinker]][[freude]], sondern immer auch Distributoren.

Und natürlich ist der Staat tiefer verankert, als es vorgeblich geht.

Viele freundliche Grüße

azur

Edit: "Hatten die einen Tipp, dass ein Attentat am Abend geplant war?"
Marcus Klöckner 25.03.2014

Neue Dokumentation zum Thema Gladio geht Hintergründen der berüchtigten Nato-Geheimarmeen nach

Seit Jahren setzt sich der Frontal21-Journalist Ulrich Stoll mit den Nato-Geheimarmeen, kurz Stay Behind oder Gladio genannt, auseinander. Nun hat er eine spannende Dokumentation fertiggestellt, die heute Abend auf ZDF Info ausgestrahlt wird. Stoll ist es gelungen, mit zwei ehemaligen deutschen Mitgliedern der Stay-Behind-Gruppe zu sprechen, außerdem äußert sich ein BND-Historiker sowie der ehemalige Stay-Behind-Chef des BND. Und so liefert der Fernsehjournalist einen gewichtigen Einblick in ein noch immer in weiten Teilen kaum erforschtes Stück der jüngeren deutschen Geschichte."

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41329/1.html

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Die schiefe Tat, die stiefe Saat, aeh, ... der tiefe Staat ...

CrisisMaven ⌂ @, Mittwoch, 11.11.2015, 12:14 vor 3734 Tagen @ azur 5721 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 11.11.2015, 12:59

Ob er Gladio kannte?

Die Frage ist wohl weit eher, ab wann?

In der Regel wurde dieses Netzwerk selbst vor den meisten Politikern geheimgehalten.

Da Schmidt Weltkriegs-II-Offizier war UND bestimmte fuehrende Oppositionspolitiker immer in bestimmte Angelegenheiten mit eingebunden werden, duerften Schmidt, ebenso wie FDP-Mende in der Opposition und umgekehrt die CDU-CSU-Granden in Opposition immer ein Stueck weit mehr eingeweiht sein. Schmidt hatte auch noch mehr Sauereien auf dem Kerbholz.

Drum schliessen sich Demokratie und Geheimdienste aus! Das ist eine systemische Inkompatibilitaet.

Das hat damit zu tun, dass im Fall der Faelle, also bei Angriff von aussen, Umsturz-Versuchen oder Buergerkrieg oder bei Notstaenden a) u.U. eine "Regierung der nationalen Einheit" gebildet werden muss, und zwar schnell und ohne Hick-Hack, und b) man immer mit einem ploetzlichen Umschwung rechnen muss, vgl. etwa Wendehals Genscher und das "konstruktive" Misstrauensvotum.

Drum auch Gysis Volksbetrug mit dem NATO-Austritt. Es gibt ja Foristen, die meinen, man muesse nur das Kreuz woanders setzen ...

Weiterhin koennen bestimmte Dinge aber nur funktionieren, wenn sie -gerade in einer Demokratie, wo jede(r) meint, mitregieren zu koennen, duerfen, muessen- NICHT oeffentlich diskutiert werden.

Zudem brauchen diese Dinge Kontinuitaet. Es ist voellig undenkbar, dass eine Organisation wie Gladio, deren Ausbildung und Formation allein schon laenger als vier Jahre dauert, alle vier Jahre neu diskutiert werden muesste. Schon gar nicht kann so etwas vom jaehrlich neu zu beschliessenden Staatshaushalt abhaengen! Dazu gibt es im Haushaltsrecht die sog. "Verpflichtungsermaechtigungen", die sich ueber viele Jahre erstrecken und nicht mehr angetastet werden koennen/duerfen. Eine Verpflichtungsermaechtigung, die sich ueber mehr als eine Legislaturperiode erstreckt, ist logischerweise auch nicht durch eine neu gewaehlte Regierung zu aendern!!! Damit sich die Opposition also nicht in unhaltbare Wahlversprechen verstrickt, muss man auch den Oppositionsfuehrern vorher reinen Wein einschenken!

Nun koennen aber diese, gerade diese, Verpflichtungsermaechtigungen, ja gerade nicht oeffentlich "beim Namen genannt" werden.

Die CIA und andere Geheimdienste haben daher u.a. die Iran-Kontra-Affaere vom Zaun gebrochen, um Gelder zu beschaffen und sind seit Jahrzehnten im Drogenschmuggel und -anbau aktiv (Grund fuer den Einmarsch in Afghanistan - die Taliban hatten den Opium-Anbau zum Erliegen gebracht ((nun drehen sie den Spiess 'rum, um sich zu finanzieren, da man ihnen ja die Steuereinnahmen genommen hat ...]; Erdoel und Pipelines waren eher zweitrangig).

In ZeroHedge ist die Situation in USA hinsichtlich zweier Teilbereiche des tiefen Staats geschildert (das ist bei weitem nicht alles): "COG" oder Continuity Government, d.h. eine Schattenregierung die IMMER im Hintergrund mitgefuehrt wird, fuer den Fall, dass die offiziell gewaehlte ausfaellt (Anschlag, Epidemie, Atomkrieg usw.):

The Deep State: The Unelected Shadow Government Is Here To Stay

"The first shadow government, COG, is a phantom menace waiting for the right circumstances—a terrorist attack, a natural disaster, an economic meltdown—to bring it out of the shadows, where it operates even now. When and if COG takes over, the police state will transition to martial law."

Die Haupt-Schattenregierung ist die Notfallregierung, ein draeuendes Phantom, das auf den rechten Augenblick wartet (Terroranschlag, Naturkatastrophe, Wirtschaftskollaps) um aus dem Schatten herauszutreten, in dem sie auch jetzt schon taetig ist. In dem Moment, da sie die Geschaefte uebernimmt, wird der derzeitige Polizeistaat unter Kriegsrecht gestellt.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Spezieller persönlicher Dank an H.S.

dottore @, Dienstag, 10.11.2015, 17:05 vor 3735 Tagen @ Gaby 8396 Views

Hi,

H.S. habe ich viel zu verdanken. Als ich ihn einmal in HH-Langenhorn besuchte, um ihn an einem Donnerstag zu interviewen (Interviews sind Journalisten-Privileg) legte er seine Lieblings-Platte "Popcorn" auf und verriet mir dann, dass die D-Mark am Wochenende aufgewertet würde. Als ich dann endlich kapiert hatte (Tag später). was das bedeuten würde, konnte ich über meinen Broker US-Dollar shorten, was mir schönes Geld einbrachte - leider nicht viel, weil ich das mit einer DM-Aufwertung eben zunächst nicht verstanden hatte (habe doch selber DM, also was nutzt es mir?).

Schmidts langjähriger Assi, Uwe Plachetka, war übrigens mein Schüler, als ich nach dem Examen ein Repetitorium aufgemacht hatte.

Leider werden solche Leute wie er nicht mehr geschnitzt - welch ein Elend für das arme Deutschland.

Traurige Grüße - d.

Frage

Arvid @, Dienstag, 10.11.2015, 17:11 vor 3735 Tagen @ dottore 7688 Views

Hallo dottore,


was hast Du vom ihm gelernt?

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"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid

Hallo Arvid

dottore @, Dienstag, 10.11.2015, 17:34 vor 3735 Tagen @ Arvid 8025 Views

gelernt? Zumindest versucht zu lernen: BESCHEIDENHEIT - was mir immer schwer gefallen ist - aber "we live to learn so we learn to live" (Spruch eines alten afrikanischen Häuptlings) ...

Gruß!

Danke - Was für ein Repetitorium?

azur @, Dienstag, 10.11.2015, 17:47 vor 3735 Tagen @ dottore 7328 Views

Hallo dottore,

danke für Deinen sehr interessanten Beitrag zum Thema.

Eine Frage dazu bitte:

Schmidts langjähriger Assi, Uwe Plachetka, war übrigens mein Schüler,
als ich nach dem Examen ein Repetitorium aufgemacht hatte.

Das ist ja vor allem von Juristen bekannt. Was war das für ein Repetitorium?

Leider werden solche Leute wie er nicht mehr geschnitzt - welch ein Elend
für das arme Deutschland.

Traurige Grüße

Ja, bitter, was für eine Truppe heutzutage lenkt und leitet.

Auf der anderen Seite, ist es doch eigentlich eine Zeit bzw. Situation, die nach fähigen Köpfen und Helden verlangt? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Viele freundliche Grüße

azur

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Hallo azur

dottore @, Dienstag, 10.11.2015, 18:05 vor 3735 Tagen @ azur 7684 Views

Es war ein Repetitorium für Volks- und Betriebswirte in Bonn. Prof. Horst Albach (BWL-Titan) fand das nicht gut, konnte es aber nicht verbieten, zumal ich nicht mehr in seiner Fakultät weilte und gerade Examen gemacht hatte (wo er Dekan war), sondern in der philosophischen, wo ich dann von Prof. Wolfgang Zorn promoviert wurde, immerhin "summa cum laude".

Gruß!

Clevere Idee

azur @, Dienstag, 10.11.2015, 23:44 vor 3735 Tagen @ dottore 5992 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 10.11.2015, 23:54

Hallo dottore,

gute Idee. Es gibt das wohl auch verschiedentlich für Medziner: http://www.medi-learn-kurse.de/responsive/responsive.php?homepage=repetitorien&seit...

https://www.aerzteblatt.de/pdf/ST/5/1/s6.pdf

Habe mich damals geärgert, dass ich erst, wie alle, am Ende zum Repetitor gegangen bin. Das war für mein Verständnis wesentlich, weil es eben a) einen ganz anderen Überblick verschaffte, und b) Repetitoren eben agile fitte Typen sein müssen. Das heißt, bei den Juristen, gab es große Repetitoren, mit solidem Stil, für Streber (Hemmer, und Alpmann - die Scripte kann man jedem wärmstens empfehlen das ist 1A Lehrmaterial, seit Jahrzehnten sehr gut grafisch aufbereitet und perfektioniert); welche für jene, die sich auch zwingen und beleidigen lassen (Alpmann - arbeitete mit Alpdruck), welche bei alten Herren Rechtsanwälten... Meines war völlig serös, aber klein und von flippigen Typen betrieben. Einem coolen Strafrechtler mit Schlangenlederstifeln (das haben einige in der Branche - man versteht, wen das Strafrecht anzieht), einen superinteligenten überdrehten Buddy-Holly im ÖR und einem jungen totalen Überflieger in Zivilrecht (ein Bilderbuch-Dogmatiker - einfach zum Niederknieen - der hatte natürlich auch alle erlangbaren Abschlüsse, auch GB und US), und alles war ungezwungen und unkonventionell, wobei natürlich von allen Seiten geschufftet wurde, wie verrückt. Da musste ja keiner zum Jagen getragen werden, sondern Wissbegier war schlicht selbstverständliche Norm - da wurde von jedem jedes Wort genau verfolgt, wie im Referendariat (und eben nicht, wie das was ich aus den Häkelseminiaren bei den Sozialwissenschaften hörte: Oh Gott!).

Und es war auch wichtig, weil man so seine Not, in der fast alle steckten (es gab nur wenige, die völlig ohne Selbstzweifel-Blokaden waren - interessanterweise waren das auch die letzten DDR-Fernstudenten, die das alles neben dem Beruf paukten und allesamt bestanden!), gegenseitiges Verständnis fand. Wie in privaten Lerngruppen, welche sich überall bildeten (auch beim gemeinsamen Durchstehen von den geharnischten Leistungskontrollen während des gesamten Studiums).

Mein Prof. für Rechtssoziologie, der Überflieger Rottleuthner, hat u. a. mal nebenbei erforscht (und zwar gründlich, mit viel Zeit und gutem Set, riesigen Befragungszahlen usw. - begnadeter Fachmann, der natürlich auch mit den Statistikpäpsten mithalten kann), was die Faktoren sind, die den Studienerfolg sicherten. Es war nicht Herkunft oder finanzielle Unterstützung, oder nebenbei viel Erwerbsartbeit leisten oder Besuch beim Repetitor, wie allgemein angenommen wird, sondern 2 Faktoren: 1)die Menge der Probeklasuren (also harte Übung für die Aufsichtsarbeiten im Examen) und 2) Arbeitsgemeinschaften (das werden natürlich nicht selten Freunde fürs Leben - und was man gut erklären kann, das hat man dann auch drauf).

Eine Mitstipendiatin war Tutor. Die hat das auch ohne Repetitor geschafft, weil sie es eben selbst erklärend rekapitulieren konnte. Eine weitere Freundin im Fach, war einfach zu begabt, um ein Repetitor zu brauchen, und ist erwartungsgemäß fix durch das Studium, perfekt promoviert und hat verdient sehr Karriere in Ministerium gemacht.

Kenne einen auch aus einer der Bremer ehrbaren Familie, ein ungewöhnlich blitzgescheiter Kerl, der hat jeden Tag in der Examensvorbereitung, die die Menge beim Repetitor verbrachte, stoisch seine 4 Stunden eisern studiert, (ohne sich jemals in Selbstzweifel zu ergehen und dabei massenhaft Zeit zu verlieren). Der ist ganz locker zum Prädikatsexamen gekommen, weil völlig gelassen und eben gut vorbereitet. Es waren aber wenige, die das so konnten.

Es war aber eine sehr, sehr gute Zeit, im Repetitorium, voll harter Arbeit und voll von Ahaerlebnissen und sehr amüsant, und hochwahrscheinlich war es auch bei Dir ein riesiges Vergnügen. Nein, da bin ich mir ganz sicher.

Die Professorenschaft hat natürlich immer gestänkert, aber das war a) schlechtes Gewissen und b) wussten sie sehr gut, dass die Uni das so eben vielfach nicht anbot (die Humboldt hat es wenigstens versucht - die FU auch ein wenig, war aber nicht so gut, wie die Privaten, die natürlich auch gehörig kosteten, aber danach konnte man ja auch endlich abschließen*).

Viele freundliche Grüße

azur


* einen Schein habe ich durch Remonstration erkämpfen müssen. In der Arbeit war es um Sicherungsübereignung, die ja ziemlich speziell ist. Nach dem uns das im Repetitorium erklärt worden war, und ich endlich es richtig verstand, habe ich mich bei dem entsprechenden Prof. in einer stillen Minute mit schamesrotem Haupt für meinen Stuss entschuldigt, den ich in der dann akzeptierten Arbeit geboten hatte (vermutlich war die Remonstration auch recht gut gelungen) und bedankt, dass er im Ganzen doch statt gegeben hatte. Das war so ein magischer Moment im akademischen Betrie, wie er diese Entschuldigung entgegennahm. Das war auch ein klasse Didaktiker, was man von vielen Profs. eben nicht behaupten kann (besonders klasse war ja der Typ kauziger Ordinarius - aber da kann man wenigstens etwas lernen, anders als von völlig für Vorlesungen untalentierte oder Lustlose).

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"Was für eine Truppe" - die da den Krieg gegen uns eröffnet hat

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 10.11.2015, 21:07 vor 3735 Tagen @ azur 7061 Views

Ja, bitter, was für eine Truppe heutzutage lenkt und leitet.

Um zu verstehen, was derzeit abläuft, da gibt es in der deutschen Geschichte keine Beispiele.
Deswegen auch die Verwirrung und Hilflosigkeit in den Köpfen.
Man hat einfach keine Bilder, um die Geschehnisse auf den Begriff zu bekommen.

Aber fündig wird man in der russischen Geschichte anhand der 3 "Reformzaren" Iwan der Schreckliche, Peter der Große und Josef Stalin.
Alle drei führten einen Krieg gegen das eigene Volk, um Russland zu "modernisieren".

Und genau das läuft derzeit ab, um Deutschland genetisch zu "modernisieren".
Alle Folgeerscheinungen wie Bürgerkrieg, Plünderung, Zerstörung gewachsener Strukturen, werden auf uns noch zukommen.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Kurt Biedenkopf hat 2012 eindringlich vor den Gefahren des System M gewarnt..

Centao @, Mittwoch, 11.11.2015, 10:44 vor 3734 Tagen @ Mephistopheles 5797 Views

Hallo Mephistopheles,

sowie dem zunehmenden Kontrollverlust des bundesdeutschen Parlaments, gegenüber der Kanzlermacht von M. [Quelle Handelsblatt/K.Biedenkopf hier: link]

Dieser seinerzeit beachtliche Einblick in die Kontrollfunktion der Legislative und deren systemische Unterwanderung durch alernativloses Agieren der Executive, war für Insider wie Kurt B. (CDU) offenbar offensichtlich. Die fehlende Alternative zum System M, zu dem letztendlich wohl auch Horst Seehofer gehört, wirkt sich nun vollends zerstörend im Inland aus. Es gibt keine Alternativkraft zum System M.

Die damalige gut zu registrierende Auflösung der Gewaltenteilung schon im Falle Atomkraft/ESM findet ihren Höhepunkt derzeit in der Flüchtlingskrise, ursächlich in der Propaganda ausgelöst durch M., wobei es absehbar in Richtung Ermächtigungsgesetz (auch nach Innen) für die Executive geht.

Gruß,
CenTao

Ein großer Staatsmann ist von uns gegangen

mabraton @, Dienstag, 10.11.2015, 23:44 vor 3735 Tagen @ Gaby 5672 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 11.11.2015, 13:27

Hallo zusammen!

Ich halte eine Heroisierung von Politikern generell für schwierig. Helmut Schmidt ist jedoch eine Person, vor der ich Hochachtung empfinde. Er war jemand, bei dem man stets das Gefühl hatte, dass er sich Entscheidungen nicht leicht macht. Als junger Teenager habe ich die Bundestags-Debatten geliebt, wenn zwischen ihm und Helmut Kohl die Fetzen geflogen sind. Seine Fähigkeit zur scharfen Analyse und seine rhetorischen Fähigkeiten waren sicherlich seine größten Stärken, um sich gegen das konservative Lager durchzusetzen. Das Misstrauensvotum gegen ihn habe ich damals nicht wirklich verstanden.
Ruhe in Frieden, lieber Helmut Schmidt!

Hier eine schöne Chronologie seines Schaffens,
http://www.spreeradio.de/sendungen/aktuell/trauer-um-helmut-schmidt

Beste Grüße
mabraton

Groß erscheint er nur bzgl. seiner Nachfolger

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 11.11.2015, 10:15 vor 3734 Tagen @ mabraton 5592 Views

Er war nach eigener Aussage Pragmatiker durch und durch und bei Visionen empfahl er den Arzt. Nicht vergessen werden sollte, warum die Sozialliberale Koalition zerbrach. Es war die exponentiell steigende Verschuldung mit geplanten 120 Mia DM für '83. Unter Kohl gings dann billiger ... soviel nur zum Finanzfachmann Schmidt.

Friede sei mit ihm.

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Kondolenz Helmut Schmidt / Beitrag von Manuel H.

Moderator @, Mittwoch, 11.11.2015, 17:26 vor 3734 Tagen @ Gaby 5770 Views

Diesen Beitrag hat Manuel H. als neuen Thread gepostet; ich hänge ihn hier dran.

---

Als Kind war der ein Held bei meinem strengkonservativen Klassenlehrer, auch weil beide strenge Pflichterfüllung und Unbestechlichkeit auf ihre Fahnen schrieben.

Einverstanden, im Vergleich zu Merkel vertrat Schmidt durchaus deutsche Interessen. Nur ist ein solcher Vergleich kein Lob. :-)

Möge er in Frieden ruhen.

Mich hat aber schon gewundert, wie Schmidt eng mit Kissinger in der Küche saß und diesen Massenmörder seinen besten Freund nannte in dem empfindsamen Portrait von Maischberger im TV. Mag da vielleicht die gemeinsame Abstammung eine Rolle gespielt haben?

In einem Interview behauptete er, dass wir Deutschen bis ins siebte Glied schuldig wären. Da hätte mich schon interessiert, wieso unser "großer Staatsmann" sein (wirklich "seins"?) ganzes Volk in eine solche alttestamentarische Schrecknis führen will.

In einem anderen Interview wusste er zu berichten, dass ein Ausstieg aus dem Euro für die Deutschen zu schrecklichen Konsequenzen führen werde. Da hätte mich auch interessiert, wer ihm das gesteckt hat, welche "Schrecknis" da für die Deutschen vorgesehen ist und weshalb er diese eigentlich ganz ok für das deutsche Volk empfindet.

In seiner Autobiographie prahlt er mit seiner Teilhabe an den okkulten Zusammentreffen der Elite in der homophilen Bohemian Grove, bei dem nachweislich Puppen, die attraktive Knaben darstellen sollen bei gemeinsamen Männerkehlen-Gröhlgesang als Opfer verbrannt werden, um einer überdimensionalen Eule oder Moloch zu gefallen.

http://www.neopresse.com/politik/bohemian-grove-unheimliche-zentrum-westlicher-macht/

Alex Jones durfte die von Schmidt gelobten Rituale filmen, ich such noch den Link raus - ist gruselig.

Sieht man die absichtliche Flutung Deutschlands mit illegalen Kulturfremden, die vernichtende Attacke auf VW, den Spiegel Titel auf dem genau 6 Pentagram Sargträger DAS VOLKsauto unter deutscher Fahne zu Grabe tragen unter dem Titel "Selbstmord", dann macht -die Brille eines um die okkulte Elite Wissenden aufgesetzt- der Tod zweier Zentralfiguren deutscher Geschichte Schabowski und Schmidt gerade jetzt Sinn.

Die zentrale Stellung des Deutschen innerhalb der übernational organisierten Freimaurerei und deren okkulten Wahnideen, illustrieren die Maurer selber in aller Öffentlichkeit hier zB seit 1995 an einem Flughafen.
https://trojaeinst.wordpress.com/2015/10/17/der-plan-der-flutung-mit-fluechtlingen-airp...

Frankreich flicht dem Helmut keine Kränze

Monterone @, Mittwoch, 11.11.2015, 18:57 vor 3734 Tagen @ Moderator 5570 Views

Darf auch ich etwas Wasser in den Wein gießen?

Mir liegt ein französischer Text vor, der Verfasser ist emeritierter Professor für Quellenkunde, in dem Helmut Schmidt vorgeworfen wird, er habe seinerzeit in Clermont-Ferrand, neben Giscard D'Estaing sitzend, die Nazis für die Zerstörung der Deutschen Städte verantwortlich gemacht, ähnlich wie neulich Katrin Göring-Eckard.

Auch sonst ist der Artikel eine vernichtende Abrechnung mit Helmut Schmidt, der von Anfang bis Ende als Verräter Deutschlands dargestellt wird.

Konrad Adenauer im übrigen auch, der sich von Israel zu ungeheuerlichen Zahlungen habe erpressen lassen.

Machen wir uns nichts vor. Seit Adenauer wird die BRD von Hochverrätern und Kollaborateuren regiert. Helmut Schmidt war keine Ausnahme.

Ich habe mir vorgenommen, diesmal nichts zu sagen, nicht nur weil ich Depp mal Helmut Schmidt gewählt habe, sondern wegen des Trauertags. Da jetzt aber eine Stellungnahme aus dem Land des Erbfeinds vorliegt, erlaube ich mir, von meinem Vorsatz abzuweichen.

Monterone

Es quakt ein Frosch. Und Du machst daraus "Frankreich flicht ..."

Gaby @, Mittwoch, 11.11.2015, 21:28 vor 3734 Tagen @ Monterone 5424 Views

Irgendein Professor sagt irgendwas. Ich kenne mindestens 50 Professoren (emeritiert oder nicht) die Blödsinn erzählen und zwar gequirlten.

Und Du machst daraus "Frankreich."

Weia

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Vorschlag

Monterone @, Mittwoch, 11.11.2015, 21:59 vor 3734 Tagen @ Gaby 5331 Views

Irgendein Professor sagt irgendwas. Ich kenne mindestens 50 Professoren
(emeritiert oder nicht) die Blödsinn erzählen und zwar gequirlten.

Und Du machst daraus "Frankreich."

Weia

Wie wär's wenn Du uns jetzt erklärtest, wo genau der Professor gequirlten Blödsinn verzapft hat? Wir sind gespannt.

Als Sonderservice für Dich kopier' ich den fraglichen Text herein:

Helmut Schmidt nous est aujourd'hui généralement présenté comme un esprit
indépendant et courageux mais, de son vivant, comme toute haute
personnalité allemande, il manifestait une complète soumission à la loi des
vainqueurs de 1945 et pratiquait avec ferveur cette auto-flagellation que
le grand vaincu aime trop souvent, depuis soixante-dix ans, à s'imposer en
public.

Ancien lieutenant de la Wehrmacht, en dépit du fait que l'un de ses
grands-pères était d'origine juive (<
http://www.liberation.fr/planete/1996/12/03/le-dilemme-des-juifs-de-la-wehrmacht-un-his...
H. Schmidt manquait rarement une occasion de dénoncer les habituelles
"horreurs nazies" et, pour autant que je sache, s'abstenait de rappeler les
réelles abominations commises par les démocraties et leur allié soviétique.

Dans sa livraison du 11 novembre 2015, le journal *La Montagne* évoque son
souvenir aux pages 4 et 29. A la page 4, figure une anecdote qui en dit
long sur la manière dont il est possible de transformer du tout au tout une
page particulièrement atroce de l'histoire de la Seconde guerre mondiale.
Venu à Clermont-Ferrand, en janvier 1998 à l'invitation de Valéry Giscard,
dit d'Estaing (?), H. Schmidt avait donné une conférence à la fin de
laquelle "une lycéenne clermontoise, citant Goethe, lui avait demandé s'il
avait su demeurer attaché à ses rêves de jeunesse".

Selon le journal, H. Schmidt avait répondu : "Mademoiselle, je vais vous décevoir ... Quand j'avais votre âge, je n'avais pas de rêve, mais des cauchemars, tellement j'étais convaincu que les nazis allaient réduire l'Allemagne en cendres".

On a bien lu. Pour notre homme, si l'Allemagne de l'Anno Zero (la formule
se retrouve dans le titre d'un film de Fellini) a été réduite en cendres
dans ses grandes villes, c'est de la faute des vaincus et non des
vainqueurs. Certes on peut toujours penser que c'est par la faute du vaincu
que l'Allemagne a été conduite à l'apocalypse mais le fait est là et les
paroles sont là : à cette jeune fille le vieil homme est allé raconter que
ce sont les nazis qui ont réduit son pays en cendres.

Ce "grand Allemand" avait poussé la "Realpolitik" jusqu'à demander le
renforcement et non l'allègement de l'occupation de son pays par l'armée
américaine. A la page 29 de son article du 11 novembre, *La Montagne*
écrit, en effet : "A l'apogée de sa "Realpolitik"– politique pragmatique
reléguant au second plan les considérations idéologiques et morales – [H.
Schmidt] obt[enait] un renforcement des forces nucléaires américaines en
RFA malgré les manifestations de centaines de milliers d'Allemands". De la
même façon, au XXIe siècle, ses successeurs offriront à l'Etat d'Israël,
soit gratis, soit à bas prix, tout un lot de sous-marins, extrêmement
coûteux, conçus pour être dotés d'un armement nucléaire.

In gespannter Erwartung einer hochsubstantiierten und vollseriösen Antwort.

Monterone

PS
Der Herr Professor hat tatsächlich einen Fehler gemacht. Ich bin sicher, Du findest ihn sofort und kannst unsere schwachen Hirne erleuchten.

Der Fehler liegt bei Dir. EIN Professor sagt/meint was, und Du machst daraus "Frankreichs Meinung".

Gaby @, Mittwoch, 11.11.2015, 22:05 vor 3734 Tagen @ Monterone 5177 Views

Noch mal, sehr deutlich, für Schwachdenker: Eine Meinung ist eine Meinung ist eine Meinung. Und die kann auch noch gequirlter Müll sein. Potenziell.

Es bleibt eine Meinung. Und nicht die Frankreichs. Oder "die des Erbfeindes."

Jetzt klarer?

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Vorwürfe sollten belegt werden

Monterone @, Mittwoch, 11.11.2015, 22:10 vor 3734 Tagen @ Gaby 5220 Views

Noch mal, sehr deutlich, für Schwachdenker: Eine Meinung ist eine Meinung
ist eine Meinung. Und die kann auch noch gequirlter Müll sein. Potenziell.


Es bleibt eine Meinung. Und nicht die Frankreichs. Oder "die des
Erbfeindes."

Jetzt klarer?

Jede Meinung ist repräsentativ. In welchem Ausmaß, bleibt zunächst offen. Das solltest Du eigentlich wissen, große Starkdenkerin.

Im übrigen warten wir auf Deine substantiierte Stellungnahme zu den Ausführungen des Herrn Professors.

Du bist mit dem Vorwurf des gequirlten Blödsinnns angekommen. Es wäre das Mindeste, diesen auch zu belegen, wenigstens versuchsweise.

Monterone

Mehr als Blubbern ist nicht, oder?

Gaby @, Mittwoch, 11.11.2015, 22:23 vor 3734 Tagen @ Monterone 5177 Views

"Jede Meinung ist repräsentativ. In welchem Ausmaß, bleibt zunächst offen."

Äh, nein

"Das solltest Du eigentlich wissen, große Starkdenkerin." Oh, Danke. Oder wolltest Du gar sticheln. Nicht doch ...

"Im übrigen warten wir auf Deine substantiierte Stellungnahme zu den Ausführungen des Herrn Professors."

Der Pluralis Majestatis ist schon so manchem in die Hose gegangen. Vorsicht damit.

"Du bist mit dem Vorwurf des gequirlten Blödsinnns angekommen. Es wäre das Mindeste, diesen auch zu belegen, wenigstens versuchsweise."

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe dem Herren nicht per se unterstellt, gequirlten Blödsinn zu verzapfen. Ich habe lediglich gesagt, dass eine Professur allein noch kein Qualitätsmerkmal ist und ich so einige kenne, die eben Blödsinn erzählen. Mal sehr abgesehen wie gesagt davon, dass sein Elaborat eine Einzelmeinung ist. Einzelmeinung allein ist noch nicht Frankreich. Und wenn sie auch noch Blödsinn wäre - dann wäre diese (Deine) Aussage noch umso peinlicher.

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Wegen der Proportionen

Monterone @, Mittwoch, 11.11.2015, 22:30 vor 3734 Tagen @ Gaby 5182 Views

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe dem Herren nicht per se
unterstellt, gequirlten Blödsinn zu verzapfen. Ich habe lediglich gesagt,
dass eine Professur allein noch kein Qualitätsmerkmal ist und ich so
einige kenne, die eben Blödsinn erzählen. Mal sehr abgesehen wie gesagt
davon, dass sein Elaborat eine Einzelmeinung ist. Einzelmeinung allein ist
noch nicht Frankreich. Und wenn sie auch noch Blödsinn wäre - dann wäre
diese (Deine) Aussage noch umso peinlicher.

Mit Sicherheit ist die Meinung des Herrn Professors gehaltvoller als Deine Beiträge.

Das nur mal zur Wahrung der Proportionen

Monterone

Das deutsche Bildungsdesaster. Eine Katastrophe ohne Ende

Monterone @, Mittwoch, 11.11.2015, 22:27 vor 3734 Tagen @ Monterone 5278 Views

Es wäre nicht schlecht, wären außer Goethes Götz-Zitat noch andere Stellen aus den Werken der Klassiker allgemein präsent.

Als ich für den Beitrag über Helmut Schmidt eine Betreffzeile gesucht habe, fiel mir das hier ein:

*Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze*, (Schiller, Wallenstein).

Diese Zeile habe ich mir erlaubt, ein wenig abzuwandeln.

Daß es Leute gibt, die das nicht sofort erkennen und sich darüber echauffieren, läßt tief blicken.

Man fühlt sich in die Antike zurückversetzt und die Rettung des Kapitols von Rom.

Monterone

Ach je. Bildungskeule kräftig geschwungen, weil argumentativ einfach schwach

Gaby @, Donnerstag, 12.11.2015, 06:12 vor 3734 Tagen @ Monterone 5119 Views

Boaaaaa

da kennt doch einer echt die deutsche Literatur. Bin voll beeindruckt. Habe Germanistik studiert (hat aber nix genutzt offenbar, [[zwinker]] ).

Und schwingt kräftig Götzens Keule, damit nicht auffällt, wie argumentativ schwach das Ausgangsposting war. Es ändert nichts daran: Eine Meinung ist nicht Frankreich.

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Man sollte schon verstehen, worüber man schreibt

Monterone @, Donnerstag, 12.11.2015, 10:13 vor 3733 Tagen @ Gaby 5020 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 12.11.2015, 10:34

Und schwingt kräftig Götzens Keule, damit nicht auffällt, wie argumentativ schwach das Ausgangsposting war.

Zu den Inhalten des Beitrags hast Du doch überhaupt nichts gesagt, Dich nur über die schöne Betreffzeile aufgeregt.

Ich erinnere mich sogar daran, daß Helmut Schmidt einmal zugegeben hat, Politik sei nicht selten Schauspielerei.

"Schmidt hat nie verschwiegen, dass er zwischen Schauspielerei und Politik eine enge Verbindung sieht." http://www.n-tv.de/politik/Helmut-Schmidt-Ein-historischer-Kanzler-article16313811.html

Damit hätten wir drei Elemente, die zum Zitat aus Wallenstein passen: Mime, Kränze, Nachwelt.

Es ändert nichts daran: Eine Meinung ist nicht Frankreich.

Das kannst Du doch am allerwenigsten beurteilen, weil Du gar nicht verstehst, was dort gedacht, gesagt und geschrieben wird.

Was genau mit Frankreich gemeint ist, habe ich in den drei, vier Absätzen des Beitrags sehr sauber erklärt: ein nicht ganz unbekannter Professor.

Bevor man ein Posting kritisiert, sollte man etwas mehr gelesen haben, als nur die Überschrift.

So etwas machen normalerweise nur BILD-Leser!

Auch eine Art von BILDung. Ob man darauf stolz sein sollte, weiß ich nicht so recht?

Um die Diskussion auf's Sachliche zurückzuführen: Möchtest Du nicht endlich sagen, in welchen Punkten genau der französische Professor über Helmut Schmidt Unsinn geschrieben hat, und wo genau in dem Artikel der Fehler ist?

Italien fragt, wie der Professor heisst und wo der Text steht (oT)

Fabio ⌂ @, München, Donnerstag, 12.11.2015, 10:15 vor 3733 Tagen @ Monterone 4970 Views

- kein Text -

--
“We are on strike against the dogma that the pursuit of one’s happiness is evil. We are on strike against the doctrine that life is guilt." John Galt

---------------------
DASH - Digital CASH

Du verstehst nicht, weil Du nicht verstehen kannst. Außer Heissluft nix gewesen

Gaby @, Donnerstag, 12.11.2015, 16:14 vor 3733 Tagen @ Monterone 4916 Views

Du hast nicht mal gelesen, was ich so intensiv, selbst für Schwer-Versteher geschrieben habe. Ich hatte von Anfang an überhaupt nicht vor, mich auf die Argumentation des frz. Profs einzulassen. Mein Kritikpunkt ist (und ich weiss nicht, wie oft ich das nun noch für die Noch-schwerer-Versteher schreiben muss), dass eine einzige Meinung nicht Frankreichs Meinung ist, wie Du behauptet hast.

Der Rest, den Du bislang abgelassen hast, ist aufgeblasenes, lautpolterndes, tw. ad hominem Gelaber.

Du wirfst mir Unverständnis vor. Und kannst nicht mal sinnerfassend lesen. Dafür hast Du aber brav Klassiker auswendig gelernt.

Kein Diskussionspartner mehr.

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Schau'n mer mal, wer was versteht

Monterone @, Donnerstag, 12.11.2015, 16:36 vor 3733 Tagen @ Gaby 4982 Views

Du hast nicht mal gelesen, was ich so intensiv, selbst für
Schwer-Versteher geschrieben habe. Ich hatte von Anfang an überhaupt nicht
vor, mich auf die Argumentation des frz. Profs einzulassen.

Das wundert mich nicht. In Wahrheit war es ein Zeitungsartikel, den der fragliche Professor wiedergegeben hat, von dem Du bestimmt kein Wort verstanden hast, stimmt's?

Kritikpunkt ist (und ich weiss nicht, wie oft ich das nun noch für die
Noch-schwerer-Versteher schreiben muss), dass eine einzige Meinung nicht
Frankreichs Meinung ist, wie Du behauptet hast.

So etwas kann nur sagen, wer wie eingfleischte BILD-Leser nur die Überschrift liest.

Der Rest, den Du bislang abgelassen hast, ist aufgeblasenes,
lautpolterndes, tw. ad hominem Gelaber.

Dafür bist Du umso sachbezogener. Dein erster Beitrag in diesem Strang, daß er etwas mit dem Thema zu tun gehabt hätte, kann man ja nicht sagen:

*Es quakt ein Frosch. Und Du machst daraus "Frankreich flicht ..." Irgendein Professor sagt irgendwas. Ich kenne mindestens 50 Professoren (emeritiert oder nicht) die Blödsinn erzählen und zwar gequirlten. Und Du machst daraus "Frankreich."* http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=382060

Toll, wir sind geblendet vom Licht Deines Geistes. Dank Dir wissen wir auch, daß vor allem französische Frösche zu quaken pflegen, sonst aber niemand, und schon gar nicht hochgebüldete teutsche Frauen.

Du wirfst mir Unverständnis vor. Und kannst nicht mal sinnerfassend
lesen. Dafür hast Du aber brav Klassiker auswendig gelernt.

Du merkst ja noch nicht mal, wenn in Wahrheit von einem Zeitungsartikel die Rede ist, spielst Dich aber als hochkompetente Richterin auf.

Kein Diskussionspartner mehr.

Danke, gleichfalls.

Fortsetzung Bildungskatastrophe

Monterone @, Donnerstag, 12.11.2015, 13:12 vor 3733 Tagen @ Monterone 5081 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 12.11.2015, 13:39

Dans sa livraison du 11 novembre 2015, le journal *La Montagne* évoque son
souvenir aux pages 4 et 29. A la page 4, figure une anecdote qui en dit
long sur la manière dont il est possible de transformer du tout au tout une
page particulièrement atroce de l'histoire de la Seconde guerre mondiale.
Venu à Clermont-Ferrand, en janvier 1998 à l'invitation de Valéry Giscard,
dit d'Estaing (?), H. Schmidt avait donné une conférence à la fin de
laquelle "une lycéenne clermontoise, citant Goethe, lui avait demandé s'il avait
su demeurer attaché à ses rêves de jeunesse".

Selon le journal, H. Schmidt avait répondu : "Mademoiselle, je vais vous décevoir ...
Quand j'avais votre âge, je n'avais pas de rêve, mais des cauchemars, tellement
j'étais convaincu que les nazis allaient réduire l'Allemagne en cendres".

-----------------------------------------------------------------------------------------------------

In dem für Helmut Schmidt mehr als peinlichen Text des Professors wird geschildert, wie eine französische Gymnasiastin Goethe zitiert und den ehemaligen Kanzler fragt, ob er sich seine Jugendträume bewahrt habe. Ich vermute, das Zitat war aus Prometheus, die *Knabenmorgenblütenträume*.

Ich habe mir erlaubt, Schiller zu verwenden, so daß auf eine meinem Empfinden nach sehr unverschwitzte, unverkrampfte, wenig pompöse und überhaupt nicht aufgeblasen statusversessene Art und Weise auf die wichtigsten Autoren der deutschen Klassik Bezug genommen wurde.

Solche Selbstverständlichkeiten verstehen heutzutage nicht einmal mehr studierte GermanistInnen.

Ich bin gespannt, wann wir, wie an der Börse, den absoluten Tiefpunkt sehen, von dem ab es nur noch aufwärts gehen kann?

Monterone

PS.

Wer's ganz genau haben möchte und zu den Quellenfetischisten gehört. In dem oben und von mir jetzt zwei mal einkopierten Text wird sogar die Quelle genannt, *le journal La Montagne*, eine Tageszeitung.

Kurz googeln, auf den Link klicken und oben rechts *Helmut Schmidt* eingeben. Schon kommt der fragliche Artikel:

http://www.lamontagne.fr/auvergne/actualite/2015/11/10/deces-d-helmut-schmidt-souvenirs...

Im dritten Absatz von unten die Stelle mit Goethe.

Weiter oben werden Giscard und Schmidt (Rothschild und Warburg) als Väter des Euros dargestellt.

Jeder Politiker, erst recht ein Deutscher, der sich für dieses Projekt eingesetzt hat und weiter einsetzt, macht sich des übelsten Hochverrats und verabscheuungswürdigster Kollaboration schuldig. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Diese Erkenntnis beginnt sich allmählich auch in Frankreich rumzusprechen, wo Marine Le Pen einen völlig unzweideutigen Anti-EU und Anti-Euro-Kurs fährt.

Ob sie sich auch daran hält, sollte sie in Amt und Würden kommen, steht wieder auf einem anderen Blatt.

Helmut Schmidt am 20. Januar 1998 in Clermont-Ferrand: *Giscard und ich haben ein ganzes Jahrzehnt lang für den Euro gekämpft. Mittel- und langfristig wird er uns phantastische Möglichkeiten geben.*

Da Schmidt ganz sicher kein kohl'scher Hohlkopf war, stellt sich die Frage, was er damit gemeint haben mag, wo schon 1990 in Le Figaro die Rede vom Euro als Versailles ohne Krieg die Rede war?

Vielleicht gerade das, ein neues Versailles, erweitert um die Komponenten eines Morgenthauplan 2.0.?

Demokraten traue ich inzwischen alles zu. Auch solchen, die ich früher gewählt und sehr geschätzt habe, blöd und naiv wie ich gewesen bin.

Mythos Schmidt

Monterone @, Donnerstag, 12.11.2015, 18:01 vor 3733 Tagen @ Monterone 4997 Views

Sehr interessant, was Dr. Hartmut Grebe schreibt.

https://www.compact-online.de/helmut-schmidt-und-das-deutsche-selbstbewusstsein/

Es treibt mich, Freunde und Bekannte wissen zu lassen, dass Helmut Schmidt der einzige Politiker in meinem Leben war, dessen Tod mich getroffen hat.
(...)
Adenauer und Schmidt waren die beiden deutschen Staatsmänner nach dem Zweiten Weltkrieg, die nicht wegen „deutscher Schuld“ gekuscht, sondern selbstbewußt Deutschland vertreten und unserem Land wieder Ansehen verschafft haben. Adenauer hat dabei kurz nach dem Krieg, in der damaligen katastrophalen Situation, alles herausgeholt, was zu dem Zeitpunkt möglich war. Schmidt hat Deutschland dann eine Ausstrahlung verschafft, die international geleuchtet hat.
--------------------------------------

Abgesehen von der Aussstrahlung dürfte das andere ein Mythos sein, um es höflich auszudrücken.
-------------------------------------------

Schmidts Nachfolger sind mehr oder weniger in deutsches Schuldbewußtsein zurückgefallen und haben Schmidts Erbe verspielt.

------------------------------------------------

Auch das ist nur ein Gerücht. Dr. Grebe scheint den gleichen Fehler zu machen wie so viele, ich auch, er fällt auf den glänzenden Rhetor, Mimen und Staatsschauspieler Schmidt herein.

-----------------------------------------------------
(...)
Wenn in internationalen Zusammenhängen Druck auf Deutschland durch Anspielungen auf die deutsche Vergangenheit ausgeübt werden sollte, hat sich Schmidt derartiges mit Nachdruck verbeten.

-------------------------------------------------------

Das stimmt doch alles nicht. Stand am 10.11. sogar in der Zeitung La Montagne.

-----------------------------------------------------------
(...)

In Debatten hilft es mir, dass ich grundsätzlich keine deutschen Quellen zur jüngeren deutschen Geschichte lese. Ich stütze mich stattdessen auf britische und amerikanische Quellen ab, die frei von den politisch-korrekten Verzerrungen der deutschen Geschichtsschreibung sind. Solche Quellen gibt es natürlich auch in anderen Sprachen, die ich weniger beherrsche. Man sollte sich ab und zu den Ausspruch von Sefton Delmer, dem britischen Chef der psychologischen Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg, ins Gedächtnis rufen: „Die Deutschen werden erst besiegt sein, wenn unsere Lügen in ihren Geschichtsbüchern als Wahrheiten auftauchen.“

------------------------------------------------------------------

Angloamerikanische Quellen sind von wenigen Ausnahmen abgesehen genauso verlogen wie deutsche.

Wenn man aus dem Lügensumpf herausfinden will, geht es nun mal nicht ohne Französisch.

In dem Fall weiß ich wirklich, wovon ich rede. Früher, als transatlantisch versauter Depp und Volldemokrat, hätte ich Dr. Grebe in jedem Wort zugestimmt.

Am Beispiel dieses sehr wohlwollenden und in dem Punkt auch honorigen Nachrufs erkennt man wieder einmal die infernalische alliierte Gehirnwäsche.

Monterone

ein paar Worte dazu

nereus @, Donnerstag, 12.11.2015, 09:22 vor 3733 Tagen @ Moderator 5492 Views

Hallo Manuel!

Danke für die konstruktive Kritik an dem, meiner Ansicht nach, doch großen Deutschen.
Ja, wir haben es hier mit einem ambivalenten Gestrüpp zu tun.

Darf ich mal einen Versuch der Erklärung wagen?
Bei meinem Suchen nach der Wahrheit – das wird ewig dauern und ich werde es auch zu Lebzeiten nie schaffen [[zwinker]] – sind mir immer wieder diese Widersprüche untergekommen.
Dieser oder jener war Freimaurer? Wie kann das sein?

Ich unterstelle zwei grundsätzliche Strömungen in der Freimaurerei, die sich überlappen, vermengen und so weiter.
Die Einen, sind von der friedlichen Weltgemeinschaft als Endziel ehrlichen Herzens überzeugt, was aber nicht mit kindlicher Naivität verwechselt werden sollte.
Sie wissen, wo gehobelt werden soll, müssen Späne fallen, dennoch dürften sie weitestgehend humane Absichten hegen.
Sie stellen meiner Ansicht nach den überwiegenden Teil der Pyramide dar und sollten sich als Fundament mit Erdgeschoß und 1. bis 6. Etage gedacht werden und ich würde sie in diesem Sinn als weitestgehend positiv beschreiben.
Darüber befinden sich in Etage 7 bis 8 die Leute, die das Netzwerk der unteren Etagen organisieren und zusammenhalten müssen.
Ihre Motive sind nicht mehr human bzw. christlich und sie dienen als Wächter für Etage 9, den Schlußstein, das Pyramidion.
Sie wissen, daß die Freimaurerei (inkl. aller anderen Sekten wie Rotary, Lions usw.) als konspiratives Element der Macht vorzüglich dirigierbar ist, da man nur als Wolf im Schafspelz auftreten braucht. Sie gehören zu kleineren, aber viel bedeutenderen negativen Strömung.
Hier wird der Glaube an das Gute, der den meisten Menschen innewohnt, schamlos mißbraucht. Da aber die unteren Etagen oftmals an ihre eigener Unfehlbarkeit hängen und diese zumeist auch gut situiert sind, lassen sie ernsthafte Zweifel nicht zu, denn das könnte die liebgewonnene Beschaulichkeit – nicht nur gut zu leben, sondern auch noch ernsthaft zu den Guten zu gehören – in Frage stellen.
Man grummelt ggf. ein wenig, aber man bewegt sich nicht wirklich – man lebt ja nur einmal - vermutlich. [[zwinker]]
Die Ebene 9 ist satanisch und absolut boshaft. Sie ordnet alles dem Endziel unter, koste es was es wolle.
Diese Darstellung darf nicht verabsolutiert werden, sie soll nur grob das Konstrukt beschreiben mit dem wir es zu tun haben.

Unter diesem Aspekt ordne ich Helmut Schmidt in Etage 6 ein, der sich mit Ebene 7 und 8 arrangieren mußte und dies wohl auch gerne tat.
Übrigens, nicht alles was öffentlich gesagt wird ist auch eine ehrliche Meinung. [[zwinker]]

Wenn man andere Menschen betrachtet, sollte man ehrlich zu sich selbst sein.
Ich habe vor 20 Jahren auch anders gedacht, als ich es heute tue und ich weiß nicht, was ich den nächsten 10 oder 20 Jahren denken werde.
Unter diesem Aspekt sei auch anderen bekannten wie weniger bekannten Personen bei einem zu erstellenden Gesamtbild ein wenig Milde zugestanden.

In diesem Sinn möchte ich noch etwas zu einem Bild vom Denver-Airport sagen.
Gemeint ist das hier:
[image]

Das Bild wird in Deinem Link (siehe Vorposting) wie folgt beschrieben.

Hier sehen wir gutgelaunte junge Menschen, hauptsächlich Kinder, Frauen und Jugendliche aller Rassen und Nationen, die wie auf Kommando auf eine bestimmte Person zulaufen. Ich erkenne die syrische Flagge, aber auch die des einst weltumspannenden Imperiums Groß-Brittanien. Unter den Flaggen versteckt, tragen diese gutgelaunten jungen Leute Stapel von Macheten.
..
Auch hier strömen Menschenmassen aller Herren Länder und Rassen auf die zentrale Figur in der Bildmitte zu. .. Auch hier verbergen die Menschen Waffen unter den Landesfahnen.
Die zentrale Figur dieser Bildkomposition der hohen Freimaurerlogen und Ziel der Völkerscharen ist ein blonder Junge in Lederhosen und Janker-Tracht, unschwer als Deutscher zu erkennen.
Wir erkennen: Dieses Bild erzählt seit 1995 von einer Situation, in der die verschiedenen Völker der gesamten Welt voller Erwartung und gut gelaunt auf einen Deutschen zuströmen, dabei tragen aber im Verborgenen viele Menschen Massen an Waffen, wie wir sie aus Genozids (Völkermorden) kennen.

Wenn ich meine vorherige Erklärung als Maßstab nehme, dann kann die Bild-Erklärung unmöglich die wahre – zumindest öffentlich vermittelte - Botschaft dieses Bildes sein.
Der Verfasser unterstellt einen Genozid an den Christen, vornehmlich den Europäern.

Wer genau hinschaut, sieht, daß der blonde Deutsche ein Schwert bearbeitet, um daraus eine Pflugschar zu machen. Und die anderen Menschen strömen aus allen Richtungen herbei, um ihre Waffen ebenfalls umschmieden zu lassen.
Das Bild ist eine glasklare Friedensbotschaft, was ja auch durch die Schriftzüge in verschiedenen Sprachen verstärkt wird.
Inwiefern das Bild versteckte Hinweise liefert kann ich nicht sagen, aber ein paar Fragen stellen sich sehr wohl dabei.
Warum hat man einen Trachtenmann als Schmied genommen, der für Deutschland und Österreich stehen dürfte.
Den Deutschen als Volk kommt offenbar eine zentrale Rolle bei der Umgestaltung der Welt zu. Wir werden als Vasallen des „Weltgestalters“ benutzt.
In diesem Sinn agiert die deutsche Kaiserin VORZÜGLICH und es wäre nur konsequent, wenn sie als UNO-Generalsekretärin berufen würde.

Wer sich das mal kurz zu Gemüte führt, könnte zu sehr interessanten Gedanken kommen, vor allem was die dunkle Zeit des letzten Jahrhunderts angeht.
Freimaurer planen nämlich sehr langfristig und wenn den Deutschen, aufgrund ihrer Charakteristik, eine bestimmte Rolle zugedacht worden ist, dann MUSSTEN die Ereignisse auch so Gestalt annehmen, daß die Deutschen in diesen Anzug passen - egal ob ihnen das gefällt oder nicht.
Und, bei diesen Überlegungen bitte das Pyramidion nicht vergessen.

Da das Bild mit dem toten Mädchen nur ein Ausschnitt darstellt, möchte ich hierzu keine Deutung abgeben. Kann bitte mal jemand das Gesamtbild einstellen?

mfG
nereus

Helmut Schmidt, Freimaurerei, Neue Weltordnung

Kuno Vercus @, Donnerstag, 12.11.2015, 16:02 vor 3733 Tagen @ nereus 5838 Views

Hallo nereus,
es ist richtig, dass jemand seine Meinung ändern darf - weil sich sein Wissen verändert.
Für Helmut Schmidt wäre zu fragen, was er wann wusste und ob er sogar konspirativ agierte. Das zu fragen ist das Recht aller, die solchen Geheimstrukturen nicht angehören - denn es kann sie existenziell treffen, ob als Soldat oder Zivilist.
Die Frage ist deshalb immer, was in solchen Führungsetagen der Pyramide gedacht wird. Und ja, das ist schwierig zu eruieren, zumal es, wie Du zu Recht sagst, Unterschiede zwischen den Graden bzw. Etagen gibt.
Die Interpretation der Wandgemälde vom Denver Airport, auf die Manuel hinweist, geht von einer Doppelbödigkeit aus, die doch vielen Phänomenen unserer Gegenwart eigen ist. In einem Orwellschen Neusprech ist eben alles ins Gegenteil verkehrt. So lässt sich vor den aktuellen Ereignissen das Bild gegen den Strich lesen.
Das tote Mädchen ist auf einem anderen der Wandgemälde zu sehen:
http://vigilantcitizen.com/wp-content/uploads/2008/11/1stmural.jpg
Es fragt sich schon, was es bedeuten soll. Es ist ein blondes Mädchen mit Edelweiß in einem Sarg. Wenn es hier für etwas Größeres stehen soll, so für eine Volksgemeinschaft, die mit diesen Eigenschaften identifiziert wird, und deren Tod.
Dass der blonde Junge, der ein Schwert 'umschmiedet', den Sieg eines pazifistischen Deutsch-Österreichs repräsentieren könnte, bleibt dadurch diskussionswürdig.
Es geht bei aktuellen Entwicklungen für mich durchaus auch darum, wer hier 'auf der Strecke bleibt' und vielleicht bleiben soll.
Das Gesamtbild der Wandmalereien scheint mir schon von daher suspekt, dass es neben den bedrohlichen Aspekten ein Wunschbild vor Augen stellt, dessen Erreichung alles andere als gewiss ist.
Auch ein Multikulturalismus, der - vielleicht unter öffentlich kaum bekannten Drohungen gegenüber Politikern - den Deutschen aufoktroyiert wird, birgt jede Menge Sprengstoff, Konflikte, Verlust von einmal erarbeitetem Wohlstand zugunsten von Personen, die hierzu deutlich weniger beitragen (können oder auch wollen).
Dies als ein paar Argumente, die auch zur Beurteilung einer 'idealistischen' Freimaurerei gehören. Sie geht offensichtlich teilweise - und zumindest in den unteren Graden - von einer Überwindbarkeit von Differenzen aus, der Schaffung eines Einheitsmenschen. Es ist nach wie vor die Frage, was damit zu gewinnen ist und was dabei unrettbar verlorengeht.
Daran schließen sich Fragen an, wer davon profitiert, wenn es zu einer Absenkung von Lebensstandards in Westeuropa und zu einer zumindest teilweisen Chaotisierung und Verelendung durch übermäßige Zuwanderung kommt. Das könnte eine versteckte Absicht einer lang gehegten Verschwörung sein, von der sich ggf. auch ein Helmut Schmidt eher hat täuschen lassen, als dass er ihre wahren Implikationen durchschaut hätte.
Beste Grüße,
Kuno

zum Mädchen im Sarg

nereus @, Donnerstag, 12.11.2015, 17:28 vor 3733 Tagen @ Kuno Vercus 5097 Views

Hallo Kuno!

Danke für Deine Replik und das komplette Bild mit dem Mädchen.

Also, wir sehen dort 3 Särge.
Die 3 Personen stehen meiner Ansicht nach nicht für die großen Religionen, sondern eher für die „farbigen“ Rassen. Die hat man offenbar beerdigt.
Daraus könnte man schließen, daß es keine Menschenrassen mehr geben soll und das deutet globales Multikulti an.
Darüber sieht man tote Tiere, manche im Glaskasten, andere nicht.
Einige, wie z.B. der Delphin und der kleine Vogel darunter wirken lebendig im Gegensatz zu den anderen, wie dem Gepard.
Bei den agierenden Menschen sind Kinder in der Überzahl.
Im Hintergrund sieht man einen brennenden Wald, bei dem das Feuer langsam näher rückt.

Also, was der Künstler damit sagen will, erschließt sich mir nicht.
Sollen brennende Wälder, tote Tiere und tote Menschen die kommende Apokalypse andeuten?
Dann hätte man die Objekte aber wirkungsvoller präsentieren können.
Ehrlich gesagt, ich habe da keinen Plan, lasse mich aber zum Thema gerne belehren.

Du schreibst: Für Helmut Schmidt wäre zu fragen, was er wann wusste und ob er sogar konspirativ agierte. Das zu fragen ist das Recht aller, die solchen Geheimstrukturen nicht angehören - denn es kann sie existenziell treffen, ob als Soldat oder Zivilist.

Das ist richtig und ich kann es auch nicht sagen.
Schmidt erschien mir aber immer recht pragmatisch zu handeln, wobei ich nicht weiß, ob dazu meine Rückschau zu verklärt ist.
Allerdings halte ich es für wichtig, Personen und deren Handlungen aus ihrer Zeit heraus zu bewerten und nicht im Nachhinein.
Ich bleibe daher unschlüssig und unter diesem Aspekt entscheide ich mich FÜR den „Angeklagten“. [[zwinker]]

Auch ein Multikulturalismus, der - vielleicht unter öffentlich kaum bekannten Drohungen gegenüber Politikern - den Deutschen aufoktroyiert wird, birgt jede Menge Sprengstoff, Konflikte, Verlust von einmal erarbeitetem Wohlstand zugunsten von Personen, die hierzu deutlich weniger beitragen (können oder auch wollen).
Dies als ein paar Argumente, die auch zur Beurteilung einer 'idealistischen' Freimaurerei gehören. Sie geht offensichtlich teilweise - und zumindest in den unteren Graden - von einer Überwindbarkeit von Differenzen aus, der Schaffung eines Einheitsmenschen. Es ist nach wie vor die Frage, was damit zu gewinnen ist und was dabei unrettbar verlorengeht.

Ja, das ist die alles entscheidende Frage.
Meiner Ansicht wäre die Einheit der Welt auch friedlich zu erreichen, wenn man eine faire Zusammenarbeit anstreben würde, die zwar auch nicht konfliktfrei gestaltbar wäre, aber immer noch besser als die Massentötung durch Kriege.
Außerdem müßte nun auch dem Dümmsten der Dummen ein Licht aufgehen, wenn man die blutige Spur der Brüder über die Jahrhunderte verfolgt.
Insofern sollte ich dann fast meine Bewertung der guten Strömung revidieren.
Dann wären die Gutsituierten naiver als ich dachte, was ich aber noch nicht so recht glauben mag.

Daran schließen sich Fragen an, wer davon profitiert, wenn es zu einer Absenkung von Lebensstandards in Westeuropa und zu einer zumindest teilweisen Chaotisierung und Verelendung durch übermäßige Zuwanderung kommt.

Naja, hier könnte man sagen, wenn ich die Erträge fair verteilen will, dann müssen die Reichen den Armen etwas abgeben.
Das ist mir aber zu simpel, weil auch in den ganzen Gelddiskussionen der technische Fortschritt auf der Strecke bleibt. Die Welt lediglich über das Spannungsverhältnis zwischen Guthaben und Schulden zu erklären ist mir zu banal.
Bei Beibehaltung der bestehenden Geldwirtschaft lassen sich Deine Fragen einfach beantworten. Die Einwanderer sollen die Löhne drücken und das Lebensniveau eindampfen. Wenn das stimmt, dann ist diese Agenda von Leuten ohne Moral ersonnen.

Das könnte eine versteckte Absicht einer lang gehegten Verschwörung sein, von der sich ggf. auch ein Helmut Schmidt eher hat täuschen lassen, als dass er ihre wahren Implikationen durchschaut hätte.

Das kann ich nicht ausschließen, aber das wäre schon der Hammer.
Ich erinnere mich, daß der weitgereiste Peter Scholl-Latour in der Zeit nach 9/11 die Ansage, es wären die Amis selbst gewesen, im TV für absurd gehalten hat. Das kam damals so spontan, daß ich meinte, er glaubte das wirklich.
Später hat er diese Ansicht revidiert und anderes behauptet.
Doch dies wiederum würde dann bedeuten, daß selbst wesentliche Personen der Creme de la Creme nicht gewillt sind, ggf. um die Ecke zu denken.
Sie bräuchten demnach auch erst einen Schlag auf den Hinterkopf damit’s klingelt.

Auweia, dann wäre alles noch viel schlimmer als gedacht.
Ich gehe daher eher von Schutzbehauptungen aus, um in der Öffentlichkeit nicht "hingerichtet" zu werden.
Man weiß zwar was läuft, aber man sagt es nicht oder erst dann wenn man auf die Neunzig zugeht. [[lach]]

mfG
nereus

Noch'n schönes Bild

Monterone @, Donnerstag, 12.11.2015, 16:12 vor 3733 Tagen @ nereus 5039 Views

Hallo nereus,

fast noch schöner als das Bild vom Denver Airport:

[image]

Gilad Atzmon und Jacob Cohen halten am 29.11. in Lille folgenden Vortrag:

*Die Juden, verfolgt von ihren Eliten.*

In den kleinen ovalen Feldern von links nach rechts:

Alain Jakubowicz, Jacques Attali, Alain Minc, Bernard Henri Lévy, Roger Cukierman, Abraham Foxman und ganz rechts außen seine Lordschaft Sir Jacob Rotshild.

Nicht schlecht, oder, vor allem der eigenartige Hintergrund?

Monterone

Antwort

Manuel H. @, Donnerstag, 12.11.2015, 16:26 vor 3733 Tagen @ nereus 5095 Views

ich kann als Manuel ja nur spekulieren, was es mit dem Bildensemble
der Freimaurer auf sich hat.
Der Link gibt eine nachzuvollziehende Interpretation, die
nicht unbedingt meine ist.
Da Du Dir da ziemliches Wissen angeeignet hast, würde ich mir
eine Kontaktaufnahme per pn wünschen, da dieses doch sehr unzugängliche Thema
in der aktuellen Entwicklung Leute braucht, die es durchdringen. :-)

Hallo Manuel!

Danke für die konstruktive Kritik an dem, meiner Ansicht nach, doch
großen Deutschen.
Ja, wir haben es hier mit einem ambivalenten Gestrüpp zu tun.

Darf ich mal einen Versuch der Erklärung wagen?
Bei meinem Suchen nach der Wahrheit – das wird ewig dauern und ich werde
es auch zu Lebzeiten nie schaffen [[zwinker]] – sind mir immer wieder
diese Widersprüche untergekommen.
Dieser oder jener war Freimaurer? Wie kann das sein?

Ich unterstelle zwei grundsätzliche Strömungen in der Freimaurerei, die
sich überlappen, vermengen und so weiter.
Die Einen, sind von der friedlichen Weltgemeinschaft als Endziel ehrlichen
Herzens überzeugt, was aber nicht mit kindlicher Naivität verwechselt
werden sollte.
Sie wissen, wo gehobelt werden soll, müssen Späne fallen, dennoch
dürften sie weitestgehend humane Absichten hegen.
Sie stellen meiner Ansicht nach den überwiegenden Teil der Pyramide dar
und sollten sich als Fundament mit Erdgeschoß und 1. bis 6. Etage gedacht
werden und ich würde sie in diesem Sinn als weitestgehend positiv
beschreiben.
Darüber befinden sich in Etage 7 bis 8 die Leute, die das Netzwerk der
unteren Etagen organisieren und zusammenhalten müssen.
Ihre Motive sind nicht mehr human bzw. christlich und sie dienen als
Wächter für Etage 9, den Schlußstein, das Pyramidion.
Sie wissen, daß die Freimaurerei (inkl. aller anderen Sekten wie Rotary,
Lions usw.) als konspiratives Element der Macht vorzüglich dirigierbar
ist, da man nur als Wolf im Schafspelz auftreten braucht. Sie gehören zu
kleineren, aber viel bedeutenderen negativen Strömung.
Hier wird der Glaube an das Gute, der den meisten Menschen innewohnt,
schamlos mißbraucht. Da aber die unteren Etagen oftmals an ihre eigener
Unfehlbarkeit hängen und diese zumeist auch gut situiert sind, lassen sie
ernsthafte Zweifel nicht zu, denn das könnte die liebgewonnene
Beschaulichkeit – nicht nur gut zu leben, sondern auch noch ernsthaft zu
den Guten zu gehören – in Frage stellen.
Man grummelt ggf. ein wenig, aber man bewegt sich nicht wirklich – man
lebt ja nur einmal - vermutlich. [[zwinker]]
Die Ebene 9 ist satanisch und absolut boshaft. Sie ordnet alles dem
Endziel unter, koste es was es wolle.
Diese Darstellung darf nicht verabsolutiert werden, sie soll nur grob das
Konstrukt beschreiben mit dem wir es zu tun haben.

Unter diesem Aspekt ordne ich Helmut Schmidt in Etage 6 ein, der sich mit
Ebene 7 und 8 arrangieren mußte und dies wohl auch gerne tat.
Übrigens, nicht alles was öffentlich gesagt wird ist auch eine ehrliche
Meinung. [[zwinker]]

Wenn man andere Menschen betrachtet, sollte man ehrlich zu sich selbst
sein.
Ich habe vor 20 Jahren auch anders gedacht, als ich es heute tue und ich
weiß nicht, was ich den nächsten 10 oder 20 Jahren denken werde.
Unter diesem Aspekt sei auch anderen bekannten wie weniger bekannten
Personen bei einem zu erstellenden Gesamtbild ein wenig Milde zugestanden.

In diesem Sinn möchte ich noch etwas zu einem Bild vom Denver-Airport
sagen.
Gemeint ist das hier:
[image]

Das Bild wird in Deinem Link (siehe Vorposting) wie folgt beschrieben.

Hier sehen wir gutgelaunte junge Menschen, hauptsächlich Kinder,
Frauen und Jugendliche aller Rassen und Nationen, die wie auf Kommando auf
eine bestimmte Person zulaufen. Ich erkenne die syrische Flagge, aber auch
die des einst weltumspannenden Imperiums Groß-Brittanien. Unter den
Flaggen versteckt, tragen diese gutgelaunten jungen Leute Stapel von
Macheten.
..
Auch hier strömen Menschenmassen aller Herren Länder und Rassen auf die
zentrale Figur in der Bildmitte zu. .. Auch hier verbergen die Menschen
Waffen unter den Landesfahnen.
Die zentrale Figur dieser Bildkomposition der hohen Freimaurerlogen und
Ziel der Völkerscharen ist ein blonder Junge in Lederhosen und
Janker-Tracht, unschwer als Deutscher zu erkennen.
Wir erkennen: Dieses Bild erzählt seit 1995 von einer Situation, in der
die verschiedenen Völker der gesamten Welt voller Erwartung und gut
gelaunt auf einen Deutschen zuströmen, dabei tragen aber im Verborgenen
viele Menschen Massen an Waffen, wie wir sie aus Genozids (Völkermorden)
kennen.

Wenn ich meine vorherige Erklärung als Maßstab nehme, dann kann die
Bild-Erklärung unmöglich die wahre – zumindest öffentlich vermittelte
- Botschaft dieses Bildes sein.
Der Verfasser unterstellt einen Genozid an den Christen, vornehmlich den
Europäern.

Wer genau hinschaut, sieht, daß der blonde Deutsche ein Schwert
bearbeitet, um daraus eine Pflugschar zu machen. Und die anderen Menschen
strömen aus allen Richtungen herbei, um ihre Waffen ebenfalls umschmieden
zu lassen.
Das Bild ist eine glasklare Friedensbotschaft, was ja auch durch die
Schriftzüge in verschiedenen Sprachen verstärkt wird.
Inwiefern das Bild versteckte Hinweise liefert kann ich nicht sagen, aber
ein paar Fragen stellen sich sehr wohl dabei.
Warum hat man einen Trachtenmann als Schmied genommen, der für
Deutschland und Österreich stehen dürfte.
Den Deutschen als Volk kommt offenbar eine zentrale Rolle bei der
Umgestaltung der Welt zu. Wir werden als Vasallen des „Weltgestalters“
benutzt.
In diesem Sinn agiert die deutsche Kaiserin VORZÜGLICH und es wäre nur
konsequent, wenn sie als UNO-Generalsekretärin berufen würde.

Wer sich das mal kurz zu Gemüte führt, könnte zu sehr interessanten
Gedanken kommen, vor allem was die dunkle Zeit des letzten Jahrhunderts
angeht.
Freimaurer planen nämlich sehr langfristig und wenn den Deutschen,
aufgrund ihrer Charakteristik, eine bestimmte Rolle zugedacht worden ist,
dann MUSSTEN die Ereignisse auch so Gestalt annehmen, daß die Deutschen in
diesen Anzug passen - egal ob ihnen das gefällt oder nicht.
Und, bei diesen Überlegungen bitte das Pyramidion nicht vergessen.

Da das Bild mit dem toten Mädchen nur ein Ausschnitt darstellt, möchte
ich hierzu keine Deutung abgeben. Kann bitte mal jemand das Gesamtbild
einstellen?

mfG
nereus

--
Deutschland das neue Troja?
http://www.trojaeinst.wordpress.com

mir fällt jetzt kein Betreff ein

nereus @, Donnerstag, 12.11.2015, 17:49 vor 3733 Tagen @ Manuel H. 4915 Views

Hallo Manuel!

Das hast Du jetzt aber sehr gefickt eingeschädelt.

Du schreibst: ich kann als Manuel ja nur spekulieren, was es mit dem Bildensemble der Freimaurer auf sich hat.

Nun ja, so unbedarft klang der Text in Deinem Vorposting nicht, als Du dies jetzt als einfache Spekulation abtust.

Da Du Dir da ziemliches Wissen angeeignet hast ..

Jetzt kommt auch noch der klebrige Honiglöffel, den Du zuvor schon mit dem Hinweis auf das Ableben von Schmidt und Schabowski tief eingetaucht hattest. [[zwinker]]

.. würde ich mir eine Kontaktaufnahme per pn wünschen, da dieses doch sehr unzugängliche Thema in der aktuellen Entwicklung Leute braucht, die es durchdringen.

Dieses „konspirative Anschleichen“ mahnt mich zur Vorsicht. [[zigarre]]
Daher schlage ich vor, wir bleiben beim Disput im Forum.
Auf offenem Feld fühle ich mich wohler und Überkreuz-Debatten zwischen Mail und Forum geraten schnell außer Kontrolle.

mfG
nereus

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