Sehr "okayer" Text. Hat mir gut gefallen.

Bernadette_Lauert, Samstag, 31.10.2015, 20:33 (vor 3742 Tagen) @ Kurz_vor_Schluss2394 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Samstag, 31.10.2015, 20:43

hier
entlang.

Durchaus lesenswerter Text. Beschreibt Licht und Schattenaspekte:

Schatten: "Denn dieser Moment muss mathematisch unweigerlich ja kommen. Ob nun bei 2 – 4 – 6 Millionen Asylbewerbern – wer weiß? Ich weiß es nicht. Aber das eine wurde mir klar: Hilfe brauchen diese Menschen und es ist gut und richtig, zu helfen. Es sind Menschen – keine Monster.
Aber: Es müssen Grenzen gesetzt werden. In den Lagern – und vor allem in der Politik. Es müsste viel schneller abgeschoben werden bzw. sollten Klagen gegen das Asylverfahren nicht mehr zugelassen werden. Sonst wird die Zahl immer weiter ansteigen."

Licht: "Er hoffe, er könne hier bleiben und Arbeit finden. Er arbeite als Maler und Lackierer und könne auch Dächer reparieren. Einer seiner Söhne kam während unseres Gesprächs dazu, ein aufgeweckt wirkender Junge, der kurz um uns herumturnte.
Ich schilderte dem Mann, dass es ein Problem sei, dass so viele Menschen nach Deutschland kämen und er stimmte dem zu – irgendwann müssten die Deutschen Stop sagen, das sei ihm auch klar. Er hoffe halt, dass er irgendwie hier bleiben könne. Illegal wolle er wegen seiner Familie nicht werden. Ansonsten müsse er zurück nach Albanien und da sei es halt schlecht."

Warum der Wachmann mehr oder weniger "ausgetickt" ist und dich einfach runter vom Gelände haben wollte, kann ich nur vermuten. Vielleicht sind ihm die zwei minderjährigen, ermordeten Empführungsopfer aus anderen Heimen durch den Kopf gegangen. Oder er hat auch Stress genug ohne fragende Leute, bei denen er nicht sicher ist, wie mit denen umzugehen ist. Das ist ja wirklich alles eine einzige Ausnahmesituation hier in Schland... Merkel hat durch eine Geste Millionen zu "unseren Flüchtlingen" gemacht. Keine Solidarität in der EU. Man hätte schon mal nicht das UN-Geld für Flüchtlingslager vor Ort streichen dürfen. Das hätte irgendwas in der Größenordnung von 120 Mio. im Monat gekostet (Beleg bleibe ich schuldig). Absolutes Politikversagen. Die ganzen gesellschaftlichen und politischen Lebenslügen schlagen nun zurück.
Aber darum geht es in Deinem Text ja gar nicht. Du beschreibst, wie es vor Ort zugeht. Und das wirklich gut. Eine neue Betrachtungsebene...

Das war ein sehr "okayer" Text.
Hat mir gut gefallen.
Danke.

Gruß, Bla


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