Spanische Wahlen am 20.12. 2015, Podemos und illegale Hypozinsen
Moin moin,
aktuell berichtet Heise online von einem neuen Schlag gegen die spanische Zwangsräumungspraxis.
Die Regierungen haben Politik für die Banken gemacht und Gesetze nicht entsprechend den Vorgaben des EuGH geändert.
Zitat: "Mit scharfen Worten rügte der Europäische Gerichtshof (EuGH) 2013, dass in Spanien auch in existenziellen Fragen Verbraucherrechte mit Füßen getreten werden, weil das zum "Verlust des Eigentums" und zur Zwangsräumung führt. "Es reicht", hatten die Richter in Luxemburg mit Blick auf hunderttausende Zwangsräumungen seit Krisenbeginn 2008 erklärt und forderten eine Reform von mehr als 100 Jahre alten Hypothekengesetzen. Denn die hebelten EU‑Verbraucherrechte aus."
Den Banken droht die Rückzahlung von über 35 Mrd. € illegal erhobener Zinsen. Das ist knapp die Summe, die zur spanischen Bankenrettung (42 Mrd.) aufgewendet wurde.
Podemos und der "Plattform der Hypothekengeschädigten" (PAH) ist auf Grund der hohen Zahl Betroffener ein Erfolg bei den Wahlen zuzutrauen.
Falls die politischen Kräfteverhältnisse sich ändern, droht den spanischen Banken Ungemach.
VG Vatapitta
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Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/