Beginn bei uns / Bündelung der Strategie

Orodara @, Freitag, 30.10.2015, 13:45 vor 3746 Tagen 5396 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.10.2015, 14:06

Hallo Leute!

Ich fände es gut, noch einmal die über so viele Beiträge verteilte Strategie zusammenzufassen, um zu zeigen, wie wir unser Land (und ich sage es ganz offen: und damit auch die Welt) retten können. Denn darum geht es, nicht mehr, aber nicht weniger. CM hat die meiner Meinung nach richtige Strategie (Danke, CM!) nach dem Vorbild von Gandhi und ich hoffe, daß hier der richtige Ort ist, sie zu verbreiten:

1. a) immer regelmäßig Montags zur gleichen Zeit (wer will, zusätzlich auch an anderen Tagen),
b) überall an möglichst vielen Orten und
c) konsequent so lange, bis das Ziel erreicht ist

2. sich gemeinsam (angemeldet) auf die Straße stellen und - schweigen. Keine Worte, keine Parolen, keine Spruchbänder, keine Bekundungen, nichts!

3. Keine Mobiliserungen Anderer! Kein Wortwechsel mit dem Feind, egal, welcher Art!

3. Wenn jemand fragt, warum man da stehe, dann antwortet man: "Weil ich mich so fühle. Sie etwa nicht?" Nur das und nicht mehr sagen (sonst können im Nu böse Verwicklungen, Komplikationen und Eskalation entstehen!)!

4. Wenn die Polizei oder irgendwer kommt und einem ausreden will, daß man da nicht stehen dürfe (daß man z.B. nur auf einem von der Köln-Düsseldorfer Rheinfahrtgesellschaft gemieteten Schiff demonstrieren dürfe, haha!), dann irren die sich, denn eine die Versammlungsfreiheit ist grundgesetzlich verbrieft!

5. Diese Strategie auf alles anwenden, z.B. wenn Deutsche aus ihren Häusern geworfen werden: schweigende Menschenmauern bilden! (Wichtig dabei: Wenn die Zeit zufällig zu knapp ist und es drängt, dann müßt ihr die Versammlung auch nicht anmelden!)

6. Unbedingt zu vermeidende Fehler:
* Asylantenheime anzünden (Gewalt)
* Sich Krankmelden
* Sich mit dem Unrecht arrangieren
* Auswandern.
Denn der Feind wartet nur, daß wir in die Falle tappen (bestes und exemplarisches Beispiel hier: klickmich!)!

Wir sind noch zu wenige. Die Strategie ist einfach, praktisch und kostet nichts. Retten wir unser Land!

Werft die Bierflaschen einfach in den Müll![[zwinker]]

viele Grüße
Orodara

Und DU?

Brauer @, Freitag, 30.10.2015, 15:42 vor 3746 Tagen @ Orodara 3608 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.10.2015, 15:54

2. sich gemeinsam (angemeldet) auf die Straße stellen und -
schweigen. Keine Worte, keine Parolen, keine Spruchbänder, keine
Bekundungen, nichts!

Du wirst Schwierigkeiten haben, den Leuten zu erklären, was beabsichtigt ist.
Außerdem ist es ohne Transparente leicht, dir die "Versammlungseigenschaft" abzuerkennen.
Wobei ein einziges (mit dem "Thema") reicht. Hier werde ich wohl bald ein zweites dazunehmen, mit gleicher Aufschrift, um mal auszuloten, ab welcher Anzahl die Berliner Behörden mir endlich mein Recht auf Versammlungsfreiheit garantieren wollen [[zwinker]]

3. Keine Mobiliserungen Anderer! Kein Wortwechsel mit dem Feind,
egal, welcher Art!

Entspanne dich. Es sind alles Freunde.

3. Wenn jemand fragt, warum man da stehe, dann antwortet man: "Weil ich
mich so fühle. Sie etwa nicht?"
Nur das und nicht mehr sagen (sonst
können im Nu böse Verwicklungen, Komplikationen und Eskalation
entstehen!)!

Wenn du das sagst, kommt einfach nur das hessische Fragewort mit zwei Buchstaben: "Hä?"

4. Wenn die Polizei oder irgendwer kommt und einem ausreden will, daß man
da nicht stehen dürfe (daß man z.B. nur
auf einem von
der Köln-Düsseldorfer Rheinfahrtgesellschaft gemieteten Schiff
demonstrieren dürfe
, haha!), dann irren die sich, denn eine
die
Versammlungsfreiheit ist grundgesetzlich verbrieft
!

Wichtig: Man muss erreichen, dass es als Versammlung angemeldet wird.
Falls gar nichts geht, aber man genügend Leute hat, kann man eine "Gegendemo" machen. Allerspätestens die wird anerkannt werden (müssen).

5. Diese Strategie auf alles anwenden, z.B. wenn Deutsche aus ihren
Häusern geworfen werden

Damit (mit dem Ort) triffst du aber sehr wohl eine Aussage.
Wird an der Stelle aber wohl auch nötig.

Werft die Bierflaschen einfach in den Müll![[zwinker]]

Das kann ich nicht gutheißen.
Jedenfalls nicht, bevor sie ausgetrunken sind [[zwinker]]

viele Grüße
Orodara

Montag?

@Brauer: Du warst schneller als ich, aber so hätt ich's auch geschrieben (owT) (oT)

Bergamr @, Freitag, 30.10.2015, 16:03 vor 3746 Tagen @ Brauer 2676 Views

- kein Text -

--
Ehrlich schade für die Heimat! Endgültig verloren seit Sommer 2015 ...

Was ich versuche...

Orodara @, Freitag, 30.10.2015, 18:35 vor 3746 Tagen @ Brauer 3053 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.10.2015, 19:11

Hallo Brauer!

O Mann, so viele Fehler! Und ich dachte, ich hätte CMs Texte richtig gelesen![[hae]] Aber man lernt ja nie aus!

Ich habe Chemie (nur zwei Jahre), mehrere Sprachen und Übersetzen (abgeschlossen) studiert. Hatte in Deutschland rund 250 Bewerbungen geschrieben und keine Arbeit, denn die Maschine ersetzt ja den Menschen. Dann habe ich in der Schweiz Arbeit gefunden, aber immer nur befristete Verträge. Jetzt habe ich keine neue Stelle und muß die Schweiz bis zum 31.12. verlassen (Wegweisung). Weitere rund 250 Bewerbungen haben keinen Erfolg gehabt, obwohl ich doch so häßlich und blöd nicht bin.[[hüpf]] Aber wenn man alleinerziehend ist, dann ist man sowieso ein Versager oder selber schuld, kurz: am A.... .[[trost]]

In Deutschland habe ich keine Bleibe und werde also auf der Straße sitzen oder nomadisieren oder pilgern. Die Kleine wird mittendrin aus der Schule gerupft... Der Winter könnte zwar durch den radioaktiven Treibhauseffekt[[kotz]] sehr mild werden. Aber von da an weiß ich auch nicht weiter.

Um nicht ganz untätig zu sein, habe ich gemalt und mir Gedanken gemacht:
http://orodara.piranho.de/das-verlorene-Paradies.html

Ich verteile Flugis und spreche mit den Leuten. Nur eine Handvoll versteht es, die anderen sind nicht gerade begeistert. Aber die Handvoll wäre ein Anfang, nur weiß ich ehrlich gesagt nicht so recht, wie. Es gibt hier ja keinen Leidensdruck, und die Maschine erfüllt jeden Wunsch.

viele Grüße
Orodara

Fehler müssen gemacht werden.

Brauer @, Freitag, 30.10.2015, 21:07 vor 3745 Tagen @ Orodara 2478 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.10.2015, 21:22

O Mann, so viele Fehler! Und ich dachte, ich hätte CMs Texte richtig
gelesen![[hae]] Aber man lernt ja nie aus!

Der Weisheit letzter Schluss wurde ja noch nicht verfasst. Weder von CM noch von mir.

Jetzt habe ich keine neue Stelle und muß die Schweiz bis zum 31.12. verlassen (Wegweisung).

Oha. Wenn es nicht so bitter wäre, würde ich sagen: Hol dir doch einen syrischen Pass. Dann wird die Zwangsarbeitspflicht zum Arbeitsverbot [[sauer]]

In Deutschland habe ich keine Bleibe und werde also auf der Straße sitzen
oder nomadisieren oder pilgern. Die Kleine wird mittendrin aus der Schule
gerupft...

Da ich selbst mal Erfahrungen mit Hartz IV machen durfte, kann ich nur raten rechtzeitig Hilfe zu suchen. Besonders finster fand ich z.B. dass eine Schwangere einen höheren Mehrbedarf (ca. 60€) bekommt, als später für das Kind (40€). 40€ monatlich für ein Kind. Alles andere wird ja verrechnet (Kindergeld, Elterngeld usw.), falls das noch nicht alle wissen.
Allerdings: Es ist zwar nicht schön, aber man kommt damit durch.
Kannst du nicht Chemie noch fertig machen? Da geht sicherlich eher was, selbst wenn die Note nicht die beste sein sollte.

Es gibt hier ja keinen Leidensdruck

Ach nein? Du hast keinen Leidensdruck? Und sonst auch niemand?

Mein Idee dazu: Nimm ein Plakat auf dem steht "Asylmittel auch für Deutsche", geh an den entsprechenden Ort, und demonstriere konkret! Dazu Flugblätter, auf denen dargestellt ist, wie Deutsche über Hartz IV und Mittelkürzungen zur Zwangsarbeit verpflichtet werden, während Flüchtlinge in weiten Teilen gar nicht arbeiten dürfen. Also wenn schon Sozialismus, dann auch für alle.
"Wenn schon Scheiße, dann Scheiße mit Schwung", sagt man bei der BW.
Mach es meinetwegen dienstags, zusätzlich zum Montag. Möglichweise, aber nur gaanz unwahrscheinlicherweise, werden diese Menschen dann auch am Montag erscheinen.
Dort gilt es dann allerdings Diziplin zu üben.
Am wichtigsten: Vergiss das Privatleben und dein Kind dabei nicht!

Was man so alles ändern könnte und was unsere Vorfahren richtig machten:

Orodara @, Samstag, 31.10.2015, 00:37 vor 3745 Tagen @ Brauer 2393 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 31.10.2015, 00:43

> Oha. Wenn es nicht so bitter wäre, würde ich sagen: Hol dir doch einen syrischen Pass. Dann wird die Zwangsarbeitspflicht zum Arbeitsverbot [[sauer]]

Das mit dem syrischen Paß ist vielleicht gar keine so schlechte Idee... Nur würde das Kind nicht dazupassen (kein Arabisch...).

> Da ich selbst mal Erfahrungen mit Hartz IV machen durfte, kann ich nur raten rechtzeitig Hilfe zu suchen.

Ohne Wohnung wird selbst das zum Ding der Unmöglichkeit. Und als Binnenflüchtling kann man nichtmal zu den sans-papiers überlaufen, denn man hat ja ein Papier (wenn auch das falsche).

> Besonders finster fand ich z.B. dass eine Schwangere einen höheren Mehrbedarf (ca. 60€) bekommt, als das Kind (40€). 40€ Monatlich für ein Kind. Alles andere wird ja verrechnet (Kindergeld, Elterngeld usw.), falls das noch nicht alle wissen.

Ich wußte es nicht. Aber es wird ja immer bei den Schwächsten gekürzt. Hauptsache, man hat Geld frei, um Syrien plattzubomben und Rußland ans Bein zu pinkeln.

> Es ist zwar nicht schön, aber man kommt damit durch.

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Finsterstes Vormittelalter eben. Dazu paßt auch, daß eine Frau ohne Mann im heutigen Faschismus eben nichts wert, sondern nur Freiwild ist. Aber ich werde es wohl eh‘ nie verstehen, daß jemand, der im Leben Pech hatte, dafür noch bestraft wird.

Für Hartz iv ist auch Ralph Boes ein klasse Experte. Legendär ist seine „Öffentliche Verbrennung einer Eingliederungsvereinbarung“. Da kommt so richtig Freude auf!

> Kannst du nicht Chemie noch fertig machen? Da geht sicherlich eher was, selbst wenn die Note nicht die beste sein sollte.

Chemie kann ich nicht beenden, weil das Geld fehlt. Man lebt ja nicht freiwillig in einem Teufelskreislauf, man wird da nach allen Regeln der schwarzen Kunst reingezwungen.

> Ach nein? Du hast keinen Leidensdruck? Und sonst auch niemand? Du solltest dich zuerstmal um dich kümmern.

Also, die Leute hier haben so gut wie keinen Leidensdruck. Äußerlich wirkt es fast wie ein Paradies: Es gibt fast keine Alleinerziehenden, Arbeitslosen und Verzweifelten, und wenn dann doch mal welche auftauchen, werden sie angestaunt wie die Marsmännchen und in der Regel sorgfältig und liebevoll gesundgepflegt – oder aber in seltenen „Fällen“ in der Psychiatrie versenkt, je nachdem, aber das ist ein Tabuthema.
Die Frauen haben alle einen Mann (sonst ist man kein Mensch, sondern ein bedauernswertes Würmchen oder „something else“), und eine Bekannte sagte mir, daß die Frauen „wie die Mützen auf ihren Männern sitzen und sie besitzen“. Jedenfalls darf man da über keinen Mangel klagen, sonst wird man verdächtigt, daß man der Anderen den Mann ausspannen könnte (auch wenn das gar nicht geht und der Mann die Treue in Person ist)... Frauen sind einander zu häufig Konkurrenz, egal, wie sie aussehen oder wie alt sie sind, es ist ein Trauerspiel, eine einzige Tragödie!
Ich kenne Frauen, die haben die erotische Ausstrahlung eines Turnschuhs oder Fahrradschlauchs, und haben trotzdem einen liebenden (!) Mann und Kinder (ja, Plural, sogar mehr als zwei!). Ich werde das nie verstehen...

> Mein Idee dazu: Nimm ein Plakat auf dem steht "Asylmittel auch für Deutsche", geh an den entsprechenden Ort, und demonstriere konkret! Dazu Flugblätter, auf denen dargestellt ist, wie Deutsche über Hartz IV und Mittelkürzungen zur Zwangsarbeit verpflichtet werden, während Flüchtlinge in weiten Teilen gar nicht arbeiten dürfen.

Es könnte sein, dass ich dann als Störenfried sofort ausgeschafft werde, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf, und keiner will seine Opfer (wieder)sehen. Aber von nichts kommt nichts...

> Also wenn schon Sozialismus, dann auch für alle. Wenn schon Scheiße, dann Scheiße mit Schwung, sagt man bei der BW.

Das wünscht man sehr, geradezu flächendeckend, es düngt ja auch den Boden! Keine Bomben aus Dynamit, sondern aus Sch..., und dazu am richtigen Ort, eben flächendeckend!
Otto B. Traven wunderte sich auf seiner Reise durch Mittelamerika*, daß die Häuser von so prächtigen Opuntien-Kakteenhainen umgeben waren, und fragte die Einheimischen, wie sie das anstellten. Er erntete betretens Schweigen ... bis er eines Tages entdeckte, daß die Leute in der Nähe des Hauses auf den Boden schi..en... Ach, da fällt mir etwas ganz besonders Hübsches ein, einer meiner Lieblingstexte, weil er so offen und hilfreich ist. Ich habe mir daraufhin sofort ein Hockklo zugelegt, eine Sch-schüssel. [[freude]] Seitdem sind einige Beschwerden weg (nicht nur die weitverbreitete, sondern auch andere), ganz ohne Arzt. [[top]] Man staunt immer wieder, wie sich die Menschen entmündigen lassen. Da haben sie nicht einen Weißdornbusch, sondern einen ganzen -baum im Garten und gehen zur Herz-OP. [[wut]] Und wenn man TBC hat, wird nicht Urin getrunken, sondern die Lunge entfernt. [[kotz]]

> Mach es meinetwegen dienstags, zusätzlich zum Montag. Möglichweise, aber nur gaanz unwahrscheinlicherweise, werden diese Menschen dann auch am Montag erscheinen.
Dort gilt es dann allerdings Diziplin zu üben.

Die Leute haben alle Angst um ihre heile Welt. Der Störenfried wird schnell fortgebracht, und alle gucken eifrig weg, denn das ist verboten und muß bestraft werden!

Am wichtigsten: Vergiss das Privatleben und dein Kind dabei nicht!

Ja, solange man das noch kann! Aber möglicherweise nicht mehr lange, bei den Bedingungen. [[nono]]

Früher waren die Menschen klüger: Da hat der Mann sich um den Lebensunterhalt und die Frau sich um Haus und Kinder gekümmert. Und diese praktische Errungenschaft will man nun aufheben - oder allein für die Reichen und/oder Angepaßten reservieren, während die Anderen mit Zwangsarbeit für Alleinerziehende, Kindwegnahme und ähnlichem Unfug "modern" gefoltert werden! Und warum ist das überhaupt möglich? Weil der Mensch mit Atomindusrie, Automatik, Raubbau etc. ausgerechnet die Nährfreiheit abgeschafft hat!

viele Grüße
Orodara

Weiterkämpfen

Fornax @, Samstag, 31.10.2015, 17:16 vor 3745 Tagen @ Orodara 2109 Views

Hallo!


Deine Geschichte hat mich traurig gemacht. Dennoch oder gerade deswegen möchte ich Dir antworten. Es wird vielleicht unbequem für Dich. Aber ich will Dir ehrlich nichts Böses.

Erst diese Woche saß ich im Bus in der Nähe einer Gruppe junger Studentinnen, die aus dem Nähkästchen geplaudert haben. Im wesentlichen studierten sie Sprachen. Mir war sofort klar, dass sie nie eine angemessene Arbeit finden würden. Warum studieren die das bloß? Haben sie reiche Eltern oder sind verheiratet und der Mann bringt das Geld nach Hause?

keine Arbeit,
denn die Maschine ersetzt ja den Menschen.

Ja, damit verdiene ich mein Geld. Und habe dabei kein schlechtes Gewissen.

Denn wenn eine Maschine meine Arbeit erledigt, dann habe ich frei und kann mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Arbeitslosigkeit ist entgegen der allgemeinen Meinung nämlich positiv. Bei einer so hohen Technologiedichte wie im modernen Deutschland braucht nur noch ein Bruchteil der Deutschen überhaupt zu arbeiten, um dieses Land am Laufen zu halten. Fünf Jahre studieren, fünf Jahre arbeiten, das restliche Leben frei haben. (Stichwort: Bedingungsloses Grundeinkommen)

Warum funktioniert das nicht? Weil die Menschen zu dumm sind, für ihre Interessen zu kämpfen. Deshalb füllen die nützlichen Maschinen lediglich die Taschen derer, die schon viel zu viel haben. Oder die Taschen von Einwanderern. Oder die Taschen ausländischer Investoren.

Ich verteile Flugis und spreche mit den Leuten.

Was Du versuchst mit Flugis oder der Schweigeversammlung wird nicht funktionieren. Wozu kämpfen, wenn man alles Wichtige hat? (Wohnung, Essen, Unterhaltung)

Frau Merkel wird den Leidensdruck der Bevölkerung zwar so weit erhöhen, bis sie das Kämpfen beginnt. Aber das dauert noch eine Weile. Ein passendes Börsensprichwort lautet: Der Markt kann länger irrational bleiben als man selber liquide.

Um nicht ganz untätig zu sein, [...]

Mein Tipp an Dich ist: kämpfe jetzt für einen Job. Du hast keine Zeit, um anderen Menschen etwas von Wohlstandsproblemen zu erzählen. Kümmere Dich um Deine Interessen.


Wenn Du willst, schicke ich Dir die Kontaktdaten einer Karriereberatung (aus Deutschland). Ich hatte mit denen persönlichen Kontakt und kann sie weiterempfehlen. Die Beratung ist nicht kostenlos.

Disclaimer: ich kann mich auch irren. Es wäre nicht das erste Mal.


Lieben Gruß

Kämpfen ja. Aber nicht für einen anderen Irrweg!

Orodara @, Samstag, 31.10.2015, 22:45 vor 3744 Tagen @ Fornax 1937 Views

Denn wenn eine Maschine meine Arbeit erledigt, dann habe ich frei und kann mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Das kann ich auch ohne Maschine - und sogar ohne AKWs!

Arbeitslosigkeit ist entgegen der allgemeinen Meinung nämlich positiv.

Ja, für den Arbeitgeber schon. Beim durch die Maschinenliebe des Arbeitgebers arbeitslos Gemachten wird es dagegen als Faulheit verschrien. Warum wohl?

Bei einer so hohen Technologiedichte wie im modernen Deutschland braucht nur noch ein Bruchteil der Deutschen überhaupt zu arbeiten, um dieses Land am Laufen zu halten. Fünf Jahre studieren, fünf Jahre arbeiten, das restliche Leben frei haben. (Stichwort: Bedingungsloses Grundeinkommen)

Glaubst du das im Ernst?

Warum funktioniert das nicht? Weil die Menschen zu dumm sind, für ihre
Interessen zu kämpfen. Deshalb füllen die nützlichen Maschinen lediglich
die Taschen derer, die schon viel zu viel haben. Oder die Taschen von
Einwanderern. Oder die Taschen ausländischer Investoren.

Und was ist mit dem Lohn? Der gehört den Maschinen und nicht euch. Macht ihr euch da nicht schon wieder des globalen Diebstahls schuldig?

Mein Tipp an Dich ist: kämpfe jetzt für einen Job. Du hast keine Zeit,
um anderen Menschen etwas von Wohlstandsproblemen zu erzählen. Kümmere
Dich um Deine Interessen.

Egoisten haben eben immer nur Zeit für eins: sich selber.

Wenn Du willst, schicke ich Dir die Kontaktdaten einer Karriereberatung
(aus Deutschland). Ich hatte mit denen persönlichen Kontakt und kann sie
weiterempfehlen. Die Beratung ist nicht kostenlos.

Ich kann schon noch etwas mehr als nur Übersetzen! Und ich bin es leid, mein Geld den Falschen zu geben![[top]]

Und tschüß!

Warum Faulenzen nicht funktioniert.

Brauer @, Sonntag, 01.11.2015, 11:36 vor 3744 Tagen @ Fornax 1902 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 01.11.2015, 11:44

Denn wenn eine Maschine meine Arbeit erledigt, dann habe ich frei und kann
mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

...während andere den ganzen Tag die Maschinen verbessern und neue Anwendungsfelder erschließen.
Und genau das führt dazu, dass der "Faulenzer" früher oder später nicht mehr konkurrenzfähig ist. Dann wird er von denen abhängig, die trotz Maschinen Vollzeit arbeiten (lassen).
Die Globalisierung verdammt jeden Versuch daran etwas zu ändern, mit wirtschaftlichem Niedergang.
Entweder für das Unternehmen, oder für den Staat der versucht, ein solches Umfeld aufrecht zu erhalten.

Fünf Jahre studieren, fünf Jahre arbeiten, das restliche Leben
frei haben. (Stichwort: Bedingungsloses Grundeinkommen)

Es gewinnt derjenige, der seine Knechte trotz Fortschritts schuften lässt.
Schau doch den Halbleitermarkt an. Wer da in der Fertigung ein oder zwei Generationen hinterher hinkt, nimmt nur Bruchteile ein und vergeht irgendwann.
Siehe Robotron 1Mbit Speicherchip: "Mit dem Wegfall des Technologieboykotts im Zuge der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion im Juli 1990 war eine wirtschaftliche Herstellung dieses Speicherschaltkreises nicht mehr möglich, da die Anwender aus der heimischen Computerindustrie die Äquivalenztypen auf dem Weltmarkt nun wesentlich preisgünstiger und in hohen Stückzahlen beziehen konnten."

Warum funktioniert das nicht? Weil die Menschen zu dumm sind, für ihre
Interessen zu kämpfen.

Das ginge nur mittels "Weltrevolution". Ansonsten verliert der sozialistische Staat bzw. Machtblock.
Ergebnis wäre dabei außerdem eine Art "Weltordnung", was ja im Allgemeinen eher kritisch angesehen ist.

Mein Tipp an Dich ist: kämpfe jetzt für einen Job. Du hast keine Zeit,
um anderen Menschen etwas von Wohlstandsproblemen zu erzählen. Kümmere
Dich um Deine Interessen.

Das stimmt.

Vielleicht...

Fornax @, Montag, 02.11.2015, 16:11 vor 3743 Tagen @ Brauer 1684 Views

Hallo!

Mein Tipp an Dich ist: kämpfe jetzt für einen Job. Du hast keine

Zeit,

um anderen Menschen etwas von Wohlstandsproblemen zu erzählen.

Kümmere

Dich um Deine Interessen.


Das stimmt.


Ja. Aufstehen für die eigenen Interessen. Etwas Besseres kann man gar nicht tun.

Deine übrigen Ansichten haben sicher auch ihre Wahrheit, Du denkst scheinbar sehr wettbewerbsorientiert. Dennoch kann ich mich nicht anschließen.

Bin aber zu faul jetzt, nichts gegen Dich. Schreiben kostet nur immer so viel Zeit. Und Orodara mag meinen Input nicht, denn eigentlich wollte ich ja nur jemandem helfen. Deshalb ist die Motivation jetzt sowieso geschwächt.

Meine Kernaussage ist: wenn mehr Produkte hergestellt werden von weniger Menschen - dann brauchen weniger Menschen zu arbeiten. Und trotzdem ist jeder versorgt.

Das widerspricht natürlich jeder Form von "traditioneller" Arbeitsvorstellung.


"Globalisierung" ist so ein unscharfer Begriff... da bin ich gerade zu faul, um den auseinanderzuklamüsern.

Lieben Gruß!

Wettbewerbsorientiertheit.

Brauer @, Dienstag, 03.11.2015, 07:07 vor 3742 Tagen @ Fornax 1604 Views

Deine übrigen Ansichten haben sicher auch ihre Wahrheit, Du denkst
scheinbar sehr wettbewerbsorientiert. Dennoch kann ich mich nicht
anschließen.

Ich habe da versucht die Realität darzustellen, nicht meine Ansichten.
Falls das Wahrheit beinhalten sollte, freut mich das [[zwinker]]

Meine Kernaussage ist: wenn mehr Produkte hergestellt werden von weniger
Menschen - dann brauchen weniger Menschen zu arbeiten. Und trotzdem ist
jeder versorgt.

Das widerspricht natürlich jeder Form von "traditioneller"
Arbeitsvorstellung.

Ich verstehe das schon, aber ohne ein globales Zwangskollektiv "Weltstaat" o.ä. lässt sich das gar nicht aufrecht erhalten. Bestenfalls für Jahre/Jahrzehnte, bis der technische und infrastrukturelle Vorsprung aufgebraucht ist.
Der Zusammenhang von Arbeitsleistung und Erfolg im globalen Konkurrenzkampf ist m.E. nichtlinear.

@Fornax: "Kontaktdaten einer Karriereberatung"

Broesler, Montag, 02.11.2015, 16:27 vor 3743 Tagen @ Fornax 1637 Views

Würdest du mir die Kontaktdaten geben? Ich bin aktuell dabei mich zu bewerben und zusätzliche Tipps/Infos sind immer gern gesehen.

LG und ahoi
Broesler

Mobilisierung

Bergamr @, Freitag, 30.10.2015, 18:03 vor 3746 Tagen @ Orodara 3103 Views

Hallo Orodara,

gutes Thema, ich bin froh und glücklich über jeden, der in seinem Ort auch was auf die Beine stellt.

Das Schweigen muß man üben und läßt sich echt schwer umsetzen. @Brauer hat dazu ja schon was geschrieben.

Aber zum Glück werden keine Noten verteilt. [[freude]] Also frisch, fromm, fröhlich, frei raus mit der Versammlungsanmeldung!

Mal sehen, wie die Resonanz in diesem Faden wird.

Gruß
Bergamr

--
Ehrlich schade für die Heimat! Endgültig verloren seit Sommer 2015 ...

"Wir wollen endlich Frieden!"

Orodara @, Freitag, 30.10.2015, 21:20 vor 3745 Tagen @ Bergamr 2596 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.10.2015, 21:31

Hallo Bergamr!

Gerade aufgeschnappt:

"Wir wollen endlich Frieden!"
in. "Nachgefragt: Was sich Flüchtlinge von Deutschland und Europa erhoffen:"
http://www.gmx.ch/magazine/politik/fluechtlingskrise-in-europa/nachgefragt-fluechtlinge...

[image]
"Faisal und Familie
Faisal ist mit seiner Familie aus Syrien gekommen. Sie fliehen vor dem Bürgerkrieg, der seit vier Jahren kein Ende findet. "Bitte, bitte macht etwas. Das Töten darf nicht weitergehen. Warum macht hier keiner etwas?", fleht Faisal, der nicht weiss, wie es seinen Angehörigen in Syrien gerade geht. "Wir haben seit Tagen keine Nachrichten erhalten. Unser Telefon funktioniert hier nicht", klagt Faisal."
Man möchte den Mann fast suchen, denn auch da gibt es gute Leute.

Da kann man anknüpfen und gemeinsam einen Sternmarsch auf Berlin machen. So können sich beide Seiten verbünden, statt sich zu bekriegen. Denn wie heißt es so schön: "Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen." (George Bernard Shaw)

Kreativität ist das, was fehlt (vor oder nach der Bierflasche)![[zwinker]]

viele Grüße
Orodara

Wenn dann richtig: "Ohne Worte - Wir wollen Frieden"

Broesler, Freitag, 30.10.2015, 21:53 vor 3745 Tagen @ Orodara 2469 Views

Kannst den Namen jedenfalls gerne übernehmen. Meine Demo wird entweder morgen angemeldet oder ich bin raus.

Ahoi

Und örtliche Varianten...

Orodara @, Samstag, 31.10.2015, 00:55 vor 3745 Tagen @ Broesler 2308 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 31.10.2015, 00:59

Hallo Broesler!

Kannst den Namen jedenfalls gerne übernehmen. Meine Demo wird entweder
morgen angemeldet

Danke! Für den Namen müßte ich nach Berlin kommen. Hier vor Ort paßt es (noch) nicht, da müßte ich etwas Anderes überlegen, z.B. Bergamrs Vorschlag: "Asyl auch für Deutsche" oder "Asyl für Alle". Man muß aber immer auf der Hut sein, daß sie einen nicht versenken, denn Ede hat die Schnauze endgültig voll und ist emigriert. [[sauer]]

oder ich bin raus.

Sind etwa nur so wenige Leute da?

Bald wird es aber wohl ein Spruch für alle sein...

Gruß
Orodara

Stuhl hochbekommen!

Orodara @, Montag, 02.11.2015, 09:45 vor 3743 Tagen @ Rybezahl 1774 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 02.11.2015, 10:26

Hallo Rybezahl!

Es erschließt sich aus der Forderung nach Gewaltvermeidung.
Ich hätte es vielleicht besser formulieren sollen, und zwar statt:

6. Unbedingt zu vermeidende Fehler:

* Asylantenheime anzünden (Gewalt)

---> so:

6. Unbedingt zu vermeidende Fehler:

* Gewalt (z.B. Asylantenheime anzünden)

Denn nachdem der impotente Rollatorfahrer, gehorsame Bratwurstprotestant und permanente Mitläufer die NATO-Angriffskriege auf Syrien, Serbien, Somalia etc. und die Verseuchung der Welt mit Atomwaffenkraftwerken durch seine Duldung erst ermöglicht und gefördert hat, ist jede weitere Gewalt tabu. Er wird sich freuen, wenn er da überhaupt lebend herauskommt, was ich, ehrlich gesagt, bezweifle, denn zu groß ist die angerichtete Zerstörung. Eher werden die noch den "Rollstuhl" gleich mit aufhängen.

Aber wie schade, daß mich so wenige verstehen! Bekommt denn kein Rollatorfahrer den Stuhl hoch? Das ist nämlich kein Spaziergang, sondern Höllenfahrt live!

viele Grüße
Orodara

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Wandere aus, solange es noch geht.