Philíppika pro Akif Pirinçci - Kritik an Michael Klonovsky

carlos @, Mittwoch, 28.10.2015, 23:10 vor 3747 Tagen 4442 Views

Servus!

Die inzwischen sicherlich bereits ein bisserl legendär gewordene Ansprache Akif Pirinçcis bei der Dresdner Pegida hat eine ganze Reihe verschiedenster Konsequenzen gezeitigt – vor allem rhetorisch-journalistische, gute wie schlechte. Einige dieser Konsequenzen gerieten zu wahrhaftigen Verbal-Güllegruben, vor allem aus dem verkackten Röhricht der üblichen Verdächtigen der Nomenklatura aus Staatsfunk und Lügenpresse; auf deren Elaborate muß ich ja eh nicht eingehen. Zu meinem grenzenlosen Erstaunen blubberten jedoch auch Anrüchigkeiten aus Schreibfedern, aus denen ich übelriechende Ausflüsse nicht erwartet hätte, und ich meine damit nicht einmal Leute wie Lutz Bachmann oder die Oberen der AFD, die nix Eiligeres zu tun gehabt hatten, als sich per entsprechender Kotau-Ableistung, eben coram público vor Staatsfunk, Lügenpresse und der versammelten Epigonen-Truppe mit so unvermeidlichen Chargen wie Umvolker Dreck, von Akif Pirinçci und dessen Äußerungen zu „distanzieren“. Der Stein, i.e. die Person meines Anstoßes: Michael Klonovksy. Feigheit und ein geradezu eklatanter Mangel an persönlicher Souveränität vermögen durchaus manchmal intellektuell geschmeidig-ziseliert und launig verbrämt daher zu watscheln; amalgamieren und verkommen solchermaßen und in Klonovskys Falle jedoch viel eher zu miserabel kaschierter, opportunistischer, elitärer Arroganz, fein gewürzt mit Hybris und Heuchelei; so viel zu kapieren bin ich inzwischen regelrecht gezwungen. Traurig.
Das schlimmste jedoch ist für mich die Nachricht, daß das linke Drecks-Gesockse hierzulande Akif Pirinçci vor dessen Haus belästigt hat und der Autor jetzt ernsthaft überlegt, Deutschland für immer den Rücken zu kehren und niemand, auch und gerade nicht Michael Klonovsky, das Wort zugunsten Akif Pirinçcis erhebt, denn gerade der hätte allen Grund dazu. Ich bitte Sie, Herr Pirinçci, bleiben sie hier – hier in diesem Land, das auch zu dem Ihrigen geworden ist!

https://jungefreiheit.de/allgemein/2015/pirincci-will-deutschland-verlassen/

Klonovsky führt auf seiner Netzseite auch eine Art Tagebuch, auf lateinisch „acta diurna“, und alleine die Sprachwahl soll wohl schon mal provisorisch und prophylaktisch den Anspruch auf Originalität und Intellektualität zementieren. Meinetwegen. Bitteschön. Kein Problem. Wenn jedoch besagter Anspruch Paradoxoi zwischen Form und Inhalt an den Tag legt, wird’s halt unweigerlich komisch. Wenigstens.

http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/272-oktober-2015

vom 22. Oktober 2015 - Wer dem sozialen Vernichtungsfeldzug gegen den Knalldeppen Akif Pirincci hospitiert, wird schwerlich zu einer anderen Einsicht gelangen. Ist es nicht zutiefst widerlich, wer jetzt alles beflissen herbeieilt, um noch sein persönliches Holzstück für den Scheiterhaufen beizusteuern? Haben diese Leute wirklich keine Ehre im Leib?

Aber holla die Waldfee, Klonovsky! Erklär' dem alten Carlos doch bittrechtschön mal so ausführlich, wie Du's nur irgendwie hingebacken kriegen mögest, in wie weit sich Deine – nun ja – wohl hochgestochen sein sollenden „Ausführungen“, vor allem jene von eins weiter unten, hinsichtlich – angeblicher - Pirinçci'scher „Tirädchen“ und „Pamphlete“ unterscheiden sollen, von all jener üblichen Rattenkotze, wie sie aus den Dreckkübeln von Lügenpresse und Staatsfunk so abgekippt wird??! Honi soit qui mal y pense... Mannomann...

vom 24. Oktober 2015 - Der „Standup-Comedian“ Oliver Polak schlug am 31. August dieses Sündenjährchens in der Welt die Wiedereröffnung von Auschwitz vor. Eigentlich wollte ich den Kasper – das dürfte ungefähr die Interlinearübersetzung von „Standup-Comedian“ sein – ignorieren, denn daraus, dass diese Ungeheuerlichkeit komplett unter den Tisch fiel, kann ja jeder folgern, für welchen Personenkeis unser Gesinnungsstreber, der sich auf eine spezielle Art in die erste Reihe der Meute zu brüllen versuchte, einen KZ-Aufenthalt öffentlich in Erwägung zog. (…) Verwiesen sei deshalb frank und freier auf den Verlag Manuscriptum, in dem der Krawalltürke sein Pamphlet "Deutschland von Sinnen" als auch sein neuestes Tirädchen "Die große Verschwulung" veröffentlicht hat.

Klonovsky strickt die identische Masche wie Staatsfunk und Müllstrom: Draufdreschen auf jemanden, wo's relativ ungefährlich deuchtet, weil der Betreffende sich ohnehin kaum zur Wehr setzen dürfte, weil ja viel eher „Krawalltürke“ als Krawalldeutscher; mochte auch Pirinçci vorher gebetsmühlenhaft sein Bekenntnis zu Deutschland und deutscher Kultur bekundet haben; fruchtlos auch wegen Pirinçcis durchweg negativer Erfahrungen aus der Branche der brunzdoitschen Gerichtsbarkeit, wo ihm kaum jemand jemals zur Seite stehen mochte; jetzt weniger denn jemals zuvor.
Sachte formuliert auch Klonovsky hingegen durchgängig hinsichtlich all jener, welche die geballte Macht oben erwähnter Nomenklatura auf ihrer Seite wissen. Oder hätte Klonovsky es etwa gewagt, gegen Volker Beck den „Krawall-Schwulen“ und gegen jenen Oliver Polak den „Knalldeppen“ zu bemühen“? Unter Garantie nicht; darauf verwette ich jetzt mal mindestens meinen Frühstückskaffee! Und: Warum bezeichnet Klonovsky nicht etwa z.B. Cem Özdemir als „Krawall-Türken“, wenn der den Deutschen wieder einmal lauthals Xenophobie andichtet, sondern im Gegenteil mit Akif Pirinçci ausgerechnet jemandem, der seinerseits keine Gelegenheit ausläßt, seine Liebe zu Deutschland und dessen Kultur zu bekunden? Gelegenheiten hätte Klonovsky schon in der Vergangenheit reichlich gehabt! Und zu guter letzt: Womöglich erliegt Klonovsky ja auch nur der eigenen, wurschtigen Faulheit, vermengt mit einem gerüttelt' Maß an unüberlesbarer Überheblichkeit, denn Dummheit vermag ich ihm nicht zu diagnostizieren: Wieso erspart er sich regelmäßig die respektvolle, korrekte Schreibung des Namens „Pirinçci“ – unterläßt also die Setzung der Cedille unter dem ersten „c“? Soll ich Klonovsky am Ende wohl noch zeigen, wo er in seinem Schreibprogramm die „Sonderzeichen“ aufzufinden vermag?
Zwischendurch mal kurz angerissen: Ich bin ein Freund der deutlichen Aussprache; auch der gute, alte FJS ist das gewesen. Mir unvergessen folgendes Aperçu: „Lieber ein kalter Krieger, als ein warmer Bruder!“ Auch die Maulkorb-Huren, welche in NRW gegen T.R.E.L.'s Netzseite „Weiberplage“ vorgegangen waren, ihn sogar in den Knast geschmissen hatten, weil der sich dem politischen Diktus von Amts wegen nicht unterwerfen mochte, wären unter der Ägide FJS's undenkbar gewesen. Heutzutage, so viel ist klar, würde FJS für seine Bonmots in den Knast wandern – oder, vielmehr: Wäre FJS noch am Leben und in der aktiven Politik tätig, dann wäre es garantiert weder in der Brunzpopelblik Doofland, noch in der EUDSSR, jemals so weit gekommen, wie es bis dato eben leider gekommen ist. Klonovsky könnte womöglich mal den einen oder anderen, etwas deutlicher formulierten Gedanken an diese Sache verschwenden – wenn er denn mutig genug wäre, den Stachel wider der richtigen Richtung löcken sich zu erdreisten.
Aus gegebenem Anlaß verweise ich erneut auf jene verschissene „EU-Richtlinie“, welche ja angebliche „Haßverbrechen“ unter Strafe stellen möchte und die mittlerweile wohl in bumsdoitsches „Recht“ umgesetzt worden sein dürfte.

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2013-0090+0+D...

Vor allem: Klonovskys Einlassungen sind in sich inkonsequent und inkonsistent. Wie bereits erwähnt: Er führt ja sein Internet-Tagebuch „acta diurna“, und die „acta“ der Jahre 2012 bis 2014 hat er kürzlich in Buchform publiziert. Schon allein deswegen, weil man einen Autor wie Michael Klonovsky ja durchaus stützen muß, habe ich mir sein Buch vor etwa 14 Tagen gekauft.
Innerhalb kürzester Zeit, wir sprechen von zwei Jahren, die persönlichen Ansichten mit Hilfe eines Doppel-Axels plus dreifachem Rittbergers um 180° umzudrehen; mein lieber Scholli - so etwas hinzukriegen nötigt Respekt ab; - einerseits angesichts Klonovskys nicht mehr ganz so jugendlichem Alter, sowie andererseits dem in jeder Hinsicht patentierfähigen Windelweichgummi, aus dem sein Rückgrat offenbar gegossen zu sein scheint, vor allem, wenn man bedenkt, daß während des beschriebenen Zeitraums ja nix Neues über Akif Pirinçci, sei es publizistisch oder sonstwie geäußert im Rahmen irgendwelcher Interviews, bekannt geworden war.
In besagtem Buch Klonovskys liest sich alles – noch – völlig anders; dort verteidigt er Akif Pirinçci mehrmals mit überaus deutlichen Worten: Am 20. März 2014 auf Seite 277,...

Momentan folgen sie allesamt dem Wink, Bücher wie die von Sarrazin oder das neue von Akif Pirinçci als wutspießergrolltriefende „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“-Literatur zu verspotten...

… sodann, am 3. April 2014 auf den Seiten 283 bis 285, karikiert Klonovsky ausführlich jenes Interview im ZDF-Mittagsmagazin, wo der...

… „fidele Deutschtürke die deutsche Politik „grün-rot-versifft“ und die Grünen eine „Kindersexpartei“ nennt, die dieses Land „kaputtgemacht“ habe.

Und weiter:

Das Außergewöhnliche an Pirinçcis Buch ist, neben der Herkunft des Autors, sein Ton. Es handelt sich um einen teils gossenhaften teils grandiosen Wutausbruch, eine Art Amoklauf des gesunden Menschenverstands. Die Sprache ist ordinär, oft räudig und kraftmeierisch bis zum Kindischen. Aber verglichen mit dem, was sich der deutsche Otto-Normal-Bruttosozialprodukterwirtschafter seit Jahren von den Wortführern dieses Landes über seinen Nationalismus, Rassismus, Sexismus, seine Homophobie, Ausländerfeindlichkeit, latente Nazinähe usf. anhören muß, handelt es sich um ein geradezu ausgewogenes, moderates, feinsinniges Werk.

Bingo! Mein stehendes Reden! Und, siehe da: Klonovsky weiß durchaus, was er dem Leser, der für die „acta diurna“ in Buchform ja Geld bezahlen soll, schuldet: Den Namen Akif Pirinçcis ziehrt durchweg die korrekt gesetzte Cedille!
Mit einem Zitat vom 10. Oktober 2014 auf den Seiten 196 bis 198 will ich's dann belassen. Klonovsky schreibt, wie er auf der Leipziger Buchmesse Akif Pirinçci persönlich angetroffen habe.

Am Manuscriptum-Stand ist es mir ein besonderes Vergnügen, Akif Pirinçci in seinem Spezialgebiet, der Zotologie, behilflich zu sein, indem ich ihn in Kenntnis setze, daß es sowohl in Goethes Götz von 1773 als auch in Mozarts sogenannten Bäsle-Briefen von 1777 ff. … „im Arsch lecken“ hieß. (…)

Der Chef eines Hörbuch-Verlages habe Klonovsky alsdann erzählt, daß sich zwei Schauspieler geweigert hätten, Akif Pirinçcis „Deutschland von Sinnen“ auf CD zu lesen.

Diverse andere Mimen..

hätten...

... jedoch keine Problem mit der Suada des Deutschtürken gehabt … Respekt!

Conclusio und Fazit: Erstens: Um Klonovskys Habitus und Bedürfnis nach Gediegenheit und Latein zu entsprechen: Si tacuisses, philósophus mansisses. Zweitens: Mir sind Personen und Haudraufs wie Akif Pirinçci, die verbal ganz gerne auskeilen, dabei aber gerade 'raus bleiben, 1000-mal lieber als arrogante Schnösels und Schnopps, die mich als Leser ihrer Blogs für eine trübe Tranfunzel halten, weil sie mich, je fallweise, hinters Licht zu führen trachten; derlei kann ich nicht ausstehen. Gleichwohl wünsche ich mir freilich, daß Klonovsky nicht nochmals ein solcher Hau entfahren möge; das wäre ungemein schade, denn eigentlich habe ich ihn bisher immer geschätzt – und: Ich hätte seine fatalen Einlassungen nicht einer solch harten Kritik unterzogen, wenn ich ihn im Grunde nicht hochschätzen und nicht mit seiner Einsicht rechnen würde.
Übernehmen Sie, Herr Klonovsky! Sie haben Ungerechtigkeiten gegen Akif Pirinçci ausgeteilt, nicht zu knapp; retten Sie Ihre Ehre, indem sie Ihn jetzt verteidigen und ihn zum Bleiben in Deutschland aufrufen! Das ist Ihre moralische Pflicht! In diesem Sinne: Gute Besserung, Michael Klonovsky!

Carlos

--
Laudetur Iesus Cristus per ómnia sáecula saeculorum.
為了小孩子我砸鍋賣鐵。。。
La vida es sueño...
Nayax t’ant’ apanta wajchanakaxa manq’añapataki…
Con không gần phải khiếp sợ, bố ở dây, cảnh giác...

Danke! Akte und Urnen ...

CrisisMaven ⌂ @, Mittwoch, 28.10.2015, 23:52 vor 3747 Tagen @ carlos 3129 Views

Klonovsky führt auf seiner Netzseite auch eine Art Tagebuch, auf lateinisch „acta diurna“, und alleine die Sprachwahl soll wohl schon mal provisorisch und prophylaktisch den Anspruch auf Originalität und Intellektualität ...

... persiflieren [[freude]] ...

Auch wenn ich Pirincci auch keine Cedille spendiere, muss ich gestehen, dass ich beim Ueberlesen der acta diurna das erste Mal "acta diuretica" las ...

Danke, dass Du fuer die Labordiagnostik den Mittelstrahl kommentiert hast.

Clownovsky ruhe in Frieden ...

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Der Mann war leitend beim Focus und redet über künftige Vergewaltigungen durch "Flüchtlinge"? (Edit)

azur @, Donnerstag, 29.10.2015, 02:13 vor 3747 Tagen @ carlos 3477 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 29.10.2015, 02:28

Hallo carlos,

sehr verständlich, Deine Wut.

Pirincci muss sich aber auch nicht so haben. Das ginge ja vorbei und wer sich verkauft, findet auch einen Verkäufer. Er hat ja Fans und jede Menge Leute, die seine Bücher kauf(t)en. Und ist nun sogar noch berühmter.

Zudem: Was hat er denn erwartet? Dass er über kurz oder lang nicht gewaltig aneckt? Wer sich so geriert, hat noch immer Stress bekommen.

Klar, es ist Zensur, und die basiert auch noch auf einer Lüge (wie eben das vernichtende Urteil, einer Noch-Kanzlerin, die ja nicht als Literaturkritikerin und Gesinnungswächterin berufen wurde, über Sarrazins Buch, ohne dass sie das Buch schon gelesen haben konnte): Der Hammer, die Unterstellung er würde KZs für Flüchtlinge und Politiker gefordert haben, denn diese ist skrupellos erlogen und unlängst wieder verwendet worden - aus Staatsraison. Vermutlich auch, um zu zeigen, dass es sich auch kein Deutschtürke wagen dürfe...). Wenn Akif nun den Wirbel macht, um das zur Kenntnis zu geben, wird er viel Schulterzucken ernten, wie aber in allen Staaten dieser Welt. Das gilt immer als das Problem eines, der sich verschätzt hat, und stört andere ersteinmal in der Masse nicht, da ihr Alltag ja noch relativ störungsfrei ist.

Wenn die Problem drängen, wird das aber nichts nützen, und es werden noch viel unangenehme Dinge gesagt werden. Dohnany und Maffay sind ja nur die ersten.

Und der von Dir Kritisierte ist selbst dabei, bei dieser Wende:

"Klonovsky: Auf den Flüchtlingsschiffen sind kaum Familien zu sehen, sondern überwiegend junge Männer, meist Schwarze, bei denen niemand recht weiß, mit welchen Kompetenzen sie Europa voranbringen sollen. Diese jungen Männer müssen ja nicht nur eine Arbeit, sondern obendrein jemanden zum Mauseln finden, wobei ihre Chancen in beiden Fällen nicht besonders rosig sein dürften. Eine für europäische Verhältnisse relevante Bildung oder gar eine Ausbildung haben die wenigsten. Aber dafür gibt es ja Sozialhilfe, und die Industrie freut sich, wenn mehr Mobiltelefone und mehr Turnschuhe verkauft werden. Schweden darf sich dank seiner Einwanderungspolitik inzwischen einer der weltweit höchsten Vergewaltigungsraten rühmen, auch wenn man es lieber diskret beschweigt. Ich will damit keineswegs unterstellen, daß Einwanderer aus Afrika zur Vergewaltigung neigen, sondern daß man solche Zustände politisch provozieren kann, indem man hinreichend viele Männer aus eher unterentwickelten Ländern in hochzivilisierte Länder pflanzt, wo ihre Aussichten, paarungswillige einheimische Frauen aufzutreiben, eben gering sind. Aber vielleicht machen sich einige notorisch unbeschlafene Damen speziell bei den Grünen berechtigte Hoffnungen, das sozial Erwünschte mit dem hormonell Gebotenen verbinden zu können."

Er ist aber, was wie Du ihn vorstellst. Von üblem Mief umweht:

"Frage (auch dieser Journalist lässt sich durch eine Journalisten interviewen - das machen die inzwischen andauernd - vielleicht ist es billiger):

Allerlei absurde Vor- und Ratschläge im „Umgang mit Flüchtlingen“ machen die Runde: Man rät Schülerinnen davon ab, kurze Röcke zu tragen, andere wollen gar Prostituierte für Asylbewerber bereitstellen, damit es zu weniger sexuellen Übergriffen auf einheimische Mädchen kommt. Was sagen solche Ideen über unsere geistige Verfassung aus?

Klonovsky: Daß wir Deutschen uns bis in die letzte Minute der Nachspielzeit immer noch steigern können. Interessanterweise war es ein Pfarrer, der den Vorschlag mit den Prostituierten unterbreitet hat, ein Protestant selbstredend. Was aber denkt der brave deutsche Protestantenfunktionär jeden Tag beim Aufwachen? Schauen wir mal, wen wir heute davon überzeugen können, ein nützliches Glied der Gesellschaft zu werden! Und was ist schon dabei, wenn die Mädels wieder halbwegs bekleidet in die Schule kommen? Da können sich die Lehrer wenigstens auf den Unterricht konzentrieren."

Uuhh...

Aber es geht so weiter:

"Bundespräsident Joachim Gauck sagte 2014 während eines Staatsbesuchs in Indien: „Wir haben Platz in Deutschland. Deshalb warten wir auch auf Menschen aus anderen Teilen der Welt, die bei uns leben und arbeiten wollen. Darauf freuen wir uns schon.“ Hand aufs Herz: Was ging Ihnen damals durch den Kopf, als Sie das gelesen haben?

Klonovsky: Immerhin hat er Einwandern und Arbeiten in einen unmittelbaren Zusammenhang gebracht. In Deutschland bestand und besteht nämlich nach meiner Erfahrung außerhalb gewisser besonders harthirniger Milieus keine Aversion gegen Ausländer, die ihre Rechnungen selber bezahlen wollen. Nur das mit dem Platz sehe ich ein bißchen anders. Außer im Schloß Bellevue und bei Heribert Prantl unterm Bett wird es allmählich etwas eng in deutschen Kommunen. Die Biodeutschen kommen mit den tendenziell raumschaffenden Abtreibungen ja kaum hinterher."

Das ist der geistig-moralische Zustand, mit dem man rechnen muss.

Aber dann teilt er noch mal richtig aus:

"Womit haben wir es eigentlich derzeit zu tun: mit einer „Flüchtlingswelle“ oder mit dem Beginn einer Völkerwanderung?

Klonovsky: Das hängt von den Europäern ab und ihrer Entschlossenheit, einen Unterschied zu machen zwischen erwünschten Einwanderern, Asylbedürftigen und unerwünschten Einwanderern. Sonst wird vor allem auf dem afrikanischen Kontinent eine Art Sog entstehen: Je mehr Afrikaner nach Europa durchkommen und dort bleiben, desto mehr werden sich angespornt fühlen, ebenfalls ihr Glück zu versuchen. Man muß in diesem Zusammenhang an die Gallup-Studie aus dem Jahre 2009 erinnern, der zufolge 38 Prozent der Afrikaner gern ihren Kontinent verlassen wollen. Wenn sich nur ein Bruchteil davon auf den Weg macht, sagen wir im mittleren zweistelligen Millionenbereich, wäre tatsächlich Abendland unter. Man soll also mit dem Begriff „Flüchtling“ gewählter umgehen, die meisten sind keine. Tatsächlichen Flüchtlingen gewährt man Asyl, weil sie an Leib und Leben bedroht sind, und das halte ich für angebracht, nicht wegen irgendeiner besonderen deutschen Verantwortung, wie gern gepredigt wird, sondern einfach aus Gründen der Zivilisiertheit. Zur Zivilisation gehören natürlich auch die Grenzen. An diesen Grenzen müssen robuste Männer den erwähnten Unterschied machen zwischen Zuwanderern, die Geist, Kultur und Aufstiegswillen mitbringen, und halbanalphabetischen Glücksrittern oder Kriminellen in spe, sonst können Sie die Zivilisation bald vergessen. Diverse Nachrichtendienste melden, daß der IS derzeit verstärkt Kämpfer nach Europa schicke und dafür die Flüchtlingsrouten nutze. Wenn es denn stimmt – logisch wäre es ja –, dann schwimmen diese Gottesterroristen im Zuwanderungsstrom wie weiland Maos Partisanen im chinesischen Volk. Ein Grund mehr, diesen Strom zu drosseln und sämtliche Asyl- oder Einwanderungsverfahren in Nordafrika abzuwickeln. Technisch ist es kein großes Problem, Schiffe am Überqueren des Mittelmeeres zu hindern, wofür haben wir Satelliten? Und wenn die Europäer aufhörten, Pleitestaaten zu alimentieren, oder wenn man einen Fonds zur Sicherung der Grenzen gründete, in den jeder EU-Bürger einzahlen kann, dann stünden auch ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung."
aus: http://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/266-mit-den-zivilisierten-verbuenden

Ja, der ist in pseudointellektueller Art, eben so wie er ist: http://www.michael-klonovsky.de/auto-biografisches

Nur wie auch immer: Er legt den Finger in die Wunde.

Am Ende erschließt er sich dann noch Leser, die den HdR-Code lieben. Na wenns schee macht.

Fakt ist, der sagt nicht unbedingt Stromlinienförmiges.*

Auch wieder fraglich, was das bewirkt.

Letztlich werden angesichts der Macht der Ereignisse, die viele noch nicht einmal zu ahnen scheinen, ohnehin fast egal, was viel sagen. Die meisten sind in die Position des beobachtenden Teilnehmern des großen Menschenversuches gedrängt. Und gleich was sie schreiben, es scheint nichts zu geben, was den Strom aufhält und damit die drohenden Szenanrien: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=379782 (Ankawor).

Gruselig, das alles.

Viele freundliche Grüße

azur


PS: "Ein konservativer Muslim, führt Chaudhry aus, lege Wert auf moralische Erziehung. Das Verhältnis der Geschlechter soll nicht auf Sex gegründet sein – man sehe ja überall, wie sexuelle Freizügigkeit Familien zerstöre. Man müsse eben nicht alles ausprobieren. Das Kopftuch gehöre zu den „Vorkehrungen für reizfreie Räume“, die der Islam schaffe, „damit sich die Geschlechter würdevoll auf Augenhöhe begegnen können“. Die Burka indes sei „unislamisch“.

Wie anständiger Journalismus funktioniert, erfuhr er als schreibender Hospitant in der Online-Redaktion einer großen linksliberalen Zeitung: In seinem Interview mit dem Oberhaupt der Ahmadiy-ya wurden skeptische Aussagen des Gottesmannes zum Klimawandel kurzerhand gestrichen.

Auf dem Höhepunkt der Pegida-Demonstrationen schlug Chaudhry mit drei anderen Ahmadis einen muslimischen Informationsstand in Dresden auf. „Ich finde die Dämonisierung der Pegida-Leute schwachsinnig“, sagt er. „Man kann mit denen reden, ich habe mich sogar mit einigen angefreundet.“ Ein andermal habe er den AfD-Gründer Bernd Lucke am Berliner Flughafen gesehen, von den Mitpassagieren sichtlich gemieden, da habe er ihn angesprochen und ihm gesagt, er möge die Muslime mehr einbeziehen. „Der konservative Muslim kann in gesellschaftspolitischer und moralischer Hinsicht nichts anderes wählen als CSU oder AfD. Und aus außenpolitischer und wirtschaftspolitischer Sicht Die Linke.“

Und wo liegt bei ihm daheim der Koran? „An einem erhöhten Platz. Übrigens unweit der Bibel.“

aus: http://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/270-die-helle-seite-des-islam

*) hier spricht er von durchgesetzten "Toleranz-Geboten" bei Eingriff in die Pressefreiheit und vorhandener Unfreiheit - ebenfalls nicht stromlinienförmig: http://www.michael-klonovsky.de/artikel/item/259-boese-menschen-haben-keine-grundrechte

siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Klonovsky#Positionen_und_Rezeption - sehr interessant, das alles. Mal islamkritisch, mal nicht? Etliche werden ihn also aus JF und eigentümlich frei kennen.

(dort wird übrigens das erwähnt: https://de.wikipedia.org/wiki/Rassistische_Ausschreitungen_in_M%C3%BCgeln_2007 )

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Blendgranaten...

Orodara @, Donnerstag, 29.10.2015, 09:37 vor 3747 Tagen @ azur 2452 Views

Hallo azur!

Michael Klonowsky vermischt so geschickt Wahres mit Unwahrem, daß man am Ende ganz verwirrt zurückbleibt und seine Person als eine Art Halbgott darüber thront - jedenfalls für die Leute, die sich nicht die Mühe geben, nachzudenken (aber seine Texte trotzdem lesen, um "up to date" zu sein oder sie ihn so "hübsch" finden). Deshalb entsteht eine Art erst geistiger und dann subtil auch psychischer Abhängigkeit von ihm, was er als eitler Windbeutel, denke ich, gern ausnutzt. Er ist deshalb für mich ein Vorläufer bzw. die Vorstufe des "Ordnung-aus-dem-Chaos-Schaffen", vor allem, weil er allein für sich selber das Beste will (Opportunist). Er scheint mir ein geschickter Hochstapler, Angeber und Verführer, und seine Frauen scheinen einfach nur "schön" sein zu müssen, um seine "Herrlichkeit" zu unterstreichen und zu schmücken. Er will das Paradies schon jetzt auf Erden genießen, und da windet man sich überall geschickt durch, immer leitende Positionen suchend, wo man sich körperlich nicht anstrengen, sondern nur blenden muß und trotzdem viel verdient (wer zahlt das am Ende überhaupt, von wem wird das über welche Umwege abgezapft?). Bloß keine körperliche Anstrengung, da könnte ja ein Fleck auf die Weste kommen und dann hat er weniger Chance bei der Fraueneroberung! Seine Frau wird ja auch nicht jünger, und da muß man vorsorgen! Zum Glück bin ich dem noch nie begegnet, aber der würde mich eh' nicht mal mit dem Rücken anschauen[[freude]] , gottseidank!

viele Grüße
Orodara

Die Biodeutschen kommen mit den tendenziell raumschaffenden Abtreibungen ja kaum hinterher.

Leisereiter @, Donnerstag, 29.10.2015, 14:33 vor 3747 Tagen @ azur 1869 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 29.10.2015, 14:36

Klonovsky ist eitel und selbstverliebt. Doch wäre er einmal nicht mehr, er würde mir fehlen.

Denn unangenehme Wahrheiten formuliert er kurz und knackig wie nur Wenige:

Außer im Schloß Bellevue
und bei Heribert Prantl unterm Bett wird es allmählich etwas eng in
deutschen Kommunen. Die Biodeutschen kommen mit den tendenziell
raumschaffenden Abtreibungen ja kaum hinterher."

Jede unangenehme Wahrheit braucht einen, der sie ausspricht. Für uns sind Abtreibungen etwas ganz Normales geworden. Wenn ich allein die mir bekannten Fälle in meinem Umfeld zähle ... wären sie (hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung) unterblieben, hätten wir keinen "demografischen Wandel".

Im Hintergrund winkt bereits Darwin mit seinem Award.

Pirincci's Klagewelle hat begonnen, wo möglich basierend auf US-Recht

Jermak @, Donnerstag, 29.10.2015, 09:47 vor 3747 Tagen @ carlos 3094 Views

meldet er auf seiner Fratzenbuch-Seite.
Und wie sie plötzlich widerrufen, auch der große Speichel.

Die ersten Klagen wirken schon. Wir haben insgesamt rund 30 Medienhäuser verklagt. Diejenigen, welche in den USA Dependancen haben, werden von dort aus auf Schadenersatz verklagt.

Selbst wenn für Akif null Cent bleiben, wünsche ich seinen Anwälten, vor allem den amerikanischen, ausnahmsweise mal einen Reibach [[zigarre]] mit den deutschen Medien.


Grüße

jermak

Akifs Falle?

Wayne Schlegel @, Donnerstag, 29.10.2015, 10:23 vor 3747 Tagen @ Jermak 2572 Views

Servus,

sollte der Akif da eine Falle aufgestellt haben, damit die Heuchler und Verdreher zur Rechenschaft gezogen werden können? Das wäre sehr clever.

Auch der Udo wäre da ein wenig reingestolpert. Spricht für die Qualität der Falle.

Zuerst kommt der Hochmut, dann der Fall (rechtlich und tatsächlich).

das ist Unfug. Wenn's ihm ums Geld ginge, hätte er einfach weiter Katzenkrimis geschrieben

Jermak @, Donnerstag, 29.10.2015, 11:48 vor 3747 Tagen @ Orodara 2054 Views

mit denen ist er reich geworden, nicht mit den Sachbüchern. Und damit hatte er außerdem ein ruhiges Leben.

Schadensersatz, rd. 30 Medienhäuser - ist das kein Geld? (oT)

Orodara @, Donnerstag, 29.10.2015, 11:56 vor 3747 Tagen @ Jermak 1983 Views

- kein Text -

Jeden einzelnen Euro gönne ich ihm, nachdem diese Blätter seine Zukunft als Autor ruiniert haben

Phoenix5, Donnerstag, 29.10.2015, 20:27 vor 3747 Tagen @ Orodara 1802 Views

Und unabhängig davon geht es ja auch darum ein Zeichen zu setzen und die Lügen der Systemmedien einzudämmen. Ich drück ihm die Daumen. Möge er viele Millionen scheffeln.

Fantastisches Posting!

Dragonfly @, Donnerstag, 29.10.2015, 12:07 vor 3747 Tagen @ carlos 2359 Views

Masturbação intelectual 1. Klasse.

Danke Carlos für Dein "Kontrastprogramm"! (oT)

Cliff @, Bad Homburg, Donnerstag, 29.10.2015, 13:00 vor 3747 Tagen @ carlos 2127 Views

- kein Text -

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