Frage / Bitte an alle von Udo zum Thema Bürgerwehren:

Udo @, Montag, 26.10.2015, 18:34 vor 3747 Tagen 7392 Views

Grüß Gott in die Runde,

vor dem Hintergrund der sich flächendeckend abzeichnenden Sicherheitslage und der Aussichtslosigkeit, von der Polizei künftig noch den gewohnten Schutz erwarten zu können (viele der mir persönlich bekannten Polizisten haben selbst mächtig Angst vor der Entwicklung) - einige Fragen:

1. Wer hat Erfahrungen mit Bürgerwehren (ich meine keine Schlägertrupps!!! Gemeint sind seriöse private Patrouillen und "Sicherheitswachten" in Kooperation mit der Polizei)?

2. Wie baut man sie auf, wie werden sie strukturiert, wie lernt man was?

3. Wie sind die gesetzlichen Grundlagen, wer darf was? Was dürfen Bürgerwehren nicht?

4. Welche Artikel kennt ihr dazu, gibt es Literatur? Zeitschriftenberichte, uralte Bücher (da hat sich ja mit Ausnahme der Rechtslage sicher nix geändert) ... Etwa Material über einzelne aktuelle Einsätze von Bürgerwehren in Deutschland, im Osten oder im Westen...

5. Wie baut man Alarmstaffeln auf, wenn es brenzelig wird und man Verstärkung braucht?

6. Wer von euch kennt Personen, die persönlich Erfahrung damit haben, wen kann ich ansprechen (auch vertraulich) ???

7. Gibt es irgendwo eine Ausbildung dafür zB Kurse???

8. Gibt es einen Verbund / Verband jener, die in solchen Bürgerwehren organisiert sind (wenn nicht, wollen wir so etwas gründen...?)

9. Gibt es solche Bürgerwehren eigentlich auch im Ausland? In Lateinamerika, in Asien, in Afrika, in den USA, in der Arktis (grins...)...

Alle Infos gerne hier posten - und wenns vertraulich ist, dann gerne mailen an info (et) ulfkotte.de ....

Danke schon mal an alle

sagt

Udo

Ganz einfach

Sundevil @, Montag, 26.10.2015, 19:15 vor 3747 Tagen @ Udo 6404 Views

Vergiss es, Dich zu organisieren. Da der Staat versuchem wird, Dir in die Suppe zu spucken wissen.

Miete ein Haus in Deiner Ortschaft an, und vermiete es an den nächsten Biker Club (kostenlos).

Dann hast Du Ruhe.

Du kannst dann immer noch alle Autos in Deiner Ortschaft mit RFID ausstatten und wenn eines ohne hereinfährt kann man das dann "tracken".

Kein MC mehr in Hannover

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 26.10.2015, 19:36 vor 3747 Tagen @ Sundevil 5900 Views

Hallo Sundevil,

der Chef der Hells Angels Hannover, Frank Hanebuth, wurde nach Spanien weggemobbt.

Dort saß er für vielleicht zwei Jahre ohne Anklageerhebung im Gefängnis.
Das erinnert irgendwie an die Zeit vor der französischen Revolution.
Da ging es mit dem Einwegticket in die Bastille.

Hat aber irgendwie niemand interessiert.
Die nötige gedankliche Transferleistung zu erbringen, fällt dem gemeinen Hannoveraner schwer.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Schade um den Frank Hanebuth... für den hätte ich ganz neue Aufgaben!

Hasso, Montag, 26.10.2015, 21:26 vor 3747 Tagen @ paranoia 4863 Views

bearbeitet von Hasso, Montag, 26.10.2015, 21:55

Dem würde ich sogar "Asyl" anbieten... ganz privat in meiner kleinen Butze!
Solche Burschen könnte ich aktuell gut brauchen, als privaten Bodyguard beim nächtlichen Mannheim-Bummel... und beim Endkampf um die warme Stube.
Ich würde ihm auch vom Bier/Wein großzügig was abgeben[[zwinker]]

Besser als ein scharfer Köter oder eine Puff´n, denn mit Hanebuth könnte ich sicher auch mal ausführlich über alle wichtigen Themen reden[[zwinker]]

Na gut... ich muss etwas Geduld haben, bis meine absoluten Favoriten -also die Nachtwölfe- als lautstarke Vorhut zum russischen Befreiungs-Kommando anrücken[[top]]
Gute Nacht
Hasso

Die Polizei fordert ................ lol

Doomsday @, Dienstag, 27.10.2015, 09:10 vor 3747 Tagen @ paranoia 3560 Views

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Chef-der-Polizeigewerkschaft-Rai...
Die Polizei fordert zur Bewältigung des Flüchtlingsansturms 1000 zusätzliche private Helfer.

„Um Flüchtlinge zu registrieren, zu kontrollieren oder zu transportieren braucht die Bundespolizei nicht zwingend Polizeibeamte“, erklärte Rainer Wendt, Bundeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft. <<


Selbstschutz ist gefragt.

http://www.stern.de/politik/deutschland/oesterreich--fluechtlingskrise-beschert-waffenh...


ot


https://www.youtube.com/watch?v=tsEsP2Y7APY

Wochenschau Oktober 2015 [[freude]]


http://www.liveleak.com/view?i=d64_1445632352

9 ISIS / ISIL members and supporters arrested in FYROM (macedonia) + stash of weapons


https://www.youtube.com/watch?v=jGrx7gNuMgs

Breaking NEWS : Spielfeld- Steirmark - 26.10.2015 20 uhr Völliges CHAOS

http://journalistenwatch.com/cms/warum-integration-in-europa-nicht-funktionieren-kann/

Grüße

Sachsen inserierte dazu bereits im Juli/August

Leser23 @, Donnerstag, 29.10.2015, 09:05 vor 3745 Tagen @ Doomsday 2310 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 29.10.2015, 09:10

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Chef-der-Polizeigewerkschaft-Rai...


Die Polizei fordert zur Bewältigung des Flüchtlingsansturms 1000
zusätzliche private Helfer.


Ich las in einer kostenlosen regionalen sächsischen Zeitung bereits im Juli/August derlei Inserate.

Man suchte sinngemäß "Hilfspolizisten".

Diesen zeitlichen Vorlauf eingepreist, war es den Sachsen schon anfang des Sommers klar, wo der Hase hinläuft.

Darüberhinaus hörte ich von Immobilien, die wegen Leerstand schleunigst abgerissen wurden.

Sachsen, auch an diesem Punkt, ist wieder mal der Zeit voraus gewesen - fast wie immer könnte man sagen.

1989 Leipzig (Wir sind das Volk)
2014 Dresden (Pegida)


Und bzgl. Bürgerwehren wurden die Skinheads Sächsische Schweiz als eine der Ersten in diesem Zusammenhang verboten.

Extrapoliere ich das auf Think Thanks, dann hinkt jeder Think Thank, der nicht ab, in und mit Sachsen agiert, der Realität offenkundig meilenweit hinterher!

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Kennzeichen-Erkennung

software-engineer @, Montag, 26.10.2015, 21:53 vor 3747 Tagen @ Sundevil 4190 Views

Du kannst dann immer noch alle Autos in Deiner Ortschaft mit RFID
ausstatten und wenn eines ohne hereinfährt kann man das dann "tracken".

Ich könnte eine eigene Sicherheits-Software mit automatischer Kennzeichen-Erkennung anbieten:

• Kamera am Eingang der Ortschaft aufstellen

• Wenn ein Auto in die Ortschaft reinfährt, dessen Kennzeichen bestimmte konfigurierbare Eigenschaften hat (z.B. nicht zum Ort gehörend, bestimmtes Länderkennzeichen usw.), hast du das Kennzeichen mit Position 2 Sekunden später auf deinem Smartphone.

Ist nicht ganz billig, aber es funktioniert.

Bei Interesse bitte melden.

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Suchbegriff

Isländer @, Montag, 26.10.2015, 20:01 vor 3747 Tagen @ Udo 4853 Views

"Sicherheitswachten" in Kooperation mit der Polizei)?

Vielleicht auch nach "Sicherheitspartner" suchen.

Ist hier der offizielle Begriff.

LG
Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
18tm4vxxbKH878xhLWGMhdhtx3rJ16Jc2P

Hier in der Gegend patroulieren gerne mal ausl. KFZ

Domac @, Montag, 26.10.2015, 21:40 vor 3747 Tagen @ Martin 4383 Views

Wir haben dazu im Wohngebiet eine Whatsapp-Gruppe gegründet, wo der der Zuhause ist und so etwas bemerkt die anderen warnt. Es wurde dann jeweils die Streife gerufen und auf einmal war der mobile Beobachtungsposten auf und davon.....
Scheint zumindest als erste Maßnahme zu wirken.

GrüßeD

Rechtzeitig Sicherheitsdienste engagieren, falls es brenzlig werden sollte.

Olivia @, Dienstag, 27.10.2015, 09:46 vor 3747 Tagen @ Domac 3213 Views

Falls es brenzlig werden sollte, wird das eine TOP-Zeit für alle möglichen Sicherheitsdienste. Insofern wäre es vermutlich sinnvoll, rechtzeitig zu recherchieren, welcher Dienst dafür infrage käme und bereits entsprechende Kontakte aufzunehmen. Ja mehr Menschen dafür zahlen, um so preiswerter wird das möglicherweise. Als ich in Spanien lebte, haben die Urbanisationen alle private Sicherheitsdienste, eine direkte Leitung zum Sicherheitsdienst und zur Polizei gehabt. Alarmanlagen eh, Fenstergitter, Sicherheitstüren..... die ganze Architektur ist darauf eingestellt.
Möglicherweise kommen solche Zeiten auch nach Deutschland. Dann sollte man sich in Ländern informieren, die bereits länger mit solchen Situationen umgehen müssen.

Als ich jung war, fuhren wir ab und zu in das Mini-Häuschen der Familie eines Boyfriends nach Italien. Wenn man dieses winzige Haus verließ, war vorher immer eine regelrechte Sicherheitsprozedur erforderlich. Die Fenster waren eh alle vergittert, aber bei (auch kurzer) Abwesenheit mußte immer das große Scherengitter vor die großen Fenster und die Türe gezogen und verriegelt werden. Die Familie meines Mannes hatte ebenfalls in Süd-Italien ein Haus. Das durfte nie leer stehen! Dazu mußte es über den Winter KOMPLETT ausgeräumt werden, weil sonst ALLES abgeschleppt worden wäre. Die Mafia war so gut informiert, dass dann dort auch nicht mehr eingebrochen wurde.

Einfach nur mal auf Fotosafari in den entsprechenden Ländern gehen und schauen, wie die sich schützen.

Falls ich meine Nachbarn in Bezug auf einen Sicherheitsdienst ansprechen würde, dann hielten die mich für vollkommen verrückt. Aber die Zeiten können sich ja auch drastisch ändern. Insofern ist es sicherlich gut, sich mit diesen Themen vorab zu beschäftigen.

--
For entertainment purposes only.

Vom Süden lernen

aliter @, Mittwoch, 28.10.2015, 15:24 vor 3746 Tagen @ Olivia 2570 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 28.10.2015, 16:03

Als ich jung war, fuhren wir ab und zu in das Mini-Häuschen der Familie
eines Boyfriends nach Italien. Wenn man dieses winzige Haus verließ, war
vorher immer eine regelrechte Sicherheitsprozedur erforderlich.


Dazu auch meine Überlegung, die ich schon mal angepostet hatte: Nachdem glücklicherweise in den letzten 20 Jahren einmal nur eingebrochen wurde und eine Handkasse mit ca. 300 Euro mitging, sonst ausser einem Fenster-Nicht-Sicherheitsbeschlag, der leicht reparabel war, nichts zu Schaden kam, hatte ich mich mit der Problematik beschäftigt.
Wie schon erwähnt, wenn man in Spanien oder Italien in Vorortwohnsiedlungen kommt, so haben die Häuser 2 m hohe Mauern oder Metallzäune und vergitterte Erdgeschossfenster. Die Deutschen verlassen sich auf teure (fragwürdige) Fensterbeschläge und jaulende Alarmanlagen.

Eine junge Türkin, die bei einem Sicherheitsdienst arbeitet, fragte mich ernsthaft "Ist es in Deutschl. verboten, Fenster zu vergittern".

Ich halte die südeuropäische Methode der mechanischen Sicherung, genauer "Einbruchserschwerung", für die Bessere und ich wette, spätestens, wenn unser Bereicherer einen grossen Anteil der Vororte besiedeln, wird sich das durchgesetzt haben.

Natürlich plappert jeder Kripo-Dozent von teuren Terrassentürbeschlägen und Fenstersicherungen. Dabei kenne ich etliche Fälle, wo - selbst in gut bewohnten Dörfern - schlicht die Terrassentüren eingeschlagen und die Wohnung ausgeräumt wurde.
mfg

Meine Empfehlung zu Ausbildung einer zivilen Schutzeinheit (denn alles darunter hat in der jetzigen Situation keinen Sinn):

Griba @, Dunkeldeutschland, Montag, 26.10.2015, 21:45 vor 3747 Tagen @ Udo 4627 Views

Grüß Gott in die Runde,

vor dem Hintergrund der sich flächendeckend abzeichnenden Sicherheitslage
und der Aussichtslosigkeit, von der Polizei künftig noch den gewohnten
Schutz erwarten zu können (viele der mir persönlich bekannten Polizisten
haben selbst mächtig Angst vor der Entwicklung) - einige Fragen:

Handbuch miltärisches Grundwissen, Kampfgruppenausgabe
Leider nur noch gebraucht im Handel, inzwischen aber sogar auf Amazon erhältlich!
Die Kampfgruppenausgabe hat gegenüber der für die NVA den Vorteil, auf kleine, bewaffnete Gruppen ausgerichtet zu sein und geht wesentlich ausführlicher als die Armeeausgabe auf solche Dinge ein wie:

1. Wie organisiere ich eine Staßensperre?
2. Wie organisiere ich einen Wachdienst?
3. Wie bereite ich eine Ortschaft zur Verteidigung vor?
4. Melde und Botendienst...

also alles Dinge, die wir in naher Zukunft brauchen könnten, falls irgendwer die dazu notwendige Bewaffnung besorgt...

Leider bin ich gerade in meiner Außenstelle und habe die Bücher nicht griffbereit - sonst könnte ich hier noch das Eine oder Andere einstellen.

--
Beste Grüße

GRIBA

Antwort

Bergamr @, Montag, 26.10.2015, 21:48 vor 3747 Tagen @ Udo 4252 Views

Hallo Udo,

bevor Du hier das nächste Faß aufmachst, wär's da nicht fair, erstmal auf gestellte Fragen zu antworten?

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=375124

Würde mich wirklich freuen ...

Gruß
Bergamr

--
Ehrlich schade für die Heimat! Endgültig verloren seit Sommer 2015 ...

Die viel entscheidendere Frage an Sie wäre die folgende

Kurz_vor_Schluss @, Montag, 26.10.2015, 22:44 vor 3747 Tagen @ Udo 4391 Views

Guten Abend Herr Ulfkotte,
ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie auf den Fall Pirincci kurz eingehen könnten - und zwar insbesondere auf die von Ihnen getätigten Aussagen vom 20.10.15 auf Ihrer Facebook-Seite, welche von einem Forumschreiber auf seinem Blog verlinkt worden waren. Ich zitiere aus Ihrem Post:

"Mit Fassungslosigkeit und innerer Wut habe ich von Äußerungen erfahren, welche der Autor Herr Pirincci am 19.1015 auf einer Dresdner Kundgebung tätigte. Die dort gefallenen Aussagen widersprechen meinen Werten und Grundsätzen, zu denen vor allem auch der Schutz der freiheitlich-demokratischen Werteordnung gehört.
Weil die getätigten Aussagen von Akif Pirincci nicht zu meiner Weltanschauung und der meines Umfelds passen und jegliche - auch berechtigte - Asylkritik in Mißkredit gebracht haben, wird es eine Zusammenarbeit nicht geben. Als Autor des Kopp-Verlages habe ich auch von meinem Verleger, Jochen Kopp, der ebenfalls entsetzt ist, erfahren, dass dort keine Bücher von Akif Pirincci verlegt werden". Zitat Ende.
Quelle: http://n0by.blogspot.de/2015/10/reih-dich-ein-in-die-braun-bunte.html

Mal abgesehen davon, dass ich es lächerlich finde, wie schnell heutzutage erwachsene Menschen "entsetzt" sind, würde mich interessieren, worauf genau Sie Ihre Aussagen begründen.
Die Rede von Herrn Pirincci mag man für dumm oder unsinnig halten und seinen KZ-Witz für sehr unpassend - aber wie hier in diesem Forum und anderswo deutlich gezeigt wurde, liegt dieser Verurteilung ein gehörig Maß an Hysterie UND Heuchelei zugrunde, denn in seiner Rede wie in seinen Büchern zeigt sich schlichtweg ein kritischer Geist - und der eckt nunmal an. Über die Wortwahl mag man geteilter Meinung sein, aber eine Demokratie sollte es doch aushalten, dass jemand polarisiert. Und damit aneckt.
Sie ecken doch auch an.

Und das verstehe ich schlichtweg nicht, dass Sie sich an diesem gehässigen "mit Dreck Bewerfen" beteiligen - falls Sie die Rede von Herrn Pirincci nicht gesehen haben - bitte: https://www.youtube.com/watch?v=MHvrYG_GjEI
Wie gesagt - man kann seine Aussagen für unpassend halten und mir persönlich gefällt Herrn Pirinccis Wortwahl überhaupt nicht (ist mir zu derb und für mich zu plump).
Aber ihm nun Rassismus etc. zu unterstellen wird ihm nicht gerecht, was gerade SIE als ebenfalls öfter mal im Trommelfeuer der Kritik Stehender wissen sollten!

Hier wird ein neues Feindbild mit Raffinesse und einer gewissen Lust aufgebaut (Hass den Hasserfüllten, frei nach Keine Freiheit den Feinden der Freiheit).
Ich habe manches von Ihnen gerne gelesen, Herr Ulfkotte, doch würde ich Sie herzlich bitten, hier Licht ins Dunkel zu bringen und zu erklären, wie Sie zu der von Ihnen vertretenen Ansicht gelangt sind.
Ist es schon wieder an der Zeit, mit den Wölfen zu heulen? Müssen gerade Sie das tun?
Freundliche Grüße und ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Wirken
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Tja, @KvS, der Udo spricht wohl nicht mit jedem. Und schon gar nicht über alles. :-)

Tünnes @, Dienstag, 27.10.2015, 09:00 vor 3747 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 3402 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.10.2015, 17:27

Diese Erfahrung durfte ich ja auch schon machen:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=378660

Auch ansonsten fand ich seine Beiträge hier im Forum bisher nicht sehr ergiebig.
Da hatte ich mir nach seiner DGF-Vorstellung doch erheblich mehr versprochen.

Warum er gerade jetzt einen Thread zu Bürgerwehren aufmacht,
wo diese doch eher aufgrund der osteuropäischen Räuberbanden Sinn machen würden,
die Problematik allerdings schon seit Jahren existiert und nicht erst jetzt,
mit den zusätzlichen "Flüchtlings"strömen, erschließt sich mir auch nicht so
ganz.

Aber was soll's, Haken dran, wenigstens weist @Udo uns jetzt bereits
zum siebten Mal auf seine Herzinfarktgeschichten hin.
http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=herzinfarkt&ao=and&u_name=udo

Ist ja vielleicht für den ein oder anderen Leser auch mit Mehrwert verbunden.[[zwinker]]


Schönen Gruß

Vielleicht mal eine Umpseudonymierung...

Ikonoklast @, Dienstag, 27.10.2015, 09:15 vor 3747 Tagen @ Tünnes 3355 Views

... in "Bittsteller"?

--
Grüße

---

... and girls of course!

[image]

Scheint so zu sein

Kurz_vor_Schluss @, Dienstag, 27.10.2015, 16:39 vor 3747 Tagen @ Tünnes 3102 Views

Hallo Tünnes,
anscheinend liegst Du mit Deiner Vermutung richtig - schade.
Kennst Du den Film "Des Teufels General"? Da gibt es eine Szene, in der General Harras, die Hauptfigur, sagt, er sehne sich nach einem Menschen, der ihm mal offen sagen würde, dass er das, was er sagt, nur sagt, um die eigene Haut zu retten - und nicht, weil es um das Vaterland o.ä. geht.
Schon komisch - hätte früher nicht gedacht, dass wir eines Tages ähnliche Zeiten erleben - wo Leute ihre Pfründe retten wollen und sich deswegen dem Chor der Vielen anschließen - mag der Gesang auch noch so mißtönend sein.
Naja - alles nur ein Spiel letztendlich.
Schönen Gruß
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Auf Nachfrage zu Akif Pirincci und meinen Äußerungen...

Udo @, Mittwoch, 28.10.2015, 15:31 vor 3746 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 2747 Views

Bei Akif Pirincci und mir kam in den letzten Monaten einiges zusammen. Es ging ganz sicher bei meinem hier kritisierten Posting in Facebook und meiner Distanzierung zu Akifs Äußerungen nicht um das "KZ-Zitat", welches von vielen in der Tat offenbar wohl teilweise bewusst falsch gelesen wird.

Aber zB die „Moslemmüllhalden“ – also die Entmenschlichung einer ganzen Bevölkerungsgruppe – wird von vielen gar nicht kritisiert, und das ist keine falsche Lesart. "Moslemmüllhalde"...? Alle, die jetzt so fest zu Akif stehen... Findet ihr das witzig? Das nenne auch ich "Volksverhetzung" - und zwar vorsätzlich.

Der Kopp-Verlag, Akif und ich wollten eventuell künftig zusammenarbeiten. Zitate wie die „Moslemmüllhalden“, die nach meiner Kenntnis ganz sicher nicht „falsch zitiert“ oder aus dem Zusammenhang gerissen wurden, haben dem aus meiner Sicht aber jegliche Grundlage entzogen. Meine persönliche Grenze wurde hier weit überschritten, das habe ich auch deutlich zum Ausdruck gebracht.

Alles klar? Muss ich mich da noch weiter "rechtfertigen"...?

Von Rechtfertigen war nie die Rede - vom Erklären schon

Kurz_vor_Schluss @, Mittwoch, 28.10.2015, 19:27 vor 3745 Tagen @ Udo 2452 Views

Guten Abend Herr Ulfkotte,
danke für Ihre Rückmeldung, die mich erfreut hat - solange man noch mit- und nicht nur übereinander redet, besteht meiner bescheidenen Meinung nach Hoffnung. [[zwinker]]
Ich verstehe Ihren Standpunkt irgendwo, teile ihn allerdings nicht, was ich im Folgenden kurz erläutern will:

a) Satire lebt von Übertreibung und Zuspitzung. In diesem Rahmen halte ich Beschimpfungen anderer, auch mit unflätigen Ausdrücken, für erlaubt. Ich persönlich schätze diese Art Sprache nicht, aber wenn jemand im Rahmen der Satire Schimpfworte glaubt gebrauchen zu müssen - bitte.
b) Man sollte es eh gelassener betrachten, scheint mir, wenn mal Schimpfworte benutzt werden. In England wurde ich als Student auch mal als "fucking kraut" bezeichnet oder als "fucking Nazi". Müsste das nicht auch als Volksverhetzung gelten? Zusammen mit anderen Ausdrücken, die man gegenüber Deutschen gebraucht?
c) Mir persönlich scheint, dass es heutzutage kein Problem darstellt, Gegner der "Flüchtlingssituation" als Nazis, Pack, dumm, Arschlöcher, bescheuert, Dunkeldeutschland etc. zu bezeichnen. Umgekehrt Flüchtlinge als Schmarotzer oder was-auch-immer zu bezeichnen ist aber Ausdruck bösester Gesinnung.

Da wird mir zuwenig differenziert bzw. mit zweierlei Maß gemessen - so mein Eindruck.
Insofern würde ich persönlich Herrn Pirincci seine Beschimpfungen im Rahmen der Meinungsfreiheit durchgehen lassen - mögen sie auch andere verärgern - sowas haben Beschimpfungen nunmal so an sich.
Verbietet man solche wie von ihm, müsste man konsequenterweise auch die der anderen Seite verbieten. Ob man das tun wird? Zweifelhaft.

Sie sagen ja selbst, dass zwischen Ihnen und Herrn Pirincci "einiges zusammenkam" - da müsste man schon wissen, was (und dann dazu auch Herrn Pirinccis Sicht der Dinge hören, um sich ein Urteil bilden zu können).
Ich kann verstehen, dass Ihnen, da Sie weiterhin in Deutschland Bücher veröffentlichen wollen, nun daran gelegen ist, sich von Herrn Pirincci zu distanzieren.
Über die Gründe hierfür können wir ja geteilter Meinung bleiben - das könnte man dann wohl Zeichen von Demokratie nennen.
Freundliche Grüße
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Israelische Modelle sind wahrscheinlich die effektivsten / haben die meiste Erfahrung... (oT)

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Montag, 26.10.2015, 23:45 vor 3747 Tagen @ Udo 3615 Views

- kein Text -

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Das sind die falschen Fragen,

Weiner @, Dienstag, 27.10.2015, 03:03 vor 3747 Tagen @ Udo 3733 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.10.2015, 03:26

werter Udo,

denn wenn ein Staat stirbt, dann ist Sorge zu tragen, dass ein äquivalentes Nachfolgemodell an seine Stelle tritt. Mit punktuellen Lösungen kommt man nicht weiter (Selbsthilfegruppe Bürgerwehr, Selbsthilfegruppe Kläranlage, Selbsthilfegruppe Schlaglöcher, Selbsthilfegruppe Unterbringung von Migranten etc.).

Warum nicht gleich eine neue Staatsorganisation aufbauen, die dann die einzelnen Teilaufgaben strukturiert entwickelt? Es wird in den nächsten Jahren sukzessive alles aus dem Ruder laufen und die "Staatstätigkeit" zum Erliegen kommen. Deswegen sollte das, was angepackt wird, in dem Bewußtsein durchgeführt werden, dass es um den Neuaufbau eines Staates bzw. um ein neues Modell von Gemeinschaft geht. Man sollte nicht an den Symptomen kurieren und reparieren sondern ein neues Haus bauen.

Das hat natürlich nach guten Regeln zu geschehen. Man kann nach meinem Dafürhalten die dazu bereits vorhandenen und gebräuchlichen Regeln vollumfänglich nutzen, denn sie sind ihrer Anlage und Handhabbarkeit nach absolut ausreichend (GG, Parteiengesetz, Wahlrecht).

Um es kurz zu sagen: nicht Bürgerwehren sondern eine neue politische Bewegung. Sie muss so attraktiv sein, dass eine Mehrheit sich ihr anschließen kann. Und im Rahmen einer solchen Bewegung lassen sich dann die Problemstellungen, die Dich aktuell beschäftigen, viel eleganter und effektiver lösen.

Es ist hiermit zum dritten Male, dass ich Dir diesen Vorschlag mache? Warum verstehst Du ihn nicht?

MfG,
Weiner

Nein Danke, ich will keine politische Partei gründen, weil

Udo @, Dienstag, 27.10.2015, 06:51 vor 3747 Tagen @ Weiner 3818 Views

ich nach 3 Herzinfarkten und einer Krebserkrankung einfach mehr Ruhe haben will. Ich will keine Parteiprogramme erarbeiten und in Veranstaltungen sitzen, wo sich (wie bei der AfD und vielen anderen neuen Gruppen) die Leute die Köpfe einschlagen und jeder glaubt, er wisse alles besser.

Ich suche wirklich nur Infos über "Bürgerwehren", wie man sie gründet, aufbaut, strukturiert - und mit der Polizei so zusammenarbeitet, dass es für die Bürger den größten Nutzen gibt.

Liebe Grüße

Udo

Den "Namen" ändern, die Polzei einbinden, die alten Leute einbinden!

Olivia @, Dienstag, 27.10.2015, 10:07 vor 3747 Tagen @ Udo 3399 Views

Ich würde mich auf jeden Fall auch bei der örtlichen Polizeidienststelle erkundigen. Fast überall in D leben viele alte Menschen, die vollkommen unterbeschäftigt sind und daher "alles" beobachten, was auf den Straßen so vor sich geht. Solchen Menschen beizubringen, wie man ein Handy oder whatsapp benutzt und wie man "wichtige" von "unwichtigen" Ereignissen unterscheiden kann, das wäre möglicherweise ein entsprechender Ansatz. Dabei kann man die Polizei insofern einbinden, als dass sie die älteren Menschen (in einem Vortrag oder auch fortlaufenden Seminar) entsprechend unterrichtet.
Wir haben die Polizei auch zu bestimmten Themen in die Schule geholt, weil die Jugendlichen dort umfassender informiert wurden und auch besser "zuhörten" als bei den Eltern.

DAS würde ich als einen ersten Schritt sehen!

Ganz wichtig ist aber, den Namen Bürgerwehr durch einen anderen Begriff zuersetzen, denn sonst bekommen sowohl die Menschen als auch die Polizei sehr merkwürdige Gefühle.

Berlusconi soll in den Italienern das Bilden einer Bürgerwehr frei gestellt haben. Die Bürgerwehren gab es auch damals. Sie wurden eingerichtet, weil sehr viele Schwarzafrikaner den Staat frequentierten und gegenüber den Bürgern wohl übergriffig wurden. Über Ausschreitungen habe ich nie etwas gelesen, wohl aber darüber, dass sehr viele Schwarze sehr schnell den Weg in die Schweiz angetreten haben sollen.
Wie die Situation derzeit ist, kann ich nicht sagen.

--
For entertainment purposes only.

Ja, den Namen "Bürgerwehr" kann man wohl wirklich nicht nehmen...

Udo @, Dienstag, 27.10.2015, 19:09 vor 3746 Tagen @ Olivia 3008 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.10.2015, 19:19

Mich erstaunt allerdings total, wie viele Männer (jeden Alters), die ich heute getroffen habe (von Tankstelle bis Discounter), SOFORT gesagt haben, die wären "dabei", wenn eine "Bürgerwehr" gegründet würde. Damit hatte ich so extrem nicht gerechnet, die Stimmung ist echt total auf dem Siedepunkt...

Liebe Grüße

Udo

Neighbourhood Watch - Nachbarschaftswache

Ankawor, Dienstag, 27.10.2015, 20:24 vor 3746 Tagen @ Udo 3048 Views

Ich kenne die Neighbourhood Watch

http://www.police.nsw.gov.au/__data/assets/pdf_file/0016/342241/NHW_Guidelines_version_...

die großen Anklang hat und gut funktioniert. Und sie hat absolut keinen zweifelhaften Ruf.

Im Wiki steht, dass es das auch in Europa als Nachbarschaftswache gibt, nur scheint es fast unbekannt zu sein.

Ziel ist es auch hauptsächlich, ein offenes Auge zu haben, nicht wegzugucken und Verdächtiges der Polizei zu melden.

Das dürfte also bei den kommenden Zuständen in Deutschland nicht ausreichen. Schon jetzt ist hier in der Gegend keine Polizei mehr zu sehen, und sie schreibt auch in den Medien ganz offen, dass sie in den Lagern ausgelastet sind und leider nicht auf jeden Notruf vorbeikommen können.

Somit dürfte die Gefahr - zumindest hier in der Einsamkeit - nicht sein, dass Gruppen von Invasoren einen bedrohen, sondern eher die vertrauten Banden, denen das Einbrechen nun etwas leichter wird. Die verschärfte Version kommt erst später.

Auf jeden Fall hat Nachbarschaftswache nicht den leicht negativen Beigeschmack von Bürgerwehr.

Grundsätzlich finde ich die Idee begrüßenswert und würde mich freuen, wenn hier noch Ideen dazu dargelegt würden.

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Wandere aus, solange es noch geht.