Paul C. Martin: Staat als Machtbastard - Warlord-Welt kommt

Meierding @, Sonntag, 25.10.2015, 21:17 vor 3749 Tagen 8775 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 25.10.2015, 21:20

In einem Interview mit dem Magazin "eigentümlich frei" (Print) aus dem Jahr 2010 prophezeit der bekannte Ökonom Paul C. Martin den westlichen Industrienationen Zerfall und Untergang. Ursache: Überschuldung. Das Interview ist zwar schon etas älter aber immer noch aktuell. MMnews bringt die wichtigsten Ausszüge.

http://www.mmnews.de/index.php/politik/56483-paul-c-martin-staat-als-machtbastard

Nur ein Link ist in diesem Fall sicher erlaubt [[freude]] .

Es gibt Alternativen

LLF @, Sonntag, 25.10.2015, 21:58 vor 3749 Tagen @ Meierding 6615 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 25.10.2015, 22:02

Wollte ich auch schon kommentieren:

http://www.mmnews.de/index.php/politik/56483-paul-c-martin-staat-als-machtbastard

Russland ist das beste Beispiel eines Staates, der nach zwei Weltkriegen (1914-1918 und 1941-1945) und drei Revolutionen (1917, 1917 und 1991) immer noch existiert und in naher Zukunft wohl der weltweit mächtigste Staat sein wird. Lenins Bürgerkrieg war brutal, aber er endete mit dem vollständigen Sieg der von Sowjets regierten städtischen Arbeiter über die anarchistischen Bauern.

Paul C. Martin unterschätzt die Bereitschaft der Menschen, sich für abstrakte Ideale einzusetzen - wie derzeit im Donbass. Nach einem Zusammenbruch des Staates werden viele Staatsdiener ihren Arbeitsplatz verlieren, aber der Staat selbst hat bisher alle Revolutionen überdauert. Mehr noch: ein stabiler und gut regierter Staat (wie Russland) hat genügend Ressourcen, um Systemwechsel in anderen Staaten finanziell, personell und ideologisch zu unterstützen. RT Deutsch is ja nur ein kleiner Stachel in der bundesrepublikanischen Medienlandschaft.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Staat in naher Zukunft einige Aufgabenbereiche verschlanken - z.B. die Bildung privatisieren, die Justiz durch private Schiedsgerichte entlasten und bürokratische Sozialleistungen durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzen. Falls der Flüchtlingsstrom noch länger andauern sollte, dann könnten z.B. die Schulen als Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden. Während der Zwangsferien können die Lehrer dann ihre bisherige Ideologie überdenken.

Totale Diktatur

Rybezahl, Sonntag, 25.10.2015, 22:06 vor 3749 Tagen @ LLF 6524 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 25.10.2015, 22:12

Paul C. Martin unterschätzt die Bereitschaft der Menschen, sich für
abstrakte Ideale einzusetzen - wie derzeit im Donbass. Nach einem
Zusammenbruch des Staates werden viele Staatsdiener ihren Arbeitsplatz
verlieren, aber der Staat selbst hat bisher alle Revolutionen überdauert.
Mehr noch: ein stabiler und gut regierter Staat (wie Russland) hat
genügend Ressourcen, um Systemwechsel in anderen Staaten finanziell,
personell und ideologisch zu unterstützen. RT Deutsch is ja nur ein
kleiner Stachel in der bundesrepublikanischen Medienlandschaft.

Es gibt nur Landmassen und Leute, die glauben, Herr darüber zu sein - man nennt es Staat. Ja, Russland könnte einen globalen Systemwechsel überleben, vorausgesetzt, es ist nicht auf Importe angewiesen und kann seine Grenzen vor Räuberbanden schützen. Dazu eine Ideologie für die Massen und ein hartes Diktat.

Ja, so könnte Russland den Debitismus retten und nach der Phase der Neuordnung als Imperium den Schrecken der Gewaltherrschaft mit allen bekannten Konsequenzen erneut über die Welt bringen.

Ich hoffe weiterhin, uns fällt noch etwas besseres ein.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Bei den ganzen Szenarien wird natürlich vorausgesetzt, dass es keine Atomkraftwerke gibt. Hicks. (oT)

Rybezahl, Montag, 26.10.2015, 02:00 vor 3749 Tagen @ Rybezahl 5601 Views

- kein Text -

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Bis an die Halskrause bewaffnet, wird dieser Untergang

Domac @, Montag, 26.10.2015, 07:49 vor 3749 Tagen @ Meierding 6463 Views

entweder hinausgezögert oder Andere/Unbeteiligte mit hineingezogen.
Auf jeden Fall wird es übel.
Und es hat schon begonnen.

GrüßeD

Optimierung der Verwaltung

Kaladhor @, Münsterland, Montag, 26.10.2015, 07:59 vor 3749 Tagen @ LLF 5253 Views

... und bürokratische Sozialleistungen
durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzen. ...

Morgen,

genau das sehe ich auch kommen, aber das wird dann nicht aus Überzeugung eingeführt, sondern einfach, weil es massiv Kosten in der Verwaltung einspart. Man muss sich doch nur mal vor Augen führen, wie viele ALG-II-Empfänger es in Deutschland gibt, und das diese alle sechs Monate einen Folgeantrag stellen müssen (seien wir mal ehrlich, es ist eine Mär von ALG-II in bezahlte Arbeit zu kommen, und wenn dann ist man fortan Aufstocker). Was das allein an Kosten für die Verwaltungen erzeugt...

Im weiteren Weg wird man sehr wahrscheinlich hergehen, und sämtliche Transferleistungen zusammenlegen. Es gibt dann nur noch einen einzigen Geldtopf, der alles bezahlt, und schwupps, wieder jede Menge Humankapital freigesetzt, das man anderweitig verwenden kann.

Gruß,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Was Korkowski dazu sagte:

Orodara @, Montag, 26.10.2015, 08:09 vor 3749 Tagen @ Rybezahl 5567 Views

"Auch eure vielen Atomkraftwerke wurden von diesen Geheimen Machtstrebern in Europa so zahlreich befürwortet, obwohl doch längst neue, saubere Energiequellen gefunden und erforscht waren. Diese Atomkraftwerke werden sich in der Stunde X in Europa als eine furchtbare Seuche des Todes auswirken und die wenigen Überlebenden der weißen Rasse werden zu Krüppeln werden. Auch werden in der zweiten Kampfstufe viele Sprengkörper nach ihrer Explosion die versteckte Substanzen der vernichtenden Seuchenwaffen, Giftgase, Bakterien und viele ähnliche chemische, biologische Kampfmittel (ABC-Waffen) ausströmen lassen.
Die Geheimen aus dem Fernen Osten*, die dort ihren Zentralsitz haben, streben nach einer einrassigen Weltherrschaft. Mit Hilfe der manipulierten Kriege soll die weiße Rasse so reduziert werden, daß sie den Farbigen keinen Widerstand mehr leisten kann und einer totalen Liquidierung unterliegt."
(Edward Korkowski, Kampf der Dimensionen: Neue Visionen und Botschaften, Spieth-Verlag, 1985, S. 15)

(* könnte vielleicht das eng mit Ankara verbundene Astana als Zentrum des panturanischen Reiches sein?)

P. C. Martin hat vollkommen recht

sensortimecom ⌂ @, Montag, 26.10.2015, 08:26 vor 3749 Tagen @ Meierding 5941 Views

Es gibt seit 2010 noch einen weiteren Treiber, der zur völligen Destabilisierung und letztendlichen Auflösung der staatlichen Strukturen führen wird, nämlich der Ansturm von Asylanten aus Afrika und Asien, und die Unmöglichkeit, darauf eine rechtsstaatliche und p.c.-verträgliche Antwort zu finden.
Beides zusammen (nämlich der debitistische Kettenabriss und der unendliche Zustrom von Sozialleistungen lukrierenden Migranten) ist zu viel des Guten. Da ist Sense angesagt.

Parabel vom zerbrochenen Fenster

Sylvia @, Montag, 26.10.2015, 08:52 vor 3749 Tagen @ Kaladhor 5578 Views

... und schwupps, wieder jede Menge Humankapital
freigesetzt, das man anderweitig verwenden kann.

So lasset uns alle jubeln. Dieses viele, freigesetzte Humankapital kann dann z.B. hier verwendet werden: Flüchtlingshilfe: Nahles rechnet mit vielen neuen Jobs
" ...Etwa bei der Betreuung von Flüchtlingen, aber auch bei den Sicherheitsdiensten, im Catering oder im Wohnungsbau würden derzeit neue Jobs entstehen. ..."

Alles überaus wertschöpfend. [[ironie]]

Bastiats Parabel vom zerbrochenen Fenster scheint in Vergessenheit geraten zu sein.

--
"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

keine Ironie

Kaladhor @, Münsterland, Montag, 26.10.2015, 08:59 vor 3749 Tagen @ Sylvia 5086 Views

Ich denke, die Ironie können wir getrost weglassen, denn genau das wird der Weg sein. Ist das nicht traurig?

Gruß
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Multimonopol des Staates

Falkenauge @, Montag, 26.10.2015, 10:07 vor 3749 Tagen @ Meierding 5071 Views

Einen ganz wichtigen Aspekt spricht Martin mit dem folgenden Satz an:
"Die Schulen sollten nicht auf Staats-, sondern auf freiheitliche Nicht-Staats-Systeme vorbereiten."

Das können sie aber nicht, weil sie in der Regel dem staatlichen Schulsystem angehören und das unterrichten müssen, was die Herrschenden vorgeben. Die relativ wenigen freien Schulen müssen sich über das staatliche Prüfungsmonopol auch nach den staatlichen Vorgaben strecken.

Daraus folgt mit zwingender Logik, dass es zunächst das Allerwichtigste wäre, für ein vom Staat unabhängiges freies Bildungswesen zu kämpfen. Staat und Wirtschaft haben naturgemäß das Interesse, dass die heranwachsende Generation auf ihre Bedürfnisse und Anforderungen hin ausgebildet werden. Damit wird die Jugend aber auf bestehende und oft erstarrte Formen, in die sie sich einfügen sollen, festgelegt, ohne Rücksicht darauf, was in ihr selbst an neuen Lebensimpulsen heraufdrängt. Daher kommt es darauf an, dass das, was gelehrt und wozu erzogen werden soll, ganz aus der Erkenntnis des werdenden Menschen und seiner individuellen Anlagen, aus der Anthropologie entwickelt wird. Das schließt in höheren Klassen eine exemplarische Behandlung idealer gesellschaftlicher Verhältnisse ein. Dann können die so ausgerüsteten mündigen Menschen in die Gesellschaft eintreten und ihre Impulse in die Gestaltung der Verhältnisse einfließen lassen, die so immer menschengemäß verändert werden können.

Zur Freiheit erziehen, können nur Lehrer, die selbst frei sind und nicht staatliche Befehlsempfänger. Überlegungen dazu hier.

Hier im DGF das komplette Interview!

Reffke @, Montag, 26.10.2015, 11:36 vor 3748 Tagen @ Meierding 5134 Views

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=187359

Das "Warlord-Phänomen" sieht man inzwischen sehr schön einerseits in der Ukraine (Ihor Kolomoyskyi&Co) und andererseits an privaten Sicherheits- und Militärunternehmen wie Academi (früher bekannt als Blackwater, also militärische Dienstleister für Regierungsbehörden, Justiz und Bürger) [[zwinker]]

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Zum "debitistischen Kettenabriss" ...

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 26.10.2015, 12:14 vor 3748 Tagen @ sensortimecom 5458 Views

Beides zusammen (nämlich der debitistische Kettenabriss und der unendliche Zustrom von Sozialleistungen lukrierenden Migranten) ist zu viel des Guten. Da ist Sense angesagt.

Zum "debitistischen Kettenabriss" (= angeblich "grundsätzlich fehlende Nachschuldner") ist vollständigkeitshalber folgendes richtig zu stellen:

__ 1) Wer heute belastbare Kreditsicherheiten (pfändbares Sachvermögen, ausreichendes und sicheres Einkommen) besitzt und aufbieten könnte, benötigt keinen Kredit, da er/sie bereits im Geld/-vermögen sozusagen schwimmt und selbst nach einer profitablen Geldanlage (z.B. Kreditnehmer usw.) sucht. Wer aber großen Konsum- und Kreditbedarf hat, besitzt keine ausreichenden Kreditsicherheiten. Dies war schon immer und ist wieder einmal das Endstadium eines kapital'istischen Wirtschaftszyklus, welcher so gut wie niemals länger als 3 Generationen (60-75 Jahre) gedauert und immer in einer Katastrophe (Krieg, Bürgerkrieg) geendet hat.

__ 2) In jeder normal/gut/ausgewogen funktionierenden VoWi gibt es grundsätzlich eine unendliche Anzahl von Nachschuldnern .. selbst in einer klitzekleinen. Denn, alle bereits verschuldeten sowie noch verbliebenen potentiellen Kreditnehmer bilden (chronologisch betrachtet) eine geschlossene Reihe bzw. einen geschlossenen Kreis, dessen Anfang und Ende sich sozusagen am Bankschalter befindet: Wer gerade tilgt und sein Pfand freibekommt, stellt das Ende des Nachschuldner-Kreises dar und steht somit wieder als Nachschuldner zur Verfügung .. endlos sich wiederholend.
____ Es kann auch prinzipiell jeder Kreditnehmer tilgen, da der Zins, den er benötigt, von nächst folgendem Kreditnehmer(n) in Umlauf gebracht wird. Die reine Tilgungssumme, die jeder Kreditnehmer außer dem Zins benötigt, bringt er ja selbst in den Umlauf; er benötigt diese Summe lediglich als Einnahmen zurück. Dies funktioniert völlig reibungslos und nachhaltig, wenn ...

____ wenn erstens in der VoWi nicht übermäßig in Geld gespart wird (= übermäßige Bildung von Geldvermögen), so dass jeder bereits verschuldete Kreditnehmer seine gewohnten Einnahmen bis zum Tilgungstermin beibehalten kann .. d.h. wenn in der VoWi fast ausschließlich in Sachwerten (auch Unternehmensbeteiligungen u.ä.) gespart wird, und
____ wenn zweitens die Einkommensverteilung in der Bevölkerung annähernd "normal/symmetrisch um den Mittelwert verteilt" ist, im Sinne der Gauß'schen Normalverteilung (auch Median = Mittelwert etc.).

Dass dem so wird, dafür kann nachhaltig gesorgt werden .. ja, selbst im Debitismus, allerdings nur in einer vernünftig und ausgewogen organisierten und regulierten VoWi natürlich. Es ist prinzipiell nicht anders als mit der Konstruktion, Steuerung und Betrieb eines großen Passagier-/Kreuzfahrtschiffs ...
Dieser Vergleich hinkt nicht: Die VoWi ist ein Passagierschiff, mit dem eine Gesellschaft in die (selbstbestimmte) Zukunft fährt. Hoffentlich ist es nicht die nächste Titanic .. oder die nächste Vasa von Stockholm, die seinerzeit nach ihrem ersten Auslaufen aus der Werft einfach umgekippt und gesunken ist.

Wer's kann, der schafft's.

Mit Gruß, Beo2

--
Eine jede KULTUR, d.h. ihre Geschichte, Sprache, Sitten & Bräuche, Traditionen, Kunst, Religion, Wirtschaft etc. verschwindet normalerweise nicht plötzlich, sondern Scheibchen für Scheibchen .. insb. als Folge der Gleichgültigkeit ihrer Mitglieder.

Von Bildung, Rissen und dem Salz der Erde.

SUCRAM @, VLC, España, Montag, 26.10.2015, 13:07 vor 3748 Tagen @ Falkenauge 5084 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 26.10.2015, 13:11

Einen ganz wichtigen Aspekt spricht Martin mit dem folgenden Satz an:
"Die Schulen sollten nicht auf Staats-, sondern auf freiheitliche
Nicht-Staats-Systeme vorbereiten."

Das können sie aber nicht, weil sie in der Regel dem staatlichen
Schulsystem angehören und das unterrichten müssen, was die Herrschenden
vorgeben. Die relativ wenigen freien Schulen müssen sich über das
staatliche Prüfungsmonopol auch nach den staatlichen Vorgaben strecken.

Daraus folgt mit zwingender Logik, dass es zunächst das Allerwichtigste
wäre, für ein vom Staat unabhängiges freies Bildungswesen zu kämpfen.

Es gibt einige wenige Schulen, die freiheitliche, menschliche Konzepte in kleinen Gemeinschaften bereits leben, oder es zumindest in Ansätzen versuchen. Z.B. zähle ich da Neills Summerhill dazu. Niemals wird es aber in der kollektivistischen Massenveranstaltung (=öffentliches Bildungswesen) soweit kommen. Nicht weil es eine "höhere Zentralmacht" (könnt auch gerne Eure Begriffe wie Freimaurer, NWO, Usrael, etc. verwenden) nicht will, sondern weil das System solche Ideen in der Breite versucht entweder im Ansatz zu assimilieren und neutralisieren (sprich "seht, wir bieten ja auch Alternativen für die Spinner"), oder aber offen entgegentritt mit all seiner kommunikativen Macht.( Ja, auch Sorgerechtsentzug ist ein Akt der Kommunikation).
Somit irrt sich m.E. Martin, wenn er meint, dass das Umdenken in den Schulen anfangen könnte, auch wenn es natürlich, bezogen auf die Reichweite, der ideale Ort wäre.
Demnach bleibt uns nur das "private Umfeld": aufgeschlossene Familien, Freunde, Internet, etc.

Somit bleiben, wenn sich in den Köpfen der Erwachsenen nichts ändert, eine Summerhill-Schule Aussenseiter, geduldet, als Alibi. Von der Masse schief angeguckt. Die Masse will lieber wieder Zucht- und Ordnung in die Schulen und damit Kinder bringen. Muss sie auch wollen, wenn sich das System des kollektivistischen Wahnsinns bis zu seinem unvermeidlichen Ende durchhalten soll. Das System braucht Kinder die Putin zujubeln, Assad als akzeptables Übel ansehen und meinen, ohne Staat gäbe es nur Chaos und Totschlag. Denen die Natur in der sie leben nur einen Scheißdreck wert ist, und denen natürliche Gemeinschaften menschlicher Wesen als belächelnswerte aber doch "erhaltenswerte" Zooattraktion dienen. Denen der Wettkampf zum Lebensinhalt wird: Sport, Arbeit, Freizeit, Familie.

Solange Mütter und Väter, Onkel und Tanten, Großväter und Großmütter dies leben, wird sich auch von innen nichts ändern, nicht in den Schulen, nicht in den sogenannten Familien.

Darauf zu hoffen, dass Migranten das Problem lösen, ist lachhaft. Erstens kommen die aus erzkonservativen Gesellschaften mit Ansichten und Lebensweisen, die der Aufklärung diametral entgegenstehen, und zweitens ist unser hochkomplexes und ausgeklügeltes Kollektivsystem in der Lage, sich über die Zeit anzupassen und zu assimilieren.

Es bleiben also nur wir selbst. Beginnend im eigenen Kopf das kollektivistische System als solches zu sehen und sich davon im Inneren kommunikativ und rezeptiv zu distanzieren. Und so scheidet man langsam als Element aus diesem System ohne sich physisch auch nur einen Millimeter bewegt zu haben. Dann kommuniziert man dieses Umdenken, klärt auf. Das Internet ist da hervorragend geeignet. Man kann nun versuchen, sein Parallelsystem zu bilden: In den Wald gehen, Gemeinschaften Gleichgesinnter bilden oder in den offenen Kampf gehen. Es ist und wird aber immer ein Trugschluss sein, wenn man einen vermeintlichen "Kopf" der Hydra abschlägt, man das Problem löst. Das System, und das sollte man nicht vergessen, basiert nicht auf Maschinen, ist nicht technisch angelegt, sondern ist "organisch". Es ist, wie es @Zarathustra schon versucht hat zu erklären, autopoietisch. Und ich bin der Überzeugung, dass, wenn sich eine kritische Masse an Elementen, sprich Menschen, bildet, diese sich vom "übergeordneten" System nachhaltig differenzieren können, und eigene Systeme bilden, wie zum Beispiel kleine Gemeinschaften, die dann nicht nur Außenseiterrollen spielen, sondern das "Hauptsystem", die kollektivistische Sklavengesellschaft Stück für Stück nachhaltig beseitigen.
Wenn genügend Menschen zu sehen beginnen, dass der Kaiser nichts trägt, außer die Illusion, die wir selbst mit ihm kreieren, dann ist der Anfang gemacht für etwas, dass ihn nicht nur wieder neu einkleidet, sondern ihn zum Teufel jagt, diesen Kaiser, der in jedem glaubenden Zivilisten wohnt.


Danke an all die hier im Forum, die nicht müde werden, Aufklärung zu betreiben. Jeder nach seiner Art eben. Danke auch an @Konstantin oder @Hinterbänkler zum Beispiel, die konkrete Wege aufzeigen, wie wir diesem Irrsinn entkommen können, ohne tausende von Kilometern zu emigrieren.
Ich denke alle spüren diesen Riss im System, in der "Gesellschaft". Es ist aber nicht ein Riss zwischen Autochthonen und Fremden in der Heimat, oder Politiker und Volk, oder all diese Weltbilder von Ost- und Westkurven, Zentralmächten, Islam und Christentum und so weiter. Es ist ein Riss mittendurch uns selbst; mit der einen Hälfte hängt man im System, mit der anderen steht man irgendwo im (Noch-)nichts. Diese "Systemhälfte" ist sehr stark. Jahrtausende alt und bis aufs feinste geschliffen und organisiert. Sie suggeriert einem, dass das andere das Fremde ist, das bekämpft und gehasst werden muss. Es fokussiert auf vermeintlich Schuldige, die in der letzten Konsequenz beseitigt werden müssen. Einmal sind es Immigranten, dann wieder Politiker oder die Amis, oder die Russen. Oft die Vermögenden. Der ganze Frust, der hier im Forum und anderswo zum Vorschein kommt, ist meiner Auffassung nach diesem inneren Riss geschuldet, der gespürt wird, aber nicht interpretiert, identifiziert werden kann.
In "Matrix" war es die Zentralmacht "Maschinen", die das System projizierten. Das ist falsch. Es ist das System selbst mit uns als Elementen, dass diese Welt organisiert und aufrecht erhält. Und dieses System hat keinen Kopf. Da ist kein Feind außer wir selbst. Wir sind seine Köpfe, Milliarden von kollektivistisch eingestellten Menschen, die tagtäglich diese Sklavenidiotie in sich aufnehmen und weitergeben. Das System würde von einem Augenblick auf den anderen aufhören zu existieren, wenn niemand mehr das Kommunizierte verarbeiten und reflektieren würde. Dazu müsste man sich keinen Millimeter von der Stelle rühren, das ist der Witz dabei.

Wie es dann weitergeht nach dem Kollaps, wie man den Kollaps verstärken und beschleunigen kann, im positiven Sinne. Wie man Systemapologeten und -pfaffen identifizieren und zum Teufel jagen kann. Wie man den Migranten und Daheimgebliebene wieder hilft, sesshaft und autark zu werden. Wie man mit den gefährlichen physischen Resten der ehemaligen Zivilisation umgeht. Solche Themen sehe ich als die wirklich interessanten an, die ich auch gerne hier mitverfolge (werden immer spärlicher) und diskutiere.
Das werden die Herausforderung sein, denen wir uns zu stellen haben und nicht wie man möglichst viele Flüchtlinge hassen und schnell wieder zurück deportieren kann. Wer seine Energien hier verschleudert wird so weitermachen wie bisher, und damit zwangsläufig mit dem System untergehen.

Noch ein kleiner Filmtipp von mir zum Schluss (vielleicht ist mein ausschweifender Monolog auch noch "Nachbeben" dieses Films geschuldet): Das Salz der Erde (Le sel de la terre) von Wim Wenders (2014) über den bekannten Fotografen, Menschenfreund und Zivilisationsankläger Sebastião Salgado. Es ist ein Dokumentarfilm mit unglaublichen Bildern (einige bekannt) und Botschaften, die unsere ganze zehntausend-jährige Missere aufzeigen, verzweifeln lässt um dann, daraus geboren, doch Hoffnung zu geben, dass es möglich ist, die Kurve zu kriegen bevor alles zu spät ist. Im Zusammenhang mit der Auflösung des Dokumentarfilms nochmals Gruß an @Konstantin. Es gibt einige Parallelen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass jeder hier im Forum wissen muss, ob er bereit ist, sich auf das hier angesammelte Wissen und die daran anschließenden Erkenntnisse mit all seinen Konsequenzen einzulassen oder weiter dumpf in seiner geistigen Bequemlichkeit verharren und einer PEGIDA oder anderen Ost- oder Westkurvenvereinen hinterherrennen will. Es ist die Wahl zwischen roter und blauer Pille.

Gruß

Und ich hatte gehofft, dass hier wenigstens die Entenhausener Mikey-Mouse-Ökonomie schon überwunden wurde. Wie dumm. (oT)

SUCRAM @, VLC, España, Montag, 26.10.2015, 13:24 vor 3748 Tagen @ Beo2 4289 Views

- kein Text -

Nichts beigetragen, außer Polemik. Wie hilflos! (edit.)

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 26.10.2015, 13:30 vor 3748 Tagen @ SUCRAM 4398 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 26.10.2015, 14:00

Der Schwächere wird sich dem Stärkeren anschließen oder unterwerfen müssen. Das ist Evolution oder das Weltenspiel.

Du scheinst mit leeren Händen daherzukommen. Das ist eher ein schlechtes Angebot .. für den Wettbewerb der Ideen.

Gruß

Ausführliche Anmerkungen an Dagobert Duck

Ashitaka @, Montag, 26.10.2015, 13:45 vor 3748 Tagen @ Beo2 5330 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 26.10.2015, 13:58

Hi Beo2
,

__ 1) Wer heute belastbare Kreditsicherheiten (pfändbares Sachvermögen,
ausreichendes und sicheres Einkommen) besitzt und aufbieten könnte,
benötigt keinen Kredit, da er/sie bereits im Geld/-vermögen sozusagen
schwimmt und selbst nach einer profitablen Geldanlage (z.B. Kreditnehmer
usw.) sucht.

Diese Einzelbetrachtung hilft nicht, da die Werthaltigkeit der Sicherheiten systematisch von der Gesamtverschuldungsfähigkeit aller abhängig ist. Wenn alle sagen: "Geh mir, ich nix Kredit nehmen!", dann hast du auch rasch keine belastbaren Kreditsicherheiten mehr. Die Bewertung der Sicherheiten ist nicht fixiert, sondern über einzelne Marktsegmente hinaus (d.h. systematisch betrachtet) von der Kreditnachfrage abhängig. Das heutige Wasserbecken in dem du umher plantscht ist nur solange "illusorisch" mit Wasser gefüllt, wie das System Neukreditaufnahmen "vor Tilgung" der Altkreditaufnahmen gewährleisten kann, d.h. wenn jemand einen Kredittitel schafft, der auch bei einer Zentralbank als notenbankfähige Sicherheit hinterlegt werden kann. Es ginge auch mit Staatstiteln. Der Staat alleine kann nur keine hinterlegbaren Staatstitel schaffen, da er sich nicht selbst kaufen kann. Damit Staatstitel als notenbankfähige Sicherheiten genutzt werden können müssen diese zuvor von den Gläubigern (Private über weltweite Vorsorgesysteme wie Pensionskassen, Treuhandfonds, Versicherungen etc.) gekauft/bezahlt werden.

__ 2) In jeder normal/gut/ausgewogen funktionierenden VoWi gibt es
grundsätzlich eine unendliche Anzahl von Nachschuldnern .. selbst in einer > klitzekleinen
. Denn, alle bereits verschuldeten sowie noch verbliebenen > potentiellen Kreditnehmer bilden (chronologisch betrachtet) eine
geschlossene Reihe bzw. einen geschlossenen Kreis, dessen Anfang und Ende
sich sozusagen am Bankschalter befindet: Wer gerade tilgt und sein Pfand > freibekommt, stellt das Ende des Nachschuldner-Kreises dar und steht somit
wieder als Nachschuldner zur Verfügung .. endlos sich wiederholend
.

Wenn die liebe Zeit (Zeiträume, zu früh, zu spät, falsche Zeit) nicht wäre. Eine Kreislauftheorie des Schuldsystems ist unter realen "zeitlichen" Umständen nicht haltbar. Natürlich wünschen wir uns, dass sich alles wie geschmiert im Kreise dreht um die Hoffnung an ein generierbares Gleichgewicht zu halten. Da aber alles Geld (Schuldendeckungsmittel) ausschließlich durch Schulden entstehen kann, der Erhalt des Schuldendeckungsmittels aber einzig und allein vom Gast abhängig ist (der Wirtschaft), beißt sich die Katze in den Schwanz.

Wirtschaft, das ist der Kampf um Schuldendeckungsmittel. Und diesen gewinnen möglichst viele nur solange, wie im System ausreichend Nachschuldner bereit stehen. Die Vorstellung, der eine tilgt, der andere nimmt Kredit (als sich ablösender Kreislauf) ist nicht haltbar. Denn derjenige der tilgt, muss schon bevor ihn als Schuldner jemand ablöst seinen Cash Flow zwecks seiner Kapitaldienstfähigkeit generieren. Das bedeutet also, dass ihm niemand als Schuldner folgt (Abklatsch im Kreislauf), sondern dass der Nachschuldner schon bereit stehen muss, bevor der Cash Flow zwecks Tilgung generiert werden kann (erst Verschuldung, dann Bezahlung). Da der Cash Flow bzw. die Realisation ausschließlich in Geldsummen erfolgt, muss deshalb schon vorher jemand Kredittitel schaffen (Kredit nachfragen), damit das benötigte Geld für zeitlich nachfolgende Tilgungen von Krediten überhaupt entstehen kann.

Es wäre theoretsich nur anders denkbar, wenn zwischen Kreditaufnahme und Tilgung

1. keine Zeit verstreicht
2. keine den Einzelgeldbedarf (nicht Gesamtgeldbedarf) erhöhende Verzinsung der Kreditmittel erfolgt
3. oder Geld keine ewige Option (siehe Dottore) bietet, sondern per Diktat vorgeschrieben wird wer seine Geldsummen SOFORT an wen zu übertragen/übereignen hat.

Auf auf ihr Sozialisten und Weltenretter. [[herz]] [[herz]]

____ Es kann auch prinzipiell jeder Kreditnehmer tilgen, da der
Zins, den er benötigt, von nächst folgendem Kreditnehmer(n) in Umlauf
gebracht wird. Die reine Tilgungssumme, die jeder Kreditnehmer außer dem
Zins benötigt, bringt er ja selbst in den Umlauf; er benötigt diese Summe
lediglich als Einnahmen zurück. Dies funktioniert völlig reibungslos und
nachhaltig, wenn ... >
____ wenn erstens in der VoWi nicht übermäßig in Geld gespart
wird (= übermäßige Bildung von Geldvermögen), so dass jeder bereits
verschuldete Kreditnehmer seine gewohnten Einnahmen bis zum Tilgungstermin > beibehalten kann .. d.h. wenn in der VoWi fast ausschließlich in
Sachwerten (auch Unternehmensbeteiligungen u.ä.) gespart wird, und
____ wenn zweitens die Einkommensverteilung in der Bevölkerung
annähernd \"normal/symmetrisch um den Mittelwert verteilt\" ist, im Sinne
der Gauß\'schen Normalverteilung (auch Median = Mittelwert etc.).

Diese Leichtsport-lass-abklatschen-Denke ist im Gelben Forum zum Glück schon ewig vom Tisch. Es kann, wie hier nachgewiesen wurde, prinzipiell nicht jeder Kreditnehmer tilgen.

Womit sollen prinzipiell alle tilgen, wenn nur mit Geldsummen getilgt werden kann, für die es eben ein laufendes Kreditgeschäft als Basis der Entstehung der benötigten Geldsummen bedarf? Debitismus 1x1.

Winke Winke,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Danke @Ashitaka...dachte schon ich müsste jetzt doch noch was schreiben. Brillant in Deinem Fach wie immer. (oT)

SUCRAM @, VLC, España, Montag, 26.10.2015, 13:55 vor 3748 Tagen @ Ashitaka 4431 Views

- kein Text -

Argumente vs. wortreiche Banalitäten (bzw. Sich-Dummstellen) ..

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 26.10.2015, 15:15 vor 3748 Tagen @ Ashitaka 4607 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 26.10.2015, 15:24

Hallöchen Ashitaka

danke für dein Bemühen um Sachlichkeit .. auch wenn es Dir nicht ganz gelingt. (-;
Es ist sicher schwer, sachlich zu bleiben, wenn man keine guten Argumente hat. Also:

1) Wer heute belastbare Kreditsicherheiten (pfändbares Sachvermögen, ausreichendes und sicheres Einkommen) besitzt und aufbieten könnte, benötigt keinen Kredit, da er/sie bereits im Geld/-vermögen sozusagen schwimmt und selbst nach einer profitablen Geldanlage (z.B. Kreditnehmer usw.) sucht.

Außerdem, für WEN soll er realwirtschaftlich investieren, wenn er und seinesgleichen ihr Konsum nicht mehr steigern wollen, wegen Sättigung? Die Übrigen, die Mehrheit, können es ja nicht mangels Einkommen. Für wen mehr produzieren; wozu und für wen BIP-Wachstum? Für den Export; für Konsumenten im Ausland? Ist das die Aufgabe und sinnvoller Zweck der eigenen VOLKSwirtschaft?

Diese Einzelbetrachtung hilft nicht, ...

Es kommt auf den Rezipienten an.

... da die Werthaltigkeit der Sicherheiten systematisch von der Gesamtverschuldungsfähigkeit aller abhängig ist. Wenn alle sagen: "Geh mir, ich nix Kredit nehmen!", dann hast du auch rasch keine belastbaren Kreditsicherheiten mehr. Die Bewertung der Sicherheiten ist nicht fixiert, sondern über einzelne Marktsegmente hinaus (d.h. systematisch betrachtet) von der Kreditnachfrage abhängig.

Das wird morgen der Fall sein, am Tage des Kollaps und danach. Ich sprach aber von Heute (siehe oben). Es gibt ja noch ein paar willige und solvente Kreditnehmer, noch .. da die Exportwirtschaft immer noch Rendite macht, noch. Die Binnenmarkt'wirtschaft befindet sich längst in der Rezession.

2) In jeder normal/gut/ausgewogen funktionierenden VoWi gibt es grundsätzlich eine unendliche Anzahl von Nachschuldnern .. selbst in einer klitzekleinen. Denn, alle bereits verschuldeten sowie noch verbliebenen potentiellen Kreditnehmer bilden (chronologisch betrachtet) eine geschlossene Reihe bzw. einen geschlossenen Kreis, dessen Anfang und Ende sich sozusagen am Bankschalter befindet: Wer gerade tilgt und sein Pfand freibekommt, stellt das Ende des Nachschuldner-Kreises dar und steht somit wieder als Nachschuldner zur Verfügung .. endlos sich wiederholend.

Wenn die liebe Zeit (Zeiträume, zu früh, zu spät, falsche Zeit) nicht wäre. Eine Kreislauftheorie des Schuldsystems ist unter realen "zeitlichen" Umständen nicht haltbar.

Warum denn nicht? Ich habe doch ausdrücklich die Notwendigkeit zumindest angedeutet, dass fast alle Kredite zeitversetzt laufen und die Laufzeiten sich überlappen. Das ist doch die Realität!
Es ist doch nicht so, dass erst ein bestimmter Kredit getilgt werden muss, bevor irgendjemand Anderer (Nachschuldner) einen Kredit aufnehmen kann. Wir haben ausschließlich zeitversetzte, sich überlappende Laufzeiten, kein getrenntes Nacheinander! Rede ich hier seit Jahr und Tag spanisch .. oder stellst Du dich dumm?

Natürlich wünschen wir uns, dass sich alles wie geschmiert im Kreise dreht um die Hoffnung an ein generierbares Gleichgewicht zu halten. Da aber alles Geld (Schuldendeckungsmittel) ausschließlich durch Schulden entstehen kann, der Erhalt des Schuldendeckungsmittels aber einzig und allein vom Gast abhängig ist (der Wirtschaft), beißt sich die Katze in den Schwanz.

So so, das scheint aber deine Katze zu sein. Habe ich etwa bestritten, dass alles GELD (Fiat Money) aus Krediten (Verschuldung) kommt?

Wirtschaft, das ist der Kampf um Schuldendeckungsmittel. Und diesen gewinnen möglichst viele nur solange, wie im System ausreichend Nachschuldner bereit stehen.

Die stehen grundsätzlich bereit, wie ich gezeigt habe, wenn gewisse, machbare Voraussetzungen erfüllt werden, die ich erwähnt habe. Ja doch, selbst im lupenreinem Debitismus!

Die Vorstellung, der eine tilgt, der andere nimmt Kredit (als sich ablösender Kreislauf) ist nicht haltbar. Denn derjenige der tilgt, muss schon bevor ihn als Schuldner jemand ablöst seinen Cash Flow zwecks seiner Kapitaldienstfähigkeit generieren. Das bedeutet also, dass ihm niemand als Schuldner folgt (Abklatsch im Kreislauf), sondern dass der Nachschuldner schon bereit stehen muss, bevor der Cash Flow zwecks Tilgung generiert werden kann (erst Verschuldung, dann Bezahlung).

Ja sicher, und genau das ist in der Realität der Regelfall. Andere verschulden sich, bevor ich tilgen muss. Die reine Kreditsumme habe ich selbst in die Welt gesetzt (bis ich sie tilge); den Zins stellen für mich die Nachschuldner. Habe ich endlich getilgt, bin ich sofort der potentielle Nachschuldner für die Anderen, die mir "geholfen" haben und nun selbst tilgen müssen.

Alle Kreditlaufzeiten sind zeitversetzt und überlappen sich. Das lässt sich spielend empirisch ermitteln.

Da der Cash Flow bzw. die Realisation ausschließlich in Geldsummen erfolgt, muss deshalb schon vorher jemand Kredittitel schaffen (Kredit nachfragen), damit das benötigte Geld für zeitlich nachfolgende Tilgungen von Krediten überhaupt entstehen kann.

Siehe oben. Das ist doch banal und "Holz in den Wald tragen". Ich habe Dir mehr zugetraut, ehrlich!

Diese Leichtsport-lass-abklatschen-Denke ist im Gelben Forum zum Glück schon ewig vom Tisch.

Und hier bist Du vollends abgesackt!

Mit Gruß, Beo2

Top, und wer unter unserem aufstrebenden Nachwuchs diese Lehre jetzt noch...

Kurt @, Montag, 26.10.2015, 15:22 vor 3748 Tagen @ Ashitaka 4934 Views

In jeder normal/gut/ausgewogen funktionierenden VoWi gibt es
grundsätzlich eine unendliche Anzahl von Nachschuldnern .. selbst in
einer > klitzekleinen
. Denn, alle bereits verschuldeten sowie noch
verbliebenen > potentiellen Kreditnehmer bilden (chronologisch betrachtet)
eine geschlossene Reihe bzw. einen geschlossenen Kreis, dessen Anfang und
Ende sich sozusagen am Bankschalter befindet: Wer gerade tilgt und sein
Pfand freibekommt, stellt das Ende des Nachschuldner-Kreises dar und
steht somit wieder als Nachschuldner zur Verfügung .. endlos sich
wiederholend
.

Wenn die liebe Zeit (Zeiträume, zu früh, zu spät, falsche Zeit) nicht
wäre. Eine Kreislauftheorie des Schuldsystems ist unter realen
"zeitlichen" Umständen nicht haltbar. Natürlich wünschen wir uns, dass
sich alles wie geschmiert im Kreise dreht um die Hoffnung an ein
generierbares Gleichgewicht zu halten.


...unter einen Hut bringt mit dem völlig analogen Carnotprozess, und es dann auch noch schafft, daraus die unabdingbare Notwendigkeit permanenter Vergebungâ„¢ bei jeder persönlichen oder wirtschaftlichen Interaktion abzuleiten, räumt die nächsten 25 (Millionen) Jahre jedes Jahr alle Nobelpreise ab.

Weitermachen
Kurt

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

Zum keynesianischen Filmriss

Zarathustra, Montag, 26.10.2015, 17:25 vor 3748 Tagen @ Beo2 4364 Views

Beides zusammen (nämlich der debitistische Kettenabriss und der

unendliche Zustrom von Sozialleistungen lukrierenden Migranten) ist zu viel
des Guten. Da ist Sense angesagt.

Zum "debitistischen Kettenabriss" (= angeblich "grundsätzlich fehlende
Nachschuldner"
) ist vollständigkeitshalber folgendes richtig zu
stellen:

__ 1) Wer heute belastbare Kreditsicherheiten (pfändbares Sachvermögen,
ausreichendes und sicheres Einkommen) besitzt und aufbieten könnte,
benötigt keinen Kredit, da er/sie bereits im Geld/-vermögen sozusagen
schwimmt und selbst nach einer profitablen Geldanlage (z.B. Kreditnehmer
usw.) sucht.

Was heisst schon „benötigt keinen Kredit“? In der debitistischen Realität nehmen auch vermögende Wirtschaftsteilnehmer Kredit, weil sie in der Lage sind, mehr Profit als Zins zu erwirtschaften.

Wer aber großen Konsum- und Kreditbedarf hat, besitzt keine
ausreichenden Kreditsicherheiten. Dies war schon immer und ist wieder
einmal das Endstadium eines kapital'istischen Wirtschaftszyklus
,
welcher so gut wie niemals länger als 3 Generationen (60-75 Jahre)
gedauert und immer in einer Katastrophe (Krieg, Bürgerkrieg) geendet hat.

Ja, und? Kapitalismus eben. Ein System, das funktioniert! War das jetzt ein Plädoyer für den maoistischen, leninistischen oder feudalistischen Debitismus anstelle des kapitalistischen?

__ 2) In jeder normal/gut/ausgewogen funktionierenden VoWi gibt es

Gibt es nicht. Ausgewogen ist erstens Interpretationssache/Geschmackssache und zweitens, nie ein Dauerzustand. In der debitistischen Realität folgt Ausgewogenheit auf Unausgewogenheit und umgekehrt (rise and fall).

grundsätzlich eine unendliche Anzahl von Nachschuldnern ..

Reine Fiktion.

selbst in einer
klitzekleinen. Denn, alle bereits verschuldeten sowie noch verbliebenen
potentiellen Kreditnehmer bilden (chronologisch betrachtet) eine
geschlossene Reihe bzw. einen geschlossenen Kreis, dessen Anfang und Ende
sich sozusagen am Bankschalter befindet: Wer gerade tilgt und sein Pfand
freibekommt, stellt das Ende des Nachschuldner-Kreises dar und steht somit
wieder als Nachschuldner zur Verfügung .. endlos sich wiederholend
.
____ Es kann auch prinzipiell jeder Kreditnehmer tilgen, da der
Zins, den er benötigt, von nächst folgendem Kreditnehmer(n) in Umlauf
gebracht wird. Die reine Tilgungssumme, die jeder Kreditnehmer außer dem
Zins benötigt, bringt er ja selbst in den Umlauf; er benötigt diese Summe
lediglich als Einnahmen zurück. Dies funktioniert völlig reibungslos und
nachhaltig, wenn ...

... der Wettbewerb ausser Kraft gesetzt und durch die ultimative Kommandowirtschaft ersetzt werden könnte. Funktionierte bekanntlich auch nicht.

____ wenn erstens in der VoWi nicht übermäßig in Geld gespart
wird (= übermäßige Bildung von Geldvermögen),

Uebermässig? Wer soll das Mass festsetzen und auch noch durchsetzen? Lass mich raten: Die Wirtschaftsweisen einer Schule, die nach Deinem Geschmack agitiert?

so dass jeder bereits
verschuldete Kreditnehmer seine gewohnten Einnahmen bis zum Tilgungstermin
beibehalten kann .. d.h. wenn in der VoWi fast ausschließlich in
Sachwerten (auch Unternehmensbeteiligungen u.ä.) gespart wird, und
____ wenn zweitens die Einkommensverteilung in der Bevölkerung
annähernd "normal/symmetrisch um den Mittelwert verteilt" ist, im Sinne
der Gauß'schen Normalverteilung (auch Median = Mittelwert etc.).

Wenn, wenn, wenn ...
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann drehen sie sich noch heute in ihren Rädchen und erhalten ihre 'gewohnten Einnahmen' zugeteilt. Mensch Beo. Ist das alles wirklich Dein Ernst?

Dass dem so wird, dafür kann nachhaltig gesorgt werden .. ja, selbst
im Debitismus
, allerdings nur in einer vernünftig und ausgewogen
organisierten und regulierten VoWi natürlich.

Na klar. Das glauben die 'Oesterreicher' aber genauso wie die Keynesianer oder die Marxisten.
Und nun?

Es ist prinzipiell nicht
anders als mit der Konstruktion, Steuerung und Betrieb eines großen
Passagier-/Kreuzfahrtschiffs
...

Ja, genau. Staatsbürger (vormals Menschen) sind nicht nur halbe, sondern hundertprozentige Maschinenroboter, die beliebig dirigiert werden können, wie Hampelmänner an den Fäden der Keynesianischen Wirtschaftsweisen wie Flassbeck und Konsorten. Stimmt's?

Dieser Vergleich hinkt nicht: Die VoWi ist ein Passagierschiff, mit dem
eine Gesellschaft in die (selbstbestimmte) Zukunft fährt
.

Ja, und was für eine! So läuft das, seit die Gesellschaft (Pervertierung der Gemeinschaft) erfunden wurde.

Hoffentlich
ist es nicht die nächste Titanic .. oder die nächste
Vasa von
Stockholm
, die seinerzeit nach ihrem ersten Auslaufen aus der Werft
einfach umgekippt und gesunken ist.

Wer's kann, der schafft's.

Wir schaffen das!

Mit Gruß, Beo2

Liebe Grüsse, Zara

Das ist doch das Übliche der Roten.....

ottoasta @, Montag, 26.10.2015, 17:31 vor 3748 Tagen @ Sylvia 4341 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 26.10.2015, 18:22

........anderen, steuerzahlenden Menschen in die Tasche zu greifen!

War schon immer so, seit es die Sozis gibt. Immer auf Kosten anderer anschaffen!

Da macht die Nahles keine Ausnahme; die Grünen machen aber den Roten in diesem Bereich schon heftig Konkurrenz!

Die Göring-Eckhard ist auch so ein Typ, von nichts eine Ahnung, aber immer vorne dran mit ihrer Meinung!
Dann haben wir da die Roth, ein bisschen brotlose Kunst studiert, aber große Klappe!

Von denen hat noch keiner eine Fabrik von innen gesehen bzw. ist am Fließband gestanden. Oder gar am Bau bei Hitze und Kälte.
Aber den Menschen sagen, was sie zu tun haben! Pfui Deibel![[sauer]]

Der Abstieg der BRD begann mit dem Steinewerfer als Außenminister.
Setzt sich fort bis heute.
Ein Pfaffe als Präsident, da dreht sich der Heuss im Grabe um!

Hoffentlich macht diesem Treiben bald jemand ein Ende!

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

@dottore's Vision einer "neuen" Gesellschaft ..

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 26.10.2015, 19:49 vor 3748 Tagen @ Beo2 4497 Views

Im folgenden zitiere ich von mir ausgewählte Passagen aus diesem Interviews mit verehrtem @dottore und kommentiere es ein wenig:
http://www.mmnews.de/index.php/politik/56483-paul-c-martin-staat-als-machtbastard

Was mich an dieser Stelle interessiert, ist @dottore's Vision einer "neuen" (weltweiten) Gesellschafts-, oder meinetwegen: Gemeinschaftsordnung. Here we go:

Staat ist ein Machtgebilde, das in bestimmten, wenn auch nicht „ex ante“ definierbaren Zeitabständen einen Bankrott hinlegt. Stämme, also die natürlichen Kontrapunkte zu Staaten kennen den Bankrott nicht. So etwas wie Stammesbankrott ist weder jemals vorgekommen noch definierbar [...]

Deshalb sind sie ja noch alle da und blühen und gedeihen, sogar ganz friedlich natürlich .. ich meine die Stämme und Familienclans, die wir ja früher bereits hatten, oder gar immer noch haben!? Einige davon kommen ja gerade nach DE hereingestürmt, um sich hier niederzulassen. Welch ein Segen!

Ich sehe an einer „Warlord-Welt“ auf Dauer keinen Weg vorbei. Wir werden zuerst „failed states“, gescheiterte Staaten, erleben, dann die Phase der privaten Bewaffnung und zum Schluss weltweiten Stammes-Wirrwarr [...]

Das ist eigentlich auch schon alles, was uns @dottore als Zukunftsvision zu bieten hat. Aber lesen wir doch noch weiter:

Nachdem die Staaten nunmehr vollends abwirtschaften, sind dringend Gedanken angebracht über andere Formen des menschlichen Zusammenlebens: An einer Rückkehr zu Subsidiarsystemen führt ohnehin kein Weg vorbei. Die Schulen sollten nicht auf Staats-, sondern auf freiheitliche Nicht-Staats-Systeme vorbereiten [...]

Ooh, das klingt ja hoffnungsvoll: "Sich in der Schule vorbereiten" auf eine Warlord-Welt, Phase der privaten Bewaffnung und auf ein Stammes-Wirrwarr?

Hier kommen wir zum Kernproblem aller Demokratien, in denen Parteien gegeneinander konkurrieren. Diese Konkurrenz schlägt sich in zusätzlichen Staatsschulden nieder [...]

Hier stimme ich mit @dottore überein: Wir brauchen keine politischen Parteien im Falle einer Direkten Demokratie. Im Gegenteil, solche mafiösen Seilschaften und abgezockten Möchtegern-Vormünder (sowie Nepper, Schlepper und Bauernfänger) stehen der echten Demo'Kratia (Bürgerherrschaft) macht-verbissen im Wege.

Auch Stämme sind natürlich kriegerisch, wie wir aus der Geschichte wissen. Am besten man hält sich dabei an Dunbars Zahlen: Bis ca. 150 Menschen haben wir ideale Gebilde [...]
Von meinen Kindern hat mehr als die Hälfte die deutsche Heimat bereits verlassen, Richtung USA und Schweiz [...]

Warum die USA? .. ist ja nicht gerade eine kleine Stammesgesellschaft von 150 Menschen. Nicht einmal kleiner als DE. Immerhin gibt es weltweit einige Hundert kleine Solidargemeinschaften, seit den 60er Jahren von modernen und gebildeten Aussteigern gegründet. Weitere befinden sich in Gründung. Seltsamer Widerspruch!

ef: Welche praktischen Formen könnte solch eine Wiederannäherung an das stammesgeschichtlich verschüttete Erbe annehmen? Eine Renaissance der die sozialstaatlichen Transferleistungen ersetzenden Großfamilie?

Martin: Eine Renaissance untereinander solidarischer Konglomerate. Sozialstaatlicher Transfer ist und bleibt Zwang [...]

So war es doch schon vor 10000 Jahren. Was ist davon zu halten, was uns @dottore hier anbietet? Mein Eindruck ist - wobei ich absolut nicht bestreiten will, dass es eine mögliche Zukunftsoption (unter anderen) ist:

Es handelt sich hier um die Vision eines grandiosen Rückfalls in ein frühes Entwicklungsstadium der heutigen Zivilisation und ein vollständiges Reset derselben. Und dann? Was sollen die Menschen dann anders machen als "zuletzt"? Alles wieder holen?
Wäre das nicht ziemlich fantasielos? Und wer wird dann die fernen Planetensysteme besuchen, friedlich erforschen und besiedeln?

Mit Gruß, Beo2

Kutschen und Pferde!

BBouvier @, Montag, 26.10.2015, 20:09 vor 3748 Tagen @ Beo2 4823 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 26.10.2015, 20:25

<"...wer wird dann die fernen Planetensysteme besuchen,
friedlich erforschen und besiedeln?
">

Hallo, Beo!

Da "Zivilisation" = stets eine späte und nachkulturelle Phase ist
und erst in dieser (!) "Technik" massiv auftaucht, bevor dann unweigerlich
der Niedergang (Hedonismus, Kinderlosigkeit, Vermassung, Unregierbarkeit etc.)
und Verfall einsetzt, wird sich derlei m.E. nie ereignen.
Die Phase der "Zivilisation" beginnt in Europa etwa zu Beginn
des 19. Jahrhunderts!
Zivilisation ist geprägt von Groß-Megastädten und der Herrschaft des Geldes!
(Kultur haben bereits (rudimentär) australische Aborigines.)

Nur in unserem - dem europäischen (!) - Zyklus hat das einzigartige
Genie der nördlich der Alpen ansässigen Völker die Technik
einmalig (!) so weit gebracht.

Niemand in den verstrichenen Jahrtausenden
(Ägypter-Inder-Chinesen-Griechen-Römer)
hätte die doch je daran gehindert, gleichartige Technik zu ersinnen!
Da ist noch nicht mal Jemand auf die Idee gekommen,
nur zwei Linsen hintereinander zu halten: Fernrohr!
(= pars pro toto!)

Nach dem Niedergang und Verfall der "Weißen" bzw. deren
Zivilisation, setzt für Jahrhunderte buchstäblich
"tabula rasa" ein ... wie nach "Rom" ...
Da wurden von den Nachfolgern Holzhütten
neben den verfallenden Thermen errichtet.

In 350 Jahren haben Tüchtige (!) wieder Kutschen und Pferde.
(Bis dann werden sie zu Fuß gehen müssen.)
Und in 800 Jahren auch noch.
Wie ja immer bisher.

Grüße,
BB

"sondern per Diktat vorgeschrieben wird wer seine Geldsummen SOFORT an wen zu übertragen/übereignen hat?"

azur @, Montag, 26.10.2015, 20:23 vor 3748 Tagen @ Ashitaka 4036 Views

Hallo Ashitaka,

wie das:

3. oder Geld keine ewige Option (siehe Dottore) bietet, sondern per Diktat
vorgeschrieben wird wer seine Geldsummen SOFORT an wen zu
übertragen/übereignen hat.

Was meint das?

Meint das den Zwang seine Schulden zu bezahlen, also auch Steuerschulden?

Es gilt doch auch immer die Privatautonomie.

Meinst Du Beschlagnahmen?

Wie ist es zu verstehen?

Viele freundliche Grüße

azur

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

Der gelenkte Debitismus Beo'scher Prägung...

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 26.10.2015, 20:32 vor 3748 Tagen @ Beo2 4044 Views

stammt aus dem Bereich der fiktionalen Literatur.


____ wenn erstens in der VoWi nicht übermäßig in Geld gespart wird (= übermäßige Bildung von Geldvermögen), so dass jeder bereits verschuldete Kreditnehmer seine gewohnten Einnahmen bis zum Tilgungstermin beibehalten kann .. d.h. wenn in der VoWi fast ausschließlich in Sachwerten (auch Unternehmensbeteiligungen u.ä.) gespart wird, und

Dein Geld sei mein Geld! Tod den bösen Sparern!


____ wenn zweitens die Einkommensverteilung in der Bevölkerung annähernd "normal/symmetrisch um den Mittelwert verteilt" ist, im Sinne der Gauß'schen Normalverteilung (auch Median = Mittelwert etc.).

Ja, natürlich, die Verteilungsgerichtigkeit! Damit lässt sich alles lösen.
So'n Quatsch.

Exponentiales Wachstum endet immer, selbst wenn die Basis ganz klein ist.

Dass dem so wird, dafür kann nachhaltig gesorgt werden .. ja, selbst im Debitismus, allerdings nur in einer vernünftig und ausgewogen organisierten und regulierten VoWi natürlich. Es ist prinzipiell nicht anders als mit der Konstruktion, Steuerung und Betrieb eines großen

Natürlich, weil ein Staat immmer viel schlauer ist als die Summe seiner Bürger - die Lachnummer vor dem Herrn.

Gruß
paranoia

P.S.: paranoia grüßt alle Kommunisten!

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Sie waren lustig ...

Zarathustra, Montag, 26.10.2015, 21:00 vor 3748 Tagen @ Beo2 4183 Views

Im folgenden zitiere ich von mir ausgewählte Passagen aus diesem
Interviews mit verehrtem @dottore und kommentiere es ein wenig:
http://www.mmnews.de/index.php/politik/56483-paul-c-martin-staat-als-machtbastard

Was mich an dieser Stelle interessiert, ist @dottore's Vision einer
"neuen" (weltweiten) Gesellschafts-, oder meinetwegen:
Gemeinschaftsordnung
. Here we go:

Staat ist ein Machtgebilde, das in bestimmten, wenn auch nicht „ex

ante“ definierbaren Zeitabständen einen Bankrott hinlegt. Stämme, also
die natürlichen Kontrapunkte zu Staaten kennen den Bankrott nicht. So
etwas wie Stammesbankrott ist weder jemals vorgekommen noch definierbar
[...]

Deshalb sind sie ja noch alle da und blühen und gedeihen, sogar ganz
friedlich natürlich

Ah, siehe da, ein Zyniker in Reinkultur. Du willst uns also die Dysfunktionalität der Gemeinschaft dadurch erklären, dass sie der organisierten Gewalt Deinesgleichen zum Opfer gefallen ist; also jener, die sich willig und unterwürfig domestizieren und kollektivisieren lassen und im Hyperkollektiv die Vernichtung der Arten organisieren.

.. ich meine die Stämme und Familienclans, die wir ja
früher bereits hatten, oder gar immer noch haben!? Einige davon kommen ja
gerade nach DE hereingestürmt, um sich hier niederzulassen. Welch ein
Segen!

Kann man noch unredlicher argumentieren? Du willst uns also weismachen, die Flüchtlinge aus diesen Feudalstaaten repräsentierten die nukleare Gemeinschaft? Hast Du auch nur den Hauch einer Ahnung von Anthropologie, oder stellst Du Dich einfach nur derart unterirdisch dumm?

Ich sehe an einer „Warlord-Welt“ auf Dauer keinen Weg vorbei.

Wir werden zuerst „failed states“, gescheiterte Staaten, erleben, dann
die Phase der privaten Bewaffnung und zum Schluss weltweiten
Stammes-Wirrwarr
[...]

Das ist eigentlich auch schon alles, was uns @dottore als
Zukunftsvision zu bieten hat
. Aber lesen wir doch noch weiter:

Was sollte schon anderes zu erwarten sein unter einer Uebermacht von Deinesgleichen, die Unterwerfung und Kollektivisierung predigen? Ihr braucht zwingend Führung.

Nachdem die Staaten nunmehr vollends abwirtschaften, sind dringend

Gedanken angebracht über andere Formen des menschlichen Zusammenlebens: An
einer Rückkehr zu Subsidiarsystemen führt ohnehin kein Weg vorbei. Die
Schulen sollten nicht auf Staats-, sondern auf freiheitliche
Nicht-Staats-Systeme vorbereiten [...]

Ooh, das klingt ja hoffnungsvoll: "Sich in der Schule vorbereiten" auf
eine Warlord-Welt, Phase der privaten Bewaffnung und auf ein
Stammes-Wirrwarr?

Ja, was denn sonst? Privat vorbereiten auf Deinesgleichen, die sich nichtprivat irgendwelchen neuen Führern unterwerfen wollen. Wie sollte man sich denn sonst vorbereiten auf Euch.

Auch Stämme sind natürlich kriegerisch, wie wir aus der Geschichte

wissen. Am besten man hält sich dabei an Dunbars Zahlen: Bis ca. 150
Menschen haben wir ideale Gebilde [...]

Von meinen Kindern hat mehr als die Hälfte die deutsche Heimat bereits

verlassen, Richtung USA und Schweiz [...]

Warum die USA? .. ist ja nicht gerade eine kleine Stammesgesellschaft von
150 Menschen. Nicht einmal kleiner als DE. Immerhin gibt es weltweit
einige Hundert kleine Solidargemeinschaften, seit den 60er Jahren von
modernen und gebildeten Aussteigern gegründet. Weitere befinden sich in
Gründung
. Seltsamer Widerspruch!

Was für ein Widerspruch? Du verwechselst Dottore offenbar mit seinen Kindern. Geht's noch schräger? Du bist mir vielleicht ein Argumentator!

ef: Welche praktischen Formen könnte solch eine Wiederannäherung an

das stammesgeschichtlich verschüttete Erbe annehmen? Eine Renaissance der
die sozialstaatlichen Transferleistungen ersetzenden Großfamilie?

Martin: Eine Renaissance untereinander solidarischer Konglomerate.

Sozialstaatlicher Transfer ist und bleibt Zwang [...]

So war es doch schon vor 10000 Jahren.

Genau. Seit Deinesgleichen sich unterwirft und dies auch noch postuliert!

Was ist davon zu halten, was uns
@dottore hier anbietet[? Mein Eindruck ist - wobei ich absolut nicht
bestreiten will, dass es eine mögliche Zukunftsoption (unter anderen)
ist:

Es handelt sich hier um die Vision eines grandiosen Rückfalls in ein
frühes Entwicklungsstadium der heutigen Zivilisation und ein
vollständiges Reset derselben
. Und dann? Was sollen die Menschen dann
anders machen als "zuletzt"? Alles wieder holen?

Mit Deinesgleichen Postulaten und all den anderen Ausprägungen an kollektivistischen Vorlieben in der übermächtigen Gesellschaft wird es immer auf Wiederholung hinauslaufen. Worauf denn wohl sonst? Das einzige, was Eurer Wiederholung einen Strich durch die Rechnung machen wird, ist der technische 'Fortschritt', der dieser Wiederholung ein Ende setzt durch Optimierung der Fallhöhe.

Sie waren lustig, diese Menschen
Sie haben lustig ausgesehen
Sie haben lustig gesprochen ...

Grüsse, Zara

Vimanas, Nukleartechnologie, Atlantis u.a.m.

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 26.10.2015, 21:05 vor 3748 Tagen @ BBouvier 4443 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 26.10.2015, 21:25

Hallöchen BBouvier!

"... wer wird dann die fernen Planetensysteme besuchen, friedlich erforschen und besiedeln?"

Da "Zivilisation" = stets eine späte und nachkulturelle Phase ist und erst in dieser (!) "Technik" massiv auftaucht, bevor dann unweigerlich der Niedergang (Hedonismus, Kinderlosigkeit, Vermassung, Unregierbarkeit etc.) und Verfall einsetzt, wird sich derlei m.E. nie ereignen.

Ich teile deinen Pessimismus nicht. Es gäbe doch Hinweise darauf, dass "wir" das bereits ansatzweise konnten ...

Die Phase der "Zivilisation" beginnt in Europa etwa zu Beginn des 19. Jahrhunderts! Zivilisation ist geprägt von Groß-Megastädten und der Herrschaft des Geldes! (Kultur haben bereits (rudimentär) australische Aborigines.)
Nur in unserem - dem europäischen (!) - Zyklus hat das einzigartige Genie der nördlich der Alpen ansässigen Völker die Technik einmalig (!) so weit gebracht.

Es soll auf der Erde Funde geben, welche auf aktive Nutzung von Nuklearenergie in sehr alten Zeiten hindeuten (z.B. in Afrika u.a.) .. sowie auf eine Art von Zusammenarbeit oder Zusammenleben mit Außerirdischen. Ich rechne damit, dass wir bald in dieser Hinsicht noch große Überraschungen erleben werden.

Ich habe das Gefühl (Intuition), da wird uns einiges verheimlicht. Wir leben doch in einer Welt voller Lügen und Unterschlagung von Wahrheit!

Wir werden wohl bald einiges Überraschende z.B. auf dem Meeresgrund finden (vgl. Atlantis). Und vermutlich auch auf dem Mars. Es gäbe auch Hinweise darauf, dass es bereits einmal einen nuklearen Holocaust auf der Erde (und/oder auf dem Mars?) gegeben hatte .. vgl. alte Berichte bzw. Mythen in Indien über sog. Vimanas (in Mahabharata, Ramayana), über die Vernichtung von Sodom & Gomorra, und andere:
https://de.wikipedia.org/wiki/Vimana

Mit Gruß, Beo2

PS: Übrigens, auch die Isländer sind wohl dabei, uns vorzumachen, wie mensch es richtig machen kann.

Meine erste Frage an die Nachbarn

Rybezahl, Dienstag, 27.10.2015, 00:25 vor 3748 Tagen @ Beo2 4150 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.10.2015, 01:16

Ich habe das Gefühl (Intuition), da wird uns einiges verheimlicht.
Wir leben doch in einer Welt voller Lügen und Unterschlagung von
Wahrheit!

Das mag sein. Aber was soll man auch tun?

Der Außenminister lässt verlauten: "Liebe Bürgerinnen und Bürger! Ja, es stimmt! Sie waren und sind hier! Doch leider wollen sie nicht mit uns reden. Also, weiter so - wir schaffen das!".
Nicht nur würde damit das Machtmonopol in Frage gestellt. Die Leute könnten fragen, warum kein Kontakt zustande kommen mag. Ja, sollen die Nachbarn etwa noch Manna vom Himmel regnen lassen?

Meine erste Frage an unsere Nachbarn würde lauten: "Und, was zahlt ihr so an Mehrwertssteuer?". Die Reaktion stelle ich mir echt lustig vor.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Feinstaub

Rybezahl, Dienstag, 27.10.2015, 04:58 vor 3748 Tagen @ Orodara 3982 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.10.2015, 05:05

"Auch eure vielen Atomkraftwerke wurden von diesen Geheimen Machtstrebern
in Europa so zahlreich befürwortet, obwohl doch längst neue, saubere
Energiequellen gefunden und erforscht waren. Diese Atomkraftwerke werden
sich in der Stunde X in Europa als eine furchtbare Seuche des Todes
auswirken und die wenigen Überlebenden der weißen Rasse werden zu
Krüppeln werden.

Das ist wie mit dem Feinstaub. Dank der neuen Plakette macht er halt vor den Städten.

Auch werden in der zweiten Kampfstufe viele Sprengkörper
nach ihrer Explosion die versteckte Substanzen der vernichtenden
Seuchenwaffen, Giftgase, Bakterien und viele ähnliche chemische,
biologische Kampfmittel (ABC-Waffen) ausströmen lassen.
Die Geheimen aus dem Fernen Osten*, die dort ihren Zentralsitz haben,
streben nach einer einrassigen Weltherrschaft. Mit Hilfe der manipulierten
Kriege soll die weiße Rasse so reduziert werden, daß sie den Farbigen
keinen Widerstand mehr leisten kann und einer totalen Liquidierung
unterliegt."
(Edward Korkowski, Kampf der Dimensionen: Neue Visionen und Botschaften,
Spieth-Verlag, 1985, S. 15)

(* könnte vielleicht das eng mit Ankara verbundene Astana als Zentrum des
panturanischen Reiches sein?)

Ja, in Gottes Namen, die weiße Rasse muss zum heiligen Krieg gegen diese Verschwörung aufrufen! Gott braucht uns!
(Achtung: Ironie-Alarm!)

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Wir werden nie zu den Sternen reisen

BBouvier @, Dienstag, 27.10.2015, 15:06 vor 3747 Tagen @ Beo2 4872 Views

Hallo, Beo!

Die Völker in jeder Weltregion durchlaufen
den gleichen Zyklus von Aufstieg, Dekadenz und Verfall.
Bauern, Städte>Megastädte,
Kultur>Zivilisation,
Sittlichkeit>Finanzwelt/Demokratie>Chaos>Imperatur>Ende.

Die tätigeren Bewohner des flachen Landes
ziehen in die aufblühenden Städte und vermassen.
Die Frauen haben keine Kinder mehr, sondern „Probleme“.
Bevölkerungsschwund.(stellen wir bereits in den Grosstädten fest!)
Zuzug von Randvölkern.
Die Heimatscholle der Bauern wird zu Großlatifundien,
zur „zweckmäßigen“ Produktion von Massennahrung der Megastädte.

Es ist die Zeit der „Friedensapostel“ und der sterilen Denker.
Der Verlust der "Rasse" (im philosophischen Sinne) ist vollendet.
Was zählt, ist nur noch Geld.
Im Rahmen des Finanzkatastrophe (Zinsen und Wahlgeschenke):
Ende der Demokratie im Bürgerkrieg, und es folgt die „Imperatur“.
Insofern: „Das Ende der Geschichte.“
Die Megastädte sterben anschließend
binnen weniger Generationen aus
.

Die Nachkommen der auf dem flachen Land noch vorhandenen
wenigen Bewohner sind der dort hängen gebliebene,
inkompetente Bodensatz des ursprünglich einmal
vorhanden gewesenen Potentials.
Es verbleiben "Fellachen", die der Landnahme junger,
tatkräftiger Völker anheimfallen.

Ende eines Zyklus:
Wir werden nie zu den Sternen reisen.

BBouvier

Direkt vom UFO in´s Hirn gesendet

BBouvier @, Dienstag, 27.10.2015, 16:11 vor 3747 Tagen @ Orodara 3933 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.10.2015, 16:31

Hallo, Orodara!

Dir ist aber schon klar, daß Krokowski derlei Botschaften
gelegentlich unmittelbar von dem Kommandanten eines UFOs,
das abendlich in dessen Garten und dort in den Zweigen seines Apfelbaums schwebte,
direkt zum Mitschreiben in´s Hirn gesendet wurden?

Mit freundlichen Grüßen,
BB

KEINE fruehere Kernenergie-Nutzung auf Erden nachweisbar ...

CrisisMaven ⌂ @, Dienstag, 27.10.2015, 18:58 vor 3747 Tagen @ Beo2 4004 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 27.10.2015, 19:31

Es soll

Das ist mal'n Nachweis ... [[freude]] ...

auf der Erde Funde geben, welche auf aktive Nutzung von Nuklearenergie in sehr alten Zeiten hindeuten (z.B. in Afrika u.a.) ...

Damit ist sicherlich der Natururan-Reaktor in Oklo/Afrika gemeint (vgl. "Atomreaktor hat nichts mit Hochkultur zu tun"). Das hat

A) mit menschlicher Ingenieurskunst nichts zu tun

und

B) diese "offene" "Bauweise" waere

1) ungeeignet, Energie daraus zu gewinnen

und

2) "in Betrieb" (damals) so gefaehrlich, dass sich Menschen dem auch in Schutzanzuegen nicht haetten naehern koennen.

Alles hier schon ausfuehrlichst diskutiert und nukleares Basiswissen.

Gegen eine anderweitige Nutzung von nuklearen Spaltprozessen irgendwo auf der Erde (z.B. Atlantis, wenn es denn existierte und, wenn es existierte, technologisch ueberhaupt derart "fortgeschritten" gewesen waere) spricht, dass die (langlebigen) kuenstlichen Radionuklide eine charakteristische "Signatur" hinterlassen, anhand derer sie identifizierbar bleiben ueber Jahrmillionen (charakteristisch sogar fuer jede Art von Atombombe [Uran oder Plutonium] bzw. jeden Reaktortyp [Natur-Uran, angereichertes Uran, Plutonium, Mischoxid-(MOX-)Brennelemente, Thorium).

Nach allen Veroeffentlichungen, die man auf dem Gebiet der Radionuklid-Verteilung in Erdkruste (vgl. Geothermie) und auf der Oberflaeche/in der Atmosphaere wissenschaftlich ernst nehmen kann, gibt es einen Anstieg der kuenstlichen Radionuklide erst seit Mitte der vierziger Jahre.

Der Rest des Beitrages ist nicht viel besser.

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Grenzenlose Völkerwanderung

Rybezahl, Sonntag, 22.11.2015, 14:00 vor 3721 Tagen @ Meierding 3548 Views

Über den Verlauf der Zukunft gibt es viele Möglichkeiten mitzuteilen.

Aus debitistischer Sicht ist das Ende bzw. der Neustart des Staates absehbar. Das Ende der Schuldenunion wird *bestenfalls* einhergehen mit einer Neuordnung des Machtgefüges, *schlimmstenfalls* mit der Auflösung aller "übergeordneten" Machtstrukturen.
Die Grenzen werden nicht mehr geographisch verlaufen, sondern entlang der Sprachen! Die "Flut" der Lebenswilligen wird sich in allen Richtungen in alle Richtungen ergießen.

Wie ist das derzeitige Geschehen aus dieser Perspektive heraus zu bewerten oder ist es gar schon Teil dieses Zerfallsprozesses?

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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

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