Das Ende des Debitismus

Isländer @, Sonntag, 25.10.2015, 09:03 vor 3739 Tagen 4047 Views

Die ganze Nacht habe ich gegrübelt, was ich als Überschrift nehme.
Von „Das Wort zum Sonntag“ bis zum „Hahnenschrei“.

Nun schwanke ich zwischen Wut und Trauer.

Es geht um einen der letzten Threads.

Da braucht ein Land Hilfe, und die kompetentesten Leute im Gelben erweisen sich als blind.
Und das ausgerechnet dort, wo @Dottore seine helle Freude haben müsste.

Oder ich selbst bin durchgeknallt. Dann Bitte um Moderation.

Dann möchte ich auch nicht mehr Isländer heißen, sondern Sandkastendebitist.


Stellvertretend u.A. @Dottore, @Ashitaka, @Crisismaven, @Silke, wo seid Ihr?

Worum es geht?
Um diesen Thread!

http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=378929

Aber es kann ja auch daran liegen, das die kühnsten Debitisten selbst nicht daran glauben, das ihre Theorie zur Praxis mutiert.

Hallo, @Dottore, da sitzt ein Parlament in Island, und die Wahrscheinlichkeit, dass sie „Das Gelbe Forum“ kennen, ist sehr gering.

Also selbst aktiv werden, Hilfe anbieten! Es gibt keinen kompetenteren Menschen auf der Welt als Dich!!!

Hier nochmals für Klickfaulis der Text:


Parlamentsdokument nr. 171 im 145. Parlament 2015 – 2016

Vorschlag für einen Parlamentsbeschluss zur Reform der Geldschöpfung

Das Parlament beschließe die Ernennung eines Parlamentsausschusses, zur Erstellung einer Studie über das System der Geldschöpfung sowie zur Erarbeitung von Empfehlungen für eine Reform. Der Ausschuss soll aus sechs Abgeordneten/Parlamentsmitgliedern, einem Mitglied aus jeder Fraktion, zusammengesetzt sein. Das Büro des Parlamentes soll dem Abgeordnetenausschuss ein Büro, einen Mitarbeiter (Angestellten) sowie notwendige Sachverständigenhilfe zur Verfügung stellen; außerdem soll der Ausschuss zuständige staatliche Einrichtungen zur Konsultation heranziehen können.

Begründung:

Seit mehr als einem halben Jahrhundert hat die Nation mit schwerwiegenden finanziellen Problemen wie Inflation, Abwertungen der Krone, Spekulationsblasen und sogar einem
Bankenkollaps zu kämpfen. Seit Gründung der Zentralbank im Jahre 1961 hat die Währung 99,7% ihrer Kaufkraft verloren.Die isländische Krone ist in dieser Hinsicht allerdings nicht einzigartig, da sämtliche Weltwährungen auf dem Mindestreservesystem basieren. Zum Beispiel hat das britische Pfund im vergangenen Jahrhundert 99% seiner Kaufkraft verloren und der US-Dollar 96%. Trotz verschiedener Verbesserungen im Rechtsrahmen der Finanzinstitute wurden die Probleme, die sich aus der Fähigkeit der Bankenergeben, Geld in Form von Einlagen zu erstellen, nicht bewältigt. Dieses System ist zunehmend in die Kritik der Sachverständigen geraten, da es den Banken sowohl den Anreiz als auch die Möglichkeit gibt, die Geldmenge weit über die Erfordernisse der Wirtschaft hinaus zu erhöhen.
Es ist daher an der Zeit, dass ein Abgeordnetenausschuss selbständig das System der Geldschöpfung untersucht und Empfehlungen für eine Reform der geltenden Rechtsvorschriften vorschlägt.
In der weiteren Begründung wird auf einen kürzlich veröffentlichten Bericht von Frosti Sigurjónsson über eine mögliche Geldreform mit dem Titel „Monetary Reform – A better monetary system for Icelan“ verwiesen, in dem dasgegenwärtige Geldschöpfungssystemin Island und die Hauptprobleme in diesem Zusammenhang unter sucht wurden. Anschließend wurden die wichtigsten Erkenntnise dieses Berichts kurz zusammengefasst.

Reise, Reise, Aufstehen.
Ein Jeder weckt den Nebenmann, der Letzte fasst sich selber an!

Isländer

--
Alle meine Beiträge stelle ich unter Vorbehalt zukünftiger Erkenntnisse.
Die Zeiten des direkten Beweises sind vorbei.
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Ich habe sehr wohl "Die Schatzinsel – Parlament stellt das Geldsystem in Frage" zur Kenntnis genommen ...

CrisisMaven ⌂ @, Sonntag, 25.10.2015, 09:24 vor 3739 Tagen @ Isländer 3596 Views

Stellvertretend u.A. @Dottore, @Ashitaka, @Crisismaven, @Silke, wo seid Ihr?

Hier bin ich [[freude]] ...

Worum es geht?
Um diesen Thread!
Die Schatzinsel – Parlament stellt das Geldsystem in Frage

Reise, Reise, Aufstehen.
Ein Jeder weckt den Nebenmann, der Letzte fasst sich selber an!

Das geschieht doch gar nicht, sonst gaebe es mehr Schweigemaersche und Mahnwachen.

Wer nicht vor seiner eigenen Tuer kehrt, dem hilft und der hilft auch Island nichts.

Sie waren lustig, diese Islaender ... und die Deutschen. Und durch gegenseitiges Uebereinander-Totlachen sind sie leider an Zwerchfellruptur verschieden ...

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Mein Schweigemarsch ist in Arbeit

Isländer @, Sonntag, 25.10.2015, 09:36 vor 3739 Tagen @ CrisisMaven 3217 Views

Reise, Reise, Aufstehen.
Ein Jeder

weckt den
Nebenmann
, der Letzte fasst sich selber an!

Das geschieht doch gar nicht, sonst
gaebe
es mehr Schweigemaersche und Mahnwachen
.

Nicht zu vergessen, das Gelbe macht hier theorethische Vorarbeit.
Mein Erkenntnisgewinn verdanke ich auch Dir.

Und die Moderation hat mir (unwidersprochen) "Feuer frei" gegeben.

Für Dich, CM:
Bin Mitglied der Linken.
Und tue seit Jahren dort nichts.
Wie ich dahin gekommen bin?
Habe mal die "Alternative soziale Gerechtigkeit" mit aufgebaut.
Und Diese mit in die Linkspartei überführt.
Und weiß heute noch nicht, ob das ein Fehler war.

Respektvoll
Isländer

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"Debit'Ismus" als Universalprinzip ..

Beo2 @, NRW Witten, Sonntag, 25.10.2015, 12:46 vor 3739 Tagen @ Isländer 2779 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 25.10.2015, 13:00

Das Ende des Debitismus

Bevor man dem "Debitismus", dem richtig verstandenen wohlgemerkt, das Ende einzuläuten versucht, sollte man sich bewusst machen, dass das "Prinzip der unvermeidlichen Verschuldung (vgl. "Vorfinanzierung") und der Notwendigkeit späterer Gegenleistung (Entschuldung)" ein universelles Prinzip (nicht nur) des menschlichen Dasein ist. Das legitime Dasein besteht nämlich aus Nehmen und Geben.

Jeder Mensch, und zwar ausnahmslos, verschuldet sich bis zu dem Zeitpunkt, wo er/sie das erste Mal eigenes monetäres Einkommen erzielt, bereits bis über die Ohren bei seinen/ihren Eltern, bei den anderen erwerbstätigen Gesellschaftsmitgliedern, bei der Produktivkraft der Natur und bei dem SchöpferIn der Natur, inklusive des menschlichen Körpers. Sie alle haben jeden Menschen durch ihre Einzelleistungen ge-/erzeugt, gefüttert und gekleidet, erzogen und ausgebildet. Hierbei entsteht also so etwas wie die persönliche Urschuld eines jeden Einzelnen. Hinzu kommt, dass dem eigenen physischen Körper, welcher unveräußertes Eigentum seines Schöpfers ist und bleibt, weiterhin lebenslang und permanent eine Pflege und rundum Versorgung "geschuldet wird", damit er nicht vorzeitig stirbt bzw. damit seine "Arbeitskraft i.w.S." erhalten (re'produziert) werden kann.

Mit anderen Worten: Um eigene Leistungen, egal welcher Art, erstellen zu können, benötigt jeder Mensch zuerst Leistungen Anderer. Hieraus erwächst unvermeidlich eine eigene Verschuldung, die nach Entschuldung (Gegenleistung) ruft. Das ist Debit'Ismus.

Nun schwanke ich zwischen Wut und Trauer. Es geht um einen der letzten Threads. Da braucht ein Land Hilfe, und die kompetentesten Leute im Gelben erweisen sich als blind. Und das ausgerechnet dort, wo @Dottore seine helle Freude haben müsste [...]
Stellvertretend u.A. @Dottore, @Ashitaka, @Crisismaven, @Silke, wo seid Ihr?

Wie kommst Du bloß auf diese Idee, ausgerechnet von diesen Protagonisten des alten und heutigen Geldsystems ein Alternativkonzept zu erwarten!? Das ist mir völlig unverständlich.

Worum es geht? Um diesen Thread!

http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=378929

Aber es kann ja auch daran liegen, das die kühnsten Debitisten selbst nicht daran glauben, das ihre Theorie zur Praxis mutiert.

Im Gegenteil, @dottore's Debitismus IST die heute gängige Praxis .. mit all den bekannten und traurigen Folgen. Diese "kühnsten Debitisten" beschreiben das alte und heutige, bereits etablierte und völlig instabile Geld- und Finanzsystem, sonst nichts. Selbst das tun sie allerdings fehlerhaft, weil sie alles, was mit der Institution "Staat" zu tun hat, hassen und verdammen. Sie "forschen" hassgeleitet. Hass und Angst sind aber schlechte Rat- und Erkenntnisgeber.
Diese Debitisten kümmern sich nicht um mögliche Alternativen, die hier diskutiert würden .. und sie machen polemisch alles nieder, was mit einem staatlich regulierten oder lancierten Währungssystem zu tun haben könnte.

Hallo, @Dottore, da sitzt ein Parlament in Island, und die Wahrscheinlichkeit, dass sie „Das Gelbe Forum“ kennen, ist sehr gering. Also selbst aktiv werden, Hilfe anbieten! Es gibt keinen kompetenteren Menschen auf der Welt als Dich!!!

Nein, von @dottore ist nichts desgleichen gekommen; zumindest ist mir nichts bekannt. Seine Anhänger haben eine ganz andere Denkrichtung eingeschlagen, über welche sie sich selbst allerdings nicht ganz im klaren sind .. oder sie wollen sie nicht öffentlich kundtun. Auch hierüber ist mir fast nichts Ernstgemeintes bekannt. Jedenfalls, sie wollen keinen Staat, der eine eigene Währung (gZM) emittiert und reguliert.

Hier nochmals für Klickfaulis der Text:
"Parlamentsdokument nr. 171 im 145. Parlament 2015 – 2016
Vorschlag für einen Parlamentsbeschluss zur Reform der Geldschöpfung
Das Parlament beschließe die Ernennung eines Parlamentsausschusses, zur Erstellung einer Studie über das System der Geldschöpfung sowie zur Erarbeitung von Empfehlungen für eine Reform. Der Ausschuss soll aus sechs Abgeordneten/Parlamentsmitgliedern, einem Mitglied aus jeder Fraktion, zusammengesetzt sein. Das Büro des Parlamentes soll dem Abgeordnetenausschuss ein Büro, einen Mitarbeiter (Angestellten) sowie notwendige Sachverständigenhilfe zur Verfügung stellen; außerdem soll der Ausschuss zuständige staatliche Einrichtungen zur Konsultation heranziehen können."

Dies halte ich für sehr begrüßenswert.

"Begründung:
Seit mehr als einem halben Jahrhundert hat die Nation mit schwerwiegenden finanziellen Problemen wie Inflation, Abwertungen der Krone, Spekulationsblasen und sogar einem

Bankenkollaps zu kämpfen. Seit Gründung der Zentralbank im Jahre 1961 hat die Währung 99,7% ihrer Kaufkraft verloren.Die isländische Krone ist in dieser Hinsicht allerdings nicht einzigartig, da sämtliche Weltwährungen auf dem Mindestreservesystem basieren."

Das Fractional Reserve Banking (der Geschäftsbanken) ist nur ein problematisches Konstruktionsmerkmal des heutigen Währungs- und Bankensystems, allerdings ein schwerwiegendes. Es macht das System chronisch einsturzgefährdet und rettungsbedürftig. Der regelmäßige Kollaps nach spätestens 3 Generationen (60-75 Jahren) ist unvermeidlich. Es ist permanent gefährdet durch sog. Bank Runs.
Das FRB hat zu einer weitgehenden Substitution des gZM durch eine zweite Währung, nämlich das hauseigene Giralgeld der Geschäftsbanken geführt. Dieses Giralgeld der GBanken ist zu einem Derivat und weitgehenden Substitut des staatlichen gZM geworden, was den Banken eine ungeheure Macht verleiht. Eine Macht, welche die der staatlichen ZB bei weitem überragt. Dies geschah nicht zufällig oder ohne Absicht. Und dies muss unbedingt korrigiert werden.

Jedoch, das heutige Währungssystem weist weitere schwerwiegende Konstruktionsmängel auf. Insbesondere ist hier zu nennen: die Art und Weise der Staatsfinanzierung und der (fehlenden) Deckelung der Staatsverschuldung. Hierbei ist die Rolle und Funktion der staatlichen Notenbank (Zentralbank) gesetzlich völlig neu zu definieren.
Ein weiteres großes Problem des heutigen Währungssystems ist die geduldete oder gar geförderte chronisch zu hohe Sparquote eines Teils der Wirtschaftsteilnehmer, was zu einem überproportionalen Wachstum der Geldmenge sowie der Geldvermögen im Verhältnis zum BIP-Wachstum führen muss. Hierbei wird ein exponentiell anwachsendes Hyperinflationspotential bei tendenziell chronischer Deflation/Rezession in der Realwirtschaft (= chronisch sinkender BIP-Wachstumsrate) aufgebaut, welcher sich eines Tages unvermeidlich entladen muss.

[...] Es ist daher an der Zeit, dass ein Abgeordnetenausschuss selbständig das System der Geldschöpfung untersucht und Empfehlungen für eine Reform der geltenden Rechtsvorschriften vorschlägt.

Richtig so. Vollständigkeitshalber füge ich hier meinen Ansatz zu einer solchen Reform an:

Grundzüge eines autarken staatlichen Währungssystems
Antworten zum Kernkonzept & Erweiterung

Mit Gruß, Beo2

Reform der Geldschöpfung, was würde sich dadurch ändern?

Amos, Sonntag, 25.10.2015, 13:13 vor 3739 Tagen @ Isländer 2337 Views

Hallo Isländer,

Da braucht ein Land Hilfe, und die kompetentesten Leute im Gelben erweisen
sich als blind.

1.) Wie kommst Du darauf, dass Island Hilfe braucht, ich habe keinen Hilferuf vernommen?

2.) Dem Isländischen Volk, ist vermutlich bekannt, dass die Geldschöpfung nicht das Grundproblem ist, sondern die ungleiche Vermögensverteilung.

Bereits 1750 schrieb Rousseau hierzu beachtliche Veröffentlichungen und vor Ihm der Schweizer Naturrechtler Burlamaqui.

Das Entstehen des Eigentums, spaltet die Menschheit in Klassen. Das Eigentum offenbart sich als die Ursache des gesamten gesellschaftlichen Unglücks. Über die Entstehung eines „alles verschlingenden Ehrgeizes“, „künstlicher Leidenschaften“ und die „Sucht, sein Glück auf Kosten anderer“ zu mehren.

Wie willst Du die ungleiche Vermögensverteilung auf diesem Planeten mit einer Reform der Geldschöpfung verhindern?


Viele Grüße
amos

Konzept gegen den Kollektivismus (Idiotismus)

Zarathustra, Sonntag, 25.10.2015, 13:37 vor 3739 Tagen @ Beo2 2620 Views

bearbeitet von Zarathustra, Sonntag, 25.10.2015, 13:45

Nun schwanke ich zwischen Wut und Trauer. Es geht um einen der letzten

Threads. Da braucht ein Land Hilfe, und die kompetentesten Leute im Gelben
erweisen sich als blind. Und das ausgerechnet dort, wo @Dottore seine helle
Freude haben müsste [...]

Stellvertretend u.A. @Dottore, @Ashitaka, @Crisismaven, @Silke, wo seid

Ihr?

Wie kommst Du bloß auf diese Idee, ausgerechnet von diesen Protagonisten
des alten und heutigen Geldsystems ein Alternativkonzept zu erwarten!? Das
ist mir völlig unverständlich.


Ja, eine siebenundachtzigste Variante eines kollektivistischen Konzept zu erwarten von Leuten, die die Geschichte, die Determinismen und grandiosen Resultate jeder Art Kollektivismus erforschten, ist vermessen. Etwas anderes als die grundsätzliche Ablehnung dieser mörderischen und alleszermalmenden Organisationsform zu erwarten von einem redlichen Zeitgenossen, ist schlicht absurd.

Worum es geht? Um diesen Thread!

http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=378929

Aber es kann ja auch daran liegen, das die kühnsten Debitisten selbst

nicht daran glauben, das ihre Theorie zur Praxis mutiert.

Im Gegenteil, @dottore's Debitismus IST die heute gängige Praxis ..
mit all den bekannten und traurigen Folgen
.

Debitismus beschreibt die Pervertierung des Kollektivs und des Ur-Solls. Diese Pervertierung ist gängige Praxis, seit die autarken, unbevormundeten Gemeinschaften verstaatlicht, kollektivisiert und ihrer Freiheit beraubt wurden. Daran gibt es überhaupt nichts zu deuteln.

Diese "kühnsten
Debitisten" beschreiben das alte und heutige, bereits etablierte und
völlig instabile Geld- und Finanzsystem, sonst nichts.

Doch, nämlich darüber hinaus noch, was der Gegenentwurf dieses Irrsinns ist: Anarchie, Autarkie.

Selbst das tun sie
allerdings fehlerhaft, weil sie alles, was mit der Institution "Staat" zu
tun hat, hassen und verdammen. Sie "forschen" hassgeleitet.

Du kannst ja diese mörderische und artenvernichtende Organisationsform gerne lieben, aber das zeigt lediglich, dass Du aus einer komplett fehlgeleiteten Emotion heraus 'forschst'. Man sieht ja auch, was dann dabei herauskommt: ein Konzept für eine achtundachtzigste Ausprägung des kollektiven Wahnsinns.

Hass und Angst
sind aber schlechte Rat- und Erkenntnisgeber.

Masochismus noch viel mehr.

Diese Debitisten kümmern sich nicht um mögliche Alternativen, die hier
diskutiert würden .. und sie machen polemisch alles nieder, was mit einem
staatlich regulierten oder lancierten Währungssystem zu tun haben
könnte.

Logo. Wir sind ja nicht verrückt und jubeln den Kremliniden oder sonst welchen vermeintlichen Heilsbringern und Befreiern zu.

Hallo, @Dottore, da sitzt ein Parlament in Island, und die

Wahrscheinlichkeit, dass sie „Das Gelbe Forum“ kennen, ist sehr gering.
Also selbst aktiv werden, Hilfe anbieten! Es gibt keinen kompetenteren
Menschen auf der Welt als Dich!!!

Nein, von @dottore ist nichts desgleichen gekommen; zumindest ist mir
nichts bekannt. Seine Anhänger haben eine ganz andere Denkrichtung
eingeschlagen, über welche sie sich selbst allerdings nicht ganz im klaren
sind .. oder sie wollen sie nicht öffentlich kundtun.

Ach was. Die Sieben Gebote habe ich längst veröffentlicht und ergeben sich aus den Erkenntnissen meiner Vordenker. Sozusagen ein 'best of' aus den Erkenntnissen Nietzsches, PCMs und Gerhard Botts:

'Todkrieg' gegen das Laster: Das Laster ist das PatriArchat
(Unterwerfungs-Kollektivismus, Versklavung von Kindern, Frauen und Männern zu Tributfamilien, -Mägden und -Knechten mittels Herrgöttern, Gewalt, Staat, Mafia, Militarismus, Polizei, Krieg, Lustfeindschaft, Monogamie, Polygynie, Bigotterie und Idiotie).

Auf die Befreiung aus dem Archat folgt das Anarchat:

Erster Satz. - Lasterhaft ist jede Art Widernatur. Die lasterhafteste Art 'Mensch' ist der Dozent des Archats, der Prediger des Wahnsinns: er lehrt die Widernatur. Gegen den Herrschafts-Lakaien braucht's keine Gründe, es reicht das Gelächter.

Zweiter Satz. - Jede Akzeptanz des patriarchalen Unterwerfungs-Kollektivismus ist ein Attentat auf die menschliche, männliche, weibliche, kindliche und jegliche Natur. Man soll härter sein gegen gebildete Lakaien des Archats als gegen ahnungslose, härter gegen 'liberale' Apologeten der Mafia als gegen strenggläubige. Das Verbrecherische im 'Kollektivist-sein' nimmt in dem Masse zu, als man sich der Wissenschaft nähert. Der Verbrecher der Verbrecher ist folglich der Philosoph, insofern er im Dienste der Herrschaft agitiert, deren Brot er frisst und deren Ja-und-Amen-Lied er singt.

Dritter Satz. - Auf den fluchwürdigen Stätten, auf der die Lakaien der Mafia das Ja-und-Amen-Lied singen, sollen Mahnmale errichtet werden und als verruchte Stellen der Erde der Schrecken aller Nachwelt sein. Man soll der Nachwelt Bildnisse und Zeugnisse der 'Errungenschaften' dieser missratensten aller bisher gesehenen Spezies hinterlassen.

Vierter Satz. - Die Verkündung des Arbeitssklaven-Ethos ist eine öffentliche Aufreizung gegen die Würde der Kreatur. Jede Verachtung des tributlosen Lebens, jede Verunreinigung desselben durch den Begriff “unzivilisiert” ist die eigentliche Sünde nicht nur wider den guten Geschmack, sondern wider das Leben schlechthin.

Fünfter Satz. - Mit einem Unterwerfungs-Apologeten an einem Strang ziehen stößt aus: man exkommuniziert sich damit aus der Spezies der homines sapientes. Der Herrschafts-Apologet ist unsere eigene Schande - man soll sich emanzipieren und laut lachen, wo immer dies trostlose Lied wider besseres Wissen zu singen und mitzusingen sich eine(r) erdreistet.

Sechster Satz. - Man soll die Zivilisierungs- und Domestizierungs-Geschichte mit dem Namen nennen, den sie verdient, als verfluchte Geschichte; man soll die Worte “Herrgott”, “Staat”, “Gesellschaft”, “Zivilisierung” zu Schimpfworten, zu Verbrecher-Abzeichen benutzen, einer Mafiaveranstaltung, wo alle Gifttrinker sind, wo der langsame Selbstmord aller 'das Leben' heisst.

Siebenter Satz. – Der Rest folgt daraus.

Auch hierüber ist
mir fast nichts Ernstgemeintes bekannt. Jedenfalls, sie wollen keinen
Staat, der eine eigene Währung (gZM) emittiert und reguliert.

Ashitaka vermutlich schon, aber ich ganz bestimmt nicht. Darum unterstütze ich auch Kryptowährungen wie Bitcoin, die den staatlichen Währungen den Garaus machen. Da brauchst Du nicht die Erlaubnis des Staates und deren Komplizen bei den Banken, um ein Konto eröffnen zu können. Aber das ist natürlich nichts für Herrschaftsapologeten.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=379190

Sonntagsgruss

Zara

Erst kommt erst, und dann kommt dann

Isländer @, Sonntag, 25.10.2015, 13:46 vor 3739 Tagen @ Beo2 2293 Views

Das Ende des Debitismus


Bevor man dem "Debitismus", dem richtig verstandenen wohlgemerkt, das Ende
einzuläuten versucht, sollte man sich bewusst machen, dass das "Prinzip
der unvermeidlichen Verschuldung (vgl. "Vorfinanzierung") und der
Notwendigkeit späterer Gegenleistung (Entschuldung)
" ein universelles
Prinzip (nicht nur) des menschlichen Dasein ist. Das legitime Dasein
besteht nämlich aus Nehmen und Geben.

Verstehe Deine Intension, genau so war es aber net gemeint.
Wollte doch nur die Penner wecken.
Habe ich es geschafft?

Danke für den Rest Deiner Argumentation, wäre ich anderer Meinung, würde ich weiter machen. Aber das wäre


https://www.youtube.com/watch?v=tSSjM6-fUFE

Dank für die Aufmerksamkeit
Isländer

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Sind sie blind, sehn sie die Schrift nicht an der Wand

Isländer @, Sonntag, 25.10.2015, 14:29 vor 3739 Tagen @ Amos 2462 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 25.10.2015, 14:36

Hallo Isländer,

Da braucht ein Land Hilfe, und die kompetentesten Leute im Gelben

erweisen

sich als blind.


1.) Wie kommst Du darauf, dass Island Hilfe braucht, ich habe keinen
Hilferuf vernommen?

Dachte, die Frage hatte ich bereits beantwortet.

"Hallo, @Dottore, da sitzt ein Parlament in Island, und die Wahrscheinlichkeit, dass sie „Das Gelbe Forum“ kennen, ist sehr gering.

Also selbst aktiv werden, Hilfe anbieten! Es gibt keinen kompetenteren Menschen auf der Welt als Dich!!!"

Die Isländer machen ihr Ding erfolgreich ohne uns.
Meinst Du, dort kennt Jemand das DGF?
Die haben doch net mal ne halbe Mio Einwohner.
Und dann schau Die mal an: D. ca 80 Mio EW. Im Gelben stehen durchschnittlich (geschätzt) ca 4000 Leser Pro Thread.

Böse, dass ich einwirke?


2.) Dem Isländischen Volk, ist vermutlich bekannt, dass die
Geldschöpfung nicht das Grundproblem ist, sondern die ungleiche
Vermögensverteilung.

Stimmt zwar, aber in der Gesamten Welt war Jeder überzeugt, dass er zu wenig abbekommen hat.
Ist wohl der Antrieb aller Menschen. Und der Tiere.


Bereits 1750 schrieb Rousseau hierzu beachtliche Veröffentlichungen und
vor Ihm der Schweizer Naturrechtler Burlamaqui.

Das Entstehen des Eigentums, spaltet die Menschheit in Klassen. Das
Eigentum offenbart sich als die Ursache des gesamten gesellschaftlichen
Unglücks. Über die Entstehung eines „alles verschlingenden
Ehrgeizes“, „künstlicher Leidenschaften“ und die „Sucht, sein
Glück auf Kosten anderer“ zu mehren.

Tja, da beginnt die die Denkschwäche von Rousseau.

Naturgesetze gehen vor Gesetzen der Gesellschaft.
Der Begriff des persönlichen Eigentums hat sich nie, und ich betone nie, in den genetischen Code eingenistet.

Auch Du bist hier nur zu Gast auf der Erde.
Wie heißt doch der Ohrwurm?
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben...

Mal anders

https://www.youtube.com/watch?v=Hr4uFN-Aibw

Jepp, Computerzeitalter in Kommen,


Wie willst Du die ungleiche Vermögensverteilung auf diesem Planeten mit
einer Reform der Geldschöpfung verhindern?

Gott hat weder Geld noch Schulden geschöpft, sonder Menschen.

Man sieht sich an der Klagemauer.

"24 Ihr verblendeten Führer, die ihr Mücken aussiebt, aber Kamele verschluckt!"

Schönen Gruß von damals
Isländer

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Kollektivismus und finanzielle Urschuld

Isländer @, Sonntag, 25.10.2015, 15:04 vor 3739 Tagen @ Zarathustra 2162 Views

bloß auf diese Idee, ausgerechnet von diesen

Das
ist mir völlig unverständlich.

Zara


Reine Ablenkung.

In der Natur liegt die Kraft.

Nur, dass die Urenkel nicht mit den Müttern und Vätern reden können.
Rein technisch gesehen.


Red mal mit Deinen Urenkeln. Aber die wirst Du kaum kennen lernen.

Steht schon in der Bibel: "Nach mir die Sintflut"

http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/bibeltext/bibelstelle/mt%2023/

30
und sprecht:
Hätten wir zu Zeiten unserer Väter gelebt, so wären wir nicht mit ihnen schuldig geworden...


LG
Isländer

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Forderungen/Schulden deckeln

Rybezahl, Sonntag, 25.10.2015, 16:57 vor 3739 Tagen @ Beo2 2202 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 26.10.2015, 13:01

Jedoch, das heutige Währungssystem weist weitere schwerwiegende
Konstruktionsmängel auf. Insbesondere ist hier zu nennen: die Art und
Weise der Staatsfinanzierung und der (fehlenden) Deckelung der
Staatsverschuldung.
Hierbei ist die Rolle und Funktion der staatlichen
Notenbank (Zentralbank) gesetzlich völlig neu zu definieren.

Wird angenommen, dass es den Zins weiterhin geben soll, wird hierbei ein anderer Schuldner einspringen müssen. Es bleiben nur Unternehmen und Bürger. (Im Übrigen könnte man sich auch ein infallibles Unternehmen denken.)
Andernfalls (ohne Zins) haben wir es mit einem Nullwachstum zu tun. Preisniveaus müssten staatlich angeordnet werden, da sie sich auf dem Markt nicht selbst entwickeln können. Die Wirtschaft würde bei friedlichem Verlauf auf das Allermindeste herunterfahren. Möglicherweise würden wir uns in Ermangelung besserer Ideen einfach wieder in die Wälder begeben.
Das Gesagte gilt auch hier:

Ein weiteres großes Problem des heutigen Währungssystems ist die
geduldete oder gar geförderte chronisch zu hohe Sparquote eines Teils der
Wirtschaftsteilnehmer
, was zu einem überproportionalen Wachstum der
Geldmenge sowie der Geldvermögen im Verhältnis zum BIP-Wachstum führen
muss. Hierbei wird ein exponentiell anwachsendes Hyperinflationspotential
bei tendenziell chronischer Deflation/Rezession in der Realwirtschaft (=
chronisch sinkender BIP-Wachstumsrate) aufgebaut, welcher sich eines Tages
unvermeidlich entladen muss.

Man darf nicht vergessen, dass, wenn es die Schuldenkonten aller Staaten nicht geben würde, permanent Menschen in Sklaverei geraten würden und das in weit größerem Umfang, als ohne Staatskonto (weshalb es auch das Jubeljahr gab und Kurt den Kühler finden muss). Über den letzten Punkt wird man sich trefflich streiten können. Für die Europäer trifft es jedenfalls zu.

Ich habe versucht sachlich zu sein.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Hier äußert sich Dottore

Jazznow @, Sonntag, 25.10.2015, 18:18 vor 3739 Tagen @ Isländer 2559 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 25.10.2015, 18:23

allerdings in einem Interview von 2010, welches man bei MMnews ausgegraben hat. Könnte man natürlich hier in den Archiven in ähnlicher Form alles nachlesen.

Trotzdem sehr erquickend, das unnachahmlich inspirierende Amalgam aus Wissen, logischer Intelligenz, ökonomischem Sachverstand und einer guten Portion anarchistischem Denken. Wie ich das hier vermisse, von unseren selbsternannten Eliten ganz zu schweigen!

Aber vielleicht vermeldet der verehrte Dottore hier noch einmal ein Lebenszeichen und wenn nicht: alles gute Dottore und vielen Dank!

Gruß
JN

--
Knowledge is a deadly friend
If no one sets the rules
The fate of all mankind I see
Is in the hands of fools
King Crimson; 1969

Wo es Eigentumsrecht gibt, da herrscht der Debitismus

Phoenix5, Sonntag, 25.10.2015, 21:34 vor 3739 Tagen @ Isländer 2060 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 25.10.2015, 21:38

Hallo Isländer,

ich befürchte, dass du den Debitismus nicht verstanden hast. Wir haben JETZT Debitismus und eine Reform des Geldsystems - so es auf Eigentum beruht - ändert daran gar nichts. Wenn Island das Schuldenkarussell anhält, wird die nächste schwere Krise vor der Tür stehen. Und was wollen sie schon tun, außer mit einer Teil-Golddeckung deflationieren, mit Vollgeld-Spinnereien je nach Modell inflationieren oder deflationieren, oder mit Freigeld-Experimenten hyperinflationieren?

Ja, es gibt schon eine Alternative zu Debitismus und Sozialismus und die hat dottore auch immer wieder erwähnt: Stammesgesellschaften.

Gruß
Phoenix5

versuch doch bitte Dich in klaren, einfachen und strukturierten Sätzen auszudrücken.

Amos, Sonntag, 25.10.2015, 22:01 vor 3739 Tagen @ Isländer 1985 Views

Hallo Isländer,

versuch doch bitte Dich in klaren, einfachen und strukturierten Sätzen auszudrücken.

Meine Frage war, was verbessert sich Deiner werten Meinung nach, durch eine Reform der Geldschöpfung?
Wo genau siehst Du die von Dir erkannte Denkschwäche in den Werken von R.

Viele Grüße
amos

Staatliche Kreditschöpfung

Orlando ⌂ @, Montag, 26.10.2015, 10:29 vor 3738 Tagen @ Isländer 1953 Views

Ob der Staat nun die Kreditschöpfung als Privileg an die Banken vergibt, die ihm dafür jederzeit seine unbesicherten Anleihen abkaufen, oder sie gleich selbst in die Hand nimmt und umstandslos Staatsgeld ausgibt, macht strukturell wenig Unterschied, außer dass letztere Variante die Dynamik der Wirtschaft abwürgt.

Armut für alle garantiert schließlich, dass es nicht zum verhassten Reichtum weniger kommt.

Ein besserer Weg wäre, die Kreditschöpfung komplett den Wirtschaftenden zu überlassen, indem die Zentralbank ausschließlich Wechsel auf echte Waren- und Dienstleistungsgeschäfte diskontiert und KEINE Staatsanleihen.

Darauf werden die wackeren isländischen Abgeordneten aber nicht abheben, wetten?

@Zarathustra: Nach dem Vater kam die Pubertät

Leserzuschrift @, Donnerstag, 29.10.2015, 14:54 vor 3735 Tagen @ Zarathustra 2085 Views

Hallo.

"Ach was. Die Sieben Gebote habe ich längst veröffentlicht und ergeben sich aus den Erkenntnissen meiner Vordenker. Sozusagen ein 'best of' aus den Erkenntnissen Nietzsches, PCMs und Gerhard Botts:

'Todkrieg' gegen das Laster: Das Laster ist das PatriArchat
(Unterwerfungs-Kollektivismus, Versklavung von Kindern, Frauen und Männern zu Tributfamilien, -Mägden und -Knechten mittels Herrgöttern, Gewalt, Staat, Mafia, Militarismus, Polizei, Krieg, Lustfeindschaft, Monogamie, Polygynie, Bigotterie und Idiotie)."
Ja, nur warum dies „Laster“ des Patriachats dann mal anfing, ist unzureichend dargestellt. Ex nihilo -ja wohl nicht. Die ewige Frage: WARUM kam es denn aus einem vermeintlich funktionierendem Gemeinschaftsdingens zu dieser Entwicklung? Sämtlich mögliche „Erklärungen“, wie z.B. das ähmm Erkennen der Urschuld, die Pervertierung durch plötzlich machtgeile „Männchen“, die „Weibchen“ hatten keine Lust mehr und schwächelten rum, eine mögliche implizierte Sehnsucht des Massen;- Hordenmenschen zum „Sklaventum“, vermännlichtes Götterbrimborium, das alles erklärt keineswegs den DAZU NÖTIGEN DETERMINIERTEN Ursachen --- Wirkungsschritt. Sondern beschreibt lediglich, was passierte.
Gelegentlich find ich es witzig, wo Du den Fall aus dem „Paradies – ( keineswegs religiös verscharniert, sondern Mensch – versus Verhausschweinung) “ verortest.
Ich bin genervt genug, um eine Erkenntnis Sigrid zur Diskussion zu stellen.
Wirklich lang hab ich darüber nachgedacht: WODURCH kam es denn im „autopiotischen Schwarm“ zu der Bifurkation ( Abzweigung) zur patriarchalischen Schwarmausrichtung.
Und kam auf eine für mich überraschend einfache Ansatzerklärung. Diese Abzweigung war systemimmanent angelegt, wie subjektiv offensichtlich vieles artbedingt im jeweiligen Individuum schlummert und in der Entwicklung dann zur Ausprägung kommt. Wenn man Schritte der Entwicklungstheorie des Mensch auf die Menschheit überträgt, gibt es erstaunliche Parallelen.
- Dann haben wir da in der Frühgeschichte das Wesen in Einheit. Entwicklungsgemäß ist der Säugling nicht getrennt, er ist noch völlig abhängig von der „Versorgung und Obhut“. Wird ihm dies nicht zuteil, stirbt er. Sprich; er ist abhängig von der ihn umgebenden Umwelt und erlebt sich auch nicht als davon getrenntes Wesen. ( Das ist durchaus auch vergleichbar mit instinkthaften Leben in großen Bereichen des Tierreichs. Versorgung und Obhut findet durch instinkthafte Handlungen statt und gelingt nur bei ausreichenden Bedingungen der Umwelt/ Natur )
- „Sozialisierungen“, hier schon das Erkennen von Ich und Du, Subjekt und Objekt sowie Regeln des Zusammenlebens finden sich in Horden ( Menschen) und Herden, Roten, Stämmen ( Tiere). Ich meine hier schon erste Trennungen auszumachen, die mit WILLEM und Vorausdenken-versus WIRKEN zu tun haben.
Ich springe grob über jahrtausende Entwicklung und lande beim
- magischen Alter. In dieser Zeit entwickeln Kinder „magische“ Erklärungsmuster für Geschehen. Z.B. die Ampel schaltet auf Grün, wenn ich dreimal blinzel oder ähnliches. Eine höhere, oder magische Macht wird gesetzt, um Erklärungen und merkwürdigerweise hier schon die Ursache – Wirkung-geschehen einordnend bar zu machen . Im Makrokosmos der Menschheitsentwicklung entstanden da Glaubensordnungen oder später Religionen.
In diesen laaangen Zeiten gab es zuerst die MUTTER und dann den VATER als „Obrigkeitsinstanz“, dies ist im Leben eines Menschens wie auch in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit identisch. Der Wechsel von matrilinearen Gemeinschaften zum Patriarchat in immer stärkerer Ausprägung.


- Und dann kam die Pubertät: Der Vater und althergebrachtes stürzt vom Sockel.
„zwischen umfassender Durchgeistigung und tiefster seelischer Zerissenheit die tragischste“ Zeit
„Gott“ starb. Das ICH und der WILLE trat auf die Bühne. Faustisch im räumlichen Unendlichkeitswahn, da erst wirklich in der Durchsetzung. Die letzten Könige und Zaren konnten das, was da schwarmtechnisch umsetzbar erwirkt wurde, gar nicht mehr sein . Wurden gestürzt, gemordet oder dankten ab. Die Hinwendung erfolgte in typisch pubertärer Ausschließlichkeit: SO; NUR SO, SOLL ES SEIN. Demokratieromantik oder radikale „peergroups“samt dazugehöriger Ideologie ( Diktaturen aller Couleur) je nach völkischer Verfassung.

Das Patriachat war !!!!!!! eine entwicklungsbedingte Ausprägungsphase. Da ging es vom Innen (Aufgehoben sein, Beziehungs;-Sozialgeflecht, Kühlung durch Restwärmeabführung durch Stillung von vielseitigen Bedürfnissen) zum Außen ( Willen in außergemeinschaftlichen Aspekten zu wirken, Ordnung und Gesetzmäßigkeiten der „Welt“, daraus folgend MACHTanspruch des Willens).
Witzig finde ich diesen Bezug, den ich dann da erkenne, zur wohl ewig währenden Frau -Mann- Urschuld – Sündenfall allegorie.

"Auf die Befreiung aus dem Archat folgt das Anarchat:

Erster Satz. - Lasterhaft ist jede Art Widernatur. Die lasterhafteste Art 'Mensch' ist der Dozent des Archats, der Prediger des Wahnsinns: er lehrt die Widernatur. Gegen den Herrschafts-Lakaien braucht's keine Gründe, es reicht das Gelächter."
Hatten wir schon:
Und dann kam die Pubertät: Der Vater und althergebrachtes stürzt vom Sockel.„Zwischen umfassender Durchgeistigung und tiefster seelischer Zerissenheit die tragischste“ Zeit ( Spengler)
„Gott“ starb. ( Nietzsche) Das ICH und der WILLE trat auf die Bühne. Faustisch im räumlichen Unendlichkeitswahn, da erst wirklich in der Durchsetzung. Die letzten Könige und Zaren konnten das, was da schwarmtechnisch umsetzbar erwirkt wurde, gar nicht mehr sein . Wurden gestürzt, gemordet oder dankten ab. Die Hinwendung erfolgte in typisch pubertärer Ausschließlichkeit: SO; NUR SO, SOLL ES SEIN. Demokratieromantik oder radikale „peergroups“samt dazugehöriger Ideologie ( Diktaturen aller Couleur) je nach völkischer Verfassung.

"Zweiter Satz. - Jede Akzeptanz des patriarchalen Unterwerfungs-Kollektivismus ist ein Attentat auf die menschliche, männliche, weibliche, kindliche und jegliche Natur. Man soll härter sein gegen gebildete Lakaien des Archats als gegen ahnungslose, härter gegen 'liberale' Apologeten der Mafia als gegen strenggläubige. Das Verbrecherische im 'Kollektivist-sein' nimmt in dem Masse zu, als man sich der Wissenschaft nähert. Der Verbrecher der Verbrecher ist folglich der Philosoph, insofern er im Dienste der Herrschaft agitiert, deren Brot er frisst und deren Ja-und-Amen-Lied er singt."
Rollenfindungsbrimborium, z-B. Angefangen bei der Sufragettenbewegung bis hin zu „Menschenwürde“ - Hostien jeglicher Natur. Wissenschaftversuche gegen „Götterlähmung“.„Befreiungsakte“ noch und noch. Nur sich selbst gefunden hat man dabei noch nicht, da eben immer noch, unausweichlich, Schwarmkollektivist.

"Dritter Satz. - Auf den fluchwürdigen Stätten, auf der die Lakaien der Mafia das Ja-und-Amen-Lied singen, sollen Mahnmale errichtet werden und als verruchte Stellen der Erde der Schrecken aller Nachwelt sein. Man soll der Nachwelt Bildnisse und Zeugnisse der 'Errungenschaften' dieser missratensten aller bisher gesehenen Spezies hinterlassen."
Ach, Mahnmale haben wir zuhauf. Guckt man halt nur ungern hin, schließlich ist man immer noch ein Kollektivschwarm und so kann man immer sagen, ist ja nur der Dreck der Anderen.

"Vierter Satz. - Die Verkündung des Arbeitssklaven-Ethos ist eine öffentliche Aufreizung gegen die Würde der Kreatur. Jede Verachtung des tributlosen Lebens, jede Verunreinigung desselben durch den Begriff “unzivilisiert” ist die eigentliche Sünde nicht nur wider den guten Geschmack, sondern wider das Leben schlechthin.

Fünfter Satz. - Mit einem Unterwerfungs-Apologeten an einem Strang ziehen stößt aus: man exkommuniziert sich damit aus der Spezies der homines sapientes. Der Herrschafts-Apologet ist unsere eigene Schande - man soll sich emanzipieren und laut lachen, wo immer dies trostlose Lied wider besseres Wissen zu singen und mitzusingen sich eine(r) erdreistet."
An 4. und 5. arbeitet der Schwarm doch grad Bienen -fleißig. Wenns halt anders nicht geht, bringen wir dies Apologotensystem zum Zenit, auf das es an seiner eigen Über – macht und Größe erstickt und jämmerlich zugrunde geht.

"Sechster Satz. - Man soll die Zivilisierungs- und Domestizierungs-Geschichte mit dem Namen nennen, den sie verdient, als verfluchte Geschichte; man soll die Worte “Herrgott”, “Staat”, “Gesellschaft”, “Zivilisierung” zu Schimpfworten, zu Verbrecher-Abzeichen benutzen, einer Mafiaveranstaltung, wo alle Gifttrinker sind, wo der langsame Selbstmord aller 'das Leben' heißt."
Nein, denn es war ja „nur“ Entwicklungsgeschichte. Wenn man dann aus der Pubertät mal draußen ist und Kindheitsdramen einigermaßen verarbeitet hat, sollte man sich überlegen, was man denn nun in den nächsten Zeiten aus seinem Leben machen will.

"Siebenter Satz. – Der Rest folgt daraus."
Heim zu Mama will ich nicht. Nix Bonobodasein.
Heim zu Papa will ich auch nicht. Nix allumfassendes, allmächtiges Weltregierungszenit.
Wenn ich letzteres überleben sollte, würd ich gern auf eigenen Füßen, das Innen und Außen vereint, stehen.
Mit dem was man aus Mutter und Vaterzeiten , nachgefolgt der Pubertät, erlebt hat, müsste es doch eigentlich klappen.
Welches Schwarmverhalten aus den vielen Einzelzellen in erwachsener Haltung sich ergeben könnte, wird sich zeigen, allerdings wird das wohl noch furchtbar laaange dauern.

Mit vielen freundlichen Grüßen von Sigrid

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