Hallo.
"Ach was. Die Sieben Gebote habe ich längst veröffentlicht und ergeben sich aus den Erkenntnissen meiner Vordenker. Sozusagen ein 'best of' aus den Erkenntnissen Nietzsches, PCMs und Gerhard Botts:
'Todkrieg' gegen das Laster: Das Laster ist das PatriArchat
(Unterwerfungs-Kollektivismus, Versklavung von Kindern, Frauen und Männern zu Tributfamilien, -Mägden und -Knechten mittels Herrgöttern, Gewalt, Staat, Mafia, Militarismus, Polizei, Krieg, Lustfeindschaft, Monogamie, Polygynie, Bigotterie und Idiotie)."
Ja, nur warum dies „Laster“ des Patriachats dann mal anfing, ist unzureichend dargestellt. Ex nihilo -ja wohl nicht. Die ewige Frage: WARUM kam es denn aus einem vermeintlich funktionierendem Gemeinschaftsdingens zu dieser Entwicklung? Sämtlich mögliche „Erklärungen“, wie z.B. das ähmm Erkennen der Urschuld, die Pervertierung durch plötzlich machtgeile „Männchen“, die „Weibchen“ hatten keine Lust mehr und schwächelten rum, eine mögliche implizierte Sehnsucht des Massen;- Hordenmenschen zum „Sklaventum“, vermännlichtes Götterbrimborium, das alles erklärt keineswegs den DAZU NÖTIGEN DETERMINIERTEN Ursachen --- Wirkungsschritt. Sondern beschreibt lediglich, was passierte.
Gelegentlich find ich es witzig, wo Du den Fall aus dem „Paradies – ( keineswegs religiös verscharniert, sondern Mensch – versus Verhausschweinung) “ verortest.
Ich bin genervt genug, um eine Erkenntnis Sigrid zur Diskussion zu stellen.
Wirklich lang hab ich darüber nachgedacht: WODURCH kam es denn im „autopiotischen Schwarm“ zu der Bifurkation ( Abzweigung) zur patriarchalischen Schwarmausrichtung.
Und kam auf eine für mich überraschend einfache Ansatzerklärung. Diese Abzweigung war systemimmanent angelegt, wie subjektiv offensichtlich vieles artbedingt im jeweiligen Individuum schlummert und in der Entwicklung dann zur Ausprägung kommt. Wenn man Schritte der Entwicklungstheorie des Mensch auf die Menschheit überträgt, gibt es erstaunliche Parallelen.
- Dann haben wir da in der Frühgeschichte das Wesen in Einheit. Entwicklungsgemäß ist der Säugling nicht getrennt, er ist noch völlig abhängig von der „Versorgung und Obhut“. Wird ihm dies nicht zuteil, stirbt er. Sprich; er ist abhängig von der ihn umgebenden Umwelt und erlebt sich auch nicht als davon getrenntes Wesen. ( Das ist durchaus auch vergleichbar mit instinkthaften Leben in großen Bereichen des Tierreichs. Versorgung und Obhut findet durch instinkthafte Handlungen statt und gelingt nur bei ausreichenden Bedingungen der Umwelt/ Natur )
- „Sozialisierungen“, hier schon das Erkennen von Ich und Du, Subjekt und Objekt sowie Regeln des Zusammenlebens finden sich in Horden ( Menschen) und Herden, Roten, Stämmen ( Tiere). Ich meine hier schon erste Trennungen auszumachen, die mit WILLEM und Vorausdenken-versus WIRKEN zu tun haben.
Ich springe grob über jahrtausende Entwicklung und lande beim
- magischen Alter. In dieser Zeit entwickeln Kinder „magische“ Erklärungsmuster für Geschehen. Z.B. die Ampel schaltet auf Grün, wenn ich dreimal blinzel oder ähnliches. Eine höhere, oder magische Macht wird gesetzt, um Erklärungen und merkwürdigerweise hier schon die Ursache – Wirkung-geschehen einordnend bar zu machen . Im Makrokosmos der Menschheitsentwicklung entstanden da Glaubensordnungen oder später Religionen.
In diesen laaangen Zeiten gab es zuerst die MUTTER und dann den VATER als „Obrigkeitsinstanz“, dies ist im Leben eines Menschens wie auch in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit identisch. Der Wechsel von matrilinearen Gemeinschaften zum Patriarchat in immer stärkerer Ausprägung.
- Und dann kam die Pubertät: Der Vater und althergebrachtes stürzt vom Sockel.
„zwischen umfassender Durchgeistigung und tiefster seelischer Zerissenheit die tragischste“ Zeit
„Gott“ starb. Das ICH und der WILLE trat auf die Bühne. Faustisch im räumlichen Unendlichkeitswahn, da erst wirklich in der Durchsetzung. Die letzten Könige und Zaren konnten das, was da schwarmtechnisch umsetzbar erwirkt wurde, gar nicht mehr sein . Wurden gestürzt, gemordet oder dankten ab. Die Hinwendung erfolgte in typisch pubertärer Ausschließlichkeit: SO; NUR SO, SOLL ES SEIN. Demokratieromantik oder radikale „peergroups“samt dazugehöriger Ideologie ( Diktaturen aller Couleur) je nach völkischer Verfassung.
Das Patriachat war !!!!!!! eine entwicklungsbedingte Ausprägungsphase. Da ging es vom Innen (Aufgehoben sein, Beziehungs;-Sozialgeflecht, Kühlung durch Restwärmeabführung durch Stillung von vielseitigen Bedürfnissen) zum Außen ( Willen in außergemeinschaftlichen Aspekten zu wirken, Ordnung und Gesetzmäßigkeiten der „Welt“, daraus folgend MACHTanspruch des Willens).
Witzig finde ich diesen Bezug, den ich dann da erkenne, zur wohl ewig währenden Frau -Mann- Urschuld – Sündenfall allegorie.
"Auf die Befreiung aus dem Archat folgt das Anarchat:
Erster Satz. - Lasterhaft ist jede Art Widernatur. Die lasterhafteste Art 'Mensch' ist der Dozent des Archats, der Prediger des Wahnsinns: er lehrt die Widernatur. Gegen den Herrschafts-Lakaien braucht's keine Gründe, es reicht das Gelächter."
Hatten wir schon:
Und dann kam die Pubertät: Der Vater und althergebrachtes stürzt vom Sockel.„Zwischen umfassender Durchgeistigung und tiefster seelischer Zerissenheit die tragischste“ Zeit ( Spengler)
„Gott“ starb. ( Nietzsche) Das ICH und der WILLE trat auf die Bühne. Faustisch im räumlichen Unendlichkeitswahn, da erst wirklich in der Durchsetzung. Die letzten Könige und Zaren konnten das, was da schwarmtechnisch umsetzbar erwirkt wurde, gar nicht mehr sein . Wurden gestürzt, gemordet oder dankten ab. Die Hinwendung erfolgte in typisch pubertärer Ausschließlichkeit: SO; NUR SO, SOLL ES SEIN. Demokratieromantik oder radikale „peergroups“samt dazugehöriger Ideologie ( Diktaturen aller Couleur) je nach völkischer Verfassung.
"Zweiter Satz. - Jede Akzeptanz des patriarchalen Unterwerfungs-Kollektivismus ist ein Attentat auf die menschliche, männliche, weibliche, kindliche und jegliche Natur. Man soll härter sein gegen gebildete Lakaien des Archats als gegen ahnungslose, härter gegen 'liberale' Apologeten der Mafia als gegen strenggläubige. Das Verbrecherische im 'Kollektivist-sein' nimmt in dem Masse zu, als man sich der Wissenschaft nähert. Der Verbrecher der Verbrecher ist folglich der Philosoph, insofern er im Dienste der Herrschaft agitiert, deren Brot er frisst und deren Ja-und-Amen-Lied er singt."
Rollenfindungsbrimborium, z-B. Angefangen bei der Sufragettenbewegung bis hin zu „Menschenwürde“ - Hostien jeglicher Natur. Wissenschaftversuche gegen „Götterlähmung“.„Befreiungsakte“ noch und noch. Nur sich selbst gefunden hat man dabei noch nicht, da eben immer noch, unausweichlich, Schwarmkollektivist.
"Dritter Satz. - Auf den fluchwürdigen Stätten, auf der die Lakaien der Mafia das Ja-und-Amen-Lied singen, sollen Mahnmale errichtet werden und als verruchte Stellen der Erde der Schrecken aller Nachwelt sein. Man soll der Nachwelt Bildnisse und Zeugnisse der 'Errungenschaften' dieser missratensten aller bisher gesehenen Spezies hinterlassen."
Ach, Mahnmale haben wir zuhauf. Guckt man halt nur ungern hin, schließlich ist man immer noch ein Kollektivschwarm und so kann man immer sagen, ist ja nur der Dreck der Anderen.
"Vierter Satz. - Die Verkündung des Arbeitssklaven-Ethos ist eine öffentliche Aufreizung gegen die Würde der Kreatur. Jede Verachtung des tributlosen Lebens, jede Verunreinigung desselben durch den Begriff “unzivilisiert†ist die eigentliche Sünde nicht nur wider den guten Geschmack, sondern wider das Leben schlechthin.
Fünfter Satz. - Mit einem Unterwerfungs-Apologeten an einem Strang ziehen stößt aus: man exkommuniziert sich damit aus der Spezies der homines sapientes. Der Herrschafts-Apologet ist unsere eigene Schande - man soll sich emanzipieren und laut lachen, wo immer dies trostlose Lied wider besseres Wissen zu singen und mitzusingen sich eine(r) erdreistet."
An 4. und 5. arbeitet der Schwarm doch grad Bienen -fleißig. Wenns halt anders nicht geht, bringen wir dies Apologotensystem zum Zenit, auf das es an seiner eigen Über – macht und Größe erstickt und jämmerlich zugrunde geht.
"Sechster Satz. - Man soll die Zivilisierungs- und Domestizierungs-Geschichte mit dem Namen nennen, den sie verdient, als verfluchte Geschichte; man soll die Worte “Herrgottâ€, “Staatâ€, “Gesellschaftâ€, “Zivilisierung†zu Schimpfworten, zu Verbrecher-Abzeichen benutzen, einer Mafiaveranstaltung, wo alle Gifttrinker sind, wo der langsame Selbstmord aller 'das Leben' heißt."
Nein, denn es war ja „nur“ Entwicklungsgeschichte. Wenn man dann aus der Pubertät mal draußen ist und Kindheitsdramen einigermaßen verarbeitet hat, sollte man sich überlegen, was man denn nun in den nächsten Zeiten aus seinem Leben machen will.
"Siebenter Satz. – Der Rest folgt daraus."
Heim zu Mama will ich nicht. Nix Bonobodasein.
Heim zu Papa will ich auch nicht. Nix allumfassendes, allmächtiges Weltregierungszenit.
Wenn ich letzteres überleben sollte, würd ich gern auf eigenen Füßen, das Innen und Außen vereint, stehen.
Mit dem was man aus Mutter und Vaterzeiten , nachgefolgt der Pubertät, erlebt hat, müsste es doch eigentlich klappen.
Welches Schwarmverhalten aus den vielen Einzelzellen in erwachsener Haltung sich ergeben könnte, wird sich zeigen, allerdings wird das wohl noch furchtbar laaange dauern.
Mit vielen freundlichen Grüßen von Sigrid