Das erschließt sich nicht? ;) Neue Quellen, imho sehr gute, zum Thema und Diskussionen

azur, Freitag, 23.10.2015, 07:08 (vor 3751 Tagen) @ politikus3955 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 23.10.2015, 07:23

Hallo politikus,

entschuldige bitte, aber bei Deinem nick würde man soviel erwarten :). Die TagesSchau wird hier von vielen so genannt. Kann man schneller schreiben, so wie FAZ bei Frankfurter Allgemeine Zeitung usw.


Weitere Alles-wird-gut-Meinungen nach einem weiteren abstrusen TS-Deutschlandtrend, der diese Mal nur 2 Fragen kennt (ja nicht die vom letzten Male zum Vergleich): http://meta.tagesschau.de/id/104460/moma-deutschlandtrend-zuwanderung-veraendert-deutsc... (diese alles-wird-gut-Kommentare sagen vermutlich einiges aus über die Misere)

Und Merkels Prozente fallen, achnein, das weist man gar nicht aus, wie so oft nur die Sonntagsfrage. Die AfD legt zu.

Weiter spannend - und wahrlich nicht nur das folgende Zitat, das allerdings für sich schon klasse ist:

http://www.abendblatt.de/hamburg/article206300617/Wer-eine-Grenze-schuetzen-will-brauch...

"Warum ist unsere Streitkultur so unterentwickelt?

Dohnanyi : Es könnte daran liegen, dass es Europa an Selbstbewusstsein mangelt, weil Europa sich nicht selbst verteidigen kann. Es ist wie im privaten Leben: Solange man von den Schwiegereltern abhängig ist, ist man nicht frei. Europa ist hegemonial von den Amerikanern bestimmt und bildet auch deswegen keine wirkliche Gemeinschaft. Europa braucht kein gemeinsames Sozialsystem, aber eine gemeinsame Politik nach außen und die Fähigkeit, sich selbst zu verteidigen. Solange wir die nicht haben, wird Europas Einigung nicht vorankommen.

Aber wir haben uns in der Rolle doch gemütlich eingerichtet.

Dohnanyi : Ja, zweifellos. Aber das Selbstbewusstsein von Menschen einer Nation oder auch eines Kontinents erfordert, für sich selbst verantwortlich zu sein. Das sind wir nicht, die Amerikaner mischen sich in Europa ein, ohne dass wir widersprechen können – egal, ob im Baltikum oder der Ukraine. Das ist gar nicht amerikakritisch gemeint, sondern eine Frage unseres Selbst¬bewusstseins. Eine Gemeinschaft braucht das Bewusstsein, dass sie selbst für sich verantwortlich ist. Wir müssen dazu ja nicht aus der Nato austreten! Aber Europa muss in der Lage sein, selbst über europäische Außenpolitik entscheiden zu können. Das haben leider auch die Amerikaner verhindert."

Man kann sich an manchem in diesem Interview reiben, und viel Gewinn daraus ziehen.

Ebenso hierraus, und der Diskussion:

http://www.cicero.de/berliner-republik/willkommenskultur-gegen-abwehrreflexe-deutschlan...

(z. B.:
Für mich ist das Ganze auch ein bisschen persönlich: Nicht nur dass ich eine unverheiratete und daher tendenziell minderwertige Frau bin, nein, leider bin ich auch lesbisch (zum ersten Mal in meinem Leben fühlt sich das problematisch an.): In Kreuzberg und Neukölln gehen wir nicht mehr Hand in Hand über die Straße. Meine Freundin, die leider auch große Willkommenskulturismustendenzen aufweist, begründet dies jedoch damit, dass die Männer auf der Straße (muslimische Frauen sieht man zumeist nur kurz mit Einkaufstüten und verschleiert vorbeihuschen) von der deutschen Gesellschaft nur nicht anständig integriert wurden. Sie schließt daraus, dass wir uns als Gesellschaft diesmal einfach nur mehr Mühe geben müssen."

Vorwiegend aus anderen Beiträgen [[zwinker]])

Doll auch: http://www.welt.de/politik/deutschland/article147779193/Deutschland-ist-zu-gut-um-wahr-...

Es geht um die Wurzel für diesen Glauben, alles schaffen zu können. Lesenswert.

Von praktischer Bedeutung besonders das hier (lohnt aber in Gänze - indem es um viel mehr geht):

"Dabei will Priddat den Engagierten keinesfalls ihren guten Willen absprechen. Doch er glaubt nicht, dass die altruistische Euphorie mehr als zwei, drei Monate anhalten wird: "Das wird kippen, weil die Anstrengungen nicht die Ergebnisse bringen, die man sich ideal erhofft hat. Die Flüchtlinge werden frustriert und aggressiv, die jungen Frauen, die bei der Nachhilfe arbeiten, merken, dass sie es mit jungen Machos zu tun haben, die sie im Grunde verachten. Und da der Idealist nicht auf Konflikt, sondern auf ideale Lösungen gebucht ist, wird er den Konflikt nicht aushalten."

Mit aufwallendem Idealismus allein sei die Integration von über einer Million Flüchtlinge jedenfalls nicht zu bewältigen, glaubt Priddat. "Moral ist noch keine Fähigkeit. Sie ist lediglich ein Impuls, der professionalisiert werden muss." Einen Teil seiner Freizeit zu opfern, fordere keinen hohen Preis. Im Alltag aber würden sich die moralischen Kosten immer weiter erhöhen.
Ohne staatliche Unterstützung hilft die schönste Willkommenskultur wenig. Der Staat muss dafür sorgen, dass geschulte Kräfte tätig werden. Er muss dafür Zehntausende Helfer einstellen und ausbilden, muss Wohnungen und Schulen bauen. Dabei kann er sich nicht auf den guten Willen der Bevölkerung verlassen.

Tatsächlich hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erst vor zwei Jahren in einem Abschlussbericht zur "Aufnahmegesellschaft" gewarnt, rund die Hälfte der deutschen Bevölkerung nehme Zuwanderung noch immer als Problem und nicht als Chance wahr. Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung kam 2012 zu dem Ergebnis, dass ein Viertel der Deutschen ausländerfeindlich eingestellt sei. Eine von der Behörde eingerichtete Expertenkommission empfahl daraufhin, die breite Öffentlichkeit mit Kampagnen anzusprechen, "die emotionale Botschaften aussenden, z. B. Gesichter präsentieren und rhetorische Fragen stellen".

Das Machbare ist Merkels Maßstab..."

Noch einmal sehr gut Cicero: http://www.cicero.de/berliner-republik/das-merkel-paradox/60011

Don Alphonso aktuell über Heimatliebe und Heimathass in Deutschland - wie nahezu immer sehr gut, und zum Thema der Zeit wohltuend kritisch:

http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/10/20/heimatliches-lecken-mit-nazis-und-der-prantlha...

Mit einem interessanten Kommentar unter dort fast immer interessanten Kommentaren:

Don Alphonso sagt:
21. Oktober 2015 um 13:33 Uhr

In Hamburg war das genauso, da hat ein Afghane aus der Sonderbetreuung einen anderen erstochen. Auch der Fall in Thüringen dieses Wochenende und der des Somaliers in Niedersachsen oder die vor zwei Moneten ermordete Eritreerin in Wiesbaden -alles keine Turnhallen. Aber die Massenschlägereien werden so begründet. Meines Erachtens war noch keiner dieser Journalisten mal in so einem Lager. Ich habe mir das im Gefolge eines Verwaltungsbeamten mal gegeben. Das war dann schon etwas lauter und ohne Security nicht zu machen.
Man sollte sich keinen Illusionen hingeben; Die Erwartungshaltung und die Realität klaffen weit auseinander und das sorgt für schlechte Stimmung."

(In einer weiteren Kommentar-Anmerkung von ihm, weist er klar darauf hin, dass ein paar Medien eine "Schlüsselpositon" in der erzeigten großen Illusion zukommt, die aber eben vorwiegend nur eine solche ist - von der starken Diskrepanz zwischen MSM/Politik zur Bevölkerung reden ja alle, außer diese "Schlüsselpositionen".)

T/S ist übrigens Tomate/Salat.

(Da gibt es auch so ein schönes Lied, dass zum Warmsingen genommen werden kann, Tomatensalattomatensalato... - aber ich schwiff ab. Entschuldigung.[[freude]])

Schönes Wochenende allen Pfiffikussen im Gelben und da draußen [[freude]] [[top]] !!

Viele freundliche Grüße

azur

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


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