Gesellschaftliche Folgen der Migration - einige Thesen zur Diskussion

Arvid, Mittwoch, 21.10.2015, 14:41 (vor 3751 Tagen)2228 Views

Gesellschaftliche Bilanz der Zuwanderung


Ich möchte den versuch wagen, einige Thesen zu einer ausgedehnten Zuwanderung zu erstellen.

Annahmen:

1. Es kommen in Summe zwischen 10 und 14 Millionen neue Einwanderer
2. Mindestens 80 Prozent bleiben dauerhaft in DE.
3. Durchschnittsalter ca. 23 Jahre
4. In der Zahl ist der Familiennachzug enthalten.
5. Die neuen Migranten assimilieren sich in etwa so, wie die bisherigen muslimischen Migranten.
6. Es handelt sich bei diesen Menschen nicht um Asylschmarotzer, sondern um Flüchtlinge, jedenfalls zum allergrößten Teil.

Gesellschaftliche Veränderungen:

1. Wohnungen in Ballungsgebieten werden noch knapper und teurer.

2. Es wird ein erheblich erweitertes Programm für den sozialen Wohnungsbau geben müssen.

3. Es wird Steuererhöhungen geben müssen, aber eben nicht bei der breiten Masse der Bevölkerung (weil politisch nicht durchsetzbar), sondern in Form von Vermögenssteuern, Finanztransaktionssteuern, Erbschaftssteuern. Für den gewöhnlichen Teil der Bevölkerung werden Steuererleichterungen ausbleiben.

4. Die Nettobeiträge DEs zur EU werden drastisch sinken.

5. Wir werden von Vielem mehr brauchen und auch bekommen:
- Lehrer, Polizisten, Verwaltungskräfte, Therapeuten
- Ausbildungs- und Arbeitsplätze
- Studienplätze
- Moscheen
- Kinos, Kneipen, Diskotheken
- Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen
- neue, zusätzliche KFZ und Stellplätze
- Krankenhausplätze und Ärzte
- sehr viele personenbezogene Dienstleistungen
- ziemlich sicher wird der Energieverbrauch ansteigen
- der low-budget-Handel wird sich deutlich über mehr Umsatz freuen können
- die Bauindustrie wird für längere Zeit florieren

6. Das Vorgenannte bedingt auch die Schaffung von vielen neuen Arbeitsplätzen für gering Qualifizierte im Dienstleistung und Handel

7. Die Gesellschaft wird insgesamt jünger werden, dies hat erheblichen Einfluss auf Medien, Musik, Kultur

8. Damit nimmt auch der allgemeine Optimismus zu; Jüngere sind eher als Ältere optimistisch

9. Die Sprache wird stärker als bisher modifiziert werden

10. Wir werden wahrscheinlich auch muslimische Feiertage einführen

11. Nur wenn die Zivilgesellschaft stark ist, wird sie die Einhaltung des geltenden Rechtes und eine Unterwanderung durch muslimisches Recht verhindern können (ist aber jetzt schon schwierig, weil die Politiker nicht hinsehen und etwas dagegen tun)

12. Die Binnenkonjunktur wird gegenüber dem Export deutlich gestärkt

13. Mindestens eine Partei rechts von der CSU wird in den Bundestag und in die Landtage einziehen

14. Über kurz oder lang wird es auch eine muslimische Partei schaffen; aber so zerstritten wie sie üblicherweise sind, liegt es daran, ob sie mit einer oder vielen Parteien antreten

15. Es wird vermehrt zu Auseinandersetzungen zwischen der heimischen Bevölkerung und den Migranten kommen; dabei wird es aber nicht zu Pogromen an den Migranten kommen

16. Die heimischen Kirchen werden ihre Positionen standhafter vertreten müssen

17. Um die Frage reiner Migrantenschulen in privater Trägerschaft wird es heftige Auseinandersetzungen geben

18. Die ÖR-Medien werden einen muslimischen Sender in Betrieb nehmen

19. Die Angebotsvielfalt in den Supermärkten der Städte wird zunehmen

20. Etliche Migrantenkleinunternehmen werden gegründet und wegen mangelhafter Beachtung der Vorschriften angegangen werden

21. Osteuropäer werden es auf dem deutschen Arbeitsmarkt erheblich schwieriger haben

22. Die wahren Verlierer werden einheimische Obdachlose sein

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"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid


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