Nach zwei Monaten in Groß-Weeden (SH) gehen die freiwillig wieder nach Hause
Als gebürtiger Schleswig-Holsteiner kann ich das beurteilen.
Selbst unter komfortablen Hotel-Mama-Bedingungen ist SH im Herbst/Winter eine harte Psycho-Probe.
Im Prinzip halfen da nur tagein-tagaus reichlich geistige Getränke im sehr engen Fummel-Kreis der Freunde/Freundinnen und zwischen durch mal ein kräftiger Joint dazu... da bestand absoluter Konsens
(Trotzdem sind wir alle was "Ordentliches" geworden...)
Schule, Bundeswehr und erste Liebschaften in SH waren ja ganz lustig, aber meinen latenten Hang zu Depressionen war ich erst quitt, als ich SH mit 21 Jahren Ade sagte... und mich gen Süden abmachte.
Habe mich auf Google-Maps noch mal schlau gemacht... mehr "am Ärschle" geht im Winter nicht
Wer es als Afrikaner von Oktober bis April im Groß-Weeden-Lager (SH) aushält, der hat auch Asyl verdient.
Beste Grüße
Hasso