Abschiebung aus Polizei-Sicht: „Manche verletzen sich selbst, um bleiben zu dürfen“ (mL)

Faunus @, Mittwoch, 21.10.2015, 00:27 vor 3752 Tagen 2081 Views

"Abschiebung aus Polizei-Sicht: „Manche verletzen sich selbst, um bleiben zu dürfen“"

"Sie verlieren ihren Pass, schlucken Rasierklingen oder sind einfach nicht da, wenn die Polizei kommt. Andere Flüchtlinge schlagen um sich und bespucken Beamte. „Rückführung ist ein extrem schwieriger Job“, sind sich Polizisten einig – darum will ihn auch niemand gerne machen."

http://www.focus.de/politik/deutschland/gewaltsame-gegenwehr-abschiebung-aus-polizei-sicht-manche-verletzen-sich-selbst-um-bleiben-zu-duerfen_id_5026723.html

Gruß

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Faunus

Da gibts mehrere Mehoden

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 21.10.2015, 07:52 vor 3751 Tagen @ Faunus 1790 Views

Ich will ja niemanden was Böses unterstellen, - aber es funktioniert auch so:

Ich komme mit einem Schub in die Stadt x. Dann wird man auf Busse aufgeteilt und wo anders hingekarrt. Ich verhalte mich mit meiner Frau ganz unauffällig. In dem Moment, wo ich im Bus sitze, schon nahe am Bestimmungsort, fange ich mit meiner Frau ein Geschrei an. Unser kleiner Junge wäre nicht da, er wäre am Bahnhof zurückgeblieben. Ein Foto habe ich sicherheitshalber auch dabei (meine persönlichen Dokumente hab ich ja auf der "Flucht" verloren, Foto und Smartphone nicht).

Zum Zurückfahren ist es zu spät, - am Bahnhof ist auch niemand mehr, - weil die anderen Gruppen bereits in andere Richtungen gekarrt wurden. Wie gesagt, ich verhalte mich vorher unauffällig, rede mit niemanden, damit sich auch niemand an mich erinnert.

Was passiert dann? Der Asylantrag kann 10 x abgelehnt werden, und trotzdem wird mich niemand nach Hause schicken, solange das mit dem Kind nicht geklärt ist. Und das wird eben - nach Lage der Dinge - niemals geklärt. Oder meint jemand, dass ein deutscher Beamter einem Ehepaar, das ein Foto von einem Kind in der Hand hält, sagt, dass sie niemals ein Kind mitgebracht hätten? Den würden sie doch in der Merkelpresse in der Luft zerreisen. Der würde genauso seinen Dienst verlieren, wie in der Kindergärtnerin gekündigt wurde, weil sie den Kindern Weihnachten erklärt hat.

http://www.krone.at/Wien/Paedagogin_erklaert_Kindern_Weihnachten_-_gekuendigt-Im_Kinder...

Welche Ausmaße das alles noch annehmen wird, - das kann man sich kaum vorstellen. Nur ein kleiner Einblick aus der Polizeiakte (wobei sowieso nur ein Bruchteil veröffentlicht wird)

http://www.welt.de/regionales/hamburg/article147765589/Verpruegelt-weil-er-zum-Christen...

Auch einen anderen Beitrag habe ich zugeschickt bekommen, der sehr lesenswert ist:

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_sogenannte_fluechtlingskrise_e...

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