Thomas Piketty
Guten Abend zusammen,
mal wieder eine Frage zu ökonomischen Aspekten, oder besser zu einem Wunderknaben der Ökonomie.
Seit geraumer Zeit wird der Herr Piketty quer durch die europäische Presse und Fernsehen gejagt.
Was ich nicht verstehe ist, wo jetzt nun hier die Erkenntnisgewinne sind, die diese Show-Theater
rechtfertigen. Mit 22 Jahren zu promovieren ist schon mal keine schlechte Leistung, Hut ab.
Sein Englisch finde ich für seinen Lebenslauf doch recht unterdurchschnittlich (mehrere Jahre MIT und London School of Business), das ist aber nur eine Spitzfindigkeit.
Kernaussagen sind solche:
Er argumentiert, dass "unregulierter Kapitalismus unweigerlich zu steigender Vermögenskonzentration führe. Starke Vermögenskonzentration führe zu einer stagnierenden Wirtschaft und sei eine Bedrohung für die Demokratie.",
oder
"Wenn die Finanzbranche zu stark wachse, fördere dies das Einkommensgefälle, weil entsprechende Vermögensgewinne vor allem den obersten Einkommen zugutekämen“
https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Piketty
Ist das nicht einfach das, was seit Marx und Kollegen jeher in verschiedenster Ausprägung und Intensität in 1000-facher Literatur diskutiert wird?
Warum wird der Bursche jetzt so auf den Bühnen herumgereicht, während sich andere den Mund fusselig reden und keinen juckt es ?
Was weiß er, was nicht jeder interessierte Jung-Student auch erklären könnte?
Stehe ich auf dem Schlauch, oder warum sehe ich da nur Triviales in seien Aussagen?
Saluti
Martino