Verhalten im Notfall - Wohin?

overseas @, Montag, 19.10.2015, 11:46 vor 3755 Tagen 5904 Views

Was sollen wir tun, wenn ein Notfall eintritt?

Schweiz Hier ist relativ klar - für den Notfall steht jedem einen Schutzraum zu, klar. http://www.bevoelkerungsschutz.admin.ch/internet/bs/de/home/themen/schutzbauten.html

Nun ja, für den Notfall - was nun aber, wenn wir plötzlich viel mehr Flüchtlinge haben, sind wir dem Ansturm gewachsen? Zudem weden nun die Schutzräume für die Flüchtlinge geöffnet, bloss wo sollen wir hin, wenn etwas geschieht? Ein Beispiel (von sehr vielen):
https://www.koeniz.ch/aktuell/medieninformation/medieninformation.page/1018/news/4899
Leider habe ich noch nie irgendwo eine Antwort auf die Frage gefunden, wo denn die hiesige Bevölkerung Schutz suchen sollte. Dass dies keineswegs ein abstraktes Problem ist, ist klar, denn einerseits entwickelt sich die allgemeine Sicherheitslage nicht unbedingt in die richtige Richtung, andererseits werden Zivilschutzanlagen auch bei Hochwassern, Erdrutschen u.ä. verwendet.

Bei Gelegenheit werde ich dies vermutlich einmal abklären, bei Interesse kann ich dies hier auch teilen.

Österreich Meine Recherche hat ergeben, dass es keine Schutzräume gibt.Wo sind in Hochwassergeplagen Regionen die Notunterkünfte? Bestehen die noch?

Deutschland Hier wurden die Schutzräume freigegeben, auch wenn sie zum Teil noch existieren. Aber auf jeden Fall sind sie hier für den Katastrophenfall im Sinne von Krieg, Kernkraft u.ä. gedacht. Aber auch hier stellt sich für mich die gleiche Frage wie für Österreich.

Zudem: Für mich und meine Bekannten gibt die Tatsache, dass jedem einen Platz in einer Zivilschutzanlage gewährleistet ist, ein beruhigendes Gefühl. Ist das ein Gefühl, das nur uns Schweizern gegeben ist, aufgrund der Tatsache, dass die Räume existieren, oder wie sehen bei euch die Pläne aus im Notfall?

Österreich

Spinocita @, Montag, 19.10.2015, 11:51 vor 3755 Tagen @ overseas 3970 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 19.10.2015, 17:16

Für Ö würde ich sagen: NULL, nada, niente, rien, nothing.

Am Besten werden es die Leute auf den Almen haben. Aber wer weiß, Pakistanis und so haben auch Berge.

Notfall

Sylvia @, Montag, 19.10.2015, 11:52 vor 3755 Tagen @ overseas 4096 Views

Von welchem "Notfall" genau sprichst Du denn? Und für wie lange gedenkst Du dann im Bunker zu bleiben?

--
"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Bedrohung der Bevölkerung

overseas @, Montag, 19.10.2015, 12:12 vor 3755 Tagen @ Sylvia 3856 Views

Grundsätzlich dienen sie im Falle eines bewaffneten Konflikts und sind auch gedacht für länger als 1-2 tägige Aufenthalte (früher gab es die Regel, dass sie bis zu 14 Tage ohne Versorgung von aussen funktionieren sollten). Dies gilt insofern auch für AKW-Unfälle. Sie sind auch nicht derart schrecklich gebaut, werden oftmals verwendet als Gruppenunterkünfte u.ä., wofür sie ganz nützlich sind. Aber dies sind kurzfristige Nutzungen, und nicht langfristig, wie es in diesem Fall hier zu werden scheint. Im Falle eines Falles werden die Reservierungen von Gruppen schlicht storniert, aber die "Reservierung der Flüchtlinge" kann nicht storniert werden, was heisst, wir befinden uns schon in einem Katastrophenmodus, der so nicht vorgesehen ist.

Nichtsdestotrotz im Fall von Hochwasser, Erdrutsche und anderen Naturkatastrophen dürfte der Aufenthalt kürzer sein, was aber die Frage nicht ändert - wenn die schon besetzt sind, soll die Bevölkerung auf der Strasse schlafen? Wenn wir schon dieses Konzept haben, dann sollten wir dieses auch leben. Und auch wenn man damit nicht einverstanden ist und zu sagen wagt, für zwei bis drei Tage werden wir uns damit arrangieren (wobei dann plötzlich die Einwanderer äh Flüchtlinge die Oberhand haben), so sind die Schutzbauten "primär für den Fall des bewaffneten Konflikts erstellt" und auch dafür vorgesehen, also müssen sie diese Nutzungsart stets ermöglichen.

Der Grund für meine Frage ist hauptsächlich diese: Bisher, egal ob ein Hochwasser war, ein Erdrutsch, was auch immer, die Behörden in allen Ländern konnten Notunterkünfte bereitstellen. Funktioniert dies noch, wenn alle möglichen Unterkünfte bereits besetzt sind?

Die Schweiz kann angeblich innerhalb kürzester Zeit hundertausende Reservisten mobilisieren ...

Illusion @, Montag, 19.10.2015, 12:18 vor 3755 Tagen @ overseas 3481 Views

und innerhalb von Wochen 2-3 Millionen.
In der Zwischenzeit könnten geflohene Deutsche und Österreicher die normale Arbeit tun - im Prinzip für Schutz vor Leib und Leben.
Die Schweiz hat angeblich Lebensmittelvorräte für zwei Jahre.

Ob das Alles (noch) so stimmt, kann ich nicht beurteilen.
Und ob die Schweiz wirklich dann überhaupt noch jemanden egal ob Deutscher/Österreicher ins Land läßt, ebensowenig.

Ja, wir können alles

Zarathustra, Montag, 19.10.2015, 12:47 vor 3755 Tagen @ Illusion 3494 Views

und innerhalb von Wochen 2-3 Millionen.

Ja, wir können sämtliche Männer jenseits des Rentenalters mobilisieren.
Weil das ja klar ist!

In der Zwischenzeit könnten geflohene Deutsche und Österreicher die
normale Arbeit tun - im Prinzip für Schutz vor Leib und Leben.

Genau. Und die ganze Wirtschaft läuft von selber weiter. Bei uns sind sogar die Stromnetze so konzipiert, dass die 50 Hertz stets automatisch erhalten bleiben. Da wurde viel Hertzblut reingesteckt. Falls trotzdem die AKW's ausser Rand und Band geraten sollten, so können die sich selber kühlen. Rundherum Sprinkleranlagen. Die laufen bis zu 20 Jahre von selbst. So sind wir halt, wir Schweizer, auf alle Eventualitäten bestens vorbereitet.

Die Schweiz hat angeblich Lebensmittelvorräte für zwei Jahre.

Ob das Alles (noch) so stimmt, kann ich nicht beurteilen.

Doch doch, das stimmt (angeblich) alles. Die Vorratskammern sind derart unterirdisch, dass sie nicht nur bis zur Erdmitte, sondern schon wieder hinten raus reichen. Die Neuseeländer sind unsere Verbündeten, angeblich.

Und ob die Schweiz wirklich dann überhaupt noch jemanden egal ob
Deutscher/Österreicher ins Land läßt, ebensowenig.

Angeblich schon.

Liebe Grüsse, Zara

Katastrophenszenario für Berlin

Oblomov @, Absurdistan, Montag, 19.10.2015, 12:53 vor 3755 Tagen @ Zarathustra 4487 Views

Genau. Und die ganze Wirtschaft läuft von selber weiter. Bei uns sind
sogar die Stromnetze so konzipiert, dass die 50 Hertz stets automatisch
erhalten bleiben. Da wurde viel Hertzblut reingesteckt. Falls trotzdem die
AKW's ausser Rand und Band geraten sollten, so können die sich selber
kühlen. Rundherum Sprinkleranlagen. Die laufen bis zu 20 Jahre von selbst.
So sind wir halt, wir Schweizer, auf alle Eventualitäten bestens
vorbereitet.

Es gibt ein Katastrophenszenario für Berlin, auf einen etwas längeren Stromausfall, länger heißt ein paar Tage, bezogen. Sehr gut ausgearbeitet, mit vielen Einschätzungen von professioneller Seite. Da sage ich nur, gute Nacht Marie.

http://www.tanknotstrom.de/assets/content/images/pdfs/Szenario%20Berlin_2012.04.23.pdf

--
"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern das er nicht tun muss, was er nicht will."
Jean-Jacques Rousseau

Wie schoen, dass man grossflaechige Stromausfaelle nun immer kleinraeumiger betrachtet ...

CrisisMaven ⌂ @, Montag, 19.10.2015, 13:10 vor 3755 Tagen @ Oblomov 3342 Views

Danke fuer den Link, wird ja hier langsam zur Sammlung:

tanknotstrom.de/assets/content/images/pdfs/Szenario%20Berlin_2012.04.23.pdf

Fuer alle Neuen:

Hatten wir schon mal wegen des Bundestags-Technikfolgenausschusses.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English

Umpolung des Flüchtlingsstroms

Orodara @, Montag, 19.10.2015, 13:25 vor 3755 Tagen @ Oblomov 3357 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 19.10.2015, 17:23

Hallo Oblomov!

Ich denke, wenn die Dinger hochgehen, wird man sich schleunigst auf den Weg machen müssen, bevor man mit Radionukliden verseucht ist:

"Wer uebrigens vor einer solchen Atomkatastrophe fliehen will, wird erschossen - mit Radionukliden verseuchten Personen wird die Ausreise per Militaer-Kordon mit Schiessbefehl verwehrt; fragen Sie in Ihrem Landratsamt und Ihrer Bundeswehr-Standortverwaltung nach, welche Absperrbefehle die haben und wo im Keller die entsprechenden Schilder lagern! Ich weiss, wovon ich rede.)"
CrisisMaven
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=195030

Bevor 2018 das Bargeld abgeschafft wird und man nicht mehr schwarzarbeiten kann. [[zwinker]]

Man muß es den Flüchtlingen nur erklären!

Viele Grüße
Orodara

Danke für die Bestätigung.

Illusion @, Montag, 19.10.2015, 13:14 vor 3755 Tagen @ Zarathustra 3031 Views

Bin erleichtert <img src=" />

Auf die Schweizer ist Verlaß.
Ich nehme an,Du hast die Kontakte bis in die höchsten Regierungsämter.[[top]]

Liebe Grüsse, Illusiona

Chile

Illusion @, Montag, 19.10.2015, 12:25 vor 3755 Tagen @ overseas 3465 Views

wenn die Krise länger andauert, könnte die Bevölkerung vom Norden in den Süden wandern. Dann ist es auch aus mit der Friedfertigkeit un Ruhe.

Chile ist sehr abhängig vom Kupferexport. Wir erwarten aber eine mehrjährige Reszession mit Deflation. Derr Kupferpreis ist jetzt schon im Keller.

http://www.ariva.de/kupfer_lme-kurs/chart?t=all&boerse_id=126

Bunker für die Elite, der Rest wird gnadenlos geopfert! Die konkreten Aussichten:

Orodara @, Montag, 19.10.2015, 12:57 vor 3755 Tagen @ overseas 4430 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 19.10.2015, 13:08

Hallo overseas!

Die Predigt von Pfarrer Tscharntke
http://www.efk-riedlingen.de/predigtarchiv/7-12.2015/128/11.10.15%20J.Tscharntke%20Psal...

hat uns gezeigt, wie die Flüchtlingskatastrophe gesteuert wird, um a) das deutsche Volk zu vernichten und b) dabei noch kräftig abzukassieren. Die dabei erwähnte Deagel-Liste
http://www.deagel.com/country/forecast.aspx
(danke, Olivia, für den Link!)
warnt, daß vor allem Japan, Russland, Europa und die USA bis zu 80% ihrer Bevölkerung verlieren. Die Schweiz soll demnach im Jahr 2025 nur noch ca. 3 Millionen Einwohner haben. Die "Gastarbeiter" kamen als Vorhut ins gemachte Nest, jetzt kommen die Söldner; die deutschen Regierungen nahmen die Selbsteinladungen dankend an. Den Rest erledigen die Nato-Kriege. Daß dieselben "Regierungen" die "Flüchtlinge" ausgerechnet in die Bunker einquartieren und wir dann draußen bleiben müssen, ist kein Zufall, sondern Teil des Plans.

Was nun aber droht, ist das Folgende:
"Auch eure vielen Atomkraftwerke wurden von diesen Geheimen Machtstrebern in Europa so zahlreich befürwortet, obwohl doch längst neue, saubere Energiequellen gefunden und erforscht waren. Diese Atomkraftwerke werden sich in der Stunde X in Europa als eine furchtbare Seuche des Todes auswirken und die wenigen Überlebenden der weißen Rasse werden zu Krüppeln werden. Auch werden in der zweiten Kampfstufe viele Sprengkörper nach ihrer Explosion die versteckte Substanzen der vernichtenden Seuchenwaffen, Giftgase, Bakterien und viele ähnliche chemische, biologische Kampfmittel (ABC-Waffen) ausströmen lassen.
Die Geheimen aus dem Fernen Osten*, die dort ihren Zentralsitz haben, streben nach einer einrassigen Weltherrschaft. Mit Hilfe der manipulierten Kriege soll die weiße Rasse so reduziert werden, daß sie den Farbigen keinen Widerstand mehr leisten kann und einer totalen Liquidierung unterliegt."

(Edward Kokowski, Kampf der Dimensionen: Neue Visionen und Botschaften, Spieth-Verlag, 1985, S. 15) [[sauer]]

(* könnte vielleicht das eng mit Ankara verbundene Astana als Zentrum des panturanischen Reiches sein?)

D.h. wir sind das Bauernopfer.

Interassant ist in diesem Zusammenhang auch, daß die 3000 Moscheen und der blaue Halbmond die Sorge für die muslimischen Flüchtlinge allein den Europäern überlassen.

viele Grüße
Orodara

Nun ja, für den Notfall - was nun aber, wenn wir plötzlich viel mehr
Flüchtlinge haben, sind wir dem Ansturm gewachsen? Zudem weden nun die
Schutzräume für die Flüchtlinge geöffnet, bloss wo sollen wir hin, wenn
etwas geschieht? Ein Beispiel (von sehr vielen):
https://www.koeniz.ch/aktuell/medieninformation/medieninformation.page/1018/news/4899
Leider habe ich noch nie irgendwo eine Antwort auf die Frage gefunden, wo
denn die hiesige Bevölkerung Schutz suchen sollte. Dass dies keineswegs
ein abstraktes Problem ist, ist klar, denn einerseits entwickelt sich die
allgemeine Sicherheitslage nicht unbedingt in die richtige Richtung,
andererseits werden Zivilschutzanlagen auch bei Hochwassern, Erdrutschen u.ä. verwendet.

Auge des Hurrikans

Goldmarie @, Noch D, Montag, 19.10.2015, 14:35 vor 3755 Tagen @ Orodara 3084 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 19.10.2015, 16:05

(* könnte vielleicht das eng mit Ankara verbundene Astana als Zentrum des
panturanischen Reiches sein?)

Wo auch immer das ist, wäre es nicht am klügsten, sich genau dorthin zu begeben?

Immer dieses halbgare Zeug.

Prophet @, Montag, 19.10.2015, 15:33 vor 3755 Tagen @ mocky 3041 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 19.10.2015, 15:50

Pastor
Tscharntke: Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungsverfahren ein

Ja, das hatten wir hier schon mal.
A̶u̶s̶s̶e̶r̶d̶e̶m̶ Außerdem sagt das irgendwie gar nix, wenn die Staatsanwaltschaft Ermittlungen einleitet. Die muß allem nachgehen. Daraus einen Hype zu basteln, ist irgendwie total doof. Deswegen lese ich solch doofen Blogs meistens auch nicht. Da werden halbgare Informationen durch den Fleischwolf gedreht und dann als geistiges Fast-Food verabreicht.

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr.... halten, hieß es früher. Aber heute heißt es bei den Blogschreibern wohl eher Masse anstatt Klasse. [[sauer]] Hauptsache täglich geistigen Dünnpfiff ins Netz getippt. Reden um des Redens willen, ist das.

Zeitverschwendung.

Grüße,
Prophet

PS: Ich war übrigens bei der Podiumsdiskussion in Riedlingen mit Tscharntke usw. Bin nach 90 Minuten gegangen, war furzlangweilig. Kopp-Nachrichten und Youtube-Videos kann ich mir selbst ansehen, da brauch' ich keinen evangelischen Pastor dafür. Die Politiker schwangen Politikerreden, der Journalist von der Schwäbischen erzählte Unsinn (Berufsethos halt) und wurde kräftig ausgebuht (die Schwäbische ist auch tatsächlich ein provinzielles Drecksblatt wenn ihr mich fragt), der Pastor Tscharntke erzählte mir nichts wirklich neues, der katholische Kirchenmann rechts a̶u̶s̶s̶e̶n̶ außen war einfach nur laaaangweilig (was interessiert mich, was Jesus gemacht und erlebt hat, was haben irgendwelche zweitausend Jahre alten Bibelmärchen mit den heutigen Problemen zu tun?). Die Mehrheit der Anwesenden war gegen die derzeitigen Einwanderer, aber sonst ziemlich uninformiert. Ist halt totale Provinz, da merkt man noch nix von den Problemen die in den Großstädten da sind. Für die waren die Reden von Tscharntke was ganz neues (gähhhn.... worüber redet man denn schon seit Monaten? - Die haben wohl kein Internet...).

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