"Eine junge Kommissarin bricht jetzt ihr Schweigen und erzählt die
brutale Wirklichkeit"
Die habe ich gesehen. Das war vor der Sendung mit dem Joschka und dem Precht. Dazu muss man wissen, dass die in der Sendung gesagt hat, das Buch sei vor der "plötzlichen" Flüchtlingskrise entstanden.
Was soll das denn werden? Der U. Ulfkotte muss langsam einen Geschmack von dem Gefühl bekommen, das P. C. Martin schon ausführlich kosten durfte, Stichwort "Vorsicht Bürgerkrieg!".
Das ist doch ein Hexenkessel. Was sollen die Leute 6 Monate dort still und heimlich herumhocken? Was erwartet man denn da von politischer Seite? Aber hätte man das den Leuten vorher erklären können? Ne. Darum macht man es einfach so. Von Heut' auf Morgen.
Andererseits, was ist die Alternative? Eine große Mauer im Meer bauen? Beo2 hat gute Vorschläge, aber warum sollten sie dort lieber auf eine Zukunft warten als hier? Also doch eine Mauer im Meer? Oder das mit den Bomben beenden? Na, dann kommt IS zu uns? Was denn nun?
So langsam setzt ja der mediale Umkehrtrend ein. Wird sich zeigen, wie das verläuft. Habe gelesen, ich glaube der kroatische Außenminister war es, er soll gewarnt haben, wenn Deutschland die Grenzen schließen würde, könnte das fatale Folgen haben. Der Flüchtlingsstrom sei womöglich nur mit Schüssen zu stoppen. Das muss man sich mal vorstellen. Und wieder landet alles letztlich bei Griechenland (auch Italien und Spanien).
Der Augstein hat auch dort gesessen. Richtigerweise bemerkte er, dass sie als Polizistin natürlich immer zu den Problemen gehen würde. Diesem Punkt stimme ich nur aus dem Grund zu, dass ich der Überzeugung bin, dass derartige Erscheinungen nur aus der Ghettoisierung der Menschen entstehen können. Dies gilt für Großstadt-Bezirke wie für Flüchtlings-Lager. Eine statistische Erhebung wie es Sarazin betreibt ist deshalb sehr zweifelhaft. Eine Kleinstadt-Polizistin hat sicherlich nicht die Probleme einer Großstadt-Polizistin.
Glosse Ende.
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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.