Beatrix von Storch: Migranten im leerstehenden EU-Parlament in Strassburg aufnehmen - 750 Zimmer frei
Ich habe in Politico.EU von der Forderung der EU-Abgeordneten Beatrix von Storch (AfD) gelesen, das leerstehende EU-Parlament in Strassburg zur Aufnahmestelle für Migranten im deutsch-französischen Grenzgebiet umzuwidmen:
http://www.politico.eu/article/a-new-job-for-strasbourg-housing-refugees/
Auszug: Die 220.000 qm grossen Gebäude des EU-Parlaments in Strassburg werden nur an 48 Tagen in Jahr genutzt. An über 300 Tagen im Jahr stehen sie leer. Denn in Brüssel besteht parallel eine vollständig funktionierende täglich genutzte Infrastruktur. Der institutionnel verordnete Leerstand und die Pendelei zwischen Brüssel und Strasbourg kosten 180 Mio Euro Steuergelder (untere Schätzung) zusätzlich. Deswegen schlug Beatrix von Storch als erste EU-Abgeordnete öffentlich vor, die leerstehenden Gebäude in Strassburg als vorübergehende Aufnahmestelle im deutsch-französischen Grenzgebiet zwischen Schwarzwald und Elsass zu nutzen: die 750 Büros der Abgeordneten sind alle mit Klappbett, Dusche und WC ausgestattet. Kantinen und Küchen funktionieren. Sitzungssäle können für Sprachkurse und Informationsveranstaltungen genutzt werden. Für individuelle Beratungen stehen die ebenso leerstehenden Büros der Parlamentsbeamten zur Verfügung. Der Vorschlag kostet nichts, weil die wegfallenden Reisekosten die Aufnahmekosten ausgleichen.
Wenn das EU-Parlament schon über verpflichtende Mindestaufnahmequoten der Mitgliedsstaaten entscheidet, soll es auch seinen Anteil an der Lösung der Krise beitragen.