Kontakt zu Chile gesucht

Leserzuschrift @, Samstag, 17.10.2015, 13:55 vor 3755 Tagen 2672 Views

Hallo Forum,

ich frequentiere das Forum seit sicherlich fünf Jahren regelmäßig. Sofern es gestattet ist, wende ich mich dennoch mit einer persönlichen Bitte an Sie. Ich suche Kontakte in Chile zwecks der Überlegung, dorthin auszuwandern. Diese Überlegungen haben nur bedingt mit der aktuellen Flüchtlingssituation zu tun. Ist demnach keine Panik-Reaktion. Besteht eventuell die Möglichkeit über das Forum einen Kontakt herzustellen?

Vielen Dank
David

Die bessere Auswanderungsmethode (hol die Schweiz zu Dir)

Leser23 @, Samstag, 17.10.2015, 14:39 vor 3755 Tagen @ Leserzuschrift 3128 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 17.10.2015, 16:13

Hallo Forum,

Vielen Dank
David

1.
Ich verstehen Dein Ansinnen
Aber, in der Fremde erwarten Dich i.d.R. andere Probleme, von denen Du heute und hier nichts ahnst.
Oft ist es so, daß Dir die neuen Probleme, wenn Du dann drin steckst, größer erscheinen als jene, die zu hier zurückgelassen hast!

Freilich ist ein Auswandern das Ende eines Prozesses, bei dem man meint alle anderen Chancen abgewägt zu haben.

Nun, ich behaupte, es gibt nicht nur mehr Chancen, es muss sie sogar geben, denn das Territorium aufzugeben, wofür 100.000 insbesonders auch Deiner Vorfahren verblutet sind, kann nur das allerletzte Mittel sein.

Damit deklarierst Du auch ihren Tod posthum als wertlos!

2.
Idee
Warum wanderst Du nicht inklusive Territorium und vertrautem Umfeld aus?
Wie geht das?
Nun, Du identifizierst mal das Grundübel, das ist wohl die EU, weil die letztlich über allem steht, und versuchst Dich mit Gleichgesinnten aus dieser z.B. demokratisch zu verabschieden.
Es gibt ja Länder innerhalb Europas, denen gehen die Probleme, weil sie nicht in der EU sind, am Allerwertesten vorbei.

Die Schweiz!

Nimm Dein Volk und mach eine Volksabstimmung über den politischen Anschluß Deines Landkreises an die Schweiz!

Alle Probleme, worüber wir seit Wochen reden, sind wie Schnee in der Sonne geschmolzen!

Dann bleibt Merkel zuletzt nur noch der Ort Büsingen, dem es vertraglich verboten ist, sich der Schweiz anzugliedern.

Im Umkehrschluss können sich also alle Deutschen Städte, Landkreise, Komunen, Länder per Volksentscheid der Schweiz angliedern!

Deine Probleme von heute sind gelöst und alle Annehmlichkeiten behälst Du, und neue Probleme der völligen Fremde entstehen gar nicht!

---------------------------------------
GLIEDERT EUCH DER SCHWEIZ AN!
VERLASST DIE EU!
JEDER LANDKREIS!
VOLKSABSTIMMUNG JETZT!
---------------------------------------

Jeder Landkreis für sich, jede Kommune für sich, so wie es halt rechtlich geht, und das EU Monster wird beerdigt!

Ich jedenfalls, weiche keinen Meter!

Gab's da nicht was aus der Indianerzeit in der Form wie:

---------------------------------------
WENN IHR UNSER LAND WOLLT,
MÜSST IHR UNS TÖTEN!
---------------------------------------

Wäre dieser Slogan heute noch überzogen?

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

@ Chef: Bitte in die Sammlung!

Orodara @, Sonntag, 18.10.2015, 00:24 vor 3754 Tagen @ Leser23 1279 Views

Hallo Chef!

Der Text von Leser23 ist klasse, ich schlage ihn für die Sammlung vor, denn er hat die richtige Antwort auf die ewige Frage "Auswandern oder Fliegen?":
* dableiben statt fliehen
* (friedlich) kämpfen statt aufgeben
* das Werk unserer Vorfahren ehren und weiterführen
* jeder wird gebraucht und hat eine Aufgabe.

Als die Siedler und Söldner ins Land kamen, sagten die Hopi: "Wir sehen sie kommen, und wir werden sie auch wieder gehen sehen!"

viele Grüsse
Orodara

Hallo Forum,

Vielen Dank
David


1.
Ich verstehen Dein Ansinnen
Aber, in der Fremde erwarten Dich i.d.R. andere Probleme, von denen Du
heute und hier nichts ahnst.
Oft ist es so, daß Dir die neuen Probleme, wenn Du dann drin steckst,
größer erscheinen als jene, die zu hier zurückgelassen hast!

Freilich ist ein Auswandern das Ende eines Prozesses, bei dem man meint
alle anderen Chancen abgewägt zu haben.

Nun, ich behaupte, es gibt nicht nur mehr Chancen, es muss sie sogar
geben, denn das Territorium aufzugeben, wofür 100.000 insbesonders auch
Deiner Vorfahren verblutet sind, kann nur das allerletzte Mittel sein.

Damit deklarierst Du auch ihren Tod posthum als wertlos!

2.
Idee
Warum wanderst Du nicht inklusive Territorium und vertrautem Umfeld aus?
Wie geht das?
Nun, Du identifizierst mal das Grundübel, das ist wohl die EU, weil die
letztlich über allem steht, und versuchst Dich mit Gleichgesinnten aus
dieser z.B. demokratisch zu verabschieden.
Es gibt ja Länder innerhalb Europas, denen gehen die Probleme, weil sie
nicht in der EU sind, am Allerwertesten vorbei.

Die Schweiz!

Nimm Dein Volk und mach eine Volksabstimmung über den politischen
Anschluß Deines Landkreises an die Schweiz!

Alle Probleme, worüber wir seit Wochen reden, sind wie Schnee in der
Sonne geschmolzen!

Dann bleibt Merkel zuletzt nur noch der Ort Büsingen, dem es vertraglich
verboten ist, sich der Schweiz anzugliedern.

Im Umkehrschluss können sich also alle Deutschen Städte, Landkreise,
Komunen, Länder per Volksentscheid der Schweiz angliedern!

Deine Probleme von heute sind gelöst und alle Annehmlichkeiten behälst
Du, und neue Probleme der völligen Fremde entstehen gar nicht!

---------------------------------------
GLIEDERT EUCH DER SCHWEIZ AN!
VERLASST DIE EU!
JEDER LANDKREIS!
VOLKSABSTIMMUNG JETZT!
---------------------------------------

Jeder Landkreis für sich, jede Kommune für sich, so wie es halt
rechtlich geht, und das EU Monster wird beerdigt!

Ich jedenfalls, weiche keinen Meter!

Gab's da nicht was aus der Indianerzeit in der Form wie:

---------------------------------------
WENN IHR UNSER LAND WOLLT,
MÜSST IHR UNS TÖTEN!
---------------------------------------

Wäre dieser Slogan heute noch überzogen?

Kontakt

Sylvie @, Samstag, 17.10.2015, 14:40 vor 3755 Tagen @ Leserzuschrift 2435 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 17.10.2015, 16:10

Hallo David,

wie gut ist Dein Spanisch?

Ein guter Freund von mir ist Chilene. Er ist Journalist und wohnt in Antofagasta. Sein Deutsch ist allerdings mittelmäßig, und er wird Dir nicht viel zu den Einwanderungsbestimmungen sagen können.

Soll ich ihn mal anschreiben? Dann schick mir bitte eine PN.

Gruß

Chile

Leserzuschrift @, Samstag, 17.10.2015, 15:52 vor 3755 Tagen @ Leserzuschrift 2321 Views

Ich habe zwei Jahre in Chile gelebt, bin also schon mal dorthin ausgewandert. Habe auch noch gute Verbindungen dorthin und kann eventuell über PN in der einen oder anderen Frage weiterhelfen bzw. Erfahrungen weitergeben.

Chile ist aus verschiedenen Gründen nicht so günstig. Erstens liegt es tektonisch am Feuerrand, sprich, du bist ständig mit der Erdbebengefahr konfrontiert, zweitens ist das Klima über weite Teile des Landes für Europäer nicht gerade optimal. Im Norden hast du bis La Serena runter nur Wüste, daran wirst du dich nicht so schnell gewöhnen (die Städte sind wie Inseln), der Mittelteil geht, ist aber relativ dicht bevölkert und auch nicht gerade günstig, und im Süden macht dir auch das Klima zu schaffen (extrem kurzer Sommer). Obwohl der Süden aufgrund seiner Süßwasserreserven noch eher zum Empfehlen wäre. Die Einheimischen sind mit einer gewissen Vorsicht zu genießen wenn du ein Gringo bist. Sprachkenntnisse sind (wie überall in Südamerika) essentiell. Verlasse dich nicht auf "deutsche Siedlungen und Kontakte dorthin", nicht alle - aber die meisten warten nur darauf Neuankömmlingen das Geld abzuknöpfen.

Uruguay ist auch eine gute Möglichkeit. Oder gibt es einen Grund, warum du nur Chile in Betracht ziehst?

lg
Klaus

Panama

Cascabel @, Samstag, 17.10.2015, 17:16 vor 3755 Tagen @ Leserzuschrift 2183 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 17.10.2015, 17:50

Hallo

So ähnlich wie ''Leserzuschrift'' hätte ich Chile auch beschrieben. Ich war mehrmals dort und fand das
Land sehr schön. Es ist aber zum Auswandern meines Erachtens nicht geeignet. Der größere Teil des
Landes ist Wüste und fast nur im Süden werden ausreichend Lebensmittel produziert. Natürlich nur
mit entsprechenden Düngern und sogenannten Pflanzenschutzmitteln.

Kommt es zu einer ernstzunehmenden Krise, wird es das Chemie-Zeugs nicht mehr geben. Aber nicht
nur das. Die Bevölkerung im Norden wird erkennen, dass sie dort nicht überleben kann. Also werden viele
schnurstracks in den Süden gehen. Und dann wird es dort verdammt eng. Ob sich zu dieser Wanderung
ein ''paar'' Argentinier gesellen, lasse ich dahin gestellt.

Bei uns in Panama sieht die Sache ganz anders aus: Hier - in den Tropen - können permanent Lebensmittel
produziert werden. Zudem ist die Gegend spärlich besiedelt und in den Nachbarstaaten herrschen ähnliche
Bedingungen vor. Wanderungen dürften daher ausgeschlossen werden.

Und wenn Du denkst, wie viele hier im Gelben, dann gehst Du eher von einer kommenden Deflation
als einer Inflation aus. Genau dann wird der US-Dollar, der in Panama als Währung dient, die beste Wahl
sein. Andere lateinamerikanische Währungen werden wahrscheinlich leiden. Paraguay und Uruguay
werden zudem in den Sog Argentiniens und Brasiliens geraten. Aber das ist natürlich nur meine
bescheidene Meinung.

Gruß von der Finca Bayano

Cascabel

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Wandere aus, solange es noch geht.