Islam / Christentum, ist das, bei Licht betrachtet, nicht egal?

Leser23 @, Freitag, 16.10.2015, 09:47 vor 3756 Tagen 4579 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.10.2015, 10:30

Islam Analyse

1. - kein Schweinefleisch
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da der Verzehr von Schweinefleisch bei tausenden von Menschen belegbar zu schmerzhafter Arthritis führt, muss man sich fragen, warum man sich das ohne Not antut!
Weiterhin wird Schweinefleisch als Vorstufe der Verkalkung der Blutgefäße angesehen.
Hierbei muss man tatsächlich einwenden, daß der Verkalkende, sofern egoistisch justiert, davon wenig bis nichts mitbekommt, es ihm sogar eher egal sein kann, da seine Umwelt mehr darunter leidet als er.
Ich kenne jedoch Menschen, denen daß obgleich selbst betroffen nicht egal ist.
Ihnen ist es peinlich und unangenehm, für ihre anvertraute Umgebung durch die eigene Verkalkung „anstrengender“ zu werden:
Zwischenergebnis: Punkt 1 ist ein lobenswerter Punkt!

2. - kein Alkohol
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legalisierte Droge zum Nutzen jener die damit Geld verdienen und zum Schaden der Gesundheit der Konsumierenden.
Diesen Punkt könnte man Seitenweise ausfüllen, klar jedoch wird werden
Zwischenergebnis: auch Punkt 2 ist ein lobenswerter Punkt!

3. das Gebet rein
körperlich/sportlich gesehen

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Ich hab diese Übung ohne Islambezug bewusst schon des öfteren als Rückenentspannungsübung gemacht. Die Rückenentspannung dieser Form, ist für die Bandscheiben segensreich.
Zwischenergebnis: auch Punkt 3 ist ein lobenswerter Punkt!


4. - das fünfmalige Gebet pro Tag
psychologisch gesehen

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Dass wir in einer von Hektik dominierten Welt leben, muss ich wohl keinem sagen.
Wieviele Menschen durchrennen den Tag, beschneiden sich sogar ihrer eigenen Mittagspause, allein um das Pensum zu schaffen. Da brauchen wir nur mal die F.lantenhelfer für sich isoliert betrachten.
Um wie viel besser würde es ihnen gehen, wenn sie sich ihren Tag mindestens durch dieses fünfmalige „innehalten“ unterteilen?
Oder anders gefragt: Wäre es ein Gewinn oder ein Verlust an Lebensqualität?
Zwischenergebnis: auch Punkt 3 ist ein lobenswerter Punkt!

5. - die öffentliche Behandlung von Frauen
durch bestimmte Klientel

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Ja, ja ein brenzliger Punkt und ein brisantes Thema, was ich aber wertfrei hier nach meiner Analyse wie folgt zum Besten geben will:
Wir haben die Videos gesehen, wie Frauen auf offener Straße von „Männerhorden“ „angemacht“ ja belästigt werden.
Das ist nicht schön, und gehört sich nicht. Darüber sind wir uns einig!
Schauen wir uns aber das daraus resultierende Ergebnis an, dann werden sich jetzt alle Männer zurücklehnen und besonders die GENDERGEPLAGTEN erkennen, daß hier ein Lösungsansatz drin steckt.
Die Frauen, nach dieser Belästigung, werden freilich versuchen, diese Situation nicht wieder entstehen zu lassen.
Wie tun sie das?
In der islamischen Kultur, und vorher auch sonst überall, war und ist der Mann stets der Beschützer der Frau.
Die Natur hat es aufgrund der Muskelveranlagung so eingerichtet.
Männer sind stets muskulöser/kräftiger und größer (Ausnahmen sind hierbei belanglos). Somit ist die Rollenverteilung Beschützer/zu Beschützende von der Natur klar vorgegeben.
Word diese Rollenverteilung aufgrund der gesellschaftlichen oder Straßen- Verhältnisse auch gelebt, dann wird die Frau ihrerseits versuchen, sofern sie einen Mann für diese Rolle gefunden hat, diesen auch zu behalten!

Die Scheidungsquoten im Land werden allein demzufolge vorhersehbar sinken.
Weiterhin stärkt dieser äußere Umstand die Rolle des Mannes innerhalb der Beziehung. Es ist der gegenwärtig größte Schlag den die Genderbewegung ins Gesicht bekommen kann. Es könnte demzufolge also wieder so werden, daß der Mann über die Zahl der Kinder entscheidet, und eben nicht mehr wie gegenwärtig allumfänglich zu erkennen die Frau. Dies allein führt zu einer gesunden sich selbst erhaltenden Bevölkerungsstruktur. Sogar der Kapitalismus müsste Frohlocken denn darin steckt der für ihn lebenswichtigste Punkt des Wachstums.
Da Wachstum aber auf eine begrenzten Welt problematisch ist, nehme ich diesen Punkt wieder heraus, obgleich temporär er von Bedeutung ist.
Zwischenergebnis: auch Punkt 5 ist in der ersten Erscheinung zwar unschön, aber in der Wirkung tatsächlich ein lobenswerter Punkt, da er der Genderbewegung den Gar ausmacht!

6. - die Möglichkeit, mehrere Frauen zu haben
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dient schlussendlich tatsächlich der Sicherheit der Frauen gemäß vorgenannter Thematik. Moslems darauf angesprochen, diese Woche auf ARD ein Sohn einer Familie mit einem Vater, zwei Müttern und zehn Kindern beantworten diese Frage jedenfalls so.
Da die Geburtenquote i.d.R. bei 1:1 liegt, entsteht daraus ein Problem für Männer.
Da in Kriegszeiten, wie gegenwärtig, allerdings mehr Männer sterben als Frauen, ergibt sich innerhalb dieser Kriegszeiten ein Frauenüberschuss, der heute jedem Syrien- oder Malibesucher offenkundig ins Gesicht schlagen müsste.
Der Punkt ist in Friedenszeiten also abzulehnen, birgt aber für Kriegszeiten eine Elastizität, die eine Gesellschaft dann benötigt.
Zwischenergebnis: Punkt 6 ist ein eher lobenswerter als schlechter Punkt! In Friedenszeiten jedoch tendenziell als obsolet anzusehen.

7. - die Gewalt
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es gibt eine Religion, die ihre Meinung dergestalt umsetzte, daß die Widersacher auf dem Scheiterhaufen endeten. Nicht Einzelne, nicht Hunderte, nein Tausende!
Es waren so viele, dass man in Erinnerung daran dies gedanklich einfach „wegwischt“! Dies sei „Geschichte“ – sozusagen und heute käme das ja nicht mehr vor.
Nun, heute haben wir den Scheiterhaufen im Fernsehen und wenngleich es dort kein Feuer gibt, so wurde dennoch unter dem Stuhl von Eva Herman (z.B.) ein solches öffentlich angefacht.
Der Entzug der ökonomischen Existenzgrundlage heute ist mit dem Einsatz des Scheiterhaufens vormals in der Wirkung auf den Dellequenten deckungsgleich!
Es ist weniger schmerzhaft, gut. Aber beide Vorgehensweisen enden schlussendlich tödlich!
Wie viele Journalisten haben sich denn fortan selbst zensiert um nicht nach Herman auf dem gleichen JBK - Stuhl zu sitzen um eben dem eigenen wirtschaftlichen Ruin mit Todes oder Ausrottungs - Folge allein so zu entgehen?

7. - Zusammenfassung
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Zu behaupten, daß allein der Islam als einzige Religion weltweit durch Gewalt seinen Weg findet, ist falsch!

Gewalt ist abzulehnen, sicher!
Aber jegliche Gewalt von allen Quellen!
Aber zu behaupten, nur die anderen seien gewalttätig ist unwahr, ist im Zweifel sogar verleumderisch!

Hat sich die Kirche für die tausendfachen Ketzermorde unisono entschuldigt, oder gar den rechtlich vorherigen Stand wieder hergestellt?

Kaum!

Rein humanistisch betrachtet, muß man einem beliebigen Dritten sogar pauschal einräumen, seinen Weg in die Friedfertigkeit so zu finden, wie man ihn selbst auch gefunden hat.

Welche religiösen Symbole tragen die Frauen um den Hals, die die todbringenden Drohnen steuern?

Ist diese Vorgehensweise christlich friedfertig?

Die Geburtsstunde des Islam in der Welt und die beginnende unzweifelhaft gewaltsame Christianisierung unseres seinerzeit allemannisch genannten Lebensraums, fanden nahezu zeitgleich vor rd. 1400 Jahren statt!

Sowohl das Christentum als auch der Islam sind Wüstenreligionen, die keinen Ursprung oder Bezug zum Germanischen haben.

Weihnachten ist das vom Christentum adaptierte germanische (religiöse) Julfest (Wintersonnenwende).

Weihnachtsbäume gibt’s in der Wüste gar keine!

Der nämliche Jesus ist im Islam kein Unbekannter und besitzt auch dort eine signifikante Position.

Der Koran baut u.A. auf die Bibel auf!

Vorgenannte Religionen ergeben netto also für Germanen kaum einen Unterschied.
Inwieweit sie Sinn ergeben, ist eine andere Frage.

Seit Menschengedenken dienen Religionen (beliebt heute z.B. Fußballmannschaften) der Kontrolle der Menschen, ergeben also einen vordergründig gesellschaftlichen Sinn.

Der einseitige nackte medial aufgebauschte Horror vor dem Islam ist zumindest damit für mich fragwürdig.

Umgekehrt gibt es im Islam ja völlig inhaltlich gleichlautende Horrormeldungen über das Christentum.

Auf der Suche nach Antwort kommt man einzig zu dem Ergebnis, daß ein nichtgenannter Dritter die „Fäden“ zieht.

Ein Dritter, der berechtigt Angst haben muss, daß sich Islam und Christentum der grundlegenden austauschbaren Gleichheit bewusst werdend verbünden könnten.

Sie werden sich verbünden, wenn sie herausfinden, daß Islam oder Katholizismus, daß Bayern oder HSV, daß Hopp oder Top, es schlußendlich doch egal ist.

Wenn aber das eine benutzt wird um gegen das andere anzustacheln, man grundlegend alles in Frage stellen muß.

Dies aber ist in der Konsequenz kaum bis garnicht durchführbar!
Bring mal einen leidenschaftlichen Bayernfan dazu, dem Fußball abzuschwören.

Dem ginge ja der Lebensinhalt - ja, der Glaube verloren.

Ein jeder prüfe das an sich selbst!

Wenn er es schafft, beim beginnenden Championsleague-Finale mit Bayerbeteiligung abzuschalten und mit der Frau statt dessen spazieren zu gehen, dann hat er es geschafft von relogiösen Fesseln zu befreien und sein Leben selbst zu bestimmen!

Bayern, HSV, Islam, Christentum ist doch alles das Selbe.
Sollen alle Menschen, wenn sie wollen und mögen ihre Religion behalten oder herschenken, wenn sie darüber hinauswachsen, nur eines nicht und niemals:
Sie als Grund für gegenseitige Mißgunst hernehmen!
Das ist respektlos und entspricht nicht unserem humanistischem Wesen!

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Satire oder furchtbar oberflächlich

Falkenauge @, Freitag, 16.10.2015, 10:28 vor 3756 Tagen @ Leser23 3812 Views

und erreicht daher den Kern des Problems gar nicht.

Zur Gewalt:
Sicher, auch Christen üben Gewalt aus, und in der Geschichte ist im Namen des Christentums viel Leid, Not und Tod verbreitet worden. Doch im Unterschied zum Islam ist im ursprünglichen Christentum die Gewalt nicht veranlagt, und ihre Anwendung bedeutet einen Abfall von der Lehre und dem Vorbild Christi. Im Koran ist die Gewalt aber Gebot. Der französische Philosoph Blaise Pascal (1623 - 1662) schrieb dazu: „Mohammed hat eine Herrschaft begründet, indem er mordete, Christus, indem er sich morden ließ. Mohammed hat Mittel und Wege gewählt, um nach menschlicher Auffassung zu siegen, Christus, um nach menschlicher Auffassung zu unterliegen.“

Eine genauere Untersuchung der Gewalt im Islam hier.

Zur Frau:
Schon mal was von Menschenwürde gehört?

Im übrigen steht der Islam, der die totale Unterwerfung unter Gott verlangt, dem Christentum, aus dem der westliche Humanismus mit der Entwicklung der freien Individualität herausgewachsen ist, diametral entgegen.
Näheres hier.

Gotthold Ephraim Lessing - "Nathan der Weise" (1779)

Leser23 @, Freitag, 16.10.2015, 10:43 vor 3756 Tagen @ Falkenauge 3729 Views

und erreicht daher den Kern des Problems gar nicht.

Gotthold Ephraim Lessing - "Nathan der Weise" (1779)

Nimmt die nichtgenannte dritte Religion auch noch dazu und kommt zum gleichen Ergebnis!

Das Buch und die Weisheit darin haben die Jahre überdauert, weil Wahrheit darin steckt.

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Und Menschenwürde ist eine Sache die in zwei Richtungen geht!
Sie kann nicht nur einzig Richtung Frau gehen, wie von Dir proklamiert!

Die Scheidungsquote in Deutschland die 10.000 fache Verunmöglichung des väterlichen Umganges mit den Kindern ist ein genderisierter Faustschlag ins Gesicht für die Menschenwürde der Väter und Kinder!

Auf derlei abgedroschene Halbwahrheiten gehe ich, und dabei bitte ich um Nachsicht, ff. nicht mehr ein.

Der Unterschied zwischen Halbwahrheiten (Halbwissen) und der faktisch erforderlichen objektiven Gesamtbetrachtung besteht darin, daß die Gesamtbetrachtung alle Punkte umfasst und als Ergebnis i.d.R. etwas völlig anders herauskommt, als das Ergebnis, welches auf Halbwahrheiten beruht.

Die Sicht des Mannes spielt beim Genderismus nicht nur keine Rolle, sie wird negiert!

Genderismus ist menschenverachtend!

Jegliches Argument, welches auf Genderismus ruht, ist also entsprechend gefärbt!

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Zwei Ebenen

Falkenauge @, Freitag, 16.10.2015, 11:38 vor 3756 Tagen @ Leser23 3483 Views

Gotthold Ephraim Lessing - "Nathan der Weise" (1779)

Nimmt die nichtgenannte dritte Religion auch noch dazu und kommt zum
gleichen Ergebnis!

Das Buch und die Weisheit darin haben die Jahre überdauert, weil Wahrheit
darin steckt.

In Lessings "Nathan der Weise" geht es darum, wie die Angehörigen der drei Religionen, die nun mal nebeneinander leben, miteinander umgehen sollten. Das ist großartig von Lessing gelöst und von mir hier behandelt.

Aber das schließt nicht aus, eine Religion wie den Islam, der aus einem ganz anderen Kulturkreis hierher verpflanzt wird, als Erkenntnisgegenstand zu untersuchen und mit dem Christentum und der hiesigen Kultur zu vergleichen, unabhängig davon, wie man mit den einzelnen muslimischen Menschen umgeht.

@falkenauge

Albert @, Freitag, 16.10.2015, 17:47 vor 3756 Tagen @ Falkenauge 3123 Views

Hallo Falkenauge,

danke für Deine Beiträge und die klasse Seite "Fassadenkratzer".

Wollt´ich schon lange mal sagen...[[top]]

Albert

Klar, dass dieser Beitrag hier verissen werden wird

Michael Krause @, Freitag, 16.10.2015, 10:39 vor 3756 Tagen @ Leser23 3707 Views

aber dennoch halte ich den Ansatz des Verfassers für zutreffend. Es geht nur vordergründig um Religion. Ich habe das auch in einm älteren Beitrag, der vorschlug zum Islam zu konvertieren, versucht deutlich zu machen. Klar gibt es Aspekte des Islam, die nicht zu tolerieren sind. Der gravierendste ist m.E. die fehlende Trennung von Staat und Kirche. Der Islam als Religion versucht Einfluss auf Gesetzgebung und Rechtsprechung zu nehmen. Das ist nicht hinnehmbar. Ansonsten sind die Auswüchse, die immer gegen den Islam ins Spiel gebracht werden, eher dem Einfluss von Ungebildeten geschuldet. Dies gilt auch für Gewaltexzesse, die sich im übrigen auch gegen andere Mohammedaner richtet. Ich behaupte einmal, ein reformierter Islam (ja so etwas wie die Reformation gab es auch einmal im Christentum) wäre kein Problem für dieses Land. Ansonsten möchte ich einmal unsere Indianer, die roten Brüder aus dem Osten, im katholischen Bayern sehen. Das wäre auch ein Kulturschock.

--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Der Islam ist keine Religion im eigentlichen Sinne..

sensortimecom ⌂ @, Freitag, 16.10.2015, 10:48 vor 3756 Tagen @ Michael Krause 3748 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.10.2015, 10:53

... sondern ein politisches Konzept des 7. Jhts.

Die religiösen Grundlehren selbst stammen aus dem damaligen Judentum und Christentum, und dazu kamen einige ethnische Überlieferungen.

der vorschlug zum Islam zu konvertieren, versucht deutlich zu machen. Klar
gibt es Aspekte des Islam, die nicht zu tolerieren sind. Der gravierendste
ist m.E. die fehlende Trennung von Staat und Kirche. Der Islam als Religion
versucht Einfluss auf Gesetzgebung und Rechtsprechung zu nehmen. Das ist
nicht hinnehmbar.

Allen Religionen

Michael Krause @, Freitag, 16.10.2015, 11:29 vor 3756 Tagen @ sensortimecom 3468 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.10.2015, 19:44

und ganz besonders auch dem Christentum liegt ein politisches Konzept zugrunde. Lies mal Canetti, Masse und Macht wie das noch heute exekutiert wird.

Voraussetzung für die universale Verbreitung des Christentums war gerade das politisch-religiöse Konzept des alten Rom mit seinen universalistischen Ansprüchen. Alle Religionen sind bis heute durch politische Faktoren in kaum zu überschätzender Weise geprägt. Das Christentum hat allerdings dann durch die Reformation die Kurve bekommen. Es dominiert nicht die Religion über die Politik. Diesen Schritt muss man auch vom Islam einfordern.

Das ist aber ein weites Feld, das man seriös nicht in kurzen Beiträgen diskutieren kann.

--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

2 Seiten der anderen Medaille

mabraton @, Freitag, 16.10.2015, 11:58 vor 3756 Tagen @ Michael Krause 3411 Views

Hallo Michael Krause!

und ganz besonders auch dem Christentum liegt ein politisches Konzept
zugrunde.

Ganz besonders gibt es viele ehrenamtliche Helfer in Flüchtlingsunterkünften aus einem christlichen Verständnis von Nächstenliebe heraus. Etwas, das Flüchtlingen im umgekehrten Falle versagt bleiben würde.

Beste Grüße
mabraton

Vorteil der Trennung von Staat und Kirche

trosinette @, Freitag, 16.10.2015, 13:28 vor 3756 Tagen @ Michael Krause 3225 Views

Guten Tag,

Es dominiert nicht die Religion über die Politik.

und man kann sich mit seinem ewigen Genöle ganz auf die Politik konzentrieren.

Christentum hat allerdings dann durch die Reformation die Kurve bekommen.

Das klingt sehr erfreulich. Steht denn zu befürchten, dass die Staatspolitik auch irgendwann die Kurve bekommt?

Das ist aber ein weites Feld, dass man seriös nicht in kurzen Beiträgen diskutieren kann.

Vorsicht! Wenn sich der hochnäsig säkularisierte Mensch zu viel mit seiner Geistesgeschichte beschäftigt, wird er vielleicht feststellen, dass er immer noch seine Fackel am Feuer des Christentums entzündet, wie es Karl Jaspers auch dem Nietzsche attestierte.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Heutzutage sind Staat und Kirche eins

Monterone @, Freitag, 16.10.2015, 13:36 vor 3756 Tagen @ trosinette 3297 Views

Hallo trosinette,

nie war die Einheit von Staat, Religion und Kirche enger als jetzt. Geradezu symbiotisch, so daß man sie gar nicht mehr auseinanderhalten kann.

Um das zu erkennen, darf man beim Wort Religion nicht immer nur an Christentum und Islam denken.

Es gibt auch so etwas wie Zivilreligionen. Vielleicht sind die sogar die schlimmsten von allen?

Monterone

Zivilreligion

trosinette @, Freitag, 16.10.2015, 14:16 vor 3756 Tagen @ Monterone 3191 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.10.2015, 14:24

Guten Tag,

nie war die Einheit von Staat, Religion und Kirche enger als jetzt.
Geradezu symbiotisch, so daß man sie gar nicht mehr auseinanderhalten
kann.

So kann man es auch sehen. Kirche und Religion wurden quasi vom Staat assimiliert und konstituieren nun eine Zivilreligion.

Es gibt auch so etwas wie Zivilreligionen. Vielleicht sind die sogar die
schlimmsten von allen?

Aus der Kirch wurde ich, wenn ich mich recht entsinne, am Sonntag gegen Mittag mit den Worten „Gehe hin in Frieden“, für den Rest der Woche meinem kläglichen Gewissen überlassen. In der Zivilreligion genieße ich dagegen eine rund um die Uhr Betreuung und bin nicht mal mehr in meinen eigenen vier Wänden vor zivilreligiösen Übergriffen sicher.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Komplette Fehlinterpretation der christlichen Lehre

sensortimecom ⌂ @, Freitag, 16.10.2015, 15:48 vor 3756 Tagen @ Michael Krause 3322 Views

und ganz besonders auch dem Christentum liegt ein politisches Konzept
zugrunde. Lies mal Canetti, Masse und Macht wie das noch heute exekutiert
wird.

Es stimmt dass dem Christentum universelle politische Macht unterstellt wurde, und in allen Fällen war der Grund dafür eine Fehlinterpretation von Kirchenlehrern und Päpsten.

Dabei ist die Widerlegung äußerst einfach: Jesus Christus selbst ist GERADE DESHALB zum Tod verurteilt worden, weil er EBEN GENAU NICHT eine politische Aktivität entfaltet hat, die von den Juden erwartet worden war.

Die Quintessenz der Lehre Christi ist ebenfalls sehr einfach (nur seine angeblichen "Nachfolger" haben es bis heute nicht kapiert): Er kündigte sein Wiederkommen "am Ende der Zeiten" an. Und zwar in geistiger d.h. unsichtbarer Weise, um dann eine in der Tat "politische Herrschaft" auf der Welt zu installieren. Diese rechnet mit allen bisherigen Regierungen und Ideologien ab und beseitigt sie.

Der immer wiederkehrende Trugschluss während aller Jahrhunderte des Bestehens des römisch/kath. und evangelischen Christentums (und auch anderer) bestand in der Fehlinterpretation der "Wiederkunft" Christi. Einmal wurde daraus ein "Jüngster Tag" in irgendwelchen Jahrmillionen, ein andermal sah man ihn als bereits geschehen an. Aus genau diesen falschen Erwartungshaltungen resultierten die katastrophalen Fehler besagter Religionisten.

Ich gehöre keiner Konfession an, aber in letzter Zeit geht mir der Hinweis von Benedikt zu Jesus durch den Kopf

Olivia @, Freitag, 16.10.2015, 16:06 vor 3756 Tagen @ sensortimecom 3402 Views

Wie gesagt, ich bin kein Katholik und werde auch keiner werden. Allerdings hat mich die Person "Benedikt" berührt. Ich hielt und halte ihn für integer!
Eine seiner letzten Reden deutete darauf hin, dass man das Wirken von Jesus ins Zentrum seiner Aufmerksamkeit stellen solle.
Ich konnte nicht sehr viel damit anfangen. Aber es geht mir immer wieder durch den Kopf!

--
For entertainment purposes only.

Die Kirche wird alles verlieren

pastore @, Freitag, 16.10.2015, 18:48 vor 3756 Tagen @ Olivia 3339 Views

Hallo Olivia!

Zu Weihnachten 1969 hielt Josef Ratzinger eine Ansprache im Radio, in der unter anderem diese Sätze fielen: „Die Kirche wird alles verlieren... Sie wird die Gebäude nicht mehr füllen, die sie in ihrer Hochblüte geschaffen hat....Wenn sie wieder zur Kirche Christi geworden ist, wird sie den Menschen eine Hoffnung geben, nach der die Gesellschaft dann hungern wird.“
Er prognostizierte für die Zukunft die totale Vereinsamung des Einzelnen.
Für diese Rede hat man ihn als Schwarzseher und Unglückspropheten bezeichnet. Jetzt war doch gerade das große „Vatikanische Konzil II“ gewesen (1963-65) und alles sprach nur vom großen Aufbruch in eine helle Zeit. Er, der einer der maßgeblichen Theologen dort gewesen war, sah es anders.
Er ahnte damals schon, dass die Grundausrichtung der Kirche nach dem Vatikanischen Konzil nicht auf Jesus Christus hin war, sondern die alte Kirche wurde nur modern aufgepeppt und weiter geschleppt.
Deswegen war man ihm auch böse für das Schreiben „Dominus Jesus“. Er stellte Jesus in den Mittelpunkt der Kirche. Das Schreiben war eine Auftragsarbeit von Johannes Paul II.

Erst wenn die Kirche alles verloren hat, wird sie sich besinnen, wer eigentlich ihr Fundament und ihr Schatz ist.
Genauso wird es kommen.

Gruß pastore

Danke für die Information. (oT)

Olivia @, Freitag, 16.10.2015, 19:32 vor 3756 Tagen @ pastore 2988 Views

- kein Text -

--
For entertainment purposes only.

Integer?

Zarathustra, Freitag, 16.10.2015, 23:33 vor 3756 Tagen @ Olivia 2989 Views

bearbeitet von Zarathustra, Freitag, 16.10.2015, 23:37

Was soll an Leuten, die dem natürlichen Leben am fernsten stehen und ein solches auch noch postulieren, integer sein?
Solche Leute betreiben die Umwertung aller Werte!

Ja, und? Buddha wird auch fehlinterpretiert

Zarathustra, Freitag, 16.10.2015, 23:29 vor 3756 Tagen @ sensortimecom 2923 Views

Dass die Masse weder Jesus noch Buddha im (überlieferten) Original nachahmen will, geschweige denn kann, ist doch klar. Religion ist - genau wie Politik - Inkasso. Egal welche.

Ist das dein Ernst?

Reffke @, Freitag, 16.10.2015, 18:01 vor 3756 Tagen @ Michael Krause 3160 Views

Oder eine eklatante Bildungslücke? [[hae]]

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Trennung von Kirche und Staat

Leser23 @, Freitag, 16.10.2015, 10:51 vor 3756 Tagen @ Michael Krause 3527 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.10.2015, 19:42

Der gravierendste
ist m.E. die fehlende Trennung von Staat und Kirche.

Ich nehme mal was ganz Unerwartetes:

Unser geltender Kalender!
Dieser wird seit Christi Geburt gerechnet!
2015 Jahre seit der (angeblichen) Geburt.

(Juden, Chinesen, Maya, Germanen haben (hatten) einen anderen Kalender)

Wenn als der Staat einen Termin ausmacht und dabei auf einen christlichen Kalender zurückgreift, ist Staat und Kirche alles, aber nicht getrennt.

Diese Forderung ist also vielleicht etwas "überzogen"?

Denn konsequenterweise müßten die Islamisten eine andere Zeitrechnung bei strikter Trennung einfordern, oder nicht?

Ansonsten erinnere ich mich an Deinen älteren Beitrag und wollte ihn hiermit "aktualisieren".

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Falsche Voraussetzungen

mabraton @, Freitag, 16.10.2015, 11:37 vor 3756 Tagen @ Michael Krause 3368 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.10.2015, 13:35

Hallo Michael Krause!

Der Islam als Religion
versucht Einfluss auf Gesetzgebung und Rechtsprechung zu nehmen.

Der Islam für sich gesehen IST eine Gesetzgebung. Für seine überzeugten Vertreter ist es kein Konzept sich dauerhaft mit einer außer-islamischen Gesetzgebung zu arrangieren.

Ansonsten sind die Auswüchse, die immer gegen den Islam
ins Spiel gebracht werden, eher dem Einfluss von Ungebildeten geschuldet.

Kommt darauf an, wie Du "ungebildet" definierst. Den Islam betreffend sind diejenigen die die Gesetze des Islam propagieren sehr gut ausgebildet.

Dies gilt auch für Gewaltexzesse, die sich im übrigen auch gegen andere
Mohammedaner richtet.

Genau, spricht das jetzt für den Islam?

Ich behaupte einmal, ein reformierter Islam (ja so
etwas wie die Reformation gab es auch einmal im Christentum) wäre kein
Problem für dieses Land.

Stimmt, nur alle, die das bisher versucht haben, wurden "platt gemacht". Unter anderem hat man sie sogar, auf Druck der großen Islamverbände, aus Schäubles Islamkonferenz wieder ausgeladen. Der letzte Mohikaner, von dem man so etwas erwarten kann, ist Korchide. Und der wird von den Islamvertretern aus allen Richtungen unter Beschuss genommen.

http://www.goodreads.com/author/show/6132476.Mouhanad_Khorchide

Beste Grüße
mabraton

gelöscht, weil an falscher Stelle. s.u.! (oT)

Leser23 @, Sonntag, 18.10.2015, 12:16 vor 3754 Tagen @ Michael Krause 2773 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 18.10.2015, 12:33

- kein Text -

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Pest / Cholera, ist das, bei Licht betrachtet, nicht egal?

Sylvia @, Freitag, 16.10.2015, 10:44 vor 3756 Tagen @ Leser23 3539 Views

Es soll ja auch Menschen geben, die weder Post noch Cholera haben wollen. In welche Schublade steckst Du die?

--
"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Negative Glaubensfreiheit

Michael Krause @, Freitag, 16.10.2015, 10:49 vor 3756 Tagen @ Sylvia 3521 Views

Das Grundrecht der Glaubensfreiheit beihaltet als negatives Recht natürlich auch, nicht zu glauben. Bei Trennung von Staat und Kirche eigentlich kein Problem, es sei denn Du willst als Geschiedene oder Glaubenslose in einem Wirtschaftsunternehmen (Tendenzbetrieb) der Kirche arbeiten.

--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Oberflächlich betrachtet schon - wir werden alle sterben (oT)

carov @, Freitag, 16.10.2015, 10:53 vor 3756 Tagen @ Leser23 3343 Views

- kein Text -

Und das Schlimmste ist,

Michael Krause @, Freitag, 16.10.2015, 11:03 vor 3756 Tagen @ carov 3545 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.10.2015, 13:17

demnächst müssen wir alle mit arabischen Zahlen schreiben.

--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Selbstaufgabe?

mabraton @, Freitag, 16.10.2015, 11:19 vor 3756 Tagen @ Leser23 3570 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.10.2015, 13:13

Hallo Leser23!

Soll das eine Rehabilitation des Islam sein?
Man sollte die Schandtaten jeder Religion/Weltanschauung kritisieren, aber warum muss man genau die dafür hervorheben, die am meisten auf dem Kantholz hat?

Das Problem der von Dir genannten Regeln ist, dass sie für den Einzelnen sinnhaft erscheinen mögen. Im Islam sind sie, bei korrekter Auslegung, GESETZ. Das passt nicht ganz zu einer pluralistischen Gesellschaft, oder?
Es gab ja auch hier im Gelben schon genügend Aufklärung zum Islam. Ich empfehle Dir die erstklassigen Beiträge von @CrisisMaven.

Ein paar Einstiegspunkte
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=343172

Forschung zu Islam-unbahängigen Quellen.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=347191

Wenn man die Schandtaten der Anderen außen vor lässt, massakrieren sich immer noch genügend Moslems gegenseitig.

Aber vielleicht hast Du ja Recht, in Anbetracht der sich anbahnenden islamischen Mehrheit, sollten wir uns damit arrangieren.
Allerdings ohne mich!

Beste Grüße
mabraton

Selbstehrlichkeit

Leserzuschrift @, Freitag, 16.10.2015, 16:50 vor 3756 Tagen @ mabraton 3362 Views

Zitat mabraton: "Allerdings ohne mich!"

Und genau das ist doch der entscheidende Punkt.

Bei Licht betrachtet ist es nämlich so, dass eine Trennung von Kirche und Staat nicht wirklich existiert, da sich überall durch religiösen Glauben manifestierte Wertevorstellungen in Gesetzen niedergeschlagen haben. Da stellt auch das Christentum keine Ausnahme dar. Und selbst die größten Atheisten und Staatshasser hier im Forum müssen anerkennen, dass ihr heutiges Weltbild in absolut überragender Weise von eben jenem geprägt wurde, was sie am liebsten sofort abschaffen würden, nämlich vom eineiigen Zwilling Kirche und Staat.

Viele Menschen haben ein nachvollziehbares Problem damit, wenn andere Menschen ihnen einen Glauben, der von ihrem aktuellen irgendwie abweicht, aufoktroyieren wollen. Doch auch ihr aktueller Glaube wurde ihnen durch Erziehung schon ab Geburt aufgezwungen. Dagegen kann man sich als Kleinkind gar nicht wehren, das liegt in der Natur des Menschen.

Überhaupt ist die Natur ein einziger Zwang. Bei Licht betrachtet ist es nämlich so, dass Leben auf der Erde in absolut überragender Weise von Gewalt geprägt ist. Wer überleben will, muss anderen Lebewesen das Leben wegnehmen. Gleich welchen Glauben man nun hat, sollte ein "friedfertiges Element" darin vorkommen... ist das nicht lediglich der Versuch, sich mit anderen Menschen zu organisieren, um gemeinsam mit vereinten Kräften noch besser Gewalt gegen andere Lebewesen (ggf. auch gegen andere Menschen, wenn es dem eigenen Überleben dienlich ist) ausüben zu können?

Entscheidend ist doch, wie man nach der Kindheit in späteren Jahren mit dem aufgezwungenen Glauben umgehen kann. Dann kommt die persönliche Komponente ins Spiel. Man setzt die eigene, gesammelte Lebenserfahrung in Relation zu den aufgezwungenen Glaubenssätzen und schaut, was man für sich persönlich behalten möchte - und was nicht. Dieser Selbstreflexionsprozess ist vielleicht die einzige Freiheit, die man als Mensch in dieser von Gewalt und Zwängen geprägten Welt überhaupt hat. Doch je intensiver der Erziehungsprozess war, den man in seiner Kindheit erdulden musste, desto schwieriger wird es wohl mit dem inneren Hinterfragen. So besteht zum Beispiel nach wie vor die Möglichkeit, dass ich diesen Absatz nur deshalb genau so formuliert habe, wie ich ihn formuliert habe, weil meine Erzieher auf dieses Ergebnis hingearbeitet haben. :(

Aber was heißt das jetzt für Deutsche in Deutschland? Deutschland existiert als Staat nach dem verlorenen Weltkrieg quasi nur noch auf dem Papier und dieser Papierstaat ist weitestgehend wehrlos. Durch Mauerbau und Teilung gab es zudem über Generationen hinweg abweichende Erziehungsansätze und Lebenserfahrungen, also haben wir hier ein breiter gefächertes Spektrum an Wertevorstellungen. Der Einwanderungsprozess fördert diese Pluralität natürlich zusätzlich. Nichtsdestotrotz lebt man als Deutscher immer noch in einem vereinheitlichten Sprach- , Rechts-, und somit Glaubensraum. Darum darf man sich natürlich fragen, was eigentlich deutsch ist und wie deutsch man selber sein möchte.

Allgemeingültige Antworten diesbezüglich habe ich nicht, ich habe nur die, welche es in mir selbst zu finden gab. Nach denen lebe ich, und zwar mit vermutlich ziemlich deutscher Konsequenz.

Ist das nicht der beste Weg in der aktuellen Situation? Ich halte nichts mehr von Massenaufläufen, Massenkundgebungen und Massenbewegungen, die leichter denn je unterwandert, ausgehebelt, ins Gegenteil verkehrt und letztlich unterworfen werden können. Man bietet damit nur eine Angriffsfläche, die sich Deutschland überhaupt nicht leisten kann. Interessant wäre in diesem Zusammenhang übrigens mal die Beantwortung der Frage, wie umfangreich schon damals die NSDAP von gegnerischen Aktivitäten durchsetzt war. Heute ist so etwas noch wesentlich einfacher zu bewerkstelligen.

Deshalb lebe ich, wie es mir persönlich richtig erscheint. Das heißt, ich schreibe eigentlich niemandem etwas vor, sondern versuche mich langfristig (= gesamte, persönliche Lebensspanne) nach meinen Vorstellungen bestmöglich in Deutschland zu behaupten. Das versprüht zwar weit weniger öffentlichkeitswirksame Wirkung als eine Sportpalastrede, aber wenn mein Weg von anderen insgesamt für gut befunden wird, sollte es sich doch rumsprechen.

Gruß

Passender Auszug aus den 36 Strategemen dazu:

Leser23 @, Sonntag, 18.10.2015, 12:20 vor 3754 Tagen @ mabraton 2887 Views

Hallo Leser23!

Soll das eine Rehabilitation des Islam sein?

Vorweg:
"Es wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird!"


Der Grund, warum ich es schrieb wird auch in den 36 Strategemen behandelt:

Die List des Zwietracht säens!

"Höchste militärische Führungskunst ist Sunzi zufolge das Angreifen/Durchkreuzen der gegnerischen Strategie, danach folgt als zweitbeste Option das Spalten der Allianzen des Gegners."

in Bezugnahme auf Sunzi.

https://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme#Die_List_des_Zwietrachts.C3.A4ens

Dazu muß ich mir vor meinem geistigen Auge die beteiligten Parteien aufstellen:

Partei 1
das deutsche Volk

Partei 2
das arabische Volk

Partei 3
jener die die Zwietracht sät und nach dem Mund von 1 oder.... nach belieben redet.
Womöglich redet dieser in der Landessprache der Partei 2 nach deren Mund in Aufhetzungabsicht auf Partei 1

Ich sehe also in der Vorgehensweise der Islamdiskreditierung hier und der Christendiskreditierung dort die von Sunzi beschriebene Kriegslist des Zwietrachtsäens als gegeben an.

Allein aus diesem Grund gehen bei mir die Alarmglocken an!
Bei wem sie nicht angehen, der verfällt schlicht dieser List - ist menschlich, kein Vorwurf an die Betroffenen!

Bis zum Beweis des Gegenteils, besteht nun diese meine Behauptung.

Ferner möchte ich an eine weitere Weisheit erinnern, sinngm.:
"Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, verbünde Dich mit ihm!"

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

Denken und Handeln

mabraton @, Montag, 19.10.2015, 00:28 vor 3754 Tagen @ Leser23 2758 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 28.11.2015, 19:35

Hallo Leser23!

Deine Überlegungen sind mir vertraut. Ich verstehe Deinen Beitrag allerdings als Ausdruck Deiner persönlichen Sichtweise. Auf der persönlichen Ebene halte ich es für wichtig, dass ich mein Werte-Verständnis vertrete. Wie soll mich mein Gegenüber mit streng-islamischer Erziehung denn sonst Ernst nehmen?

In der Auseinandersetzung mit dem Islam haben wir doch die Situation, dass die dortigen Vorbeter eine sehr genaue Vorstellung von dem haben, wie europäische Gesellschaften künftig aussehen sollen. Schau Dir den Iran an. Dort führen die Ayatollahs, ganz ohne Zutun der USA, ein theokratisches Regime. Von Seiten der Saudis ist es erklärtes Ziel, den Islam hier zu etablieren. Erdogan hat die selben Großmacht-Fantasien.

Wo im Koran siehst Du den Ansatz einer Emanzipation des Einzelnen?
Die Dinge sind aus meiner Sicht nicht verhandelbar.

Ich denke, wir haben nur eine Option, das was in Europa in den vergangenen Jahrhunderten an humanistischen Werten erstritten und erkämpft wurde, ohne Abstriche zu vertreten.

Beste Grüße
mabraton

Beitrag islamisch dominierter Gesellschaften zur Wissenschaft und damit Zivilisation gleich Null

Jermak @, Freitag, 16.10.2015, 12:39 vor 3756 Tagen @ Leser23 3392 Views

man stelle sich vor, ab der Zeit von Mohammed wäre die Welt rein islamisch bestimmt gewesen?!
Genau, die Araber wären heute nach wie vor am Sandeln in der Wüste und hierzulande hätten die Grünen ihr Bio-Idyll, wo der Mensch von früh bis spät damit beschäftigt wäre, um die nackte Existenz zu kämpfen.

Und diesen Faden hätte es nie gegeben, weil es im 7.Jh , wo die Zeit stehen geblieben ist, natürlich kein Internet gibt.
Die Diskussion könnte auch in der Zukunft niemals aufkommen, allein schon, weil wir mittels Religion auf immer und ewig blöde gehalten würden.

Und jetzt begänne übrigens auf der Nordhalbkugel die Zeit, wo man eine Höhle gefunden haben sollte, weil man sich sonst im herannahenden Winter buchstäblich den Allerwertesten abfrieren würde.


Grüße


jermak

Soll das gegen den Islam sprechen oder für ihn? (oT)

Mercury @, Freitag, 16.10.2015, 13:37 vor 3756 Tagen @ Jermak 3185 Views

- kein Text -

--
„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich

Weit gefehlt!

mabraton @, Freitag, 16.10.2015, 14:21 vor 3756 Tagen @ Jermak 3371 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 28.11.2015, 19:34

Hallo Jermak!

Lass dir mal geholfen werden,
Berlin Friday Sermon: Modern Europe Is the Ungrateful Daughter of Islamic civilization
https://www.youtube.com/watch?v=zd78skGkACI

Interessant wäre, wie viele dem Clown zuhören.

Beste Grüße
mabraton

NEIN! Das ist nicht egal! Der Islam ist ein RECHTSSYSTEM in direkter Konkurrenz zum hiesigen!

Olivia @, Freitag, 16.10.2015, 15:40 vor 3756 Tagen @ Leser23 3257 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.10.2015, 15:46

Das wird auch nichts ändern, wenn man viel Kreide schluckt und märchenhafte Erzählungen präsentiert.

Hier stehen sich zwei fundamental unterschiedliche Wertesysteme gegenüber. DAS wird zu einem Kampf führen! Bedauerlicherweise!

Die Zustände in den Parallelgesellschaften, die Einschüchterungen der hiesigen gesellschaftlichen Vertreter und Bürger (auch in Frankreich, Schweden und GB) solltest du kennen, bevor du solche "Kindergeschichten" auflistest. Klar liest sich das gut! Es geht nur leider an der Realität des in den Parallelgesellschaften GELBTEN Islam vorbei!

Der Großteil der derzeit einwandernden Menschen wird genau in diesen Parallelgesellschaften landen! Schlecht ausgebildet, der Sprache kaum mächtig, ohne vernünftigen Beruf, ohne "Hoffnung". - Es entsteht ein HASS auf die "Gastgesellschaft". Diese Menschen sind "Futter" für die radikalen Imame.
Forderungen, Unverständnis und HASS, das sind die Gefühle, die derzeit wachsen. Daher auch mein Entsetzen über Merkel.

Versuche bitte nicht, diese massive Problematik, die uns alle betrifft, mit Hilfe von Kindermärchen zu "verschönern". Das kannst du alles deinen Kindern als Schlafgebet vorlesen. Für mehr ist es leider nicht geeignet!

Die Realität ist erheblich komplexer!

Hinweis: Als ich in Spanien lebte, war ich sehr interessiert daran, Arabisch zu lernen. Ich versuchte, einen Kurs zusammenzustellen. Obwohl ich eine ganze Reihe von geistig interessierten, gesellschaftlichen Kontakten hatte, ist mir dies nicht gelungen. Grund: Etliche der Menschen hatten geschäftliche Kontakte mit muslimischen Geschäftsleuten. Tenor: Die behandeln uns wie Vieh, wir werden diese Sprache nicht lernen!

Zurück in D ist es mir natürlich SOFORT gelungen, einen solchen Kurs zusammenzustellen. Keiner der Beteiligten hatte jemals irgendwelche Kontakte mit der muslimischen Welt gehabt und war NUR interessiert. Wir hatten dann nacheinander zwei unterschiedliche Lehrerinnen. Die eine war sehr gut integriert und sehr nett, ein Mensch wie du und ich, wie man so schön sagt. Die andere behandelte uns ekelhaft (wir haben die für den Kurs bezahlt) und ich habe DAMALS noch nicht begriffen, warum. - Heute denke ich, dass dies mein erster Kontakt mit einer Person war, die ihr Gastland GEHASST hat. Übrigens eine junge Frau! DAS war damals aber völlig jenseits von meinen Vorstellungskräften! In den letzten Jahren habe ich mich aber intensiv mit dieser Problematik beschäftigt.
DAS würde ich dir übrigens auch empfehlen!

--
For entertainment purposes only.

ZDF im Sept. trifft einen islamischen Friedensrichter in Berlin - Deut. Richter sehr beunruhigt - Kanada schiebt tausende ab

azur @, Freitag, 16.10.2015, 15:56 vor 3756 Tagen @ Olivia 3635 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.10.2015, 16:04

Hallo Olivia,

im ZDF wird es gezeigt: ab ca. min 20 - das ZDF spricht mit einem in Berlin arbeitenden islamischen Friedensrichter: ZDF-Zoom vom 02.09.2015 - Ein Staat - zwei Welten?*

Der nächste Interviewpartner ist dann ein vositzender Richter am OLG Bremen, der ebenfalls Drastisches zur Sache berichtet. Das deutsche Recht gilt demnach für etliche nicht mehr, und es kommen ja genug "Klienten" nach.

Am Ende unterhält sich die Journalistin mit dem zuständigen kanadischen Minister. Dieser berichtet, dass im Jahr 5.000 bis 10.000 abgeschoben werden, weil sie das kanadische Gesetz nicht achten.

Viele freundliche Grüße

azur


* Sendertext:

"Veröffentlicht am 02.09.2015

ZDFZoom vom 02.09.2015 Ein Staat - zwei Welten? - Einwanderer in Deutschland

ZDF-Zoom vom 02.09.2015 - Ein Staat - zwei Welten?

Wie die etwa 800 000 Flüchtlinge in die Gesellschaft integriert werden, ist eine Frage unserer Zukunft. Werden sie in Parallelwelten abtauchen oder lernen, unser Wertesystem zu akzeptieren? Lehrer berichten, dass Schüler mit Andersgläubigen nichts zu tun haben wollen. Asylbewerber erzählen von Mobbing in den Heimen. Rabbiner Alter wurde auf der Straße bedroht und fordert, dass wir stärker für unsere Demokratie und die damit verbundenen Werte eintreten.
ZDFzoom fragt: Gibt es Grenzen der Toleranz? Müssen wir dulden, dass die Gleichberechtigung ignoriert wird, Andersdenkende unterdrückt werden, dass es eine Paralleljustiz gibt? Könnte die Einwanderungspolitik Kanadas für Deutschland Vorbild sein? Wie läuft Integration dort ab? Was müsste getan werden, damit unsere Wertevorstellung auch bei Einwanderern ankommt und Parallelgesellschaften gar nicht erst entstehen? (Senderinfo)"

Und noch mal zu grimmig mitlachen:

"Das ZDF fragt: Gibt es Grenzen der Toleranz? Müssen wir dulden, dass..."

Wieso muss sich das ZDf das fragen?!

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

"Keine Freiheit den Feinden der Freiheit" (nL)

Broesler, Freitag, 16.10.2015, 16:26 vor 3756 Tagen @ azur 3194 Views

Die Dokumentation ist sowohl äußerst aufschlussreich als auch Hoffnung stiftend, weswegen sie im Forum Anfang September verlinkt wurde:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=368040

Danke für's weiter "Werbung" machen, das Video ist nach wie vor sehenswert.

Ahoi

Selten so einen Quark gelesen...

Reffke @, Freitag, 16.10.2015, 17:00 vor 3756 Tagen @ Leser23 3429 Views

Sorry Leser23,
Selten so einen Quark gelesen...
Es geht beim Islam doch in Europa nicht darum, ob er das Institut Kirche vedrängen oder etwa ersetzen könnte:
Ersteres tut er mancherorts längst, sobald eine kritische Masse erreicht ist, aber Letzteres ist einfach unmöglich, weil es keinen institutionalisierten Islam gibt.
Schau mal wer den Muslimen gerade hilft:
Säkulare Wohlfahrtsverbände, die einst durch Caritas und Diakonie der Kirche inspiriert wurden, bis hin zum Roten Kreuz!

Man könnte den Islam mit dem Prinzip revolutionärer Zellen oder besser einer Leninistischen Kaderpartei vergleichen, die ja auch das Ziel der gewltsamen Weltrevolution hatte und hat.
Wo Muslime zusammenwohnen ist die Ummah: das bedeutet unmittelbarer Geltungsbereich der Scharia.
Trennung von Islam und Staat ist unmöglich.
Nichtmal die elementaren Menschenrechte werden beispielsweise von den Islamischen Staaten anerkannt:
Siehe Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam:
Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte orientiert sich stark an Form und Inhalt der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Das Ziel der Erklärung ist es, eine von konkurrierenden Strömungen und Ideologien verwirrte Menschheit zu leiten und Lösungen für die chronischen Probleme dieser materialistischen Zivilisation zu bieten. Sie nimmt allerdings in den einzelnen Artikeln explizit Einschränkungen mit Bezug auf die Scharia vor. Beispielsweise lautet der Artikel 2:

„a) Das Leben ist ein Geschenk Gottes, und das Recht auf Leben wird jedem Menschen garantiert. Es ist die Pflicht des einzelnen, der Gesellschaft und der Staaten, dieses Recht vor Verletzung zu schützen, und es ist verboten, einem anderen das Leben zu nehmen, außer wenn die Scharia es verlangt.
b) Es ist verboten, Mittel einzusetzen, die zur Vernichtung der Menschheit führen.
c) Solange Gott dem Menschen das Leben gewährt, muss es nach der Scharia geschützt werden.
d) Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird garantiert. Jeder Staat ist verpflichtet, dieses Recht zu schützen, und es ist verboten, dieses Recht zu verletzen, außer wenn ein von der Scharia vorgeschriebener Grund vorliegt.“[5]
Artikel 5 der Kairoer Erklärung der Menschenrechte befasst sich mit der Ehe, dem Recht auf Heirat für Frauen und Männer, und der Verpflichtung des Staates zum Schutz der Ehe. Anders als beispielsweise in Artikel 1, in dem die Menschenwürde unabhängig von „Rasse, Hautfarbe, Sprache, Geschlecht, Religion, politischer Einstellung, sozialem Status oder anderen Gründen“ garantiert wird, gilt das Recht auf Heirat im Artikel 5 aber nur unabhängig von „Einschränkungen aufgrund der Rasse, Hautfarbe oder Nationalität“.

Artikel 7 definiert Rechte zwischen Kindern und ihren Eltern. Eltern steht das Recht auf die Wahl der Erziehung ihrer Kinder nur in dem Umfang zu, wie diese mit den „ethischen Werten und Grundsätzen der Scharia übereinstimmt“.

Artikel 11 erteilt ein absolutes Verbot jeder Art von Kolonialismus.

Artikel 12 regelt das Recht auf Freizügigkeit und auf Asyl, in beiden Fällen aber mit ausdrücklichem Bezug auf die Einschränkungen der Scharia.

Artikel 19 garantiert Gleichheit vor dem Gesetz für alle Menschen und Rechtssicherheit. Die Scharia wird als einzige Grundlage der Entscheidung über Verbrechen oder Strafen festgelegt.

Artikel 22 garantiert das Recht auf freie Meinungsäußerung, solange diese nicht die Grundsätze der Scharia verletzt. Abschnitt b) gibt jedem Menschen in Einklang mit den Normen der Scharia das Recht auf Selbstjustiz. Abschnitt c) verbietet es, das Recht auf freie Meinungsäußerung dazu zu nutzen, „die Heiligkeit und Würde der Propheten zu verletzen, die moralischen und ethischen Werte auszuhöhlen und die Gesellschaft zu entzweien, sie zu korrumpieren, ihr zu schaden oder ihren Glauben zu schwächen“.

Die Artikel 24 und 25 unterstellen alle in der Kairoer Erklärung der Menschenrechte genannten Rechte und Freiheiten, nochmals ausdrücklich der islamischen Scharia und benennen die Scharia als „einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen Artikels dieser Erklärung“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erklärung_der_Menschenrechte_im_Islam

Ehemalige Muslime können dir das erklären:
https://de.europenews.dk/ZITATE-zum-Islam-Atatuerk-Marx-Voltaire-Hitler-Schopenhauer-al...

Gr. Reffke

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Verwechseln wir Bildungsferne im Islamismus?

Leser23 @, Samstag, 17.10.2015, 14:07 vor 3755 Tagen @ Reffke 2998 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 17.10.2015, 14:24

Sorry Leser23,
Selten so einen Quark gelesen...


Hallo Reffke,

Danke für Deine offene Antwort.
Letztlich wird oder kann nur eine vorurteilsfreie Diskussion zu Lösungen führen.
Wenn wir uns in die Diskussionen anderer Vorurteilsbehafteter einklinken, bewegen wir uns auf demselben Pfad, wie die ohne Erkenntniszugewinn.

Was ist denn Deine Lösung?

Krieg der Christen gegen den Islam?

Präsentiere mir Deine Lösung die fern von Gewalt ist.

Nur darum geht es in meine Überlegung.

Ich bin mental, weil auch ethnisch, voll auf Deiner Seite.
Ich will aber nicht stehenbleiben, weil heute haben wir dafür erkennbar keinen Lösungsansatz.

Es gibt ein Sprichwort: Man kann einen Krieg (der ja in seiner Dauer immer schlechter als Frieden ist) derart beenden, indem man ihn verliert.

Siehe Frankreich vs. Deutsches Reich.
Daraus entstanden Frankreich derart geringe Nachteile, wenn man die nicht verlieren wollenden Russen demgegenüber sieht.

Ferner denke ich, wir verwechseln Intelligenz vs. Bildungsferne mit Christentum vs. Islam.

Die Menschen sind nicht dümmer, weil sie Islamisten sind, sondern der Islam bietet auch bildungfernen Menschen eine Möglichkeit der "Organisation".

Richtig problematisch wäre es doch, diese Menschen ohne irgendeine Religion zu "organisieren".

Ich habe diverse Kontakte zu Moslems gehabt, auch in er Vergangenheit.

Dabei fiel mir im Vergleich zum nichtreligiösen deutschen Duchschnittsstudenten auf, daß jene, obgleich ihrer Bildungsferne, deutlich organisierter und strukturierter waren. In weltanschaulichen Fragen (vereinfacht ist das gegenwärtige Tun der "USA" ein Fluch oder ein Segen für die Menschheit) waren sie vorgenannten sogar überlegen.

Ich rekapituliere, daß also arme Menschen der dritten Welt sich mittels dieser Religion "organisieren und strukturieren".

Bedauerlicherweise ist es nicht binnen weniger Sätze erklärbar, warum wir letztlich verschiedene Religionen haben und worauf deren Existenzgrundlage beruht.

Für den Status Quo (Arm gegen Reich, geht religionsintern aber erkennbar weniger Gefahr aus (Philippinen) als von den externen Religionen.

Deshalb unterstelle ich, daß es bei der Hetze gegen den Islam (vgl. dabei Broder vs. Islam zu Ehrenburg vs. Nationalsozialismus, beide reden dabei ihnen jeweils fremden Dritten nach der "Schnauze", ersterer christlich angehauchten Deutschen heute zweiterer kommunistisch polarisierten Russen seinerzeit, und das jeweils für die Dauer des Konfliktes, ansonsten weder vorher noch nachher).

Was waren Ehrenburgs Argumente?

Da kannst Du eine Schablone drauflegen!

War Ehrenburg integer?

Ich glaube, da müssen wir uns nicht vertiefen.

Daher unterstelle ich, daß die Keiltreiberei zwischen Christen und Moslems ausschließlich Dritten dient, keinesfalls aber den Beteiligten!

Darüberhinaus gibt es 10.000de Wortmeldungen aus dem Islam, aktuell nimm alle Wortmeldungen aus dem benachbarten Jordanien, die das Tun der IS und allem Drumherum. weil es Gewalt ist, vollständig ablehnen und als unislamisch deklarieren!

Es gibt also 100.000de Mohamedaner, die sich nicht nur distanzieren, sondern dem konträr gegenüberstehen.

Bei einer pauschalen Ablehnung dieser Religion, lehnst Du diese integren Menschen aber auch ab und tust Deiner eigenen Moral damit Unrecht!

Dies in aller Kürze, bei einem neuen Zeitfenster vllt. noch mehr dazu!

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

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Phoenix5, Freitag, 16.10.2015, 17:20 vor 3756 Tagen @ Leser23 3302 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.10.2015, 17:56

...dieses Buch.

Gruß
Phoenix5

Danke, hab´s mir auf die Leseliste geschrieben.

Phoenix5, Samstag, 17.10.2015, 00:55 vor 3756 Tagen @ Reffke 2901 Views

Wird aber wohl noch länger dauern, bis ich dazukomme es zu lesen. Hab noch einen ganzen Stapel vor mir, den ich zuerst durchackern will.

Beste Grüße
Phoenix5

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Wandere aus, solange es noch geht.